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Digitale Kompaktkameras

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Sensorauflösung
Sensorauflösung

Die Sensor-Auflösung wird bei einer Digitalkamera heutzutage in Megapixeln angegeben. Besitzt eine Kompaktkamera 12 Megapixel, ist sie in der Lage, Formate bis zu einer Auflösung von 4256 x 2848 Pixeln abzulichten, was einer Größe von etwa 72 x 48 Zentimetern entspricht.

Sensorgröße
Sensorgröße

Die Sensorgröße einer digitalen Kompaktkamera beeinflusst maßgeblich die Qualität der Aufnahmen. Große Sensoren erzeugen in der Regel weniger digitales Rauschen und können schärfer abbilden.

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Optischer Zoom
Optischer Zoom

Der optische Zoom ist eine Einstellung an der Kamera, bei welcher die Linsenelemente des Objektivs verändert werden. Hierdurch kann ein Bildausschnitt vergrößert werden, ohne an Qualität zu verlieren.

Lichtstärke
Lichtstärke

Die Lichtstärke einer digitalen Kompaktkamera hängt vom verwendeten Objektiv ab. Objektive mit einer großen Blendenöffnung lassen bei Bedarf viel Licht auf den Sensor und sind somit sehr lichtstark. Die Lichtstärke wird in der maximalen Blendenöffnung angegeben. Allgemein gilt, je niedriger der Blendenwert, desto größer die Lichtstärke.

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Videoauflösung
Videoauflösung

Die Videoauflösung erweitert die Aspekte der Bildauflösung wie Pixelzahl und Seitenverhältnis um den Faktor der Bildwiederholrate. Die Bildfrequenz wird in der Einheit Hertz (Hz) angegeben und bezeichnet die Einzelbilder, die je Sekunde abgebildet werden.

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Produkttyp
Bei einer Kompaktkamera handelt es sich um einen digitalen Fotoapparat, welcher zumeist in Kleinbildformat fotografiert. Gerade zum Reisen sind Kompaktkameras sehr praktisch. Es lassen sich zusätzlich mehrere Produkttypen unterscheiden.

Wer im Sommer gerne im Urlaub Schnorcheln oder gar Tauchen geht, für den ist eine Unterwasser-Kamera genau das richtige. Diese Modelle sind wasserfest und ermöglichen es, die Meeresabenteuer festzuhalten. Es wird entsprechend kein extra Gehäuse benötigt. Ferner verfügen diese Kameras oft über spezielle Automatikprogramme, welche das Fotografieren unter Wasser erleichtern.

Ebenfalls für Freizeitaktivitäten geeignet sind sogenannte Outdoor-Kameras. Diese Modelle haben ein stoßfestes Gehäuse. Ferner gelten sie als staub- und schmutzabweisend. Gerade wenn man im sandigen Gelände fotografiert, ist dies vorteilhaft.

Besonderer Beliebtheit erfreuen sich außerdem 3D-Kameras.Diese erlauben es, räumliche Eindrücke auf einem Bild festzuhalten. Die Aufnahmen erscheinen dann dreidimensional.

Eine Kinderkamera ist eine digitale Kompaktkamera, welche dezidiert auf die Bedürfnisse von Kindern zugeschnitten ist. Die Kameras sind meist sehr stabil gebaut und selbsterklärend hinsichtlich der Bedienung. Außerdem ist das Gehäuse oftmals farbenfroh gestaltet.

Bildstabilisator
Ein Bildstabilisator dient der Vermeidung von Verwacklungsunschärfe. So können auch ohne Stativ scharfe Bilder von Hand geschossen werden. Gerade bei schwachem Licht ist dies nicht immer so einfach.

Es wird zwischen mechanischen, optischen und elektronischen Bildstabilisatoren unterschieden.

Bei einem optischen Bildstabilisator werden Verwacklungen durch eine bewegliche Linse ausgeglichen. Ist dagegen der Bildsensor beweglich, spricht man von einem mechanischen Bildstabilisator.

Die meisten digitalen Kompaktkameras verfügen über einen elektronischen Bildstabilisator. Hier wird die höhere Schärfe rein rechnerisch erreicht. So ist entweder die ISO-Zahl erhöht oder auch die Anzahl der Megapixel. Manche Modelle schärfen das Bild digital nach.

Brennweite (KB)
Die Brennweite misst die Entfernung des Brennpunkts zum Linsensystem. Sie wird von den Herstellern für gewöhnlich in Millimetern angegeben. Die Brennweite bestimmt mit, in welchem Winkel der Digitalapparat fotografieren kann.

Grundsätzlich lassen sich drei Winkelbereiche festlegen. Die Einteilung erfolgt hier gemäß dem Kleinbildformat.

Vom Weitwinkelbereich spricht man, wenn die Brennweite bis zu 40mm weit reicht. Der Aufnahmewinkel ist hier größer als das natürliche Sichtfeld des Menschen. Entsprechend sind solche Objektive für Panoramaaufnahmen und Aufnahmen mit hoher Distanz geeignet. Gerade im Bereich der Landschaftsfotografie wird eine solche Brennweite gern genutzt. Der Weitwinkelbereich überzeugt ferner mit einer größeren Schärfentiefe. Bei Nahaufnahmen kann es zu perspektivischen Verzeichnungen kommen.

Beim Normalwinkelbereich liegt die Brennweite zwischen 40mm und 60mm. Damit wird ein Bildwinkel von etwa 53,13° erreicht. Dies gleicht dem natürlichen Wahrnehmungsfeld des Menschen. Der Winkelbereich ist sehr vielseitig und wird entsprechend gerade von Anfängern bevorzugt. Hiermit lassen sich sowohl Landschafts- wie auch Porträtaufnahmen tätigen.

Bei einer Brennweite ab 60mm kann man im Telebrennweitenbereich fotografieren. Dies ist für eine große Aufnahmedistanz geeignet. Gerade für das Fotografieren von Events oder entfernten Objekten ist dieser Winkelbereich geeignet. Charakteristisch ist bei diesem Bereich die geringe Schärfentiefe. Von vielen Fotografen werden jedoch die Unschärfen bewusst genutzt, um künstlerische Effekte zu erzeugen.

Die meisten digitalen Kompaktkameras sind nicht auf eine Brennweite festgelegt. Wie weit die Brennweite variieren kann, ist vom Zoomfaktor abhängig.

Zoomfaktor
Der Zoomfaktor definiert sich durch das Verhältnis der kürzesten und längsten Brennweite eines Objektivs. Je höher dieser ausfällt, umso höher ist auch der Brennweitenspielraum. Jedoch lässt sich am Zoomfaktor direkt nicht ablesen, welcher Bildwinkel mit der Kompaktkamera erreicht wird.

Naheinstellgrenze
Unter Naheinstellgrenze versteht man den minimalen Abstand zwischen Sensor und Objekt, bei welchem das Motiv gerade noch scharf eingefangen werden kann. Für Makroaufnahmen, wie beispielsweise Insektenfotografie, sollte entsprechend die Naheinstellungsgrenze besonders gering sein.

Bildauflösung
Die Auflösung ist entscheidend für die Bildqualität. Sie wird bei Kompaktkameras i.d.R. in Megapixeln angegeben. Je höher die Zahl, desto mehr Details lassen sich erkennen.

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Ratgeber

Ratgeber Digitale Kompaktkameras


Fotos sind Erinnerungen an Erlebnisse, die der Mensch sich bewahren möchte. Mit ihnen ganze Fotoalben zu füllen, hat uns schon immer begeistert. Um diese Erinnerungen festzuhalten, ist allerdings eine Kamera notwendig. Inzwischen bietet der Markt von der normalen Kompaktkamera über Systemkameras bis hin zu Spiegelreflexkameras alles an, was zur Momentaufnahme notwendig ist.

Urlaubsfotos oder Hochzeitsfotos nimmt man nach wie vor gerne mit der Kompaktkamera auf. Einem Gerät, welches nicht nur leicht zu bedienen ist. Nein, es besitzt zusätzlich auch eine geringe Größe, so dass es in jede Tasche passt. Die Vielfalt der Kompaktkameras ist auf dem Markt sehr groß und somit ist auch die Entscheidung nicht unbedingt einfach, welches der vielen Modelle es denn nun sein soll.

Wie eine Kompaktkamera funktioniert, worauf beim Kauf zu achten ist und welche Merkmale sie sonst noch so hat, können Sie in diesem Ratgeber erfahren.

Überlegungen vor dem Kauf

Schaut man sich nur einmal die Liste der zahlreichen Modelle an, ist der Kauf einer Digitalkamera noch schwieriger. Glücklicherweise funktionieren die meisten Modelle heutzutage mit einem Sensor und Bildschirm, sowie einer Speicherkarte. So lassen sich die Bilder direkt ansehen.

Die wichtigsten Merkmale einer digitalen Kompaktkamera sind:

- Sie arbeitet mit einem Sensor und keinem Film mehr
- Sie besitzt ein integriertes Display
- Sie ist auch zur Aufnahme kurzer Videoclips geeignet
- Das Objektiv besitzt eine variable Brennweite

Wenn Sie dann noch herausfinden, für welche Zwecke Sie die Kameras gebrauchen möchten, können Sie sich das breite Angebot ansehen, welches fast nahezu unerschöpflich ist.

Die Bestandteile einer kompakten Digitalkamera

Für gewöhnlich ist die Kompaktkamera mehr als nur ein Gehäuse mit Objektiv. Um das richtige Modell zu finden, sollten Sie alle Bestandteile kennenlernen, die für ein gutes Ergebnis wichtig sind.

Das Gehäuse der Digicam
In Bezug auf das Gehäuse geben sich die meisten Hersteller sehr viel Mühe. Es gibt zwar nach wie vor Modelle, die aus Kunststoff gefertigt sind, doch immer mehr gelangt die Alternative aus Metall auf den Markt.

Das verwendete Metall besteht meist aus Aluminium oder einer anderen Legierung, die aber entsprechend staub- und schmutzabweisend sowie leicht ist. Vielfach ist das Gehäuse in silber oder schwarz gehalten. Doch immer öfter setzen sich auch andere Farben durch. Aufgrund dessen gibt es inzwischen Kameras in pink, blau, grün oder gelb auf dem Markt. Es ist also für jeden Geschmack etwas Passendes dabei.

Neben dem Metall, welches bei der Herstellung des Gehäuses Verwendung findet, nutzt der Hersteller auch eine leichte Gummierung, die für den nötigen Halt sorgt. Neben Gummi sind oft Erhebungen, in Form von kleinen Noppen, auf dem Gehäuse integriert. Menschen mit großen Händen können die Kamera auf diese Weise viel besser bedienen.

Nutzt der Hersteller für das Gehäuse Kunststoff, so ist dieses meistens sehr robust.

Sensor und Technik
Anders als bei der Spiegelreflexkamera gibt es bei der digitalen Kompaktkamera nicht genügend Platz, um die Technik eines Klappspiegels anzuwenden. Stattdessen arbeitet die Kamera mit einem Sensor und einem vollautomatischen System, dessen Unterbringung auf kleinstem Raum möglich ist.

Der verwendete Sensor entspricht häufig einem CCD- oder CMOS-Sensor, der in den meisten Fällen eine Auflösung zwischen 8 und 16 Megapixel ermöglicht.

Objektiv und integriertes Display
Das fest eingebaute Objektiv der Kompaktkamera ist für unterschiedliche Brennweitenbereiche zu gebrauchen. Komplexe Aufnahmen sind mit ihm leider nicht möglich. Doch eignen sich immer mehr Modelle auch zur Makro-Fotografie oder können Weitwinkelaufnahmen anfertigen. In den meisten Fällen entspricht die Brennweite der Objektive die des Kleinbildformats und liegt zwischen 24 und 120 Millimetern.

Wichtig ist, dass diese Objektive den optischen Zoom unterstützen. Es gibt bei Kameras digital auch noch einen digitalen Zoom, welcher jedoch - je höher er ausfällt - für Unschärfe im Ergebnis sorgen kann. Häufig verursacht der digitale Zoom auch ein immenses Bildrauschen, weswegen es immer wichtiger ist, dass der optische Zoom bessere Optionen besitzt als der Digitale.

Beim Display der kompakte Digitalkameras steht im Vordergrund, dass für den Sucher ein Ersatz vorhanden ist. Die meisten Modelle besitzen nämlich keinen optischen Sucher mehr. Über den Bildschirm lässt sich somit die Aufnahme überwachen und auch gleich das Ergebnis ansehen. Die meisten Bildschirme besitzen eine Größe von 3 Zoll. Alternativ sind auch kleinere oder vereinzelt größere Modelle im Einsatz.

Ein weiterer Vorteil des eingebrachten Displays ist die Möglichkeit zur leichteren Einstellung der Kamera. Die Steuerung sämtlicher Funktionen ist hierüber durchführbar. Daher gestaltet sich auch die Bedienung sehr leicht.

Zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten und Funktionen

Ein Nachteil, den die Kompaktkamera besitzt, der für manche jedoch einen Vorteil bedeutet, ist ihre begrenzte Fähigkeit zur manuellen Einstellung. Viele Modelle besitzen inzwischen unterschiedliche Programme, die sich je nach Aufnahmesituation von selbst einstellen. Im Menü lassen sich dann lediglich Weißabgleich und ISO-Werte beeinflussen.

Viele digitale Fotoapparate sind jedoch mit Vorteilen wie einer Gesichts- und Gruppenerkennung ausgestattet, besitzen einen Auto-Fokus, der sich von selbst einstellt und können sogar in der Nacht gute Aufnahmen erstellen. Zu verdanken ist dies dem zusätzlich eingebauten Blitz, der bei dunklerer Umgebung für eine gute Belichtung sorgt.

Bezüglich der erweiterten Einstellungsmöglichkeiten ist vor der Aufnahme relativ wenig zu tun. In den meisten Fällen ist eher die Nachbearbeitung auf der Kompaktkamera möglich, wo beispielsweise ein Sepia-Ton Verwendung findet, die Sättigung verringert oder erhöht werden kann und der Kontrast sowie die Helligkeit durch den Benutzer beeinflussbar sind.

Einige wenige Modelle besitzen auch schon die Serienaufnahme, die mehrere Bilder in der Sekunde aufnehmen kann. Sofern diese Methode der Fotografie gewünscht ist, sollte man darauf achten, dass die Kamera keine Auslöseverzögerung besitzt.

Einen weiteren Vorteil, den Kompaktkameras zu bieten haben, ist der optische Bildstabilisator. Zahlreiche Modelle sind mit ihm ausgestattet und so ist es selbst bei etwas unruhigeren Händen eine Leichtigkeit, gute Fotos aufzunehmen. Der Bildstabilisator sorgt für einen Ausgleich der Optik und garantiert somit gute Ergebnisse.

Speicherkarten und Zubehör

Digitale Kompaktkameras arbeiten gewöhnlich mit SD-Karten als Speichermedium. Sie sind in unterschiedlichen Versionen und mit variabler Speicherkapazität im Handel erhältlich. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass SDHC-Karten sich ideal für die Aufnahme von Fotos eignen und SDXC-Karten sehr gut zur Aufnahme von Videoclips geeignet sind. Sie verarbeiten die Bildinformationen viel schneller und speichern sie qualitativ hochwertiger ab als der SDHC-Typ.

Bezüglich des Zubehörs bietet der Markt ein großes Sortiment an. Neben den entsprechenden Taschen, in denen sich die Kameras fachgerecht unterbringen lassen, gibt es zusätzliche Geräte wie beispielsweise einen Fernauslöser. Mit ihm lassen sich auch aus etwas Entfernung noch Aufnahmen machen.

Dank der weiterentwickelten Technik stehen dem Nutzer auch kleine Drucker zur Verfügung, an denen die Kameras einfach angeschlossen werden können und umgehend die Bilder ausdrucken. Meist nutzen sie als Medium das typische Fotopapier.

Bezüglich ihres Preises sind digitale Kompaktkameras schon sehr günstig erhältlich. Wer etwas mehr an Qualität erwartet, sollte sich jedoch nicht unbedingt für das günstigste Modell entscheiden.