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Rennräder

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Ratgeber Rennräder


Ratgeber Rennräder


Wenn die ersten Sonnenstrahlen die Erde erwärmen, wird es Zeit, das Rad aus dem Keller zu holen und sich ins Freie zu begeben. Jedes Jahr bringt der Beginn der Rennradsaison viele neue Gesichter mit sich. Vielleicht haben auch Sie schon mit dem Gedanken gespielt, sich ein Rennrad zu kaufen.
Rennradfahren ist vielseitiger, als es gemeinhin bekannt ist. Viele Menschen assoziieren mit dem Rennrad lediglich rasante Rennen und steile Abfahrten. Dabei kann das Rennrad auch prima zur Bewältigung des alltäglichen Weges zur Arbeit oder für gemütliche Ausflüge ins Grüne genutzt werden. Auch für ein leichtes Fitnesstraining ist das Rennrad geeignet. Durch das geringe Eigengewicht kommt man schnell voran und kann etwas für die Fitness tun, ohne sich dabei völlig zu verausgaben. Aufgrund der flachen Bauweise und den schmalen Reifen erreichen Sie mit einem Rennrad hohe Geschwindigkeiten und das ohne große Kraftanstrengung.

Zu Beginn der sportlichen Aktivität steht natürlich der Kauf eines Drahtesels. Im Handel sind zahlreiche Ausführungen erhältlich, die sich nicht nur in der Größe, sondern auch in der Ausstattung unterscheiden. Sie können sich zwischen einem Einsteigerrad und einem echten Profi-Rennfahrrad entscheiden. Dieser Ratgeber informiert Sie über die wichtigsten Kaufkriterien und gibt Ihnen einen Überblick über verschiedene Ausstattungsmerkmale. Sie erfahren, welches Rennrad die richtige Wahl für Ihre Bedürfnisse sein könnte.

Der richtige Rahmen


Nostalgie pur – Stahl
Gerade ältere Modelle sind meist mit einem Rahmen aus Stahl ausgestattet. Diese sind sehr robust und überstehen den einen oder anderen Sturz, ohne dabei Schaden zu nehmen. Stahlrahmen haben jedoch ein sehr hohes Eigengewicht und sind aus diesem Grund für sportlich ambitionierte Fahrer eher weniger geeignet.

Für Allrounder – Aluminium
Der Alu-Rahmen ist ein guter Kompromiss zwischen einer stabilen Bauweise und einem geringen Gewicht. Alu-Rahmen sind relativ günstig und kommen deshalb oft im unteren Einsteigersegment zum Einsatz.

Der Vorteil eines Alu-Rahmens ist vor allem sein geringes Gewicht. Zudem sind Alu-Rahmen korrosionsbeständig. Im Vergleich zu Stahlrahmen ist der Alu-Rahmen jedoch empfindlich gegen mechanische Einwirkungen. Hier können Schläge oder Stürze zu sichtbaren Beulen im Rahmen führen. Der Alu-Rahmen ist sowohl für Freizeitsportler als auch für Rennbegeisterte ein guter Einstieg.

Für Profis – Carbon
Falls Sie mit Ihrem Rennrad an Rennen teilnehmen möchten, können Sie auch einen Carbon-Rahmen erwerben. Diese sind im Vergleich zu Alu oder Stahl sehr leicht, was besonders auf längeren Strecken von Vorteil ist. Bedenken Sie: jedes Kilogramm, welches Ihr Rad mehr auf die Waage bringt, müssen Sie mit Ihrer Kraft antreiben. Carbon-Rahmen erreichen unter Umständen einen Gewichtsvorteil von über 50 Prozent. Dies macht sich jedoch auch im Preis bemerkbar, Rennfahrräder mit Carbon-Rahmen sind deutlich teurer als Alu- oder Stahl-Ausführungen. Ein wesentlicher Nachteil des Carbon-Rahmens ist die Empfindlichkeit bei seitlicher Krafteinwirkung, auch Verwindung genannt. So kann ein auf den ersten Anblick harmlos wirkender Sturz zu einem kompletten Rahmenbruch führen, der nicht reparabel ist. Sollten Sie sich für einen Carbon-Rahmen entscheiden, müssen Sie auf einen besonders pfleglichen Umgang mit Ihrem Rennrad achten.

Die Rahmengröße
Die Rahmengröße ist wohl das wichtigste Kaufkriterium. Nur mit einem Rahmen der zu Ihrem Status passt, werden Sie Spaß haben. Welche Rahmengröße Sie benötigen, können Sie bequem zu Hause ermitteln. Hierfür benötigen Sie Ihre Körpergröße und Ihre Schritthöhe. Die Schritthöhe ist der Abstand zwischen Ihrer Fußsohle und Ihrem Schritt. Diesen Abstand können Sie am besten mit einem flexiblen Maßband messen. Multiplizieren Sie diesen Wert mit 0,66 und Sie erhalten die für Sie passende Rahmenhöhe in Zentimetern.

Sie können sich jedoch bewusst für einen größeren oder kleineren Rahmen entscheiden. Ein großer Rahmen bietet Ihnen meist eine bequemere Sitzposition, während der kleine Rahmen für weniger Windwiderstand und damit für eine sportliche Fahrweise sorgt.

Die Laufräder


Das klassische Laufrad
Klassisch gespeichte Laufräder erkennen Sie an ihren konifizierten Speichen, die sich vorne und hinten dreifach kreuzen. Das klassische Laufrad ist sehr robust und damit auch besonders langlebig. Diese Robustheit geht jedoch zu Lasten des Gewichts. Die klassischen Laufräder wiegen in der Regel um die 2 Kilogramm. Falls Sie gerade den Einstieg in die Welt der Rennräder planen, sind klassische Laufräder eine gute Wahl. Sie eignen sich auch für unebene Untergründe und sind damit ein guter Begleiter für alle Radtouren.

Das Systemlaufrad
Systemlaufräder sind mit weniger Speichen ausgestattet als die klassischen Laufräder. Oft werden hier nur 16 oder 20 Speichen eingesetzt. Dies resultiert nicht nur in einer sportlichen Optik, sondern auch in einem geringen Eigengewicht. Zudem sind die Speichen aerodynamisch geformt, was den Windwiderstand reduziert.

Systemlaufräder kommen vor allem für ambitionierte Fahrer in Frage, die vornehmlich auf ebenen Straßen unterwegs sein möchten und dabei Wert auf einen schicken Look legen. Beachten Sie jedoch: Je günstiger der Laufradsatz, desto geringer ist meist die Steifigkeit. Der Kauf von Systemlaufrädern lohnt sich in der Regel nur, wenn Sie zu einem hochwertigen Modell greifen. Ansonsten ist das klassische Laufrad eine gute Alternative.

Carbonlaufräder
Hierbei handelt es sich um den neuesten Trend auf dem Markt der Laufräder. Legen Sie Wert auf einen maximalen Leichtbau, sind Carbonlaufräder genau die richtige Wahl. Ähnlich wie beim Carbon-Rahmen verfügen die Laufräder aus Carbon über ein sehr geringes Eigengewicht und sind damit vor allem für Rennfahrer interessant. Möchten Sie also ein besonders leichtes Rennrad erwerben, sind Carbonlaufräder eine gute Entscheidung. Fahren Sie jedoch lieber gemütlich durch die Lande, sollten Sie von diesen Laufrädern absehen. Der Grund: Auf den meisten Carbonlaufrädern lassen sich nur Schlauchreifen montieren. Im Falle einer Panne sind diese schwierig zu wechseln.

Die Übersetzung

In der Regel sind Rennräder vorne mit zwei Kettenblättern ausgestattet. Im Amateurbereich kommen jedoch auch vermehrt drei Blätter an der Tretachse zum Einsatz. Dadurch kann ein größeres Spektrum bei der Trittfrequenz abgedeckt werden. Vor allem am Berg werden Sie diesen Vorteil merken. Sie können hier in einen besonders kleinen Gang schalten und den Berg viel leichter erklimmen.

Über die Anzahl der Ritzel, also der Zahnräder an der Hinterachse, haben Sie eine weitere Möglichkeit, das Trittfrequenzspektrum abzudecken. Bewährt haben sich 9 Ritzel. Möchten Sie ein besonders breites Spektrum bei der Trittfrequenz abdecken, können Sie sich auch für 10 Zahnkränze entscheiden.

Die Bremsen

Rennräder oder Triathlonräder werden in der Regel mit mechanischen Felgenbremsen ausgestattet. Diese haben den Vorteil eines geringen Eigengewichts und einer hohen Zuverlässigkeit. Achten Sie beim Kauf des Rennrades unbedingt auf eine hochwertige Bremsanlage. Hierzu zählen vor allem die Bremsbeläge. Bedenken Sie, dass diese Ihre Fahrt bremsen und Sie und Ihr Fahrrad sicher zum Stehen bringen sollen.

Die Wahl des Bremsbelages sollte sich nach dem Felgenmaterial richten. Besonders Carbon-Laufräder benötigen einen speziellen Bremsbelag.

Die Schaltung

Bei Rennrädern finden Sie zwei verschiedene Schaltmechaniken. Bei einer Ausführung wird zum Hinaufschalten der gesamte Bremshebel betätigt, während die andere Schaltmechanik mit einem kleinen Hebel arbeitet, der sich hinter dem Bremshebel befindet. Für welches System Sie sich entscheiden, ist Geschmackssache. Die Betätigung des Bremshebels zum Schalten ist jedoch ungewohnt.

Sie sehen, bei der Auswahl des richtigen Rennfahrrades haben Sie viele Möglichkeiten. Wenn Sie sich für ein Modell entschieden haben, steht der ersten Radtour nichts mehr im Wege.
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