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Digitale Spiegelreflexkameras (1 - 24 von 240)

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Die Ausführung gibt an, ob es sich um ein Set mit z.B. Objektiv oder einem Einzelgerät handelt.

Sensorauflösung
Sensorauflösung

Die Sensorauflösung wird bei einer Digitalkamera heutzutage in Megapixeln angegeben. Besitzt eine Digitalkamera 12 Megapixel, ist sie in der Lage, Formate bis zu einer Auflösung von 4256 x 2848 Pixeln abzulichten, was einer Größe von etwa 72 x 48 Zentimetern entspricht.

Videoauflösung
Videoauflösung

Die Videoauflösung beschreibt die Aufnahmequalität, die eine Webcam zu leisten im Stande ist. Webcams mit einer besonders hohen Auflösung übertragen ein qualitativ hochwertigeres und verzerrungsfreies Bild an den Gesprächspartner. Aktuelle Geräte unterstützen bereits eine hochauflösende Videoauflösung.

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Sensorgröße
Sensorgröße

Die Sensorgröße einer digitalen Spiegelreflexkamera beeinflusst maßgeblich die Qualität der Aufnahmen. Große Sensoren erzeugen in der Regel weniger digitales Rauschen und können schärfer abbilden.

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Brennweite (KB)
Brennweite (KB)

Die Brennweite bestimmt den Abstand von Brennpunkt und Hauptebene und lässt sich aus diesen beiden Werten berechnen. In Zusammenarbeit mit einem Objektiv ist eine Kamera dank Brennweite dazu in der Lage, besonders nah oder extrem weit entfernte Motive aufzunehmen.

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Brennweite
Die Brennweite beschreibt die Entfernung des Linsensystems zum Brennpunkt und wird für gewöhnlich in Millimeter angegeben. Sie bestimmt maßgeblich mit, in welchem Winkel eine Kamera das Bild aufnimmt.

Die Brennweiten lassen sich in drei Kategorien unterteilen. Die Einteilung erfolgt im Folgenden nach kleinbildäquivalenten Brennweiten.

Bei einer Brennweite von bis zu 40mm spricht man von einem Weitwinkelbereich. Es handelt sich hierbei um einen großen Bildwinkel, welche entsprechend bei einer kleinen Aufnahmedistanz eine perspektivische Verzeichnung aufweist. Der Winkel ist entsprechend größer als das natürliche Sichtfeld des Menschen. Diese Objektive punkten mit einem großen Schärfentiefebereich. Außerdem ist die Verwacklungsgefahr hierbei kleiner. Entsprechend eignen sich Modelle mit einer kurzen Brennweite besonders für Landschafts- und Architekturaufnahmen.

Bei einem Brennweitenbereich von 40mm bis 60mm spricht man von einem Normalwinkelbereich. Der Bildwinkel liegt für gewöhnlich bei 53,13°. Dies entspricht in etwa dem natürlichen Wahrnehmungsbereich des Menschen. Dieser Winkelbereich ist sehr flexibel und entsprechend vielseitig einsetzbar. Möglich sind hiermit sowohl Landschafts- wie auch Porträtaufnahmen.

Ab einer Brennweite von 60mm spricht man vom Telebrennweitenbereich. Dieser kennzeichnet sich durch eine geringe Schärfentiefe. Dadurch können bewusst Unschärfen erzeugt werden, sodass künstlerische Effekte entstehen. Teleobjektive ermöglichen eine große Aufnahmedistanz. Genutzt werden diese deshalb gerne im Bereich Event- und Sportfotographie.

Grundsätzlich sind Spiegelreflexkameras nicht zwangsläufig auf eine Brennweite festgelegt, es sei denn die Modelle sind mit einem Festbrennweitenobjektiv ausgestattet.

Zoomfaktor
Der Zoomfaktor gibt Aufschluss darüber, wie weit sich der Brennweitenbereich eines Objektivs verstellen lässt. Je höher dieser auffällt, desto mehr Spielraum ergibt sich entsprechend. Die Bildqualität bleibt dabei weitgehend gleich.

Naheinstellgrenze
Die Naheinstellgrenze definiert den Mindestabstand zwischen dem Kamerasensor und dem zu fotografierenden Motiv, bei welchem die Kamera gerade noch scharf fokussieren kann. Wer sich für den Bereich der Makrofotografie interessiert, sollte entsprechend eine geringe Naheinstellgrenze wählen. So ist eine entsprechend formatfüllende Abbildung des Gegenstandes möglich.

Filtergewinde
Als Filtergewinde wird das Anschlussgewinde eines Objektivs bezeichnet. Hierdurch können optische Filter angebracht werden. Es ist zumeist an der Vorderseite anzufinden. Bei Objektiven wird zumeist nur der Filterdurchmesser angegeben, da sich dadurch die Filtergewinde bereits eindeutig bestimmen lassen.

Bajonett-Anschluss
Ein Bajonett-Anschluss ist das gängigste System für Wechselobjektiv-Anschlüsse. Es ist in der Handhabung besonders einfach. Mit einer kleinen Drehung sind Kamera und Objektiv bereits aneinander gekoppelt.

Der Verschlussmechanismus ist herstellerabhängig. Allerdings haben einige Marken einen gemeinsamen Standard entwickelt.

Sensor Auflösung
Die Bildauflösung einer digitalen Spiegelreflexkamera bestimmt maßgeblich die Qualität der Aufnahme und auch die Möglichkeit der Vergrößerung.

Grundsätzlich sind für Einsteiger bereits zwölf Megapixel ausreichend. Für eine semiprofessionelle Anwendung sollte man bereits sich an 14-, 16- und 18-Megapixel-Sensoren orientieren. Es gibt sogar Modelle, welche 30 oder gar 50 Megapixel Auflösung bieten. Jene fallen jedoch auch entsprechend teurer aus.

Videoauflösung
Die Videoauflösung beschreibt analog die Aufnahmequalität der Videoaufnahme. Für qualitativ hochwertige Aufnahmen sollte man darauf achten, dass diese dem Full-HD-Standard (1920 × 1080) genügt.

Videobildfrequenz
Die Videobildfrequenz beschreibt die Zahl der Einzelbilder, welche pro Sekunde aufgenommen bzw. wiedergegeben werden. Ab einer Bildfrequenz von etwa 24 nimmt das menschliche Auge keine Einzelbilder mehr wahr. Dies entspricht auch dem gängigen Kinostandard.

Bildstabilisator
Ein Bildstabilisator im Sensor kann entsprechend Verwacklungen vorbeugen, sodass Aufnahmen von Hand leichter fallen. Es wird zwischen optischen, mechanischen und digitalen Bildstabilisatoren unterschieden.

Bei einem optischen Stabilisator sorgen bewegliche Linsen im Objekt dafür, dass Erschütterungen ausgeglichen werden. Von einer mechanischen Bildstabilisation spricht man, wenn der Sensor selbst bewegt wird.

Beim digitalen Bildstabilisator wird die ISO-Empfindlichkeit erhöht. Somit verkürzt sich die notwendige Belichtungszeit und damit entsprechend die Verwacklungsgefahr.

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Ratgeber

Wissen Kompakt

Hohe Bildqualität und Flexibilität sind Ihnen bei der Fotografie wichtig? Dann ist eine digitale Spiegelreflexkamera für Sie empfehlenswert. Ob ambitionierter Hobbyfotograf oder Profi – mit der richtigen Kamera samt Ausstattung meistern Sie jede Aufnahmesituation. 
 
DSLRs können Sie universell einsetzen. Mithilfe zahlreicher Wechsel-Objektive und präziser Einstellmöglichkeiten können Sie die Kamera an jedes Motiv anpassen. Komplizierte Einstellungen brauchen Sie dabei aber nicht zu scheuen: Spiegelreflexkameras bieten zahlreiche Vollautomatiken und Halbautomatiken, die Ihnen die Arbeit abnehmen. So gelingen Ihnen qualitativ hochwertige Fotos im Urlaub, im Alltag und im Beruf. Nicht umsonst gilt die digitale Spiegelreflexkamera als Königsklasse unter den Fotoapparaten.
Wissenswert
DSLR ist die Abkürzung für den englischen Begriff „Digital Single Lens Reflex“. 
Die digitale Spiegelreflexkamera besitzt einen Bildsensor im Inneren und keinen Film wie eine analoge Kamera.
Entscheiden Sie sich für eine DSLR, entscheiden Sie sich gleichzeitig auch für das System eines Herstellers. Denn mit der Kamera kaufen Sie lediglich das Kamera-Gehäuse. Objektive, Blitzgeräte und weiteres Zubehör müssen Sie zusätzlich erwerben. Da Produkte unterschiedlicher Hersteller in der Regel nicht kompatibel sind, sollte die Kamera-Wahl deshalb wohlüberlegt sein.
 
Mithilfe unseres nachfolgenden Kaufberaters finden Sie die digitale Spiegelreflexkamera, die optimal zu Ihren Anforderungen passt. Wir verraten Ihnen, welche Eigenschaften eine DSLR hat und welche Aspekte beim Kauf wichtig sind.
 

 

Kaufberater

Zahlreiche digitale Spiegelreflexkameras unterschiedlicher Hersteller sind erhältlich. Da es sich beim Kauf einer digitalen Spiegelreflexkamera um eine langfristige Anschaffung handelt, sollten Sie sich sicher sein, welchen Anforderungen diese gerecht werden muss. In unserem Kaufberater haben wir für Sie zusammengestellt, welche Eigenschaften eine Kamera haben sollte, um Ihnen optimale Fotos liefern zu können.
Beachten Sie bei der Wahl einer digitalen Spiegelreflexkamera vor allem folgende Aspekte:
 
  • Entscheiden Sie sich für einen Kamera-Body oder ein Kamera-Kit.
    Ein Kamera-Body besteht nur aus dem Gehäuse. Ohne Objektiv können Sie damit keine Fotos machen. Kaufen Sie dagegen ein sogenanntes Kamera-Kit, erhalten Sie das Gehäuse und wahlweise 1-2 Objektive als Set. So können Sie die Kamera sofort nutzen und haben oftmals auch preislich einen Vorteil gegenüber dem Einzelkauf.
  • Die Größe des Bildsensors beeinflusst die Bildqualität Ihrer Fotos.
    Der Bildsensor nimmt das Bild in Form von Bildpunkten (Pixeln) auf. Je größer dieser ist, desto mehr Licht fällt darauf – Bildrauschen bei schlechten Lichtverhältnissen wird minimiert und die Qualität der Fotos ist dadurch höher. Während ambitionierte Hobbyfotografen bereits mit den gängigen APS-C-Sensoren eine hohe Bildqualität erzielen, greifen Profis eher zu Geräten mit nahezu doppelt so großen Vollformat-Sensoren, die aber auch wesentlich teurer sind.
  • Wählen Sie die Auflösung (Megapixel) der Kamera passend zum Verwendungszweck der Fotos.
    Auch mit Einsteigermodellen, die 10 MP (Megapixel) besitzen, können Sie Ihre Bilder nach der Aufnahme ausdrucken. Für Fotos im Poster-Format sollte Ihre Wunschkamera dagegen eine höhere Auflösung ab 24 MP besitzen. Das gilt auch, wenn Sie Teilbereiche eines Fotos vergrößern möchten. 
  • Die Zusatzausstattung der Kamera wirkt sich auf den Komfort der Bedienung aus.
    WLAN, GPS, Bluetooth – je nach Schnittstelle können Sie Ihre DSLR mithilfe dieser Zusatzausstattung mit anderen Geräten wie Smartphones verbinden oder Bilder direkt online verwenden. Darüber hinaus schützt eine Ausstattung mit einem Blitzstabilisator beispielsweise vor verwackelten Aufnahmen. 
  • Passendes Zubehör erweitert den Funktionsumfang Ihrer DSLR.
    Objektive sind die wichtigsten Zubehör-Artikel für digitale Spiegelreflexkameras. Des Weiteren gibt es Speicherkarten, mit denen Sie den Speicher Ihrer Kamera um bis zu 128 Gigabyte erweitern können. Ein Unterwassergehäuse ist z.B. dann für Sie sinnvoll, wenn Sie Ihre Kamera beispielsweise im Urlaub auch für Unterwasseraufnahmen nutzen möchten.
Eine digitale Spiegelreflexkamera besteht aus dem Kamera-Body und enthält einen Schwingspiegel. Dieser befindet sich zwischen Objektiv und Bildsensor. 

Die meisten Spiegelreflexkameras sind einäugig (Single Lens Reflex). Bei diesen Modellen entspricht das Sucher-Bild der Aufnahme, da Sie das Motiv durch das Objektiv anvisieren. Dies ermöglicht der Spiegel im Inneren der Kamera. Er lenkt die durch das Objektiv einfallenden Lichtstrahlen über ein Prisma in den Sucher um. Dadurch wird ein Parallaxenfehler vermieden, der auftritt, wenn Sucherbild und Aufnahme unterschiedlich sind. Beispielsweise ist im Sucher die Blüte einer Blume zu sehen, während auf dem Foto der Stängel abgebildet ist.
Achtung!
Der Spiegel einer DSLR kann zerbrechen.
Der Spiegel ist zugleich das empfindlichste Bauteil einer digitalen Spiegelreflexkamera. Sollte die Kamera beispielsweise herunterfallen, kann er zerbrechen und sie dadurch unbrauchbar machen.
Digitale Spiegelreflexkameras eignen sich für all diejenigen, die im Urlaub, im Alltag oder im Beruf qualitativ hochwertige Fotos machen möchten. Auch für den Fall, dass die Bildqualität einer herkömmlichen Kompaktkamera nicht mehr genügt, ist eine DSLR empfehlenswert.
 
Praktisch ist ein Kamerabody mit einer leicht angerauten Oberfläche. Die Kamera liegt dadurch besser in der Hand und rutscht nicht so leicht aus den Fingern. Der im Lieferumfang enthaltene Gehäusedeckel dient als Schutzkappe für den Bildsensor, wenn gerade kein Objektiv angebracht ist.

So funktioniert eine digitale Spiegelreflexkamera:
  1. Die Objektivlinsen brechen das einfallende Licht und leiten es auf einen Kippspiegel weiter.
  2. Der Kippspiegel leitet das Licht an die Einstellscheibe weiter.
  3. Die Einstellebene führt das Licht einer Sammellinse zu.
  4. Diese Linse fokussiert die Lichtstrahlen.
  5. Die Sammellinse leitet die Lichtstrahlen an das sogenannte Pentaprisma weiter.
  6. Das Pentaprisma lenkt die Lichtstrahlen zum Sucher weiter.
    Im Sucher entsteht ein genaues Abbild des Motivs.
  7. Beim Drücken des Auslösers klappt der Kippspiegel nach oben.
  8. Der Verschluss öffnet sich und das Licht fällt auf den Bildsensor.
  9. Der Bildsensor wandelt das Licht in digitale Werte um.
    ⇒ Der Mikrocomputer der Kamera speichert diese Informationen in einer Datei.


​Nutzen können Sie das Gerät nur in Kombination mit einem wechselbaren Objektiv. Dadurch können Sie die Kamera an nahezu jede Aufnahmesituation anpassen.

Shopping Tipp
DSLRs sind auch als „Kit“ bzw. „Starter-Kit“ erhältlich. Dieses besteht aus dem Kamerabody und einem oder mehreren Objektiven. Das Kit bietet zudem Preisvorteile gegenüber dem Einzelkauf des Kameragehäuses und Objektivs. 
Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Gehäuse spritzwassergeschützt ist. Dann bleibt Ihre Kamera auch bei kleinen Regenschauern trocken.
Der Preis für eine digitale Spiegelreflexkamera liegt zwischen 270 und 32.000 €.
 

Bildsensor

Bildsensoren bestehen aus vielen kleinen lichtempfindlichen Fotozellen. Sie wandeln einfallendes Licht in elektronische Spannung um. Der Bildsensor bildet somit das Herzstück einer jeden DSLR. 
 
Die Sensorgröße bezieht sich dabei auf die Größe des Sensorchips. Je größer der Bildsensor ist, desto mehr Pixel kann er aufnehmen und desto rauschärmer und lichtempfindlicher ist das Bild.
Wissenswert

Bildrauschen bezeichnet Störungen, die auf einer Aufnahme zu sehen sind. Das Bild wirkt körnig.

Große Bildsensoren ermöglichen eine höhere Bildqualität, auch bei schwierigen Lichtverhältnissen. Zudem können Sie Ihre Fotos damit durch Schärfe und Unschärfe kreativ gestalten. Denn bei großen Bildsensoren fällt die kleinstmögliche Schärfentiefe geringer aus. 
 
Folgende Sensorgrößen gelten für DSLRs als Maßstab:

 
  • Vollformat-Sensor
    Vollformat-Sensoren besitzen eine Kantenlänge von rund 32 x 24 mm – das entspricht dem klassischen Kleinbildformat. Einzelne Pixel erhalten mehr Platz auf dem Sensorchip. Fotos wirken schärfer, detailreicher und Farben natürlicher. Der große Sensor ist allerdings eher  in hochpreisigen Profi-Modellen zu finden. Zudem benötigen Sie Objektive, die einen großen Bildkreis ausleuchten können. Diese bestehen meist aus viel Glas und sind dadurch schwerer. Ein Vollformat-Sensor hat keinen Einfluss auf die Brennweite eines Objektivs. Allerdings sind die Anschaffungskosten sowie die Folgekosten höher, da Sie auch hochwertigere Objektive benötigen, die gleichzeitig mehr wiegen. Auch das Gehäuse der Kamera fällt größer und damit schwerer aus.
  • Mittelformat-Sensor
    Der Sensor einer Mittelformat-Kamera hat etwa die Maße 48 x 36 mm und ist damit nahezu doppelt so groß wie der einer Vollformat-Kamera. Dadurch ist das Gehäuse dementsprechend größer und schwerer. Diese sehr teure Sensor-Variante bietet die Basis für Fotos in Plakatgröße, da sie mehr Schärfe und höhere Bildqualität liefert. Kameras mit Mittelformat-Sensor sind eher für den Einsatz in einem Fotostudio bzw. bei künstlichem Licht – sprich für Profi-Fotografen – geeignet. Voraussetzung für eine optimale Bildqualität sind ebenfalls qualitativ hochwertige Objektive. Diese sind entsprechend hochpreisig und wiegen wegen der hochwertigen Verarbeitung mehr. Das verursacht zusätzlich zum Anschaffungspreis der Kamera auch hohe Folgekosten.
  • APS-C-Sensor 
    APS-C ist die Abkürzung für den englischen Begriff „Advanced Photo System“. Das C steht für „Classic“, was sich wiederum auf Kleinbild bezieht. Bei APS-C beträgt die Kantenlänge des Sensors 23 x 15 mm. Damit besitzt er etwas weniger als die Hälfte der Fläche des Vollformat-Sensors. Der APS-C-Sensor ist vor allem in Einsteiger- und Mittelklassekameras zu finden. Ein APS-C-Sensor beeinflusst die Brennweite eines Objektivs. Das liegt am Formatfaktor, auch Brennweitenverlängerungsfaktor bzw. Crop-Faktor genannt. Dieser beträgt in der Regel 1,5 – bei Canon 1,6. Kleine Bildsensoren haben den Vorteil, dass Kamera und Objektiv meist günstiger und kleiner gebaut sind als Vollformat-Kameras.
Beispiel

Ein 35-mm-Objektiv hat demnach in Kombination mit einem APS-C-Sensor eine Brennweite von rund 52 mm.

Fällt Licht auf die Pixel des Bildsensors, erzeugen sie eine elektronische Ladung. Bildsensoren unterscheiden sich hinsichtlich der Technologie, wie diese Ladung umgewandelt wird:
 
CMOS (Complementary Metal-Oxide-Semiconductor)
In den meisten DSLRs kommen CMOS-Sensoren zum Einsatz. Bei dieser Technologie wird jeder Pixel einzeln ausgelesen. Dadurch arbeitet dieser Sensor schneller, was sich auch positiv auf die Vorschaufunktion auswirkt. Ein weiterer Vorteil: Die Transistoren verbrauchen zur Umwandlung weniger Strom, wodurch eine längere Akkulaufzeit möglich ist. Auch die Lichtempfindlichkeit jedes einzelnen Pixels ist deshalb höher. Daher liefern diese Sensoren qualitativ hochwertigere Bilder, die weniger rauschen. CMOS-Sensoren kommen überwiegend in hochwertigen digitalen Spiegelreflexkameras vor. 

CCD (Charge-Coupled Device)
Bei einem CCD-Sensor sind die Pixel in Reihe geschaltet. Dadurch gibt jeder Pixel seine Ladung an das benachbarte ab. Ein Transistor wandelt die Spannung am Ende der Zeile um. Dadurch ist die Lichtempfindlichkeit eines CCDs sehr hoch. Der Nachteil: Ist ein Pixel defekt, fällt die komplette Bildzeile aus. Die Folge sind helle oder sogar weiße Flächen im Bild. Zudem ist CCD anfällig für Bildrauschen. CCD zählt zu den ältesten Funktionsweisen eines Bildsensors und ist daher nur noch in günstigen Einsteiger- oder Mittelklassemodellen zu finden. 
 
 

Auflösung (Megapixel)

Die Megapixel-Anzahl gibt an, wie viele Bildpunkte der Bildsensor der Kamera besitzt. Die einzelnen Bildpunkte nehmen während der Belichtung Licht auf und speichern dieses – wodurch ein Bild entsteht. Die Lichtmenge hängt dabei von der jeweiligen Größe der Bildpunkte ab. Mehr Megapixel bedeuten demnach eine höhere Auflösung des Bildes. Das heißt, es ist detailreicher und Sie können es in großen Formaten ausdrucken, ohne dass es körnig wirkt.
Wissenswert
Pixel ist ein Kunstwort. 
Es wird aus den Abkürzungen für die englischen Wörter „pictures“ (umgangssprachlich „pix“) und „element“ gebildet und meist mit „px“ abgekürzt.
 
1 Pixel ist zwischen 1,5 und 30 µm groß
1 Megapixel (MP) entspricht 1.000.000 Pixeln
Wählen Sie die Anzahl der Megapixel Ihrer Wunschkamera passend zum Verwendungszweck der Fotos aus. Möchten Sie regelmäßig großformatige Fotodrucke wie Poster und Leinwände erstellen? Dann benötigen Sie etwa 24 bis 36 MP, wie sie in Mittelklasse- und Profimodellen vorkommen. Für herkömmliche Fotos sind dagegen Einsteigermodelle mit 10 bis 20 MP ausreichend. 
Beispiel

Nimmt eine digitale Spiegelreflexkamera Bilder mit einer Auflösung von 2.000 x 2.000 Pixeln auf, entspricht das einer Kameraauflösung von 4 Millionen Pixeln, also 4 MP (Megapixeln).    

Höhere Pixelzahlen sind nur sinnvoll, wenn gleichzeitig der Bildsensor ausreichend groß ist. Denn bei einem gleichgroßen Bildsensor und mehr Megapixeln müssen die Pixel kleiner sein, um darauf zu passen. Die kleineren Pixel können weniger Licht aufnehmen, wodurch die Bildqualität abnimmt. Abbildungsfehler, Bildrauschen und Körnung können entstehen. Wählen Sie eine große Anzahl an Megapixeln, muss der Bildsensor der Kamera dementsprechend größer sein, damit auch die einzelnen Bildpunkte größer ausfallen können. Je mehr Licht diese aufnehmen können, desto besser ist die Bildqualität. 
 
Bedenken Sie: Als Hobbyfotograf betrachten Sie in den seltensten Fällen ein Bild in 100-prozentiger Auflösung. Bildstörungen sind erst bei Ausdrucken im Poster-Format und 100-prozentiger Auflösung auf dem Monitor sichtbar. Nachfolgend finden Sie den idealen Betrachtungsabstand der einzelnen Formate:
 
Bildformat Maße Betrachtungsabstand 
Leinwand 40 x 60 cm 0,72 m
Fotoposter 60 x 90 cm 1,08 m
Kunstdruck 100 x 100 cm 1,41 m
Panorama 60 x 180 cm 1,90 m
Fototapete 250 x 300 cm 3,90 m


 

Digitale Spiegelreflexkameras bieten oftmals die Möglichkeit, einzustellen, wie hoch die Auflösung der Fotos sein soll. Je nach Hersteller haben Sie die Wahl zwischen S, M, L oder „Fine“ und „Normal“. Wobei L und Fine der höchsten Auflösungsstufe entsprechen, die für Drucke in Postergröße ausreichen. Beachten Sie dabei: Je höher die Auflösung ist, desto mehr Speicherplatz verbraucht die Bilddatei.
 

Belichtungszeit (Verschlusszeit)

Die Verschlusszeit, auch als Belichtungszeit bezeichnet, regelt, wie lange Licht auf den Bildsensor fällt. Die Verschlusszeit wirkt sich auf die Bildwirkung aus. Eine kurze Verschlusszeit können Sie bei schnellen Bewegungen wie etwa Sportaufnahmen anwenden. Eine lange Belichtungszeit verwischt Bewegungen und stellt sie dadurch dynamisch dar wie beispielsweise fließendes Wasser. 
 
Die Dauer der Belichtung wird in Sekunden angegeben. Durchschnittlich bieten DSLR Verschlusszeiten von 1/4000 s bis zu 30 s. Die Zeitangabe für die Sekundenbruchteile erfolgt in Nennern, z.B. 10 für 1/10 s. 
Beispiel

Bei einer Belichtungszeit von 1/100 s (Sekunden) fällt doppelt so viel Licht auf den Bildsensor wie bei 1/200 s. 


Lichtempfindlichkeit (ISO)

Die Lichtempfindlichkeit ist eine Eigenschaft des Bildsensors einer DSLR und wird in ISO (International Standard Organisation) gemessen. Sie beeinflusst die Belichtungszeit. Je höher der Wert, desto kürzer müssen Sie ein Motiv belichten, damit es ausreichend hell ist.
 
Die Lichtempfindlichkeit digitaler Spiegelreflexkameras reicht in der Regel von 100 bis 16.000. Jedoch sind auch Werte über 50.000 möglich. Eine niedrige Lichtempfindlichkeit erzielen Sie mit einem niedrigen, eine hohe Lichtempfindlichkeit mit einem hohen ISO-Wert. 
Bedenken Sie
Das Bildrauschen nimmt mit höheren ISO-Werten zu.
Je höher Sie den ISO-Wert einstellen, desto mehr rauscht das Bild. Meist beginnt das Bildrauschen ab einem ISO-Wert von 400. Das heißt, die Oberfläche des Bildes erscheint körnig. Bis 1.600 fotografieren Sie jedoch in der Regel ohne größere Qualitätsverluste.
Dieses Rauschen können Sie im Nachhinein nicht mit einem Programm bearbeiten.

Einen hohen ISO-Wert benötigen Sie für dunkle Motive, einen niedrigen ISO-Wert für helle Motive. Sie können ihn für jedes Bild separat einstellen. Die nachfolgende Tabelle zeigt, welcher ISO-Wert für welche Aufnahmesituation ideal ist:

 

ISO-Wert Aufnahmesituation
100–200 Sonne
400–800 Abend, bedeckter Himmel
> 800 Nacht, dunkle Innenräume


Speicher

Digitale Spiegelreflexkameras besitzen einen internen Speicher. Der ist aber meist sehr klein, sodass nur wenige Aufnahmen darauf Platz finden. Möchten Sie viele Bilder in einer hohen Auflösung speichern, müssen Sie in der Regel zusätzlich zur Kamera Speicherkarten erwerben.
Beispiel
Bei einer Auflösung von 10 MP hat ein unkomprimiertes Bild eine Dateigröße von 27,8 MB. 
Als JPEG benötigt es etwa 3 MB Speicherplatz.

Der Speicher sollte nicht nur groß, sondern seine Schreibgeschwindigkeit auch hoch sein, um die Aufnahmen ohne große Verzögerungen abspeichern zu können. Ansonsten müssten Sie mit dem Folgebild warten. Vor allem für Aufnahmen im Serienbildmodus ist das entscheidend, da hierbei kontinuierlich Bilddateien abgespeichert werden.

Erfahren Sie in der Inhaltsrubrik Zubehör mehr über Speicherkarten, die Sie zusätzlich zur Ihrer Kamera erwerben können.

Die Ausstattung einer digitalen Spiegelreflexkamera beeinflusst deren Handhabung und die Bildqualität. Mit dem Kauf einer Digitalen Spiegelreflexkamera legen Sie bereits fest, über welche Grundausstattung diese verfügt. Sie können sie nachträglich nicht mehr erweitern. Zudem können Sie Zusatzausstattung wählen, die den Bedienkomfort erhöht.

 
Grundausstattung
Folgende Grundausstattung ist in der Regel in jeder digitalen Spiegelreflexkamera enthalten:
Bildformate
Das Verhältnis der langen zur kurzen Seite des Bildes wird als Bildformat bezeichnet. In der Regel können Sie das Bildformat im Kamera-Menü auswählen. Die Einstellung ist für die Erstellung von Fotoabzügen entscheidend, vor allem wenn Sie ein bestimmtes Bildformat – beispielsweise das eines Bilderrahmens – einhalten müssen. Sie sollten das Bildformat daher bereits vor der Aufnahme an das Ausgabeformat anpassen.
 
Folgende Bildseitenverhältnisse gibt es:
 
  • 4:3
    Das Seitenverhältnis 4:3 ähnelt einem Quadrat und kommt vorwiegend in Kompaktkameras zum Einsatz, ist jedoch auch in digitalen Spiegelreflexkameras auswählbar. Die ersten Digitalkameras besaßen Bildsensoren im Format 4:3, da dies dem Seitenverhältnis der Computer- und Fernsehbildschirme entsprach. Möchten Sie einen Abzug erstellen und verwenden das herkömmliche 3:2-Papierformat, muss das Bild oben und unten beschnitten werden oder es treten am rechten und linken Bildrand weiße Streifen auf.
  • 3:2
    Das Seitenverhältnis von 3:2 stammt vom analogen Kleinbildfilm ab, der das Format 36 x 24 mm hat. Die meisten DSLR-Kameras nehmen Bilder in diesem Format auf. Daraus haben sich die klassischen Bildgrößen der Fotoabzüge entwickelt. So können Sie das Seitenverhältnis 3:2 zum Beispiel in folgenden Formaten ausdrucken: 9 x 13 cm, 10 x 15 cm, 13 x 19 cm, 20 x 30 cm, 30 x 45 cm, 50 x 75 cm.
  • 16:9
    Das 16:9-Bildformat ist gestreckt und ähnelt einem Panorama. Vor allem für die Wiedergabe von Fotos und Videos auf TV-Geräten hat sich dieses Seitenverhältnis durchgesetzt. Es eignet sich sehr gut für Landschaftsaufnahmen.

 
Gängige Fotoformate sind:
 
  • JPEG
    Das JPEG-Bildformat ist vor allem in Kompaktkameras und DSLRs gängig. Es gewährleistet eine gute Bildqualität. Die Bilddateien werden komprimiert und sparen dadurch Speicherplatz. Jedoch können nach der Komprimierung Bildinformationen verlorengehen. Das ist vor allem für großformatige Ausdrucke von Nachteil. Allerdings können die Bilddateien auch schnell abgespeichert und auf dem Display betrachtet werden. Ein weiterer Vorteil: Nahezu alle Programme können dieses Format wiedergeben und bearbeiten. 
  • RAW
    In der Regel ermöglichen es digitale Spiegelreflexkameras, Bilder als sogenannte „Rohdaten“, also im RAW-Bildformat, abzuspeichern. RAW steht im Englischen für „roh“. RAW-Dateien sind das digitale Negativ, denn es findet keine Kompression statt. Bilder können Sie im RAW-Format, daher ohne Qualitätsverluste abspeichern. Die rohen Dateien lassen sich nachträglich am PC besser bearbeiten und korrigieren. So erhalten Sie auch für Fotos unter schwierigen Lichtverhältnissen bessere Ergebnisse. Jedoch ist dafür viel Speicherplatz erforderlich. Auch benötigen Sie einen leistungsstarken Computer für die Bildbearbeitung. Sehr gute Kenntnisse in der Bildbearbeitung sind Voraussetzung. Eine RAW-Datei ist jedoch kein Bild. Nur die Farb- und die Helligkeitswerte der einzelnen Pixel sowie Informationen der Kamera sind darin enthalten. Sie müssen die Dateien mit einem Konverter weiterverarbeiten, bevor Sie das Bild nutzen können.  
Shopping Tipp
Die Rohdateien können Sie nur mit der Software des jeweiligen Herstellers bearbeiten.
Achten Sie beim Kauf darauf, dass im Lieferumfang Ihrer Kamera ein RAW-Bildbearbeitungsprogramm enthalten ist, wenn Sie Bilder im RAW-Format speichern und bearbeiten möchten. 

Blitz
Ein integrierter Blitz gehört in der Regel zur Standardausstattung einer digitalen Spiegelreflexkamera. Diesen Blitz können Sie lediglich als direktes, frontales Blitzlicht einsetzen. Denn ihm fehlt die Leistung weite Bereiche gleichmäßig auszuleuchten. Harte Schlagschatten und ein überbelichteter Vordergrund bei unterbelichtetem Hintergrund können so entstehen. Sie können den Blitz nutzen, um Schatten aufzuhellen, die durch direktes Sonnenlicht entstehen. Auch Falten und Hautunreinheiten erscheinen bei einem Porträt weicher, wenn Sie den Blitz einsetzen.
 
Einen Blitz benötigen Sie, wenn Sie im Dunklen oder bei schlechten Lichtverhältnissen fotografieren möchten. Denn die Kamera braucht bei Dunkelheit länger, um zu belichten. Halten Sie sie beim Fotografieren in der Hand, könnten verwackelte Bilder entstehen.

Bessere Ergebnisse erzielt ein externes Blitzgerät. Informieren Sie sich in der Rubrik Zubehör unseres Kaufberaters.


Display
Das Display einer DSLR-Kamera bietet mehrere Funktionen. Zum einen können Sie darauf das ausgewählte Motiv betrachten, es prüfen und fokussieren. Zum anderen können Sie bereits gemachte Aufnahmen betrachten und so kontrollieren. 
 
Folgende Merkmale sind für den Kamera-Bildschirm wichtig:
 
  • Auflösung
    Das Display sollte eine hohe Auflösung besitzen. Je höher diese ist, desto mehr Details sind auf dem Bildschirm sichtbar. Dadurch können Sie auch bei direkter Sonneneinstrahlung die Anzeige besser erkennen.
  • Bildschirmdiagonale
    Displays besitzen standardmäßig eine Bildschirmdiagonale von 2,5 bis 3″ (Zoll). Das entspricht 6,4 bis 7,6 cm. Bedenken Sie: Je kleiner der Bildschirm, desto schlechter sind Details sichtbar. Daher ist ein größeres Display empfehlenswert. Allerdings: Je größer dieses ist, desto mehr Strom verbraucht es.
  • Helligkeit
    Das Display sollte ausreichend hell sein bzw. sollten Sie die Helligkeit einstellen können. Dann ist es bei direkter Sonneneinstrahlung nicht zu dunkel oder bei Nacht zu hell. Allerdings verbraucht ein helleres Display auch mehr Strom.
  • Live-View
    Digitale Spiegelreflexkameras bieten eine Live-View-Ansicht. Dabei wird das Motiv in Echtzeit auf dem Display dargestellt. So können Sie die Einstellungen und den Bildausschnitt überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Allerdings besitzt Live-View auch Nachteile: Der Autofokus arbeitet während der Live-Ansicht langsamer. Wenn Sie Motive über das Display anvisieren möchten, ist der Live-View-Modus zu empfehlen. Vor allem, wenn Sie unerfahren sind, ist diese Methode von Vorteil. Sie sehen im Gegensatz zum Sucher auf dem Bildschirm 100 % des Motivs. Zudem können Sie die Schärfe exakter einstellen, wenn Sie den Bildausschnitt vergrößern. Für eine schnelle Fokussierung sollten Sie jedoch den Sucher nutzen.
  • Schwenkfunktion
    Der Bildschirm Ihrer Digitalen Spiegelreflexkamera sollte zumindest vertikal klappbar sein. Besser ist ein schwenkbares Display, das sich in alle Richtungen bewegen lässt. Schwenkbare Bildschirme erhöhen den Komfort beim Fotografieren. Aufnahmen aus ungewöhnlichen Blickwinkeln sind damit möglich – beispielsweise wenn Sie über dem Kopf oder in Bodennähe fotografieren möchten.
  • Touchscreen
    Ein berührungsempfindliches Display (Touchscreen) ermöglicht eine einfache und intuitive Bedienung. Ein Touchscreen-Bildschirm bietet den größten Komfort. Damit können Sie den Fokuspunkt einfach mit der Fingerspitze setzen, ohne durch den Sucher blicken zu müssen.
Shopping Tipp

Display-Schutzfolien für digitale Spiegelreflexkameras bewahren den Bildschirm vor Kratzern und Beschädigungen. Zudem ist für die unterschiedlichen Kameramodelle auch ein sogenannter Monitorschutz bzw. Bildschirmschutz erhältlich. Dieser schützt ebenfalls vor Kratzern und Verschmutzungen.

Sucher
DSLRs besitzen einen Sucher. Dieser befindet sich meist über dem Objektiv. Der Spiegel im Inneren leitet das durch das Objektiv einfallende Licht weiter, dadurch ist das Motiv im Sucher zu sehen. So können Sie Ihr Motiv auswählen, bevor Sie den Auslöser betätigen.
 
Digitale Spiegelreflexkameras besitzen in der Regel einen optischen Sucher. Dabei sitzt vor dem Sensor ein Spiegel, der Licht vom Objektiv über ein Pentaprisma in den Sucher lenkt. Blicken Sie durch den Sucher, schauen Sie demnach durch das Objektiv und sehen genau den Bildausschnitt, der auch auf den Bildsensor fällt. Dieser Sucher-Typ benötigt keinen Strom.
Shopping Tipp
Für Brillenträger ist ein Sucher mit integriertem Dioptrienausgleich empfehlenswert. Damit können Sie den Sucher Ihrer Kamera auch ohne Brille nutzen. Den Dioptrienausgleich können Sie oftmals mithilfe eines kleinen Rädchens einstellen.
Den Okularabschluss bzw. die Augenmuschel, die den Sucher umgibt, können Sie bei Bedarf austauschen. Auf unserem Portal finden Sie unterschiedlichstes Sucherzubehör. Zu empfehlen ist auch eine Okularabdeckung, mit der Sie das Okular verschließen und vor Beschädigungen schützen können. 
Verschluss
Objektive können Sie mithilfe folgender 2 Verschluss-Varianten an der DSLR befestigen:
 
  • Bajonettverschluss
    Da der Bajonettverschluss leichter und schneller zu handhaben ist, ist er Standard. Das Objektiv stecken Sie einfach auf die Kamera und drehen es, bis es einrastet.
  • Schraubverschluss
    Bei Schraubverschlüssen besitzen sowohl Objektiv als auch Kamera ein Gewinde. Da es länger dauert, das Objektiv aufzusetzen und wieder abzuschrauben, ist dieser Verschlusstyp selten. 

 
Zusatzausstattung
Zusätzliche Funktionen können, müssen aber nicht zwingendermaßen in jeder DSLR vorhanden sein. Beachten Sie beim Kauf, dass Ihr Wunschmodell über die Funktionen verfügt, die Ihren Bedürfnissen entsprechen.

 
Bildstabilisator
Schwaches Umgebungslicht, bei dem die Kamera länger belichten muss, Fernaufnahmen und Aufnahmen mithilfe eines Stativs erschweren das Fotografieren. Ein Bildstabilisator hilft Ihnen, auch unter diesen schwierigen Bedingungen scharfe Fotos zu machen.
Shopping Tipp

Möchten Sie Aufnahmen lange belichten, kann das Hochklappen des Spiegels die Kamera in Schwingung versetzen. Eine Spiegelvorauslösung öffnet den Verschluss erst verzögert, damit die Kamera vorher ausschwingen kann.

Es gibt 2 unterschiedliche Bildstabilisatoren:
 
  • Objektiv
    Sitzt der Bildstabilisator im Objektiv, wirkt die Linse der Verwacklung entgegen. Möchten Sie diese Funktion immer nutzen, müssen Sie immer Objektive einsetzen, in die ein Bildstabilisator integriert ist. Diese sind kostspieliger als Objektive ohne Stabilisator.
  • Kamera-Gehäuse
    Ein Bildstabilisator im Kamera-Gehäuse lässt den Bildsensor mitschwingen und Bewegungen ausgleichen. Das  verhindert ein Verwackeln. Diese Funktion ist demnach mit jedem Objektiv nutzbar. Der Vorteil: Sie können Objektive ohne Stabilisator nutzen, die günstiger sind.
Bedenken Sie
Ein aktivierter Bildstabilisator kann unscharfe Bilder bei Stativ-Aufnahmen erzeugen.
Deaktivieren Sie den Bildstabilisator, wenn Sie auf einem Stativ fotografieren. Ansonsten kann das Foto unscharf erscheinen. Denn  die Mechanik versucht, das nicht vorhandene Wackeln auszugleichen.

An folgenden Kennzeichnungen erkennen Sie, ob Ihre Wunsch-Kamera mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet ist:

 

Hersteller Kennzeichnung
Canon IS für „Image Stabilisation“
Fujifilm OIS für „Optical Image Stabilizer“
Nikon VR für „Vibration Reduction“
Panasonic OIS für „Optical Image Stabilizer“
Sigma OS für „Optical Stabilizer“
Sony OSS für „Optical Steady Shot“
Tamron VC für „Vibration Compensation“


 

Blitzschuh (Zubehörschuh)
An einem Zubehörschuh können Sie nicht nur ein Blitzgerät anschließen, sondern auch Zubehör wie Lampen, Sucher, Entfernungsmesser, Fernauslöser oder Wasserwaagen. Ein Standard-Mittelkontakt-Blitzschuh ermöglicht zudem ein zeitgleiches Blitzen und Auslösen des Kameraverschlusses. Oftmals können Sie über zusätzliche Kontakte des Zubehörschuhs Sonderfunktionen des Zubehörs steuern.  
Bedenken Sie
Produkte unterschiedlicher Hersteller sind nicht immer kompatibel.
Beachten Sie, dass Zubehörartikel unterschiedlicher Hersteller nur in Ausnahmefällen mit dem Blitzschuh Ihrer Kamera kompatibel sind. Schlimmstenfalls können Sie das Zubehör nicht nutzen. 
Bluetooth
Mittels Bluetooth können Sie die Kamera per Funktechnik beispielsweise über ein Smartphone oder eine Fernbedienung steuern. Ein Bluetooth-Empfänger kann zur Zusatzausstattung Ihrer Spiegelreflexkamera gehören, Sie können es aber auch jederzeit nachrüsten.

 
Funktionstasten
Funktionstasten am Kameragehäuse ermöglichen es, die meistgenutzten Einstellungen abzuspeichern. Durch diese Programmierung können Sie diese komfortabel auswählen, sobald Sie sie benötigen und müssen sie nicht immer neu auswählen bzw. einstellen.
 
GPS
Mit einer zusätzlichen GPS-Ausstattung können Sie den Geotag bzw. den Ort, an dem Sie ein Foto aufgenommen haben, zusammen mit der Bilddatei speichern.
Wissenswert

Die Nikon-Modelle D1X sowie D1H besaßen als erste Spiegelreflexkameras auf dem Markt eine GPS-Ausstattung. Bei der Einführung 2001 kosteten die Modelle mehr als 10.000 DM.

An einen HDMI-Anschluss können Sie beispielsweise einen Kontrollmonitor anschließen. So können Sie das Bild während Videoaufnahmen besser überprüfen. Beachten Sie dabei: Nicht jede Kamera gibt ein Live-Signal aus. Meist sind diese Modelle teurer.

Zudem können Sie über die HDMI-Schnittstelle die DSLR an Ihr Fernsehgerät anschließen und dadurch Fotos und Videos auf dem Bildschirm ansehen.
 
Der Ton ist dann entscheidend, wenn Sie mit Ihrer Wunschkamera Videos aufzeichnen möchten. Viele Kameramodelle besitzen ein eingebautes Stereo-Mikrofon. Es reicht aus, wenn Sie vor allem Urlaubsaufnahmen machen möchten. 

Möchten Sie professionellere Filmaufnahmen machen, empfiehlt sich ein externes Mikrofon. Es wird über den Mikrofonanschluss mit der DSLR verbunden. 
 
Um den Ton optimal an Ihre Bedürfnisse anpassen zu können, sollte der Pegel an der Kamera manuell einstellbar sein. Achten Sie zusätzlich auf einen Kopfhörerausgang. Dann können Sie den Ton stets kontrollieren.
 
Die Abkürzung NFC ist die englische Bezeichnung für Near Field Communication, was im Deutschen so viel bedeutet wie Nahfeldkommunikation. NFC ermöglicht es Ihnen, Ihre Kamera beispielsweise mit Ihrem Smartphone zu verbinden und damit fernzusteuern.
Wissenswert
Bei NFC handelt es sich um einen internationalen Übertragungsstandard zum kontaktlosen Austausch von Daten. Dieser geschieht per Funk über eine kurze Distanz mit einer maximalen Datenübertragungsrate von 424 kBit/s.
Da die NFC-Reichweite sehr kurz ist, stellt diese Technik keine Konkurrenz zu Bluetooth oder WLAN dar.
USB-Schnittstelle
Über eine integrierte USB-Schnittstelle können Sie Ihre Kamera aufladen. Praktisch ist das vor allem unterwegs – Sie müssen kein zusätzliches Ladegerät mitnehmen. Ein weiterer Vorteil: Sie müssen die Akkuabdeckung nicht öffnen. Derr Akku kann somit während des Aufladens in der Kamera bleiben und Sie können ihn nicht vergessen. Zudem können Sie Ihre Kamera über die USB-Schnittstelle mit Ihrem PC verbinden, um Daten abzuspeichern.
Shopping Tipp

Mit einem USB-Ladestecker fürs Auto können Sie Ihre DSLR mit USB-Schnittstelle auch während der Fahrt aufladen. Eine Auswahl an KFZ-Ladesteckern finden Sie auf unserem Preisvergleich.

WLAN
Mit einer WLAN-Ausstattung können Sie Ihre Kamera mit dem Internet verbinden und Ihre Fotos vom Gerät direkt auf eine Website hochladen. Auch können Sie Ihre DSLR über WLAN mit einem Smartphone oder Tablet verbinden, sie darüber fernsteuern oder auch auslösen. 
 

Programme

Eine digitale Spiegelreflexkamera besitzt Vollautomatik-, Halbautomatik- sowie manuelle Programme, die eine Anpassung an jede Aufnahmesituation ermöglichen. Diese wählen Sie über das sogenannte Modus-Wahlrad aus. 

Folgende Programme lassen sich unterscheiden:
 
  • Kreativprogramme
    Die Kreativprogramme zählen zu den Halbautomatikprogrammen. Damit kontrollieren Sie die Belichtungszeit, die Blende, den Fokus, den Weißabgleich und die Lichtempfindlichkeit. Alle DSLRs besitzen diese Kreativprogramme. Während die Programmautomatik die meisten Einstellungen automatisch vornimmt, können Sie sie in einzelnen Parametern anpassen. Dieser Modus eignet sich für Anfänger. Zudem gibt es die Blendenvorwahl, mit der Sie die Blende auswählen und die Kamera die richtige Belichtungszeit einstellt. Bei der Zeitvorwahl legen Sie die Belichtungszeit fest und die Kamera stellt den korrekten Blendenwert ein. Auch der manuelle Modus zählt zu den Kreativprogrammen: Sie können alle Parameter der Kamera selbst einstellen.
     
  • Motivprogramme
    Motivprogramme stellen Belichtungszeit, Blende, Fokus, Weißabgleich und Lichtempfindlichkeit automatisch für Sie ein. Sie bestimmen dabei nur, um welche Art von Motiv es sich handelt wie z.B. Porträt, Sport oder Nachaufnahme. Die Programme unterscheiden sich je nach Hersteller.
 

Zubehör

Akku, Trageriemen sowie Akku-Ladegerät sind nahezu immer im Lieferumfang einer digitalen Spiegelreflexkamera enthalten, um sie schnell in Betrieb nehmen zu können. Darüber hinaus gibt es weiteres Zubehör:
Akku
In der Regel ist im Lieferumfang einer digitalen Spiegelreflexkamera ein Akku enthalten. Es ist empfehlenswert, einen Ersatz-Akku mitzunehmen, wenn Sie auf Reisen sind, die Leistung des alten Akkus bereits nachlässt oder Sie Videos aufzeichnen möchten. 
Shopping Tipp
Achten Sie auf Herstellerangaben: Mindestens 400 bis 500 Fotos sollten Sie mit einem Akku machen können. Ansonsten empfiehlt sich der Kauf eines zweiten Akkus.
Lithium-Ionen-Akkus haben eine besonders lange Lebensdauer, ein leichtes Gewicht und keinen Memory-Effekt, bei dem die Leistung im Laufe der Nutzung abfällt. 

Blitzgerät
Externe Blitzgeräte liefern bessere Ergebnisse als integrierte Blitze. Die Leuchtkraft eines Blitzgerätes ist größer, wodurch es einen größeren Bereich gleichmäßiger ausleuchten kann. Da das Blitzgerät mehr Abstand zum Objektiv aufweist, werden Schlagschatten auf dem Foto vermieden. Zudem ist der Kopf flexibel, wodurch sich das Blitzgerät durch drehen und schwenken an jeden Einsatzzweck anpassen lässt.
 
Vorsicht gilt bei älteren Blitzgeräten. Diese arbeiten mit vergleichsweise hohen Spannungen. Verwenden Sie ein solches Gerät an einer modernen Kamera, können Sie die Elektronik beschädigen.
Shopping Tipp

Eine große Auswahl unterschiedlicher Blitzgeräte finden Sie auf unserem Preisvergleich.

Ladegerät
Um den Akku aufzuladen, benötigen Sie ein Ladegerät. Es sollte ebenfalls mit der Kamera geliefert werden. In dieses legen Sie den leeren Akku und schließen das Gerät mit dem Netzkabel an eine Steckdose an. 
 
Speicherkarten
Speicherkarten erweitern den integrierten Speicher Ihrer DLSR. Folgende Speicherkarten-Typen gibt es:
 
  • SD (Secure Digital)
    In der Regel verwenden digitale Spiegelreflexkameras SD-Karten als Speichermedium. 
  • SDHC (Secure Digital High Capacity)
    SDHC-Speicherkarten sind die Nachfolger der SD-Karten. Das Format ist gleich, somit passt diese Karte auch in einen herkömmlichen SD-Speicherkartenplatz. Ihre DSLR muss diesen Speicherkartentyp unterstützen, da die beiden Typen nicht kompatibel sind und Sie die Karte ansonsten nicht nutzen können. Vorteil: Höhere Speicherdatenmenge und schnellere Schreibgeschwindigkeit. 
  • SDXC (SD extended Capacity)
    SDXC-Karten sind die schnellsten Speicherkarten, da sie Daten noch schneller und als SDHC-Karten verarbeiten. Auch die Datenmenge ist höher. Schreibgeschwindigkeiten von 100 MB pro Sekunde und eine Speicherkapazität von 1 TB sind keine Seltenheit. Um diesen Kartentyp nutzen zu können, muss Ihre DSLR diesen unterstützen. 
Wissenswert

CF-Karten (Compact-Flash-Speicherkarten) laufen aus, da dieser Speichertyp zu groß ist. Trotzdem erfüllen sie die gleichen Anforderungen an die Schreibgeschwindigkeit von SD-Karten.

Speicherkarten sind in den Klassen 2, 4, 6 und 10 erhältlich. Die Ziffern stehen für die höchste Übertragungsrate. Eine Karte der Klasse 10 ist dabei die schnellste Karte, da sie bis zu 10 MB pro Sekunde speichert.

Möchten Sie mit Ihrer DSLR auch HD-Videos aufzeichnen, sollten Sie eine Speicherkarte mit großer Kapazität kaufen, da die Videodateien mehr Speicherplatz benötigen. 
Shopping Tipp

Auf billiger.de finden Sie eine große Auswahl an Speicherkarten in unterschiedlichen Klassen, um all Ihre Fotos und Videos auch auf Ihrer Wunschkamera speichern zu können.

Objektive

Das Objektiv ist genauso wichtig wie die Spiegelreflexkamera selbst. Denn Sie können sie mithilfe wechselbarer Objektive flexibel an jegliche Aufnahmesituationen anpassen. Dabei gibt es nicht nur für jede Situation die passende Linse, sondern auch Universal-Modelle, die sich für viele unterschiedliche Anwendungsbereiche eignen.
 
Die Qualität eines Objektivs wirkt sich unmittelbar auf die Bildqualität aus. Denn ein Bildsensor kann nur so gute Bilder machen, wie es das Objektiv ermöglicht. Mit einem guten Objektiv können Sie somit die Bildqualität Ihrer Kamera verbessern.

Der Verschluss des Objektivs muss dabei mit dem Verschluss der Spiegelreflexkamera kompatibel sein. Prüfen Sie deshalb vor dem Kamerakauf, welche Objektive für Ihre Wunschkamera erhältlich sind.
Shopping Tipp

In der Kategorie Objektive erhalten Sie einen Überblick über die vielzähligen Angebote unterschiedlicher Objektive auf unserem Preisvergleich.

Trageriemen

Mit dem mitgelieferten Trageriemen können Sie Ihre Kamera einfach um den Hals hängen und haben Sie somit immer griffbereit. Darüber hinaus gibt es Gurte, die nicht im Lieferumfang enthalten sind:
 
  • Schultergurt
    Komfortabler ist ein Schultergurt, den Sie ähnlich einer Umhängetasche über der Schulter tragen können. So können Sie die DSLR mit einer Hand festhalten, sodass sie nicht wackelt. Das schützt die Kamera vor Beschädigungen. Wie bei einem herkömmlichen Trageriemen ist sie immer griffbereit.
  • Handschlaufe
    Des Weiteren können Sie eine Handschlaufe an Ihrer Spiegelreflexkamera befestigen. Diese eignet sich vor allem, wenn Sie viel am Stück fotografieren möchten.

 
Stativ
Ein Stativ kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn Aufnahmen mit langen Belichtungszeiten drohen zu verwackeln, wenn Sie große Tele-Objektive verwenden oder auch Selbstporträts aufnehmen möchten. Die Auswahl reicht vom Tischstativ, über Einbeinstative bis hin zu Dreifußstativen – je nach Einsatzzweck.  
Shopping Tipp

Zahlreiche unterschiedliche Stative finden Sie auf unserem Preisvergleichsportal.

Unterwassergehäuse
Mithilfe eines Kamera-Unterwassergehäuses können Sie Ihre digitale Spiegelreflexkamera auch für Aufnahmen im Wasser nutzen. Die Anschaffung einer teuren Unterwasserkamera entfällt damit. Es gibt 2 Varianten:
 
  • Unterwasser-Taschen
    Unterwasser-Taschen stellen dabei eine flexible und kostengünstige Variante dar. Sie lassen sich für unterschiedliche Kameras nutzen. Jedoch ist die Bedienbarkeit der Funktionen nur eingeschränkt möglich.
  • Unterwassergehäuse
    Unterwassergehäuse sind hochwertig und speziell für bestimmte Modelle gefertigt. Die wichtigen Funktionen der Kamera können Sie so auch unter Wasser bedienen. Zudem können Sie Zusatzausstattung an den Zubehörschuh anschließen. Dafür sind diese Modelle hochpreisig.
Shopping Tipp
Auf unserem Preisvergleich gibt es eine große Auswahl unterschiedlicher Kamera-Unterwassergehäuse.
 
 

Funktionen

Einige Funktionen Ihrer Spiegelreflexkamera wie beispielsweise Autofokus, Lichtempfindlichkeit und Weißabgleich sind flexibel. Sie können diese bei der Nutzung passend zu den Anforderungen des Fotomotivs einstellen. Die gängigsten Funktionen sind:
 

 
Autofokus
Der Autofokus (AF) ist ein wichtiger Bestandteil einer digitalen Spiegelreflexkamera. Er stellt die Entfernung zum Motiv automatisch ein und dadurch scharf. 
 
Es gibt 2 Autofokus-Arten:
 
  • Einmalig – AFS
    Der einmalige Autofokus eignet sich für unbewegte Motive. Drücken Sie den Auslöser halb durch, stellt die Kamera scharf. Der Fokus bleibt, bis Sie erneut den Auslöser halb durchdrücken.
  • Kontinuierlich – AFC
    Für bewegte Motive eignet sich der kontinuierliche Autofokus. Dadurch können Sie sich auf das Motiv und den passenden Augenblick konzentrieren. Die Kamera regelt die Schärfe stetig. Voraussetzung ist aber, dass das Autofokus-Messfeld das Motiv erfasst. 

 
Belichtungsmethode
Die meisten DSLR ermöglichen 4 Methoden der Belichtungsmessung:
 
  • Mehrfeldmessung
    Bei der Mehrfeldmessung unterteilt die Kamera das Motiv in Felder, führt die Messung durch und kombiniert die Ergebnisse zu einem Mittelwert. Diese Messung eignet sich hervorragend für Standard-Situationen.
  • Selektivmessung
    Diese Messmethode zieht einen Kreis in der Mitte des Suchers heran, der etwa 10 % des Sucherfeldes entspricht. Die äußeren Bereiche werden nicht berücksichtigt. Die Selektivmessung eignet sich, um einen bestimmten Bereich im Sucher exakt zu belichten, sobald die Mehrfeld-Messung an ihre Grenzen stößt, z.B. wenn Motiv und Hintergrund ähnlich dunkel oder hell sind.
  • Mittenbetonte Messung
    Die Kamera ermittelt die Belichtungswerte bei der mittenbetonten Messung auch über das ganze Motiv. Die Messung gewichtet die Bildmitte dabei stärker. Zum Beispiel für Porträtaufnahmen oder für Motive mit zentralen Objekten ist diese Methode geeignet.
  • Spotmessung
    Diese Methode misst nur einen kleinen Punkt. Vor allem wenn ein Motiv große Helligkeitsunterschiede aufweist und Sie einen bestimmten Bereich einstellen möchten, können Sie diese Methode anwenden.

 
Belichtungskorrektur
Jede DSLR besitzt eine Belichtungskorrektur. Die Taste ist mit +/- gekennzeichnet. Fortgeschrittene Fotografen können damit die Belichtung stufenweise korrigieren bzw. sehr fein einstellen. Je nach Kamera beträgt der Bereich, in dem Sie Korrekturen vornehmen können, 2–5 Belichtungsstufen.
Tipp

Setzen Sie die Belichtungskorrektur für sehr helle Motive wie etwa Schnee oder für Porträts ein. Letztere wirken vorteilhafter, wenn Sie sie eine halbe Stufe überbelichten.

Serienbildfunktion
Die Serienbildfunktion einer digitalen Spiegelreflexkamera eignet sich vor allem für bewegte Motive wie Sportler, spielende Kinder und Tiere. Drücken Sie den Auslöser, fotografiert die Kamera so lange, bis Sie ihn wieder loslassen. Bei kontinuierlichem Autofokus behält die Kamera während der Aufnahme zudem die richtige Schärfe bei.

 
Videofunktion
Zusätzlich verfügen DSLR in der Regel über eine Video-Funktion. Sie ermöglicht Videoaufnahmen in hoher Auflösung. Achten Sie auf eine HD-Auflösung von mindestens 1.280 x 720 Pixeln oder eine Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Moderne Kameras ermöglichen sogar Aufnahmen in Ultra-HD-Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln.
Bedenken Sie
Eine Video-DSLR ist kein Camcorder. 
Verwenden Sie ein Zoom-Objektiv, können Sie die Brennweite nur am Objektiv verändern. Bei einer Festbrennweite können Sie gar keine Veränderungen vornehmen. Ein weiterer Nachteil: Der Autofokus reagiert im Videomodus langsamer. Das kann zum sogenannten „Pumpen“ führen. Dabei fokussiert die DSLR unruhig hin und her.

 

Weißabgleich
Über den Weißabgleich können Sie die digitale Spiegelreflexkamera auf die Farbtemperatur des Lichtes am Aufnahmeort einstellen. Die Kamera orientiert sich für die Darstellung der übrigen Farben daran. Dadurch ermöglicht der Weißabgleich eine optimale Darstellung der Farben und verhindert gleichzeitig einen Farbstich. 

 

Alle DSLRs besitzen einen automatischen Weißabgleich. Dieser richtet die Farbwiedergabe an einer neutralen Fläche aus. Bei Tageslicht können Sie damit Fotos mit originalgetreuer Farbabstimmung machen. Vor allem schnelle Schnappschüsse gelingen damit. Voreinstellungen für unterschiedliche Lichtsituationen wie z.B. Wolken, Sonne, Kunstlicht oder Blitz erleichtern eine genauere Anpassung des Weißabgleichs.

 

Über den manuellen Weißabgleich können Sie die Anforderungen selbst einstellen. Er eignet sich vorwiegend für fortgeschrittene Fotografen. 

Erfahren Sie im FAQ-Bereich mehr zu der Frage: Wie führe ich einen manuellen Weißabgleich durch?


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Fragen, die Sie sich schon immer zu digitalen Spiegelreflexkameras gestellt haben, haben wir im nachfolgenden FAQ-Bereich für Sie zusammengefasst. Die Basis für unsere Fragen bildet der Wissensbedarf anderer DSLR-Käufer und -Besitzer.

Akku

Ein zusätzlicher Akku für Ihre DSLR ist sinnvoll, wenn Sie verreisen, Videos aufzeichnen möchten oder die Leistung des alten Akkus bereits nachlässt. 
Recherche Tipp

Die Website Chip.de hat Akkus für die Kameras von 3 großen Herstellern getestet. Welche die 10 besten sind, können Sie dort nachlesen.

Original-Akkus sind oftmals sehr teuer. Günstige Alternativen von Fremdanbietern bringen in der Regel ähnliche Leistungen.

Achtung!
Hersteller schränken die Garantie ein.
Canon, Nikon und Sony schränken die Garantie ein, falls Sie einen Fremd-Akku benutzen. Sollte die Kamera nachweislich dadurch beschädigt werden, verfällt die Garantie. 

Analog-Objektive

Kann ich analoge Objektive an meiner neuen Kamera einsetzen?

Analoge Objektive können Sie auch mithilfe eines Adapters mit einer modernen digitalen Spiegelreflexkamera nutzen. Seien Sie sich dabei jedoch bewusst, dass diese Möglichkeit einen Kompromiss in Bezug auf die Bildqualität und den Komfort bei der Handhabung der Kamera darstellt. Denn mit digitalen Objektiven erzielen Sie mit einer DSLR bessere Ergebnisse, da die Technik aufeinander abgestimmt ist. Hinzu kommt, dass auch der Autofokus schneller und genauer arbeitet.
Recherche Tipp

Weiterführende Informationen zur Verwendung analoger Objektive mit digitalen Spiegelreflexkameras können Sie auf prophoto-online.de nachlesen.

Bezeichnung

Die Bezeichnung der digitalen Spiegelreflexkamera bezieht sich auf ihre Bau- und Funktionsweise. Im Inneren dieses Kamera-Typs befindet sich ein Spiegel vor dem Bildsensor. Dieser lenkt das Licht zu einem sogenannten Pentaprisma, das wiederum das Bild in den Sucher weiterleitet. Drücken Sie den Auslöser, klappt der Spiegel nach oben und das Licht fällt auf den Bildsensor.

Wie eine DSLR funktioniert, können Sie in unserem Kaufberater unter dem Punkt Digitale-Spiegelreflexkamera-Produktbeschreibung nachlesen.

Bridgekamera

Eine Bridgekamera schlägt, wie der Name bereits verrät, eine Brücke zwischen Kompaktkamera und Spiegelreflexkamera. Diese Modelle zeichnen sich meist durch Zoomobjektive mit großem Zoombereich aus, sind lichtstark und besitzen neben Automatikprogrammen auch die Möglichkeit der manuellen Einstellung. Das Objektiv können Sie jedoch nicht wechseln.
Wissenswert

Die erste digitale Bridgekamera war die Olympus Camedia C-1000L. Sie kam 1997 auf den Markt.

Der Bildsensor ist im Vergleich zur DSLR kleiner. Auch ist die Bauweise kompakter und damit das Gewicht geringer.
 
Ein Vorteil der Bridgekamera gegenüber einer Spiegelreflexkamera ist, dass kaum Schmutz in die Kamera gelangen kann, weil Sie das Objektiv nicht wechseln können. Zudem können Sie damit geräuschlos fotografieren, da kein Spiegel beim Auslösen umklappt.
 

Einsatz

Eine Digitale Spiegelreflexkamera ist für Sie das richtige, wenn Sie Wert auf Bilder mit einer sehr guten Qualität legen. Eine DSLR mit entsprechendem Zubehör können Sie sehr flexibel für jeden Fotomoment einsetzen. Diese Kameras bieten zahlreiche Einstell-Möglichkeiten sowie viele Wechselobjektive. 

 

Kauf

Die Preise für DSLRs unterscheiden sich je nach Ausstattung:
  • Einsteigermodelle sind zu einem Preis von etwa 700 € erhältlich.
  • Mittelklassemodelle kosten 700 bis 1.500 €.
  • Profimodelle erhalten Sie ab 1.500 €.
Tipp

Auslaufmodelle bieten eine günstige Alternative. Bringt ein Hersteller ein neues Modell auf den Markt, ist das Vorgängermodell meist sehr viel günstiger, jedoch nicht schlechter.

Megapixel

Megapixel steht für die Anzahl der Punkte, die Ihre Digitale Spiegelreflexkamera aufzeichnet. Eine Digitale Spiegelreflexkamera besitzt meist eine Auflösung von mindestens 10 Megapixel (MP). 

Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr über die Auflösung einer DSLR.

Recherche Tipp

Das photografix-magazin.de berichtet, dass es zukünftig eine digitale Spiegelreflexkamera mit einer Auflösung von 120 MP geben soll.

Reinigung

Bei jedem Objektivwechsel können Staub und Schmutz auf den Bildsensor geraten. Verschmutzungen können in den Spiegelkasten dringen und sich auf dem Sensor ablagern. Jeder Partikel ist dann auf den folgenden Bildern zu sehen.
Tipp

Testen Sie, ob der Bildsensor verschmutzt ist, indem Sie einen hellen, klaren Himmel fotografieren. Überprüfen Sie die Aufnahme am Monitor bei einer Größe von 100 %.

In den meisten digitalen Spiegelreflexkameras ist eine Sensorreinigung integriert. Sie entfernt den Staub vom Sensor durch ruckelnde Bewegungen. Das hilft leider nicht bei Rückständen von Kondenswasser. Diese Verschmutzung können Sie nur händisch beseitigen. 

Recherche Tipp

Auf fotoschule.fotocommunity.de können Sie nachlesen, welche Möglichkeiten der Sensorreinigung Sie haben.

Sonnenblende

Eine Gegenlichtblende wird auch als Streulichtblende oder Sonnenblende bezeichnet. Sie vermindert Streulicht und Blendenflecken. In bestimmten Belichtungssituationen können Sie durch den Einsatz einer solchen Blende die Bildqualität verbessern.

Zusätzlich schützt eine Gegenlichtblende die Linse bzw. den aufgeschraubten Filter Ihrer Kamera vor Stößen. In der Regel können Sie sie auf dem Objektiv lassen.
 
Von Nachteil ist die Streulichtblende nur bei Aufnahmen mit integriertem Blitz oder Blitzgerät. In solchen Fällen könnte sie einen unerwünschten Schatten erzeugen.
 

Weißabgleich

Um einen manuellen Weißabgleich durchführen zu können, benötigen Sie ein weißes Blatt Papier oder eine Graukarte. Diese fotografieren Sie in dem Licht, in dem Sie auch das Motiv aufnehmen. Wählen Sie den manuellen Weißabgleich des Bildes für die Kamera aus.
Recherche Tipp

Wie Sie einen manuellen Weißabgleich mit Ihrem Kameramodell durchführen, unterscheidet sich je nach Hersteller. Weiterführende Informationen finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihrer Kamera.

Zweiäugige Spiegelreflexkamera

Was ist eine zweiäugige Spiegelreflexkamera?
Es gibt auch zweiäugige Spiegelreflexkameras (Twin Lens Reflex). Die Funktionsweise ähnelt der der einäugigen Spiegelreflexkamera. Allerdings besitzen diese Modelle 2 Objektive: ein Aufnahmeobjektiv und ein Sucher-Objektiv. Diese befinden sich übereinander. 

Bei Nahaufnahmen mit diesen Kameras können sogenannte Parallaxenfehler auftreten. Diese entstehen, wenn Sucherbild und Aufnahme unterschiedlich ausfallen. Beispielsweise sehen Sie im Sucher die Blüte einer Blume, auf dem Foto ist dagegen nur der Stängel abgebildet.

Der entstehende Parallaxenfehler wird im Gegensatz zur Sucherkamera mithilfe einer Maske wieder ausgeglichen. Dabei wird das Bild über einen Spiegel seitenverkehrt, aber aufrecht auf eine Mattscheibe gebracht und kann über einen Lichtschacht betrachtet werden.

Zweiäugige Spiegelreflexkameras sind selten und nur als Analog-Modelle erhältlich. Sie eignen sich vorwiegend für ambitionierte Amateur- oder Profi-Fotografen.

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