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Ratgeber Saunen


Erstellt: 22.03.2017 | Aktualisiert: 12.06.2018 | Autor: Online-Redaktion 

Wissen kompakt

Ein Saunabesuch verwöhnt Seele, Geist und Körper. Die Wärme lockert Ihre Muskulatur, Verspannungen lösen sich und Sie entspannen. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie die wohlige Wärme und regenerierende Ruhe der Sauna fern vom Alltagsstress. 

Ein regelmäßiger Saunabesuch wirkt sich positiv auf Ihre Gesundheit aus. Das Schwitzen und abschließende Abkühlen stärkt das Immunsystem und das Herz-Kreislauf-System

Gleichzeitig entschlackt der Körper und wird natürlich gereinigt. Die Poren der Haut öffnen sich und Schadstoffe können abtransportiert werden. Zugleich wird die Haut stärker durchblutet und der Säureschutzmantel gestärkt.

Wissenswert

Saunieren mindert Stress.

Durch Saunieren wird die Entstehung des Stresshormons Cortisol verhindert. Gleichzeitigt wird der glückserzeugende Botenstoff Serotonin freigesetzt. Der Gang in die Sauna führt demnach zu einem Glücksgefühl.

Die Sauna hat eine lange Tradition. Schwitzbäder entstanden in der Steinzeit in Ostasien und bestanden aus Erdlöchern, die mit heißen Steinen erwärmt wurden. Das Wort Sauna stammt jedoch aus dem Finnischen und bedeutet übersetzt Raum aus Holz. Als die Finnen vor ca. 2000 Jahren aus Asien in ihren heutigen Lebensraum einwanderten, nahmen Sie den Saunakult mit und machten diesen weltberühmt. Saunen waren früher die wärmsten und saubersten Orte, weshalb darin Kinder geboren und Kranke geheilt wurden. Sie waren sozusagen die Apotheke der Armen.

Heutzutage sind Saunen deutlich besser ausgestattet als vor 2.000 Jahren und auch für Ihr Zuhause erhältlich. Auf dem Markt finden Sie eine große Auswahl an verschiedenen Saunamodellen. Mit unserem nachfolgenden Ratgeber informieren wir Sie über die wichtigsten Eigenschaften von Saunen und helfen Ihnen, Ihre ideale Sauna zu finden.


Kaufberater

Saunen unterscheiden sich nicht nur in der Funktion, sondern auch die verschiedenen Bauformen und die Ausstattung spielen bei der Wahl einer Heimsauna ebenfalls eine wichtige Rolle.

Damit Sie schon bald in Ihrer Sauna entspannen können, unterstützen wir Sie in Ihrem Kaufprozess. Im nachfolgenden Ratgeber haben wir daher für Sie die wichtigsten Informationen über Saunen zusammengetragen.

Bedenken Sie für den Kauf vor allem folgende Gesichtspunkte:

  • Überlegen Sie sich, welche Betriebsart am besten zu Ihnen passt.
    Sie können Ihre Sauna mit trockener Luft, Dampf oder Infrarot erhitzen. Je nach Betriebsart wird eine unterschiedlich hohe Temperatur und Luftfeuchtigkeit erzielt. Dementsprechend ist auch die Wirkung auf Ihren Körper und Ihre Gesundheit verschieden.
  • Machen Sie sich Gedanken darüber, wo Sie Ihre Sauna aufstellen möchten.
    Saunen gibt es in unterschiedlichen Größen – von der Einzelkabine bis zum Saunahaus. Auch mobile Modelle stehen zur Wahl. Sie können innen oder im Freien aufgestellt werden.
  • Das Material bestimmt maßgeblich die Langlebigkeit.
    Überlegen Sie daher, wie häufig Sie Ihre Sauna nutzen möchten. Hier lohnt sich gegebenenfalls der Kauf eines qualitativ hochwertigen Modells zu einem höheren Preis. 


Sauna-Typen

Eine Sauna in den eigenen 4 Wänden bietet Ihnen die Möglichkeit, ganz privat und beliebig oft zu saunieren. Zunächst sollten Sie für Ihre Kaufentscheidung jedoch festlegen, welchen Sauna-Typ Sie dafür bevorzugen. Saunen lassen sich nach ihrer Betriebsart und nach ihrer Bauform unterscheiden. 
Sauna-Typen nach Betriebsart
Es gibt 3 Arten von Saunen, die sich hinsichtlich ihrer Betriebsart unterscheiden:
Auf den Punkt!
  • Eine finnische Sauna ist für fortgeschrittene, gesunde Saunagänger geeignet. Sie heizt mit Saunaofen und Aufgüssen die Luft auf und hat eine relativ hohe Temperatur bei niedriger Luftfeuchtigkeit.
  • Für gesunde Anfänger bietet eine Dampfsauna den perfekten Einstieg. Durch den erzeugten Wasserdampf heizt Ihr Körper bei hoher Luftfeuchtigkeit schonend auf. 
  • Eine Infrarotsauna eignet sich besonders für Kinder, Senioren und Menschen mit leichten Kreislaufschwächen. Die von Wärmestrahlern erzeugten Infrarotstrahlen werden erst im Körper in Wärme umgewandelt, während die Umgebungsluft angenehm kühl bleibt.
Finnische Sauna 

Wenn Sie sich für eine finnische Sauna – auch klassische Sauna genannt – entscheiden, kommen Sie in den Genuss von Aufgüssen. Darin enthaltene ätherische Öle wirken je nach Auswahl stimulierend oder auch beruhigend auf den Körper. 

Die finnische Sauna wird mit einem Saunaofen betrieben und erzeugt eine Luftfeuchtigkeit von 10–30 % – die Luft ist somit recht trocken.

Die Temperatur liegt im Bereich von 60–110 °C. Die gefühlte Temperatur ist jedoch durch die geringe Luftfeuchtigkeit niedriger. Meist muss eine finnische Sauna je nach Wärmeleistung zwischen 20 und 40 min vorheizen.

Möchten Sie mehr über die positiven Auswirkungen der Sauna-Typen auf Ihre Gesundheit wissen? In unserer FAQ geben wir Ihnen eine Übersicht darüber: Wie beeinflussen die verschiedenen Sauna-Typen meine Gesundheit?

Shopping Tipp

Klassische Saunen sind auch mit Kombiöfen erhältlich. Mit diesen können Sie nicht nur auf finnische Weise saunieren, sondern auch ein Dampfbad oder eine Kräuter-Dampfkur erzeugen.

Große Saunen haben oftmals unterschiedlich hohe Bänke, die Ihnen eine Temperaturwahl innerhalb der Sauna ermöglichen. Auf der unteren Bank ist die Temperatur dabei am niedrigsten. Möchten Sie also etwas Abwechslung oder sich langsam an die hohen Temperaturen herantasten, empfiehlt sich der Kauf mit mehrstöckigen Bänken.

Die finnische Sauna eignet sich eher für fortgeschrittene Saunabesucher, da durch den Aufguss extreme Temperaturschwankungen entstehen. Kreislaufprobleme können die Folge sein. 

Achtung!

Sie sollten nur in eine finnische Sauna gehen, wenn Sie vollständig gesund sind. 

Halten Sie sicherheitshalber Rücksprache mit Ihrem Arzt, ob ein Saunabesuch für Sie unbedenklich ist.

Preislich liegen finnische Schwitzbäder im mittleren Bereich. Ohne Ofen sind sie bereits ab 600 € erhältlich, mit integriertem Ofen ab 750 €. Exklusive Saunahäuser mit finnischer Betriebsart können bis zu 11.300 € kosten.

Vorteile
  • Aufgüsse sind möglich
  • Klassisches Saunaerlebnis
  • Auch mit Kombiöfen erhältlich
Nachteile
  • Eher für Fortgeschrittene geeignet
  • Temperaturschwankungen durch Aufgüsse
  • Recht langes Vorheizen
Dampfsauna 

Mit einer Dampfsauna bringen Sie Ihren Körper schonend mit Dampf zum Schwitzen. Hierbei erzeugt ein Generator den Dampf. Dieser gelangt durch Schläuche in die Kabine und sorgt für eine angenehme Wärme bei hoher Luftfeuchtigkeit. Belüftungssysteme transportieren den Dampf wieder nach außen. Sie können auch Aromen in den Dampf mischen. 

Dampfsaunen erzeugen eine Luftfeuchtigkeit von nahezu 100 % und Temperaturen von 40–60 °C. Sie sind meist schon nach einer kurzen Vorlaufphase von 10 min einsatzbereit. 

Dampfsaunen sind ideal für Sie, wenn Sie Ihren Körper schonend zum Schwitzen bringen möchten. Diese milden Bedingungen schonen die Atemwege und das Herz-Kreislaufsystem und sind daher auch für Anfänger geeignet.

Für den Heimbedarf sind auch Duschen mit einer Dampffunktion erhältlich. Diese Dampfduschen werden auch Wellnessduschen genannt und eignen sich als günstigere und energiesparendere Alternative zu herkömmlichen Dampfsaunen gut für die eigenen 4 Wände. Auf unserem Portal finden Sie eine große Auswahl an Dampfduschen, die zwischen 600 € und 10.100 € kosten. 

Preislich liegen Dampfsaunen im oberen Bereich ab etwa 6.000 € und werden aufgrund der aufwendigen Technik meist nur von Experten verkauft und eingebaut. 

Vorteile
  • Schonend für Körper und Haut
  • Kurzes Vorheizen
Nachteile
  • Hoher Preis
  • Aufwendige Technik
  • In herkömmlicher Form eher nicht für zu Hause geeignet
Infrarotsauna 

Die Wärme in einer Infrarotkabine wird durch einen Wärmestrahler erzeugt, der Infrarotstrahlen aussendet. Diese Strahlen treffen direkt auf die Haut und werden erst im Körper in Wärme umgewandelt. Die Umgebungsluft bleibt dadurch angenehm kühl. 

Die Temperatur in einer Infrarotkabine liegt bei 45–60 °C. Die Luftfeuchtigkeit ist mit 10–15 % noch etwas niedriger als bei einer finnischen Sauna. Eine Infrarotkabine ist in wenigen Minuten aufgeheizt und kann somit spontan genutzt werden. 

Dieser Sauna-Typ ist ideal für Sie geeignet, wenn Sie Ihren Körper schonend mit Infrarotstrahlung entspannen möchten. Kinder, Senioren und Menschen mit leichten Kreislaufproblemen können ohne Bedenken in eine Infrarotsauna gehen. 

Shopping Tipp

Legen Sie Wert auf Entertainment? Oftmals verfügen Infrarotkabinen über Licht, das seine Farbe wechselt, und einen Musikanschluss mit Lautsprechern. 

Preislich liegen mit Infrarot betriebene Kabinen im mittleren Bereich. Mobile Infrarotsaunen sind bereits ab 250 € erhältlich, während fest verbaute Modelle zwischen 800 € und 6.500 € kosten.

Vorteile
  • Schonend für Körper und Haut
  • Kurze Vorlaufphase
  • Geeignet für Kinder, Senioren und bei Kreislaufschwäche
Nachteile
  • Keine Aufgüsse
  • Keine Aromen
Sauna-Typen nach Bauform

Vor dem Kauf stellt sich neben der Wahl der Betriebsart die grundlegende Frage des Platzangebots: Der verfügbare Platz entscheidet über Bauform und Größe der Sauna

Tipp

Pro Person sollten Sie etwa 1,5 m² an Saunafläche einplanen.

Saunen gibt es in quadratischer, vieleckiger und sogar runder Form. Je nach Größe bietet eine Sauna Platz für eine oder mehrere Personen. Es gibt Modelle für den Innen- und Außenbereich. 

Auf den Punkt!
  • Wünschen Sie ein Saunahaus für den Garten, benötigen Sie sehr viel Platz, können jedoch mit vielen Personen in die Sauna gehen. 
  • In einer Saunakabine für den Innenbereich finden in der Regel mindestens 2 Personen Platz. 
  • Platzsparend und flexibel sind mobile Modelle, die in der Regel nur für 1–2 Personen ausgelegt sind. 
Saunahaus
Ein Saunahaus ist freistehend und wird meist im eigenen Garten aufgebaut. Es besitzt ein eigenes Dach, Fenster, eine Tür und manchmal auch einen kleinen Vorraum oder eine Terrasse. Da ein Saunahaus dem Wetter ausgesetzt ist, besteht es meist aus Massivholz. Die Wandstärke der Saunahäuser beträgt in der Regel zwischen 28 mm und 40 mm. Die meisten Saunahäuser können sowohl eine finnische Sauna als auch eine Infrarotsauna sein. 

Ein Saunahaus ist deutlich größer als eine Saunakabine für den Innenbereich und benötigt daher einen leistungsstarken Saunaofen und somit auch einen Starkstromanschluss. Zudem ist ein solides Fundament aus Beton sinnvoll, um das Saunahaus aus Holz vor der feuchten Erde und vor Schimmel zu schützen.

Der Vorteil eines Saunahauses im Freien liegt darin, dass Sie direkt nach dem Saunieren Ihren Körper mit ausreichend Frischluft und Sauerstoff versorgen können. Zudem bietet sich für Sie hier die Möglichkeit, vor dem Saunahaus eine kleine Außendusche einzurichten oder sich mit dem Gartenschlauch abzukühlen. Auch die Verbindung zu einem Pool oder Teich ist möglich.

Ein Saunahaus kostet je nach Ausstattungsumfang und Material 1.500–11.300 €.

Die wichtigsten Informationen rund um die Materialien von Saunen finden Sie in der gleichnamigen Rubrik unseres Ratgebers.
Vorteile
  • Bietet Platz für mehrere Personen
  • Lage im Freien
  • Gute Möglichkeiten für eine anschließende Abkühlung
  • Kein Platz im Haus nötig
Nachteile
  • Starkstromanschluss im Garten nötig
  • Fundament aus Beton empfehlenswert
  • Nur für Häuser mit Garten geeignet
Saunakabine

Eine Saunakabine finden Sie meist im Innenbereich. Sie wird in einen bestehenden Raum integriert –beispielsweise in das Bad oder den Keller. Je nach Größe kann sie mehreren Personen Platz bieten. Eine Saunakabine ist meist aus den Materialien Holz, Glas und teilweise auch Sandstein gefertigt. Die Wandstärke beträgt in der Regel zwischen 40 mm und 70 mm. 

Meist betreiben Sie eine Saunakabine nach dem finnischen Prinzip oder mit Infrarotwärme. Dampfsaunen sind ebenfalls vom Fachmann erhältlich – für den Heimgebrauch eignet sich jedoch eher eine Dampfdusche.

Die Vorteile einer Saunakabine liegen in der einfacheren Inbetriebnahme, da Sie in der Regel vorhandene Stromanschlüsse nutzen können, und in der direkten Nähe zu den sanitären Anlagen Ihres Hauses. So können Sie direkt nach dem Saunieren eine kalte Dusche nehmen. Zudem benötigt dieser Sauna-Typ kein Fundament.

Eine Saunakabine für den Innenbereich kostet je nach Ausstattung, Exklusivität des Designs und Material etwa 600–18.000 €.

Mehr Informationen zu Dampfsauna und Dampfdusche finden Sie in unserer Rubrik Sauna-Typen.

Vorteile
  • Einfachere Inbetriebnahme, da Strom bereits im Haus vorhanden ist
  • Kein Fundament nötig
  • Direkte Nähe zum Bad 
Nachteile
  • Ausreichend Platz im Haus muss vorhanden sein
  • Nicht so groß wie ein Saunahaus
  • Nur 1 Kabine, kein Vorraum oder Terrasse
Mobile Sauna

Eine mobile Sauna, auch Mini-Sauna genannt, ist ideal zum Mitnehmen geeignet. Sie kann schnell auf- und abgebaut werden. Die flexible Sauna besteht zumeist aus Nylon, wird mit einem Reißverschluss verschlossen und ist meist für den Gebrauch von 1 Person konzipiert. Sie besitzt in der Regel 2 praktische Öffnungen für die Hände, um beispielsweise zu lesen oder die Fernbedienung zu nutzen. 

Zudem gibt es auch eine sogenannte Banja – eine 2-in-1-Lösung: Diese mobile Ausführung erfüllt nicht nur die Funktion einer Sauna, sondern kann auch als beheizbare Campingunterkunft genutzt werden und bietet ca. 2 Personen Platz.

Shopping Tipp

Auf dem Markt sind auch sogenannte mobile Gesichtssaunen erhältlich, die Inhalatoren ähneln. Sie dienen der Tiefenreinigung der Gesichtshaut und sind klein und kompakt. Mit einer typischen Sauna sind sie jedoch nicht gleichzusetzen.

Oft verfügt eine Mini-Sauna über eine Zeitschaltuhr und eine Temperaturregelung über mehrere Stufen. In der Regel betreiben Sie eine mobile Sauna für 1 Person mit Infrarotwärme, die über eingebaute Infrarotelemente und teilweise zusätzlich durch eine beheizte Fußmatte erzeugt wird. Einige Modelle sind auch mit Dampffunktion erhältlich. Der Dampf wird hierbei über einen externen Dampfgenerator und Wassertank erzeugt. 

Banjas, die auch für das Camping geeignet sind, gibt es teilweise mit einem kleinen Ofen, der zum Transport in einer Tasche verstaut werden kann. Hierfür befindet sich im Zeltaufbau ein kleines Abluftrohr.

Eine mobile Sauna ist sehr preisgünstig und platzsparend, worin auch ihre Vorteile liegen. Allerdings können Sie hiermit nicht klassisch saunieren und somit auch keine Aufgüsse und Aromen genießen.

Je nach Größe und Betriebsart kostet eine mobile Ausführung zwischen 260–2.200€.

Mehr über die Steuerung von Saunen erfahren Sie in der Rubrik Ausstattung.

Vorteile
  • Zum Mitnehmen geeignet
  • Geringer Platzbedarf
  • Günstig
  • Auch als 2-in-1-Lösung erhältlich
Nachteile
  • Bietet nur für 1–2 Person Platz
  •  Kein klassisches Saunieren möglich
  •  Enger Innenraum

Ausstattung

Damit Ihre Sauna gut funktioniert, benötigt sie einige technische Ausstattungselemente. Diese können sich hinsichtlich ihrer Art und Qualität von Modell zu Modell unterscheiden:

Saunaofen

Der Saunaofen ist das Herzstück der finnischen Sauna. Verwendet werden Elektro-, Holz- und Gasöfen. Teilweise besitzen moderne Saunen auch Kombiöfen, mit denen Sie auch Dampf erzeugen können. Alle Modelle werden als Stand- oder Wandgeräte angeboten.

  • Elektroofen
    Der Elektroofen wird am häufigsten für die Ausstattung von Saunen verwendet. Steuer- und Schaltelemente ermöglichen meist eine einfache Handhabung. Er wird mit Strom betrieben und ist wartungsfrei. Zudem ist der Betrieb ohne Gas und Holz möglich. Der Elektroofen ist somit auch sehr pflegeleicht.
  • Gasofen
    Ein Gasofen heizt Ihre Sauna sehr schnell auf. Durch die Steuerung kann die Temperatur individuell eingestellt werden. Nachteilig sind die Sicherheitsanforderungen. Sie benötigen zusätzlich einen Gasanschluss, eine Lüftung und eine Rauchgasführung.
  • Holzofen
    Der Holzofen schafft ein hervorragendes Klima in der Sauna. Jedoch müssen Sie das Holz erst lagern und die Asche regelmäßig entfernen. Somit ist dieses Modell recht pflegeintensiv. Es ist zudem meist etwas größer und benötigt einen Schornsteinanschluss. Mit diesem Ofen schaffen Sie jedoch eine typische Saunastimmung.
  • Kombiofen
    Ein Kombiofen besitzt neben der Elektroheizung einen Wassertank sowie im Außenmantel eine integrierte Verdampfertasche. So können Sie mit diesem Ofen auch Dampf erzeugen und ein Dampfbad genießen.
Achtung!

Ihr Ofen sollte VDE geprüft sein.

Nur so können Sie sich sicherstellen, dass Ihr Ofen sicher ist und Ihre Gesundheit nicht gefährdet.

Je nach Größe benötigt eine Sauna – beispielsweise ein Saunahaus – einen leistungsstarken Ofen, der mit einem Starkstromanschluss von 400 V (Volt) betrieben wird. Dieser darf nur von einem Fachmann installiert werden.

Ein Saunaofen sollte ein Mindestfassungsvermögen für Saunasteine von 15–20 kg haben. Wenn Sie ein Saunahaus besitzen und in den vollen Saunagenuss kommen möchten, wählen Sie idealerweise einen Ofen mit 80–100 kg Fassungsvermögen.

Auf unserer Homepage finden Sie noch mehr Informationen zu Saunaöfen und ein großes Angebot an verschiedenen Modellen.

Steuerung

Jede gut funktionierende Sauna ist mit einem Steuerungselement ausgestattet. Es sorgt für optimale Bedingungen hinsichtlich Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Belüftung und Betriebszeit. Zudem stellen Sie damit Beleuchtung und Klänge für Ihren Saunagang ein. 

Moderne Saunen bieten Ihnen inzwischen häufig die Möglichkeit, unterschiedliche Programme – z.B. Temperatur, Dauer und Beleuchtung – Ihren Bedürfnissen entsprechend zu speichern.

Achtung!

Lassen Sie Ihr Steuergerät regelmäßig warten.

In jede Steuerung sollte ein sogenannter Sicherheitskontakt eingebaut sein. So vermeiden Sie die Raumüberhitzung.

Lassen Sie Ihre Saunasteuerung zudem zur eigenen Sicherheit etwa 1-mal im Jahr durch einen Fachmann kontrollieren und warten.

2 Typen der Saunasteuerung lassen sich unterscheiden:

  • Steuergerät
    Ein Steuergerät befindet sich entweder an der Innen- oder an der Außenwand einer Sauna. Die Steuergeräte können Sie entweder über ein Tastenfeld oder einen Touchscreen bedienen. Letzterer ermöglicht eine besonders komfortable Handhabung. Zusätzlich lassen sich einige Steuergeräte per Fernbedienung in Betrieb nehmen. So startet Ihre Voreinstellung mit einem Knopfdruck. Sie müssen nicht zum Steuergerät gehen, um die Sauna in Betrieb zu nehmen. 
  • Saunaofen
    Ist die Steuerung in den Saunaofen integriert, müssen Sie die Sauna betreten, um den Ofen in Betrieb zu nehmen oder um Einstellungen vorzunehmen. Auch Voreinstellungen sind an solch einem Gerät nicht möglich. 
Lüftung

Sowohl Luftfeuchtigkeit als auch Schweiß belasten das Klima während des Saunierens stark, daher ist eine optimale Be- und Entlüftung der Sauna wichtig. Etwa 5-mal pro Stunde sorgt eine gute Lüftung für einen ausreichenden Sauerstoffaustausch.

Dabei wird die Frischluft durch einen Kanal zum Saunaofen geleitet und anschließend durch seine Wärme im Raum verteilt. Ein Abluftkanal – meist im Fußbereich der Sauna – transportiert die verbrauchte Luft zusätzlich nach außen. Bei Infrarotsaunen findet die Luftregulierung meist durch Schlitze in der Kabinentür statt.

Beleuchtung

Die meisten Saunen sind heutzutage bereits mit einer Grundbeleuchtung ausgerüstet. Diese ist idealerweise hitzebeständig und feuchtigkeitsresistent. Die Beleuchtung sollte möglichst nicht blenden, in sanften Farben leuchten und auch gedimmt werden können. Sie besteht in der Regel aus einer Kombination von Deckenstrahlern und Wandbeleuchtungen – oftmals mit einer Holzverkleidung, sodass ein indirektes, weiches Licht entsteht. 

Neben der klassischen Grundbeleuchtung sind auch sogenannte Lichtleitfasern erhältlich. Sie bestehen aus Glas oder Kunststoff und können ganz nach Ihrem Geschmack angebracht werden. Lichtleitfasern aus Glas sind bis zu einer Temperatur von 180 °C hitzebeständig, die Variante aus Kunststoff bis 80 °C.

Shopping Tipp

Für die meisten Saunen können Sie verschiedene Lichtsysteme auch nachkaufen und sie entsprechend nachrüsten. So erstrahlt Ihre Sauna in Ihren Wunschfarben.


Wärmeleistung

Die Wärmeleistung eines Saunaofens wird in kW (Kilowatt) angegeben und wirkt sich auf die Dauer des Vorheizens aus. Je höher die Wärmeleistung des Saunaofens ist, desto schneller heizt die Sauna somit in der Regel auf.

Aber auch die Größe spielt dabei eine Rolle: Ein kleines Modell benötigt für die gleiche Vorheizdauer weniger kW als ein großes Saunahaus.

Shopping Tipp

Für eine Sauna von 4 m² sollte ein Saunaofen mindestens 6–8 kW leisten.


Materialien

Die verbauten Materialien spielen in Hinblick auf die Wärmeisolation sowie auf die Lebensdauer der Sauna eine große Rolle. Um möglichst lange Freude an Ihrer Sauna zu haben, sollten Sie daher vor dem Kauf einige Punkte hinsichtlich des Materials beachten.

Auf den Punkt!
  • Das Material der Außenwände bildet das Grundgerüst und bestimmt maßgeblich ihre Lebensdauer. Die Wände können aus einer Holzkonstruktion oder Massivholz gebaut sein. Auch Glaselemente werden gerne für ein modernes Design eingesetzt. Mobile Saunen bestehen hingegen aus Nylon.
  • Die Innenverkleidung muss aus splitterfreien und widerstandsfähigen Materialien bestehen, um feuchtigkeits- und hitzebeständig zu sein. Hier bieten sich verschiedene Holzarten sowie Stein an. 
  • Für eine optimale Isolierung einer Sauna sorgt die Dämmung aus Steinwolle oder Kork.
Außenwände 

Die Außenwände spielen insbesondere für Saunahäuser, die im Garten den Witterungsbedingungen ausgesetzt sind, eine wichtige Rolle. Sie sind für die Robustheit ausschlaggebend. 

Sie können meist zwischen folgenden Materialien wählen:

  • Holz
    Eine Sauna aus Holz ist entweder als Elementsauna oder Massivholzsauna erhältlich. Eine Elementsauna besteht aus einer Holzwandkonstruktion. Diese Bauart ist günstiger als eine Massivholzsauna, weist jedoch eine geringere Lebenserwartung auf. Eine Massivholzsauna besteht aus hochwertigem Holz, zumeist Hemlocktanne oder nordische Fichte. Sie ist teurer als eine Elementsauna, ist jedoch robuster und langlebiger. Holz hat grundsätzlich den Vorteil, dass es Wärme und Feuchtigkeit gleichmäßig aufnimmt und abgibt. Zudem staut es die Wärme optimal im Innenraum, da es schlecht leitet.

Nähere Informationen zu den verschiedenen Holzarten, die in einer Sauna verbaut werden, erhalten Sie in der Rubrik Innenverkleidung.

  • Glas
    In den Außenwänden der Saunakabinen sind oftmals Elemente aus Sicherheitsglas verbaut. Glasfronten und -türen verwenden Hersteller oftmals für moderne Designs. Durch die Transparenz des Glases wirken selbst kleinere Saunen geräumiger und auch der Aufstellraum wirkt größer. Allerdings ist die Temperaturverteilung in einer Sauna mit großer Glasfront ungleichmäßiger, da Glas die Wärme besser leitet und somit eher hindurchlässt. Zudem kann Glas Feuchtigkeit nicht so gut speichern wie Holz, daher beschlagen die Glaswände mit der Zeit und es entsteht Kondensat. Aus diesen Gründen sollte eine gute Sauna mit Glasfront immer auch einen Teil aus Holz besitzen. 
  • Nylon
    Mobile Saunen bestehen aus mehreren Lagen Nylon (Polyamid), einer Kunststofffaser, die schnell trocknend und knitterresistent ist und Wärme gut isoliert. 
Innenverkleidung

Die Materialien des Innenbereichs, also Innenwände, Bänke sowie Lampenverkleidungen, müssen den feuchten und heißen Saunabedingungen standhalten. Zudem sollte das verwendete Material nicht splittern oder brechen, um Verletzungen auf nackter Haut zu vermeiden. Vorrangig kommen Holz und Stein als Materialien für die Innenverkleidung einer Sauna in Frage.

Holz

Holz ist das am häufigsten eingesetzte Material für den Bau von Saunen. Es wird sowohl für die Außenwände als auch für die Innenverkleidung verwendet. Es hat den Vorteil, dass es leicht zu verarbeiten ist. Das Holz nimmt die Wärme gut auf und es entsteht kein Wärmeverlust. Holz ist ein festes Material, das sich an die Feuchtigkeit der Umgebung anpasst und zu einem optimalen Saunaklima führt.

Nachteilig an Holz ist die Beeinflussung durch die Witterung. Das Holz arbeitet, dehnt sich aus und bekommt gegebenenfalls Risse. Zudem ist es anfällig für Schädlinge und Pilze.
Achtung!

Eine Holzsauna kann brennen!

Nutzen Sie ausschließlich den Saunaofen, um Ihre Sauna mit einem Feuer zu heizen. Das verbaute Holz ist brennbar und könnte bei einem offenen Feuer entzünden.

Holz ist in einer Sauna Wärme und Feuchtigkeit ausgesetzt, daher kann nicht jede Holzart für den Bau verwendet werden.

Die gängigsten Holzarten sind folgende:

  • Abachi Holz
    Abachi Holz ist harz- und splitterfrei und wird deshalb oft für das Bankmaterial verwendet. Das Holz ist frei von Astlöchern und nimmt die Wärme nicht gut auf. 
  • Europäische Tanne
    Die europäische Tanne hat den Vorteil, dass sie nicht harzt und quillt. Sie verleiht der Sauna einen warmen und gemütlichen Farbton. Zudem verströmt sie den typischen Saunageruch. Sie eignet sich als Innenwandverkleidung sehr gut.
  • Hemlock Tanne
    Das Holz der Hemlock-Tanne ist leicht und weich. Das Holz harzt nicht, ist sehr langlebig, robust und gut zu verarbeiten. Es ist besonders für die hochwertige Innenwandverkleidung einer Sauna geeignet. 
  • Keloholz
    Keloholz ist abgestorbenes bzw. natürlich getrocknetes Kiefernholz aus den nördlichen Regionen Europas. Trockenes Holz eignet sich besonders gut für den Bau einer Sauna, daher wird Keloholz auch gerne für Saunahäuser verwendet. Es riecht sehr aromatisch und wirkt dadurch entspannend während des Saunierens. 
  • Nordische Fichte
    Die nordische Fichte, auch Polarfichte genannt, zeichnet sich durch ihre Robustheit und feinporige Struktur aus. Kleine Asteinschlüsse sorgen für eine ansprechende Optik. Zudem verströmt die nordische Fichte einen würzigen Duft, der typisch für Saunen ist. Das Holz wird für die hochwertige Innenverkleidung und Decken- und Wandelemente einer Sauna eingesetzt. 
  • Pappelholz
    Diese Holzart eignet sich aufgrund ihrer hohen Widerstandskraft sowohl für die Außenwände als auch für die Innenverkleidung von Saunen. Es splittert nicht und verändert sich trotz Feuchtigkeitsschwankungen kaum. Meist ist Pappelholz sehr hell. Zu Pappeln zählen Espen (Zitterpappeln), Schwarzpappeln und auch Weißpappeln. 
  • Rot-Zeder
    Das Holz der Rot-Zeder ist für seine isolierenden Eigenschaften und den angenehmen Duft bekannt. Das Holz ist fast frei von Harzen und hat einen rötlichen Farbton. Es ist nicht nur stabil, sondern dämmt Wärme sehr gut.
  • Thermoholz
    Hierbei handelt es sich um heimische Holzarten, die etwa 4 Tage lang bei 180–220 °C thermisch behandelt werden. Danach ist das Holz äußerst robust und resistent gegen Feuchtigkeit, Pilze und Bakterien. Durch die Wärmebehandlung ist das Holz zudem frei von Harz und Nebenstoffe sind vollständig verdampft. Thermoholz hat eine dunkle Färbung und erinnert optisch an tropische Hölzer.
Stein

Einige moderne und meist exklusive Saunen besitzen als Innenwandverkleidung eine Wand oder auch nur Wandabschnitte aus Stein, meist Sandstein oder Bruchschiefer, oder aus einer Keramik-Steinimitation.

Das Steindekor speichert die Wärme noch länger in der Sauna und sorgt zugleich für ein angenehmes, warmes Raumgefühl. In der Regel sind die Steinwände bereits vormontiert, werden also in einem Stück geliefert und müssen nicht gemauert werden. 

Dämmung

Das Dämm-Material muss schadstofffrei, feuerfest und geruchsneutral sein. Von Vorteil sind wasserabweisende Funktionen, insbesondere bei Saunen im Außenbereich. Folgende Materialien dienen der Dämmung:

  • Steinwolle
    Steinwolle bietet einen hervorragenden Wärmeschutz. Sie weist eine hohe Lebensdauer auf und ist sehr umweltfreundlich. Feuer kann Steinwolle nichts anhaben, da der Schmelzpunkt bei 1.000 °C liegt.
  • Kork
    Kork ist sehr leicht und feuchtigkeitsresistent. Wärme wird sehr gut isoliert und das Material ist nur schwer entzündbar. Durch die Elastizität ist Kork formstabil. Kork kann recycelt werden, daher ist er sehr nachhaltig. 

Zubehör

Für ein optimales Sauna-Erlebnis dürfen einige Zubehörartikel und ergänzende Saunamöbel nicht fehlen:

  • Aufgusskonzentrate
    Aufgusskonzentrate können Sie in das Aufgusswasser einer finnischen Sauna oder in den Dampf einer Dampfkabine mischen. Je nach Duft wirken die Saunazusätze anregend oder entspannend.
  • Birkenreisig
    Birkenreisig schlagen Sie während des Saunierens sanft auf Ihre Haut. Dies regt den Kreislauf an, lindert Verspannungen und hilft gegen Schmerzen.
  • Hygrometer
    Damit die Luftfeuchtigkeit stets optimal ist, empfiehlt sich zudem ein Hygrometer in der Sauna.
  • Ofensteine
    Ofensteine ermöglichen den Aufguss. Sie liegen auf dem Saunaofen und werden mit Aufgusswasser übergossen. Da sie enormen Belastungen ausgesetzt sind, dürfen Temperaturschwankungen die Steine nicht beeinflussen. Wichtig ist ebenfalls, dass sie Temperaturen bis zu 900 °C standhalten. Ofensteine sollten Wärme speichern und dürfen keine Gase und Rauch bilden. Am besten eignen sich Olivinsteine, Quarzite, Basalte und Granite.
  • Saunakübel
    Hierbei handelt es sich um einen 5-Liter-Eimer, der meist aus Holz besteht. Sie füllen ihn zunächst mit kaltem Wasser, bevor Sie ein Aufgusskonzentrat Ihrer Wahl hinzumischen. Den Saunakübel positionieren Sie idealerweise neben dem Ofen – so können Sie regelmäßig frische Aufgüsse machen.
  • Schöpfkelle
    Sie benötigen eine Schöpfkelle, um die Steine sicher mit Aufgusswasser übergießen zu können. Die Kelle besteht in der Regel aus Holz oder Kupfer.
  • Saunaliege
    Auf einer Saunaliege können Sie sich nach Ihren Saunagängen entspannen. So bleibt Ihre Muskulatur gelockert. Saunaliegen sind in der Regel mit einer hohen Rückenlehne und einer Ablage für die Beine ausgestattet. Je nach Modell können Sie die Saunaliege auch leicht nach hinten kippen, sodass Ihre Beine angehoben werden und Sie sich ganz in Rückenlage befinden. Saunaliegen bestehen in der Regel aus Kunststoff oder Holz.
  • Sauna-Kopfstütze
    Eine Kopfstütze erhöht Ihren Sitz- und Liegekomfort in der Sauna und entlastet Ihre Schulter- und Nackenmuskulatur. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen und Größen, in der Regel bestehen Sie aus splitterfreiem Weichholz.
  • Thermometer
    Ein Thermometer in der Sauna lässt Sie auf einen Blick die Temperatur überprüfen.
  • Auf unserem Portal finden Sie eine große Auswahl an Saunazubehör.

Häufige Fragen

Sie haben Fragen zu Saunen? An dieser Stelle haben wir die wichtigsten Fragestellungen für Sie zusammengefasst. Der Wissensbedarf anderer Käufer von Saunen bildet die Grundlage für unsere FAQ-Sammlung. 

Gesundheit

Wieso sollte ich in die Sauna gehen?

Regelmäßiges Saunieren wirkt sich positiv auf Ihre Gesundheit und Psyche aus:

  • Das Schwitzen und Abkühlen führt zu einer Stärkung des Immunsystems. 
    Sie werden unempfindlicher gegenüber Krankheiten. Gleichzeitig wird Ihr Herz-Kreislauf-System gestärkt.
  • Die Haut wird reiner.
    Durch das Schwitzen öffnen sich die Poren der Haut – das führt zu einer Entschlackung des Körpers. 
  • Auch auf die Atemwege wirkt sich ein Saunabesuch positiv aus. 
    Sie können besser durchatmen, da die Atemwege besser durchblutet sind.
  • Die wohltuende Wärme löst Verspannungen und lindert Gelenkschmerzen. 
    Gleichzeitig entspannen Sie und regenerieren Ihre Psyche.
  • Ein weiterer Vorteil ist die Freisetzung von Glückshormonen.
    Sie fühlen sich nach einem Saunabesuch besser und entspannter.
     

Wann sollte ich von einem Saunabesuch absehen?

Sie sollten besser nicht in die Sauna gehen, wenn Sie unter Bluthochdruck, Entzündungen, Fieber, Epilepsie, Herzproblemen, Lungen- oder Hauterkrankungen oder an einer Erkältung leiden.

Wenn Sie niedrigen Blutdruck haben, sollten Sie in einer Sauna besser liegen und nicht sitzen. Das Blut fließt sonst in die Beine und verursacht Kreislaufprobleme. 

Wenn Sie Krampfadern haben, sollten Sie darauf achten, dass Ihre Beine leicht erhöht liegen. Das verbessert die Durchblutung.

Bedenken Sie

Halten Sie vor einem Saunabesuch Rücksprache mit Ihrem Arzt. 

Sind Sie sich unsicher, ob ein Saunabesuch für Sie geeignet ist, sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt halten. Ausschlaggebend ist immer auch Ihr persönliches Wohlbefinden.


Wie beeinflussen die verschiedenen Sauna-Typen meine Gesundheit?

Alle Sauna-Typen können Ihre Gesundheit positiv beeinflussen.

Die Wirkung hängt von der jeweiligen Betriebsart ab:

Finnische Sauna 

Trockene Hitze entsteht in einer klassischen finnischen Sauna. Ein Saunagang führt daher dazu, dass die Körpertemperatur auf bis zu 40 °C ansteigt.

Das beeinflusst den Körper folgendermaßen positiv:

  • Aktivierung des Immunsystems
  • Befreiung der Atemwege 
  • Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems
  • Entschlackung des Körpers
Wissenswert

In einer Sauna mit trockener Hitze schwitzen Sie mehr, da sich der Körper abkühlen muss. Dies erfrischt die Haut und verhindert die Bildung von Falten.

Dampfsauna

In einer Dampfsauna schwitzen Sie weniger als in anderen Sauna-Typen. Auf der Haut kondensiert Wasserdampf – Schweiß entsteht eher nicht.

So beeinflusst der Besuch einer Dampfsauna den Körper positiv:

  • Erhöhung der Sauerstoffzufuhr
  • Erfrischung und Glättung der Haut
  • Befreiung der Atemwege
Infrarotsauna

In einer Infrarotsauna wird die Wärme durch Infrarotstrahlung erzeugt. Infrarot besteht aus B- und C-Strahlen, welche bis zu 2 mm tief in die Haut eindringen. Diese Strahlen werden in der Haut in Wärme umgewandelt – die Umgebungsluft in der Sauna bleibt kühl. 

Eine Infrarotsauna wirkt folgendermaßen auf Ihren Körper:

  • Lösung der Muskelverspannungen 
  • Linderung der Gelenkschmerzen 
  • Reinigung der Haut
  • Entschlackung des Körpers
  • Freisetzung der Glückshormone

Ausführlichere technische Informationen zu den verschiedenen Betriebsarten finden Sie in unserem Ratgeber in der Rubrik Sauna-Typen.

Kauf

Was muss ich vor dem Kauf einer Sauna beachten?

Beachten Sie vor dem Kauf folgende Punkte:

  • Die Sauna verfügt über die von Ihnen gewünschte Betriebsart.
    Saunen können mit trockener Hitze, Dampf oder Infrarot betrieben werden. Die Betriebsarten wirken sich unterschiedlich auf Ihre Gesundheit aus.
  • Die Sauna ist für den zur Verfügung stehenden Stellplatz geeignet.
    Saunen gibt es in unterschiedlichen Bauformen, sodass für jeden Platz das ideale Modell dabei ist. Sie können je nach Bauform im Außen- oder Innenbereich aufgestellt werden.
  • Das Wunschmodell bietet Ihnen ausreichend Platz.
    Es gibt kleine Modelle für nur 1 Person oder auch größere Saunen, die mehreren Personen Platz bieten. 
  • Der passende Anschluss für das gewünschte Modell ist verfügbar.
    Je nach Sauna-Typ bzw. Saunaofen benötigen Sie entweder nur einen normalen Stromanschluss oder auch den Anschluss an einen Schornstein oder an eine Gasleitung.
  • Für eine Gartensauna müssen Sie idealerweise ein entsprechendes Fundament schaffen.
    Um die Sauna vor feuchter Erde, Pilzen und Bakterien zu schützen, sollten Sie Ihre Gartensauna auf einem Fundament aus Beton errichten.
     

Wie viel kostet eine Sauna?

Der Preis hängt von der Betriebsart, der Größe und der Ausstattung ab:

  • Finnische Saunen
    Modelle ohne integrierten Ofen können Sie bereits ab 600 € kaufen. Mit Saunaofen liegt der Preis für eine finnische Sauna je nach Größe und Materialien zwischen 750 € und 25.000 €.
  • Dampfsaunen
    Der Preis für Dampfsaunen beginnt bei 6.000 €. Für Ihr Zuhause eignet sich besser eine Dusche mit Dampffunktion. Dampfduschen kosten zwischen 600 € und 10.000 €.
  • Infrarotsaunen
    Wärmekabinen sind für 800 € bis 6.500 € erhältlich.

In unserem Ratgeber nennen wir Ihnen die wichtigsten Eigenschaften und Unterschiede der verschiedenen Sauna-Typen.

Reinigung

Wie reinige ich meine Sauna?

Auch eine Sauna müssen Sie in regelmäßigen Abständen reinigen, damit sie hygienisch bleibt.

Gehen Sie für die Reinigung einer klassischen Sauna folgendermaßen vor:

  1. Lassen Sie die Sauna vollständig abkühlen.
  2. Lüften Sie nach jeder Nutzung.
    ⇒ Die Luft wird dabei erneuert und Feuchtigkeit entweicht.
  3. Wischen Sie die Sitz- und Liegeeinrichtungen mit einem feuchten Tuch ab.
  4. Schleifen Sie stärkere Verschmutzungen gegebenenfalls mit einem Schleifpapier ab.
  5. Beseitigen Sie Kalk- oder Wasserflecken am Saunaofen mit einer Zitronensäure-Essig-Mischung.

Regeln

Was muss ich beim Saunieren beachten?

Wer zum ersten Mal in die Sauna geht, ist sich oft unsicher und hat Angst, etwas falsch zu machen. Wenn Sie folgende Grundregeln beachten, steht einem entspannenden Saunagang nichts mehr im Weg:

  • Gehen Sie niemals gehetzt.
    Ein Saunabesuch dient der Entspannung und sollte niemals mit Stress beginnen. Planen Sie generell für den Saunagang genügend Zeit ein.
  • Vermeiden Sie saunieren am Abend.
    Durch Saunabesuche am Abend kann Ihr Biorhythmus durch die Extremtemperaturen durcheinandergeraten. Sie können im Anschluss mit Einschlafstörungen und Stress zu kämpfen haben.
  • Gehen Sie nie hungrig oder mit vollem Magen.
    Ein Hungergefühl oder ein sehr voller Magen stört Ihre Entspannung und kann in einer Sauna zu Kreislaufproblemen führen.
  • Trinken Sie vor und nach dem Saunagang ausreichend.
    Sie haben viel geschwitzt und müssen Ihrem Körper wieder Wasser zuführen. 
  • Während des Saunierens sollten Sie idealerweise nichts trinken.
    Damit der Entschlackungseffekt stattfindet, sollten Sie während des Saunierens auf das Trinken verzichten.
  • Verzichten Sie vorher auf den Genuss von Zwiebeln, Knoblauch und Alkohol.
    Durch das Schwitzen tritt der Geruch an die Luft. Das ist sehr unangenehm für Sie selbst und andere Personen in der Sauna.
  • Duschen Sie vor dem Saunabesuch und trocknen Sie sich ab.
    Nur entfettete, trockene Haut kann richtig schwitzen. Ein warmes Fußbad fördert das Schwitzen zusätzlich.
  • Legen Sie ein Badetuch unter Ihren Körper.
    Das Tuch fängt den Schweiß auf, bevor er auf die Sitzbank gelangt. Sie schonen damit das Holz. 
  • Duschen Sie nach dem Saunabesuch.
    Um den Kreislauf zu schonen, sollten Sie immer mit dem Abduschen am Fußgelenk beginnen. Danach folgen Beine und Arme und zum Schluss der Rumpf.
Achtung!

Hören Sie auf Ihren Körper.

Fühlen Sie sich unwohl, verlassen Sie die Sauna. Besonders am Anfang sind die hohen Temperaturen ungewohnt für den Körper. Gehen Sie lieber zu kurz als zu lang saunieren. 

Setzen Sie sich für ca. 2 min auf, bevor Sie die Sauna verlassen. Denn stehen Sie ruckartig auf und verlassen die Sauna, können Kreislaufprobleme die Folge sein. 


Muss ich für einen Saunabesuch unbekleidet sein?

Da Sie womöglich bald über Ihre eigene Sauna verfügen, ist es Ihnen überlassen, ob Sie unbekleidet in die Sauna gehen. Bedenken Sie jedoch, dass die Sauna ihre Wirkung am besten auf unbekleideter Haut entfalten kann. Es ist zudem hygienischer, da der Schweiß nicht an einem Textil auf der Haut haften bleibt.

Möchten Sie nicht ganz unbekleidet in die Sauna gehen? Dann ist ein Saunatuch oder ein Saunakilt für Sie empfehlenswert. Diese sind meist aus einem weichen, anschmiegsamen Stoff gefertigt und sehr strapazierfähig. Auf unserem Preisvergleich finden Sie eine große Auswahl unterschiedlicher Modelle.

Saunieren

Wie verläuft das Saunieren?

Je nach Sauna-Typ unterscheiden sich die Saunagänge etwas voneinander:

  • Finnische Sauna 
    Ein Saunagang dauert 8–15 min. Zur Hälfte der Zeit findet ein Aufguss statt. Danach folgt eine Abkühlungs- und Ruhephase. Zumeist erfolgen 3 Saunagänge hintereinander.
  • Dampfsauna
    Der Saunagang sollte nicht länger als 20 min dauern. Danach folgt eine Ruhephase von 25 min.
  • Infrarotsauna
    Sie können unbedenklich bis zu 30 min in einer Infrarotsauna verweilen. Danach folgt eine Ruhephase. Ein weiterer Saunagang ist im Anschluss nicht notwendig.

Standort

Was muss ich für die Standortwahl meiner Sauna berücksichtigen?

Die Standortwahl will gut überlegt sein, da die meisten Modelle für eine lange Zeit an der gleichen Stelle stehen werden. Überall und jederzeit können Sie hingegen mobile Saunen nutzen.

Optimal sind folgende Standortkriterien:

  • Die Sauna steht an einem ruhigen Ort.
    Ein Saunabesuch sollte Sie erholen und entspannen. Stellen Sie Ihre Sauna daher an einem ruhigen Ort auf.
  • Eine Dusche ist in der Nähe.
    Nach dem Saunagang werden Sie schwitzen und schnellstmöglich duschen wollen. 
  • Sie haben idealerweise nur einen kurzen Weg ins Freie.
    Nach dem Saunieren kühlt Sie Frischluft besonders gut ab. Um schnell ins Freie zu kommen, sollte die Sauna nah an einem Ausgang stehen.
  • Ein Strom- bzw. Kaminanschluss ist vorhanden.
    Für den Betrieb benötigen Sie einen Stromanschluss, für einige Modelle sogar Starkstrom. Für eine finnische Sauna verwenden Sie zudem einen Saunaofen, der je nach Modell einen Schornstein- oder Gasanschluss benötigen kann. 
  • Für ein Saunahaus im Garten benötigen Sie ein entsprechendes Fundament.
    Ein Saunahaus sollte idealerweise immer auf einem Fundament aus Beton gebaut sein, damit es vor den Witterungsbedingungen besser geschützt ist.

Stromverbrauch

Wie viel Strom verbraucht meine Sauna?

Saunen benötigen einen Stromanschluss und verbrauchen je nach Modell und Wärmeleistung mehr oder weniger Energie. Um Ihren Stromverbrauch genau auszurechnen, benötigen Sie sowohl die Leistung der Sauna bzw. des Ofens in kW (Kilowatt) als auch die Zeit des Saunabetriebs inklusive Vorheizen in Stunden. Beide Werte multiplizieren Sie miteinander – so erhalten Sie den Stromverbrauch in kWh (Kilowattstunden) für Ihren Saunabesuch. 

Um die Kosten für diesen Saunabesuch zu berechnen, erfragen Sie bei Ihrem Stromanbieter den Preis für 1 kWh und multiplizieren diesen mit dem errechneten Wert. Die monatlichen oder jährlichen Kosten können Sie dann hochrechnen – je nach Anzahl Ihrer Saunabesuche.

Beispielsweise heizt Ihr Sauna-Modell etwa 20 min vor und läuft im Anschluss 40 min. Daraus ergibt sich eine Betriebszeit von 1 h. Der Saunaofen hat eine Leistung von 8 kW, das heißt, er benötigt in der Betriebszeit von 1 h etwa 8 kWh. Der Strompreis für 1 kWh beträgt 0,17 €. Daraus ergibt sich folgende Rechnung:

Beispiel

Kosten pro Saunabetrieb: 8 kWh x 0,17 € = 1,36 € 

Kosten monatlich bei 8 Saunabesuchen: 8 x 1,36 € = 10,88 €


Online-Redaktion

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