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Produkteigenschaften
| Marke | Ubisoft |
|---|---|
| EAN | 3307215804285 |
| Gelistet seit | Februar 2016 |
| Ausführung | Box |
| Erscheinungsjahr | 2016 |
| Genre | Action, Rollenspiel, Strategie, Beat-em up, Shooter |
| Produktlinie | The Division |
| Produkttyp | Standardedition |
| Publisher | Ubisoft |
| Sprache | deutsch, englisch, norwegisch, französisch, finnisch, dänisch, chinesisch, koreanisch, spanisch, ungarisch, schwedisch, italienisch, tschechisch, polnisch, niederländisch |
| Altersfreigabesystem | PEGI |
|---|
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Professionelle Testberichte
The Division ist das nächste Spiel, das die Messlatte für die Grafikansprüche ein Stück höher legt. Egal ob Wetter-, Licht- oder Schnee-Effekte, die Optik kann sich insgesamt sehen lassen und trägt enorm zur packenden Atmosphäre des Spiels bei. Nach einer Pockenepidemie steht ganz New York zur Weihnachtszeit unter Quarantäne. Als Teil einer Spezialeinheit muss man nun zum einen für Ordnung sorgen und zum anderen der Ursache der Seuche auf den Grund gehen. The Division beinhaltet dabei von MMORPG- über Shooter- bis hin zu Aufbauelementen eine breite Palette unterschiedlicher Genreeinflüsse. Die KI ist leider etwas schwach geraten, viele Gegner lassen sich zu leicht beseitigen, während die Bossgegner unrealistisch lange am Leben bleiben. The Division ist in der Lage, vielfältige Informationen für den Spieler übersichtlich aufzubereiten. Die Spielelemente sind recht komplex, auf Tutorials kann man sich für ein besseres Verständnis jedoch nicht verlassen. Die Handlung hat viele ergreifende Momente zu bieten. Als Mehrspieler bietet The Division deutlich mehr Unterhaltung und Möglichkeiten. Die sogenannte Dark Zone erlaubt den Angriff auf andere Spieler und sorgt für noch mehr Nervenkitzel. Das Spiel lohnt sich dank seines großem Umfangs und der gelungenen Atmosphäre.
The Division lässt sich sowohl alleine, als auch im Team durchspielen. Es besticht mit seiner grandios eingefangenen Endzeit-Atmosphäre und der optisch mitreißenden düsteren Spielwelt. Auch die Audiokulisse passt perfekt zum Setting. Die größte Spannung erwartet einen zweifelsohne in der sogenannten Dark Zone, in der man sich mit anderen Spielern messen kann. Doch sie offenbart ihr volles Potenzial erst ab Stufe 30. Inhaltlich imponieren die zahlreichen Haupt- und Nebenmissionen, die große Waffenauswahl, die umfangreichen Ausrüstungsoptionen und die sinnvollen Belohnungen. Dem Missionsdesign und dem End-Game mangelt es zwar an Abwechslung, aber das werden künftige Erweiterungen verbessern. In Sachen Gameplay mischt der Titel gekonnt komplexe Rollenspiel-Mechaniken mit taktischen Kämpfen und zusammen mit menschlichen Mitspielern ist die Dynamik noch um einiges höher. Solisten werden sich eine bessere Gegner-KI wünschen.
Ein detailliert nachgebautes New York und eine Epidemie sind die Bestandteile von Division, welche die Erwartungshaltung schon vor der Veröffentlichung sehr groß werden ließ. Technisch ist das Spiel auch sehr gut umgesetzt. Die emotionale Dimension kann dagegen aufgrund einer kühlen Darstellung nicht überzeugen. Inmitten der Anarchie wird man als Mitglied der namensgebenden Undercover-Eliteeinheit entsandt, um den Frieden wiederherzustellen. Im Verlauf des Spiels mischen sich Rollenspiel- und Actionelemente. Die Spielumgebungen könnten etwas lebendiger sein und den Missionen sowie Gegnertypen fehlt es an Abwechslung. Erst im Mehrspielermodus, vor allem zusammen mit Freunden, kann The Division sein volles taktisches Potenzial entfalten. Die Herausforderungen sind stets hoch. Letztendlich verbirgt sich hinter der grafisch perfekten Abbildung von Manhattan ein relativ einfallsloses Spiel, welches sein Potenzial zum großen Hit leider verschenkt hat. Als Multiplayer bietet es jedoch gute Unterhaltung für zwischendurch und Fans von Shootern werden bestens bedient.
Es gibt keinen Aspekt, in dem The Division nicht überzeugt. Das Spieldesign fasziniert vor allem: Es handelt sich hier um ein Rollenspiel mit viel Third-Person-Action, das durch seine offene Spielwelt glänzt und online kooperativ spielbar ist. Server-Fehler stören das Erlebnis allerdings nicht selten. Das Craft- und das Loot-System treiben einen gut an, aber auch die fordernden Gegner tragen dazu bei. Der größte Anspruch liegt definitiv in der Dark Zone, in der man Gegenstände sammeln und gegen KI- oder menschliche Feinde kämpfen muss. Die Größe der Dark Zone fällt jedoch etwas unzureichend aus. Die Präsentation gehört ebenfalls zu den Pro-Argumenten, denn die Grafik ist erstklassig und die Inszenierung punktet durch die herausragenden Zwischensequenzen. Die Ruinen der Stadt New York bieten eine mitreißende Atmosphäre und die Story rund um eine Pockenepidemie, die die Zivilisation zu Grunde richtet, überzeugt.