Solarflüssigkeiten

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Ratgeber Solarflüssigkeiten


Solarflüssigkeit – unverzichtbare Komponenten von Solaranlagen zur Wärmegewinnung
Solaranlagen zur Warmwassergewinnung sind eine hervorragende Möglichkeit, die Betriebskosten seines Hauses zum Teil deutlich zu senken und dabei zusätzlich die Umwelt zu schonen. Nicht zuletzt wegen ihrer sehr umweltfreundlichen Eigenschaften werden Solaranlagen von Vater Staat mit teilweise durchaus attraktiven Zuschüssen gefördert. Eine Solaranlage zur Warmwassergewinnung sammelt die Wärme aus dem Sonnenlicht durch die entsprechenden Kollektoren auf dem Hausdach und überträgt sie mittels einer speziellen Solarflüssigkeit in einem geschlossenen Rohrleitungssystem an den Solarspeicher. So muss die Wärme nicht sofort verbraucht werden, sondern kann auch für Tages- oder Nachtzeiten mit einem höheren Warmwasserbedarf gespeichert werden. Die Solarflüssigkeit spielt bei diesem Prozess eine ganz besondere Rolle, denn sie soll eine möglichst effiziente und optimale Übertragung der durch die Kollektoren gewonnenen Wärme an den Solarspeicher gewährleisten und die Anlage vor Beschädigungen und Korrosion schützen.

Solarflüssigkeit schützt die Anlagen vor Beschädigungen
Die Solarflüssigkeit soll verhindern, dass die Solaranlage durch verschiedenartige Witterungseinflüsse Schaden annehmen kann. Deshalb bestehen solche Medien zum Wärmetransport in geschlossenen Rohrleitungssystemen nicht einfach aus bloßem Wasser, sondern aus speziellen Flüssigkeiten. In der Regel handelt es sich dabei um ein Gemisch aus Wasser und Glykol. Glykol ist wiederum ein mehrwertiger Alkohol, der zum einen nicht nur einen niedrigen Gefrierpunkt, sondern zum anderen auch einen sehr hohen Siedepunkt aufweist. Daher sorgt es als Bestandteil von Solarflüssigkeit dafür, dass diese bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt nicht einfriert und zum anderen bei hohen Temperaturen nicht verdampft und die Anlage durch Ausdehnung beschädigt. Damit die hohe Umweltfreundlichkeit von Solaranlagen nicht wieder durch die verwendete Solarflüssigkeit geschmälert wird, gibt es für solche Flüssigkeiten eine entsprechende DIN-Norm. So schreibt die DIN-Norm 4757 T1 vor, dass Solarflüssigkeiten ungiftig sein müssen, zudem nicht reizend oder ätzend sein dürfen. Außerdem muss die Zusammensetzung solcher Wärmeträgerflüssigkeiten eine hohe biologische Abbaubarkeit gewährleisten und entsprechend umweltverträglich sein. Solarflüssigkeiten sind in verschiedenartigen Mischverhältnissen erhältlich, die Wahl des optimalen Mischungsverhältnisses lässt sich aus den entsprechenden Angaben des Anlagenherstellers ableiten.
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