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Parfum (43.671 Ergebnisse aus 155 Shops)

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Bei Düften erfolgt die Unterteilung nach Verdünnungsklassen. Je höher der Anteil an reinen Duftstoffen, desto intensiver die Duftentfaltung. Duftkonzentration bei intensivem Parfum bis 40%, Extrait de Parfum bis 30%, Eau de Parfum bis 25%, Eau de Toilette bis 15%, Eau de Cologne bis 8%, After-Shave bis 6%, Eau Fraiche und Eau de Solide bis 3% sind ungefähre Angaben.

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Die Mengenangabe gibt die Milliliter in der einzelnen Packung an.

Duftfamilie
Duftfamilie

Jeder Duft lässt sich seiner Charakteristik entsprechend in bestimmte Duftfamilien einordnen. Eine holzige oder würzige Basis findet man in orientalischen Düften, die eine schwere, aber warme Duftnote auszeichnet. Viele Chypre-Duftnoten werden als warm und sinnlich wahrgenommen. Die Basis dieser Düfte besteht aus einer Zusammenstellung von Essenzen zypriotischer Flechtenarten wie Moschus oder Eichenmoos.

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Edition
Edition

Eine Limited Edition besagt, dass das Parfum in einer begrenzten Anzahl herausgebracht wurde. Bei der Special Edition gehört zum Parfum selbst beispielsweise noch ein Duschgel oder eine Body Lotion dazu. Es gibt auch saisonale Editionen wie die Sommer Edition, die nur während der genannten Jahreszeit verkauft werden.

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Parfum ist eine Mischung aus aromatischen Ölen, Wasser und Alkohol. Die Zusammensetzung der Substanzen definiert die Intensität des Dufterlebnisses und letztlich die Unterscheidung in Herren- und Damendüfte. Während weibliche Düfte überwiegend blumige und fruchtige Aromen besitzen, werden bei der Herstellung für Männerdüfte holzige Nuancen oder Ledernoten verwendet. Einige Duftfamilien eignen sich jedoch für beide Geschlechter. Unisex-Düfte kombinieren die Vorlieben für Männer und Frauen ohne, dass sie speziell einem Geschlecht zugesprochen werden können. Mittlerweile präferieren viele Menschen diese Parfumsorte, da sie den Geldbeutel schonen.

Produkttyp
Abhänging von der prozentualen Konzentration des Dufstoffes lässt sich der Produkttyp in zwei Verdünnungsklassen differenzieren. Das Eau de Parfum (EdP) enthält eine Duftkonzentration von 10-14%, wohingegen das Eau de Toilette (EdT) mit 6-9% einen geringeren Anteil an aromatischen Ölen aufweist. Dieser Unterschied spiegelt sich allerdings auch beim Preisvergleich wider. Aufgrund der hohen Konzentration der reinen Essenzen ist das Eau de Parfume duftintensiver und lang anhaltend. Im Vergleich zum Eau de Toilette genügen bereits 1-2 Sprühstöße für den täglichen Gebrauch. Doch eignet sich diese Parfum-Variante aufgrund der Duftintensität eher für abendliche Anlässe, während das Eau de Toilette für den Alltag meist besser geeignet ist. Qualitativ sind EdP zwar besser, jedoch im Vergleich zu den teilweise extrem günstigen EdT eine größere Investition.

Duftfamilien
Die Zuordnung der Duftnoten in sogenannte Duftfamilien ermöglicht eine Klassifizierung von Parfums. Diese Duftfamilien helfen zusätzlich bei der Zuordnung von Herren- und Damendüfte.

Wie in fast allen Lebensbereichen unterscheiden sich Männer und Frauen auch bei der Wahl des Duftes in ihren jeweiligen Präferenzen. Frauen bevorzugen blumige, orientalische und fruchtige Duftnoten.

Orientalische Düfte basieren auf einer Amber-Vanille-Mischung und weisen stellenweise holzige und würzige Akzente auf.

Blumige Noten sind in nahezu allen Parfums enthalten und bilden ebenso die Basis für weitere Duftkombinationen.

Chypre-Düfte sind eine Mischung aus Citrus-Frische und erdigen Nuancen. Der Duft wirkt warm und sinnlich und eignet sich ideal für den Alltag.

Bei Männern fällt die Wahl der Duftfamilie zumeist auf orientalisch, holzig, würzig, Zitrus, ledrig und Fougere. Die Gemeinsamkeit der unterschiedlichen Richtungen ist ihr dominierender Duftton.

Holzige Düfte enthalten Spuren von Sandelholz, Zedernholz, Patchouli oder Vetiver. Insgesamt wirkt der Duft dadurch sehr warm, trocken und elegant.

Duftnoten
Ein Parfum kann je nach den Komponenten unterschiedliche Duftnoten annehmen. Jeder Duft setzt sich aus drei Noten zusammen, die sich zu unterschiedlichen Zeitpunkten nach dem Auftragen entfalten. Die Kopfnote ist der erste Eindruck, der unmittelbar nach dem Auftragen wahrnehmbar ist, allerdings nur kurz anhält. Den wesentlichen Duftcharakter bildet die Herznote. Während die Kopfnote vorwiegend frische, fruchtige Düfte hat, besitzt das „Herzstück“ des Parfums meist eine blumige Nuance. Mit der Basisnote entfaltet sich schließlich das Hauptaroma und rundet die drei Phasen des Duftablaufs ab. Die Bestandteile der Basisnote sind im Verhätlnis zu Kopf- und Herznote schwerer und hinterlassen so einen intensiven Eindruck. Bei männlichen Düften unterscheidet sich der Duftablauf lediglich hinsichtlich der Duftnoten.

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Ratgeber

Wissen Kompakt

Karl Lagerfeld hat einmal gesagt: „Es gibt keinen Luxus ohne Parfum“.
Tatsächlich tragen rund 10 % der deutschen Frauen täglich Parfum und auch die Männerwelt ist dem beliebten Duftwasser schon längst nicht mehr abgeneigt.
 
Menschen benutzen Parfum für ihr persönliches Wohlbefinden, um gut zu riechen, um ihre Persönlichkeit zu unterstreichen oder einfach nur, um sich zu erfrischen.
Wissenswert
Das Wort „Parfum“ leitet sich aus den lateinischen Wörtern „per“ (durch) und „fumum“ (Rauch, Dampf) ab. Ein Parfum  besteht aus einem flüssigen Gemisch, das einen Alkoholgehalt von rund 80 % hat.
 
Weitere Bestandteile des Gemisches sind destilliertes Wasser und ätherische Öle pflanzlicher oder tierischer Herkunft, die als „Riechstoffe“ bezeichnet werden. Heute werden etwa 220 natürliche Duftstoffe und über 3.000 synthetische Essenzen zur Herstellung industrieller Parfums gebraucht. Eine Duftkomposition kann dabei aus bis zu 100 verschiedenen Riechstoffen bestehen.
Die ersten Aufzeichnungen, in denen die Rede von der Herstellung eines Parfums ist, gehen auf das Jahr 7.000 v. Chr. zurück. Ägyptische Priester verwendeten verschiedene Düfte, um damit ihre Salben zu versetzen. Durch die Verbrennung wohlriechender Stoffe ehrten sie zudem ihre Götter. Außerdem wurden die Körper der verstorbenen Pharaonen mit duftenden Essenzen einbalsamiert, bevor sie in ihre letzte Ruhestätte gebracht wurden. 
 
Auch in Europa trat das Parfum seinen Siegeszug an und zog König Louis XV. von Frankreich geradezu in seinen Bann – sein Hof soll „Hof des Parfums“ genannt worden sein. Im Zuge dessen entstanden erste Parfum-Marken in Paris und Grasse entwickelte sich immer mehr zum Zentrum der Parfum-Produktion.
 
Industriell hergestellt wird Parfum schließlich seit Ende des 19. Jahrhunderts. Seitdem ist es nicht mehr vom Weltmarkt wegzudenken.
 
Damit Sie das Parfüm finden, das Ihren Wünschen entspricht, erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr darüber, worauf Sie beim Kauf achten sollten.
 

Kaufberater

Parfums unterscheiden sich nicht nur in Bezug auf ihre Verdünnungsklassen, ihren Duft und ihre Flakons, sondern sie sprechen auch unterschiedliche Zielgruppen an. Informieren Sie sich deshalb in unserem Kaufberater über die unterschiedlichen Produkte und finden Sie mit unserer Hilfe den richtigen Duft.
Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen:
 
Bedenken Sie vor dem Kauf eines Parfums vor allem folgende Gesichtspunkte:
 
  • Für die Wahl eines Parfums ist wichtig, welche Duftnoten Sie bevorzugen.
    Ein Parfum sollte in erster Linie die Persönlichkeit seines Trägers unterstreichen. Daher ist es wichtig, dass Sie einen Duft finden, der zu Ihnen passt und den Sie sehr gerne an sich riechen. Kurzum: Sie müssen sich mit Ihrem ausgewählten Duft rundum wohlfühlen.
     
  • Weiterhin ist die Verträglichkeit ein maßgebliches Kriterium für den Kauf eines Parfums.
    Wenn Sie sich für ein bestimmtes Parfum entschieden haben, sollten Sie vor dem Kauf unbedingt einen Blick auf dessen Inhaltstoffe werfen. Besonders Allergiker können auf verschiedene Duftstoffe sehr unterschiedlich reagieren. Falls Sie in der Vergangenheit schon einmal eine allergische Reaktion auf ein Parfum bemerkt haben, ist es ratsam, sich vor einem Kauf auf dessen Inhaltstoffe testen zu lassen.
     
  • Berücksichtigen Sie außerdem den Anlass, zu dem Sie das Parfum tragen möchten.
    Suchen Sie ein Parfum für abendliche Anlässe, empfiehlt es sich, Eau de Parfum oder sogar höhere Konzentrationen auszuwählen. Diese wirken sehr intensiv und versprühen einen vollmundigen Duft. Wenn Sie hingegen einen Duft für den Alltag suchen, sollten Sie hinsichtlich der Intensität lieber auf Eau de Toilette oder niedrigere Konzentrationen zurückgreifen. Diese zeichnen sich durch einen sehr dezenten Duft aus, den Sie nach Belieben auch einfach zur Erfrischung zwischendurch auftragen können.
     
  • Zudem beeinflusst Ihr finanzielles Budget Ihre Kaufentscheidung.
    Falls Sie ein geringes Budget für ein Duftwasser zur Verfügung haben, kommen für Sie demensprechend auch nur vergleichsweise günstige Verdünnungsklassen wie Eau de Cologne oder Eau de Toilette in Frage. Ein Parfum in anderen Verdünnungen zu suchen, ist in diesem Fall weniger  empfehlenswert, da Sie hier mit wesentlich höheren Kosten rechnen müssen.


Parfum-Typen

Parfum unterscheidet sich in Hinblick auf die erhältlichen Verdünnungsklassen, also die Konzentration der Duftstoffe, und die Zielgruppen, für die es konzipiert ist.
 

Parfum-Typen nach Verdünnungsklassen
Parfum besteht aus verschiedenen Duftstoffen, die in Alkohol gelöst sind. Die unterschiedlichen Verdünnungsklassen geben an, wie viel Prozent des Parfümöls im Alkohol enthalten sind. Je höher die Konzentration ist, desto intensiver ist auch der Duft. 
 
Es werden, abhängig von der Konzentration an Duftstoffen innerhalb einer Mischung, folgende 5 Verdünnungsklassen unterschieden, deren Bezeichnung jeweils auf der Parfumflasche bzw. dem Flakon zu finden ist:
Auf den Punkt!
  • Eau de Solide besitzt einen Riechstoffanteil von 1-3 %. Sein Duft ist leicht und frisch. Daher eignet es sich sehr gut für den alltäglichen Gebrauch oder zur Erfrischung – ähnlich einem Bodyspray. Zudem ist Parfum in dieser Verdünnungsklasse in der Regel kostengünstig.

  • Mit einem  Riechstoffanteil von 3-5 % verströmt Eau de Cologne einen sehr dezenten Duft. Falls Sie also einen Duft für den alltäglichen Gebrauch suchen, eignet sich diese Verdünnungsklasse am besten. Sie ist zudem preiswerter.

  • Eau de Toilette besitzt einen Riechstoffanteil von 6-9 %. Daher ist der Geruch weniger intensiv und gut für den Alltag geeignet. Wenn Sie eher wenig Parfum benutzen, sollten Sie auf diese Verdünnungsklasse zurückgreifen. Sie ist erschwinglich und bei nicht allzu häufiger Anwendung zudem äußerst ergiebig.

  • Eau de Parfum enthält einen vergleichsweise hohen Riechstoffanteil von bis zu 14 % und verströmt damit einen intensiven Duft. Verwenden Sie häufiger Parfum, ist dies die beste Wahl. Allerdings ist es auch etwas teurer, dafür aber sehr ergiebig, da Sie weniger davon verbrauchen. 

  • Extrait Parfum zeichnet sich durch einen sehr hohen Riechstoffanteil aus. In der Regel liegt er bei 15-30 %. Es gibt aber auch Varianten mit bis zu 40 %. Für den alltäglichen Gebrauch ist es daher und weil es entsprechend kostspielig ist weniger geeignet. Es ist eher als hochwertiges Geschenk zu empfehlen.


Eau de Solide

Eau de Solide – häufig auch als Eau Fraîche bezeichnet – hat einen Riechstoffanteil von 1-3 % und damit die niedrigste Konzentration an Duftölen unter den Parfums.

Der Duft eines Eau de Solide ist leicht und frisch. Daher kommen oftmals im Frühjahr oder Sommer neue Parfumvarianten auf den Markt. Der leichte Duft eignet sich hervorragend für den alltäglichen Gebrauch. Allerdings verfliegt er wegen der niedrigen Konzentration an Duftölen sehr schnell. Möchten Sie die Duftwirkung erhalten, müssen Sie ihn deshalb mehrmals täglich auftragen.

Ein Eau de Solide lässt sich wie ein Bodyspray auf Haut, Haar und Kleidung auftragen, um sich zwischendurch zu erfrischen.

Der Preis eines Eau de Solide beträgt zwischen 2 € und 200 €.
Die Vor- und Nachteile eines Eau de Solide haben wir Ihnen im Folgenden zusammengestellt:

Pro
  • Leichter und frischer Duft
  • Für den alltäglichen Gebrauch geeignet
  • Sehr kostengünstig
Contra
  • Duft verfliegt sehr schnell


Eau de Cologne
Eau de Cologne wurde ursprünglich zur Erfrischung entwickelt und weist daher im Gegensatz zu den anderen Parfumvarianten nur einen Riechstoffanteil von 3-5 % auf. Männer bevorzugen dieses Parfum oftmals.

In seiner Duftwirkung ist Eau de Cologne dementsprechend sehr dezent und eignet sich gut als regelmäßige alltägliche Erfrischung für zwischendurch. Für die späten Abendstunden ist diese Parfumvariation hingegen eher weniger gut geeignet, da sich der Duft schnell verflüchtigt.
Wissenswert
Johann Maria Farina war der Erfinder eines Duftwassers, das er selbst „Eau de Cologne“ nannte.
 
Seit Ende des 18. Jahrhunderts hat sich der Begriff zum Namen einer ganzen Duftklasse etabliert und bezeichnet einen leichten Duft.
In der Regel gehört Eau de Cologne zu den kostengünstigsten Varianten eines Parfums. Beispielsweise kosten 40 ml ca. 3 € bis 90 €.
 
Für eine bessere Übersicht haben wir im Folgenden die Vor- und Nachteile eines Eau de Cologne nochmals für Sie zusammengefasst:
Pro
  • Sehr dezenter Duft
  • Für den alltäglichen Gebrauch geeignet
  • Sehr kostengünstig
Contra
  • Duft verfliegt sehr schnell


Eau de Toilette
Die meistverkaufte Verdünnungsklasse ist Eau de Toilette, weshalb eine große Auswahl unterschiedlicher Düfte erhältlich ist. Da es lediglich
6-9 % Riechstoffanteile enthält, ist es in seiner Duftwirkung vergleichsweise dezent.
 
Der Geruch eines Eau de Toilette verfliegt zwar wesentlich schneller, als es bei einem Parfum mit höheren Duftstoff-Anteilen der Fall ist, eignet sich allerdings gerade dadurch auch sehr gut für den Alltag. Wer allerdings den gesamten Tag über nach dem ausgewählten Duft riechen möchte, muss das Parfum mehrmals neu auftragen. 
Wissenswert
Die Franzosen reinigten sich im 17. Jahrhundert mit Duftwasser
 
Sie waren der Ansicht, dass Wasser von schädlichen Keimen befallen sein könnte, und verwendeten stattdessen fast ausschließlich Duftwasser zur Reinigung. Diese fand nicht in einem speziellen, sondern in allen Wohnräumen statt. Daher wurden die umstehenden Möbel zum Schutz mit Tüchern (auf Französisch „toile“) bedeckt. Daraus leitete sich mit der Zeit die Bezeichnung „Eau de Toilette“ für ein Parfum zur Reinigung ab.

Eau de Toilette ist vergleichsweise preiswert, oft sogar bis zu einem Drittel günstiger als beispielsweise Eau de Parfum. Der Preisrahmen für 40 ml umfasst ca. 8 € bis 120 €.

Genauere Informationen darüber, wie sich der Preis eines Parfums zusammensetzt, erhalten Sie in unserem FAQ-Bereich unter der Frage: Wie viel Geld muss ich in Parfum investieren?

Für eine bessere Übersicht haben wir im Folgenden die Vor- und Nachteile eines Eau de Toilette für Sie zusammengefasst:

Pro
  • Große Produkt-Auswahl
  • Dezenter Duft
  • Für den Alltag geeignet
  • Kostengünstig
Contra
  • Duft verfliegt relativ schnell


Eau de Parfum

Eau de Parfum besitzt einen Riechstoffanteil von bis zu 14 % und ist in seiner Duftwirkung daher im Vergleich zu Eau de Toilette wesentlich intensiver. Es reicht zum Aufragen bereits eine kleine Menge aus, um denselben Effekt zu erzielen wie beispielsweise mit einem Eau de Toilette. Der Duft bleibt nach einmaligem Auftragen mehrere Stunden erhalten. Dadurch ist dieses Parfum sehr ergiebig.

Wegen seiner intensiven Duftwirkung eignet sich Eau de Parfum besonders zum Auftragen für die späten Abendstunden. Es ist nur begrenzt alltagstauglich, da der starke Duft für Personen in der näheren Umgebung zu penetrant sein könnte.
 
Da der Anteil der enthaltenen Riechstoffe im Eau de Parfum so hoch ist, sind auch die Anschaffungskosten entsprechend höher. Der Preis für 40 ml liegt zwischen ca. 9 € bis 290 €.
 
Im Folgenden haben wir die Vor- und Nachteile eines Eau de Parfum zusammengestellt, um Ihnen die Entscheidung etwas zu erleichtern:

Pro
  • Intensiver Duft
  • Sehr ergiebig
Contra
  • Nur begrenzt alltagstauglich
  • Höherer Preis


Extrait Parfum
Extrait Parfum enthält einen sehr hohen Anteil an Riechstoffen. Dieser liegt oftmals zwischen 15-30 % – in einigen Varianten sogar bei 40 %. 
 
Der opulente, schwere Duft des Extrait Parfums ist besonders für das abendliche Ausgehen geeignet. Im Alltag könnten Mitmenschen seine intensive Duftwirkung eher als störend empfinden.
 
Häufig reicht nur ein einziger Tropfen für den gesamten Tag aus, das heißt, dass Extrait Parfum sehr ergiebig ist und sich demnach vor allem für Menschen eignet, die häufig Parfum verwenden.
 
Extrait Parfum gilt als hochwertigste und duftstoffreinste Parfum-Variante und ist damit die teuerste Verdünnungsklasse. Es enthält in der Regel reine Blütenöle, die nicht mit Alkohol oder anderen Stoffen gestreckt werden. Beispielsweise werden für nur wenige Tropfen reinen Rosenöls mehrere Tonnen frischer Rosenblätter verarbeitet. Der Preis eines Extrait Parfums liegt daher für 40 ml zwischen ca. 60 € und 350 €.
 
Die folgende Tabelle fasst die Vor- und Nachteile eines Extrait Parfums zusammen:
Pro
  • Hochwertigstes und duftstoffreinstes Parfum
  • Opulenter Duft
  • Sehr ergiebig
Contra
  • Nicht alltagstauglich
  • Hohe Anschaffungskosten


Parfum-Typen nach Zielgruppe
Unterschiedliche Düfte sprechen verschiedene Zielgruppen an. Diese lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:
 
  • Damendüfte
    Typische Duftnoten für Damen-Parfums sind blumig, orientalisch, halborientalisch, Chypre sowie Eau de Cologne. Die Flakons und Flaschen werden in der Regel in Formen und Farben gestaltet, die besonders Frauen ansprechen. Häufig ist ein Flakon auch passend zu einer speziellen Duftnote designt (z. B. ein blumiger Duft in einem Flakon mit Blütenform oder ein femininer Duft in einem Flakon in Form eines Frauenkörpers).
     
  • Männerdüfte
    Typische Duftnoten für Männer-Parfums sind aromatisch, holzig oder würzig. Die Flakons und Flaschen besitzen meist eine Optik, die Männer anspricht oder hinsichtlich ihres Designs zu einer bestimmten Duftnote passen (z. B. ein Flakon in Form eines Männerkörpers).
     
  • Kinderdüfte
    Die Duftnoten in Kinder-Parfums sind in der Regel leicht, frisch und fruchtig. Kinder bevorzugen oftmals den Duft von Äpfeln und Erdbeeren. Meist sind die Flakons der Kinder-Parfums hinsichtlich ihrer Form sehr aufwändig gestaltet und weisen bunte Farben und auffällige Muster auf, sodass Kinder sich angesprochen fühlen. Häufig gibt es Parfum-Varianten, deren Flakons Figuren und Motive aus Film und Fernsehen zieren. 
Shopping Tipp

Unisex-Düfte können sowohl von Frauen als auch von Männern aufgetragen werden, denn sie wurden für beide Geschlechter gleichermaßen entwickelt.


Duft

Wie ein Parfum duftet und wie lange die Duftwirkung anhält, hängt von folgenden Eigenschaften ab:
 


Duftnoten
Ein Parfum besteht aus verschiedenen Duftnoten. Diese gehen zwar ineinander über, verflüchtigen sich allerdings innerhalb einer bestimmten Zeit unterschiedlich schnell. Daher können Sie die einzelnen Duftnoten auch unterschiedlich wahrnehmen. 
 
Parfums bestehen aus folgenden 3 Duftnoten:
 
  • Kopfnote (Topnote)
    Die Kopfnote eines Parfums ist direkt nach dem Auftragen auf die Haut zu riechen und somit verantwortlich für den ersten Eindruck, den ein Duft hinterlässt. Sie besteht aus intensiven, leichten und schnell verfliegenden Duftstoffen, die sich meist bis zu einem Tag lang wahrnehmen lassen. Ätherische Öle, die häufig für die Kopfnote eines Parfums verwendet werden, sind unter anderem Bergamotte, Clementine, Kamille, Melisse, Minze, Rosenholz und Wacholder.
     
  • Herznote (Mittelnote)
    Die Herznote ist zu riechen, sobald sich die Kopfnote verflüchtigt hat. Sie ist verantwortlich für den unverwechselbaren Charakter eines Parfums und kann meist über einen Zeitraum von 1-3 Tagen wahrgenommen werden. Oft ist sie blumig und mit anderen Aromen kombiniert. Anis, Orange, Eisenkraut, Lavendel, Moschus, Salbei und Zedernholz sind nur ein paar Beispiele für ätherische Öle, die häufig die Herznote eines Parfums bilden.
     

  • Basisnote
    Mit der Basisnote klingt ein Parfum aus. Sie ist von eher schweren Duftaromen geprägt und kann bis zu einer Woche anhaften. Ätherische Öle, die häufig als Basisnote für ein Parfum verwendet werden, sind beispielsweise Birkenrinde, Ingwer, Jasmin, Nelke, Sandelholz, Teebaum und Vanille.
     

Duftfamilien
Parfums lassen sich ihrer Charakteristik entsprechend in Duftfamilien einordnen. Die häufigsten Duftfamilien stellen wir Ihnen im Folgenden vor:
 
  • Animalisch
    Animalische Duftnoten haben ihren Ursprung im Tierreich. Tierische Sekrete kommen heutzutage in der Regel als synthetische oder als ähnlich riechende Duftstoffe in Parfums vor. Zu den animalischen Düften zählen warme Noten wie Moschus, Zibet, Ambra und Castoreum.
     
  • Aromatisch
    Aromatische Noten sind sehr markant und von einem sportlichen und frischen Charakter geprägt, weshalb Männer sie bevorzugen. Vorherrschend sind intensive Düfte nach Kräutern wie Salbei, Rosmarin und Kreuzkümmel sowie Zitrusfrüchten, aber auch würzige und holzige Duftkomponenten sind zu finden. 
     
  • Blumig
    Blumige Noten bilden die größte Duftfamilie. Blumige Parfums verströmen einen natürlichen, eleganten, lieblichen Duft, den besonders Frauen bevorzugen. Prägend für ihren Charakter sind Blütenessenzen wie Jasmin, Rose und Maiglöckchen.
     
  • Chypre
    In Damendüften zeichnen sich Chypre-Duftnoten durch einen blumigen Charakter aus, während Herrenparfums, mit Ausnahme von Lavendel, meist auf Blütenessenzen verzichten. Hier kommen dafür Zitrusnoten, Eichenmoose und diverse Kräuter-Komponenten sowie orientalische Duftnoten wie Patschuli zum Einsatz. Chypre-Parfums verströmen einen kraftvollen, sinnlichen sowie dominanten Duft und wirken warm. Diese Duftkombination ist allerdings sehr extravagant. 
Wissenswert

Die Bezeichnung „Chypre“ bedeutet auf Französisch Zypern. Francois Coty hatte 1917 einen Duft nach der Insel Zypern benannt, da die meisten darin enthaltenen Duftbestandteile im Mittelmeerraum vorkommen.

  • Fougère
    Fougère-Düfte riechen frisch, aber auch holzig bis hin zu blumig und wasserartig. Es gibt sie in zahlreichen Varianten und sie sind ein klassischer Bestandteil von Herrenparfums. Zu dieser Duftnote zählen beispielsweise Eichenmoos, Lavendel und Kumarin.
     
  • Fruchtig
    Fruchtige Duftkompositionen wirken natürlich. Die fruchtigen Nuancen riechen unter anderem nach Himbeere, Apfel oder Pflaume und wirken warm und leicht. Vor allem blumige Düfte ergänzen sie oftmals.
     
  • Frisch
    Frische Duftnoten wirken leicht und sportlich. Oftmals enthalten sie fruchtige Anteile wie Zitrone oder Lavendel. Sie eignen sich daher besonders für die Verwendung im Sommer.
     
  • Halborientalisch
    Die Familie der halborientalischen Düfte weist neben orientalischen auch fruchtige und blumige Duftnoten auf und wirkt dadurch dezent und leicht. In dieser Duftfamilie gibt es zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten und somit eine Vielzahl an Düften. Oftmals ist in halborientalischen Düften eine Vanillenote enthalten.
     
  • Holzig
    Der Duft holziger Parfums ist ausgewogen und wirkt warm und trocken. Durch Duftkomponenten aus verschiedenen Hölzern erhält das Parfum einen natürlichen und eleganten Charakter. Insbesondere Naturliebhaber fühlen sich von diesen Duftnoten angesprochen, die  unter anderem Sandelholz, Zedernholz, Vetiver und Patschuli enthalten.
     
  • Ledrig
    Ledrige Düfte ähneln holzigen Noten. Weil sie maskulin und markant wirken, werden sie überwiegend in Herrendüften verwendet. Die Aromen wirken samtig, blumig, aber auch säuerlich, rauchig und animalisch und vermitteln den Eindruck von Wärme.
     
  • Orientalisch
    Die orientalischen Noten sind durch intensive, schwere, süße und warme Düfte geprägt. Sie zeichnen sich durch einen sinnlichen und berauschenden Charakter aus und erinnern an exotische Gewürze. Für Herrenparfums werden hier zusätzlich noch maskuline Duftkomponenten wie holzig, würzig oder animalisch hinzugefügt. Die Duftnoten brauchen etwas länger, um sich voll zu entfalten. Dann allerdings riechen sie sehr dominant und lassen sich lange Zeit wahrnehmen. Ambra, Vanille, aber auch Harze, Hölzer und Gewürze sind in den Düften zu finden.
     
  • Pudrig
    Die Familie der pudrigen Düfte wirkt sehr weiblich und sinnlich. Die Duftkompositionen bestehen aus moosigen, holzigen, süßen, aber auch blumigen Noten. Diese Düfte werden als warm und weich wahrgenommen. Vor allem Iris, Jasmin und Narzisse werden zur Herstellung pudriger Parfums verwendet.
  • Süß
    Süße Duftnoten kommen vor allem in orientalischen und Chypre-Düften vor. Allerdings können süße Parfums auch blumig oder fruchtig wirken. Beispielsweise riechen Parfums dieser Duftfamilie nach Vanille oder Tonkabohne.
     
  • Tabak
    Tabak-Duftnoten werden aus den Blättern der Tabakpflanze gewonnen sowie synthetisch hergestellt. Sie riechen herb, moosig, holzig und honigartig, aber auch aromatisch und süßlich. Dadurch vermitteln sie den Eindruck von Wärme. Diese Duftfamilie verströmt ein starkes Aroma, das trotzdem mild und lieblich wirkt.
     
  • Würzig
    Würzige Noten stellen die kleinste Duftfamilie unter den Herrendüften dar. Sie sind durch ihren auffälligen, intensiven sowie zugleich warmen und süßlich-herben Duft sehr eigenwillig. Ein harmonisches Zusammenspiel würziger Noten zeichnet sie aus. Häufig werden hierfür auf Akazie, Jasmin, Rose, Zimt und Nelke verwendet. 
     
  • Zitrus
    Zitrus-Duftnoten gibt es in einer großen Auswahl. Ihr Duft ist grundsätzlich leicht und frisch und variiert von aromatisch und säuerlich für Herrendüfte bis hin zu blumig für Damendüfte. Zitrus-Düfte basieren auf Zitrusfrüchten wie Bergamotte, Zitrone, Mandarine, Orange und Grapefruit.


Flakons

Jedes Parfum zeichnet sich nicht nur durch seinen unverwechselbaren Duft aus, sondern auch durch einen einzigartigen Flakon, in dem es optisch zur Geltung gebracht und aufbewahrt wird.
Wissenswert

Der Flakon wurde im 18. Jahrhundert in Frankreich entwickelt. Der Begriff wurde aus dem Französischen entlehnt.

Flakons lassen sich hinsichtlich folgender Merkmale unterscheiden:
 

Modelle
Es gibt sowohl Flakons mit Sprühkopf für ein einfaches Auftragen des Duftes als auch Flakons mit Verschluss, die ein genaues Dosieren ermöglichen.
 

Flakon mit Sprühkopf
Mit einem Flakon mit Sprühkopf können Sie den Deckel einfach entfernen und sich den Duft auf die Haut sprühen. Der Vorteil des Spay-Flakons ist, dass sich der Duft sehr gut verteilen lässt, z. B. können Sie so auch problemlos einen Parfum-Spritzer auf Ihre Haare oder Kleidung auftragen. Der Nachteil eines Parfums mit Sprühkopf ist allerdings, dass Sie das Parfum schlechter dosieren und es meist nicht mehr benutzen können, sollte der Sprühkopf einmal beschädigt sein.
 

Flakon mit Verschluss
Mit einem Flakon mit Verschluss müssen Sie vor der Verwendung des Parfums zunächst den Verschluss öffnen. Dann kippen Sie das offene Parfum-Fläschchen leicht und träufeln etwas davon auf die Haut. Der Vorteil dabei ist, dass Sie die Parfum-Menge nach Wunsch dosieren können. Ein weiterer Vorteil eines Flakons mit Verschluss ist, dass Sie das Parfum problemlos auch dann verwenden können, wenn der Verschluss einmal beschädigt sein sollte. 
Wissenswert

Neben winzigen Flakons, in denen Parfum-Proben enthalten sind, gibt es auch übergroße Flakons, sogenannte „Factice“. Bei diesen handelt es sich um Nachbildungen, die mit einer farblich passenden Ersatz-Flüssigkeit gefüllt sind und als Ausstellungsstücke oder zur Dekoration verwendet werden.


Materialien
Ein Flakon dient vor allem dazu, den Duft eines Parfums möglichst lange zu konservieren. Es lassen sich hauptsächlich 2 Materialien voneinander unterscheiden, aus denen er gefertigt sein kann:
 
  • Glas
    Glas gilt bereits seit vielen Jahrzenten als optimales Material, um Parfum zu konservieren. Zum einen lässt es sich gut verarbeiten, zum anderen schützt es den Duft eines Parfums optimal vor dem Entweichen. Aus diesen Gründen wird der Glas-Flakon häufig verwendet. Zudem sieht er edel und hochwertig aus, lässt sich bedingt durch sein Material gut recyceln und ist dadurch umweltfreundlicher als Kunststoff.
     
  • Kunststoff
    Selten wird auch Kunststoff als Material zur Herstellung eines Parfum-Flakons verwendet. Besonders wegen seiner Bruchsicherheit und dem geringen Gewicht lässt sich ein Parfum, das von Kunststoff umhüllt ist, bequem und praktisch transportieren, z. B. auch in der Handtasche.
Wissenswert

Francois Coty verwendete als einer der ersten Parfümeure künstlerisch gestaltete Flakons zur Aufbewahrung und Präsentation seiner Düfte. Erstmals beauftragte er um 1900 den Jugendstil-Künstler René Lalique, einen passenden Flakon für sein Parfum zu entwerfen. Seither sollen Flakons den Anspruch erfüllen, den Charakter des enthaltenen Dufts widerzuspiegeln.


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Was Sie schon immer über Parfums wissen wollten, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlungen basieren hierbei auf Fragen anderer Käufer von Parfums.

Anlass

Generell können Sie zu jedem Anlass ein Parfum tragen. Wichtig ist natürlich, dass Sie sich mit dem aufgetragenen Duft und dessen Intensität rundum wohlfühlen. Wählen Sie die Verdünnungsklasse deshalb passend zum Anlass aus:
 
  • Opulente, schwere Parfums mit hohem Riechstoff-Anteil eignen sich besser für die Abendstunden.
    Eau de Parfum oder Extrait Parfum stellen hierbei eine gute Wahl dar.
     
  • Dezente, weniger intensive Parfums mit niedrigem Riechstoff-Anteil sind alltagstauglich und können z. B. auch im Büro getragen werden.
    Eau de Toilette oder Eau de Cologne sind beliebte alltagstaugliche Duftkonzentrationen.

     

Anwendung

Die Wirkung eines Parfums hängt nicht nur von seiner speziellen Duftkomposition ab, sondern auch davon, wann, wie und wo Sie es auftragen. 
 
Tragen Sie das Parfum idealerweise morgens nach dem Duschen auf. Die Hautporen können den Duft optimal aufnehmen, wenn sie nach der warmen Dusche noch geöffnet sind. 
 
Hochwertige Düfte halten meist den gesamten Tag über an, sodass Sie nicht noch einmal nachsprühen müssen. 
 
Verreiben Sie das Parfum nicht, sondern tupfen Sie es auf. Indem Sie ihr Parfum verreiben, zerstören Sie die Duftmoleküle. Indem Sie sich den Duft einfach auf die Haut tupfen, können Sie dies vermeiden und er kann seine volle Wirkung entfalten.
Tipp

Der Duft eines Parfums wandelt sich über Stunden hinweg. Testen Sie einen neuen Duft zuerst zu Hause, bevor Sie ihn in der Öffentlichkeit tragen. Somit erleben Sie keine „bösen Überraschungen“ und können einschätzen, wie sich der Geruch über den Tag hinweg verändert.

Es gibt Körperstellen, auf denen ein Parfum besonders gut seine Duftwirkung entfaltet und Sie ihn lange wahrnehmen können:
 
  • Ein Duft entfaltet seine Wirkung am besten, wenn Sie ihn auf Körperstellen sprühen, an denen Ihr Puls deutlich zu spüren ist.
    Sie können Ihren Puls an den Schläfen, den Handgelenken, den Ohrläppchen, an der Brust und am Bauchnabel spüren, weshalb sich diese Stellen optimal zum Besprühen mit einem Duftwasser eignen. Diese Körperstellen weisen eine erhöhte Temperatur auf, die die Duftstoffe des Parfums aktivieren.
     
  • Neben der Haut sind auch die Haare optimale Duftträger. 
    Es gibt die Möglichkeit, nicht nur Ihre Haut, sondern auch Ihre Haare mit Ihrem ausgewählten Duft zu besprühen. Haare speichern Duftstoffe sehr gut und geben sie wieder ab, sobald sie sich bewegen.
     
  • Weiterhin können Sie Ihr Parfum auch in die Luft sprühen und danach durch den Sprühnebel laufen.
    Ihr ganzer Körper wird somit von Ihrem Lieblingsduft eingehüllt.
     
  • Selbst auf Kleidung, Schals oder Tücher können Sie einen Tropfen Ihres Lieblingsduftes geben.
    Vor allem auf Textilien aus natürlichen Materialien wie Wolle und Seide ist das Parfum gut wahrzunehmen, da diese den Duft nicht verfälschen. Achten Sie hierbei allerdings darauf, dass keine Parfumflecken durch das Parfumöl und den Alkohol auf dem Material entstehen.
Wissenswert

Coco Chanel empfahl jeder Frau: „Parfümieren Sie sich da, wo Sie gerne geküsst werden möchten“.

Wenn Sie ein Parfum auftragen, gelangen die Duftstoffe oftmals auch in Ihre Nase. Meist fängt diese an zu kribbeln, sobald das Parfum zerstäubt wird. Die einzelnen Duftpartikel reizen die Nasenschleimhäute. Das Niesen stellt eine Reaktion des Körpers dar, da er die Duftstoffe als Fremdkörper registriert, die er möglichst schnell wieder loswerden möchte.
Achtung!
Starke Reaktionen sollten Sie von einem Arzt abklären lassen.
 
Wenn Sie nach der Anwendung eines Parfums starke Niesanfälle bekommen, sollten Sie dies bei einem Hautarzt abklären und gegebenenfalls einen Allergietest machen lassen.
Viele Menschen genießen im Sommer regelmäßige Sonnenbäder. Auf Parfum sollten Sie allerdings lieber verzichten, wenn Sie sich direkter Sonnenstrahlung aussetzen. Der Alkohol in Parfums steht im Verdacht, in Kombination mit UV-Licht dauerhafte Pigmentstörungen zu verursachen. Besonders Bergamott-, Lavendel-, Sandelholz- und Zedern-Öl sowie Moschus sollen die Haut noch lichtempfindlicher machen.
 
Der Farbstoff Melanin, den die Haut-Oberfläche bildet, schützt die Haut vor den aggressiven UV-Strahlen der Sonne, indem er diese dunkler und damit lichtundurchlässiger macht. Pigmentstörungen entstehen, da die pigmentbildenden Zellen der Haut zu viel Melanin produzieren und an die Hautoberfläche abgeben. Dadurch entstehen unschöne braune Flecken auf der Haut. 
 
Insbesondere sind ältere Menschen, Menschen mit empfindlicher Haut sowie Menschen mit roten oder blonden Haaren anfällig für ein gehäuftes Auftreten solcher Pigmentstörungen. Oft zeigt sich die Melanin-Überproduktion auch durch die Bildung von Sommersprossen. Doch im Gegensatz zu den Pigmentflecken, die durch die Verwendung von Parfum und gleichzeitigem Sonnenbaden entstehen, verflüchtigen sich Sommersprossen mit der Zeit wieder, sobald die Haut nicht mehr der Sonne ausgesetzt wird.
Bedenken Sie
Sonnenbäder können Pigmentflecke verursachen.
 
Wenden Sie Parfum nicht auf Körperstellen an, die der Sonne ausgesetzt sind – insbesondere nicht, wenn Ihre Haut grundsätzlich empfindlich ist. Dies betrifft vor allem Arme, Beine, Gesicht und Oberkörper.
Vermeiden Sie zu lange und zu häufige Sonnenbäder, um die Bildung unschöner Pigmentflecke zu verhindern. Schützen Sie sich bei direkter Sonneneinstrahlung immer mit einer Sonnencreme und tragen Sie zudem gegebenenfalls einen Sonnenhut.
Ein Parfum setzt sich aus verschiedenen Duftstoffen zusammen, die mit unserer Haut reagieren. Dabei werden einige ätherische Öle sehr gut, andere weniger gut von der Haut aufgenommen. Zudem gibt die Haut die Duftstoffe im Laufe der Zeit unterschiedlich stark ab. Das führt dazu, dass der Duft ein und desselben Parfums unterschiedlich riechen kann.
 
So einzigartig ein Duft ist, so individuell sind auch die Eigenschaften unserer Haut. Beispielsweise beeinflussen Alter, Essgewohnheiten und pH-Wert der Haut, wie ein bestimmter Duft riecht. Mit zunehmendem Alter verändert sich beispielsweise der Hormonhaushalt, was unter anderem einen Einfluss auf die Beschaffenheit unserer Haut hat. Es kann sein, dass Sie einen Duft, den Sie über Jahrzehnte hinweg geliebt haben, plötzlich nicht mehr an sich riechen können. Oder wenn Sie z. B. scharfe Speisen zu sich nehmen, verändert sich dadurch Ihre Körperchemie. Ihr Parfum duftet in der Regel intensiver, kann jedoch nicht alle Duftnoten völlig entfalten.
Recherche Tipp
Wie Hautbakterien den Geruch eines Parfums verändern können, lesen Sie in einem Artikel auf der Internetseite stern.de.
Sollten Sie Allergiker sein, können Sie auf verschiedene Parfums sehr unterschiedlich reagieren. Es ist daher ratsam, sich vor dem Kauf eines Parfums auf dessen Inhaltstoffe testen zu lassen – ganz besonders dann, wenn Sie bereits allergisch auf ein Parfum reagiert haben.

 

Auswahl

Ein Duft kann bestimmte Gefühle und Erinnerungen in Ihnen wecken und zudem Ihre Persönlichkeit unterstreichen. Unter all den unzähligen Parfum-Typen den perfekten Duft für Sie zu finden, ist nicht leicht. Es gibt 2 verschiedene Möglichkeiten, die Ihnen bei einer ersten Orientierung helfen können. Zum einen können Sie einen Duft nach Ihrem Charakter auswählen, zum anderen nach Ihrem Hauttyp.
Im Folgenden finden Sie eine Übersicht, welche Duftnoten zu welchem Charakter passen:
 
  • Elegant
    Sind Sie ein eleganter Typ, greifen Sie zu einem Parfum mit blumigem oder orientalischem Duft. Gerne dürfen diese Duftnoten einen holzigen Akzent haben. Ältere Damen können sich hierbei für pudrige, blumige Akzente entscheiden.
     
  • Geschäftstüchtig
    Wenn Sie sich selbst als Karrierefrau bezeichnen würden, empfiehlt sich für Sie ein edler, femininer Duft, der Ihr Selbstbewusstsein unterstreicht. Am besten suchen Sie sich einen „Klassiker“ unter den Parfums aus.
     
  • Romantisch
    Als romantische Frau sollten Sie besonders zu blumigen Düften greifen. Jüngere Frauen können sich hierbei für erfrischende Zitrus-Akzente entscheiden.
     
  • Sportlich
    Sollten Sie ein sportlicher Typ sein, meiden Sie besonders schwere, opulente Düfte. Am besten eignen sich fruchtige, leichte Duftnoten für Sie. Zitrus-Akzente beispielsweise wirken leicht und frisch.
     
Im Folgenden finden Sie eine Übersicht, welche Duftnoten zu welchem Hauttyp passen:
 
  • Fettige Haut
    Auf fettiger Haut duftet ein Parfum in der Regel länger und intensiver als auf trockener Haut. Sollten Sie fettige Haut haben, empfehlen sich würzige und orientalische Düfte. Am besten harmonieren hier Zimt, Ylang-Ylang und Jasmin.
     
  • Trockene bzw. empfindliche Haut
    Auf trockener Haut duftet ein Parfum in der Regel nicht so lange und intensiv wie auf fettiger Haut. Frische, fruchtige Duftnoten –insbesondere mit Zitrus-Aromen wie Bergamotte – eignen sich optimal, wenn Sie trockene bzw. empfindliche Haut haben.

Genauere Informationen zu den einzelnen Düften können Sie in unserem Kaufberater unter Duft nachlesen.

Dosierung

Besonders wichtig im Umgang mit Parfum ist seine Dosierung. Selbst ein Parfum, das wohlriechend ist und einen leichten bzw. feinen Duft besitzt, kann penetrant wirken, wenn es in zu großen Mengen aufgetragen wird.
 
Im Folgenden finden Sie einige Tipps für die richtige Dosierung:
 
  • Testen Sie Ihr neues Parfum.
    Da sich Düfte in ihrer Intensität sehr voneinander unterscheiden, sollten Sie anfangs ein wenig mit Ihrem ausgewählten Duft experimentieren.
     
  • Steigern Sie die Dosis schrittweise.
    Mit der Zeit werden Sie ein Gespür dafür bekommen, welche Mengen Sie auftragen müssen, damit ein bestimmter Duft als angenehm und dezent wahrgenommen wird.
  • Ziehen Sie andere Menschen zu Rate.
    Jeder empfindet ein und denselben Duft und dessen Intensität anders. Befragen Sie mehrere Menschen in ihrem Umfeld, wie sie Ihren Duft an Ihnen wahrnehmen.
Tipp

Falls Sie einmal aus Versehen zu viel von Ihrem Lieblingsparfum aufgetragen haben, können Sie mit etwas Zitronenschale darüber gehen, um den Duft zu neutralisieren. Vorsicht ist hier allerdings geboten, wenn Sie empfindliche Haut besitzen, da Zitronensäure Hautirritationen hervorrufen kann.

Haltbarkeit

Einen genauen Zeitpunkt, ab dem ein Parfum nicht mehr haltbar ist und somit von einer Verwendung abgesehen werden sollte, gibt es nicht.
Wissenswert
Wenn ein Parfum schlecht wird, „kippt“ es. 
Dies bedeutet, dass die chemische Zusammensetzung des Parfums einen Schaden genommen hat.

Einige Hersteller versehen die Verpackung mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum, das meist zwischen 12 und 36 Monate umfasst. Die Haltbarkeit hängt allerdings stark davon ab, wie und wo Sie Ihr Parfum lagern.

Informationen zur Aufbewahrung von Parfum finden Sie unter der Frage: Wie lagere ich Parfum optimal?

Sie sollten von der weiteren Verwendung eines Parfums absehen, wenn Ihnen folgende Merkmale auffallen:
 
  • Das Parfum hat seinen ursprünglichen Duft verloren.
    Wenn Ihr Lieblingsduft plötzlich nicht mehr so angenehm riecht, wie Sie ihn in Erinnerung haben, oder Ihnen beim Auftragen sogar ein eher „ranziger“ Duft in die Nase steigt, sind dies deutliche Zeichen dafür, dass die chemische Zusammensetzung des Parfums einen Schaden genommen hat.
     
  • Die Farbe des Parfums hat sich verändert.
    Falls Ihnen auffallen sollte, dass die Farbe Ihres Lieblingsparfums im Laufe der Zeit stetig dunkler wird, sollten Sie es lieber nicht mehr verwenden.
     
  • Das Parfum fühlt sich ölig auf der Haut an.
    Ein gutes Parfum sollte kein öliges Gefühl auf Ihrer Haut hinterlassen, sondern sich eher wie Wasser anfühlen, mit dem Sie sich besprühen. Falls Sie ein öliges Gefühl auf Ihrer Haut verspüren, sollten Sie das Parfum besser entsorgen – es besteht die Gefahr, dass es „gekippt“ ist.

     

Herstellung

Grundsätzlich gibt es 4 unterschiedliche Methoden der Parfum-Herstellung. Im Folgenden werden wir Ihnen einen groben Überblick über diese geben:
 
  • Enfleurage
    Diese Methode wird zur Verarbeitung von Blüten verwendet, da diese auf Hitze sehr empfindlich reagieren. Dazu gehören z. B. die Blüten von Jasmin, Flieder, Hyazinthen, Veilchen. Es gibt die „kalte Enfleurage“ und die „heiße Enfleurage“, die als „Mazeration“ bezeichnet wird. Bei der kalten Enfleurage werden Glasplatten mit geruchsneutralem Rinder- oder Schweineschmalz bearbeitet, auf welche über einen Zeitraum von 3 Monaten täglich neue Blüten gelegt werden. So kann das Fett nach und nach die wertvollen ätherischen Öle aufnehmen. Dieses gesättigte Fett wird mit hochprozentigem Ethanol ausgewaschen, um das Blüten-Öl vom Fett zu trennen. Das Ergebnis ist reines Blüten-Öl, das wegen des Aufwands allerdings auch sehr teuer ist. Daher ist dieses Verfahren selten. Bei der heißen Enfleurage werden Fett und Blüten hingegen gemeinsam auf ca. 60 °C erwärmt, wobei die Blüten nach jeder Erhitzung ausgetauscht werden. Das Fett wird später mit Alkohol ausgewaschen, wie es bei der kalten Enfleurage der Fall ist.
     
  • Destillation
    Dieses Verfahren wird zur Verarbeitung von Hölzern und Kräutern verwendet, weil diese im Vergleich zu Blüten höheren Temperaturen standhalten können. Während der Destillation entziehen Wasserdampf und Wasser den Pflanzenbestandteilen die ätherischen Öle. Diese werden aufgefangen. Mit Hilfe spezieller Trichter lassen sich die Öle vom Wasser leicht trennen, weil sich die Öle nicht mit dem Wasser vermischen, sondern – abhängig von ihrer Dichte – oberhalb oder unterhalb schwimmen. Das Ergebnis ist reines ätherisches Öl.
     
  • Expression
    Bei dieser Methode werden die Schalen der Zitrusfrüchte (z. B. Orangen und Mandarinen) aufgebrochen und ausgepresst. Da dies häufig noch von Hand geschieht, handelt es sich bei diesem Verfahren um eine überaus schonende Methode zur Gewinnung von Zitrusölen. Würden diese destilliert, würden deren ätherische Öle verändert oder sogar zerstört.
     
  • Extraktion
    Dieses Verfahren wird heutzutage überwiegend für die Gewinnung von Duftstoffen eingesetzt. Mit Hilfe flüchtiger Lösungsmittel wie unter anderem Äther oder Butan werden die Duftöle verschiedener Pflanzen oder tierischer Grundstoffe extrahiert. Während der anschließenden Destillation verflüchtigt sich das Lösungsmittel und es entsteht die sogenannte „Essence concrète“. Dies geschieht bei niedrigen Temperaturen, da die Lösungsmittel einen niedrigeren Siedepunkt als Wasser haben. Dadurch bleiben bei diesem Vorgang mehr Riechstoffe erhalten. Die „Essence concrète“ enthält neben ätherischen Ölen auch Farbstoffe und Wachse, daher wird sie erneut gereinigt. Übrig bleibt die „Essence absolue“ – reines Blütenöl.

     

Lagerung

Die Haltbarkeit eines Parfums hängt stark von den Bedingungen seiner Lagerung ab. Wer möglichst lange Freude an seinem Lieblingsduft haben möchte, sollte folgende Tipps berücksichtigen: 
 
  • Lagern Sie Ihr Parfum möglichst kühl.
    Parfum sollte kühl gelagert werden, allerdings nicht im Kühlschrank. Besonders gut eignet sich ein Zimmer, das auch an Wintertagen nicht stark beheizt wird. Das Schlafzimmer wäre hierbei dem häufig beheizten Badezimmer vorzuziehen, da dies im Vergleich zu anderen Räumen meist kühler ist.
  • Lagern Sie Ihr Parfum eher dunkel.
    Sie sollten ihr Parfum möglichst dunkel lagern. Auch wenn Sie Ihre einzigartigen Flakons und Parfumfläschchen am liebsten als Blickfang ins Regal stellen würden, bekommt es dem Inhalt wesentlich besser, wenn Sie sie in einem Schrank oder in einer Pappschachtel aufbewahren.
     
  • Setzen Sie Ihr Parfum nie direkter Sonnenstrahlung aus. 
    Dunkle Flakons aus getöntem Glas haben den Vorteil, wie eine Sonnenbrille zu wirken. Dennoch gilt generell, dass Sie ihr Parfum nicht dem direkten Sonnenlicht aussetzen sollten. Es bekommt ansonsten nicht nur zu viel Licht ab, sondern erwärmt sich auch, was den Duft wiederum negativ beeinflusst.
Tipp

Wenn Sie ihren Lieblingsduft gut pflegen, können Sie ihn unter Umständen mehr als 20 Jahre lang benutzen.

Parfum-Arten

Ein Natur-Parfum enthält keine synthetischen Bestandteile, sondern besteht unter anderem aus naturreinen ätherischen Ölen (z. B. Blüten-Öl),  Extrakten, Harzen und Balsamen. Die Inhaltsstoffe werden in Alkohol oder fetten Ölen (z. B. Jojoba-Öl) gemischt. Sollten Sie viel Wert auf Nachhaltigkeit und Tierschutz legen, empfiehlt sich ein Natur-Parfum für Sie.
 
Das „Original Eau de Cologne“ oder auch „Echt Kölnisch Wasser“ stellt ein besonderes Duftwasser in der Geschichte des Parfums dar.
 
Es ist geschützt und eine beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragene Marke der Kölner Hersteller. Am bekanntesten ist die Marke 4711, deren Name sie der ehemaligen Hausnummer der Firma Muelhens GmbH & Co. KG in der Glockengasse zu verdanken hat.
 

Preis

Dem Preis eines Parfums sind kaum Grenzen gesetzt. Folgendermaßen variieren die Kosten zwischen den einzelnen Verdünnungsklassen:
 
Verdünnungsklasse Preis
Eau de Solide (40 ml) 2-200€
Eau de Cologne (40 ml) 3-90€
Eau de Toilette (40 ml) 8-120€
Eau de Parfum (40 ml) 9-290€
Extrait Parfum (40 ml) 60-350€

Die kostenintensivsten Inhaltsstoffe eines Parfums sind die Blütenöle. Beispielsweise werden für nur wenige Tropfen reinen Rosenöls mehrere Tonnen frischer Rosenblätter benötigt. Hier steckt also neben dem Rohstoffpreis auch ein enormer Aufwand dahinter, weshalb insbesondere Rosenöl entsprechend teuer ist.
 
Je mehr Essenzen für eine Duftkomposition verwendet werden, desto exklusiver, edler, abwechslungsreicher und hochpreisiger ist der Duft eines Parfums. Generell bestehen Parfums aus 60-70 Duftkomponenten. Es lassen sich aber auch Parfums mit weit über 100 verschiedenen Essenzen in nur einer Komposition finden.
Tipp

Bei einem hochwertigen Duft genügen oftmals nur sehr kleine Mengen, um eine angenehme Duftwirkung zu erzielen. Ein weiterer Vorteil: Sie können sich den ganzen Tag über an Ihrem Duft erfreuen und müssen meist nicht noch einmal nachsprühen.

Parfums, die minderwertige Inhaltsstoffe enthalten, sind entsprechend preiswerter. Weil diese allerdings häufig mit Alkohol und anderen Stoffen künstlich gestreckt werden, haben sie häufig einen beißenden Abgang und verursachen bei ihrem Träger häufiger Kopfschmerzen. 
 
Weiterhin spielt auch der Flakon für den Preis eine wesentliche Rolle. Je aufwändiger und einzigartiger ein Parfumfläschchen gestaltet ist, desto höher ist in der Regel auch sein Preis.
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