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Duschwände

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Ratgeber Duschwände


Aktualisiert: 05.04.2019

Wissen kompakt

Viele Menschen lassen einen anstrengenden Tag bevorzugt bei einem heißen Bad ausklingen. Eine komplette Füllung verbraucht jedoch viel Wasser. Zur täglichen Körperpflege wird in der Wanne deshalb meist nur der Duschkopf benutzt. Ein Problem hierbei ist Spritzwasser, das sich beim stehenden Duschen im Bad verbreitet. Für Abhilfe sorgte lange Zeit der Badevorhang. Moderne und optisch ansprechende Duschwände stellen jedoch eine Alternative mit optischem und funktionalem Mehrwert dar. Gegenüber dem Textilspritzschutz weisen sie viele Vorzüge auf.

In unserem Kaufberater informieren wir Sie rund um das Thema Duschwände. Neben optischen und funktionalen Aspekten wird dabei nicht zuletzt auf Informationen zur Montage, zu Preisen und etablierten Herstellern eingegangen.

Kaufberater

Duschwände werden auf die Wanne montiert, um das Herausspritzen von Wasser beim Duschen zu verhindern. Eingetrübte Varianten dienen überdies als Sichtschutz. Die Trennwand stellt eine Weiterentwicklung des Duschvorhangs dar. Dieser wird aufgrund hygienischer Mängel zunehmend von der klappbaren Variante abgelöst. Der Duschvorhang bedarf der permanenten Trocknung. Andernfalls können sich Schimmelsporen ausbreiten. Viele Menschen empfinden seine Optik als ebenso nachteilig, grelle Farben und Muster als störend.

Zur Befestigung der Haltestange ist es notwendig, Löcher in die Fliesen zu bohren. Viele Vermieter untersagen dies. Vorteile bietet diesbezüglich das Duschpaneel. Es besteht aus Glas oder einem transparenten Kunststoff. Pflege und hygienische Säuberung erfordern einen wesentlich geringeren Aufwand als Textilvorhänge. Neben der schnelleren Trocknung ergibt sich ein weiterer positiver Nebeneffekt. Duschvorhänge befestigt man mit Haltestangen an der Wand. Werden sie feucht, erhöht sich ihr Gewicht und die Stange biegt sich durch. Halterungen für Duschwände tragen dauerhaft ein Gewicht von 20 kg, ohne an Stabilität zu verlieren.
 

Verschiedene Modelle

Günstige Duschwände bestehen aus Kunststoffgläsern, edlere Varianten aus echtem Glas. Häufig verwenden die Hersteller Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG). Aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften ist es unempfindlich gegen Stöße, Hitze und Kälte. Während der Herstellung wird die Scheibe sehr schnell erhitzt und schlagartig wieder abgekühlt. Durch den unterschiedlichen Wärmefluss im Kern und an der Oberfläche entsteht eine stabile Wechselwirkung von Zug und Druck. Wechselduschen oder ein Ausrutschen in der Wanne weisen ein erheblich geringeres Gefahrenpotenzial auf. Anders als normales Glas splittert ESG im Ernstfall kaum. Die Scheibe zerfällt in leicht zu entsorgende Scherben.

Wissenswert

Hinsichtlich der Glasart wird zwischen Echtglas und Kunstglas differenziert. Kunstglas wirkt weniger edel, ist jedoch wesentlich pflegeleichter. Schlieren und Kalkablagerungen kommen hier weniger vor. Echtglas ist optisch ansprechender und auch kratzfester. Jedoch kann es aufgrund der hohen Belastung durchaus geschehen, dass es im Glas zu Sprüngen kommt. Der Austausch ist dann wesentlich teurer als bei Plastik.

Einen zusätzlichen Reinigungskomfort bieten Scheiben, an denen das Wasser abperlt. Es kann sich weniger Kalk und Schmutz ansammeln. Ungerahmte Duschwände für Badewannen unterstützen diesen Effekt. Es gibt keine Zwischenräume, in denen sich Schmutz ablagern kann. Neben ungerahmten Modellen gibt es komplett gerahmte oder teilgerahmte Duschwände. Nicht alle von ihnen umschließen die komplette Badewanne. Einige erstrecken sich von der Wand bis zur Wannenhälfte. Ein Teil der Wand kann dann einfach nach innen eingeklappt werden. Das Austreten von Spritzwasser wird so zuverlässig unterbunden.
 

Wissenswert

Echtglas kommt bei Duschwänden in der Regel entweder als Klarglas oder Milchglas vor. Bei Klarglas (auch Spiegelglas oder Floatglas genannt) handelt es sich um durchsichtiges Glas. Milchglas ist zwar ebenfalls lichtdurchlässig aber dafür undurchsichtig. Es hat eine weiße, etwas trübe Farbgebung. Entsprechend bietet Milchglas einen besseren Schutz der Intimsphäre.

Grundlegend unterscheidet man drei verschiedene Öffnungsvarianten, Falten, Schieben und Schwenken. Hochwertige Schwenkmechanismen sind mit einer Heb- und Senkvorrichtung ausgestattet. Beim Öffnen werden die Trennwände minimal aus der Halterung herausgehoben. Beim Schließen senken sie sich für einen besseren Verschluss ein. Vom Badewannenrand aus sind die meisten Modelle etwa 140 cm hoch. Einzelne Seitenwände sind ca. 70 cm breit. Duschwände zum Falten sind sehr platzsparend. Man fixiert sie bündig zur Wand. Mit Badewannenschiebetüren öffnet man Trennwände, die die Wanne komplett umschließen.

Montage der Duschwand

Die meisten Duschabtrennungen für die Badewanne bringt man ähnlich an. Die Montage kann unkompliziert von jedem durchgeführt werden. Es ist nicht notwendig, Löcher in die Wand zu bohren. Vor dem Anbringen wird sie zunächst gründlich mit einem Tuch gereinigt. Anschließend misst man die Abstände für die Halterungen aus und markiert sie an der Wand. An diese wird später die Schiene zur Befestigung der Trennwand angebracht.

Mit einem speziellen Leim werden die Halter an die Wand geklebt. Zum Aushärten benötigt er etwa 12 Stunden. An die Halter kann abschließend die Schiene und an diese die Duschwand angebracht werden. Zum Schutz vor Wasser wird eine Dichtung angebracht. Der Badewannen-Spritzschutz kann im Bedarfsfall einfach entfernt werden. Hierfür nutzen Sie einfach eine Zange. Rückstände vom Kleber werden mit Schaber oder einer dicken Wurzelbürste entfernt. Nach einer anschließenden Reinigung bleiben keine Spuren zurück.

Shopping Tipp

Manche Duschwand verfügt zusätzlich über eine integrierte Ablage. Auf dieser können Shampoo und Duschgel abgelegt werden. Auch ein Handtuchhalter ist bei einigen Modellen seitlich angebracht. Aufbewahrungsgitter sind ebenso für die geflieste Wand erhältlich.

Für die Montage spielt es weiterhin eine Rolle, wie die Wanne geformt und wo sie positioniert ist. Für Wannen mit unüblichen Formen werden auch Duschwände aus gebogenem Glas angeboten. Bei Badewannen, die sich nicht in einer Ecke befinden, muss ein feststehendes Seitenteil die fehlende Wand ersetzen.

Besondere Extras sind Deckenstützen, die bis zu 120 cm ausgezogen werden können. Die gesamte Duschwand kann so zusätzlich stabilisiert werden. Die Wandhalterungen werden entlastet. Bei einer unebenen Decke empfiehlt sich die Nutzung eines Deckenausgleichs. So können Sie den oberen Abschluss der Trennwand ideal anpassen.

Was wollen Sie ausgeben?

Günstige Trennwände können Sie bereits für um die 60 Euro erwerben. Sie sind aus Kunststoff gefertigt und haben Dichtungen aus Elastomer. Sie werden unkompliziert zusammengefaltet und platzsparend an der Wand fixiert.

Duschwände mit Scheiben aus Einscheiben-Sicherheitsglas sind ab 80 Euro erhältlich. Eine Stärke von mindestens 6 mm sorgt für Sicherheit. Besondere Extras sind eine Beschichtung des Glases zur Erleichterung der Reinigung sowie eine Heb- und Senkvorrichtung beim Öffnen und Schließen der Seitenwand. In der Regel sind sie faltbar. Günstigere Modelle müssen mitunter geschraubt werden. Eine Bohrung in der Wand ist dann notwendig.

Schwenkbare Trennwände mit edlen Chromscharnieren kosten ab 200 Euro aufwärts. Häufig verfügen sie über eine Deckenbefestigung und können der Oberfläche der Decke angepasst werden. Trennwände mit Schiebetür befinden sich im oberen Preissegment. Sie kosten zwischen 700 und 1.000 Euro. Positiv fallen sie durch ihren lückenlosen Verschluss der Wanne und ihre edle Optik auf.

Viele Modelle haben verchromte Winkelverbinder und Scharniere. Verschraubungen sind zusätzlich abgedeckt. Die Dichtungen sind hochwertig und verformen sich auch nach langem Gebrauch nicht. Gegen UV-Licht sind sie unempfindlich. Sammelt sich nach langem regelmäßigen Gebrauch Schmutz an, können sie leicht gewechselt werden. Ein besonderes Extra der teureren Duschwände für Badewannen ist eine optionale Versiegelung des Glases. Namhafte Hersteller bieten diese neben einer individuellen Größeneinstellung an. Die Versiegelung wird mit Polymer durchgeführt. Es schützt das Glas dauerhaft vor einer Ablagerung von Schmutz, Kalk, Seifenresten und Flecken.

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