Gartenzäune

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Ratgeber Gartenzäune


Aktualisiert: 13.03.2019

Wissen kompakt

Mit Gartenzäunen können Sie Ihren Garten nach außen hin verschönern und abgrenzen. Gartenzäune sind in sehr unterschiedlichen Ausführungen erhältlich, welche sich aufgrund ihrer Preisklasse und Funktonalität unterscheiden.

Der Maschendrahtzaun stellt beispielsweise eine sehr einfache Variante eines Gartenzauns dar. Hier werden Maschen aus Draht für die Strukturierung der Oberfläche des Zauns verwendet. Dieses Material ist sehr leicht und außerdem im Handel zu sehr günstigen Konditionen erhältlich.

Eine etwas hochwertigere Variante stellt der Holzzaun dar. Dieser nutzt Latten aus Holz, um die Oberfläche zu bilden. Hier kann zwischen Gartenzäunen entschieden werden, die eine geschlossene Oberfläche aufweisen und solchen, die auch Lücken zwischen den einzelnen Latten lassen. Hier müssen Sie sich aber auf einen etwas höheren Aufwand bei der Montage instellen, da das Holz dieser Gartenzäune regelmäßig gepflegt werden muss, wenn es lange halten soll.

Außerdem unterscheiden sich die Gartenzäune bezüglich der Art ihrer Anbringung. Dabei sind vor allem Mattenzäune eine sehr praktische Erfindung: Diese Gartenzäune werden in aufgerollten Matten geliefert und können zur Anbringung einfach ausgerollt und befestigt werden. Hier befinden sich alle Latten oder sonstigen Zaunelemente bereits im richtigen Abstand zueinander.

Sollten Sie Ihren Zaun jedoch eigenhändig mit Zaunlatten versehen, so ist bei der Anbringung darauf zu achten, dass alle Latten den gleichen Abstand voneinander haben. Nur so können Sie sicherstellen, dass sich ein einheitliches Bild Ihres Gartenzauns ergibt. Außerdem müssen diese Zaunlatten alle in derselben Höhe angebracht werden. Somit ist die Installation von Gartenzäunen dieser Art deutlich aufwendiger als die Verwendung von Zaunmatten.

Außerdem ist es beim Bau von Gartenzäunen unumgänglich, auch Zaunpfähle zu erwerben. Diese werden benötigt, um die Matten der Gartenzäune bzw. die Latten zu befestigen. In unserem Kaufberater finden Sie Tipps und Tricks, damit auch Ihr Gartenzaun-Projekt gelingen wird.

Kaufberater

Hier schauen wir einmal genauer auf die verschiedenen Arten der Gartenzäune und geben Tipps für die Wahl des richtigen Zaunpfahls:
 

Gartenzäune aus Metall

Gartenzäune aus Metall haben einige Vorteile: Sei es die lange Haltbarkeit oder die hohe Widerstandsfähigkeit gegen Schmutz und Witterungsbelastungen – sie sind auf jeden Fall eine Überlegung wert. Außerdem bieten sie einen modernen und zeitlosen Look.

Der Maschendrahtzaun

Der Maschendrahtzaun ist eine sehr günstige und genauso praktische Lösung für Gartenzäune. Diese Zäune werden als Matten geliefert. Der Zaun besteht dabei aus einem eher dünnen Draht, der mit einem Kunststoffmantel umgeben ist. Dieser Draht ist so verarbeitet, dass die einzelnen Stränge Maschen bilden. Durch diese Struktur weisen Gartenzäune aus diesem Material eine sehr große Belastungskapazität auf. Obwohl das Material eher instabil ist, wird durch die Verarbeitung größtmöglicher Halt gewährleistet.

Außerdem ist die Anbringung dieser Gartenzäune sehr einfach. In der Regel reichen dünne Zaunpfähle aus Aluminium aus, um die Zaunmatte zu befestigen. Diese muss lediglich ausgerollt und mittels Schrauben oder Drähte an den Pfählen fixiert werden.

Wissenswert

Nicht zu hoch
Die erlaubte Höhe eines Gartenzauns beträgt 170 bis 190 cm. Achten Sie auch darauf, dass die Entfernung zum Nachbargrundstück mindestens 50 cm betragen sollte.

Ein Nachteil dieser Maschendrahtzäune liegt darin, dass das Material nach einiger Zeit anfällig wird und generell nicht sehr witterungsbeständig ist. Der Kunststoffmantel der Gartenzäune wird mit der Zeit porös, spröde und unter Umständen auch brüchig. Dadurch kann der darunterliegende Draht durch Witterungseinflüsse wie Regen oder Kälte angegriffen werden. Die Folge davon sind unschöne Rostflecken auf dem Material. Doch da diese Gartenzäune günstig in der Anschaffung und noch dazu leicht anzubringen sind, ist dieser Nachteil nicht allzu schwerwiegend. Falls nötig, bringen Sie eben einen neuen Gartenzaun oder zumindest ein neues Zaunstück an.

Der Doppelstabmattenzaun

Optisch etwas hochwertiger als ein Maschendrahtzaun ist der sogenannte Doppelstabmattenzaun: Bei dieser beliebten Zaunvariante werden 2 horizontale Stäbe mit einem senkrechten Stab verschweißt. Diese Art von Gartenzaun ist langlebig, leicht montierbar, flexibel in der Höhe und lässt sich auch mit Kletterpflanzen bestücken.

Tipp

Einen hohen Sichtschutz können Sie mit separat erhältlichen Sichtschutzstreifen erreichen, mit denen Sie den Doppelstabmattenzaun ausrüsten. Es gibt allerdings auch eigenständige Sichtschutzsysteme mit den dazu passenden Pfosten.
 

Gartenzäune aus Holz

Gartenzäune aus Holz stellen eine etwas hochwertigere Variante dar. Holzzäune sind in der Regel schöner anzusehen und bieten auch einen stabileren Gartenzaun als die Alternative aus Maschendraht.

Entscheiden Sie sich für einen Gartenzaun aus Holz, sollten Sie darauf achten, dass dieses witterungsbeständig ist. Gut geeignete Arten sind Lärchen-, Eichen- und Kiefernholz. Für Flechtzäune ist es beispielsweise wichtig, dass das Holz biegsam ist. Entsprechend wird hier häufig Fichtenholz eingesetzt. Jedoch sollten Sie bei Nadelhölzern darauf achten, dass diese angestrichen oder imprägniert wurden. Sonst können diese den Witterungseinflüssen u.U. nicht standhalten.

Gartenzäune aus Holz sind in unterschiedlichen Formen im Handel erhältlich. Hierbei spielt vor allem die Anbringung der Hölzer eine besondere Rolle. So können diese Arten von Gartenzäunen auch als Matten erworben werden. Diese haben den Vorteil, dass alle Zaunlatten bereits in einer vorgefertigten Rolle geliefert werden. Somit können Sie Arbeit einsparen, da Sie nicht jede Latte einzeln mühsam vermessen müssen.

Des Weiteren unterscheiden sich Gartenzäune aus Holz hinsichtlich der Struktur der Latten. Einerseits sind Holzzäune in Form sogenannter Sichtschutzzäune erhältlich. Bei dieser Variante sind alle Zaunlatten ohne Lücken verarbeitet. Hierdurch entsteht eine Oberfläche, die keine unerwünschten Blicke durchlässt. Daneben sind aber auch Holzzäune erhältlich, die kleine Zwischenräume zwischen den Latten erlauben. Dadurch ergibt sich ein etwas schöneres und freundlicheres Zaunbild.

In vielen Gegenden erfreut sich der Jägerzaun (auch Scheren- oder Kreuzzaun genannt) großer Beliebtheit. Der Zaun kennzeichnet sich dadurch, dass zugespitzte Holzlatten x-förmig an zwei Querbalken angebracht sind.

Wissenswert

Verschiedene Anbringungsarten
Die Holzlatten können entweder im Doppelstab- oder Einzelstabsystem am Zaungerüst befestigt werden. Doppelstabsysteme gewährleisten durch die zweite Querlatte einen besseren Halt als die Einstabsysteme.

Zäune aus Kunststoff und WPC

Kunststoffzäune haben viele Vorteile: Sie halten lange, sind wetter- und UV-beständig und lassen sich einfach pflegen. Allerdings gibt es hier eben einen Nachteil – und das ist die Optik. Wenn Sie nicht auf den typischen Kunststoff-Look stehen, sollten Sie sich vielleicht einmal WPC-Zäune anschauen.

WPC steht für „Wood Plastic Composite“ und ist ein Verbundwerkstoff aus Holz und Plastik. Wenn Sie also gerne die Optik eines Holzaunes genießen, aber nicht so viel Arbeit in die Pflege des Zauns stecken möchten, ist ein WPC Zaun definitiv eine Überlegung wert. Die lange Lebensdauer sowie die Witterungsbeständigkeit und die einfache Pflege sprechen für den WPC-Zaun.

Wissenswert

Weitere interessante Verbundvarianten sind BPC (Bamboo Plastic Composite, also Bambus plus Kunststoff) oder Resysta (ähnelt optisch Tropenholz und besteht aus Reishüllen, Steinsalz und Mineralölen).

Gabionenzaun

Ein Gabionenzaun ist eigentlich ein Stein-Gartenzaun: Drahtgeflechtkörbe (die sogenannten Gabionen) werden mit Steinen aufgefüllt. So ist ein Gabionenzaun eine Mischung aus Zaun und Mauer: Sichtschutz, Schall- und Windschutz wie bei einer Mauer; schnelle Montage und viele Gestaltungsmöglichkeiten wie bei einem Zaun.

Gartenzäune aus Beton

Sollten Sie an einer stark befahrenen Straße wohnen, kann ein normaler Gartenzaun oft nicht die gewünschte Abschirmung bieten. Einen enorm hohen Schall- und auch Sichtschutz bieten die modernen Gartenzäune aus Beton. Die langlebigen Betonzäune sind sehr pflegeleicht – und trumpfen mit ihrer hohen Sicherheit auf.

Sie müssen übrigens nicht immer nur auf eine graue Wand blicken: Es gibt die verschiedensten Dekors, außerdem können Sie den Betonzaun natürlich streichen, wie Sie wollen. Oder Sie lockern die Optik durch eine schöne Bepflanzung auf und schaffen so zum Beispiel einen mediterranen Look.

Zaunpfähle

Zaunpfähle sind in sehr unterschiedlichen Formen erhältlich. Je nachdem welche Art von Zaun Sie verwenden möchten, bieten sich unterschiedliche Zaunpfähle für Sie an. Die einfachste Variante ist der Aluminium-Zaunpfahl. Dieser ist in der Regel recht dünn und hat kaum Gewicht. Durch diese spartanische Verarbeitung liegt der Preis vergleichsweise niedrig. Auch in der Anbringung ist diese Form sehr einfach zu benutzen. Die entsprechenden Pfähle können mithilfe eines Hammers in den Boden gerammt werden. Diese Alternative eignet sich vor allem zur Verwendung mit Gartenzäunen aus Maschendraht.

Eine hochwertigere Form sind Zaunpfähle aus Holz. Diese sind meist etwas robuster und können auch größerem Gewicht standhalten. Gerade wenn Sie an Gartenzäunen aus Holz interessiert sind, würde sich ein Zaunpfahl aus demselben Material anbieten. Diese sind in der Regel passender und ergeben optisch ein schöneres und einheitlicheres Bild. Außerdem ist dadurch auch optimaler Halt für Ihre Latten und Querlatten gegeben.

Diese Zaunpfähle sind in der Regel jedoch etwas schwieriger im Boden zu befestigen. Hier reicht es meist nicht aus, den Pffosten einfach in den Grund zu stoßen. Stattdessen muss ein kleineres Loch ausgehoben werden, welches den Sockel des Pfahls umschließt. Dieses muss anschließend auch wieder sehr fest geschlossen oder mit einem Zement- oder Betonbett versehen werden, um dem Zaunpfahl genügend Halt zu geben. Ansonsten könnte der Pfosten durch äußere Einwirkungen negativ beeinflusst werden.

Die Pfosten selbst zieren im Idealfall Pfostenkappen, die einerseits eine optische, andererseits auch eine schützende Funktion haben.

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