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Winterreifen

Wichtige Merkmale:

Reifenbreite

Die Reifenbreite muss im Einklang mit der genutzten Felge sein und gibt an, wie breit ein Reifen ist. Im Fahrzeugschein eines jeden Autos ist zudem die zulässige Höchstreifenbreite verzeichnet.

Reifenquerschnitt

Der Reifenquerschnitt wird aus dem Verhältnis von der Höhe zur Breite des Reifens ermittelt. Er wird für gewöhnlich in Prozent angegeben. Je geringer das Verhältnis, desto niedriger fällt die Reifenflanke aus.

Durch das Querschnittsverhältnis lässt sich auch die Reifengattung ermitteln. Die Gattung bestimmt wiederum maßgeblich die Reifeneigenschaften und das Fahrverhalten.

Felgendurchmesser

Durch die Diagonale von Felgenrand zu Felgenrand wird der Felgendurchmesser ermittelt. Dies ist entsprechend auch der Innenradius des zu verwendenden Reifens. Der Wert wird zumeist in Zoll angegeben. Welche Felgengrößen für ihr Fahrzeug zulässig sind, findet sich beispielsweise in der Bedienungsanleitung für ihr Auto.

Tragfähigkeitsindex

Durch den Tragfähigkeitsindex lässt sich ablesen, inwieweit der Reifen maximal belastet werden darf. Je höher die Ziffer ausfällt, umso höher ist das Maximalgewicht pro Reifen. So reicht die Spanne von einem Tragfähigkeitsindex von 19 (entspricht max. 77,5 kg pro Reifen) bis hin zu 204 (16.000 kg). Auch hier gilt, dass der passende Wert entsprechend den Fahrzeugpapieren zu entnehmen ist.

Geschwindigkeitsindex

Der Geschwindigkeitsindex gibt dagegen Auskunft über die erlaubte Höchstgeschwindigkeit des Reifens, dies in Abhängigkeit zur Tragfähigkeit. Angegeben ist hier also die Höchstgeschwindigkeit, bei der der Reifenhersteller bei korrektem Druck einen einwandfreien Betrieb garantiert.

Der Geschwindigkeitsindex ist in der Reifenbezeichnung als letztes Zeichen abzulesen. Je weiter der Buchstabe im Alphabet steht, desto höher die Maximalgeschwindigkeit. Die Spanne reicht von G (= 90 km/h) bis V (=240 km/h).

Kraftstoffeffizienz

Die Kraftstoffeffizienz muss laut EU-Verordnung ebenfalls vom Hersteller angegeben werden. Sie wird in einer Skala von G (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz) bemessen. Als Basis für die Ermittlung gilt der Rollwiderstands des Reifens. Entscheidet man sich für ein Modell der besten Klasse, ist eine Verbrauchsminderung von bis zu 7,5% möglich.

Nasshaftung

Die Nasshaftung ist ebenfalls in die Klassen F (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg) unterteilt. Bemessen wird hier unter standardisierten Bedienungen die Bremsleistung auf Nässe. Bei einer Ausgangsgeschwindigkeit von 80 km/h kann sich zwischen zwei Klassen ein Bremswegunterschied von bis zu zwei Fahrzeuglängen auf nasser Fahrbahn ergeben.

Externes Rollgeräusch

Das externe Rollgeräusch wird auch als Vorbeifahrgeräusch bezeichnet und beeinflusst die Lärmbelastung durch Straßenverkehr erheblich. Es ist nicht gleichzusetzen mit dem Innengeräusch des Wagens. Gemessen wird es in Dezibel. Nach EU-Richtlinien sollte das externe Rollgeräusch unter 80dB liegen. Künftig soll dieser Richtwert aus Umweltschutzgründen noch weiter gesenkt werden.