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Ratgeber iMac


Aktualisiert: 18.10.2018 | Autor: Claus Oexle

Gut zu wissen

Ende der 90er Jahre wurde die erste Version von Apples iMac veröffentlicht – damit war der iMac einer der ersten All-in-One-PCs, der auf den Markt kam. Bei einem All-in-One-Gerät handelt es sich dabei um einen Computer, dessen Komponenten allesamt im entsprechenden Bildschirm-Gehäuse des Rechners integriert sind. Klobige Desktop-Gehäuse und ein separater Monitor entfallen somit, weshalb sich der Apple iMac als besonders genügsam im Hinblick auf seinen Platzbedarf erweist.

Wissenswert

Was bedeutet das „i“ in iMac?

Ganz zu Beginn der iMac-Geschichte wurde von Apple im Jahr 1998 festgelegt, für was das „i“ stehen soll. Demnach hat es folgende Bedeutungen: internet, instruct, inform, inspire. Natürlich wurde das „i“ dann von Apple auch für viele weitere Produkte wie iPod, iPhone oder iPad genutzt.

Ganz im Stile eines Apple-Computers verfügt der iMac über ein elegantes und ästhetisches Design. Darüber hinaus besteht das Gehäuse des Gerätes aus einer edlen Aluminium-Oberfläche, das mehr oder weniger komplett aus einem Alu-Block gefräst wird. Ebenso ins Auge sticht der iMac durch seine besonders schmale Bauform. In diesem gerade einmal 5 Millimeter schmalen Gehäuse befindet sich neben dem Monitor auch die gesamte Hardware des Rechners.

Der iMac ist in zwei Größen erhältlich, zum einen findet man ihn in einer Ausführung mit einer Displaygröße von 21,5-Zoll, zum anderen auch in einer großzügig dimensionierten Ausführung mit 27 Zoll. Von beiden Modellen gibt es auch Ausführungen mit einem sogenannten Retina-Display, das 21,5-Zoll Modell gibt es auch noch mit Full-HD-Auflösung. Der iMac 27 verfügt über ein Retina 5K Display: Dies bedeutet, dass die Bildschirmauflösung bei 5.120 x 2.880 Pixeln liegt – das siebenfache der altbekannten Full-HD-Auflösung. Er kann sogar die aktuellen 4K-Fernseher toppen, in dem er eine gut zwei Drittel höhere Auflösung als die UHD-Fernseher bietet. Alle iMacs sind besonders gut dafür geeignet, Fotos und Videos zu bearbeiten – mit dem iMac 27 mit 5K-Display können aber auch noch Ultra-HD-Inhalte genossen oder bearbeitet werden.

Jedes Modell ist mit einer integrierten FaceTime HD Kamera in Full-HD-Qualität ausgestattet. Darüber hinaus findet man an seiner Rückseite neben den herkömmlichen Standard-Anschlüssen für Ethernet und Kopfhörer/Lautsprecher vier schnelle USB 3.0-Anschlüsse sowie zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse. Auch ein Kartenleser für SDXC-Speicherkarten ist im Gehäuse integriert. Außerdem beinhaltet jeder iMac im Lieferumfang eine drahtlose Aluminium-Tastatur sowie eine ebenso drahtlose Magic-Mouse oder ein Magic-Trackpad im passenden iMac-Design. Im Inneren der iMacs arbeitet immer das von Apple hergestellte Betriebssystem Mac OS.

Wissenswert

Mac OS – das zuverlässige Betriebssystem von Apple

Auf Computern von Apple finden Sie immer das Betriebssystem Mac OS. Der große Vorteil liegt hier in der Tatsache, dass Hard- und Software optimal aufeinander abgestimmt ist, da beide aus dem selben Hause kommen. Das ist bei PCs mit Windows Betriebssystem nicht der Fall, da die Hardware ja meist nicht von Microsoft stammt. Mac OS nutzt weniger Arbeitsspeicher als die Konkurrenz, ist intuitiv in der Bedienung und schlank im Design. Wer von Windows auf Mac OS umsteigt, muss sich erst einmal an die reduzierte Oberfläche gewöhnen – haben Sie sich aber mit Mac OS angefreundet, möchten Sie es nicht mehr missen. Ein weiterer Pluspunkt ist die geringe Verbreitung von Viren im Vergleich mit Windows. Wo viel Licht ist, gibt’s aber auch Schatten: Viele Windows Anwendungen sind nicht mit Mac OS kompatibel. Und: Die iMacs sind nichts für Menschen mit zu kleinem Geldbeutel.

Auch um die drahtlose Anbindung von Peripherie-Geräten oder in Netzwerke brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen, denn schnelles 802.11ac W-LAN und Bluetooth 4.2 sind bereits an Bord. Der Apple iMac ist in verschiedenen Konfigurationen erhältlich, insbesondere können Sie aus verschiedenen Modellen mit Quad-Core-INTEL-i5-Prozessoren (oder i7) mit Taktfrequenzen zwischen 2,3 und 3,8 GHz wählen. Darüber hinaus steht der iMac mit Arbeitsspeicher-Kapazitäten zwischen 8 und 32 GB zur Verfügung. Neben Modellen mit herkömmlichen, mechanischen Festplattenlaufwerken, bietet Apple den iMac auch mit besonders schnellen SSD-Festplatten an.

Auf den Punkt!

Nicht billig, aber sein Geld wert

Ein Schnäppchenprodukt ist ein iMac (wie jedes Produkt von Apple eigentlich) eher nicht. Je nach Ausstattung müssen Sie zwischen 1.300 und 1.700 für einen iMac 21,5 und zwischen 2.100 und 2.600 Euro für einen iMac 27 hinlegen.

Ist ein iMac das Richtige für mich?
 

  • Arbeiten Sie viel mit Grafiken?
    Vor allem Fotografen und Grafiker schwören auf die Produkte von Apple. Die extrem scharfen und ohne Farbverfälschungen arbeitenden Monitore bieten neben den sehr guten CPU- und Grafikleistungen das ideale Umfeld für kreative Köpfe. Wenn Sie einmal die Umstellung von Windows auf Mac OS geschafft haben, werden Sie von den Möglichkeiten des iMac begeistert sein.
     
  • Wollen Sie nicht alle naselang einen neuen Computer kaufen?
    iMacs laufen im Vergleich zu Windows-Rechnern um einiges länger. 3-4 Jahre sind überhaupt kein Problem, wenn Sie ab und zu auch einmal etwas Hardware ersetzen (Festplatte, Arbeitsspeicher o.ä.), kann die Lebensdauer auch noch um einiges verlängert werden.
     
  • Möchten Sie sich weniger Sorgen um Viren machen?
    Windows- und Linux-Rechner sind viel gefährdeter, was Viren anbelangt. Zwar gibt es auf dem iMac auch Viren, doch eben viel weniger als sonst üblich. Um ganz sicher zu gehen, sollten Sie aber trotzdem in eine Antivirensoftware investieren.
     
  • Brauchen Sie viel Rechenleistung?
    Vor allem in der Top-Konfiguration geht der iMac so schnell nicht in die Knie. Egal wie viele Programmfenster offen sind, die Leistung bleibt stark und vorbildlich. Wenn dann noch eine SSD verbaut ist, erlaubt sich die Arbeitsgeschwindigkeit keine Ruhepausen.
     
  • Wollen Sie einen stabil laufenden Rechner ohne viele Abstürze?
    Windows User kennen die störenden Abstürze, die immer zum ungünstigsten Zeitpunkt passieren. Zwar ist der iMac auch nicht gegen Abstürze immun, im Vergleich passieren die aber viel seltener und der iMac läuft sehr zuverlässig. Das hat unter anderem mit der Tatsache zu tun, dass bei Apple Hard- und Software aus einem Haus kommen – somit ist alles bestens aufeinander abgestimmt.
     
  • Nervt Sie unnötige Software, die auf Windows-Rechnern oft installiert wird?
    Beim iMac können Sie dieses Problem vergessen – das System ist nicht mit Ad- und Spyware überfrachtet.
     
  • Stehen Sie auf schickes Design?
    Natürlich steht bei einem Computer das Design nicht an erster Stelle. Wenn Sie aber statt auf einen schwarzen oder grauen Klotz doch lieber auf ein edles Aluminium Kunstwerk im Unibody-Design schauen wollen, sollten Sie sich auf jeden Fall einmal den Kauf eines iMacs überlegen.
     

Fazit

Wir vergleichen für Sie die wichtigsten Vor- und Nachteile des iMac:

Vorteile
  • Tolles reduziertes Metall-Design
  • Fantastische Bildqualität
  • Innovatives Betriebssystem Mac OS
  • Geringere Virengefahr als bei Windows-Produkten
  • Starke Rechenleistung
  • Zuverlässig
Nachteile
  • Recht teuer
  • Nicht alle Windows Anwendungen kompatibel

Weitere Informationen zum Thema PC & Computer finden Sie in unserem ausführlichen Ratgeber PC.


Über Claus Oexle

Bei mir gehen die Begeisterung für das geschriebene Wort und für Unterhaltungselektronik Hand in Hand. Seit 2011 kann ich dies bei billiger.de ausleben – und dass ich dabei auch noch unseren Usern mit interessanten Infos weiterhelfen kann, macht alles nur noch viel spannender und schöner.


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