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| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Allgemein | |
| Marke | Take 2 |
| EAN | 5026555297332 |
| Gelistet seit | Februar 2015 |
| Ausführung | Box |
| Genre | Action, Shooter |
| Produktlinie | Mafia |
| Produkttyp | Standardedition |
| Publisher | Microsoft |
| Sprache | deutsch, englisch, portugiesisch, französisch, chinesisch, russisch, japanisch, koreanisch, spanisch, italienisch, polnisch |
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Alterseinstufung | |
| Altersfreigabe ab (Jahren) | 18 |
| Altersfreigabesystem | USK |
| PEGI-Freigabe ab (Jahren) | 18 |
Die Stärken von Mafia 3 liegen im erzählerischen Bereich: Zum einen begeistert die Story-Erzählweise in Dokumentationsform, da sie exzellent umgesetzt wurde und nie zu ermüdend wird. Zum anderen bietet der Titel eine hervorragende Charakter-Tiefe, die der Geschichte einiges an Komplexität verleiht, ohne jedoch zu übertreiben. Die zehn Distrikt-Schauplätze könnten sich des Weiteren voneinander kaum mehr unterscheiden, während 101 Songs aus den 60er Jahren akustisch ein nettes Retro-Gefühl aufkommen lassen. Problematisch wird es für das Spiel allerdings abseits der Story, denn der Mangel an Interaktionsoptionen mit der Umgebung enttäuscht und auch eine Individualisierung der eigenen Figur ist quasi unmöglich. Das Kampfsystem wirkt darüber hinaus dürftig integriert und sorgt kaum für spaßige Momente. Der größte Minuspunk sind jedoch die präsentationstechnischen Mankos - die Trostlosigkeit des Settings und die zahllosen nervigen Bugs und Abstürze. Die hohen Erwartungen kann Mafia 3 also nicht erfüllen.
Das Open-World Spiel Mafia 3 lässt sich zwar spielen, sorgt jedoch kaum für Begeisterung und im Konkurrenzvergleich geht es komplett unter. Die Inszenierung ist nur durchschnittlich, die Handlung verkommt zu einer faden Geschichte über Verbrechen und Gangster voller bekannter Klischees. Die einfallslosen Missionen versprechen kein einprägsames Spielerlebnis. Einer der wenigen Pluspunkte ist die 60er-Jahre-Atmosphäre die ansprechend präsentiert wird und voll und ganz überzeugt. Herausragend gelungen ist ebenso die wunderschöne Musik, welche die wenigen fesselnden Momente begleitet. Obgleich das Deckungssystem und das Waffenfeedback gut umgesetzt sind, bietet das Spiel aufgrund der wenig intelligenten KI kaum Herausforderungen. Einen Sandbox-Mode sucht man vergeblich. Bei der Xbox-One-Version gab es im Test einige Abstürze sowie Glitches und Bugs, die veraltete Grafik enttäuschte auf ganzer Linie. Man kann Mafia 3 spielen, muss man aber nicht.
Insgesamt hinterlässt Mafia III einen zufriedenstellenden, aber leider nicht perfekten Eindruck. Im erzählerischen Bereich gibt es nichts zu kritisieren: Der Story-Plot fasziniert, der Spieler kann aus zwei alternativen Enden wählen und die Helden werden sympathisch dargestellt. Die Akustik überzeugt ebenfalls und sorgt für eine stimmige Atmosphäre vom Anfang bis zum Ende. Die Rassismus-Problematik der 60er Jahre wird außerdem sehr authentisch dargestellt. Die echten Probleme des Titels liegen allerdings auf der spielerischen und technischen Seite. Das Missionsdesign nervt mit dem übermäßigen Grinding und wirkt sehr eintönig. Veraltete, grobe Texturen, plötzlich erscheinende Objekte, Framerate-Einbrüche, durchsichtige Wände, unerwartet wechselnde Tages- und lange Ladezeiten sind weitere unschöne Technik-Fehler. Dass die Steuerung flott von der Hand geht, ist ein kleiner Trost und macht das Spiel, trotz aller Mängel, für Fans der Reihe durchaus empfehlenswert.
Nein, Mafia 3 ist leider nicht der nächste Action-Adventure-Hit. Der Titel hat seine Stärken, etwa die tolle musikalische Untermalung, die gelungene deutsche Lokalisierung und die mitreißende Atmosphäre der Südstaaten; auch das Fahrverhalten der Fahrzeuge kommt gut rüber und die Story muss sich plot- sowie inszenierungstechnisch ebenfalls nicht verstecken, doch die Probleme überwiegen. Die Technik ist desaströs: Clipping-Fehler, Pop-Ups, Bugs und Glitches stören das Spielerlebnis, wovon PC-Spieler am stärksten betroffen sind. Die Grafik lässt zu wünschen übrig und vor allem das quasi nicht vorhandene Schadensmodell der Fahrzeuge enttäuscht. Außerdem ist die Stadt nicht mehr als eine hübsche Umgebung und Schauplätze werden gerne recycelt. Auch die Balance erweist sich als Problem, denn die miserable KI nervt schnell, die Stealth-Mechaniken sind übermächtig und selbst die höchste Schwierigkeitsstufe ist unglaublich anspruchslos. Leider gibt es auch zu den Nebenaufgaben nichts Gutes zu sagen, denn sie fallen nutzlos und uninspiriert aus. Schade.