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Damendüfte (1 - 30 von 10.602)

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Bei Düften erfolgt die Unterteilung nach Verdünnungsklassen. Je höher der Anteil an reinen Duftstoffen, desto intensiver die Duftentfaltung. Duftkonzentration bei intensivem Parfum bis 40%, Extrait de Parfum bis 30%, Eau de Parfum bis 25%, Eau de Toilette bis 15%, Eau de Cologne bis 8%, After-Shave bis 6%, Eau Fraiche und Eau de Solide bis 3% sind ungefähre Angaben.

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Duftfamilie
Duftfamilie

Jeder Duft lässt sich seiner Charakteristik entsprechend in bestimmte Duftfamilien einordnen. Eine holzige oder würzige Basis findet man in orientalischen Düften, die eine schwere, aber warme Duftnote auszeichnet. Viele Chypre-Duftnoten werden als warm und sinnlich wahrgenommen. Die Basis dieser Düfte besteht aus einer Zusammenstellung von Essenzen zypriotischer Flechtenarten wie Moschus oder Eichenmoos.

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Herznote
Herznote

Die Herznote eines Parfums ist über mehrere Stunden gut wahrnehmbar. Sie gibt dem Parfum seinen unverwechselbaren Charakter.

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Von Parfüm-Produktlinien gibt es oftmals verschiedene Produktvarianten, wie beispielsweise Eau de Parfum oder Eau de Toilette. Es handelt sich hierbei um die sogenannten Verdünnungsklassen, welche angeben, wie hoch die Konzentration an Duftstoffen in der Mischung ist. Je höher diese ausfällt, umso intensiver das Dufterlebnis.

Eau de Parfum (EdP) hat mit 10–14 % die höchste Konzentration und ist innerhalb einer Parfüm-Linie damit auch am teuersten. Beim günstigeren Eau de Toilette (EdT) liegt die Konzentration nur bei 6–9 %. Besonders leicht fallen Eau de Cologne aus, welche lediglich einen Wert von 3–5 % aufweisen.

Duftnoten
Ein Parfüm besteht in der Regel aus unterschiedlichen Grundbestandteilen, die ihre individuellen Düfte entsprechend anders entfalten. Ein Gesamtduft setzt sich aus einer Kopf-, Herz- und Basisnote zusammen.

Die Kopfnote bestimmt den ersten Eindruck des Parfüms und entfaltet sich unmittelbar nach dem ersten Auftragen. Sie verflüchtigt sich im Laufe des Tages.

Die Herznote ist dagegen erst wahrnehmbar, nachdem sich die Kopfnote verflüchtigt hat. Sie bestimmt entsprechend den eigentlichen Duftcharakter.

Die Basisnote macht dann den letzten Teil des Duftablaufes aus. Sie ist erst gegen Ende des Tages wahrnehmbar und weist schwerere Bestandteile auf.

Duftfamilie
Um sich beim Kauf eines Parfüms besser orientieren zu können, sollte die Duftfamilie betrachtet werden. Diese vermittelt einen guten Eindruck über die Duftrichtung.

Aromatisch: Diese Parfüms bestehen aus intensiv-kräutrigen Kompositionen. Oftmals werden sie mit zitronigen, würzigen Elementen untermauert. Entsprechend sind diese Düfte besonders markant.

Blumig: Frauen bevorzugen diese Duftfamilie am meisten. Hier dominieren Blumenelemente und pudrige Nuancen das Feld. Gerne werden zusätzlich fruchtige Noten integriert.

Chypre: Diese Duftfamilie erweist sich als besonders traditionsreich und hat ebenfalls einen markanten Einschlag. Häufig finden hier Extrakte von Eichenmoos, Labdanum, Patschuli und Bergamotte Verwendung.

Fougère: Diese Duftfamilie ist geprägt von wasserartigen, holzigen und teilweise sogar blumigen Elementen. Häufige Duftstoffe sind hier Lavendel, Eichenmoos und Coumarin.

Holzig: Hier dominieren warme, trockene und edle Nuancen den Gesamtduft. Essenzen wie Sandholz, Zeder, Vetivergras, Harz aber auch Zitrus kommen hier zum Einsatz.

Orientalisch: Wer es exotisch und weiblich mag, wird bei Parfüms der orientalischen Duftfamilie fündig. Hier dominieren Noten wie Ambran, Vanille, Harze, exotischen Blumen und Gewürze.

Würzig: Diese Duftfamilie ist geprägt von süßlich herben Noten und gilt als eher auffällig und schwer.

Zitrus: Frische für den Alltag garantieren hier Duftextrakte von Zitronen, Orangen, Grapefruits oder Mandarinen. Oftmals werden diese mit blumigen Noten kombiniert.
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Ratgeber Damendüfte


Das Wort Parfum stammt aus dem Französischen und bezeichnet ein Gemisch aus Duftstoffen und Alkohol. Parfums wurden schon im alten Ägypten und in Indien angewendet. In Indien dienten sie vorrangig dem Ausdruck von Spiritualität und wurden als Synonym für die Hinwendung zum lebenden, menschlichen Körper verstanden. In Ägypten wurden die Düfte ähnlich interpretiert. Dort galten sie als Mittel reinigender Rituale.

Heute bestehen Parfums zu ca. 80 Prozent aus Alkohol. Hinzu kommen destilliertes Wasser und darin gelöste, natürliche Essenzen. Im Gegensatz zu den Ägyptern und Indern geben wir heute auch immer mehr synthetische Riechstoffe hinzu. Sie erzeugen eine enorme Vielfalt an Düften, die sich in den kleinsten Details unterscheiden. So lassen sich die verschiedene Parfums optimal an die Duftverstellung eines jeden, egal ob Mann oder Frau, anpassen.

Damendüfte-Arten

Die Auswahl der Damendüfte ist unglaublich groß und reicht von süßen, schweren Düften bis hin zu blumigen und frisch-zitronigen Noten. Wir haben für Sie zusammengefasst, worauf Sie beim Kauf Ihres persönlichen Damenduftes achten müssen:

- Die Qualitätsabstufungen
- Die Anwendung
- Die Inhaltsstoffe

Qualitätsabstufungen
Damen-Parfums werden, wie auch Herrendüfte, anhand der Konzentration des reinen Duftextrakts unterschieden. Reines Parfumöl, auch Extrait de Parfum genannt, ist sehr selten und nicht im freien Handel erhältlich. Sein Preis wäre dann auch nur für wenige Menschen erschwinglich. Die höchste Konzentration an Duftextrakten weist daher das Eau de Parfum auf. Dieses besteht zu circa zehn bis 15 Prozent aus Duftextrakten und ist das beliebteste Produkt der Frau.

Eine weniger starke Konzentration besitzt das Eau de Toilette. Die Konzentration der Duftextrakte liegt hier nur bei etwa fünf bis zehn Prozent. Einen noch geringeren Anteil an Duftextrakten besitzt das Eau de Cologne. Bei diesem Produkt beträgt der Anteil der Duftextrakte nur etwa drei bis fünf Prozent. Zwischen der Duftextraktkonzentration und der Haltbarkeit des Duftes lässt sich im Allgemeinen folgender Zusammenhang herstellen: Je höher die Konzentration, desto länger hält der Duft und umso teurer ist er.

Die Charakteristika von Damendüften
Frauenparfums sind sehr vielfältig und vereinen alle möglichen Geruchsnoten. Aus dem großen Sortiment an verschiedenen Düften lassen sich dennoch einige besonders erfolgreiche Kombinationen herausfiltern. Besonders beliebt sind zum Beispiel blumige Duftnoten. Diese sind in fast allen Parfums enthalten, werden in der Regel aber eher hintergründig wahrgenommen. Ausnahmen sind die Soliflore und das Bouquet. Diese zeichnen sich durch die Dominanz von einem oder mehreren Blumendüften aus.

Auch die fruchtigen Noten sind sehr beliebt. Hier lassen sich die essbaren Fruchtnoten von den sogenannten Gourmand-Düften unterscheiden. Weniger häufig, aber in der Werbung sehr beliebt, sind die erogenen Duftnoten. Diese erhalten durch Inhaltsstoffe wie Moschus, Zibet und Ambra eine animalische Note. Ein echter Klassiker unter den Damendüften ist der orientalische Duft. Dieser orientiert sich an den Gewürzkombinationen des Orients. In die Kategorie der orientalischen Düfte werden die Winter- und Abendparfums eingeordnet. Sie zeichnen sich durch Duftstoffe wie Ambra und Vanille aus und besitzen je nach Zusammensetzung eine vergleichsweise hohe süßliche Schwere.

Wie wähle ich das richtige Parfum?

Der Parfumkauf kann sich mitunter sehr schwierig gestalten. Grund dafür sind die von verschiedenen, von Düften belasteten Verkaufsräume, die schon nach kurzer Zeit eine erschwerende Wirkung auf die Nasenschleimhäute haben können. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Sie Ihren Parfumkauf überlegt angehen. Wichtig ist zum Beispiel, dass Sie Düfte nicht anhand ihrer Kopfnote auswählen. Bei der Kopfnote handelt es sich um den ersten Eindruck, den Sie beim Öffnen des Flakons gewinnen. Die Kopfnote verfliegt jedoch meist schon nach etwa 10 Minuten und wird durch eine möglicherweise stark variierende Herznote ersetzt. Die Herznote hält im Gegensatz zum ersten Eindruck etwa zwei Stunden an. Sie ist der wichtigste Akzent des Parfums.

Abgerundet wird das Parfum von der Basisnote. Sie rundet die Eindrücke der Kopf- und Herznoten ab. Um die charakteristischen Merkmale aller drei Noten im Großen und Ganzen beurteilen zu können, empfehlen wir Ihnen eine Probe des Duftes auf einem Papierstreifen mit nach Hause zu nehmen und diese dort auf sich wirken zu lassen. Sollte Ihnen der Duft auch nach mehreren Stunden noch zusagen, steht dem Kauf nichts mehr im Wege.

Die Anwendung

Damit Sie Ihr neues Parfum auch nach dem Kauf genießen können, sollten Sie sich an einige allgemeine Regeln halten. Bei der Aufbewahrung des Parfum sind zum Beispiel die folgenden Punkte zu beachten: Parfume sollten bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden. Außerdem sollten man eine direkte Sonnen- und Lichteinstrahlung vermeiden, da die Haltbarkeit des Duftes sonst verkürzt wird.

Parfums werden in der Regel in der Halsregion und auf den Handgelenken aufgetragen. An diesen Stellen sondert der Körper am meisten Wärme ab, wodurch sich die Wirkung des Duftes am Besten entfalten kann. Eine sehr beliebte Stelle ist auch der Nacken. Dort befinden sich viele kleine Härchen, die optimal als Duftträger geeignet sind.

Für den Auftrag eignen sich vor allem Sprühaufsätze bzw. Zerstäuber, da diese eine feine Dosierung des Duftes erlauben und man die Wirkung des Duftes so sehr gut kontrollieren kann. Schließlich will man nicht bereits auf 100 Meter Entfernung wahrgenommen werden. Bei der Anwendung von Damenparfüms sollte man des Weiteren darauf achten, dass diese in Kombination mit Deos, Duschgels und Shampoos zu einem unangenehmen Geruch verschmelzen könnten. Wenn Sie Parfum benutzen, sollten sie also eher auf geruchsneutrale Produkte zurückgreifen oder auf Duft-Geschenksets, die aufeinander abgestimmt sind.

Ein passender Duft für den Partner

An einer großen Beliebtheit erfreuen sich auch die sogenannten Partnerdüfte. Hierbei handelt es sich um eine Kombination aus einem maskulinen und einem femininen Duft. Sie bilden jeweils das passende Gegenstück zum anderen. Kennzeichen der Partnerdüfte sind, dass sie im Grunde dieselbe Zusammensetzung aufweisen. Allerdings werden die Damenparfums weniger herb und maskulin gestaltet. Partnerdüfte symbolisieren die Zusammengehörigkeit der Partner und ergänzen sich zu einem abgerundeten Ganzen. Mittlerweile führen nahezu alle großen Hersteller eine entsprechende Duftkombination in ihrem Sortiment.

Naturdüfte

In verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen wurde belegt, dass in etwa 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung unter einer Duftstoffallergie leiden. Diese äußert sich in Form von allergischen Kontaktekzemen und kann im Ernstfall zu bleibenden, gesundheitlichen Schäden führen. In den schlimmeren Fällen kann eine Duftstoffallergie das Leben stark beeinflussen, da der Geruch und das Parfum anderer Menschen zum Teil als sehr unangenehm empfunden werden. Leichtere Fälle einer Duftstoffallergie beseitigt man hingegen einfach mit dem Weglassen des Frauenparfüms.

Wer trotz seiner Allergie nicht vollständig auf schöne Damen-Parfüms verzichten möchte, kann auf Naturdüfte zurückgreifen. Diese tragen die Bezeichnungen naturrein oder zu 100 Prozent natürlich und schließen aus, dass synthetische Duftstoffe oder künstliche Zusatzstoffe enthalten sind. Naturparfums können, wie ihre synthetischen Gegenstücke, auch allergene Duftstoffe enthalten. Allerdings sind diese zum Teil deutlich besser verträglich.