Die billiger.de Gesamtnote setzt sich zu gleichen Teilen aus Nutzerbewertungen und Testberichten zusammen.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Allgemein | |
| Marke | Koei |
| EAN | 5060327533068 |
| Gelistet seit | September 2014 |
| Ausführung | Box |
| Erscheinungsjahr | 2014 |
| Genre | Action, Strategie, Beat-em up, Shooter |
| Produktlinie | Samurai Warriors |
| Produkttyp | Standardedition |
| Publisher | Koei Tecmo |
| Sprache | englisch |
| Alterseinstufung | |
| Altersfreigabe ab (Jahren) | 12 |
| Altersfreigabesystem | USK |
| PEGI-Freigabe ab (Jahren) | 12 |
Samurai Warriors 4 Empires kann optisch nicht begeistern. Gelegentliches Bildruckeln nervt und der Grafikstil gehört einfach der Vergangenheit an. Dafür überzeugt das Gameplay: Außer dem grundlegenden Hack-n-Slay-Anteil bietet der Titel auch ein wesentliches taktisches Element, da man die eigenen Armeen befehligen, sie günstig platzieren und jedem Charakter die passende Rolle zuweisen muss. Im speziellen Edit-Modus lässt sich zudem ein komplett neuer Held erschaffen und die Individualisierungsoptionen sind recht umfangreich. Erzählerisch beschränkt sich das Spiel nicht auf ein Szenario – am Anfang sind drei verfügbar und beim Vollenden der Missionen werden weitere freigeschaltet. Am meisten empfiehlt sich allerdings das kooperative Spielen mit einem Freund, da das besonders viel Spaß macht. Einziges spielerisches Manko ist das Missionsdesign, denn die Ziele sind oftmals vom Prinzip her gleich und wirken auf Dauer repetitiv.
Samurai Warriors 4: Empires versucht, das mittelalterliche Japan durch eine perfekte Balance zwischen Action, Taktik und Politik darzustellen. Gelungen ist es dem Spiel aber nur bedingt: In Sachen Story dürfen sich Historiker-Spieler über die geschichtlichen Andeutungen auf Japan freuen und werden viel Spaß am politisch klugen agieren haben. Wer jedoch vor allem auf Schusswechsel aus ist, sollte besser nicht zugreifen, da sich die taktischen und politischen Entscheidungen auf die Stimmung der eigenen Truppen auswirken. Übermäßig komplex ist Empires aber nicht, insbesondere im Vergleich zu Nobunaga’s Ambition: Sphere of Influence, sodass gerade Anfänger es hier um einiges einfacher haben. Neben dem Story-Modus bietet der Titel ansonsten noch einen „freien“ Modus, in dem der Spieler komplett frei von geschichtlichen Bezügen das Land erobern darf. Auch dabei fällt die Anzahl spielbarer Offiziere groß aus.
Das neue Release der Klassikerserie kommt erneut mit dem bekannten Combosystem und einer Menge zu bekämpfender Bösewichte daher, ergänzt jedoch um brutale Angriffsmöglichkeiten mit neuen effektiveren Attacken. Der Schwierigkeitsgrad der sehr schnellen Missionen ist sehr hoch angelegt. Längere Story-Kampagnen werden ersetzt durch eine Vielzahl an kurzen Handlungen, die sich in der Sengoku Periode in Japan abspielen und viele Kameraden und Fähigkeiten freigeben. Der Höhepunkt ist jedoch der Chronicle Modus, in welchem man mit selbst kreiertem Charakter durch Japan reist und seine Fähigkeiten erweitert. Grafisch ist „Samurai Warriors 4“ das beste Spiel der Reihe mit reichhaltigen klaren Texturen und starker Framerate. Obwohl Handlung und Dialoge eher mager sind, ist das Spiel explosiv und unterhaltsam bei tollem, unendlich anmutenden Gameplay.