Dampfduschen (1.698 Angebote bei 19 Shops)
























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Ratgeber Dampfduschen


Ratgeber Dampfduschen


Nach einem harten Arbeitstag heimzukehren und dort die Behandlung einer Dampfdusche in Anspruch zu nehmen, kann sehr entspannend sein. Die Dampfdusche erledigt im Grunde die Arbeit einer Sauna und verschafft dem Körper ein immenses Wohlgefühl. Die Systeme sind unterschiedlich ausgerichtet. So lässt sich per Dusche eine Akupunkturmassage durchführen. Andere Kabinen sind mit speziellen Features ausgestattet, die der Nutzer auf seine persönlichen Wohlfühl-Vorlieben abstimmen kann.

Da die Anschaffung einer Dampfdusche jedoch mit erheblichen Kosten verbunden ist, haben wir in diesem Ratgeber alle nötigen Informationen für Sie zusammengefasst. Anhand der hier vorliegenden Informationen erhalten Sie einen guten Einblick in die Welt der Dampfduschen und können danach entscheiden, welches System Sie für das Richtige halten.

Überlegungen vor dem Kauf

Dampfduschen bestehen, anders als gewöhnliche Nasszellen, aus einem geschlossenen Raum, dessen Vorderseite meist transparent gehalten ist. Durch den abgeschlossenen Raum kann der Dampf gut verteilt werden. Für viele ist diese Art der Entspannung eine gute Alternative zur Sauna.

Welche Merkmale zeichnen eine gute Dampfdusche aus?

- Die Dampfdusche lässt sich zum Entspannen und Duschen nutzen
- Sie ist in unterschiedlichen Formen erhältlich
- Sie besitzt neben der Dampffunktion noch andere Features
- Sie ist meist zusätzlich beleuchtet

Fragen Sie sich, wofür Sie die Dampfdusche hauptsächlich gebrauchen möchten und vermessen Sie den Ort, wo sie aufgestellt werden soll, genau ab. Nur so ist gewährleistet, dass Sie viel Freude an dem Gerät haben.

Der Sinn und Zweck einer Dampfdusche

Viele Menschen wählen nach der Arbeit den Weg zum Schwimmbad. Denn dort gibt es nicht nur die Möglichkeit, sich bei ein paar Bahnen vom Arbeitsalltag abzulenken. Auch die Sauna nutzen viele, um sich mit den heilenden Dämpfen etwas Gutes zu tun. Dass Dampf schon zur Antike den Menschen sehr hilfreich war, zeigen die Aufzeichnungen der Römer, die in speziellen Bädern bei viel Dampf und heißem Wasser ihre Freizeit verbrachten.

Inzwischen ist die Technik soweit, dass auch im Innenraum eine Art Sauna in Form der Dampfdusche Platz finden kann. Hierbei arbeiten die meisten Geräte zwar nicht mit dem klassischen Aufguss, doch die Anlage ist durchaus dazu in der Lage, die nötige Atmosphäre zu schaffen, um zu entspannen.

Neben der Fähigkeit, in ihr zu entspannen, kann die Dampfdusche zur regulären Körperpflege genutzt werden. Da der Raum in sich geschlossen ist, läuft keinerlei Wasser über, der Dampf bleibt innerhalb der Zelle.

Der Aufbau
Die Basis der Dampfdusche besteht aus einer soliden Wanne, die nicht nur zum Auffangen des Wassers genutzt wird, sondern auch einen Anschluss an das Abwassersystem besitzt. Dazu kommt eine Säule, die mit allen statischen Elementen ausgestattet ist, um entweder einer Massagedusche nachzugehen oder Dampf zu erzeugen. Die Säule ist mit unterschiedlichen Düsen ausgestattet, welche die verschiedenen Aufgaben übernehmen. Hier ist meist auch der Duschkopf untergebracht, der sich flexibel einstellen lässt.

Die Seiten der Dampfdusche sind mit Glasscheiben verkleidet. Diese verlaufen entweder gerade oder je nach Bauform auch rundlich. Es gibt Dampfduschen in quadratischer, rechteckiger und abgerundeter Form. Die abgerundete Front ist meist bei Bädern, in denen nicht viel Platz herrscht, empfehlenswert. Die Türen lassen sich mit Hilfe einer Leiste aufschieben oder wie eine gewöhnliche Tür aufklappen. Letztere Modelle sind jedoch nur dann empfehlenswert, wenn genügend Platz vorhanden ist.

Ein aufgesetztes Dach rundet die Dampfdusche ab. Hier ist meist auch die Basis für die Lichteffekte angesiedelt. Zusätzlich besitzen manche Modelle eine Regendusche in der Decke, die das Wasser in einzelne Tropfen auftrennt und der darunter Stehende sich so fühlt, als würde er im Regen spazieren gehen.

Die Dampfdusche ist ein in sich geschlossener Raum, der es nicht zulässt, dass Dampf oder Wasser ins umliegende Badezimmer gelangen.

Spezielle Features
Neben dem Duschen besitzt eine Dampfdusche weitere Features. Mit dazu gehört vorrangig die Anbringung von Massagedüsen. Diese sind meist in der Säule am Rücken der Dusche angebracht. Sie stoßen das Wasser mit einem individuell einstellbaren Druck aus. Da die Strahlen meist auf den Rücken gerichtet sind, hat dies einen entspannenden Massageeffekt. Die Düsen reichen oft vom Po bis zur Halswirbelsäule.

Des Weiteren haben viele Modelle die Fähigkeit, zusätzliches Licht auszustrahlen. Da es inzwischen weitreichend bekannt ist, dass auch Licht eine Auswirkung auf das menschliche Empfinden hat, macht sich dies die Dampfdusche zunutze. In Verwendung sind inzwischen vielfach LEDs, da diese Strom sparen und nicht viel Energie zur Beleuchtung benötigen. Auch das Licht ist einer der einstellbaren Faktoren. Die einen mögen eher rötliches oder lilafarbenes Licht, während andere Menschen bei blauem Licht perfekt entspannen können.

Neben der gewöhnlichen Dusche haben manche Dampfduschen in der Decke einen zusätzlichen Duschkopf eingebaut. Dieser ist so groß gehalten, dass er fast den ganzen Durchmesser des Körpers von oben einnehmen kann. Aus ihm tropfen auf Wunsch einzelne Wassertropfen. Das Gefühl, im Regen zu stehen, hat auf viele Menschen einen sehr entspannenden Effekt.

Ein Element, welches fast alle Geräte besitzen, ist ein separater Sitz. Da die Dampfdusche keine Sache von fünf Minuten ist, möchten manche Menschen sich während des Gebrauchs zur Entspannung hinsetzen. Die meisten Sitze sind, je nach Größe, fest integriert oder lassen sich für den Gebrauch auf Wunsch herunter- oder hochklappen. Es gibt auch Modelle, welche die gleichzeitige Nutzung zweier Personen zulässt. Entsprechend viele Sitze sind auch integriert.

Die richtige Pflege

Da die Dampfdusche nicht selten mit etwas kalkhaltigem Wasser gespeist wird, muss speziell die Front immer wieder gereinigt werden. Dies lässt sich mit einer speziellen Pflege aus dem Fachhandel erledigen. Ein Glasreiniger reicht für die reguläre Reinigung völlig. Viele Modelle sind auch mit einer Schicht versehen, welche das Wasser förmlich abperlen lässt. Dementsprechend leichter lässt sich das Glas säubern. Die Beschichtung verschwindet leider mit der Zeit. Doch sie lässt sich mittels eines speziellen Präparats wieder erneuern. Dieses wird auf das Glas aufgetragen und zieht kurz ein. Danach reibt man die Scheiben lediglich mit einem trockenen Lappen ab und die Beschichtung ist wiederhergestellt.

Viele Nutzer gewöhnen sich an, einen Abzieher mit Gummilippe mit in die Zelle zu nehmen, um die Scheiben nach dem Gebrauch mit dem Werkzeug zu reinigen. Diese Vorgehensweise ist effektiv und geht schnell, um der Dampfdusche wieder ein sauberes Äußeres zu verleihen. Außerdem erspart man sich eine ständige Reinigungspflicht. Ist es dann dennoch notwendig, die Nasszelle zu reinigen, geht die Reinigung viel leichter, da sich meist durch die Zwischenreinigung nicht so viele Kalk- oder Wasserflecken absetzen konnten.

Die Duschwanne lässt sich mit einem normalen Reiniger, aber keineswegs mittels Scheuermittel, reinigen. Um sie zum Glänzen zu bringen, nutzt man in den meisten Fällen ein Mikrofasertuch, welches die Nässe gut aufsaugen kann und der Wanne neuen Glanz verleiht.

Fachgerechte Installation

Die meisten Anbieter bieten ihren Kunden an, die Dampfdusche direkt vor Ort aufzubauen. Somit entfällt ein mühseliger Aufbau in Eigenregie. Zwar kostet es meistens einen Aufpreis, doch können Sie so sichergehen, dass alles fachgerecht angeschlossen ist.

Wenn Sie sich für ein Modell entschieden haben, werden Sie sicherlich viel Freude daran haben und nun in Zukunft auch daheim die nötige Entspannung genießen.
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