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Ratgeber PCs


Wissen kompakt

Sie benötigen ein zuverlässiges und hochleistungsfähiges Arbeitsgerät? Sie arbeiten im Office-Bereich, sind multimedia-affin oder leidenschaftlicher Gamer? Dann ist ein PC (Personal Computer) oder auch Mehrzweckcomputer die richtige Lösung für Sie. Das Spektrum im Bereich der Heimcomputer ist vielseitig. Von kleinen Micro-PCs in USB-Stick-Größe über All-in-One-PCs bis hin zu klassischen Desktop-Rechnern – Nutzer hatten noch nie so eine große Auswahl wie heute. 

Erste Heimcomputer gab es bereits in den 1970er-Jahren. Laut Statistischem Bundesamt waren 2017 49 % aller Haushalte mit einem stationären PC und 79 % mit einem mobilen PC wie einem Tablet oder einem Laptop ausgestattet. Die Anzahl an stationären PCs geht deutlich zurück. Kompakte Bauweisen bieten mehr Mobilität. Trotzdem haben stationäre Lösungen Vorteile. Sie sind günstiger und bieten eine leistungsfähigere Hardware. Für Office-Anwender oder Gamer ist der Desktop-PC daher nicht wegzudenken. 

Um bedient werden zu können, benötigt ein Desktop-PC einen Bildschirm und diverse Eingabe-Geräte wie beispielsweise eine Tastatur.  

Informieren Sie sich in unserem Kaufberater über alles Wichtige zum Kauf eines PCs. So treffen Sie für sich die ideale Wahl. 


Kaufberater

Ein PC kann sowohl als Arbeitsgerät wie auch multimediales Unterhaltungszentrum dienen. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Je nach Budget und Nutzungsgewohnheiten sind verschiedene PC-Typen zu empfehlen. Diese unterscheiden sich in ihrer Funktionalität und ihrer Ausstattung. 

Bedenken Sie für den Kauf vor allem folgende Gesichtspunkte:

  • Welche Bauform passt zu Ihnen? 
    PCs gibt es in unterschiedlichen Bauformen. Am verbreitetsten sind die stationären Lösungen Tower-PC und All-in-One-PC. Diese bieten hinreichend Platz für anspruchsvolle Hardware und sind daher hochleistungsfähige Arbeitsgeräte. Sie müssen diese fest an einem Arbeitsplatz integrieren. Mobile Lösungen sind die sogenannten Mini- und Micro-PCs. Diese lassen sich einfach auf Termine oder Geschäftsreisen mitnehmen. Dennoch brauchen auch sie einen zusätzlichen Bildschirm und entsprechende Eingabegeräte. 
  • Für welchen Einsatzzweck kaufen Sie sich einen PC? 
    Je nach Arbeitsanforderungen gibt es unterschiedliche PC-Typen. Es lassen sich Office-, Multimedia- und Gaming-PCs unterscheiden. Es handelt sich hierbei auch um Preis- und Leistungsklassen. Office-PCs sind relativ günstig und unter anderem für Einsteiger zu empfehlen. Auch wer nur einfache Büro-Aufgaben und Internet-Recherchen am PC ausführen möchte, ist mit einem solchen Modell gut beraten. Multimedia-PCs sind Alleskönner: Office-Anwendungen, einfache Video-Bearbeitung und Gaming können Sie mit diesem Modell in der Regel problemlos durchführen. Nur Nutzer mit höchsten Ansprüchen sind mit sogenannten Gaming-PCs am besten beraten. Hiermit lassen sich selbst neueste Spiele in höchster Grafik-Auflösung spielen. 
  • Welche Leistungsstärke sollte Ihr PC haben? 
    Die Leistungsstärke eines PCs ist von unterschiedlichen Aspekten abhängig. Wichtig sind unter anderem die Festplatte, der Prozessor und der Arbeitsspeicher. Die Festplatte bestimmt, wie groß ihre Speicherkapazität ist. Prozessor und Arbeitsspeicher sorgen für einen flüssigen Arbeitsablauf. Nach Möglichkeit sollte Ihr Wunschmodell eine hohe Prozessor-Taktfrequenz und mehrere Prozessor-Kerne besitzen. So laufen auch mehrere parallele Anwendungen ruckelfrei. Ein großer Arbeitsspeicher ist ebenfalls für flüssiges Arbeiten wichtig. 
  • Was gilt es hinsichtlich der Ausstattung zu beachten? 
    Die Ausstattung erhöht den Mehrwert Ihres PCs. Für Gamer ist beispielsweise eine zusätzliche Grafikkarte interessant. Diese optimiert die Bilddarstellung. Für Audio-Affine ist eine zusätzliche Soundkarte sinnvoll – insbesondere, wenn Sie an den PC einen Mehrton-Kanal anschließen möchten. Auch ein integriertes optisches Laufwerk ist ein wichtiges Kriterium. Dieses entscheidet, welche optischen Datenträger, beispielsweise DVDs, der PC ablesen oder gar beschreiben kann.

PC-Typen

Beim Kauf eines PCs ist es wichtig, dass dieser zum gewünschten Einsatzbereich passt. So gibt es Modelle, die in ihrer Ausstattung auf einen bestimmten Einsatzzweck abgestimmt sind. Die Bauform bestimmt die Größe sowie auch den Funktionsumfang des Geräts. 

PC-Typen nach Bauform

Es gibt unterschiedliche PC-Bauformen. Die Modelle unterscheiden sich nicht nur in ihrer Größe, sondern auch in ihrer Leistung und Funktionalität. 

Auf den Punkt!
  • Tower-PCs sind länglich aufgebaut und bieten viel Platz für zusätzliche Hardware und Schnittstellen. Sie sind für einen festen Arbeitsplatz ausgelegt. Der Vorteil der recht großen Bauweise ist, dass in den PC mehr Hardware passt. 
  • All-in-One-PCs bestehen aus einem Bildschirm mit integriertem PC. Manchmal ist eine externe Tastatur im Lieferumfang inbegriffen. Mit einem solchen Modell müssen Sie nicht extra einen Bildschirm erwerben. Zudem sind die Bauteile optimal aufeinander abgestimmt. 
  • Mini-PCs sind kleine Boxen, die jedoch mit allen wichtigen Ausstattungsmerkmalen ausgestattet sind. Sie lassen sich einfach transportieren und nehmen auf dem Schreibtisch kaum Platz in Anspruch. 
  • Micro-PCs sind nicht größer als ein herkömmlicher USB-Stick. Sie besitzen lediglich einen HDMI-Anschluss, mit dem sie sich an einen Bildschirm oder Fernseher anschließen lassen. Sie verfügen über die wichtigsten Computer-Funktionalitäten, sind jedoch in ihrer Leistung sehr eingeschränkt.  
Tower-PCs 

Ihre Bezeichnung erhielten Tower-PCs nach ihrer Form, die an einen Turm erinnert.

Tower-PCs lassen sich nach 3 Gehäuse-Bauweisen unterscheiden: 

  • Big Tower
    Der Big Tower zeichnet sich durch eine besonders längliche und hohe Bauweise aus. Diese Modelle sind vor allem für Nutzer praktisch, die bei Bedarf einzelne Komponenten ihres PCs eigenständig austauschen wollen. Sie bieten hinreichend Platz für leistungsfähige Hardware und eine gute Belüftung. Letztere ist insbesondere für Hochleistungs-PCs wichtig. Big Tower platzieren Sie idealerweise auf dem Boden neben dem Schreibtisch.
  • Midi Tower
    Ein Midi Tower ist die typische Bauform für Heimanwender. Er ist ebenfalls länglich gebaut, jedoch nicht so hoch wie ein Big Tower. Dennoch passen alle wichtigen PC-Hardware-Komponenten hinein. Midi-Tower finden zwar auf größeren Schreibtischen Platz, meist werden sie aber auf den Boden gestellt.
  • Desktop-Gehäuse
    Ein Desktop-Gehäuse ist etwas kompakter gebaut und wird meist liegend platziert. So passt es problemlos auf den Schreibtisch und kann sogar als Unterlage des Monitors dienen. Desktop-Gehäuse bieten genügend Platz für die wichtigste Hardware und hinreichend Anschlussmöglichkeiten. 

Tower-PCs bieten hinreichend Platz für Ausstattung. Im Unterschied zu kompakteren Bauweisen haben Sie ausreichend Platz für Schnittstellen, Speicherplatz oder Laufwerke.

Nachteilig ist, dass diese Modelle viel Platz einnehmen.

Tower-PCs lassen sich nicht einfach überallhin mitnehmen. Sie eignen sich daher für Nutzer, die einen Computer für einen festen Arbeitsplatz suchen. Die leistungsfähigen Modelle sind vor allem für Nutzer zu empfehlen, die viel Rechenleistung benötigen. Somit lohnt sich eine Anschaffung besonders für professionelle Anwender, Gamer und Multimedia-Affine. 

Preislich liegen Tower-PCs meist zwischen 100 € und 7.500 €

Vorteile
  • Platz für hochleistungsfähige Hardware 
  • Günstiger Preis in der Basisvariante
Nachteile
  • Keine Mobilität 
  • Nehmen viel Platz ein
All-in-One-PCs

All-in-One-PCs besitzen einen im Bildschirm-Gehäuse integrierten PC. Sie müssen daher keinen Bildschirm separat erwerben. Oftmals ist noch eine Tastatur im Lieferumfang enthalten. Alternativ können Sie diese als Zubehör erwerben.  

Informieren Sie sich im Kapitel Zubehör über Eingabegeräte, die Ihnen bei der Steuerung Ihres PCs helfen. 

Aus dieser Bauweise ergeben sich weitere Vorzüge. Diese PCs sind platzsparend und reduzieren den Bedarf an Kabeln enorm. Das hat auch optische Vorteile, weil der Arbeitsplatz aufgeräumt wirkt. Generell überzeugen viele All-in-One-Modelle mit einem ansprechenden Design. Weil alle Komponenten funktionell aufeinander abgestimmt sind, punkten sie häufig auch mit ihrer Leistung.

Ein Nachteil dieser Modelle ist, dass sich einzelne Komponenten nicht eigenständig austauschen lassen. Wünschen Sie beispielsweise eine höhere Bildschirm-Auflösung, müssen Sie sich einen neuen PC kaufen. 

Geeignet sind All-in-One-PCs für Nutzer, die eine kompakte PC-Lösung suchen und Wert auf eine ansprechende Optik legen. Auch für Personen, die auf der Suche nach einem hochfunktionellen Gesamtpaket sind, empfiehlt sich dieser PC-Typ. 

Recherche Tipp

Die meisten All-in-One-PCs sind mit einem LED-Display ausgestattet. Diese kennzeichnen sich durch eine energiesparende Funktionsweise. Außerdem können sie durch gute Kontraste und scharfe Bilder überzeugen. Woran Sie gute LCD-Bildschirme erkennen, lesen Sie in unserem Ratgeber zum Thema. 

All-in-One-PCs kosten zwischen 200 € und 4.800 €.

Vorteile
  • Kompakte Lösung 
  • Kein extra Bildschirm nötig
  • Hard- und Software sind optimal aufeinander abgestimmt     
  • Ansprechende Optik
Nachteile
  • Einzelne Komponenten lassen sich nicht austauschen
Mini-PCs 

Ein Mini-PC, auch Nettop, ist ein PC mit einer sehr kompakten Bauform. Meist umfasst das Gehäuse nur ein Volumen von 1 bis 2 l. 

Einen Mini-PC können Sie einfach auf dem Schreibtisch platzieren. Das spart Platz. Dennoch ist die Hardware-Ausstattung ausreichend für die meisten Alltagsaufgaben. Auch verfügen Mini-PCs über alle wichtigen Schnittstellen.

Jedoch gibt es aufgrund des Platzmangels einige Einschränkungen in der Hardware. Auch ist kein Platz für optische Laufwerke wie einen DVD-Brenner vorhanden. 

Diese Bauweise ist für Nutzer geeignet, denen eine platzsparende Lösung wichtig ist. Auch für Personen, die ihren Computer oft auf Reisen mitnehmen, ist ein Mini-PC nützlich. Gerade für einfache Office-Aufgaben sind diese Modelle bestens ausgestattet. Für rechenintensive Anwendungen wie Programmieren, Videoschnitt oder Gaming sind diese Modelle eher nicht geeignet.

Wissenswert

Einige Mini-PCs haben zusätzlich die Bezeichnung HTPC (Home Theater Personal Computer). Diese sind für die Nutzung als Media Center konzipiert. Sie können sie mittels Display-Schnittstellen wie HDMI mit dem Fernseher verbinden. HTPCs dienen unter anderem als Festplatten-Rekorder und Spielkonsole.

Sie erhalten Mini-PCs zwischen 200 € und 2.500 €

Vorteile
  • Platzsparend 
  • Hohe Mobilität
Nachteile
  • Nicht für rechenintensive Anwendungen geeignet 
  • Keine optischen Laufwerke integriert
Micro-PCs 

Micro-PCs oder auch PC-Sticks bilden die kompakteste PC-Variante. Die Modelle sind in etwa so groß wie ein USB-Stick und verfügen auch entsprechend nur über 1 Schnittstelle. Einen Micro-PC können Sie per HDMI an einen beliebigen Monitor oder Fernseher anschließen. Weitere Display- und Audio-Schnittstellen sind nicht vorhanden. Zur Bedienung können Sie eine Maus und eine Tastatur via Bluetooth anschließen.

Die Modelle eignen sich für einfache Office-Arbeiten, Internetsurfen oder Multimedia-Anwendungen. 

Trotz ihrer kleinen Bauweise bieten sie alles an Ausstattung, um grundlegende Computer-Funktionen auszuführen. Auch ist auf diesen Modellen ein Betriebssystem vorinstalliert.  

Diese Variante eignet sich nicht für anspruchsvolle Anwendungen. 

Geeignet ist dieser Computer-Typ für alle Nutzer, die eine mobile Minimallösung als PC suchen. Als Zweitrechner für Vielreisende ist der Micro-PC eine ideale Lösung. Für Grafiker, Programmierer und Gamer ist die Hardware-Anforderung allerdings zu gering.

Micro-PCs fallen günstig aus. Ihr Preis liegt zwischen 100 € und 300 €

Vorteile
  • Transportabel und flexibel 
  • Preisgünstig 
Nachteile
  • Nur 1 Schnittstelle vorhanden
  • Nur für einfache Anforderungen geeignet
PC-Typen nach Einsatzzweck 

Je nach Einsatzzweck sind verschiedene PCs zu empfehlen. Die Typen unterscheiden sich dabei hinsichtlich ihrer Leistung und Ausstattung. Optimiert sind sie immer auf einen bestimmten Einsatzzweck. Fragen Sie sich vor dem Kauf eines PCs, wofür Sie ihn primär nutzen möchten. 

Folgende Modelle gibt es: 

Office-PCs

Office-PCs sind günstige Modelle, die lediglich über eine Basis-Ausstattung verfügen. Mit ihnen lassen sich die gängigen Office-Anwendungen nutzen. Dazu gehören beispielsweise Schreib- und E-Mail-Programme sowie Tabellenkalkulationen. Auch für kleine Spiele und das Surfen im Internet sind diese PCs geeignet. 

Oft sind diese Computer mit Sicherheitsfunktionen ausgestattet, damit der Nutzer sensible Daten sichern kann. Ansonsten ist die Hardware meist auf das Nötigste beschränkt. Sound- und Grafikkarten sind nicht üblich. Ihre Aufgaben übernehmen Chips auf dem Mainboard. Entsprechend sind die Modelle nicht für komplexe Anwendungen wie beispielsweise aktuelle Games ausgelegt. Auch für eine multimediale Nutzung sind Office-PCs meist weniger geeignet, da sie über recht wenige Schnittstellen verfügen.   

Zu empfehlen sind Office-PCs daher vor allem für Berufstätige, die Verwaltungsarbeiten erledigen möchten. Auch wenn Sie ihn nur zum Surfen oder Schreiben nutzen möchten, ist ein solcher PC ausreichend.

Preislich fallen Office-Computer eher günstig aus. Sie kosten rund 200 € bis 500 €.

Multimedia-PCs

Multimedia-PCs sind universell einsetzbar. Sie sind für die Wiedergabe von Musik und Filmen geeignet. Es handelt sich um Allround-PCs, denn auch alle Office-Anwendungen können sie mit diesen ausführen. Ferner sind diese Geräte auch für einfache Bild- und Videobearbeitungen nutzbar. Viele Spiele lassen sich auf mittlerer Grafikeinstellung gut wiedergeben. 

In ihrer Hardware-Ausstattung sind diese Multimedia-PCs entsprechend umfangreicher als Office-Rechner. Meist ist eine extra Grafikkarte im Gehäuse verbaut. So lassen sich grafikintensivere Anwendungen ausführen. Die Soundkarte wird manchmal durch einen Chip auf dem Mainboard ersetzt. Modelle mit extra Soundkarte können jedoch einen besseren Klang wiedergeben. Multimedia-Computer verfügen außerdem über ausreichend Anschlüsse. 

Entsprechend sind die Modelle für eine breite Zielgruppe ausgelegt. Wenn Sie gerne am PC surfen, spielen, arbeiten und Multimedia-Inhalte wiedergeben, ist dieser PC die richtige Wahl. Bei grafikintensiven Spielen neuester Generation kommen diese Modelle allerdings an ihre Grenzen. 

Multimedia-PCs kosten zwischen 600 € und 800 €.

Eine große Auswahl an Multimedia-PCs finden Sie auf unserem Preisvergleich.

Gaming-PCs

Gaming-PCs sind die High-End-Modelle unter den PCs. Sie sind technisch darauf ausgelegt, Spiele detailreich und verzögerungsfrei wiederzugeben. Diese Modelle können mit einer hochwertigen technischen Ausstattung punkten. Sie verfügen meist über die neuesten Prozessoren. Damit arbeiten sie schnell und effizient. Auch sind hochwertige Grafik- und Soundkarten in diesem Segment üblich. Diese sorgen für eine optimale Bild- und Tonqualität. 

Gaming-PCs sind für Nutzer mit höchsten Ansprüchen geeignet, da sie die unterschiedlichsten Anwendungen ausführen können:

  • Office- und Multimedia-Anwendungen
  • Bild- und Videobearbeitungen 
  • Computer-Spiele

Auch lassen sich mit diesen Modellen 2 oder mehrere virtuelle Maschinen nutzen. Eine virtuelle Maschine ist eine Software, die innerhalb des Systems vorgibt, ein eigener Rechner zu sein. Ihr Einsatzzweck ist beispielsweise die Nutzung mehrerer Betriebssysteme auf einem PC. 

Hochwertige Gaming-PCs sind ab etwa 800 € erhältlich. 

Sie suchen einen Gamer-PC? Nutzen Sie unser Portal und wählen Sie aus einer großen Auswahl Ihr Wunschmodell.


Betriebssysteme

Damit Sie Ihren PC überhaupt bedienen können, benötigen Sie ein Betriebssystem. Dieses stellt die Benutzeroberfläche bereit,  durch die Sie Programme anwählen und starten können. Es steuert zudem die benötigten Hardware-Komponenten an. Diese sind erforderlich, um einen Befehl auszuführen. 

Wissenswert

Betriebssysteme gibt es in 2 Versionen: 32 bit und 64 bit. Die Bit-Anzahl gibt Auskunft darüber, wie viel Bit der Prozessor gleichzeitig verarbeiten kann. Der Vorteil einer hohen Bit-Anzahl ist, dass mehrere gleichzeitig laufende Programme besser und schneller verarbeitet werden.

Die wichtigsten Betriebssysteme sind:

Microsoft Windows

Windows ist eines der meist verbreiteten Betriebssysteme weltweit. Es gilt mit seinem funktionalen Design als besonders benutzerfreundlich. Außerdem arbeitet es zuverlässig. Die neueste Generation ist Windows 10. Mit dieser kamen viele Verbesserungen. So starten die Systeme schneller und der PC ist zügiger betriebsbereit. 

Shopping Tipp

Windows gibt es in 2 Varianten – Home und Professional. Die Home-Version ist für Privatanwender angedacht und günstiger. Die Professional-Version bietet zusätzliche Netzwerk-Funktionen, die Einrichtung verschiedener Nutzerkonten sowie die Einbindung einer Domain.

Windows hat einige Vorzüge. Seine große Verbreitung sorgt dafür, dass es mit einer Vielzahl an Programmen kompatibel ist. Zudem ist das System allgemein bekannt, weshalb sich kleine Probleme oft im Freundes- und Bekanntenkreis lösen lassen. Auch für das Gaming ist das System geeignet. Jedoch ist Windows ein häufiges Angriffsziel für Viren, Trojaner sowie Schadprogramme. Zudem setzt es eine sehr leistungsstarke Hardware voraus und benötigt beispielsweise einen großen Arbeitsspeicher. Mit Microsoft Windows vorinstallierte PCs gibt es in allen Preisklassen. 

Mac OS

Mac OS ist ein Betriebssystem des Herstellers Apple. Es ist entsprechend nur auf PCs von Apple vorinstalliert. Dadurch sind Hard- und Software optimal aufeinander abgestimmt. Da das System obendrein den Arbeits- und Festplattenspeicher besser ausnutzt, benötigt es weniger Arbeitsspeicher als Windows. Mac OS besitzt ein übersichtliches und reduziertes Design und lässt sich sehr intuitiv bedienen. 

Mac OS ist weniger verbreitet und daher weniger anfällig für Viren. Sie benötigen zur Sicherung meist kein zusätzliches Antiviren-Programm. Es gilt als sehr haltbar und zuverlässig. Jedoch sind PCs mit diesem Betriebssystem entsprechend teuer. Ferner ist das System mit vielen Windows-Anwendungen nicht kompatibel. 

Linux 

Linux ist ein Open-Source-Betriebssystem, dessen Quelltext jeder einsehen und sogar verändern kann. Linux besitzt einen modularen Aufbau, durch den es sich individuell an jeden PC und dessen Rechenleistung anpassen lässt. Auch die Benutzeroberfläche kann der Nutzer nach persönlichen Vorlieben gestalten. Linux stellt keine hohen Anforderungen an den Arbeitsspeicher. 

Es gibt für Linux Live-CDs, mit denen Sie das Betriebssystem betreiben, ohne es auf Ihrer Festplatte zu installieren. Es nimmt somit keinen Speicherplatz in Anspruch. 

Grundsätzlich ist Linux weniger anfällig für Viren. Ein Nachteil ist jedoch, dass Sie sich in das System einarbeiten müssen, um die Vorteile nutzen zu können. Aufgrund der geringeren Verbreitung kennen sich meist weniger Personen mit dem System aus. Auch ist die Verfügbarkeit an Spielen und Programmen begrenzt. Dafür stehen alle Linux-Versionen im Internet kostenlos zum Download bereit.

Tipp

Mithilfe des Programms Wine können Sie sehr viele Windows-Programme unter Linux laufen lassen.


Mainboard

Das Mainboard – auch Motherboard und Hauptplatine genannt – ist die Verbindungsstelle für alle Bauteile eines PCs. Mittels Mainboard werden andere Hardware-Komponenten, beispielsweise der Prozessor, angesteuert. Beim Kauf eines PCs sollten Sie darauf achten, dass das Mainboard genug Steckplätze und Anschlüsse bietet. Dadurch lässt sich beispielsweise auch eine Grafikkarte erweitern, falls diese nicht im Lieferumfang enthalten ist. Das Mainboard bezieht seinen Strom über das Netzteil. Es versorgt über die jeweiligen Steckplätze die sonstige Hardware mit Strom. 

Ein Mainboard gibt es in unterschiedlichen Formaten. Möchten Sie das Mainboard zu einem späteren Zeitpunkt austauschen, ist es wichtig, dass das Format mit der Gehäuse-Form kompatibel ist. Die gängigste Größe ist das ATX-Format. Dieses hat die Maße 305 mm × 244 mm. In den kleineren Midi-Towern kommt auch das Micro-ATX-Format mit den Maßen 244 mm × 244 mm zum Einsatz. 

Die wichtigsten Bestandteile eines Mainboards sind die folgenden: 

  • Prozessor-Sockel 
    Hierbei handelt es sich um einen Steckplatz für einen Prozessor. Falls Sie Ihren PC später einmal aufrüsten möchten, sollten Sie darauf achten, dass der neue Prozessor mit dem Sockel kompatibel ist.
  • Chipsatz
    Der Chipsatz reguliert den Austausch zwischen allen Hardware-Komponenten und übersetzt die unterschiedlichen Datenverarbeitungsprotokolle. Ferner synchronisiert er die Taktfrequenzen und Spannungspegel der Datenleitungen. Der Chipsatz hat damit auch einen Einfluss auf die Rechenleistung des PCs. 
  • Onboard-Soundchip 
    Der Soundchip ist zuständig für die Klangausgabe eines PCs. Die meisten Mainboards sind heutzutage mit einem guten Soundchip ausgestattet, dessen Tonqualität für die meisten Nutzer ausreicht. Selbst Audio-Systeme mit mehreren Kanälen lassen sich an einem PC mit einem Soundchip neuester Generation anschließen. Nur Nutzer, die höchste Ansprüche an die Soundqualität haben, weil sie beispielsweise selber Musik komponieren, sollten auf eine hochwertige Soundkarte achten. 
  • Onboard-Grafikchip 
    Ein Onboard-Grafikchip ist für die Berechnung von Grafiken zuständig. Dieser ist nur für einfache Grafiken wie beispielsweise die von Office-Programmen ausreichend. Grafiken moderner Spiele lassen sich nur mithilfe einer separaten Grafikkarte ruckelfrei wiedergeben. 
  • Anschlüsse 
    Die Anschlüsse auf dem Mainboard ermöglichen die Verbindung zur Hardware. Über interne USB-Anschlüsse lassen sich z. B. Speicherkartenleser anschließen. IDE- und Serial-ATA-Anschlüsse ermöglichen die Einbindung von Laufwerken oder Festplatten. Mittels PCI-Steckplätzen schließen Sie Erweiterungskarten an, wie Grafik- oder TV-Karten. RAM-Steckplätze dienen dem Anschluss des Arbeitsspeichers. Achten Sie auf die Lüfter-Anschlussmöglichkeiten – bei Gaming-PCs sollten mehrere vorhanden sein. Auch der Anschluss für das Netzteil befindet sich am Mainboard.
  • L2-Cache und COAST-Sockel für Cache-Erweiterungen
    Heutige Prozessoren können Daten schneller verarbeiten, als der Arbeitsspeicher diese bereitstellen kann. Deshalb kommen in modernen PCs Cache-Module als zusätzlicher Zwischenspeicher zum Einsatz. Sie überbrücken damit den Arbeitsspeicher. Der L2-Cache ist meist auf dem Mainboard fest integriert. Er kann mit einem COAST-Sockel erweitert werden. Der COAST-Sockel ist die Schnittstelle zwischen Mainboard und L2-Cache.

Prozessor

Der Prozessor, auch CPU genannt (Central Processing Unit), ist die Recheneinheit eines PCs. Er besteht aus Registern, einem Rechenwerk, einem Steuerwerk und Datenleitungen. Er hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Schnelligkeit eines Computers. Prozessoren sind mittels eines Sockels mit dem Mainboard verbunden.

Ein Großteil der Prozessoren stammt jedoch von Intel und AMD. 

  • Intel-Prozessoren 
    Inter-Prozessoren gibt es derzeit in 3 Leistungsklassen: i3, i5 und i7. Grundsätzlich lässt sich bei Office-Anwendungen kein Unterschied zwischen den verschiedenen Prozessoren erkennen, weshalb für Office-Anwender ein i3-Prozessor empfehlenswert ist. Diese sind meist in günstigeren Modellen verbaut. Multimedia-Anwender sind mit einem i5-Prozesor gut beraten. Hiermit lassen sich auch aufwendigere Anwendungen wie Gaming ausführen. Viele PCs im High-End-Bereich sind mit einem i7-Prozessor ausgestattet. Dieser benötigt eine hochwertige Hardware und hat zudem einen hohen Stromverbrauch.  
  • AMD-Prozessoren 
    Die neuesten Prozessoren aus dem Hause AMD sind in der Ryzen-Reihe gebündelt. Auch hier gibt es 3 aktuelle Leistungsklassen: Ryzen 3 Modelle sind dabei für Office-Nutzer sinnvoll. Ryzen 5 Prozessoren sind für Nutzer mit Multimedia-Affinität konzipiert. Ryzen 7 Prozessoren eignen sich für Nutzer mit hohen Ansprüchen, die auch Videos am PC bearbeiten möchten. 
Leistungsklasse Intel Leistungsklasse AMD Einsatzbereich
i3 Ryzen 3 Office, Internet, Filme
i5 Ryzen 5 Office, Internet, Filme, Gaming
i7 Ryzen 7 Office, Internet, Filme, Gaming, Bild- und Videobearbeitung

Um die Leistung eines Prozessors grundlegend zu beurteilen, sind folgende Faktoren wichtig: 

  • Prozessor-Kerne 
    Prozessoren bestehen aus mehreren Kernen, die parallel arbeiten. Somit kann der Prozessor mehrere Anwendungen gleichzeitig verarbeiten. Auch beschleunigen Mehrkern-Prozessoren einzelne Programme. Es gilt als Faustregel: Je mehr Kerne, desto besser. Jedoch sind Mehrkern-Prozessoren auch teurer. Nicht immer lohnt sich die Investition. Dies ist auch vom Anwendungsbereich abhängig. Für einfache Office-Anwendungen sind 2-Kern-Prozessoren durchaus ausreichend. Im Gaming-Bereich sollte der Nutzer mindestens auf 4 Kerne setzen. Geeignet sind solche Prozessoren auch für Nutzer, die viel Multitasking am PC betreiben. Arbeiten Sie beispielsweise mit mehreren Bildschirmen, spielen auf dem einen und chatten auf dem anderen, dann ist ein Mehrkern-Prozessor ab 6 Kernen sinnvoll. Auch für Multimedia-Nutzer, die beispielsweise im Bereich 3D-Rendering und Videobearbeitung arbeiten, sind 6 bis 8 Kerne sinnvoll. 
  • Prozessor-Taktfrequenz 
    Die Prozessor-Taktfrequenz gibt an, wie schnell ein Computer Daten verarbeiten kann. Bemessen wird sie heutzutage in Gigahertz (GHz). Für einfache Office-Anwendungen oder zum Surfen sind 2 GHz ausreichend. Dies ist auch die allgemein empfohlene Mindestgröße. Möchten Sie den PC auch für Gaming und Multimedia-Anwendungen nutzen, sind mindestens 2,5 GHz zu empfehlen. Für Nutzer mit höchsten Ansprüchen eignen sich 3 GHz. 

Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher ist ein zentrales Element eines jeden PCs. Er ist unmittelbar mit dem Mainboard verbunden. Er bestimmt, wie schnell der PC Daten lädt, verarbeitet und speichert. Bildlich gesprochen ist der Arbeitsspeicher das Kurzzeitgedächtnis eines PCs. Aktive Programme und Daten werden hier abgespeichert. 

Wissenswert

Der Arbeitsspeicher heißt auch RAM. RAM ist die Abkürzung für Random Access Memory. Aus dem Englischen übersetzt bedeutet dies Direktzugriff-Speicher.

Die Größe des Arbeitsspeichers bestimmt die Schnelligkeit und Leistungsfähigkeit des Computers. Die Größenangabe des Arbeitsspeichers erfolgt in Gigabyte (GB). Die benötigte Größe ist abhängig von den Nutzungsgewohnheiten. 

Wir haben für Sie eine entsprechende Übersicht erstellt: 

PC-Typ Einsatzbereich Empfohlener Arbeitsspeicher
Office-PC Office oder Internet-Browser, Wiedergabe von Multimedia-Inhalten, einfache Spiele 4 GB
Multimedia-PC Multitasking mit vielen Programmen, Wiedergabe von Multimedia-Inhalten, Spielen der meisten Games, Arbeiten mit virtuellen Maschinen möglich 8 GB
Gaming-PC Grafikintensive Programme, Wiedergabe von Multimedia-Inhalten, Spielen aller Games, Parallelbetrieb mehrerer virtueller Maschinen 16 GB und mehr

Der RAM unterscheidet sich jedoch nicht nur in der Größe. Auch die Bauform variiert. In Desktop-PCs kommen meist DIMM (engl.: Dual In Line Memory Module, doppelreihiger Speicherbaustein) zum Einsatz. Diese haben mehr Anschlusskontakte und können mehr Signale verarbeiten. DIMMs gibt es in unterschiedlichen Varianten. Etabliert sind vor allem DDR-RAM, DDR2-RAM, DDR3-RAM und DDR4-RAM. Diese gibt es nochmals in verschiedenen Ausführungen. Je höher die Zahl, umso moderner ist der Arbeitsspeicher. Die Modelle unterscheiden sich in ihrer Übertragungsrate, also in der Menge der Daten, die innerhalb einer festgelegten Zeitspanne übertragen werden können.

DDR-RAM Generation Übertragungsrate pro Modul
DDR 1,6 GB/s bis 3,2 GB/s
DDR2 3,2 GB/s bis 8,5 GB/s
DDR3 6,4 GB/s bis 17,0 GB/s
DDR4 12,8 GB/s bis 25,6 GB/s

Die unterschiedlichen RAM-Generationen sind untereinander nicht kompatibel. Sie können also einen DDR2-RAM nicht gegen einen DDR3-RAM austauschen. 

Wissenswert

Es gibt die Möglichkeit, durch einen Dual Channel die Übertragungsrate eines RAMs zu verdoppeln. Dafür arbeiten 2 Arbeitsspeicher-Module parallel. Es werden getrennte Datenströme vom Prozessor zu den einzelnen Modulen eingesetzt. Entsprechend kann der PC über mehrere Busse mehr Daten in einer Zeiteinheit übertragen. So erhöht sich die Übertragungsrate. 


Festplatte

Die Festplatte ist ein Speichermedium und damit eine zentrale Einheit Ihres PCs. Sie bestimmt, wie viele Daten Sie auf Ihrem PC ablegen können und die Geschwindigkeit, in welcher Sie darauf zugreifen. Nicht nur alle Dokumente und Multimedia-Dateien müssen auf Ihrer Festplatte Platz finden. Auch das Betriebssystem und alle Softwares sind auf der Festplatte gespeichert. 

Vor dem Kauf eines PCs gilt es demnach, folgende Faktoren einer Festplatte zu berücksichtigen: 

Typ 

Festplatten gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Die Typen unterscheiden sich in der Funktionsweise. Außerdem haben sie Einfluss auf den Preis des PCs. 

Folgende 3 Varianten sind am gängigsten: 

  • HDD
    Die HDD (Hard Disk Drive) ist derzeit noch das gängigste Festplatten-Modell. Es besteht aus mehreren Scheiben, die übereinander auf einer Spindel montiert sind. Zum Auslesen der Daten drehen sich die Scheiben. Aufgrund der einfacheren Produktionsweise sind HD-Festplatten günstiger. Ferner bieten sie mehr Speicherplatz. Durch die mechanische Bauweise lassen sich bei Beschädigung auch oftmals Daten retten, allerdings kommt es auch recht schnell zu Defekten. Es gibt jedoch auch Nachteile: HDDs haben grundsätzlich eine geringere Geschwindigkeit und eine höhere Lautstärke.
  • SSD 
    Die SSD (Solid-State-Drive) ist ein elektronisches Speichermedium, das ohne bewegliche Bauteile auskommt. Das macht SSDs wesentlich robuster als HDDs. Selbst Stürze verkraften sie meist problemlos. Ferner laufen SSDs sehr leise. Der wichtigste Vorteil ist jedoch, dass sie wesentlich schneller arbeiten als klassische Festplatten. So starten beispielsweise PCs mit einer SSD spürbar schneller. Auch öffnen sich Dateien und Programme bis zu 4-mal schneller. Ferner sind diese Festplatten leichter. Daher finden sie bevorzugt in Mini- und Micro-PCs Anwendung. Auch sind die Solid-State-Drives energieeffizienter. 
  • Hybrid
    Eine Hybrid-Festplatte kombiniert HDD und SSD in einem. Das Besondere ist, dass diese Modelle mit einem selbstlernenden Algorithmus versehen sind. Häufig gelesene oder beschriebene Dateien lädt die Hybrid-Festplatte automatisch von der HDD auf die SSD. Damit kann der Nutzer von den Vorteilen beider Varianten profitieren. 

Ausführliche Informationen zu Festplatten erhalten Sie im gleichnamigen Ratgeber-Text auf unserem Portal.

Kapazität  

Von der Speicherkapazität einer Festplatte hängt die Datenmenge ab, die Sie darauf abspeichern können. Die Angabe erfolgt in Gigabyte (GB) oder Terabyte (TB). 

Beispiel

1 GB entspricht 1.024 MB oder 1.073.741.824 Byte. 

1 TB entspricht 1.024 GB oder 1.099.511.627.776 Byte.

Je größer die Kapazität, desto mehr Platz bietet die Festplatte für Fotos, Video-Aufnahmen oder Musikdateien. Abhängig von Ihren Nutzungsgewohnheiten sollten Sie sich für eine entsprechende Festplattengröße entscheiden. 

Beispiel

Auf 1 GB passen: 

ca. 1 Film in SD-Qualität 

ca. 250 Musikdateien in MP3-Qualität

zwischen 300 und 500 Fotos (je nach Bildqualität)  

Im Folgenden haben wir die empfohlene Festplatten-Kapazität für die für die PC-Typen nach Einsatzzweck für Sie zusammengefasst: 

PC-Typ Einsatzbereich Empfohlene Festplatten-Kapazität
Office-PC Speichern von Office-Dokumenten, einiger Multimedia-Dateien und von einfachen Games 250 GB
Multimedia-PC Speichern von vielen Multimedia-Dateien, insbesondere HD-Videomaterial, Speichern von einigen Games 500 GB
Gaming-PC Speichern einer Vielzahl von Multimedia-Dateien in hoher Qualität und von grafikintensiven Games 1.000 GB und mehr

Geschwindigkeit 

Die Festplatten-Geschwindigkeit beschreibt, wie viele Daten die Festplatte in einer bestimmten Zeit lesen oder beschreiben kann. Sie bestimmt, wie zügig und flüssig Betriebssysteme, Programme und Spiele laufen. Die Geschwindigkeit ist abhängig vom Speichersystem. Grundsätzlich haben SSDs eine höhere Geschwindigkeit als HDDs. Angegeben wird die Datenrate in Megabit pro Sekunde (MBit/s) oder in Megabyte pro Sekunde (MB/s). Je höher der Wert, desto zügiger erfolgt der Datentransfer. Übliche Datentransfer-Raten sind: 

HDD SSD
Lesegeschwindigkeit 90–240 MB/s 20–3.500 MB/s
Schreibgeschwindigkeit 90–200 MB/s 10–2.500 MB/s

Schnittstellen

Durch Schnittstellen können Sie den Funktionsumfang eines PCs erhöhen und ihn etwa mit anderen Geräten wie Lautsprechern oder Druckern verbinden. 

2 Arten von Schnittstellen sind zu unterscheiden: 

Steckanschlüsse

Ihren PC können Sie durch eine breite Auswahl an Steckanschlüssen mit verschiedenen Geräte-Typen verbinden.

Wir haben für Sie die wichtigsten Steckanschlüsse zusammengefasst und erklären Ihnen, was Sie bei diesen beachten müssen: 

USB 

USB (Universal Serial Bus) ist eine universelle Schnittstelle für den PC. Per USB lassen sich eine Vielzahl von Peripherie-Geräten wie Maus, Drucker oder Modem anschließen. Entsprechend ist ein PC meist mit mehreren USB-Schnittstellen ausgestattet.

Für USB-Anschlüsse gibt es mehrere Faktoren zu berücksichtigen: 

  • Standard
    USB-Anschlüsse gibt es in verschiedenen Standards. Diese unterscheiden sich in ihrer Transferrate. Sie wird in Megabit pro Sekunde (Mbit/s) angegeben. Je höher die Rate ausfällt, umso schneller überträgt sie die Daten. Bei USB 3.0 beträgt sie 4.000 MBit/s. Beim neuesten Standard USB 3.1 liegt sie sogar bei 9.697 Mbit/s.
  • Geräteverbindung
    Ferner gibt es unterschiedliche Typen an USB-Anschlüssen. Diese unterscheiden sich dahingehend, dass sie für unterschiedliche Geräteverbindungen geeignet sind. Bei PCs sind vor allem Typ A und Typ C gängig. Typ A ist die Standardbuchse bei PCs. Typ B kommt eher als Buchse für externe Festplatten oder Drucker zum Einsatz. Der Typ C ist die neueste Geräteverbindung. Es handelt sich hierbei um einen Standardstecker für Geräte mit USB-3.1-Übertragung. Das Besondere ist, dass USB-Buchsen vom Typ C beidseitig steckbar sind. Außerdem unterstützen sie das Laden von Geräten mit bis zu 100 W (Watt).
DisplayPort

DisplayPort ist ein Anschluss zur Übertragung von Bild- und Tonsignalen. Er soll in Zukunft VGA und DVI ablösen. Ein DisplayPort kann Bilddaten mit einer 8K-Auflösung übertragen. Auch 3D-Bilder lassen sich mit diesem Anschluss problemlos wiedergeben. 

Mit dem richtigen Adapter ist DisplayPort kompatibel mit VGA, DVI und HDMI. 

Es gibt verschiedene DisplayPort-Standards. Wir haben deren Spezifikationen für Sie zusammengefasst: 

Standard Maximale Auflösung
DisplayPort 1.1 3.072 x 1.920 Pixel
DisplayPort 1.2 4.096 x 2.560 Pixel (4K)
DisplayPort 1.3 5.120 x 2.880 Pixel (5K)
DisplayPort 1.4 7.680 x 4.320 Pixel (8K)
HDMI 

Für die Übertragung von digitalen Audio- und Video-Daten ist HDMI (High Definition Multimedia Interface) ein wichtiger Standard. Der Anschluss ermöglicht eine verlustfreie Datenübertragung und ist für eine große Datenmenge angelegt. Somit ist eine Datenkompression nicht notwendig. Auch punktet HDMI mit einer hohen Bandbreite und überträgt die meisten aktuellen digitalen Audio- und Video-Formate. 

Da HDMI auf den Transfer von großen Datenmengen ausgelegt ist, ist für eine störungsfreie Datenübertragung die Kabellänge auf 15 m begrenzt. Jedoch ist mittels eines HDMI-Extenders eine Kabellänge von bis zu 100 m möglich. 

HDMI basiert auf DVI und ist dazu kompatibel. Es gibt unterschiedliche HDMI-Standards. Diese haben wir zusammengefasst: 

Standard Datenrate Maximales Video-Bildformat (Auflösung/Frequenz)
HDMI Standard mindestens 1,782 GB/s 720p/60 Hz 1080i/60 Hz
HDMI High Speed mindestens 8,16 GB/s 2160p/30Hz
HDMI Premium High Speed mindestens 18 GB/s 4K/60Hz
HDMI Ultra High Speed mindestens 48 GB/s bis 10K/120Hz
VGA 

VGA (Video Graphics Array) ist eine Schnittstelle zur Übertragung von analogen Daten. Für aktuelle LCD-Bildschirme kommt dieser Anschluss nicht in Frage, da diese ein digitales Bildsignal benötigen. Hier wurde VGA durch DVI ersetzt. 

Jedoch lässt sich der Anschluss immer noch an vielen PCs finden, damit Sie z. B. ältere Beamer anschließen können. 

VGA-Anschlüsse bieten eine Auflösung von 1280 x 720 Pixeln. Gepaart mit einer gute Grafikkarte und hochwertigen Monitoren ist auch eine Full-HD-Auflösung mit 1920 x 1080 Bildpunkten möglich. 

DVI 

Eine DVI-Schnittstelle dient der Übertragung von analogen sowie digitalen Bildsignalen. Der Anschluss findet vor allem bei Flachbildschirmen Verwendung. Im Gegensatz zum Vorgänger VGA weiß DVI mit einer besseren Bildqualität zu überzeugen. Dies liegt insbesondere daran, dass die digitalen Bildsignale nicht in analoge umgewandelt werden. 

Der Nachteil zu HDMI ist, dass DVI keinen Ton überträgt. Dies ist für Bildschirme kein Problem, da diese in der Regel sowieso ohne Lautsprecher auskommen. Für den Anschluss des PCs an den Fernseher empfiehlt sich jedoch eine HDMI-Schnittstelle. 

Ein DVI-Anschluss kann bis zu 2560 x 1600 Pixel Auflösung bieten.  

Ethernet 

Ethernet dient der Anbindung an lokale, kabelgebundene Datennetze (Local Access Networks, kurz LAN). Es lassen sich mit dieser Schnittstelle Daten zwischen verschiedenen Geräten innerhalb eines Netzwerks austauschen. In einem solchen Netzwerk können neben dem PC beispielsweise auch Drucker, Server oder Smart-TVs integriert sein. Alle diese Geräte müssen per LAN-Kabel mit einem Router verbunden sein. Sie bilden so ein Heimnetzwerk. Innerhalb des Netzwerkes können Sie auf jedes Gerät zugreifen. So können Sie beispielsweise Bilder vom PC auf Ihrem Smart-TV ansehen. 

eSATA

eSATA (external Serial AT Attachment) dienen der Verbindung von externen Festplatten. Sie bietet eine Übertragungsrate von 6 GB/s. Sie ist damit etwas schneller als eine USB-3.0-Verbindung und ist daher als Anschluss für die externe Festplatte vorzuziehen. Jedoch ist inzwischen USB 3.1 auf dem Vormarsch. Dieser ist schneller als eSATA. Dies macht sich insbesondere bei SSD-Festplatten erkennbar, da diese auch schneller sind als HDD-Modelle. 

Shopping Tipp

Alternativ zu USB-Sticks gibt es auch sogenannte eSATA-Sticks. Diese sind relativ selten, können jedoch mit höheren Datenübertragungsraten überzeugen. 

Drahtlose Schnittstellen 

Mithilfe drahtloser Schnittstellen lassen sich kabellose Geräte miteinander verbinden und Daten zwischen ihnen austauschen.

2 drahtlose Schnittstellen sind für PCs relevant: 

Bluetooth 

Bluetooth ist vor allem Smartphone- und Tablet-Nutzern ein Begriff. Es wird seit Jahren im Mobilfunkbereich zum Datentransfer und zur Verbindung von Geräten genutzt. Die Technologie ist besonders für die Übertragung von kleinen Datenmengen zu empfehlen. Der Vorteil ist, dass sich Bluetooth einfach bedienen lässt. 

Via Bluetooth können Sie Daten wie Bilder und MP3-Dateien austauschen, Inhalte synchronisieren sowie Ihren PC mit Zubehör wie Kopfhörern oder Mikrofonen verbinden. Wenn Sie Bluetooth aktivieren, können Sie Ihren PC mit allen Geräten in der unmittelbaren Umgebung verbinden, bei denen der Bluetooth-Empfänger ebenfalls eingeschaltet ist. Es lassen sich 2 oder mehr Geräte verbinden. Bei PCs lässt sich Bluetooth in den Systemsteuerungen einstellen. 

Die Reichweite variiert je nach Bluetooth-Klasse. Nachfolgend finden Sie eine Zusammenfassung: 

Bluetooth-Klasse Reichweite
I 100 m
II 50 m
III 10 m

Die Übertragungsrate ist von der jeweiligen Bluetooth-Version abhängig. Deren Angabe erfolgt in Kilobit pro Sekunde (KB/s) oder Megabit pro Sekunde (MB/s). Im Folgenden haben wir die unterschiedlichen Bluetooth-Versionen und deren Übertragungsraten für Sie zusammengefasst:

Bluetooth-Version

Maximale Datenübertragungsrate

Bluetooth 1.0

732,2 KB/s

Bluetooth 1.1

732,2 KB/s

Bluetooth 1.2

1 MB/s

Bluetooth 2.0 + EDR

2,1 MB/s

Bluetooth 2.1 + EDR

2,1 MB/s

Bluetooth 3.0 + HS

24 MB/s durch Kombination mit WLAN-Basis

Bluetooth 4.0 + LE

1MB/s (Low-Energy-Variante)

Bluetooth 4.2 + LE

1MB/s (Low-Energy-Variante)

WLAN

WLAN steht für Wireless Local Area Network und ist ein verbreiteter Standard für Funknetzwerke. Durch eine WLAN-Schnittstelle können Sie Ihren PC kabellos mit dem Internet verbinden. Sie punktet durch eine hohe Datenübertragungsrate

Es gibt mehrere Standards. Diese unterscheiden sich in der Datenübertragungsrate. Im Folgenden finden Sie die Standards und die jeweiligen Datenübertragungsraten in einer Übersicht: 

WLAN-Standard-Bezeichnung

Maximale Datenübertragungsrate

IEE 802.11a

54 MB/s

IEE 802.11b

11 MB/s

IEE 802.11g

54 MB/s

IEE 802.11n

600 MB/s

IEE 802.11ac

ca. 1.300 MB/s


Ausstattung

Ein Computer kann in seiner Ausstattung und deren Qualität variieren. Sie bestimmt maßgeblich den Leistungsumfang, die Einsatzfähigkeit und den Bedienkomfort eines PCs mit.

Folgende Ausstattungsmerkmale sind wichtig: 

Grafikkarte

Ein PC muss auf jeden Fall mit einer Grafik-Hardware ausgestattet sein. Entweder mit einem Onboard-Grafikchip oder einer Grafikkarte. Teilweise sind inzwischen auch Prozessoren mit Bestandteilen für die Grafikausgabe ausgestattet. Während Mini- und Micro-PCs nur selten eine Grafikkarte besitzen, ist diese bei Tower-PCs ein weit verbreiteter Standard. 

Die Grafikkarte ist quasi ein eigenes Rechenzentrum. Sie setzt sich unter anderem aus einem Grafikspeicher, einem Wandlerchip, einem Grafikchip, einem Grafikprozessor und Anschlüssen zusammen. Für die ruckelfreie Wiedergabe von Videos in HD-Qualität, anspruchsvolle Grafiken oder Games ist eine hochwertige Grafikkarte mit großem Speicher wichtig. Die Größenangabe des Grafikspeichers erfolgt in GB. Er liegt meist zwischen 3 und 8 GB. 

Shopping Tipp

Für neueste Games in hochaufgelöster Grafik sollten Sie Wert auf einen großen Grafikspeicher legen. 

Integrierte Lautsprecher

Zur Wiedergabe von Musik und Video-Ton ist ein integrierter Lautsprecher im PC von Vorteil. Nicht immer bietet dieser einen ausgewogenen Klang. Entsprechend sollten Sie im Vorfeld auf User-Bewertungen achten. 

Für einen guten Klang brauchen Sie einen großen Lautsprecher, für den in PCs kaum Platz herrscht. Für Audio-Affine empfehlen sich integrierte Lautsprecher daher nicht. Dagegen stellen sie für Gelegenheitsnutzer ein nützliches Extra. 

Lüfter 

Schnell kann sich die Hardware in einem PC erhitzen. Hohe Taktzahlen und der Stromfluss sorgen für eine Erhitzung der Komponenten. Hohe Temperaturen haben höchst schädliche Folgen: Es kann nicht nur zu Ausfällen, Systemabstürzen und Datenverlusten kommen, auch die Hardware kann dauerhaft Schaden nehmen. Somit benötigt jedes System eine Kühlung, um betriebsbereit zu bleiben. 

Gehäuselüfter sollen zu hohen Temperaturen im Inneren des Gehäuses vorbeugen. Es gibt jedoch auch Lüfter für einzelne Bauteile wie den Prozessor oder die Grafikkarte.

Shopping Tipp

Als wichtiges Kriterium für die Wahl eines Lüfters gilt dessen Lautstärke. Eine Geräusch-Entwicklung unter 25 dB ist zu empfehlen, wenn Sie möglichst ungestört Filme schauen oder spielen möchten.

Optisches Laufwerk

Für die Wiedergabe oder zum Beschreiben von optischen Datenträgern ist ein optisches Laufwerk notwendig. Möchten Sie am PC Blu-ray-Filme schauen, Spiele von DVD installieren, Musik von CD hören oder DVDs brennen? Dann müssen Sie bei der Auswahl sicherstellen, dass Ihr Laufwerk entsprechend dazu fähig ist. 

Laufwerke unterscheiden sich in Bezug auf das Medium, das sie lesen oder eben auch beschreiben können.

Folgende optische Datenträger sind möglich: 

  • CD-Laufwerke 
  • DVD-Laufwerke 
  • Blu-ray-Laufwerke

Reine CD-Laufwerke sind nur noch selten zu finden. Heutzutage sind DVD-Laufwerke Standard. Diese können auch CDs lesen, Blu-ray-Laufwerke auch DVDs und CDs. Zu unterscheiden sind darüber hinaus Laufwerke, die optische Datenträger nur auslesen können, von solchen, die über einen integrierten Brenner verfügen. Brenner sind in der Lage, Datenträger mit Daten zu beschreiben. So können Sie beispielsweise Musikalben oder Filme auf diese übertragen. 

Des Weiteren differenzieren sich Laufwerke in ihrer Schreib- und Lesegeschwindigkeit. Sie gibt an, wie schnell ein Datenträger gelesen bzw. beschrieben werden kann. Die Angabe erfolgt in MB/s. 

Soundkarte 

Eine Soundkarte verarbeitet wie der Soundchip Audio-Signale. Sie ist in PCs eher selten verbaut und auch nur für eine bestimmte Nutzergruppe sinnvoll. Für Heimkino-Fans ist eine Soundkarte unerlässlich. Sie ermöglicht ein realistisches Raumklang-Erlebnis, da sie über die nötigen Anschlüsse für ein Surround-Boxensystem verfügt. Aus demselben Grund kann eine Soundkarte auch für Gamer eine interessante Ergänzung sein. 

Einige aktuelle Computerspiele berechnen Sound-Effekte wie den Hall in Echtzeit. Dies geht nur mit einer entsprechenden Soundkarte. Auch Einsteiger im Bereich Musikproduktion sind mit einer zusätzlichen Soundkarte bestens beraten. 

Shopping Tipp

Nicht immer müssen Sie die Klangqualität durch eine Soundkarte optimieren. Oft sind moderne Sound-Chips sogar leistungsfähiger als veraltete Soundkarten. Meist ist es sinnvoller, in hochwertige Lautsprecher bzw. Kopfhörer zu investieren. 


Zubehör

Das Zubehör eines PCs ermöglicht erst dessen Bedienung, erweitert aber auch den Funktionsumfang. Nicht immer sind alle wichtigen Zubehörartikel im Lieferumfang enthalten.  

Zu den wichtigsten Zubehörartikeln zählen die folgenden:

  • Bildschirm 
    Sogenannten Komplett-Sets und All-in-One-PCs enthalten bereits im Lieferumfang Bildschirme. Meist müssen Sie einen solchen jedoch zusätzlich erwerben. Er kostet je nach Eigenschaften und Ausstattung zwischen 100 € und 1.000 €. Berücksichtigen Sie bei Bildschirmen vor allem die Größe, Auflösung und Reaktionsgeschwindigkeit. 
  • Lautsprecher 
    Zwar sind in einem PC Lautsprecherboxen häufig integriert, jedoch ist deren Klangqualität meist mäßig. Für die hochwertige Wiedergabe von Filmen oder Musik sind separate Lautsprecher empfehlenswert. Lautsprecher gibt es ab 10 €. Sie können bis zu 100 € kosten. Für die Soundqualität empfiehlt es sich, Testberichte zu lesen. 
  • Maus 
    Um die grafische Nutzeroberfläche eines Betriebssystems zu bedienen, hat sich die Maus als Standard-Eingabegerät etabliert. Diese kostet etwa 10 € bis 50 €. Besonders attraktiv sind ergonomisch optimierte Modelle, welche die Hand bei der Arbeit schonen. 
  • Netzteil 
    Eine häufig unterschätze Komponente ist das Netzteil eines PCs. Ist dieses zu schwach, kann es passieren, dass der PC aufgrund von Überlastung abstürzt. Entsprechend sollte die Watt-Zahl auf den Anwendungsbereich Ihres PCs angepasst sein. Für einen Office-PC reicht ein 300-Watt-Netzteil aus. Bei einem Multimedia-PC sollten Sie auf ein 500-Watt-Netzteil zurückgreifen. Bei einem Gamer-PC sind Netzwerkteile ab 600 W empfehlenswert. Netzteile kosten zwischen 30 € und 300 €. 
  • Tastatur
    Die Tastatur ist das wichtigste Bedienelement eines PCs. Tastaturen können sich in der Anordnung der Tasten wie auch in der Haptik unterscheiden. Günstige Standardmodelle gibt es bereits für 20 €. Komfortablere Modelle erhalten Sie ab etwa 50 €. 
  • Touchpad
    Ein Touchpad oder auch Tastfeld ist eine interessante Ergänzung für Ihren PC. Es besteht aus einer berührungsempfindlichen Fläche, die als Maus- oder Tastenersatz fungieren kann. Touchpads kosten zwischen 30 € und 250 €. 
  • Webcam
    Webcams sind ein wichtiges Zubehör für Video-Telefonie. Es gibt sie in unterschiedlichen Ausführungen und Preisklassen. Ein zentrales Leistungsmerkmal ist die Auflösung. Diese liegt bei den meisten Modellen bei 640 x 480 Pixeln. Jedoch gibt es auch HD-Modelle mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixeln und mehr. Diese erweisen sich in der Praxis jedoch häufig als kontraproduktiv. Schließlich entstehen so große Datenmengen, die auch übertragen werden müssen. Solche Kameras können Chat-Systeme zum Aufhängen bringen. Webcams kosten meist zwischen 10 € und 1.000 €. 

Aktuelle LCD-Bildschirme, Lautsprecher und Tastaturen finden Sie auch auf unserem Portal.


Häufige Fragen

Im Nachfolgenden haben wir die wichtigsten Fragen zu PCs für Sie zusammengefasst. Diese basieren auf Anwendungsfragen anderer Nutzer. 

Altgerät

Wie lösche ich alle meine Daten vor der Entsorgung? 

Hinsichtlich der Entsorgung eines PCs gibt es verschiedene Punkte zu beachten. Oft wird die richtige Löschung der Daten vernachlässigt. Geübte Nutzer können jedoch vermeintlich gelöschte Daten leicht von der Festplatte wiederherstellen. Ob private Fotos oder alte Steuererklärungen – vieles möchten Sie sicher nicht mit Fremden teilen. 

Was viele nicht wissen – wenn Sie Ihre Daten aus dem Papierkorb löschen, sind diese noch nicht endgültig entfernt. Die Festplatte gibt nur den Speicherplatz frei. Gelöscht sind die Dateien erst, wenn der Speicherplatz mit neuen Informationen überschrieben ist – am besten mehrmals. Hierfür gibt es eine Vielzahl von Tools.

Recherche Tipp

Eine Vorstellung verschiedener Tools finden Sie auf computerbild.de.   

Wenn der PC nicht mehr funktioniert, hilft es auch, die Festplatte einfach zu zerstören. Dazu können Sie diese in eine Plastiktüte stecken und mit einem Hammer darauf schlagen. 

Wie entsorge ich meinen alten PC? 

Gesetzlich sind Sie dazu verpflichtet, Elektrogeräte fachgerecht zu entsorgen. PCs gehören aufgrund potenzieller Giftstoffe nicht in den Hausmüll.

Für ihre Entsorgung gibt es folgende Möglichkeiten:  

  • Recycling- oder Wertstoffhöfe 
    Sie können Alt-PCs beim Recycling- oder Wertstoffhof abgeben. Informieren Sie sich hierfür bei Ihrer Kommune über den Standort und die Öffnungszeiten der nächstgelegenen Einrichtung. 
  • Elektronikmärkte 
    Viele große Elektronikmärkte nehmen alte PCs entgegen. Entsprechend können Sie diese anfragen, ob Sie Ihr Altgerät übernehmen. 
  • Entsorgungsunternehmen
    Eine bequeme Lösung sind Entsorgungsunternehmen. Für kleines Geld holen Anbieter den PC bei Ihnen zu Hause ab. Sie sparen sich so den Transport. 

Anschluss

Welcher Bildschirm-Anschluss eignet sich wofür? 

Um den PC an einen Bildschirm anzuschließen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Voraussetzung ist, dass sowohl PC wie auch der Bildschirm über dieselben Anschlüsse verfügen. Folgende Möglichkeiten gibt es:

  • HDMI 2.0
    Mit HDMI 2.0 können Sie Bilder in 4K-Auflösung sowie Ton übertragen. Grundsätzlich ist ein HDMI-Anschluss jedoch eher bei Fernsehgeräten zu finden. Gerade falls Sie Ihren PC auch zum Streamen nutzen möchten, sollten Sie auf diesen Anschluss achten. 
  • DisplayPort
    Der Anschluss kann Video-Signale von 5K bis zu 8K sowie auch Ton übertragen. Den Stecker können Sie nur per Knopfdruck lösen. Daher kann er nicht herausrutschen.   

Folgende Tabelle bietet Ihnen die wichtigsten Kerndaten für die jeweiligen Anschlüsse im Vergleich: 

Anschluss

HDMI 2.0

DisplayPort

Maximale Auflösung

3.840 x 2.160 Pixel

7.680 x 4.320 Pixel

Maximale Bandbreite

14,4 GB/s

25,92 GB/s

Ton-Übertragung möglich

Ja

Ja

3D-Übertragung möglich

Ja

Ja

Finden Sie weitere Informationen zu HDMI und DisplayPort in unserem Ratgeber. 

Arbeitsspeicher 

Woran erkenne ich, dass mein PC zu wenig Arbeitsspeicher hat? 

Der Arbeitsspeicher eines PCs kann schnell an seine Grenzen kommen. Hierfür gibt es unterschiedliche Anzeichen.

Die häufigsten sind: 

  • Programme reagieren träge oder hängen sich auf
  • Die Programmfenster verfärben oder verpixeln sich 
  • Spiele ruckeln und stocken 

Grundsätzlich besteht bei allen Betriebssystemen die Möglichkeit, sich den aktuellen Arbeitsspeicher-Verbrauch anzusehen. Sollte dieser im Rahmen einer Alltagsanwendung schon an die Belastungsgrenze kommen, ist er nicht ausreichend. 

Informieren Sie sich weiter zum Arbeitsspeicher in unserem Ratgeber. 


Wie kann ich mir den Arbeitsspeicher-Verbrauch anzeigen lassen? 

Ihren aktuellen Arbeitsspeicher-Verbrauch können Sie sich ganz einfach anzeigen lassen. Die Vorgehensweise unterscheidet sich dabei von Betriebssystem zu Betriebssystem. Wir haben das Vorgehen für die wichtigsten Systeme für Sie zusammengefasst. 
Gehen Sie bei Windows wie folgt vor:

  1. Drücken Sie die Tasten Strg + Shift + Esc gleichzeitig. Es öffnet sich der Task-Manager.
  2. Klicken Sie im Task-Manager auf die Registerkarte „Leistung“. 
    ⇒ Der Arbeitsspeicher wird in 4 Kategorien wiedergegen: „Insgesamt“, „Im Cache“, „Verfügbar“ und „Frei“. 
    ⇒ Unter der Kategorie „Verfügbar“ sollte genügend Arbeitsspeicher angezeigt werden, damit der PC noch Ressourcen für weitere Aufgaben hat.

Für einen Mac können Sie sich die RAM-Auslastung wie folgt anzeigen lassen:

  1. Gehen Sie über den Finder in die Programme und von dort in die Dienstprogramme. 
  2. Öffnen Sie die Aktivitätsanzeige.
  3. Klicken Sie auf den Reiter „Speicher“
    ⇒ Unten werden Ihnen Ihr verfügbarer und Ihr belegter RAM-Speicher angezeigt. 

Auch bei Linux lassen sich Informationen zum Arbeitsspeicher anzeigen:

  1. Drücken Sie Strg + Alt + T. 
    ⇒ Es öffnet sich ein Terminal.
  2.  Geben Sie den Befehl „top“ ein und bestätigen Sie diesen mit Enter. 
    ⇒ Eine Liste mit allen aktuell ablaufenden Prozessen öffnet sich. Zu diesen können Sie die RAM-Angaben in Echtzeit ablesen. 
    ⇒ Angaben zur Gesamtgröße Ihres Arbeitsspeichers erhalten Sie unter „KiB Mem“. Weitere Informationen darüber, wie viel Arbeitsspeicher genutzt wird bzw. frei ist, finden Sie unter „used“ und „free“. 

Betriebssystem 

Was ist sinnvoller: ein 32-Bit- oder ein 64-Bit-Betriebssystem?

Betriebssysteme können entweder Datenpakete mit einer Größe von 32 bit oder 64 bit gleichzeitig verarbeiten. Heutzutage sind PCs meist mit einem 64-Bit-Betriebssystem ausgestattet. Diese können die Daten schneller verarbeiten.

Allerdings sind manche ältere Programme nicht mit einem 64-Bit-System kompatibel. Dies ist jedoch die Ausnahme, denn 64-Bit-Betriebssysteme enthalten einen Modus, mit dem sich 32-Bit-Programme öffnen lassen. 

Ein 64-Bit-Betriebssystem können Sie grundsätzlich nur nutzen, wenn der eingebaute Prozessor dafür ausgelegt ist. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Sie ein 32-Bit-Betriebsystem installieren müssen, wenn der Prozessor Ihres PCs nur über eine 32-Bit-Architektur verfügt.

Lesen Sie mehr zu Betriebssystemen in unserem Kaufberater. 

Einsatz 

Welches Gerät ist sinnvoller: ein Desktop-PC oder ein Notebook?

Viele Nutzer schwanken zwischen dem Kauf eines Desktop-PCs und dem eines Notebooks. Wir haben für Sie die Vorteile der jeweiligen Geräte zusammengefasst. 

Ein PC bietet folgende Vorteile: 

  • Günstiger Grundpreis
    Einen Desktop-PC erhalten Sie bereits ab 150 €. Zudem verfügt er bei gleichem Preis wie ein Notebook meist über eine bessere Leistung. 
  • Austauschbare Hardware 
    Bei einem Desktop-PC können Sie viele Elemente wie die Festplatte oder die Grafikkarte selbst wechseln. Allerdings müssen Sie sich vor dem Kauf informieren, ob sich die Elemente austauschen lassen. 
  • Flexible Bildschirmgröße 
    An einem PC können Sie den Bildschirm nach Bedarf austauschen. 
  • Alle notwendigen Schnittstellen und Laufwerke sind vorhanden
    PCs besitzen meist eine große Anzahl an Schnittstellen sowie auch ein CD- oder DVD-Laufwerk. Damit ist das Gerät flexibler einsetzbar. 

Ein Laptop hat dagegen diese Vorteile: 

  • Transportabilität
    Ein Laptop lässt sich bequem abbauen und in einer Tasche verstauen. Sie können ihn dank des integrierten Akkus überall nutzen. Für langes Arbeiten benötigen Sie lediglich eine Steckdose. Die hohe Flexibilität eines Notebooks resultiert auch aus seinem leichtem Gewicht, das meist zwischen 1 kg und 4 kg liegt. 
  • Komplettes Set 
    In einem Laptop-Gehäuse sind Tastatur, Maus und Bildschirm integriert. Sie müssen somit keine weiteren Anschaffungen mehr erledigen. 

Lebensdauer

Wie lange kann ich einen PC in der Regel nutzen? 

Die Lebensdauer eines PCs ist abhängig von unterschiedlichen Faktoren, vor allem aber von der Nutzungshäufigkeit. Grundsätzlich gehen Experten davon aus, dass PCs zwischen 4 und 6 Jahren halten. Allerdings gibt es einzelne Teile wie beispielsweise Lüfter und Festplatten, die Sie eventuell vorher austauschen müssen. 

Leistung 

Warum läuft mein PC so langsam? 

Läuft der PC langsamer als gewohnt, kann dies unterschiedliche Gründe haben. Wir haben die häufigsten Ursachen zusammengefasst: 

  • Zu viele Daten auf der Festplatte 
    Eigentlich verlangsamen gespeicherte Daten nicht den PC. Wenn er jedoch fast voll ist, hat der Schreib-Lesekopf der Festplatte nur wenig Spielraum. Er muss die Daten weit voneinander entfernt abspeichern und ist deshalb langsamer. 
  • Zu viele Autostart-Programme
    Autostart-Programme starten beim Hochfahren automatisch und belasten den Arbeitsspeicher, auch wenn sie im Hintergrund ablaufen. Dies hat zur Folge, dass weniger Prozessor-Leistung zur Verfügung steht. 
  • Zu viele Hintergrund-Dienste
    Mini-Programme, die als Teil des Betriebssystems verschiedene Funktionen bereitstellen wie beispielsweise die Druckwarteschlange oder das Wartungscenter, können ebenfalls das Tempo verringern. 
  • Veraltete Treiber 
    Treiber sind quasi die Schnittstelle zwischen Betriebssystem und Hardware. Anders ausgedrückt handelt es sich um Steuerungsprogramme, die explizit auf die Geräte, z. B. den Drucker, zugeschnitten sind. Sind die Treiber veraltet, können Sie das Betriebssystem bremsen. 
  • Fragmentierung 
    Viele Betriebssysteme speichern Dateien nicht am Stück, sondern in Einzelteilen an verschiedenen Stellen der Festplatte. Sind die Informationen zu weit über die Festplatte verteilt, braucht der Schreib-Lesekopf länger, um sie auszulesen. 
  • Schadprogramme 
    Können Sie alle anderen Punkte ausschließen, könnte es auch sein, dass Ihr PC von einem Virus befallen ist. Dies gilt es, durch Anti-Viren-Programme zu prüfen. 
     

Wie warm darf mein PC-Prozessor werden? 

Grundsätzlich ist die maximale Temperatur eines Prozessors vom jeweiligen Modell abhängig. Sie kann zwischen 55 °C und 100 °C liegen. Nicht immer halten teurere Prozessoren auch eine höhere Temperatur aus. Grundsätzlich müssen Sie als Normalverbraucher nicht befürchten, dass Sie den Prozessor zu weit erhitzen. Dies kann nur dann passieren, wenn Sie ihn übertakten oder anderweitig modifizieren. 

Wird der Prozessor zu heiß, drosselt sich die Leistung. Dies macht sich an einer Veränderung der Grafik bemerkbar. Fällt Ihnen dieser Effekt auf, sollten Sie die Funktionsfähigkeit der Kühlung prüfen.

Zu Lüftern können Sie sich in unserem Kaufberater detaillierter einlesen. 

Kauf 

Wann lohnt sich ein PC-Neukauf? 

Der ideale Zeitpunkt für einen PC-Neukauf ist von unterschiedlichen Rahmenfaktoren abhängig. Oftmals sind viele Komponenten wie beispielsweise der Prozessor schon nach einigen Monaten überholt. Dennoch empfehlen Experten meist einen Neukauf nach ca. 3 Jahren. Für sich können Sie dagegen folgende Faustformel anwenden: Solange alle benötigten Programme ruckelfrei laufen, können Sie Ihren alten PC problemlos weiternutzen. 

Kinder 

Ab wann sollten Kinder einen PC nutzen? 

Ab welchem Zeitpunkt ein Kind einen PC nutzen darf, sollten Sie auch von der Reife des Nachwuchses abhängig machen. Ab 4 Jahren etwa können Sie das Kind langsam unter Aufsicht mit dem PC vertraut machen. Ein guter Einstieg sind kleine Spiele. Die Nutzung des Internets ist erst zu empfehlen, wenn das Kind bereits lesen und schreiben kann. Hier gilt es, am Anfang gezielt nach kinderfreundlichen Seiten zu suchen. 
 

Wie viel Zeit sollten Kinder und Jugendliche am PC verbringen? 

Die Dauer ist von der individuellen Reife des Kindes abhängig.

Folgende Richtlinien geben Experten vor: 

  • 4 bis 5 Jahre: etwa 20 min unter Aufsicht 
  • 5 bis 6 Jahre: etwa 30 min unter Aufsicht 
  • 7 bis 10 Jahre: bis zu 1 h ohne Aufsicht (ggf. mit Kindersicherung) 
  • ab 10 Jahren: bis zu 90 min ohne Aufsicht 

Komplettsystem 

Was ist unter einem PC-Komplettsystem zu verstehen? 

Mit einem PC-Komplettsystem erhalten Sie bereits alle wichtigsten Komponenten, die Sie zur Bedienung des PCs brauchen. Sie müssen diese entsprechend nicht extra erwerben.

Folgende Set-Bestandteile sind üblich: 

  • PC 
  • Eingabegeräte wie Tastatur und Maus
  • Betriebssystem 
  • Monitor 

Meist sind alle notwendigen Treiber bereits installiert. Selten gibt es auch Angebote, bei denen ein Drucker inklusive ist. 

Kühlung 

Warum muss ein PC gekühlt werden? 

Selbst bei normalem Betrieb erwärmt sich die PC-Hardware. Gerade der Prozessor produziert viel Abwärme. Ein PC muss gekühlt werden, damit die Hardware-Teile keinen Schaden nehmen. 

Sicherheit 

Lässt sich prüfen, wann der PC zuletzt hochgefahren wurde? 

Sind Sie unsicher, ob Kinder oder Dritte unbefugt Ihren PC hochgefahren haben, lässt sich dies bei den jeweiligen Betriebssystemen prüfen:

  • Windows
    Tippen Sie bei einem Windows-Rechner „eventvwr“ in die Suchleiste ein. Mit diesem Befehl öffnen Sie die sogenannte Ereignisanzeige. Daraufhin gehen Sie links auf den Ordner „Windows-Protokolle“ und anschließend auf „System“. Unter der ID 6009 sehen Sie, wann Ihr PC zuletzt gestartet, unter 6006, wann er zuletzt heruntergefahren wurde. 
  • Mac OS
    Auch unter Mac OS ist es möglich, die Anmeldezeiten auslesen zu lassen. Öffnen Sie dafür zunächst den Ordner „Programme“ und danach „Dienstprogramme“. Dort finden Sie das sogenannte Terminal-Programm. In diesem müssen Sie den Befehl „last“ eingeben und durch die Eingabetaste bestätigen. Daraufhin erscheint eine Liste, welche Benutzer sich im letzten Monat wann an Ihrem Mac angemeldet haben. 
     

Was kann ich tun, wenn mein Computer von einem Virus befallen ist? 

Trotz Vorbeugung kann es passieren, dass ein Virus Ihren Computer befällt.

Folgende Punkte gilt es in diesem Fall zu beachten: 

  • Erkennen des Problems 
    Es gibt verschiedene Signale, die für einen Virenbefall sprechen. Handelt der PC beispielsweise selbständig oder werden plötzlich Passwörter abgefragt, sollten Sie vorsichtig sein. Ein eingeschränkter Funktionsumfang ist in einem solchen Fall auch typisch. 
  • Update von Antiviren-Software
    Halten Sie einen Virenbefall für wahrscheinlich, gilt es, alle installierten Antiviren-Softwares auf den neuesten Stand zu bringen. Haben Sie keine installiert, sollten Sie dies schnellstmöglich nachholen.
  • Isolation des Geräts 
    Nachdem Sie Ihre Antiviren-Software aktualisiert haben, empfiehlt es sich, den Router auszuschalten und den PC vollständig zu isolieren. So kann der Virus keine weiteren Geräte infizieren. Außerdem kann auf diese Weise niemand von außerhalb auf Ihren PC zugreifen. 
  • Diagnose und Behandlung 
    Nun sollten Sie mithilfe Ihres Antiviren-Programmes einen System-Check durchführen. Das Programm gibt an, ob und wo es einen möglichen Virus gefunden hat. Es schlägt dann vor, die betroffenen Dateien in Quarantäne zu verschieben oder zu löschen. Dem sollten Sie zustimmen. 
  • Fachliche Hilfe anfordern 
    In besonders schwierigen Fällen sollten Sie den PC zu einem Fachmann bringen. Dieser kann die Viren dann vollständig entfernen. 
Achtung!

Andere PCs im heimischen Netzwerk könnten ebenfalls betroffen sein. Führen Sie entsprechend auf allen Geräten einen Viren-Scan durch.

Spiele

Was macht einen Gaming-PC aus? 

Computerspiele haben eine sehr hohe Anforderung an die Leistung des PCs. Dies gilt insbesondere für die neuesten Games. Daher gehören Gaming-PCs auch zu den teuersten Modellen.

Im Folgenden lesen Sie, auf welche Merkmale Sie beim Kauf eines Gaming-Modells achten sollten: 

  • Mainboard
    Das Mainboard sollte mit einem aktuellen und schnellen Chipsatz ausgestattet sein. Dieser ermöglicht es, die Daten schnellstmöglich zu transportieren. Zusätzliche Steckplätze für Arbeitsspeicher und Grafikkarte sind zudem entscheidend. So lässt sich das Mainboard bei Bedarf auch auf- bzw. umrüsten. 
  • Prozessor und Grafikkarte
    Gerade diese beiden Komponenten sind für Gamer besonders wichtig. Sie erledigen quasi die Hauptaufgabe beim Spielen. Die Grafikkarte sollte mindestens einen Speicher von 4 GB bieten. Der Prozessor sollte in jedem Fall mehrere Kerne aufweisen, um verschiedene Prozesse parallel ausführen zu können. 
  • Festplatte und Arbeitsspeicher
    Auch Festplatte und Arbeitsspeicher haben einen Einfluss auf die Spielgeschwindigkeit. Für Gamer sind moderne SSD-Platten empfehlenswert. Sie bieten eine höhere Schreib- und Lesegeschwindigkeit. Der Arbeitsspeicher muss auf dem neuesten Stand sein. Hier sind 8 GB als Minimum anzusehen. 
  • Netzteil und Kühlung
    Ein zuverlässiges Netzteil gewährleistet, dass der PC auch bei Daueranwendung mit ausreichend Strom versorgt ist. Hier sollten Sie auf mindestens 500 W (Watt) achten. Da ein Gaming-PC viel Leistung erbringen muss, ist eine effiziente und leise Kühlung durch Lüfter wichtig. Testberichte und User-Bewertungen liefern hierzu wichtige Hinweise. 
     

Welche Vorteile hat das Spielen am PC gegenüber dem Spielen an einer Konsole? 

Das Spielen an Konsolen erfreut sich hoher Beliebtheit. Dennoch gibt es einige Argumente, die für das Spielen am PC sprechen.

  • Grafik 
    Am PC sehen Spiele optisch besser aus. Die Hardware, sofern aktuell, kann jeweils das Beste aus den Games herausholen.  
  • Aufrüstbarkeit 
    Einen Gaming-PC können Sie jederzeit aufrüsten, so dass dieser mit der Grafik der nächsten Spiele-Generation zurechtkommt. Bei einer Konsole müssen Sie dazu ein neues Modell kaufen. Dies ist sowohl teuer wie auch unpraktisch. 
  • Preis
    Ein guter Gaming-PC kostet etwa 600 €. Die Preise für Konsolen sind dagegen schnell im 4-stelligen Bereich. Auch die Spiele kosten für den PC im Schnitt 10 € weniger als für die Konsole. 
  • Breitere Spielauswahl 
    Aufgrund zahlreicher Exklusivtitel für PCs haben Sie mit diesem eine breite Auswahl an Games. Für Konsolen sind die Zahl der spielbaren Titel zudem von der Kompatibilität eingeschränkt. 
  • Zahlreiche Eingabegeräte
    PCs sind mit einer Vielzahl an Eingabegeräten kompatibel. Je nach Spiel können Sie sich für einen bestimmten Spiele-Controller oder für eine Maus und Tastatur entscheiden. Mit einer Konsole haben Sie eine kleinere Auswahl. 
  • PCs sind abwärtskompatibel
    Aus Gründen der Nostalgie greifen viele Gamer gerne zu älteren Spielen. Um diese auf Konsolen zu spielen, müssen Sie auch entsprechend ein älteres Modell nutzen. Im Gegensatz dazu können Sie auch mit einem aktuellen PC ältere Games spielen. Nur bei sehr alten Spielen ist die Installation eines Emulator-Programms notwendig, das ein altes Betriebssystem nachbildet.
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