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Ratgeber

Ratgeber Herrendüfte



Der Duft ist oft das erste, was Menschen voneinander wahrnehmen. Sei es der eigene Körperduft oder das aufgetragene Parfum: Düfte lösen nachgewiesenermaßen Sympathien zwischen den Menschen aus. Außerdem können Düfte unsere Stimmungen und dementsprechend unser Wohlbefinden beeinflussen.

Trägt der Gegenüber zum Beispiel einen unangenehmen Duft, so kann es einem schwerer fallen sich mit dieser Person zu unterhalten oder sich auf andere Merkmale zu konzentrieren. Ein angenehmer Duft kann hingegen eine sehr anziehende Wirkung haben, so dass man sich gerne näher mit dem Gegenüber beschäftigen möchte. Da Männer in der Regel nicht auf Make-up zurückgreifen können, ist das Parfum ein sehr beliebtes und durchaus erfolgreiches Mittel um die eigene Erscheinung zum Positiven zu verändern.

Herrendüfte-Arten


Herrendüfte werden von bekannten und weniger bekannten Marken in den verschiedensten Ausführungen angeboten. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Punkte aufgelistet, die Sie beim Kauf des zu Ihnen passenden Duftes beachten sollten:

- Die Wirkung des Duftes
- Die Zusammensetzung des Duftes
- Die Dauer

Herrendüfte können entweder bereits als fertiges Produkt gekauft werden oder entsprechend der individuellen Vorlieben in entsprechenden Parfümerien angemischt werden lassen. Der Preis kann je nach Herstellungsart und Inhaltsstoffen variieren.

Qualitätsstufen

Düfte werden anhand der Konzentration des reinen Duftextrakts und des Alkohols unterschieden. Am niedrigsten ist der Duftextrakt im After Shave. Dieses wird nach der Rasur zur Erfrischung der Haut eingesetzt und verfliegt schnell.

Das Eau de Cologne wird auch als Kölnisch Wasser bezeichnet. Es hat einen Duftextrakt-Anteil von ca. drei bis fünf Prozent. Dieser erhöht sich im Eau de Toilette auf ca. fünf bis zehn Prozent. Mit etwa zehn bis 15 Prozent weist das Eau de Parfum den größten Anteil an Duftextrakten auf. Im Allgemeinen gilt: Je höher die Duftextraktkonzentration, desto länger hält der Duft und umso teurer ist er. Unter den Herrendüften erfreut sich vor allem das Eau de Toilette großer Beliebtheit. Es ist etwas dezenter als das Eau de Parfum, besitzt aber einen ebenso lang anhaltenden Duft.

Typische Herrendüfte

Die Beliebtheit von Herrenparfüms unterliegt dem Wandel der Zeit. Früher hielten viele Männer den würzig orientalischen Dufttyp zum Beispiel für zu weiblich, wohingegen sich orientalisch angehauchte Herrendüfte heute an einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreuen. Zu den typischen orientalischen Duftnoten gehören zum Beispiel Vanille, Ambra und Benzoe.

Immer beliebter werden auch starke, würzige Noten, die Parfümeure mit Hilfe von Basilikum, Pfeffer, Piment oder Safran erzeugen. Die traditionellen, maskulinen Düfte zeichnen sich durch Kombinationen von Patchouli, Bergamotte, Zedernholz, Vetiver, Eichenmoos und Cumarin aus. Diese Noten erzeugen ledrig, herbe Düfte, die dem Mann zu einer größeren Aufmerksamkeit verhelfen können. Charakteristisch für viele Herrendüfte sind auch frische, sportliche Noten, die von Limonen und Zitronen hervorgerufen werden. Die charakteristischen Merkmale von Wasserkresse und Wasserminze verleihen Männerparfums ihren oft so typischen klaren und transparenten Charakter.

Die Auswahl des richtigen Parfums


Wer die großen Parfümerien in den Innenstädten betritt, kämpft fast augenblicklich gegen eine große Wolke aus verschiedenen Düften an. Dies erschwert den Parfümkauf, da die Schleimhäute durch die vielen unterschiedlichen Duftpartikel schnell gereizt und stark belastet werden. Wenn Sie sich für den Kauf eines Herrenparfums entscheiden, sollten Sie also einige Dinge beachten.

Wichtig ist, dass Sie sich nicht auf Ihren ersten Eindruck verlassen. Dies würde nämlich der Wirkungsweise eines Parfums widersprechen. Parfums entfalten ihren Duft in der Regel in drei Stufen. Die erste Stufe besteht aus der sogenannten Kopfnote. Hierbei handelt es sich um den ersten Eindruck, der einem beim Öffnen des Flakons entgegenkommt. Die Kopfnote wirkt in der Regel 10 Minuten. Auf die Kopfnote folgt die Herznote. Sie ist der wichtigste Akzent des Parfums und hält in etwa zwei Stunden an. Als letzte Stufe folgt die Basisnote, welche die vorhergehende Kopf- und Herznote abrundet.

Um einen Fehlkauf zu vermeiden, sollte man einen Teil des Herrendufts auf einen Pappstreifen sprühen und diesen mit nach Hause nehmen. Prüft man den Duft anschließend mehrfach und findet ihn weder langweilig noch penetrant, hat man den richtigen Duft gefunden.

Die richtige Anwendung


Auch in Bezug auf die Anwendung sollten Sie einige Dinge beachten. Wichtig zu wissen ist zum Beispiel, dass Männer-Parfüms genau dort am stärksten wirken, wo der Körper am wärmsten ist. Deshalb werden Düfte in der Regel an den Handgelenken oder am Hals aufgetragen. Da auch Haare sehr gute Duftträger sind, bietet es sich an ein wenig Parfum im Nacken aufzutragen.

Beim Auftragen sollte man generell darauf achten, dass nicht zu viel Parfum zum Einsatz kommt. Schließlich will man mit dem Parfum lediglich die Persönlichkeit unterstreichen und nicht die Aufmerksamkeit im Umkreis von mehreren 100 Metern erregen. Ein Nachteil vieler Männer-Parfums ist, dass sich diese mit den Düften von Deos, parfümierten Waschgels und Haarshampoos beißen können. Bei der allgemeinen Körperpflege sollte man also, wenn möglich, auf möglichst geruchsneutrale Produkte zurückgreifen. Eine Alternative sind Produkte, die gemeinsam mit dem Parfum in derselben Produktreihe angeboten werden.

Düfte im Doppelpack


Viele Hersteller haben zu mindestens einem ihrer Herrendüfte ein passendes Gegenstück für die Damenwelt entworfen. Die weiblichen Gegenstücke sind meist weniger herb, weisen aber im Allgemeinen dieselben Duftkomponenten auf. Partnerdüfte können ohne bestimmten Grund getragen werden oder als Ausdruck der Zusammengehörigkeit dienen. Ein gemeinsames Parfum schafft eine anhaltende Verbindung, die durch den zum Teil unterschwellig wahrgenommenen Duft immer wieder wahrgenommen und ins Gedächtnis gerufen wird.

Alternativen


Untersuchungen belegen, dass ca. 15 bis 20% der Bevölkerung eine Duftstoffallergie in Form von allergischen Kontaktekzemen haben. Dies kann die Wahrnehmung des Eigenduftes, sowie des Duftes anderer Menschen zum Teil stark beeinflussen. Da diese Reaktionen auch zu schweren, gesundheitlichen Schäden führen können, kann die betroffene Bevölkerungsgruppe in der Regel nicht auf herkömmliche Parfums zurückgreifen.

Als Alternative bieten sich da die sogenannten Naturparfüms an. Diese kommen ohne künstliche Substanzen aus und bedienen sich aus einer Auswahl von ca. 100 verschiedenen, natürlichen Düften. Natürliche Düfte können, wie auch ihre synthetischen Gegenstücke, allergene Duftstoffe enthalten. Diese sind zum Teil aber besser verträglich.

Beim Kauf von Männerdüfte sollten Sie also auf die jeweilige Beschreibungen achten: Die Bezeichnungen naturrein und zu 100% natürlich schließen aus, dass bei der Herstellung synthetische Duftstoffe oder künstliche Zusatzstoffe verwendet wurden. Der Begriff Naturparfum ist hingegen weniger verlässlich, da er gesetzlich nicht geschützt ist.


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Wichtige Merkmale

Produkttyp

Herren-Düfte unterscheiden sich in mehreren Aspekten. Grundlegend ist dabei die Produktklassifizierung, wie Eau de Toilette, welche der Laie oftmals nicht genau unterscheiden kann. Der Produkttyp lässt sich nach den Verdünnungsklassen bestimmen. Jene geben an, wie viele Duftstoffe prozentual im Parfüm enthalten sind und liefern entsprechend Aufschluss über die Intensität des Duftes.

Die günstigste Variante bilden dabei die sogenannten Eau de Cologne, welche i.d.R. eine Duftkonzentration von 3–5 % aufweisen. Sie sind als leichte Alternativen für den Büro-Alltag ideal. Am gängigsten sind die Eau de Toilette, welche eine Konzentration von 6–9 % aufweisen. Am duftintensivsten sind die Eau de Parfum, deren Duftkonzentration zwischen 10 und 14% liegt. Diese haben zumeist die höchste Qualität, sind jedoch meist auch teurer.

Flakon-Inhalt und Edition

Desweiteren sind Parfüms in unterschiedlichen Größen erhältlich. Hierbei gibt es keine festgelegten Ober- und Untergrenzen. Allerdings haben sich 30ml, 50ml, 75ml und 100ml als allgemeine Standards durchgesetzt. Die Größe hängt vom Budget und von den Tragegewohnheiten ab. Wer mehr Abwechslung bei seinen Düften bevorzugt, sollte vielleicht zu kleineren Flacons greifen. Großpackungen haben wiederum den Vorteil, dass sie im Preis für den Milliliter günstiger sind.

Grundsätzlich unterscheiden sich die Herrendüfte auch in ihren Editionen. Sogenannte Limited Editions sind dabei besonders begehrt, da sie seltener sind. Oftmals bieten Hersteller auch attraktive Geschenk-Sets an. Hier ist zum gleichen Preis oft noch ein zusätzliches Duschgel mit dabei.

Duftnoten

Ein Parfüm besteht grundsätzlich aus Kopf-, Herz- und Basisnote.

Die Kopfnote entfaltet in den ersten Minuten nach dem Auftragen auf der Haut und prägt damit den ersten Eindruck des Duftes.

Die Herznote dominiert dagegen, nachdem sich die Kopfnote verflüchtigt hat, und ist über den gesamten Tag wahrnehmbar. Sie bildet den eigentlichen Duftcharakter und entsprechend sollte man bei der Kaufentscheidung die Herznote am meisten berücksichtigen.

Die Basisnote bildet sozusagen den Schlussakkord des Duftablaufs. Sie enthält die langhaftende Bestandteile und ist als letzter Eindruck des Duftes wahrnehmbar.

Duftfamilie

Um Düfte besser charakterisieren zu können, werden diese unterschiedlichen Duftfamilien zugeordnet.

Orientalische Düfte werden zumeist durch einen Vanille-Ambra-Fond dominiert und haben teils holzige oder würzige Ausprägungen. Sie eignen sich ideal zum Ausgehen.

Die Duftfamilie Chypre kennzeichnet sich durch Noten von Eichenmoos, Ciste Labdanum und Patchouli. Auch fruchtige oder holzige Elemente spielen hier oftmals eine Rolle. Damit sind die Parfüms dieser Kategorie besonders frisch und ideal für den Alltag.

Wer es besonders edel mag, sollte zu holzigen Düften greifen. Diese tragen oftmals Nuancen von Zedernholz, Sandelholz, Patchouli und Vetiver. Die Parfüms lassen sich am besten als erdig und waldig charakterisieren.

Ein Klassiker unter den Herrendüften sind auch die Fougère Parfüms. Diese haben oft Nuancen von Eichenmoos, Coumarin und Lavendel in der Herznote. Es können sich auch blumige, aquatische oder holzige Nuancen entfalten.

Allgemein beliebt sind auch die Citrus-Düfte. Hier dominieren insbesondere Zitrone, Mandarine und Orange. Diese Parfüms sind zugleich erfrischend und alltagstauglich.