Die billiger.de Gesamtnote setzt sich zu gleichen Teilen aus Nutzerbewertungen und Testberichten zusammen.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Allgemein | |
| Marke | Electronic Arts |
| EAN | 5030931113741 |
| Gelistet seit | Mai 2015 |
| Ausführung | Box |
| Genre | Rennspiel |
| Produktlinie | Need for Speed |
| Produkttyp | Standardedition |
| Publisher | Microsoft |
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Alterseinstufung | |
| Altersfreigabesystem | USK |
| PEGI-Freigabe ab (Jahren) | 12 |
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| billiger.de Beliebtheitsrang | |
| Nr. 30 | in Standardedition |
Need for Speed: Hot Pursuit Remastered Xbox One | Zustand: Neu OVP
Der 2015er Neustart der Need-for-Speed-Rennspielserie gönnt sich für eine Empfehlung zu viele Kompromisse. Hersteller Electronic Arts setzt vielmehr auf den erzählerischen Aspekt statt aufs Gameplay, aber genau dort stechen die größten Schwächen des Titels ins Auge: Die Dialoge fallen extrem flach aus, die Protagonisten agieren unattraktiv, sogar überschaubar und ein Spannungsniveau à la Fast and the Furious erreicht die Story niemals. Spielerisch ist die Vielfalt an Tuning-Optionen einzig positiv hervorzuheben, jedoch mindert der unübersichtliche und ärgerliche Menü-Aufbau dabei den Spaßfaktor. Durchaus lobenswert ist die optische Präsentation zumindest. Insgesamt gibt es Verbesserungsbedarf in Hülle und Fülle.
Electronic Arts legt einen Neustart der berühmten Need-for-Speed-Autorennspielreihe mit diesem 2015er Titel hin. Er erfüllt zwar die meisten Erwartungen, aber es gibt noch Verbesserungspotenzial, vor allem weil eine Pausefunktion fehlt und ein Internetanschluss zum Spielen immer nötig ist. Auch die Präsentation ist nicht in jeder Hinsicht überzeugend: Während die optische Darstellung spektakulär ausfällt, mangelt es der Musikuntermalung an Vielfalt. Der Umfang lässt hingegen nichts zu wünschen übrig: Die offene Rennwelt glänzt durch den Tag-und-Nacht-Wechsel sowie die verschiedenen Wetterbedingungen und viele wundervolle Missionen und Belohnungen liegen vor. Zudem ist die Fahrzeugauswahl reichlich und die Auto-Anpassungsoptionen sind unzählig. Das Fahrgefühl wirkt alles in allem echt mitreißend, was noch am grandiosen Drift liegt, aber die Gummiband-KI stört etwas.
“Need for Speed“ ist ein gelungenes Spiel, das mit tollem Fahrgefühl und großer Spielwelt begeistert, allerdings können die Erwartungen nur zum Teil erfüllt werden. Positiv aufgefallen sind die große Auswahl an Fahrzeugen und die vielen Einstellungsmöglichkeiten. Man kann z.B. sein Auto nach Geschmack personalisieren, was richtig Spaß macht. Allerdings sind die Videosequenzen mit echten Schauspielern nicht besonders gelungen, unter anderem auch wegen der nicht überzeugenden deutschen Synchronisierung. Ein weiterer Nachteil erweist sich im Spielablauf durch das ständige Klingeln des Handys, was den Spielern richtig auf die Nerven geht. Die Grafik ist toll, aber die ständige dunkle Lichtstimmung kann nicht wirklich gute Laune verbreiten. Dagegen macht es einen positiven Eindruck, dass man auch ohne Rennen Reputationspunkte erwerben und somit schnell auf das nächste Niveau weitergehen kann. Im Großen und Ganzen fällt die Bewertung zum “Need for Speed“ befriedigend aus.
Im Gegensatz zu vielen anderen realistischen Rennspielen, legen die Macher von Need for Speed den Fokus auf getunte Wagen und illegale Straßenrennen. Dies alles wird garniert mit einer Rahmenhandlung, die aufgrund fehlender Tiefe nicht so recht überzeugen kann. Ort des Geschehens ist Ventura Bay, die leeren nächtlichen Straßen der Stadt erinnern stark an L.A. Generell finden sich viele Elemente wieder, die schon bei dem Need for Speed Ableger Rivals auftauchten. Eine Vielzahl an Autos aus den letzten 40 Jahren steht zur Verfügung, die sich in einem enormen Umfang gestalten lassen. Die Zwischensequenzen sind mit echten Schauspielern gedreht und wirken mehr als peinlich. Auch die deutsche Synchronisierung kann kaum überzeugen. Im Verlauf des Spieles werden verschiedene Rennen absolviert. Bei Gewinn enthält man Reputationspunkte, die eine Aufrüstung des Wagens erlauben. In Ventura Bay ist es stets Nacht oder verregnet. Leider ist kein Tag- und Nacht-Wechsel vorhanden. Die einfache Steuerung und die große Spielewelt wissen zu überzeugen, dennoch fällt auf, dass kaum Menschen auf den Straßen sind. Der Online-Zwang erlaubt keinen Neustart der Karriere, hinterlässt aber auch keine Daten auf der eigenen Konsole. Mit viel Nostalgie und großem Umfang ist Need for Speed recht gelungen, im Vergleich zu den früheren Klassikern, hat diese Version jedoch eindeutig das Nachsehen.
In Sachen Autorennspiele versucht Spiel-Gigant Electronic Arts dieses Jahr der Need-for-Speed-Reihe frische Luft mit einem Neustart zu bringen, aber das misslingt sehr. Lediglich die audiovisuelle Darstellung weiß durch eine großartige Fahrzeug- und Umgebungs-Grafik sowie durch eine packende Soundkulisse zu überzeugen. Die Frustration beginnt aber schon bei der technischen Umsetzung, denn Framerate-Einbrüche und Pop-Ups sind keine Seltenheit. Spielerisch enttäuscht das minderwertige Fahrverhalten, das ohne manuelle Anpassungen den Spielspaß total verderben würde. Hinzu kommen eine Balance-Schwäche mit dem Gummiband-Effekt sowie eine eher schwache Story. Was den Umfang angeht, liegen zwar 51 Boliden vor, ein richtiges Geschwindigkeitsgefühl fehlt jedoch und die Tuning-Möglichkeiten, wenn auch recht vielfältig, lassen sich nicht bei jedem Automodell vollständig ausnutzen.