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Laufbänder (1 - 24 von 382)

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Es gibt verschiedene Arten von Laufbänder: mechanisch (ohne Motor) sowie elektronisch (mit Motor). Mechanische Laufbänder benötigen keinen Strom und das Band wird daher mit der eigenen Muskelkraft in Bewegung gesetzt. Die elektronischen Laufbänder bringen die Lauffläche mit einem Motor, der Strom benötigt, in Bewegung.

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Max. Geschwindigkeit
Max. Geschwindigkeit

Die maximale Geschwindigkeit, die ein Laufband erreichen kann ist abhängig von der Motorleistung, die in PS angegeben wird, und der Motorqualität. Möglich sind Geschwindigkeiten bis 25 km/h.

Max. Körpergewicht
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Funktionen
Jedes Laufband muss passend zum Körpertyp und zum individuellen Laufstil gewählt werden. Einige der Bänder haben zusätzliche Extras, um den Betrieb, die Aufbewahrung oder die Bedienung des Geräts zu vereinfachen.

Zusammenklappbare Laufbänder haben den Vorteil, dass sie sich platzsparend aufbewahren lassen. Viele Laufbänder haben im zusammengeklappten Zustand vier Rollen, die es erlauben, das sperrige Laufband frei im Raum zu bewegen.

Durch die Regeltasten am Handgriff wird die Bedienung des Geräts einfacher. Sie erlauben eine Veränderung der Geschwindigkeit und Steigung, sofern das Laufband eine Höhendifferenz aufweist, direkt am Handgriff. So muss die Trainingseinheit nicht unterbrochen werden, um die Einstellungen am Display zu suchen. Eine Alternative dafür sind die Quick Tastendirekt am Trainingscomputer: Auch durch sie ist eine schnelle Veränderung in Steigung oder Geschwindigkeit möglich, ohne lange nach der richtigen Einstellung suchen zu müssen.

Die Lauffläche eines Laufbandes ist gelenkschonend, wenn das Band gut gedämpft ist. Im Gegensatz zum Joggen oder Walken draußen bewegt man sich auf Laufbändern immer geradeaus, was zusätzlich die Gelenke schont. Aber auch die Lauftechnik beeinflusst die Belastung der Gelenke.

Max. Körpergewicht
Beim Kauf eines Laufbandes muss darauf geachtet werden, dass es auch für das eigene Körpergewicht geeignet ist. Menschen mit höherem Gewicht müssen auf eine höhere Motorleistung achten. Es gibt Laufbänder mit einer Maximalbelastung von 100 bis 250 kg.

Pulsmessung
Wer mit Pulskontrolle trainiert, kommt ohne guten Pulsmesser nicht aus. Die Messung des Pulses dient zur Bestimmung des optimalen Trainingsbereichs. Dafür gibt es auf dem Laufband mehrere Möglichkeiten:

Der Puls kann direkt am Gerät gemessen werden. Dafür werden zwei Elektroden, die sich in den Handgriffen befinden mit den Händen umfasst. Der Puls wird über die Handinnenflächen gemessen. Vorteil bei dieser Methode: Es gibt keine Kabel, Clips oder Gurte, die beim Training stören könnten.

Eine weitere Möglichkeit ist ein Pulsempfänger. Dieser wird an einem Band oder Gurt befestigt und dann entweder um Handgelenk oder Brust geschnallt. Dies sind die gängigsten Methoden der Herzfrequenzmessung. Der Brustgurt wird unterhalb der Brust befestigt und misst die Herzfrequenz. Er misst am besten, wenn ein feiner Feuchtigkeitsfilm zwischen Haut und Gerät besteht.

Der Ohrclip wird im Gegensatz zum Brustgurt oder der Pulsuhr am Ohrläppchen angebracht. Dort misst er die Herzfrequenz und überträgt sie zu einem Auswertungsgerät.

Display
Die Anzeige des Trainingscomputers erfolgt über ein Display mit LCD oder LED-Technik.

LCD ist die Abkürzung für „Liquid Crystal Display“ was bedeutet, dass das Display über Flüssigkristalle verfügt, die durch elektrische Impulse gesteuert werden.

LEDs sind Licht emittierende Dioden. LED arbeitet genau wie LCD mit Flüssigkristallen. Der Unterschied besteht in der Kontraststärke und darin, dass LEDs deutlich kleiner sind, weshalb sie platzsparender verarbeitet werden können.

Antrieb
Angetrieben werden Laufbänder nicht immer mit einem elektrischen Motor. Es gibt auch Bänder, die ohne Motor funktionieren, also mechanisch betrieben werden. Die Antriebsart wirkt sich natürlich auf die Art des Trainings aus und darauf welche Muskelgruppen beansprucht werden.

Laufbänder ohne Motor. Sie laufen nicht von alleine an, sondern müssen allein durch die Muskelkraft des Benutzers angetrieben werden. Dieser erste Antrieb kostet am meisten Kraft. Sobald das Band läuft, wird der Kraftaufwand geringer. Das Tempo lässt sich stufenlos variieren, da das Laufband nur durch die eigene Geschwindigkeit angetrieben wird.

Elektronische Laufbänder werden von einem Motor angetrieben und laufen in der eingestellten Geschwindigkeit, unabhängig vom Benutzer. Ganz egal, ob mechanisches oder elektronisches Laufband: beide sind gut für Fettabbau und Konditionssteigerung geeignet.

Technische Daten
Bei der Auswahl des richtigen Laufbandes muss auch auf die technischen Daten geachtet werden, um die passenden Belastungen, Features und Maximalgeschwindigkeiten zu finden.

Die veränderbaren Steigungen eines Laufbands können zwischen vier und 24% betragen, was etwa einem Winkel von 14° entspricht. Laufen mit Steigung verbrennt mehr Kalorien als “flaches Laufen”.

Die maximale Geschwindigkeit von Laufbändern kann bis zu 25 km/h betragen, was der Geschwindigkeit eines Mofas entspricht.

Sie fragen Sich, worauf Sie beim Kauf eines Laufbandes achten sollten?

Wir helfen Ihnen, das passende Laufband für Ihr Training zu finden.
Beliebte Marken
  • Homcom
  • Christopeit
  • Kettler
  • Reebok
  • Royalbeach
  • skandika
  • capital sports
  • Hammer
  • Fitifito
  • Art Sport
  • Body Coach
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Homcom Laufband mit LED Display 750 Watt
Funktionen
klappbar
Max. Geschwindigkeit
10 km/h
Max. Körpergewicht
110 kg
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Christopeit TM 2 de Luxe
Betriebsart
elektronisch
Funktionen
klappbar, Regeltasten am Handgriff
Max. Geschwindigkeit
16 km/h
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KETTLER Race
Funktionen
klappbar
Max. Geschwindigkeit
18 km/h
Max. Körpergewicht
120 kg
ab799,00 * 7 Preise vergleichen
Reebok One Series GT40s
Betriebsart
elektronisch
Funktionen
klappbar
Max. Geschwindigkeit
16 km/h
ab579,90 * 8 Preise vergleichen
Royalbeach Air 500
Betriebsart
elektronisch
Funktionen
Quick Tasten, Regeltasten am Handgriff
Max. Geschwindigkeit
16 km/h
ab579,00 * 5 Preise vergleichen
skandika Marathon X1
Betriebsart
elektronisch
Funktionen
klappbar
Max. Geschwindigkeit
12 km/h
ab549,00 * 4 Preise vergleichen
Homcom Elektrisches Laufband mit LED Display 500 Watt
Betriebsart
elektronisch
Funktionen
klappbar
Max. Geschwindigkeit
8 km/h
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Christopeit TM 2 Pro de Luxe
Betriebsart
elektronisch
Funktionen
klappbar
Max. Geschwindigkeit
16 km/h
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capital sports Pacemaker Touch
Funktionen
klappbar
Max. Geschwindigkeit
20 km/h
Max. Körpergewicht
150 kg
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Christopeit Runner Walking
Betriebsart
mechanisch
Funktionen
klappbar, Regeltasten am Handgriff
Max. Geschwindigkeit
16 km/h
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Hammer Life Runner LR22i
Betriebsart
elektronisch
Funktionen
klappbar, gelenkschonende Lauffläche,...
Max. Geschwindigkeit
22 km/h
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Fitifito EMEC 8500
Betriebsart
elektronisch
Funktionen
klappbar, Quick Tasten, Regeltasten a...
Max. Geschwindigkeit
22 km/h
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Art Sport Speedrunner 6000 inkl. Polar Brustgurt
Funktionen
klappbar
Max. Geschwindigkeit
22 km/h
Max. Körpergewicht
150 kg
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Body Coach Magnetisches Laufband silber/grau/schwarz
Max. Körpergewicht
110 kg
Lauffläche
112 x 40 cm
Pulsmessung
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capital sports Pacemaker X55
Betriebsart
elektronisch
Funktionen
klappbar
Max. Geschwindigkeit
22 km/h
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Motive BY U N O Fitness Speed Master 1.8
Betriebsart
elektronisch
Funktionen
klappbar
Max. Geschwindigkeit
18 km/h
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Christopeit TM 2 Pro inkl. Unterlegmatte schwarz
Betriebsart
elektronisch
Funktionen
klappbar, Regeltasten am Handgriff
Max. Geschwindigkeit
16 km/h
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Newgen Medicals LF-203.mini
Betriebsart
elektronisch
Funktionen
klappbar, gelenkschonende Lauffläche
Max. Körpergewicht
150 kg
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Horizon Fitness Adventure 1
Betriebsart
elektronisch
Funktionen
klappbar
Max. Geschwindigkeit
18 km/h
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Homcom Elektrisches Laufband schwarz
Funktionen
klappbar
Max. Geschwindigkeit
10 km/h
Max. Körpergewicht
110 kg
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Klarfit Treado Advanced inkl. Bandmassagegerät und Sit-up-Bank
Betriebsart
mechanisch
Funktionen
klappbar
Max. Geschwindigkeit
12 km/h
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Christopeit TM 250S
Betriebsart
elektronisch
Funktionen
klappbar
Max. Geschwindigkeit
18 km/h
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Fitifito Emec 510A
Betriebsart
elektronisch
Funktionen
klappbar, Regeltasten am Handgriff
Max. Geschwindigkeit
12 km/h
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Christopeit TM 2 Pro silber
Betriebsart
elektronisch
Funktionen
klappbar
Max. Geschwindigkeit
16 km/h
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Ratgeber

Wissen Kompakt

Laufen gehört zu einer der beliebtesten Ausdauersportarten. Mit einem Laufband können Sie auch zu Hause effektiv trainieren und sind in den eigenen 4 Wänden vor Wind und Wetter geschützt. Gerade nach einem langen Arbeitstag fehlt auch oft die Motivation, das Haus noch einmal für den Sport zu verlassen. Mit einem Laufband können Sie auch zu Hause etwas für Ihre Gesundheit und Kondition tun. Laufbänder sind aber nicht nur für Freizeitsportler geeignet – auch Profisportler nutzen das Ausdauergerät vor allem im Winter für eine optimale Wettkampfvorbereitung.
Wissenswert
Das erste Laufband der Welt wurde im Jahr 1889 entwickelt.
 
Als Professor für Physiologie in Berlin entwickelte Nathan Zuntz 1889 das erste Laufband der Welt. Zunächst war es eigentlich für Untersuchungen von Pferden gedacht, doch schon in den folgenden Jahren wurden die ersten Laufbänder für medizinische Messungen am Menschen hergestellt.  
Heutzutage gibt es ein sehr umfangreiches Angebot von Laufbändern in vielzähligen Ausführungen. Viele Modelle sind platzsparend, günstig und besitzen vielfältige Zusatzfunktionen. So finden auch Fitnessbegeisterte immer mehr Gefallen daran, sich ein Laufband für zu Hause zu kaufen. Zudem werden sie oft von nachfolgenden Einrichtungen genutzt:
 
  • Fitness-Studios 
  • Medizinische Einrichtungen (Krankenhäuser, Reha-Kliniken, Physiotherapie- und Arzt-Praxen)
  • Sportzentren
  • Fachgeschäfte für Orthopädie oder Laufsport
  • Forschungseinrichtungen
  • Trainingszentren für Polizei, Feuerwehr sowie Bundeswehr
Wissenswert
Laufbänder werden auch Treadmills oder Laufband-Ergometer genannt.
 
„Treadmill“ ist Englisch und bedeutet „Laufband“. Der Begriff wird manchmal auch in Deutschland verwendet.
Das Wort „Ergometer“ umfasst alle Fitnessgeräte, die zur Messung der körperlichen Leistungsfähigkeit verwendet werden. Dazu zählen beispielsweise das Fahrrad-Ergometer, das Ruder-Ergometer, Crosstrainer und das Laufband-Ergometer. 
Bei dem Kauf eines Laufbandes gilt es einiges zu beachten. Um Ihnen bei der Kaufentscheidung behilflich zu sein, gibt Ihnen der nachfolgende Kaufberater einen Überblick über die wichtigsten Eigenschaften eines Laufbandes.
 

Kaufberater

Laufbänder ermöglichen ein wetter- und ortsunabhängiges Training, sind dabei aber recht kostspielig. Um Sie bei der Wahl eines Laufbandes zu unterstützen, haben wir in unserem Kaufberater wichtige Kriterien für die Kaufentscheidung zusammengetragen.
Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen
 
Bedenken Sie für den Kauf eines idealen Laufbands vor allem folgende Gesichtspunkte:
 
  • Legen Sie zuerst Ihr Trainingsziel fest, um sich für ein Laufband zu entscheiden.
    Die Wahl eines Laufbandes sollte Ihren Trainingsanforderungen entsprechen. Möchten Sie abnehmen oder brauchen kein abwechslungsreiches Training, dann benötigen Sie keine hohe Funktionsvielfalt. Bereiten Sie sich hingegen auf einen Marathon vor, sollten die Funktionen des Laufbandes Ihren Anforderungen entsprechen. 
     
  • Eine qualitativ hochwertige Ausstattung erhöht die Lebensdauer Ihres Laufbandes.
    Achten Sie beim Kauf auf die Qualität der einzelnen Komponenten Ihres Laufbandes. Die Verwendung hochwertiger Materialien erhöht nicht nur die Lebensdauer, sondern trägt auch zu einem komfortablen Training bei.
     
  • Welche Funktionen sind Ihnen beim Lauftraining besonders wichtig?
    Spezielle Programme erweitern die Grundausstattung eines Laufbandes und sind nicht in jedem Modell integriert. Beachten Sie beim Kauf deshalb die zusätzlichen Funktionen und wählen Sie diese passend zu Ihren individuellen Anforderungen.
     

Laufbänder-Typen

Ein Laufband lohnt sich für alle Freizeit- und Profisportler, die ihre Ausdauer trainieren, ihre Gesundheit verbessern oder die Fettverbrennung anregen möchten. Sowohl Fitnessbegeisterte als auch Menschen, die ihr Gewicht reduzieren möchten, können wetterunabhängig ihr sportliches Ziel verfolgen.
Bedenken Sie
Ihr Körpergewicht sollte das Maximalgewicht des Laufbandes nicht überschreiten. 
 
Achten Sie beim Kauf darauf, ob das gewünschte Laufband für das eigene Körpergewicht geeignet ist. Es gibt Laufbänder mit einer Maximalbelastung von 100 bis 250 kg. 

Beim Kauf eines Fitness-Laufbands können Sie grundsätzlich zwischen der mechanischen und der elektronischen Variante wählen. Beide Ergometer haben ihre Vor- und Nachteile. Wählen Sie das Laufband passend zu Ihren individuellen Trainingsanforderungen und körperlichen Eigenschaften.

Auf den Punkt!
Mechanische Laufbänder haben keinen Motorantrieb. Sie werden allein durch die Muskelkraft des Läufers betrieben. Der eigene Energieaufwand für ein gleichmäßiges Laufen ist somit höher. Ein mechanisches Laufband hat keine zusätzlichen Funktionen, da es ohne Strom läuft.
 
Elektrische Laufbänder werden durch einen Motor angetrieben. Sie müssen beim Laufen weniger Kraft aufwenden, da der Motor die Geschwindigkeit konstant beibehält. Das garantiert ein gleichmäßiges Laufen. Ein elektrisches Laufband bietet meist zusätzliche Funktionen für ein ausgedehntes Trainingsprogramm.


Mechanische Laufbänder
Mechanische Laufbänder verbrauchen keinen Strom und sind somit sehr umweltfreundlich. Durch den fehlenden elektrischen Antrieb ist der eigene Einsatz besonders gefragt: Sie setzen das Laufband nur durch Ihre Muskelkraft in Bewegung.
 
Das mechanisch betriebene Fitnessgerät hat einen positiven Trainingseffekt. Durch die höhere Energieaufwendung wird der Kalorienverbrauch angekurbelt und das Training als anstrengender empfunden. Besonders die Beinmuskeln werden intensiv beansprucht. Diese Laufeigenschaft des mechanischen Laufbandes verlangt nach besonders viel Motivation und kann das regelmäßige Training erschweren. 
 
Zusätzliche Funktionseinstellungen wie Geschwindigkeit oder Steigung sind bei diesem Laufband nicht möglich. Durch die fehlenden Zusatzfunktionen eignet sich ein mechanisches Laufband nur eingeschränkt für ein umfangreiches Ausdauertraining. Ambitionierte Läufer könnten die Trainingsabwechslung daher als zu gering empfinden. Möchten Sie nur kurze Trainingseinheiten ohne Wettkampforientierung absolvieren, werden Sie die einstellbaren Trainingsbedingungen nicht unbedingt vermissen. 

Um Sie bei der Wahl eines Laufbandes zu unterstützen, haben wir die wichtigsten zusätzlichen Funktionen eines Laufbandes in unserem Ratgeber für Sie zusammengetragen.

Mechanische Laufbänder sind meist günstiger, da sie keine teure Elektronik besitzen. Sie können diese Modelle zu einem Preis von 190 € bis 700 € kaufen. Zudem brauchen mechanische Laufbänder eine kleinere Stellfläche als elektrische Modelle und eignen sich daher für kleinere Wohnungen.

Pro
  • Umweltfreundlich
  • Platzsparend
  • Günstig
  • Hohe Energieaufwendung
Contra
  • Keine Zusatzfunktionen
  • Erschwertes Training
  • Wenig Trainingsabwechslung


Aqua-Laufband
Ein Aqua-Laufband ist ein mechanisches Laufband, das aufgrund des wasser- und chlorbeständigen Materials auch im Wasser genutzt werden kann. Es erfordert besonders viel Muskelkraft, da der eigene Kraftaufwand durch den Wasserwiderstand deutlich erhöht ist. Da es sich bei einem Aqua-Laufband um ein mechanisches Modell handelt, gibt es keine zusätzlichen Funktionseinstellungen wie Steigung oder Geschwindigkeit.
 
Suchen Sie eine sportlichere Herausforderung? Dann ist ein Aqua-Laufband möglicherweise das Richtige für Sie. Es eignet sich besonders für ein intensives Beintraining. 
 
Ein Aqua-Laufband ist deutlich teurer als das klassische Laufband ohne Motorantrieb – ab 2.000 € ist es erhältlich. Der Kauf eines Aqua-Laufbandes für zu Hause lohnt sich zudem nur, wenn Ihnen ein eigener Pool zur Verfügung steht.
 
Elektrische Laufbänder
Elektrische Laufbänder sind strombetrieben und bieten mehr Komfort als mechanische Varianten. Das elektrische Fitnessgerät wird durch einen Motor angetrieben und erfordert somit weniger Kraftaufwand. 
 
Die Geschwindigkeit kann konstant beibehalten werden, was ein gleichmäßiges Laufen ermöglicht. Das Laufgefühl ist bei elektrischen Laufbändern deutlich verbessert: Sie können Bewegungsabläufe besser koordinieren und die Laufbewegungen sauberer ausführen. Ein elektrisches Laufband ermöglicht ein effektiveres Training als ein mechanisches Modell.
Bedenken Sie
Jedes Laufband sollte eine Not-Stopp-Funktion haben.
 
Um im Notfall das Laufband sofort stoppen zu können, sind Not-Stopp-Knöpfe oder eine Reißleine am Laufband unverzichtbar. Die Reißleine wird mittels einer Klammer an der der Kleidung des Sportlers befestigt. Sollte er ausrutschen und fallen, stoppt das Laufband sofort automatisch. Die Not-Stopp-Knöpfe sollten möglichst auffällig gefärbt, groß und in Griffnähe sein. Achten Sie beim Kauf des Laufbands darauf, dass eine der Funktionen gegeben ist.

Ein elektrisches Laufband ist meist mit zusätzlichen Trainingsfunktionen ausgestattet, die Abwechslung in Ihr Trainingsprogramm bringen. Insbesondere ambitionierte Läufer schätzen die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten von Geschwindigkeit und Steigung sowie eine integrierte Herzfrequenzmessung. Die Laufeigenschaften des elektrischen Modells lassen sich in der Regel perfekt für Ihre individuellen Anforderungen und Trainingsziele einstellen. Meist sind die Laufbänder recht einfach zu bedienen. Elektrische Laufbänder eignen sich somit für alle Sportbegeisterten, die etwas mehr Abwechslung in Ihrem Lauftraining haben möchten.

In unserem Kaufberater haben wir die wichtigsten zusätzlichen Funktionen eines Laufbandes für Sie zusammengefasst. 

Elektrische Laufbänder sind sie aufgrund der eingebauten Technik teurer als die mechanischen Modelle. Die Preise beginnen zwar schon bei rund 150 €, steigen jedoch je nach Ausstattung auf bis zu 16.000 €. Sie benötigen zudem mehr Platz als mechanische Modelle, so dass sie nicht für kleinen Wohnraum geeignet sind.

Pro
  • Verschiedene Trainingsprogramme
  • Gleichmäßiges Laufen 
  • Kontrollierte Bewegungsabläufe
  • Weniger Kraftaufwand
Contra
  • Erhöhter Platzbedarf
  • Preisintensiv
  • Stromverbrauch


Schreibtisch-Laufband
Ein Schreibtisch-Laufband ist eine innovative Kombination aus Schreibtisch und elektrischem Laufband. Während Sie auf dem Laufband spazieren, können Sie Ihre Schreibtischarbeit wie gewohnt erledigen. Durch den elektrischen Antrieb des Laufbandes haben Sie beide Hände frei, um nebenbei arbeiten zu können. 
Schreibtisch-Laufbänder können Sie in 2 Varianten erhalten:
 
  • Schreibtisch-Laufbänder mit integrierter Arbeitsfläche
    Dieses Modell eines Schreibtisch-Laufbands besitzt an der Vorderseite des Geräts eine höhenverstellbare Arbeitsfläche mit ausreichend Platz für den eigenen Computer. Das Display des Laufbandes ist so in die Arbeitsplatte integriert, dass alle wichtige Trainingseigenschaften eingestellt und die Laufdaten angezeigt werden können. 
     
  • Schreibtisch-Laufbänder ohne Arbeitsplatte
    Dieses Modell besteht nur aus dem Laufband und kann unter einen Schreibtisch oder ein Stehpult geschoben werden. Das Display des Laufbandes ist ein externes Gerät, das per Kabel mit dem Gerät verbunden ist und auf dem Schreibtisch abgelegt werden kann.
Shopping Tipp

Manchmal wird ein Schreibtisch-Laufband mit höhenverstellbarer Arbeitsfläche auch mit einem zugehörigen Stuhl angeboten.

Um nebenbei noch arbeiten zu können, liegt die Maximalgeschwindigkeit der Schreibtisch-Laufbänder meist bei 10 km/h. Da hier ein leistungsschwächerer Motor zum Antrieb des Laufbandes genügt, ist es recht leise und verbraucht weniger Strom als herkömmliche Modelle. 

Tagtäglich sitzen Sie im Büro und hätten gerne mehr Bewegung? Dann ist ein Schreibtisch-Laufband möglicherweise das richtige für Sie. Es kostet etwa zwischen 550 – 4.600 €. Besitzen Sie nur wenig Platz, eignet sich ein Modell ohne Arbeitsplatte, das unter den Schreibtisch geschoben wird. Haben Sie jedoch ausreichend Platz zur Verfügung, ist ebenfalls ein Schreibtisch-Laufband mit integrierter Arbeitsfläche passend.
 

Grundausstattung

Prinzipiell sind Laufbänder immer mit den gleichen Komponenten ausgestattet:
 
Elektrische Laufbänder haben zudem noch einen Motor und einen Trainingscomputer
 

Lauffläche
Die Lauffläche ist der sichtbare Teil des Laufgurtes, auf dem der Läufer sich bewegt. Sie besteht aus einem Laufbrett – eine Platte aus Holz – sowie dem Laufgurt und einem guten Dämpfungssystem. Um nicht daneben zu treten oder zu stolpern, empfiehlt sich ein Laufband mit einer ausreichend großen Lauffläche. Die Größe des Läufers, das Lauftempo, die Nutzungsdauer und die verfügbare Stellfläche im Raum bestimmen die idealen Maße des Laufbandes. 
 
Optimal ist eine Laufflächenmaße von mindestens 45 cm Breite und 150 cm Länge. Wer sehr groß ist oder gerne schnell läuft, sollte ein Laufband mit einer Lauffläche über 150 cm Länge und mindestens 48 cm Breite aussuchen. Die Schrittgröße verlängert sich mit zunehmender Geschwindigkeit und Körpergröße, so dass es bei einer zu kleinen Lauffläche schnell eng werden kann.
 

Laufgurt
Der Laufgurt ist der bewegliche Teil des Fitnessgerätes, den der Motor oder die Muskelkraft des Sportlers antreibt. Es befinden sich vorne und hinten am Laufband sogenannte Umlenkrollen, die unter dem Laufgurt befestigt und für seine Rotation um das Laufbrett verantwortlich sind. Der Durchmesser der Rollen sollte mindestens 6 cm betragen, um den Verschleiß des Laufgurtes nicht zu begünstigen. Denn kleinere Rollen sorgen für eine stärkere Reibung am Laufgurt und nutzen ihn schneller ab. 
Shopping Tipp

Bei hochwertigen Fitnessgeräten ermöglichen 2 Stellschrauben das Zentrieren und Nachjustieren des Laufgurtes. Bevorzugen Sie deshalb beim Kauf am besten ein Laufband mit sogenannten Zentrierscheiben für den Laufgurt.


Rahmen
Ein robuster Rahmen ist für die Stabilität und Sicherheit des Laufbandes wichtig. Es können störende Klappergeräusche entstehen, wenn die Rahmenstabilität nicht ausreichend gegeben ist. 
 
Optimal sind seitliche Trittflächen an einem Rahmen. Sie befinden sich auf beiden Seiten der Lauffläche und bieten die Möglichkeit, bei Bedarf sicher vom Laufgurt abzuspringen. Trittflächen aus einem rutschfesten Gummi sind hier empfehlenswert. Ein seitlicher Handgriff am Laufband dient als zusätzliche Stütze und gibt Stabilität. 
 

Dämpfung
Um die Gelenke während des Lauftrainings zu schonen, ist eine gute Dämpfung des Laufbandes wichtig. Sie sollte weder zu hart noch zu weich sein. Bei zu harter oder nicht vorhandener Dämpfung kommt es zu Stoßbelastungen, die Ihre Gelenke stark beanspruchen. Durch eine zu weiche Dämpfung können die Sehnen Schaden nehmen und das Training wirkt schnell ermüdend. Optimal ist eine Dämpfung, die mit dem Laufen auf einem Waldboden vergleichbar ist. 
 
Die Dämpfung eines Laufbandes befindet sich unter dem Laufgurt im Bereich der Lauffläche. Sie besteht aus mehreren Gummi-Stoßdämpfern, die das Laufbrett lagern und Stoßbewegungen abfedern
 
Ein weiteres Qualitätsmerkmal für eine gute Dämpfung ist die Dicke des Laufgurtes. Ein stark gepolsterter, rutschfester Laufgurt sorgt für zusätzliche Dämpfung der Laufbewegungen. High-Tech-Fitnessgeräte haben teilweise noch ein einstellbares Dämpfungssystem, das aber für einen Freizeitsportler nicht unbedingt nötig ist.
Shopping Tipp
Ein guter Laufschuh sorgt für zusätzliche Dämpfung und beugt Verletzungen vor.
 
  • Für die Schonung Ihrer Gelenke und Sehnen ist auch ein guter Laufschuh wichtig. Informieren Sie sich in der Kategorie über Laufschuhe und vergleichen Sie die Modelle einfach und schnell online. 


Motorleistung
Der Antriebsmotor elektrischer Laufbänder ist einer der wichtigsten Ausstattungsmerkmale. Seine Leistung wird meist in PS (Pferdestärken) und maximaler Geschwindigkeit angegeben. Sie können in der Regel hinsichtlich des Laufband-Motors zwischen 2 Leistungen wählen:
 
  • Dauerleistung
    Die Dauerleistung beschreibt die Geschwindigkeit, die der Motor während des Betriebes dauerhaft leisten kann. Für eine lange Lebensdauer des Laufbandes ist eine hohe Dauerleistung optimal. 
     
  • Maximale Motorleistung
    Die maximale Motorleistung wird in PS angegeben und beschreibt die Leistung, die der Motor bei kurzzeitiger Höchstgeschwindigkeit und hoher Traglast erbringen kann. 

Welche Motorenstärke Ihr Laufband aufweisen sollte, hängt stark von Ihren Trainingsanforderungen und Ihren körperlichen Eigenschaften ab. Die meisten Laufbänder haben meist eine maximale Motorleistung von 2 PS und eine Dauerleistung von 15-20 km/h. Diese Motorenstärke ist für ein normales Lauftraining zu empfehlen. Bei starker Steigung des Laufbandes während des Trainings und für Menschen mit hohem Körpergewicht empfiehlt sich hingegen ein Ergometer mit höherer PS-Zahl. Ein sehr gutes Laufband weist eine möglichst starke Dauerleistung, mindestens 2 PS und eine hohe zulässige Gewichtsbelastung auf.
 

Trainingscomputer
Elektrische Laufbänder besitzen einen Trainingscomputer, der vorne am Laufband integriert ist. Sein Display gibt während des Trainings Auskunft über alle wichtigen Laufeigenschaften wie Geschwindigkeit, Dauer und Strecke. 
 
Die Bedienung des Trainingscomputers sollte auch während einer hohen Laufgeschwindigkeit leicht zu bedienen und zu lesen sein. Große und einfach zu erreichende Tasten sind dabei vorteilhaft. Die Stopp-Taste muss für die Sicherheit des Läufers jederzeit ohne Mühe zu bedienen sein. 

Die meisten elektrischen Laufbänder bieten zusätzliche Funktionsmöglichkeiten für Ihr Lauftraining, die Sie über den Trainingscomputer einstellen können. In unserem Ratgeber erfahren Sie mehr über die zusätzlichen Trainingsfunktionen.

Das Display sollte nicht zu klein sein, so dass Sie alle wichtigen Funktionen und Einstellungen problemlos während des Laufens lesen können. Ein Display arbeitet meist mit einer LCD- oder LED-Technik. Der Unterschied besteht in der Kontraststärke und in der Größe: 
 
  • LCD
    LCD steht für „Liquid Crystal Display“ – das bedeutet, Flüssigkeitskristalle werden durch elektrische Impulse ausgerichtet. Die Kristalle lassen je nach Ausrichtung unterschiedlich viel Licht durch und bilden so Farben. Für die Darstellung von Farben wird eine Hintergrundbeleuchtung benötigt, die bei LCD-Bildschirmen meist aus Leuchtstoffröhren besteht.
     
  • LED 
    LED-Bildschirme arbeiten wie LCD mit Flüssigkristallen. Der Unterschied besteht in der Art der Hintergrundbeleuchtung: Die Leuchtstoffröhren werden bei LED-Bildschirmen durch Leuchtdioden (LEDs) abgelöst. Sie sind deutlich kleiner und lassen sich somit platzsparender verarbeiten. Zudem steuern LEDs den Hintergrund dynamischer und individueller an – schwarze Stellen bleiben also schwarz und sind deutlicher lesbar. 
     

Materialien

Der Preis eines Laufbands wird neben den zusätzlichen Funktionen durch die Qualität und Verarbeitung der einzelnen Komponenten bestimmt. Gute Heimtrainer gewährleisten durch eine hochwertige Verarbeitung einen gleichmäßigen, stabilen Lauf und eine lange Lebensdauer des Gerätes. Besonders bei folgenden Bauteilen des Laufbandes sollten Sie auf das Material und die Verarbeitung achten:
 

Laufgurt
Sehr hochwertige Laufbänder haben Laufgurte, die aus mindestens 4 Schichten bestehen. Die meisten Gurte verfügen zumindest über folgende 2 Lagen:
 
  • Obere Schicht
    Die äußere Schicht eines Laufgurtes ist bei hochwertigen Laufbändern nicht aus Gummi, sondern aus Polyurethanen gefertigt. Das sind Kunststoffe, die deutlich stabiler und widerstandsfähiger als Gummi sind.
     
  • Untere Schicht
    Im Idealfall besteht die untere Schicht eines Laufgurtes aus Nylon-Polyester-Gewebe. Da die Unterseite des Laufgurtes über die Rollen läuft, nutzt sie sich deutlich schneller ab als die obere Schicht. Hier gilt die Faustregel: Je weicher die Unterschicht ist, desto langlebiger ist der Laufgurt.
     

Rahmen
Ein guter Rahmen gibt dem Laufband Stabilität und vermeidet störende Klappergeräusche. In der Regel besteht er aus einem der folgenden Materialien:
 
  • Aluminium
    Ein Aluminiumrahmen ist sehr stabil. Er ist vernietet und schwingt somit weniger. Manche Läufer sagen, dass ihnen dadurch das typische Laufgefühl fehlt. 
     
  • Stahl
    Laufbänder mit einem Stahlrahmen sind leise und stabil. Er ist in der Regel verschraubt und bietet somit eine höhere Elastizität. Das Laufgefühl ist auf diese Weise schwingender als bei einem Aluminiumrahmen und bei Läufern beliebt.
     

Laufbrett
Das Laufbrett befindet sich unter dem Laufgurt. Qualitativ hochwertige Laufbretter sollten stabil sein, um eine möglichst lange Lebensdauer des Laufbandes zu gewährleisten. Achten Sie daher beim Kauf auf das Material des Laufbretts:
 
  • Spanplatten
    Manche Hersteller verwenden nur eine günstige Press-Spanplatte, die bei starker Belastung durchbrechen kann. 
     
  • Massivholz
    Das Laufbrett sollte idealerweise aus massivem Holz mit einer Stärke von mindestens 2 cm bestehen. So bleibt es auch bei starker Belastung stabil und unterstützt eine gute Dämpfung.
     

Zusätzliche Funktionen

Einige der elektrischen Laufbänder haben zusätzliche Extras, um den Betrieb, die Aufbewahrung oder die Bedienung des Geräts komfortabler und abwechslungsreicher zu gestalten:
 
Welche der Zusatz-Funktionen für Sie sinnvoll sind, hängt von Ihren individuellen Trainingszielen und Anforderungen an das Laufband ab. 
 

Trainingsprofile
Häufig haben elektrische Laufbänder zusätzliche Trainingsprogramme, die das Training abwechslungsreich und effektiv gestalten. Für die meisten Läufer genügt eine Handvoll Trainingsprofile wie Steigung, Zufallsmodus oder Pulsmessung. Teure Funktionen wie eine Cardiosteuerung, die dafür sorgt, dass sich das Laufband automatisch an den Puls des Sportlers anpasst, sind nur für Profi-Sportler oder medizinische Zwecke sinnvoll. Allgemein gilt für die zusätzlichen Trainingsprogramme eines Laufbandes: Funktionen wie Steigung, Zufallsmodus oder Pulsmessung sind sinnvoll und empfehlenswert.
 
  • Steigung
    Die meisten Laufband-Ergometer bieten die Möglichkeit, Steigungen zwischen 2 und 25 % einzustellen. Dies dient der Simulation eines Laufs im Freien und der erhöhten Trainingseffizienz. Bei einem Lauf mit Steigung verbrennt der Körper mehr Kalorien. Die Geschwindigkeit sollte an die Steigung angepasst werden, um eine Überlastung des Körpers zu vermeiden. Achten Sie beim Kauf eines Laufbandes mit Steigungsfunktion darauf, dass sich der Neigungswinkel elektrisch verstellen lässt und sich nicht nur ein mechanischer Klappmechanismus an der Hinterseite des Geräts befindet. Sonst ist für jede Steigungsänderung eine Unterbrechung des Trainings nötig.
     
  • Zufallsmodus
    Einige Laufbänder besitzen einen Zufallsmodus, der das Training abwechslungsreich gestaltet. Geschwindigkeit und Steigung verändern sich automatisch in regelmäßigen Abständen. Der Sportler muss sich an unerwartete Trainingsgegebenheiten anpassen und verstärkt auf diese Weise seinen Trainingseffekt. 
     
  • Pulsmessung
    Die Pulsmessung dient zur Bestimmung des optimalen Trainingsbereiches des Läufers. In einige Laufbänder sind am Handgriff Hand-Pulssensoren integriert, die sich aber während des Trainings als unpraktisch erweisen. Diese Sensoren messen den Puls an den Handinnenflächen des Sportlers über 2 Elektroden am Handgriff, die mit beiden Händen fest umfasst werden müssen. Da diese Vorgehensweise den Laufrhythmus stört, bevorzugen die meisten Läufer die Funktion der Pulsanzeige im Trainingscomputer. Mit geeignetem Zubehör in Form von Brustgurten oder Ohrclips wird die Herzfrequenz des Sportlers an den Trainingscomputer gesendet und dort im Display angezeigt, der Laufrhythmus wird dabei nicht gestört. Diese Zusatzfunktion ist sinnvoller als die integrierten Hand-Pulssensoren am Laufband.

Sie möchten Ihr Laufbandtraining mit Zubehör ergänzen? Wir haben die wichtigsten Informationen zu den Produkten in unserer Rubrik Zubehör zusammengetragen.


Regeltasten
Zusätzliche Regeltasten am Handgriff des Laufbandes erleichtern die Bedienung des Trainingscomputers. Sie ermöglichen eine Regulierung der Geschwindigkeit und Steigung direkt am Handgriff. Auf diese Weise können Sie das Lauftraining trotz Einstellungsänderungen fortsetzen.   
 
Alternativ gibt es als zusätzliche Funktion die Quick-Tasten direkt am Trainingscomputer, welche sich vorne am Laufband befinden. Auch sie ermöglichen eine schnelle Veränderung der Geschwindigkeit oder Steigung ohne Unterbrechung des Trainings.
 

Klappmechanismus
Klappbare Laufbänder lassen sich platzsparend aufbewahren und sind somit insbesondere in kleinen Wohnungen sinnvoll. Meist haben diese Fitnessgeräte im zusammengeklappten Zustand 4 Rollen, die den Transport erleichtern. Durch den Klappmechanismus kann es beim Laufen jedoch zu Klappergeräuschen kommen. 
 

Zubehör

Um Ihr Training mit dem Laufband in den eigenen 4 Wänden noch komfortabler und einfacher zu gestalten, können Sie es mit zahlreichem Zubehör ergänzen. Für eine möglichst lange Lebensdauer Ihres Laufbands gibt es zudem für die Pflege des Geräts verschiedene Zusatzprodukte. Nachfolgend haben wir die wichtigsten Zusatzartikel für Sie zusammengetragen:
 
  • Bodenschutzmatte
    Eine Bodenschutzmatte liegt unter dem Laufband und schützt den Boden vor Kratzern und Abdrücken durch das Fitnessgerät. Das Laufband steht zudem sicherer und die Matte dämpft Geräusche, die durch das Training entstehen. Bodenschutzmatten für Laufband-Ergometer gibt es in verschiedenen Größen und Stärken. Achten Sie beim Kauf auf eine Dicke von etwa 1 cm und ein Maß von mindestens 2 m x 1 m.
     
  • Pflegespray
    Erneuern Sie in regelmäßigen Abständen mit Pflegespray den Schmierfilm des Laufbandes. Meist handelt es sich dabei um ein Silikon-Gleitspray, das frei von Säuren sowie geruchs- und farblos sein sollte. Eine regelmäßige Schmierung Ihres Laufbandes erhöht die Lebensdauer des Geräts und gewährleistet Ihnen eine gleichbleibende Trainingsqualität. 

In unserem Bereich „Nachgefragt von A-Z“ erfahren Sie mehr zur richtigen Pflege eines Laufbandes.

  • Tablet- und Smartphone-Halterungen
    Für Unterhaltung während des Laufbandtrainings sorgt eine Tablet- oder Smartphone-Halterung, die am Rahmen des Fitnessgeräts montiert wird. So können Sie auch während des Laufens Ihre Lieblingsmusik hören oder Sendungen auf dem Tablet ansehen. Die Halterungen sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich und lassen sich einfach am Laufband installieren.
     
  • Pulsgurte
    Für Laufbänder mit einem integrierten Pulsempfänger benötigen Sie als Zubehör entweder einen Brustgurt oder einen Ohrclip zur Messung Ihrer Herzfrequenz. Der Pulsgurt besteht aus einem Sensor und einem Gurt, der unter der Brust befestigt wird. Dort misst er die Herzfrequenz und sendet diese kabellos per Bluetooth an den Pulsempfänger im Laufband.
     
  • Ohrclip
    Ein Ohrclip wird am Ohrläppchen angebracht und misst dort Ihren Puls. Über ein Kabel ist der Clip mit dem Laufband verbunden und kann auf diesem Weg die Herzfrequenz an den Pulsempfänger im Trainingscomputer übermitteln. Der Nachteil gegenüber dem Brustgurt ist die Kabelverbindung, die einige Läufer als störend empfinden. 
     
  • Trinkflaschenhalter
    Ist am Laufband keine Flaschenhalterung vorgesehen, lässt sich diese einfach als Zubehör ergänzen. Eine Trinkflaschenhalterung wird im vorderen Bereich oder am Handgriff des Laufbandes montiert. Ihre Trinkflasche ist somit in Griffnähe und Sie müssen Ihr Training nicht unterbrechen.
     
  • Laufschuhe
    Für ein erfolgreiches Lauftraining benötigen Sie auch einen guten Laufschuh. Er beugt Verletzungen vor, indem er zusätzlich dämpft und den Fuß beim Laufen stützt. Um möglichst viel Freude an Ihrem Laufband zu haben, sollten Sie es ausschließlich mit sauberen Sportschuhen nutzen. Oberflächiger Schmutz kann im Laufband-Mechanismus zu einem Defekt führen, da der Laufgurt sich stetig weiterbewegt und den Schmutz somit ins Innere des Laufbandes leitet. Nutzen Sie für Ihr Laufbandtraining am besten einen neuen Laufschuh oder ein Exemplar, das ausschließlich für Indoor-Aktivitäten bestimmt ist.
Shopping Tipp
Sie sind auf der Suche nach dem passenden Laufschuh?
 
  • Infomieren Sie sich in unserer Kategorie Laufschuhe und bestellen Sie dann einfach und bequem online bei unseren zahlreichen Shop-Partnern.
 

Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Was Sie schon immer zur Verwendung von Laufbändern wissen wollten, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlungen basieren hierbei auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von Laufbändern.
Erhalten Sie in unserem FAQ-Bereich wichtige Antworten zu den Themenbereichen
 
Abnehmen
Ausstattung
Dämpfung
Funktionsweise
Gesundheit
Gewicht
Kauf
Kalorienverbrauch
Kosten
Laufband-Produkttypen 
Leistung
Motivation
Pflege
Platz
Sicherheit
Stromverbrauch
Tierlaufbänder
Training
Trainingseffekt
Verletzungsrisiko
Zubehör


Abnehmen

Jede sportliche Betätigung kann beim Abnehmen helfen. Mehr Aktivität bedeutet zugleich einen höheren Energiebedarf und somit einen erhöhten Kalorienverbrauch. Durch die Unabhängigkeit von Wind und Wetter eignet sich ein Laufband sehr gut, um auch zu Hause sportlich aktiv zu sein und den Kilos den Kampf anzusagen. Über Geschwindigkeit und Steigung können Sie individuell die Intensität einstellen und somit gut an Ihre Bedürfnisse anpassen. 
 

Ausstattung

Grundsätzlich benötigt ein Laufband nur einen guten Laufgurt, einen stabilen Rahmen und ein robustes Laufbrett. Mechanische Laufbänder weisen keine weiteren Funktionen auf, sondern werden mit der eigenen Muskelkraft betrieben. 
 
Eine Geschwindigkeitseinstellung gehört zur Grundausstattung eines elektrischen Laufbands. Sie ist für einen gleichmäßigen Lauf sinnvoll. Zudem besitzen die meisten elektrischen Laufband-Ergometer einen Steigungsmotor, durch den sich Steigungen einstellen lassen. Durch diese Funktion kann das Laufen in der freien Natur gut simuliert werden. Optimal ist auch ein integrierter Herzfrequenz-Empfänger im Trainingscomputer, so dass mit geeignetem Zubehör der Puls während des Trainings gemessen werden kann. Die Funktion Zufallsmodus schafft Abwechslung im Lauftraining und ist sehr effektiv. Der Trainingscomputer sollte schnell und einfach zu bedienen sein und die wichtigsten Laufparameter wie Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch und Dauer anzeigen.

In unserem Kaufberater finden Sie ausführliche Informationen über die Ausstattung, die ein gutes Laufband mitbringen sollte. Zudem haben wir sinnvolles Zubehör für Ihr Training auf dem Laufband zusammengetragen.

Eine Lauffläche mit dem Maß von mindestens 150 x 45 cm (Länge x Breite) ist optimal. Wählen Sie ein Laufband mit einer größeren Lauffläche, wenn Sie sehr groß sind oder gerne schnell laufen. Optimal sind in dem Fall mindestens 48 cm in der Breite und mehr als 150 cm in der Länge. Mit zunehmender Geschwindigkeit und Körpergröße verlängert sich die Schrittgröße, so dass es auf einer kleineren Lauffläche zu eng werden kann.
 

Dämpfung

Die Dämpfung eines Laufbands ist wichtig, um Gelenke und Sehnen zu schonen. Sie sollte weder zu hart noch zu weich sein, da sonst Gelenke oder Sehnen zu stark belastet werden und das Training schnell ermüdet. Optimal ist eine Dämpfung, die mit einem Lauf auf Waldboden vergleichbar ist. 
 

Funktionsweise

Die Einstellungen eines Laufbandes hängen von Ihren individuellen Trainingszielen und dem Stand Ihrer Fitness ab. Grundsätzlich sollten Sie zuerst eine gemächliche Geschwindigkeit einstellen und sie langsam während des Laufens steigern. So besteht weniger Gefahr auszurutschen und zu stolpern. Reduzieren Sie die Geschwindigkeit, wenn Sie eine Steigung eingestellt haben: Bei einem starken Anstieg sollten Sie langsamer laufen, da die Gefahr einer Überlastung des Köpers und erhöhtes Verletzungsrisiko besteht. Für eine genauere Anzeige des Kalorienverbrauchs auf dem Display des Trainingscomputers ist die Einstellung des eigenen Körpergewichts sinnvoll.
 
Ein mechanisches Laufband funktioniert ohne Strom und muss daher nicht abgeschaltet werden. Ein elektrisches Laufband hat meist einen Schalter unten am Gerät, mit dem Sie es ein- und ausschalten können. 
Bedenken Sie
Eine Not-Stopp-Funktion ist eine wichtige Sicherheitsvorkehrung.
 
Damit Sie im Notfall das Laufband sofort stoppen können, sollte es einen Not-Stopp-Knopf oder eine Reißleine besitzen. Die Reißleine befestigen Sie dabei mit einer Klammer an Ihrer Kleidung. Sollten Sie ausrutschen und fallen, wird das Laufband automatisch sofort gestoppt. Der Not-Stopp-Knopf ist meist auffällig gefärbt, groß und befindet sich in Griffnähe. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Ihr Laufband eine der Funktionen besitzt.

Gesundheit

Ein regelmäßiges Training auf dem Laufband wirkt sich in aller Regel positiv auf den menschlichen Körper aus. Es eignet sich sowohl zur Verbesserung des Herz-Kreislauf-Systems als auch zur Gewichtsreduktion und zum Fettabbau.
 
  • Herz-Kreislauf-System
    Regelmäßiges Laufen aktiviert die Durchblutung im gesamten Körper und steigert somit die Pumpkraft des Herzens. Sie fühlen sich fitter und verbessern Ihre Ausdauer. Sportliche Aktivität kann Krankheiten und Alterserscheinungen vorbeugen.
     
  • Gewichtsabnahme
    Bewegung erhöht den Energiebedarf und verbrennt Kalorien. Ein regelmäßiges Laufbandtraining kann in Kombination mit einer gesunden Ernährung zu Fettabbau und einer Gewichtsreduktion führen. Zudem trainiert Laufen die Muskulatur von Beinen und Gesäß und strafft somit den Körper.
Achtung!
Fragen Sie vor dem Training Ihren Arzt.
 
Leiden Sie unter gesundheitlichen Problemen oder möchten viel Gewicht verlieren? Halten Sie bitte unbedingt vor dem Training auf dem Laufband Rücksprache mit einem Arzt, ob es für Sie geeignet ist.
Fitness-Experten raten zu mindestens 10.000 Schritten am Tag, um Krankheiten und Übergewicht vorzubeugen. Mit einem Bürojob gestaltet sich das im Alltag jedoch schwierig. Ein Schreibtisch-Laufband wirkt dem stundenlangen Sitzen entgegen und hilft Ihnen dabei, sich täglich ausreichend zu bewegen. Das fördert Ihre Gesundheit und hilft der Figur, indem es das Herz-Kreislauf-System stärkt und den Kalorienverbrauch erhöht.
In unserem Kaufberater finden Sie noch mehr Informationen zu Schreibtisch-Laufbändern und ihrer Funktionsweise.

Gewicht

Das Gewicht von Laufbändern variiert zwischen 30 und 200 kg. Während kleine mechanische Laufbänder für die eigenen 4 Wände oft schon mit einem Eigengewicht von 30-50 kg erhältlich sind, wiegen Profi-Laufbänder in Fitness-Studios meist um die 200 kg. Grundsätzlich gilt beim Kauf eines Laufbandes: Umso schwerer, desto stabiler. Ein Laufband mit einem höheren Gewicht hat einen stabileren Stand. Gute elektrische Laufbänder für zu Hause wiegen im Normalfall zwischen 100 und 120 kg, sie bieten damit einen robusten Stand und laufen leise.
 

Achten Sie beim Kauf eines Laufbandes auf das zulässige Maximalgewicht der Belastung: Das beträgt in den meisten Fällen zwischen 100 und 250 kg
 

Kauf

Welches Laufband am besten zu Ihnen passt, hängt von Ihren individuellen Trainingsanforderungen und Ihren körperlichen Eigenschaften ab. Grundsätzlich können Ihnen folgende Aspekte bei Ihrer Kaufentscheidung helfen:
 
  • Laufband-Modell
    Sie können zwischen einem mechanischen und einem elektrischen Laufband wählen. Ein mechanisches Ergometer wird nur durch Ihre eigene Muskelkraft betrieben und benötigt daher keinen Strom. Es ist meist platzsparender und günstiger. Nachteilig sind die fehlenden Zusatzfunktionen, so dass ein Training auf diesem Gerät schnell monoton werden kann. Ein elektrisches Laufband wird mit Strom betrieben und ermöglicht einen gleichmäßigen Lauf sowie kontrollierte Bewegungsabläufe. Meist haben diese Laufbänder zusätzliche Trainingsprofile und andere Funktionen, die das Training abwechslungsreich gestalten können. Das elektrische Modell benötigt jedoch mehr Platz und ist meist etwas teurer.
     
  • Ausstattung und zusätzliche Funktionen
    Die Ausstattung von Laufbändern kann sich qualitativ unterscheiden. Achten Sie beim Kauf eines Laufbandes auf eine ausreichend große Lauffläche, einen vielschichtigen Laufgurt, einen robusten Rahmen und eine optimale Dämpfung. 
     
  • Motorleistung
    Die Motor- und Dauerleistung eines Laufband-Ergometers sollte ausreichend stark sein. Für ein normales Training reichen in der Regel 2 PS bzw. 15-20 km/h. Für Trainings mit starker Steigung oder bei hohem Körpergewicht ist eine höhere PS-Zahl empfehlenswert.
     
  • Zusätzliche Funktionen
    Die meisten elektrischen Laufbänder haben zusätzliche Funktionen wie Trainingsprofile und Pulsmessung. Je nach Trainingsanforderungen können diese sinnvoll sein.
     
  • Zubehör
    Es gibt zahlreiches Zubehör, mit dem Sie Ihr Laufbandtraining noch einfacher und effektiver gestalten können. Dazu zählen beispielsweise eine Bodenschutzmatte, Halterungen für Smartphone und Tablet, Pulsmesser und Trinkflaschenhalter. Zudem erleichtern Pflegesprays die regelmäßige Pflege Ihres Fitnessgerätes. 

In unserem Ratgeber haben wir die wichtigsten Informationen zu den Laufbänder-Typen und deren Grundausstattung sowie Wissenswertes über zusätzliche Funktionen und Materialien des Laufbandes für Sie zusammengetragen. 

Bei unseren Shop-Partnern finden Sie verschiedene Angebote von Laufbändern, die oftmals bereits von unseren Nutzern bewertet wurden. Hier können Sie aus einer Vielzahl von Modellen und Zubehör wählen.
Shopping Tipp

Mithilfe unseres Preisvergleiches finden Sie eine große Auswahl an elektrischen Laufbändern und mechanischen Modellen.

Kalorienverbrauch

Der Kalorienverbrauch hängt immer von dem individuellen Energiebedarf, dem Körpergewicht und der Körpergröße des Sportlers ab. Zudem ist es bei der Berechnung des Kalorienverbrauchs auch wichtig, ob der Läufer sehr muskulös ist, da Muskeln mehr Energie verbrennen. Viele Laufbänder bieten Einstellungsmöglichkeiten für diese Parameter, um den Kalorienverbrauch während des Trainings berechnen und anzeigen zu können. 
Recherche Tipp

Die Fitness-Zeitschrift FIT FOR FUN bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihren Kalorienverbrauch mithilfe eines Online-Kalorienrechners einzuschätzen. 

Kosten

Der Preis für ein Laufband beträgt in der Regel mindestens 100 € und hat nach oben hin kaum Grenzen. Bei den Kosten kommt es natürlich auf die Ausstattung und den Produkttyp an. Ein Profi-Laufband kann bis zu 17.000 € kosten, während sehr gute Laufbänder für den Heimbedarf schon für einen Bruchteil dieses Betrags zu erhalten sind. Mechanische Laufbänder sind wegen der fehlenden, aufwendigen Technik meist günstiger als elektrische Modelle.
 

Laufband- Produkttypen

Die Wahl zwischen einem mechanischen und elektrischen Laufband hängt von Ihren Trainingsanforderungen und Wünschen ab. Beide Laufband-Produkttypen haben ihre Vor- und Nachteile und eignen sich für verschiedene Trainingsziele.
 
  • Mechanisches Laufband
    Diese Modelle verfügen über keinen Motor. Das Laufband wird nur durch die eigene Muskelkraft angetrieben und sorgt somit für ein gutes Beintraining. Ein gleichmäßiger Lauf ist nur eingeschränkt möglich. Es ist stromsparend und benötigt meist weniger Platz. Mechanische Laufbänder haben keine zusätzlichen Trainingsprogramme, die für Abwechslung sorgen. Durch die fehlende aufwendige Technik ist dieser Produkttyp meist günstiger.
     
  • Elektrisches Laufband
    Dieser Produkttyp ist motorbetrieben und komfortabler. Es ermöglicht durch Geschwindigkeitseinstellungen einen gleichmäßigen Lauf und kontrollierte Bewegungsabläufe. Die meisten elektrischen Laufbänder verfügen über zahlreiche Trainingsprofile, die das Laufen abwechslungsreich gestalten. Sie benötigen jedoch Strom, sind teurer und weniger platzsparend.

Weitere Informationen zu den unterschiedlichen Modellen finden Sie in der Rubrik Laufbänder-Typen.

Welcher Heimtrainer der richtige für Sie ist, hängt von Ihrer bevorzugten Trainingsart und Ihren Anforderungen an das Gerät ab. Auch Ihre körperliche Verfassung spielt bei der Wahl eines Ergometers eine Rolle.
 
  • Ein Laufband ist ideal, wenn Sie gerne joggen und auch bei schlechten Wetterbedingungen Ihr Lauftraining fortsetzen möchten. 
    Gute elektrische Laufbänder bieten verschiedene Trainingsprogramme und die Möglichkeit, Steigungen einzustellen. Sie können auf dem Gerät walken, joggen oder schnell laufen – somit ist ein Laufband sowohl für Anfänger als auch Profis geeignet. Laufen verbrennt viele Kalorien, trainiert die Beine und ist ein effektives Herz-Kreislauf-Training. Laufbänder sind mit 150 € - 16.300 € recht teuer in der Anschaffung und benötigen viel Platz, wenn Sie sich gegen ein klappbares Modell entscheiden.
     
  • Der Crosstrainer ermöglicht ein Ganzkörpertraining und ist auch bei körperlichen Beschwerden eine gute Wahl.
    Dieses Gerät trainiert Ihren ganzen Körper und verlangt etwas mehr Koordination als ein Laufband. Sie nutzen neben Ihren Beinen auch Arme und Oberkörper, um den Crosstrainer zu bedienen. Da sich die Füße immer auf den Pedalen befinden und der Crosstrainer sanfte, runde Bewegungen ausführt, ist dieses Gerät auch für Menschen mit körperlichen Beschwerden oder Verletzungen geeignet. Der Crosstrainer wird mit Strom betrieben und bietet verschiedene Schwierigkeitsstufen an. Je höher Sie den Widerstand einstellen, desto anstrengender und schweißtreibender ist das Training. Automatische Trainingsprogramme ermöglichen neben den manuellen Einstellungen ein abwechslungsreiches Training. Da der gesamte Körper beansprucht wird, ist ein Crosstrainer die richtige Wahl, um die allgemeine Fitness zu trainieren. Crosstrainer sind mit 76 € - 13.000 € etwas günstiger als elektrische Laufbänder.
Shopping Tipp
Suchen Sie einen Crosstrainer oder Fahrrad-Ergometer?
 
  • Auf unserem Preisvergleich können Sie sich in Ruhe über Crosstrainer und Fahrrad-Ergometer informieren und anschließend schnell und günstig bestellen. Unsere Shop-Partner bieten verschiedene Modelle an, die von unseren zahlreichen Nutzern bereits bewertet wurden.
  • Fahrrad-Ergometer trainieren die Bein- und Gesäßmuskulatur und sind dabei gelenkschonend.
    Mit diesem Fitnessgerät trainieren Sie neben der Ausdauer auch die Beinmuskulatur. Das Training ist durch die fehlenden Stoßbelastungen gelenkschonend und der Schwierigkeitsgrad lässt sich gut dosieren. Bei vielen Fitnessbegeisterten ist das Fahrrad-Ergometer beliebt, da sie während des Trainings lesen und der Langeweile somit entgegenwirken können. Der Kalorienverbrauch ist jedoch geringer als auf einem Laufband oder Crosstrainer und das Training ist recht einseitig. Fahrrad-Ergometer sind mit rund 40 € - 8.000 € günstiger als Laufbänder und Crosstrainer. Für Menschen mit gesundheitlichen Beschwerden gibt es Liegefahrräder, die neben den Gelenken auch die Wirbelsäule entlasten. Diese Fahrrad-Ergometer sind besonders bei älteren Menschen und im Reha-Bereich sehr beliebt. 
     

Leistung

Für ein normales Training – ohne Steigung oder Sprints – sollte das Laufband mindestens 2 PS haben. Das gewährleistet einen reibungslosen Antrieb des Laufbandes und eine problemlose Funktion des Laufgurtes, da er so nicht ins Stocken gerät. Bei zu niedriger PS-Zahl kann es zu Ruckeln und lauten Geräuschen des Fitnessgerätes kommen, weil nicht ausreichend Antrieb gegeben wird.  Menschen mit einem höheren Körpergewicht wählen idealerweise ein Laufband, das mehr als 2 PS hat. Das gewährleistet auch bei der höheren Gewichtsbelastung des Laufbandes einen reibungslosen Antrieb.
 
Durchschnittlich hat ein gutes Laufband eine Dauerleistung von 15-20 km/h. Dies ist für ein normales Training ohne starke Steigung oder Sprints ausreichend. Es sorgt zudem für eine lange Lebensdauer des Laufbands, da der Motor diese Geschwindigkeit kontinuierlich erbringen kann, ohne Schaden zu nehmen. Geräte mit höherer Dauerleistung können auch bei Steigung bis zu 25 km/h erreichen. 
 

Motivation

Ein Laufbandtraining kann ohne die abwechslungsreiche Natur um sich herum schnell monoton werden. Viele elektrische Laufbänder bieten daher zusätzliche Trainingsprofile wie den Zufallsmodus an, um das Training zu variieren und das Laufen in der Natur zu nachzuahmen. 
Aber auch ohne diese Programme können Sie sich aufkommende Langeweile auf dem Laufband vertreiben. Nutzen Sie beispielsweise Zubehör wie eine Halterung für Smartphones oder Tablets und hören Sie nebenbei Ihre Lieblingsmusik. Auch das Anschauen eines Films ist auf diese Weise möglich.

In unserem Ratgeber können Sie sich über die zusätzlichen Trainingsfunktionen und sinnvolles Zubehör informieren.

Pflege

Für eine möglichst lange Freude an Ihrem Laufband sollten Sie es regelmäßig pflegen. Befolgen Sie wenige einfache Schritte, um eine lange Lebensdauer Ihres Laufbands zu gewährleisten.
 
  • Benutzen Sie regelmäßig ein Pflegespray, um den Schmierfilm Ihres Laufbandes zu erneuern. 
    Dazu heben Sie den Laufgurt an beiden Seiten etwas an und geben jeweils mit dem Spray einen leichten Schmierfilm zwischen den Gurt und das Laufbrett. Lassen Sie das Laufband im Anschluss kurz bei geringer Geschwindigkeit laufen, damit sich die Schmierung gut verteilt. Mit diesem Vorgang erhöhen Sie die Lebensdauer Ihres Laufbandes und sorgen für ein reibungsloses Training.
     
  • Überprüfen Sie wiederholt die Verschraubungen Ihres Laufbands und ziehen Sie die Schrauben gegebenenfalls nach. 
    Bei einem Gerät mit Klappmechanismus sollten Sie die Schrauben regelmäßig prüfen. An den klappbaren Gelenken sollten die Schrauben nicht zu fest sitzen, jedoch die Stabilität des Laufbandes gewährleisten. Sorgen Sie mit einem Öl für eine regelmäßige Schmierung der Verschraubungen, damit die Klappfunktion nicht eingeschränkt wird.
     
  • Zentrieren Sie den Laufgurt und spannen Sie ihn nach, wenn Sie das Gefühl haben, dass er beim Lauftraining etwas verrutscht oder stockt. 
    Dazu verwenden Sie einen Imbusschlüssel und ziehen die Schrauben seitlich am hinteren Teil des Laufbands nach. Lassen Sie das Laufband dabei langsam laufen und beobachten Sie den Laufgurt. Verzieht er sich beim Rotieren in eine Richtung, ziehen Sie die gegenüberliegende Schraube etwas fester. Achten Sie darauf, dass Sie das Laufband nicht zu sehr spannen und lockern Sie es gegebenenfalls wieder. Das Laufband sollte nach erfolgreicher Nachspannung und Zentrierung wieder gerade in der Mitte und ohne Stocken laufen.
     
  • Reinigen Sie den Motorraum regelmäßig, um ihn von Staub und Abrieb zu befreien. 
    Sie schützen das Laufband damit vor Überhitzung des Motors und der Elektronik. Schalten Sie für diesen Pflegeschritt das Laufband am Hauptschalter aus und ziehen Sie anschließend den Stecker. Schrauben Sie im Anschluss die Motorabdeckung ab und saugen Sie mit geringer Saugstärke den Motorraum vorsichtig aus. Montieren Sie abschließend die Abdeckung wieder ordnungsgemäß an das Laufband.

Platz

Entscheiden Sie idealerweise schon vor dem Kauf eines Laufbandes, wohin Sie es im Haus stellen möchten. Ein Laufband sollte an einem Ort platziert werden, der trocken und nicht direkt der Sonne ausgesetzt ist. Um Ihren Boden zu schonen und die Nachbarn vor lauten Geräuschen zu schützen, können Sie eine Bodenschutzmatte als Zubehör verwenden.
 
Achten Sie auf einen ausreichenden Platz hinter dem Laufband. So können Sie bequem auf- und absteigen und bei einem Sturz das Verletzungsrisiko minimieren.

In der Rubrik Zubehör können Sie noch mehr über Bodenschutzmatten und andere sinnvolle Ergänzungen für Ihr Laufband erfahren.
Wünschen Sie sich ein Laufband, haben aber wenig Platz? Dann ist ein Laufband mit Klappmechanismus ideal für Sie. Das Fitnessgerät ist klappbar, somit können Sie es nach dem Training platzsparend verstauen. Es besteht die Möglichkeit, in kleinen Trainingsräumen auch Platz für andere Geräte wie Hantelbanken zu schaffen oder das Laufband für das Training kurzzeitig im Wohnzimmer aufzustellen. Meist haben klappbare Laufbänder Rollen, um sie leichter transportieren zu können. 
 

Sicherheit

Achten Sie beim Kauf des Laufbandes auf ein GS- oder TÜV-Prüfzeichen. Das garantiert, dass alle Sicherheitsnormen eingehalten wurden. 
Wissenswert
Das GS-Prüfzeichen steht für „Geprüfte Sicherheit“ und ist für Hersteller freiwillig. Alle mit dem GS-Siegel gekennzeichneten Produkte entsprechen den Anforderungen des deutschen Produktsicherheitsgesetzes. Das Prüfzeichen gewährleistet, dass bei sachgemäßer Verwendung keine Gefahren für den Benutzer drohen. 
 
Regelmäßige Kontrollen der Herstellung vor Ort garantieren die Aktualität des GS-Zertifikats des Produkts.
Ein Laufband sollte immer eine Not-Stopp-Funktion in Form eines großen roten Knopfes oder eine an der Kleidung zu befestigende Reißleine haben. Mithilfe dieser Reißleine schaltet sich das Laufband selbst aus, wenn Sie mal ausrutschen und stolpern bzw. können Sie es schnell und einfach mit dem großen Knopf stoppen.
 
Seitliche Trittflächen am Rahmen bieten die Möglichkeit, schnell vom Laufband abzuspringen, falls der Schnürsenkel mal offen sein sollte oder Sie eine Pause benötigen und die Gefahr besteht zu stürzen.
Tipp

Lassen Sie zu Ihrer Sicherheit hinter dem Laufband ein wenig Platz. So verringern Sie das Verletzungsrisiko, falls Sie doch mal abrutschen sollten.

Stromverbrauch

Sie finden die Angaben zum Stromverbrauch eines Laufbandes im mitgelieferten Handbuch oder auf der Verpackung. Hat das Laufband beispielsweise 1400 W (Watt), so verbraucht es pro Stunde etwa 1,4 kWh (Kilowattstunden). Diesen Wert multiplizieren Sie mit dem Grundpreis Ihres Energieversorgers pro kWh und können so die Kosten für Ihren Stromverbrauch errechnen. 
Beispiel

Für einen Grundpreis von 0,17 € pro kWh (Kilowattstunde) und ein Laufband mit einer Leistung von 1400 W (Watt) ergibt sich folgende Beispielrechnung: 1,4 kWh x 17 ct (Cent) = 23,8 ct pro Stunde.

Tierlaufbänder

Tierlaufbänder werden vorrangig zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Zur Diagnostik oder zur Behandlung von Verletzungen kommen diese Laufbänder bei Tierärzten und -physiotherapeuten zum Einsatz. Zudem werden sie auch verwendet, um Pferde zu trainieren und zu bewegen.  
 

Training

Die Gestaltung eines Laufbandtrainings hängt von Ihren individuellen Trainingszielen und Ihrer körperlichen Verfassung ab. Die Häufigkeit und Dauer des Trainings ist somit individuell verschieden. 
Grundsätzlich sollten Sie mit einem Trainer oder Arzt Rücksprache halten. Folgende Aspekte können jedoch als Anhaltspunkte dienen:
 
  • Nutzen Sie das Laufband nur als Warm-up vor einem Krafttraining?
    In diesem Fall empfiehlt sich ein Laufbandtraining von etwa 10 min, um die Muskeln ausreichend zu erwärmen. Die Geschwindigkeit sollte hierbei locker sein – ganz nach dem Motto: laufen ohne Schnaufen.
     
  • Sie möchten Ihre Ausdauer und das Herz-Kreislauf-System trainieren?
    Es gibt keine festen Regeln, wie oft oder wie lange Sie trainieren sollten, um Ihre Ausdauer zu stärken. Grundsätzlich verbuchen Sie aber Trainingserfolge, indem Sie erst Häufigkeit, dann Umfang und schließlich Intensität steigern. Beginnen Sie also mit einigen kurzen Läufen bei niedriger Geschwindigkeit. Sobald Ihnen diese kurzen Läufe leicht fallen, steigern Sie die Dauer der Läufe. Belassen Sie es dabei aber bei einer geringen Intensität. Nach einer gewissen Zeit und regelmäßigem Training werden Ihnen auch diese langen Läufe leichter fallen und Sie können die Geschwindigkeit oder die Steigung erhöhen. Sie werden mit der Zeit merken, dass Sie nicht mehr so schnell außer Atem sind und sich Ihre Ausdauer grundlegend verbessert hat. 

Bedenken Sie
Achten Sie stets auf Ihre Gesundheit.
 
Der Rhythmus, die Dauer und die Intensität der Läufe sollten auf Ihren gesundheitlichen Zustand ausgerichtet sein. Fortgeschrittene Läufer können hierbei natürlich etwas höher ansetzen als Anfänger. Grundsätzlich ist eine Rücksprache mit einem Trainer oder Arzt bezüglich Ihres Trainingspensums zu empfehlen.
Die ideale Laufgeschwindigkeit hängt von Ihrem Trainingszustand und den Trainingszielen ab. Sind Sie ein ambitionierter Läufer, können Sie mit einer höheren Geschwindigkeit starten als ein Anfänger. Es empfiehlt sich grundsätzlich immer eine langsame Steigerung der Geschwindigkeit auf einem Laufband: Laufen Sie erst langsam an und steigern Sie dann nach Gefühl die Laufgeschwindigkeit. 
 
Mit Hilfe eines Pulsmessers können Sie die Belastung Ihres Körpers im Blick behalten und sie anpassen. Viele Laufbänder bieten einen integrierten Pulsempfänger als zusätzliche Funktion an, den Sie mit einem Brustgurt oder Ohrclip als Zubehör ergänzen können.
Erfahren Sie mehr über Brustgurte und Ohrclips in der Rubrik Zubehör.
Ein Intervall-Training ist grundsätzlich ein Wechselspiel aus schnellen und langsamen Laufabschnitten. Die Abstände sind dabei festgelegt: Sie laufen eine bestimmte Distanz mehrfach hintereinander in einem hohen, möglichst gleichbleibenden Tempo. Zwischen den schnellen Passagen machen Sie kurze, langsame Laufpausen, sodass sich Ihre Herzfrequenz wieder ein wenig beruhigen kann. Sie laufen also beispielsweise 10 x 400 m schnell und traben zwischen den einzelnen Etappen 200 m. Vor und nach dem Intervall-Lauf sollten Sie 10 min langsam traben.
 
Auf einem Laufband ist ein Intervall-Training mit vielen Geräteeinstellungen während des Laufens verbunden. Hierfür eignet sich ein vorinstalliertes Intervall-Training aus dem Trainingscomputer – sofern Ihr Laufband diese zusätzliche Funktion besitzt. Es bietet sich zudem an, die Intervalle nicht nach Strecke, sondern nach der Zeit auszurichten. Laufen Sie beispielsweise im Wechsel 4 min schnell und 2 min langsam. So reduzieren Sie die Einstellungen zumindest etwas.
Recherche Tipp

HIIT-Training ist eine Form des Intervall-Trainings, das besonders viel Fett verbrennt. Runtastic hat die wichtigsten Informationen und Tipps für das HIIT-Training auf dem Laufband zusammengetragen.

Beim Training auf dem Laufband kann es vorkommen, dass Ihnen – insbesondere beim Verlassen des Gerätes – schwindelig oder übel wird. Das kann an einer Irritation des Gleichgewichtsinns und der Körperkoordination liegen. Auf einem Laufband geben Sie Ihrem Körper das Signal zu laufen, was das Gehirn mit Fortbewegung verbindet. Da Sie sich aber auf einem Laufband tatsächlich nicht von der Stelle bewegen, können die Koordinationsmechanismen und der Gleichgewichtssinn irritiert werden. Die Folge: Schwindel und Übelkeit. Dieses Gefühl legt sich meist nach kurzer Zeit und kann mit regelmäßigem Training auf dem Laufband auch ganz verschwinden.
 
Allgemein kann Übelkeit beim Laufen auch auf Flüssigkeitsmangel, fehlende oder übermäßige Nahrungszufuhr sowie Überlastung zurückgeführt werden. Zudem sollten Sie nicht bei Krankheit oder Unwohlsein trainieren. 
Achtung!
Fragen Sie Ihren Arzt.

Sollte die Übelkeit stark sein oder nicht verschwinden, halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Arzt. Im Zweifel ist eine medizinische Untersuchung immer empfehlenswert.

Trainingseffekt

Viele Läufer schwören selbst bei extremen Wetterbedingungen auf ein Lauftraining in der Natur, da es ihnen abwechslungsreicher und effektiver erscheint. Grundsätzlich ist ein Laufbandtraining aber nicht weniger effektiv als draußen zu laufen. Mit zusätzlichen Trainingsprofilen des Laufbands lässt sich auch hier für Abwechslung sorgen. Zudem muss sich der Sportler nicht jeder Wetterlage aussetzen und seine Gesundheit gefährden.
 
Hinsichtlich der Bewegungsabläufe gibt es feine Unterschiede in Bezug auf das Abrollverhalten des Fußes. Die Laufschritte auf dem Laufband sind meist gleichmäßiger als bei einem Lauf durch das unebene Gelände. Dadurch kann es passieren, dass die Muskulatur einseitig trainiert wird. Optimal ist eine Kombination aus einem Freiluft- und einem Laufbandtraining.
 

Verletzungsrisiko

Ein Laufbandtraining birgt im Grunde dieselben Verletzungsrisiken wie ein Lauf in der Natur. Ein besonderes Augenmerk sollten Sie jedoch auf die Dämpfung des Laufbandes legen. Eine zu harte Dämpfung belastet die Gelenke und eine zu schwache Dämpfung kann zur Ermüdung und Schädigung der Sehnen führen. Ideal ist eine Dämpfung, die einem Lauf auf Waldboden gleicht.

In der Rubrik Grundausstattung haben wir Wissenswertes zur Dämpfung eines Laufbandes zusammengefasst.

Zubehör

Ausgewähltes Zubehör gestaltet Ihr Training auf dem Laufband noch komfortabler und effektiver. Um die Effektivität des Trainings zu steigern, können Sie beispielsweise einen Brustgurt verwenden. Ein guter Laufschuh sorgt für zusätzliche Dämpfung und minimiert das Verletzungsrisiko. Halterungen für Smartphones und Tablets bieten Ihnen auch während des Laufs Entertainment. Nicht zuletzt sorgt eine Matte zum Unterlegen vor Schäden an Ihrem Boden und mindert beim Training entstehende Geräusche.

In unserem Kaufberater haben wir das wichtigste Zubehör für Laufbänder übersichtlich für Sie zusammengestellt. 

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