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Sie fragen sich, worauf Sie beim Kauf eines Fahrrads achten sollten?

Wir helfen Ihnen, das richtige Fahhrad für Ihren Bedarf zu finden.

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Wissen Kompakt

Radfahren macht Spaß! So gilt das Fahrrad schon seit vielen Jahren als eines der weltweit beliebtesten Fortbewegungsmittel und ist sowohl auf dem Land als auch in der Großstadt unverzichtbar. Gerade für kurze Strecken, für die es sich nicht lohnt, das Auto anzuschmeißen, ist das Fahrrad eine gute Alternative. Zudem ist das Radfahren eine beliebte und gesunde Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen. Die Muskeln werden dabei gleichmäßig trainiert und die Gelenke geschont.

Dabei kann der kultige Drahtesel bereits auf eine rund 200-jährige Geschichte zurückblicken. In deren Verlauf hat sich das Fahrrad vom ersten Laufrad, der Draisine, bis zum modernen Fahrrad stark verändert und weiterentwickelt. Viel Einfallsreichtum und findige Ideen waren dafür nötig. Ob Citybikes, Mountainbikes, Elektroräder oder Falträder – heute gibt es eine Vielzahl an Fahrradtypen für die verschiedensten Anwendungsmöglichkeiten sowie Ziel- und Altersgruppen.

Wissenswert

Nirgendwo anders wird im Verhältnis zur Bevölkerungszahl so viel Fahrrad gefahren wie in den Niederlanden. So gibt es in den Niederlanden mehr Fahrräder als Menschen – darüber hinaus sind dort rund doppelt so viele Fahrräder wie Autos registriert.

Damit Sie genau das richtige Fahrrad für sich und Ihre Einsatzzwecke finden und wissen, was beim Kauf besonders zu beachten ist, haben wir in unserem Kaufberater nachfolgend die wichtigsten Entscheidungsmerkmale für Sie zusammengefasst.

 


 

Kaufberater

In Anbetracht der Vielzahl an Modellen, Typen und Größen scheint es auf den ersten Blick nicht einfach zu sein, das richtige Fahrrad für Ihre Einsatzzwecke zu finden. Da es sich bei einem Fahrrad jedoch um eine größere und zudem langfristige Investition handeln kann, ist es sinnvoll, sich im Vorfeld gründlich zu informieren und sich über die eigenen Anforderungen bewusst zu werden.

Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Kriterien für die Kaufentscheidung im Folgenden zusammengestellt und erläutert.

Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen

Bedenken Sie für den Kauf eines idealen Fahrrads vor allem folgende Gesichtspunkte:

  • Überlegen Sie sich, für welchen Einsatzzweck Sie Ihr Fahrrad am ehesten benötigen.
    Vor allem der Einsatzzweck entscheidet maßgeblich über den für Sie geeigneten Produkttyp. Wer sein Fahrrad eher für rein sportliche Zwecke nutzen möchte, für den eignen sich eher Trekkingbikes, Mountainbikes und Rennräder. Im Alltag dagegen sind City-Bikes praktisch. Wer ein sehr mobiles und kompaktes Fahrrad benötigt, kann zu einem Falt-Rad greifen.

 

  • Achten Sie auf die richtige Größe und Passform des Fahrrads.
    Sehr wichtig für Ihre Gesundheit ist, dass das Fahrrad die richtige Rahmen- und Reifengröße in Bezug auf Ihre Körpergröße hat. Sie sollten sich daher beim Kauf nicht von auffälligen Designs oder günstigen Angeboten lenken lassen.

 

  • Achten Sie auf die Verkehrstauglichkeit Ihres Fahrrads.
    Wenn Sie nicht primär ein Fahrrad für rein sportliche Zwecke suchen, sondern es vorrangig als Fortbewegungsmittel im Straßenverkehr nutzen wollen, ist es wichtig, auf die Verkehrstauglichkeit des Fahrrads zu achten. Hierzu zählen vor allem eine ausreichende Fahrradbeleuchtung, funktionierende Bremsen wie auch Reflektoren und eine Klingel. Mountainbikes zum Beispiel verfügen im Allgemeinen nicht über eine solche Ausstattung, weil sie nicht für die Verwendung im Straßenverkehr ausgelegt sind.

 


 

Fahrrad-Typen

Beim Fahrrad-Kauf stößt man nicht nur auf ganz unterschiedliche Marken und Modelle, sondern vor allem auch auf die verschiedenen Fahrrad-Typen. Diese lassen sich abhängig von ihrer Zielgruppe und ihrem Einsatzzweck unterteilen.

 


 

Fahrrad-Typen nach Zielgruppe

Neben dem jeweiligen Einsatzzweck unterscheiden sich diese zunächst vor allem in Bezug auf die Zielgruppe:

 


 

Herrenfahrräder

Ein Herrenfahrrad zeichnet sich grundsätzlich durch einen hohen Fahrradrahmen aus. Das bedeutet, dass das Oberrohr des Fahrradrahmens sehr hoch liegt. Beim Aufsteigen muss das eine Bein daher erst über das Oberrohr geschwungen werden, um auf den Sattel zu gelangen.

Gegenüber den Damenfahrrädern gestaltet sich der Einstieg bei Herrenfahrrädern somit deutlich schwieriger. Allerdings sind Herrenräder dafür generell leichter im Gewicht und lassen sich präziser lenken.

Ein Herrenrad kommt daher immer für Sie – egal ob Mann oder Frau – infrage, wenn es Ihnen um Leistung und Belastbarkeit geht, wie etwa bei sportlichen Anwendungen oder beim Transportieren von Lasten. Sie sollten dabei jedoch stets das schwierigere Aufsteigen beim Herrenrad bedenken, das für ältere Menschen oder Menschen mit körperlichen Einschränkungen ein Problem darstellen könnte.

Auf den Punkt!

Herrenfahrräder sind vergleichsweise leicht und belastbar.
Verglichen mit den Damenfahrrädern sind Herrenfahrräder eine sportliche Alternative, weil sie sich durch ein geringeres Gewicht, eine höhere Belastbarkeit durch den verbindungssteifen Rahmen und eine ergonomischere Bauweise auszeichnen.

 


 

Damenfahrräder

Ein Damenfahrrad zeichnet sich vor allem durch einen tiefen Einstieg aus. Das bedeutet, dass ein solches Rad über einen tiefliegenden Rahmen verfügt, der ein bequemes Aufsteigen ermöglicht.

 

Wissenswert

Historisch gesehen ist dieser Fahrrad-Typ entstanden, weil Frauen früher lange Röcke trugen, womit das Erklimmen eines Herrenrads unmöglich war. Gelang das Aufsteigen dennoch, so bestand das Risiko, die Beine zu entblößen.

Damit das Aufsteigen und Fahrradfahren für Frauen ermöglicht werden konnte, wurden daher Fahrräder ohne Oberrohr konstruiert: die Damenfahrräder.

Heute werden Damenfahrräder jedoch nicht nur von Frauen genutzt. Unabhängig vom Geschlecht stellt dieser Fahrrad-Typ durch das fehlende Oberrohr so nämlich für viele Menschen eine Erleichterung beim Auf- und Absteigen wie auch beim Fahren dar. Gerade, wenn das Auf- und Absteigen bei einem Herrenrad eine Hürde darstellt, bietet sich ein Damenfahrrad an.

Außerdem ist das komfortable Damenfahrrad auch vielerorts schon zum Kult geworden – wie etwa in Form des beliebten Hollandrads. So zeichnet sich auch dieses durch einen tiefen Einstieg und eine aufrechte Sitzposition aus, was eine bequeme Fahrweise ermöglicht.

Shopping Tipp

Beide Fahrrad-Typen haben ihre Vorteile für die entsprechende Zielgruppe. Je nach Ihrem Einsatzzweck, Ihren Anforderungen und Ihrem körperlichen Befinden sollten Sie allerdings – völlig geschlechtsunabhängig – überlegen, welcher Fahrrad-Typ für Sie infrage kommt.

Allerdings sind Damenfahrräder gegenüber Herrenfahrrädern grundsätzlich schwerer im Gewicht und lassen sich weniger präzise lenken. Je höher der Lenker ist, desto eher neigt ein Damenfahrrad beim Lenken zum Schaukeln. Vor allem für sportliche und leistungsorientierte Anwendungen ist ein Damenfahrrad eher nicht zu empfehlen.

Für Menschen, die einen hohen Wert auf ein bequemes Auf- und Absteigen und eine komfortable Fahrweise legen, ist ein Damen-Fahrrad hingegen eine gute Alternative zum Herrenrad.

 


 

Kinderfahrräder

Damit Kinder ihre Umwelt ebenso wie Erwachsene mit dem Zweirad erkunden können, gibt es Kinderfahrräder. In ihrer Entwicklung sind Kinder im Alter von etwa 3 bis 4 Jahren grundsätzlich dazu bereit, das Fahrradfahren zu erlernen.

Die dafür vorgesehenen Kinderfahrräder ähneln den Modellen für Erwachsene, fallen jedoch natürlich deutlich kleiner aus und verfügen – je nach Ausführung – oftmals auch über Stützräder, welche den Kindern beim Erlernen des Radfahrens die nötige Stabilität liefern sollen.

Achtung!

Mit Stützrädern bleibt das dynamische Gleichgewicht untrainiert.
Bei Stützrädern besteht das Risiko, dass das Kind eher das statische als das für das Radfahren wichtige dynamische Gleichgewicht trainiert. Aus diesem Grund wird immer wieder empfohlen, das Kind die ersten Runden ohne Stützräder drehen zu lassen.

Kinderfahrräder unterteilen sich folgendermaßen:

 


 

Laufräder

Für den Anfang und den ersten Kontakt mit einem Zweirad bieten sich für Kinder vor allem Laufräder an. Damit ist hierbei jedoch nicht – wie oben beschrieben – das Vorder- oder Hinterrad eines Fahrrads gemeint, sondern ein spezieller Fahrrad-Typ für Kinder. Dieser verfügt nicht über eine Pedale, sondern wird vom Kind mithilfe der Beine angetrieben. Daher die Bezeichnung Laufrad.                            

Laufräder eignen sich vor allem dafür, das Gleichgewichtsgefühl der Kinder zu trainieren. Durch die Fortbewegung mit dem Laufrad erlernen Kinder zudem die Koordination des Lenkens, Fahrens sowie Bremsens und entwickeln ein Gefühl für die Geschwindigkeit wie auch für räumliche Orientierung. Aber auch einfach erscheinende Dinge, wie das Auf- und Absteigen, werden geübt. Laufräder kommen insofern vor allem für den ersten Kontakt von Kindern mit dem Zweirad infrage. Sie zählen zu den sogenannten Kinderspielrädern und sind nicht für den Straßenverkehr geeignet.

Shopping Tipp

Auf unserem Portal finden Sie eine große Auswahl an unterschiedlichen Laufrädern. Informieren Sie sich gleichzeitig im dazugehörigen Ratgeber ausführlich über die Eigenschaften dieser Produkte.

 


 

Kinderfahrräder

Für ältere Kinder ab etwa 3 Jahren gibt es hingegen Kinderfahrräder, die über eine der Straßenverkehrsordnung entsprechende Ausstattung verfügen und so für das Fahren im Straßenverkehr geeignet sind. Bei einem Kinderfahrrad handelt es sich um ein auf die Bedürfnisse von Kindern ausgerichtetes Fahrrad, das eine Größe von etwa 12“ bis 24“ (Zoll) aufweist. Fahrräder ab einer Größe von 22“ werden als Jugendfahrräder bezeichnet.

Kinderfahrräder müssen eine Vielzahl an Anforderungen erfüllen: Sie sollen den Kindern als Spielzeug dienen und zugleich verlässliches Transportmittel sein, so dass sich das Kind damit sicher im Straßenverkehr bewegen kann. Auch die Optik sollte stimmen, damit die Kinderaugen strahlen.

 

Sie sollten beim Kauf eines Kinderfahrrads daher einige Aspekte in Ihre Kaufentscheidung miteinbeziehen, von denen wir im Folgenden die wichtigsten für Sie aufgelistet haben:

  • Wählen Sie die passende Größe für Ihr Kind.
    Das Fahrrad muss die richtige Größe für Ihr Kind haben, damit es sicher im Sattel sitzt. Kaufen Sie kein „zu großes“ Kinderfahrrad, in das Ihr Kind hineinwachsen soll. Die richtige Größe hat ein Fahrrad, wenn das Kind mit beiden Händen sicher zum Lenker greifen kann und die Füße bei minimal eingestellter Sattel-Höhe noch den Boden erreichen.

 

  • Achten Sie auf die Ausstattung des Kinderfahrrads.
    Ein Kinderfahrrad sollte über eine Vorder- und Rücktrittbremse sowie Vorder- und Rücklicht verfügen. Außerdem sollte es mit Reflektoren, Sicherheitslenkgriffen (d. h. gummierten Griffen am Lenker) und einem geschlossenen Kettenschutz, der verhindert, dass sich die Kleidung Ihres Kindes in den Zahnrädern der Kette verfängt, ausgestattet sein. Zudem kann ein Wimpel am Gepäckträger von Vorteil sein, weil dieser die Sichtbarkeit Ihres Kindes im Straßenverkehr erhöht. Die sicherheitstechnischen Anforderungen und Prüfverfahren für Kinderfahrräder sind in der Norm DIN 14765 hinterlegt, auf die Sie beim Kauf besonders achten sollten.

 

  • Das Fahrrad sollte nicht zu schwer sein.
    Beim Gewicht sollten Sie besonders darauf achten, dass das Fahrrad nicht zu schwer für Ihr Kind ist. Das Kind kann andernfalls nur schwer damit umgehen und sich so nicht sicher im Straßenverkehr bewegen. Ein 12- bis 16-Zoll-Kinderfahrrad sollte beispielsweise nicht mehr als 10 kg wiegen.
Tipp

Achten Sie außerdem darauf, dass Ihr Kind stets einen Fahrradhelm trägt. So kann das Risiko einer Kopfverletzung minimiert und die Sicherheit Ihres Kindes beim Radfahren gewährleistet werden.
Dabei sollte der Helm grundsätzlich der Sicherheitsnorm EN 1078 entsprechen, TÜV-zertifiziert sein oder das Zeichen GS (Geprüfte Sicherheit) tragen.

Die richtige Fahrradgröße können Sie anhand der Körpergröße und des Alters Ihres Kindes herausfinden. Die folgende Tabelle hilft Ihnen dabei, die richtige Rahmengröße für Ihr Kind zu bestimmen:

 

Körpergröße im cm Alter in Jahren Rahmengröße in Zoll
95 – 105 3

12

100 – 115 3 – 4 12 – 16
100 – 120 4 – 5 16 – 18
115 – 125 5 – 6 18
120 – 135 6 – 8 20
130 – 150 8 – 9 22

 

Laut der Straßenverkehrsordnung dürfen Kinder bis zu einem Alter von 8 Jahren auf Gehwegen Fahrrad fahren, erlaubt ist es bis zum Alter von 10 Jahren. Beim Überqueren von Straßen müssen Kinder dabei absteigen.

 


 

Fahrrad-Typen nach Einsatzzweck

Die verschiedenen Fahrrad-Typen richten sich nicht nur an unterschiedliche Zielgruppen, sondern erfüllen auch jeweils unterschiedliche Einsatzzwecke. Je nach Anwendungsgebiet ist so grundsätzlich ein jeweils anderer Fahrrad-Typ geeignet. Sie sollten daher überlegen, wofür Sie Ihr Fahrrad benötigen und welcher der folgenden Fahrrad-Typen für Ihre Anforderungen infrage kommt.

Auf den Punkt!
  • Citybikes und Trekkingbikes eignen sich vor allem für den Einsatz im Straßenverkehr und in leicht unebenem Gelände.

  • Mountainbikes eignen sich vor allem für sportliche Zwecke und den Einsatz in schwierigem Gelände. Sie sind allerdings nicht für den Straßenverkehr ausgelegt und verfügen über keine entsprechende Ausstattung.

  • Rennräder sind für sportliche Zwecke gedacht und zeichnen sich durch ihre hohe Schnelligkeit auf asphaltiertem Gelände aus. Entsprechend sind sie für den Radsport, nicht aber für die alltägliche Verwendung im Straßenverkehr ausgelegt.

  • Elektrofahrräder finden wie City- und Trekkingbikes eine gute Verwendung im Alltag, d. h. auch im Straßenverkehr. Durch den elektrischen Hilfsmotor unterstützt ein E-Bike beim Fahren.

  • Falträder können problemlos zusammengeklappt und in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auf Urlaubsreisen mitgenommen werden.

  • Cruiser kommen als besonders auffällige und markante Fahrräder vor allem für Menschen infrage, die das Design und den Kultstatus dieses Fahrrad-Typs und eine besonders komfortable Fahrweise schätzen.

 


 

Citybikes – Stadtverkehr- und alltagstauglich

Citybikes sind Fahrräder, die besonders auf Alltagstauglichkeit und verkehrsgerechtes Fahren in der Stadt ausgelegt sind. Sie sind daher auch unter den Namen Tourenräder oder Stadtfahrräder bekannt.

Auf den Punkt!

Im Allgemeinen zeichnen sich Citybikes vor allem durch ihre Robustheit, Vielfältigkeit, Zuverlässigkeit und durch eine hohe Bequemlichkeit aus.

Charakteristisch für Cityräder ist, dass sich der Fahrer konsequent in einer aufrechten Sitzposition auf dem Rad fortbewegt. Damit sind eine gesunde Sitzposition und eine gute Übersicht über den Straßenverkehr gewährleistet. Ein Stadtfahrrad verfügt in der Regel zudem über einen gepolsterten und gefederten Sattel, um Unebenheiten des Fahrbelags zu absorbieren. Außerdem ist der Abstand zwischen Lenker und Sattel geringer als bei anderen Rädern, was ein bequemes Lenken des Fahrrads ermöglicht.

Bei der Schaltung eines Citybikes kommt zumeist eine Nabenschaltung zum Einsatz, bei der das Schalten durch einen einfachen Dreh am Lenkergriff möglich ist.

Weiterhin sind die Reifen eines Citybikes im Vergleich zum Trekkingrad vergleichsweise breit und damit robust und sicher. Ähnlich wie Trekkingbikes entsprechen auch Citybikes in ihrer Ausstattung den grundlegenden Anforderungen zur Teilnahme am Straßenverkehr.

 

Zur Grundausstattung eines Citybikes gehören:

  • Dicke Reifen
    Die breiten Reifen eines Citybikes gewährleisten im Stadtverkehr eine robuste und sichere Fahrweise und neigen grundsätzlich eher weniger zu hohem Verschleiß bzw. zu Defekten.

 

  • Schutzbleche
    Schutzbleche schützen beim Fahren vor hochspritzendem Schmutz und Wasser. Dadurch verhindern Schutzbleche nicht nur lästige Flecken auf der Kleidung, sondern auch, dass beispielsweise hochspritzendes Wasser in die Augen gelangt und so die Sicht gefährdet wird.

 

  • Gepäckträger
    Ein Gepäckträger ermöglicht den Gepäcktransport auf dem Fahrrad und stellt somit ein wichtiges Ausstattungsmerkmal von Citybikes dar. Wer für den Transport mit dem Fahrrad mehr Platz benötigt, kann auf den Gepäckträger einen Fahrradkorb anbringen.

 

  • Schmutzfänger am Hinterrad
    Wie die Schutzbleche fungiert der Schmutzfänger am Hinterrad eines Fahrrads als Schmutz- bzw. Spritzschutz. Der Schmutzfänger stellt so eine Erweiterung des Schutzbleches dar und befindet sich zumeist am äußeren Ende des Schutzbleches am Hinterrad.

 

  • Kettenkasten
    Der Kettenkasten schützt die Kette einerseits vor dem Kontakt mit aufgewirbeltem Schmutz, der den Verschleiß der Kette befördern könnte. Andererseits schützt er den Fahrer vor dem Kontakt mit der Kette.

 

  • Lichtanlage
    Die Lichtanlage gehört zur Ausstattung eines Citybikes dazu. Sie gewährleistet einerseits eine ausreichende Sicht bei Dunkelheit, andererseits dient sie der Sichtbarkeit des Fahrradfahrers. Die Fahrradbeleuchtung ist laut Straßenverordnung vorgeschrieben.

Welche Ausstattungsmerkmale eine Lichtanlage am Fahrrad haben muss, um der Straßenverkehrsordnung zu entsprechen, können Sie in unserer Themen-Rubrik „Beleuchtung“ nachlesen.

Ein beliebtes Modell für das Radfahren in der Stadt ist das Hollandrad. Dieses ist aufgrund seines Kultstatus auch jenseits der Grenzen unseres Nachbarlandes berühmt und zeichnet sich vor allem durch eine sehr aufrechte Sitzposition, ein höheres Eigengewicht, einen Vollkettenschutz wie auch durch einen tiefen Einstieg dank eines niedrigen Rahmens aus.

So ermöglicht das Hollandrad auch mit weiter Kleidung ein bequemes Aufsetzen auf den Sattel. Das Hollandrad wird daher im Allgemeinen auch als klassisches Damen-Rad genutzt und ist als solches bekannt.

Insgesamt eignen sich Citybikes vor allem für Anwender, die einen hohen Wert auf die Alltagstauglichkeit, Verkehrstauglichkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit ihres Fahrrads legen und es vor allem auf befestigten Straßen und Fahrradwegen einsetzen wollen. Für sportliche Anwendungen eignet sich dieser Fahrrad-Typ allerdings weniger.

Pro
  • Alltagstauglichkeit
  • Flexibilität
  • Komfort
  • Ausstattung, die der Straßenverkehrsordnung entspricht
  • Guter Überblick über Straßenverkehr
  • Vergleichsweise geringes Gewicht
  • Wenig Aufwand in Pflege und Wartung
  • Einfache Gepäckaufnahme
Contra
  • Für Gelände oder unebene Wege nicht geeignet
  • Gegenüber Trekking- und Mountainbikes geringe Federung
  • Eher für geringe bis mittlere Geschwindigkeiten ausgelegt

 


 

Trekkingbikes – Kompromiss aus Sport und Komfort

Trekkingbikes wurden ursprünglich für längere Touren auf unterschiedlichem Terrain entwickelt und sind somit sehr flexibel einsetzbar. Sie zeichnen sich durch eine hohe Robustheit wie auch Flexibilität aus und verbinden Sportlichkeit und Komfort.

Wissenswert

Trekkingbikes sind eine Kombination aus Citybike und Mountainbike.
Trekkingbikes, die im Allgemeinen auch All-Terrain-Bikes (ATB) genannt werden, ähneln in ihrem Aussehen grundsätzlich den Mountainbikes – allerdings sind Rahmen und Reifen wesentlich dünner.
Außerdem verfügen Trekkingbikes zumeist noch über eine Ausstattung, die der Straßenverkehrsordnung entspricht, so dass sie für das Fahren im Straßenverkehr geeignet sind.

In der Grundausstattung sind Trekkingbikes mit den folgenden Merkmalen ausgestattet:

  • Starke Bremsen
  • Komfortable Sattel, Lenker und Federungen
  • Schutzbleche
  • Gepäckträger
  • Lichtanlage

 

Die Bereifung eines Trekkingbikes ist grundsätzlich breiter als die eines Rennrades und schmaler als die eines Citybikes. Je nach Preisklasse verfügen Trekkingbikes zudem über eine Vielzahl weiterer Komfortmerkmale, wie beispielsweise über Scheibenbremsen, einen Nabendynamo und eine Federgabel.

Neben dem Einsatz für einfache Stadttouren sind Trekkingbikes auch für sportliches Fahren oder längere Fahrradtouren ausgelegt. In jedem Fall erlaubt es die Bereifung der Trekkingräder und deren robuste Bauweise, auch leichtes Gelände, wie Schotter oder Waldwege, ohne größere Schwierigkeiten zu befahren.

Diese Vielseitigkeit macht Trekkingbikes so zum idealen Fortbewegungsmittel für Anwender, die sich nicht auf einen Einsatzzweck beschränken möchten.

Pro
  • Robust
  • Vielseitig
  • Alltagstauglich
  • Für Fahrten in der Stadt wie auch in leichtem Gelände einsatzbar
  • Ausstattung, die der Straßenverkehrsordnung entspricht
  • Niedriger Aufwand in Pflege und Wartung
  • Einfache Gepäckaufnahme
Contra
  • Für Fahrten in schwierigem und sehr unebenen Gelände nicht geeignet
  • Mittleres bis höheres Gewicht
  • Eher für mäßige bis mittlere Geschwindigkeiten ausgelegt

 


 

Mountainbikes – für Geländesportler

Wie der Name schon verrät, sind Mountainbikes vor allem für Gelände- und Bergfahrten ideal. Sie zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:

  • Hohe Geländetauglichkeit
  • Sportliche Geometrie
  • Leichte Bauweise


Ob man über Baumwurzeln, durch Schlammpfützen oder über staubige Feldwege fährt – das Mountainbike (MTB) ist nahezu für jedes Gelände geeignet.
Mountainbikes besitzen zumeist 30 Gänge und werden damit auch sehr steilen Bergen gerecht. Sie eignen sich für ganz unterschiedliche Geländearten und sind daher beim Radsport vielseitig einsetzbar. Je nach Gelände und Einsatzzweck gibt es jedoch unterschiedliche Mountainbike-Typen, zwischen denen Sie abwägen sollten.

 

Folgende Punkte sollten Sie beim Kauf eines Mountainbikes beachten:

 


 

Federung

Grundsätzlich wird bei Mountainbikes zunächst hinsichtlich der Federung unterschieden. Hierbei gibt es die Typen „Hardtails“ und „Fullys“.

  • Hardtails
    Hardtails sind Mountainbikes, die keine Hinterrad-Federung besitzen, sondern ausschließlich am Vorderrad gefedert bzw. gedämpft sind. Sie sind daher auch wesentlich günstiger in der Anschaffung. Außerdem sind sie einfacher zu warten und zu pflegen.

 

  • Fullys
    Fullys verfügen an beiden Rädern über Dämpfungs- und Federungselemente, damit sind sie im Gegensatz zu Hardtail-Mountainbikes vollgefedert. Dies bietet mehr Stabilität und Sitzkomfort.

 


 

Einsatzzweck

Im Hinblick auf ihren Einsatzzweck lassen sich drei Mountainbike-Typen voneinander abgrenzen:

  • All-Mountainbikes
    All-Mountainbikes sind die Allrounder unter den Geländefahrrädern. Sie können von einfachen Touren im Flachland bis hin zur Alpenüberquerung verwendet werden.

 

  • Downhill-Mountainbikes
    Downhill-Mountainbikes sind vor allem für schnelle Abfahrten in schwierigem Gelände geeignet, meist vollgefedert und verfügen über ein relativ hohes Eigengewicht, das für hohe Abfahrtgeschwindigkeiten sorgt.

 

  • Enduro-Bikes
    Enduro-Mountainbikes verfügen über ein einstellbares Fahrwerk und besonders breite, stark profilierte Reifen. Im Allgemeinen gelten Enduros als Kompromiss zwischen All-Mountainbikes und Downhill-Mountainbikes. Für längere Touren im Flachland ist das Enduro aufgrund des relativ hohen Eigengewichts jedoch nicht zu empfehlen.
Shopping Tipp

Achten Sie beim Mountainbike-Kauf auf die LockOut-Funktion.
Die Federgabel Ihres Mountainbikes sollte über eine sogenannte LockOut-Funktion verfügen. Damit kann die Federung bzw. die Federgabel mithilfe eines Hebels festgestellt werden. Das verhindert, dass Sie auf einem ebenen Untergrund unangenehm auf und ab wippen.

Insgesamt eignen sich Mountainbikes für alle Rad- bzw. Geländesportler, die einen hohen Wert auf Robustheit, Fahrspaß und Geländetauglichkeit ihres Fahrrads legen. Für den Alltag und das Fahren in der Stadt ist ein Mountainbike jedoch nicht geeignet – es verfügt nämlich im Gegensatz zu den Trekkingbikes nicht über eine Ausstattung, die der Straßenverkehrsordnung entspricht. Diese kann jedoch nachgerüstet werden.

Pro
  • Hohe Robustheit
  • Für sportliche Aktivitäten und Fahren im Gelände geeignet
  • Hohe Geschwindigkeiten möglich
Contra
  • Nicht alltagstauglich, da nicht für Fahrten im Stadtverkehr geeignet
  • Keine Ausstattung, die der Straßenverkehrsordnung entspricht
  • Relativ hoher Aufwand in Pflege und Wartung
  • Schlechte bzw. keine Gepäckaufnahme

 


 

Rennräder – für Radsportler und Geschwindigkeitsfans

Für den Radsport eignen sich neben den Mountainbikes auch Rennräder: Diese werden jedoch im Gegensatz zu den MTBs nicht für das Gelände eingesetzt, sondern sie sind – wie der Name schon sagt – für das schnelle Fahren auf ebenem Gelände ausgelegt. Aufgrund der dünnen Reifen sind Rennräder bereits für leichtes Gelände, wie z.B. Waldwege, nicht geeignet.    

 

Kennzeichnend sind für Rennräder die folgenden Ausstattungsmerkmale:

  • Felgenbremsen
    Felgenbremsen zeichnen sich durch eine hohe Verlässlichkeit und die exakte Dosierbarkeit der Bremswirkung aus. Daher kommen sie in der Regel bei Rennrädern zum Einsatz.

 

  • Kettenschaltung
    Dieses Schaltsystem wird grundsätzlich bei Rennrädern verbaut, weil die hohe Gangzahl und die feine Abstufung der Gänge wichtige Eigenschaften für den Radrennsport darstellen.

 

  • Ein dünner, stromlinienförmiger Sattel
    Um eine aerodynamische und sportliche Sitzposition zu gewährleisten, kommen bei Rennrädern grundsätzlich sehr dünne, stromlinienförmige Sportsattel zum Einsatz.


Ein Gepäckträger und Schutzbleche fehlen bei einem Rennrad hingegen grundsätzlich. Durch das geringe Eigengewicht, die flache Bauweise und den schmalen Reifen des Rennrades sind hohe Geschwindigkeiten möglich.

Achtung!

Für den Alltag ist ein Rennrad ungeeignet.
Weil die Bau- und Funktionsweise eines Rennrads auf schnelles Fahren hin ausgelegt ist und wichtige Grundelemente, wie Schutzbleche, Klingel und Beleuchtung zumeist fehlen, ist ein Rennrad für den Alltag ungeeignet. Ohne diese Elemente entspricht ein Rennrad nicht der Straßenverkehrsordnung.
Die empfindlichen Räder und die geringe Federung erschweren die Alltagstauglichkeit und die Verwendung im Stadtverkehr zusätzlich.

Typisch für ein Rennrad ist außerdem die aerodynamische Rahmenform. Diese sorgt dafür, dass es meist unter 10 kg wiegt. Bei Profi-Rennrädern kommt als Material für den Rahmen zumeist der extrem leichte, kohlenstofffaserverstärkte Kunststoff Carbon zum Einsatz, der jedoch sehr hochpreisig ist. Stahlrahmen hingegen finden heute kaum noch Verwendung. Aluminium-Rahmen können jedoch einen guten Kompromiss zwischen einem geringen Gewicht, einer stabilen Bauweise und einem günstigen Preis darstellen.

Der Bestandteil eines Fahrrads, der umgangssprachlich Rad oder Reifen genannt wird, trägt eigentlich die Bezeichnung Laufrad. Damit ist das Vor- oder Hinterrad eines Fahrrads in seiner Gesamtheit gemeint. „Reifen“ bezeichnet dagegen nur einen Bestandteil des Laufrades.

 

Laufräder von Rennrädern werden im Allgemeinen folgendermaßen unterschieden:

  • Laufrad
    Das klassische Laufrad enthält eine Vielzahl an Speichen und ist sehr robust, dadurch relativ schwer im Gewicht.

 

  • Systemlaufrad
    Das Systemlaufrad ist mit wenigen, aerodynamisch geformten Speichen ausgestattet, verfügt über ein geringeres Eigengewicht und einen geringeren Wind-Widerstand.

 

  • Carbonlaufrad
    Das Carbonlaufrad weist aufgrund seines Materials ein sehr geringes Eigengewicht auf und ist so vor allem für ambitionierte Rennfahrer interessant.

 

Insgesamt eignen sich Rennräder vor allem für Rad- und Freizeitsportler, die großen Wert auf hohe Geschwindigkeit legen und große Strecken auf ausgebauten Straßen schnell und ohne große Kraftanstrengung zurücklegen möchten.

Pro
  • Hohe Geschwindigkeiten möglich
  • Sehr gut für sportliche Aktivitäten geeignet
  • Vergleichsweise geringer Kraftaufwand nötig
  • Vergleichsweise geringes Gewicht
Contra
  • Für unebenes Gelände nicht geeignet
  • Für den Alltag ungeeignet
  • Vergleichsweise hoher Preis
  • Hoher Aufwand in der Pflege und Wartung

 


 

Elektrofahrräder – zur Erhöhung der Mobilität

Das Elektrofahrrad bzw. E-Bike bezeichnet ein Fahrrad mit einem elektrischen Hilfsmotor zur Fahrunterstützung. Es wird seit Mitte der 1990er Jahre auf dem deutschen Markt angeboten. Vor allem älteren und sportlich weniger aktiven Menschen bieten Elektrofahrräder die Möglichkeit, die eigene Mobilität zu verbessern und auch längere Strecken mit dem Fahrrad bewältigen zu können.                                    

Das Herzstück jedes Elektrofahrrads bildet der Motor. Durch diesen wird beim Fahren mit dem E-Bike weniger Kraftaufwand nötig, als beim Fahren mit konventionellen Fahrrädern. Gerade bei langen und anstrengenden Touren ist das E-Bike daher eine gute Alternative gegenüber herkömmlichen Fahrrädern.

Elektroräder sind grundsätzlich wie konventionelle Fahrräder aufgebaut. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass E-Bikes mit einem Hilfsmotor ausgestattet sind.

 

  • Der Hilfsmotor unterstützt den Fahrer beim Treten der Pedale.
    Dabei hilft der Motor jedoch nur solange, wie auch in die Pedale getreten wird. Über die Trittfrequenz und Stärke wird die Unterstützung durch den Motor gesteuert.

 

  • Für den Antrieb von E-Bikes werden fast ausschließlich bürstenbehaftete Gleichstrom-Motoren verwendet.
    Diese sind wartungsarm und bedienerfreundlich. Der Motor kann an unterschiedlichen Positionen montiert sein. Das E-Bike mit Mittelmotor hat sich inzwischen jedoch weitgehend durchgesetzt.

 

  • Neben dem Motor ist die Batterie ebenfalls ein essentieller Bestandteil des Elektrofahrrads.
    Die Batterie bzw. der Akku liefert dem Motor die nötige elektrische Energie für den Antrieb des E-Bikes. Die Kapazität der Akkus wird hierbei in Amperestunden angegeben.
Bedenken Sie

E-Bikes mit einer Leistung von mehr als 250 W (Watt) gelten als Mofa.
Elektrofahrräder mit einer Leistung von bis zu 250 Watt und einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h gelten rechtlich noch als Fahrräder. Überschreiten E-Bikes jedoch diese Grenze, werden sie wie ein Mofa behandelt und unterliegen einer Führerschein-, Versicherungs- und Helmpflicht.

Bei steigender Amperestundenzahl steigt die Reichweite eines E-Bikes. Allerdings steigt mit der Amperestundenzahl auch der Preis des E-Bikes. Sie sollten daher die Amperestundenzahl ungefähr auf Ihren voraussichtlichen Einsatzzweck abzustimmen.

Insgesamt eignen sich E-Bikes gut für die Verwendung im Stadtverkehr und ermöglichen eine Erhöhung der eigenen Mobilität um ein Vielfaches. Somit stellen sie vor allem für ältere oder mobilitätseingeschränkte Menschen eine gute Alternative zum herkömmlichen Fahrrad dar.

 

Pro
  • Einfache Fortbewegung ohne große Kraftanstrengungen
  • Erhöhung der Mobilität
  • Hoher Fahrspaß
  • Gutes Fitness-, Muskel- und Ausdauertraining trotz Hilfsmotor
Contra
  • Abhängigkeit der Reichweite von der Batterie bzw. dem Akku
  • Vergleichsweise hoher Preis
  • Vergleichsweise hohes Gewicht  

 


 

Falträder – für Pendler und Touristen

Falträder bzw. Klappräder sind Fahrräder, die sich durch ihre Konstruktion über Scharniere, Kupplungen bzw. Schnellspanner auszeichnen und sich so relativ mühelos zusammenklappen oder auch zerlegen lassen.

Darüber hinaus ist es wesentlich leichter als ein normales Fahrrad. So besteht ein Klapprad zumeist aus einem leichten und zugleich stabilen Aluminiumrahmen.  Dadurch lassen sich Falträder komfortabel als Gepäckstücke beim Reisen mit dem Auto, Bus und der Bahn transportieren.

Wissenswert

Moderne Falträder lassen sich in ihren Fahreigenschaften ohne weiteres mit Touren- und Sporträdern vergleichen.

Für eine möglichst hohe Faltfähigkeit sind die meisten Falt- bzw. Klapprad-Modelle um einiges kleiner als normale Fahrräder. Zollgrößen von 20“ bis 24“ (Zoll) sind hier die Regel. Über den ausziehbaren Sattel und Lenker lassen sich die Falträder jedoch auf die Größe des jeweiligen Fahrers individuell einstellen.

Zwar können die kleineren Räder einen negativen Einfluss auf das Rollverhalten des Faltrades haben – allerdings verfügen die meisten Falträder über eine besondere Federung im Rückteil des Klapprades oder sogar über eine Vollfederung, so dass dieser Nachteil kompensiert werden kann.

Auch ein kräftigeres Treten in die Pedale ist nicht erforderlich: Ein größeres Kettenblatt oder kleineres Ritzel an der Hinterrad-Nabe sorgen dafür, dass auch bei den kleineren Rädern eine optimale Trittkraft-Übertragung stattfinden kann. Klappräder verfügen meist über eine Naben- oder Kettenschaltung mit – je nach Anbieter und Modell – zwischen 3 und 27 Gängen.

Falträder lassen sich ebenso gut bremsen wie normale Fahrräder. So sind Falträder jeweils mit allen möglichen Bremstechniken erhältlich wie etwa mit Seitenzugbremsen, Scheibenbremsen oder V-Brakes.

Wissenswert

Das Fahrverhalten von Falträdern ähnelt normalen Fahrrädern.
Das Fahrverhalten von Falträdern unterscheidet sich grundsätzlich nicht sehr stark von normalen Fahrrädern. Allerdings führen die kleineren Laufräder dazu, dass Falträder schneller beschleunigen, zugleich jedoch nur kleinere Kreiselkräfte erzeugen. Daher  wird das Fahren mit einem Faltrad als etwas wackeliger empfunden.

Insgesamt eignet sich das Falt- bzw. Klapprad vor allem für Berufspendler, die einen hohen Wert auf Mobilität legen. Doch auch Fahrradtouristen können so ein vergleichsweise einfach zu transportierendes Rad in den Urlaub mitnehmen und dieses dort für eher kürzere Strecken nutzen.

Pro
  • Kompakt
  • Mobil
  • Vielfältige und einfache Transportmöglichkeiten
  • Hohe Alltagstauglichkeit
  • Sehr geringes Gewicht
  • Gute Beschleunigung durch kleinere Räder
Contra
  • Ungewohntes, als „wackelig“ empfundenes Fahrverhalten
  • Für sportliche Einsatzzwecke weniger geeignet
  • Kostenintensive Wartung und Reparatur
  • Häufig höherer Preis im Vergleich zu normalen Fahrrädern

 


 

Cruiser – für Nostalgiker

Cruiser sind Fahrräder, die sich insbesondere durch ihr ansprechendes Design auszeichnen und äußerlich stark an das Motorrad-Modell der Marke „Harley Davidson“ erinnern. Sie zeichnen sich durch eine geschwungene Rahmenform, dicke Reifen, hohe Lenker und einen sehr aufrechten Sitz aus.

Wissenswert

Unter die Cruiser-Bikes fallen wiederum einige Subtypen von Fahrrädern.
Grundsätzlich werden verschiedenste Fahrradtypen als Cruiser-Bikes bezeichnet. In Deutschland fallen darunter die Bauarten Beachcruiser, Stretchcruiser, Chopper, Lowrider und Softcruiser. Diese unterscheiden sich vor allem hinsichtlich der Länge des Ober- und Unterrahmens.

Cruiser punkten vor allem durch die außergewöhnliche Bauform, ihr ansprechendes Design und ihr einzigartiges Fahrgefühl. Doch sie haben einen großen Nachteil: das Gewicht. Damit lassen sich Cruiser nur umständlich transportieren, andererseits ist das unvergleichbare Fahrgefühl erst aufgrund der ungewöhnlich stabilen Bauform und des hohen Eigengewichts möglich.

 

Charakteristisch für Cruiser sind vor allem folgende Merkmale:

  • Dicke Reifen
    Die breiten, dicken Reifen sorgen für ein Höchstmaß an Komfort und Federung beim Fahren.

 

  • Ein breiter und bequemer Sattel
    Der bequeme und gefederte Sattel gewährleistet eine komfortable Fahrweise, bei der Stöße und Unebenheiten der Fahrbahn gut abgeschwächt werden.

 

  • Eine aufrechte Sitzhaltung
    Bei der Sitzhaltung geht es aufrecht zu: Der Lenker ist so weit nach hinten gezogen, dass Sie automatisch gerade sitzen.
Bedenken Sie

Für sportliche und kraftbetonte Zwecke sind Cruiser-Bikes nicht geeignet.

Mit diesem Fahrrad-Typ sind keine hohen Geschwindigkeiten möglich, zudem verhindert die Bauweise durch die hohe Federung und die aufrechte, komfortable Sitzposition eine sportliche Anwendung des Fahrrads.

In jedem Fall sind diese Cruiser-Bikes wahre Hingucker. Allerdings sind sie aufgrund ihres Kultstatus und der außergewöhnlichen Bauweise auch vergleichsweise teuer in der Anschaffung.

Insgesamt erwerben Sie mit einem Cruiser-Bike ein ansprechend designtes Retro-Rad, bei dem Sie jedoch sowohl auf moderne Technik als auch auf eine hohe Gangzahl verzichten müssen. Viele Cruiser verfügen nicht einmal über eine Schaltung. Bei solchen Cruiser-Bikes handelt es sich um sogenannte Single-Speed-Modelle.

Pro
  • Komfort
  • Kultstatus bzw. ansprechendes Design
  • Geringere Belastung der Wirbelsäule 
  • Große Abfederung von Unebenheiten der Fahrbahn
Contra
  • Hoher Preis
  • Hohes Eigenwicht
  • Knie werden stärker belastet
  • Geringe Kraftentfaltung
  • Stärkere Belastung der Arme und Wirbelsäule

 


 

Fahrrad-Größen

Die richtige Fahrradgröße ist für alle Altersgruppen ein wichtiger Aspekt beim Fahrradkauf. Lassen Sie sich daher nicht von auffälligen Designs oder günstigen Angeboten lenken, sondern wählen Sie Ihr Fahrrad nach der passen Größe aus. Die Fahrradgröße bezeichnet grundsätzlich die Rahmengröße in “ (Zoll) oder die Rahmenhöhe in cm und kann über die Körpergröße bestimmt werden.

Die folgende Tabelle hilft Ihnen dabei, sich hinsichtlich der richtigen Rahmengröße zu orientieren. Beachten Sie jedoch, dass unterschiedliche Fahrradmodelle zum Teil unterschiedliche Rahmengrößen für einen Fahrer erfordern. Die folgende Auflistung gilt im Besonderen für City- und Trekking-Bikes:

 

Körpergröße in cm  Rahmengröße in Zoll 
Bis 160 24
160 - 180 26
Ab 180 28

 

Noch genauer als über die Körpergröße lässt sich die richtige Fahrradgröße über die sogenannte Schrittlänge bestimmen: Dabei wird die Länge der Beininnenseite − von der Ferse bis zur Hüfte − gemessen. 

Beispiel

Die Rahmenhöhe in cm ergibt sich aus der Schrittlänge eines Menschen mal 0,66. 

Achten Sie darauf, dass das Oberrohr des Rahmens den Fahrer im Stand nicht berührt. Nur so ist ein uneingeschränktes Stehen – beispielsweise an einer Ampel im Straßenverkehr – gewährleistet. Außerdem sollte der Abstand zwischen Sattel und Lenker groß genug sein, damit die Beine nicht an den Lenker anstoßen.

 


 

Gangschaltung

Für eine effiziente Umdrehung der Pedale und eine effektive Übertragung der Trittkraft ist die Gangschaltung von zentraler Bedeutung. Die Gangschaltung stellt das Fahrrad durch die Anpassung der Anzahl an Pedal-Umdrehungen auf die verschiedenen Situationen in Bezug auf Steigungen und Untergründe ein. So sorgt sie dafür, dass die Zahl der Pedal-Umdrehungen sowohl beim mühesamen Hinauffahren eines Berges als auch bei einer rasanten Abfahrt ungefähr gleich ist.

Gangschaltungen unterscheiden sich hinsichtlich der Anzahl der wählbaren Gänge und des technischen Schaltsystems:

 


 

Anzahl der Gänge

Welche Anzahl an Gängen für Sie passend ist, hängt letztlich davon ab, wie stark die Fahrbedingungen variieren. Mit wenigen Gängen können Sie vor allem im Stadtverkehr bzw. auf geraden, ebenen Wegen bequem fahren. 

Auch hügelige Pfade sind zunächst kein Problem – bei großen Steigungen und sehr steilen Wegen kann das Radfahren mit wenigen Gängen allerdings zur Qual werden. 

Mit vielen Gängen haben Sie hingegen die Möglichkeit, Ihr Fahrrad an jede Situation und alle möglichen Fahrbedingungen anzupassen. Für nahezu jede Situation ist ein passender Gang parat – ganz egal, wie steil es rauf oder ¬runter geht.

 


 

Ketten- und Nabenschaltung

Neben der Gangzahl unterscheiden sich die unterschiedlichen Gangschaltungen durch das jeweilige Schaltsystem: 

  • einerseits gibt es die Nabenschaltung, bei der die Gänge durch ein Getriebe in der Hinterradnabe gewechselt werden können
  • andererseits gibt es die Kettenschaltung, bei der die Gänge durch einen wechselnden Eingriff der Fahrradkette in die verschiedenen Ritzel oder Kettenräder geschaltet werden
Wissenswert

Als Fahrradnabe wird das Zentrum eines (Lauf-)Rades bezeichnet. Zu ihren wesentlichen Bestandteilen gehören Achse, Lager und Nabengehäuse. Am Nabengehäuse werden die Speichen eines Fahrrads befestigt. 
Grundsätzlich wird – analog zur Unterscheidung von Vor- und Hinterrad – unterschieden zwischen der Vorderradnabe und der Hinterradnabe.

Neben der Technik unterscheiden sich die beiden Schaltsysteme vor allem hinsichtlich der Pflege und der Empfindlichkeit. Daher sollten Sie bei der Wahl zwischen einer Ketten- und einer Nabenschaltung berücksichtigen, welche Kriterien für Sie persönlich wichtig sind:

 


 

Nabenschaltung

Eine Nabenschaltung ist ein Schaltsystem, bei dem die Schaltelemente und Ritzel in einem sogenannten Planeten-Getriebe an der Hinterradnabe angebracht sind. Allerdings ist die Nabe dadurch um einiges dicker als die der Kettenschaltungen. Je höher die Anzahl der Gänge ist, desto dicker ist daher auch die Nabe mit seinem Schaltwerk.                                          

Nabenschaltungen eignen sich, wenn Sie hohen Wert auf geringen Verschleiß und einen geringen Pflege- und Wartungsaufwand legen. Dieses Schaltsystem ist ausreichend, wenn Sie Ihr Fahrrad nicht bei stark variierenden Fahrbedingungen oder für sportliche Einsatzzwecke nutzen möchten.

Der Vorteil der Nabenschaltung im Gegensatz zur Kettenschaltung ist, dass alle Bauteile des Schalt-Getriebes innerhalb der Hinterradnabe verbaut sind, wodurch sie weniger anfällig für Verschmutzungen sind und sowohl der Verschleiß als auch der Pflegeaufwand geringer ausfallen. 

Allerdings sind sie deutlich teurer als Kettenschaltungen. Aufgrund des begrenzten verfügbaren Platzes, ist die Anzahl der Gänge bei einer Nabenschaltung häufig geringer als bei einer Kettenschaltung.

Pro
  • Geringer Pflege- und Wartungsaufwand
  • Geringe Anfälligkeit für Defekte
  • Einfache Bedienung mittels Schalter am Lenker
  • Keinerlei Probleme bei Fahrten durch Nässe und Schmutz
Contra
  • Höheres Gewicht
  • Vergleichsweise hoher Anschaffungspreis
  • Hoher Montageaufwand
  • Geringere Anzahl an Gängen

 


 

Kettenschaltung

Die Kettenschaltung ist das am häufigsten verwendete Schaltsystem. Wie der Name verrät, wird bei einer Kettenschaltung mit der Kette geschaltet. 

Die Kettenschaltung zeichnet sich durch einen wechselnden Eingriff der Fahrradkette in die Ritzel oder Kettenräder des (Lauf-)Rades aus. Beim Schalten wird die Übersetzung zwischen Pedalen und Hinterrad verändert.  

Kettenschaltungen empfehlen sich, wenn Sie viel Wert auf eine hohe Gangzahl, einen hohen Wirkungsgrad der Trittkraft sowie eine feine Abstufung der Gänge legen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn Sie Ihr Fahrrad für sehr unterschiedliche Fahrbedingungen oder für sportliche Zwecke nutzen möchten. Rechnen Sie jedoch mit deutlich höherem Pflege- und Wartungsaufwand als bei Nabenschaltungen.

Vorne am Tretlager sind ein bis drei Kettenblätter angebracht, während am Hinterrad fünf bis zehn Ritzel bzw. Kettenräder verbaut sind. 

Pro
  • Größere „Spreizung“ (größere Spannweite zwischen dem kleinsten und dem größten Gang)
  • Feinere Abstufung der Gänge
  • Geringes Gewicht   
  • Vergleichsweise niedriger Anschaffungspreis
  • Einfache Montage und Radwechsel
  • Übersetzungen lassen sich flexibel anpassen
Contra
  • Höherer Pflege- und Wartungsaufwand
  • Höherer Verschleiß, häufigere Defekte
  • Komplizierte Einstellung

 


 

Bremse

Damit das Fahrrad gut angehalten werden kann, sollte es mit verlässlichen Fahrradbremsen ausgestattet sein. Sie gehören zu den wichtigsten Bauteilen am Fahrrad, dienen der Sicherheit und sind darüber hinaus auch gesetzlich vorgeschrieben. Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrrad über ein funktionierendes Bremssystem, bestehend aus Vorder- und eine Rücktrittbremse verfügt.

 

Bremsen lassen sich nach unterschiedlichen Kriterien unterscheiden: 

Achtung!

Der Gesetzgeber schreibt in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung vor, dass ein Fahrrad über zwei unabhängig voneinander wirkende Bremsen besitzen muss, um in Deutschland am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen (§ 65 StVZO). 

Die Vorschrift trifft allerdings keine Aussagen hinsichtlich Bauart, Beschaffenheit oder Wirksamkeit der Bremsen.

 


 

Krafteinwirkung

Fahrradbremsen unterteilen sich nach ihrer Kraftwirkung in 2 Arten: 

  • Radial wirkende Fahrradbremsen
    Radial wirkende Fahrradbremsen wirken in der Laufrichtung, wie etwa Trommel- oder Klotzbremsen.

 

  • Axial wirkende Fahrradbremsen
    Axial wirkende Fahrradbremsen sind Bremsen, die an der Achse des Laufrades ansetzen, wie etwa Scheiben- oder Felgenbremsen. Sie stellen die wohl verbreitetste Bremstechnik dar.

 


 

Bremsen-Typen

Konkret lassen sich 3 Typen von Fahrrad-Bremsen hinsichtlich des Angriffspunkts der Bremswirkung unterscheiden: 

 


 

Nabenbremsen

Bei Nabenbremsen befindet sich der Bremsmechanismus in oder sehr nah bei der Nabe des Laufrads, so dass auch bei nassen Verhältnissen eine gute Bremsleistung erzeugt werden kann. Hierzu gehören etwa die Trommel- und Rollenbremse wie auch die klassische Rücktrittbremse, die heute jedoch nur noch bei älteren Rädern zum Einsatz kommt und durch ihre Bremswirkung nicht wirklich überzeugen kann.

Allerdings sind Rücktrittsbremsen vergleichsweise robust und wenig anfällig für Defekte am Bremsmechanismus. Außerdem ist der Bremsvorgang selbst relativ einfach und bequem. Daher bieten sich Rücktrittsbremsen vor allem für Kinder wie auch für ältere Menschen an.

 


 

Scheibenbremsen

Bei diesem Typ wird der Bremsvorgang durch eine direkt an die Nabe montierte Scheibe ausgeführt. Aufgrund dieser Konstruktion zeichnen sich Scheibenbremsen vor allem durch eine sehr hohe Bremsleistung und einen hohen Witterungswiderstand aus, d. h. Nässe kann die Bremswirkung dieses Typs wenig beeinträchtigen. Daher konnten sich Scheibenbremsen bisher vor allem im Mountainbike-Bereich etablieren.       

Die Bremsbeläge besitzen eine hohe Haltbarkeit, daneben verschleißen Felgen und Reifen bei diesem Brems-Typ weniger, da die Bremskraft direkt auf die Naben wirkt. Nachteilig sind an diesem Bremsen-Typ jedoch das etwas höhere Gewicht und die stärkere Belastung der Speichen. 

 


 

Felgenbremsen

Felgenbremsen erzeugen ihre Bremswirkung durch Aufdrücken der Bremsbeläge auf die Felgen. Dadurch wird zwar eine verlässliche Bremswirkung erzielt, dies hat jedoch einen höheren Verschleiß der Felgen zur Folge. 

Sie sind wohl die verbreitetsten Fahrrad-Bremsen und kommen häufig bei Rennrädern zum Einsatz. Felgenbremsen zeichnen sich durch ihr leichtes Gewicht und eine vergleichsweise genaue Dosierbarkeit der Bremswirkung aus. 

Allerdings können Witterungsverhältnisse, insbesondere auftretende Nässe, die Bremswirkung der Felgenbremsen stark beeinträchtigen. Zudem verschleißen die Felgen durch das direkte Aufsetzen der Bremsbeläge relativ stark. Eine regelmäßige Wartung der Bremsen wie auch der Felge selbst ist bei diesem System eine wichtige Voraussetzung für eine verlässliche Bremswirkung.

Wissenswert

V-Brakes sind eine Spezialform der Felgenbremse.

Ein Spezialtyp der Felgenbremsen sind die sogenannten V-Brakes. Der Begriff geht dabei vermutlich auf die zueinander geneigte Position der Bremsarme zurück. 

Prinzipiell bieten V-Brakes eine deutlich höhere Bremskraft als herkömmliche Felgenbremsen, weisen jedoch zugleich eine schlechtere Dosierbarkeit auf.

Ähnlich wie die Scheibenbremsen ist dieser Bremsen-Typ heutzutage vor allem unter Mountainbikern wegen der vergleichsweise guten Bremskraftverteilung beliebt. V-Brakes sollten regelmäßig auf Verschleiß am Bremsgummi kontrolliert werden.

 


 

Beleuchtung

Die Sicherheit eines Fahrrads basiert ebenfalls auf einer funktionierenden Beleuchtung. Nur so kann ein Fahrradfahrer seine Umgebung auch bei Dunkelheit ausreichend wahrnehmen und wird von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen.

Der Gesetzgeber legt dabei lediglich die Rahmenbedingungen und die Leuchtkraft der Beleuchtung fest. Die selbstleuchtenden und reflektierenden Signalelemente können Sie Ihren individuellen Wünschen und Bedürfnissen entsprechend auswählen.

Achtung!

Ohne eine funktionierende Beleuchtung ist ein Fahrrad im Straßenverkehr nicht zugelassen.

Gemäß den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung (StVO) bzw. der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) müssen Fahrräder mit einem weißen Frontscheinwerfer, einem roten Rücklicht und gelben Reflektoren an den Pedalen und an den Speichen ausgestattet sein. 

Darüber hinaus ist ein weißer Reflektor vorne und ein roter Reflektor hinten nötig. Das Front- und Rücklicht muss von einer Lichtmaschine betrieben werden, deren Nennleistung mindestens 3 W (Watt) und deren Nennspannung 6 V (Volt) beträgt oder durch eine von einer Batterie betriebenen Lichtmaschine mit einer Nennspannung von 6 V.

Bei der Fahrradbeleuchtung wird zwischen klassischen Seitenläuferdynamos, Nabendynamos und LED-Fahrradbeleuchtung unterschieden:

 

  • Seitenläuferdynamos
    Beim Seitenläuferdynamo handelt es sich um den klassischen Fahrraddynamo, der an der Vorderradgabel befestigt ist und durch ein Reibrad an der Seitenwand des Reifens oder von der Felge angetrieben wird.

 

  • Nabendynamo
    Beim Nabendynamo ist eine spezielle Nabe im Vorderrad eingebaut. Dieser Dynamo-Typ wird als effizienteste Methode gesehen, da der mechanische Rollwiderstand in Bezug auf die erzeugte Stromleistung am höchsten ist.

 

  • LED-Scheinwerfer
    LED-Scheinwerfer finden als batteriebetriebene Fahrradbeleuchtung eine immer stärkere Verbreitung. Sie bieten viele Vorteile, wie eine kompakte Form, eine einfache und schnelle Montage, ein geringes Gewicht und eine extrem hohe Lichtleistung.

 


 

Sicherheit

Damit auch die Sicherheit Ihres Fahrrads gewährleistet ist, gibt es einige Ausstattungsmerkmale, auf die Sie achten sollten bzw. müssen. Für die Sicherheitsausstattung eines Fahrrads sind die folgenden Merkmale nach den Regelungen der Straßenverkehrsordnung (StVO) und der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) obligatorisch:

 

  • Beleuchtung
    Ihr Fahrrad muss über eine funktionierende Lichtanlage mit einer Nennleistung von mindestens 3 W (Watt) verfügen, um für den Straßenverkehr tauglich zu sein. Hierzu gehört gemäß § 67 Abs. 3 und 4 StVZO:
  1. Ein nach vorne wirkender weißer Scheinwerfer
  2. Eine nach hinten wirkende rote Schussleuchte

 

  • Reflektoren
    Weiterhin sind ausreichende und ordnungsgemäß montierte Reflektoren am Fahrrad nötig. Gemäß § 67 Abs. 6 und 7 sollte Ihr Fahrrad mit folgenden Reflektoren ausgestattet sein:
  1. Ein nach vorne wirkender, weißer Reflektor
  2. Ein nach hinten wirkender, roter Reflektor
  3. Ein nach hinten wirkender, mit dem Buchstaben „Z“ gekennzeichneter, roter Großflächenreflektor
  4. Gelbe Reflektoren an Speichen und den Pedalen
  5. Reflektierende weiße Streifen an den Reifen

 

  • Bremsen
    Ihr Fahrrad muss über zwei fest montierte und unabhängig voneinander wirkende Bremsen verfügen. Gemäß § 65 StVZO müssen diese während der Fahrt bedient werden können, ohne dabei die Fahrbahn zu beschädigen. Eine gängige Variante ist hierbei die Kombination von Hand- und Rücktrittbremse.

 

  • Klingel
    Jedes Fahrrad muss über mindestens eine deutlich vernehmbare Glocke bzw. Klingel verfügen. Dies schreibt der § 64a StVZO vor. Andere Einrichtungen für Schallzeichen sind hingegen nicht erlaubt.

Informationen zu den Ausstattungsmerkmalen der verschiedenen Fahrrad-Typen erhalten Sie in unserer Themenrubrik Fahrrad-Typen.

 


 

Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Was Sie schon immer über Fahrräder wissen wollten, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlungen basieren hierbei auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von Fahrrädern.

 


 

Geschichte 

Wie hat sich das Fahrrad technisch entwickelt? 
Das Fahrrad kann auf eine lange Entwicklungsgeschichte zurückblicken. Die technische Entwicklung des Fortbewegungsmittels ist im Folgenden skizziert: 

 

1817: Karl Freiherr von Drais erfindet das Laufrad
1817 erfand der badische Erfinder Karl Freiherr von Drais die erste lenkbare Laufmaschine mit dem Namen Draisine. Dabei handelte es sich um ein Gefährt aus Reifen, Lenker und einem Gestell aus Holz mit einem Holzbalken als Sitzfläche. 

 

1861: Der Tretkurbel-Antrieb wird erfunden         
1861 führte der französische Wagenbauer Ernest Michaux den sogenannten Tretkurbel-Antrieb ein. Dabei wurden erstmals Pedale an der Vorderachse angebracht, wodurch sich das Laufrad nunmehr zum Tretrad wandelte: das Tretkurbel-Veloziped war erfunden. 

 

1869: Das Hochrad wird erfunden
1969 erfanden die Briten James Starley und William Hillmann das bekannte Hochrad. Dabei handelt es sich um ein Gefährt aus Stahl mit einem sehr großen Vorderrad und einem vergleichsweise kleinen Hinterrad. Damit wurden Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h möglich – allerdings entwickelte sich das Fahren mit einem Hochrad schnell als sehr gefährliches Unterfangen.

 

Das späte 19. Jahrhundert: das Fahrrad erhält seine heute verbreitete Form
In den 1880er und 1890er Jahren hat das Fahrrad bereits einige enorme Entwicklungsschritte durchgemacht: der Kettenantrieb, erste Formen der Fahrradbeleuchtung sowie Luftreifen wurden erfunden. Außerdem entwickelte sich mit dem sogenannten Sicherheitsrad bzw. Niederrad auch die heute verbreitete Form eines Fahrrads mit zwei gleich großen Reifen. 

Wissenswert

Mit dem Niederrad und der Konstruktion des Diamantrahmens hat das Fahrrad seine moderne Form erreicht.
Seitdem das Hinterrad des Sicherheitsrads bzw. Niederrads über eine Kette angetrieben wurde, konnte auf ein überdimensionales Vorderrad verzichtet werden. So konnte sich das Niederrad gegen das – eher unpraktische – Hochrad durchsetzen. Mit der kurz darauffolgenden Konstruktion des Diamantrahmens hat das Fahrrad schließlich seine bis heute endgültige Form erreicht. 

Das 20. Jahrhundert: Entwicklung weiterer technischer Finessen
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden allerdings noch weitere technische Finessen entwickelt. Diese bestanden vor allem in der Federung des Sattels und in der Entwicklung des Freilaufs. Durch die Erfindung von Rücktrittbremsen und Stahlspeichen wurde eine höhere Sicherheit und Stabilität des Fahrrads erreicht. 1933 entwickelte schließlich der italienische Radsportler Tullio Campagnolo eine erste zuverlässige Gangschaltung, mit der es möglich wurde, die nötige Tretkraft an die Beschaffenheit der Straße anzupassen.

 

1970er Jahre bis heute
Im Jahre 1974 statteten Charles Kelly, Gary Fisher und Joe Breeze erstmals ein Fahrrad mit Stollenreifen aus – das Mountainbike war erfunden. Daneben gab es seit den 70ern zudem einen Trend zu Leichträdern. So wurden vermehrt Gestelle aus Aluminium hergestellt, die leicht im Gewicht und flexibel in der Fahrweise waren. 
Nach der Jahrtausendwende wurde als Neuerung auf dem Fahrradmarkt die Phase der E-Bikes eingeläutet, die bis heute die wohl modernste Form des Fahrrads darstellen. 
Dieser Entwicklung ist es zu verdanken, dass heute eine Vielzahl an Modellen und Typen von Fahrrädern auf dem Markt existiert – darunter Citybikes, Mountainbikes, E-Bikes, Falträder, Cruiser und natürlich auch die Kinderfahrräder. 

 

Fahrradgröße

Welche Rahmengröße benötige ich?
Da die verschiedenen Fahrrad-Typen unterschiedliche Rahmen-Geometrien aufweisen, gibt es nicht die eine richtige Fahrradgröße für jeden Menschen. Deshalb kann hierzu keine pauschale Antwort abgegeben werden.
In jedem Fall ist für die Auswahl der richtigen Rahmengröße Ihre Körpergröße entscheidend. Noch genauer kann die richtige Rahmengröße darüber hinaus anhand der Schrittlänge ermittelt werden. 

Weitere Informationen zur richtigen Rahmengröße erhalten Sie in unserer Themen-Rubrik Fahrrad-Größe.

 

Fahrrad-Typ

Welcher Fahrrad-Typ passt am besten zu mir?
Selbstverständlich gibt es nicht das „eine“ richtige Fahrrad für jeden Anspruch. Der richtige Fahrrad-Typ hängt wesentlich von Ihren Anforderungen, Vorstellungen und den jeweiligen Einsatzzwecken ab:

 

  • City- und Trekkingbikes
    City- und Trekkingbikes eignen sich vor allem für den Einsatz im Straßenverkehr und in leicht unebenem Gelände.

 

  • Mountainbikes
    Mountainbikes eignen sich vor allem für sportliche Zwecke und den Einsatz in schwierigem Gelände. Sie sind allerdings nicht für den Straßenverkehr ausgelegt und verfügen über keine entsprechende Ausstattung.

 

  • Rennräder 
    Rennräder sind für sportliche Zwecke gedacht und zeichnen sich durch ihre Schnelligkeit auf asphaltiertem Gelände aus. Entsprechend sind sie für den Radsport, nicht aber für die alltägliche Verwendung im Straßenverkehr ausgelegt.

 

  • Elektrofahrräder
    Elektrofahrräder finden wie City- und Trekkingbikes eine gute Verwendung im Alltag, d. h. auch im Straßenverkehr. Durch den elektrischen Hilfsmotor unterstützt ein E-Bike beim Fahren. 

 

  • Falträder
    Falträder können zusammengeklappt werden. Daher lassen sie sich problemlos verstauen und in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auf Urlaubsreisen transportieren.

 

  • Cruiser
    Cruiser kommen als besonders auffällige und markante Fahrräder vor allem für Menschen infrage, die das Design und den Kultstatus dieses Fahrrad-Typs und eine besonders komfortable Fahrweise schätzen.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Erscheinungsformen des kultigen Drahtesels finden Sie in unserer Themen-Rubrik Fahrrad-Typen nach Einsatzzweck.

 

 

Kauf

Wann lohnt es sich besonders, ein neues Fahrrad zu kaufen?

Ein wichtiges Entscheidungskriterium beim Kauf ist auch der Kaufzeitpunkt. Denn dieser kann maßgeblich über den Preis entscheiden, den Sie für Ihr neues Fahrrad bezahlen. 

Allgemein gilt hierbei: Gerade wenn es draußen noch kalt und regnerisch ist und der Frühling noch nicht begonnen hat, lohnt es sich, ein neues Fahrrad zu erstehen. Denn diese Monate stellen die Nebensaison des Zweirads dar, in der noch niemand wirklich an das Radfahren denken möchte. So sind im Zeitraum zwischen September und März eines Jahres in der Regel Preisnachlässe von bis zu 30 % möglich. 

Zudem gilt dies auch für qualitativ hochwertige Fahrräder. Daher sollten Sie in Erwägung ziehen, in diesem Zeitraum ein neues Fahrrad zu kaufen.

 

Pflege

Was muss ich bei der Pflege meines Fahrrads beachten?

Die Pflege Ihres Fahrrads ist nicht nur für dessen Lebensdauer wichtig, sondern auch für die Gewährleistung der Sicherheit. Folgendes sollten Sie dabei beachten: 

 

  • Lassen Sie Ihr Fahrrad regelmäßig durchchecken und warten.
    Gerade wenn Sie Ihr Fahrrad längere Zeit nicht genutzt haben, sollten Sie es vor dem Einsatz durchchecken. Sinnvoll sind generell regelmäßige Wartungsintervalle: ein regelmäßig genutztes Fahrrad sollte mindestens einmal im Jahr auf die Funktion aller sicherheitsrelevanten Punkte überprüft werden. 

 

  • Pflegen Sie Ihr Fahrrad regelmäßig.
    Um die Sicherheit Ihres Fahrrads zu gewährleisten und dessen Lebensdauer zu verlängern, sollten Sie Ihr Fahrrad regelmäßig pflegen. Hierzu gehören insbesondere das Reinigen und Ölen der Kette, die Überprüfung des Reifendrucks und der Bremsbeläge wie auch das Aufpumpen der Fahrradreifen. 

 

  • Achten Sie stets auf die Funktionsfähigkeit der technischen Ausstattung.
    Damit Sie sich mit Ihrem Fahrrad sicher bewegen können, ist eine funktionsfähige technische Ausstattung von großer Bedeutung. Achten Sie daher stets darauf, dass insbesondere die Beleuchtung, die Bremsen, die Klingel und die Schaltung einwandfrei funktionieren.
Recherche Tipp

Was genau Sie bei der Pflege Ihres Fahrrads beachten müssen, hat der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) für Sie zusammen getragen.

 

Reifendruck

Welchen Druck sollten Fahrradreifen haben?
Pauschal lässt sich nicht sagen, welcher Reifen- bzw. Luftdruck für einen Fahrradreifen optimal ist. Dies hängt im Wesentlichen vom Gewicht des Fahrers und der Reifenbelastung ab. Darüber hinaus beeinflusst der Reifendruck den Rollwiderstand und die jeweilige Federungswirkung.

Wissenswert

Der zulässige Druckbereich ist auf jedem Reifen angegeben.
Grundsätzlich ist der Wert des Reifendrucks bzw. der zulässige Druckbereich auf jedem Reifen angegeben. Sie sollten auf diese Angabe achten und entsprechend einen Reifendruck innerhalb dieses Bereichs wählen.

Je höher Sie den Luftdruck wählen, desto geringer wird einerseits der Rollwiderstand und umso geringer wird auch der Verschleiß der Reifen. Dadurch sinkt die Pannenanfälligkeit der Fahrradreifen.

Andererseits können Fahrradreifen mit geringem Luftdruck Fahrbahnstöße besser abfedern:

Wenn Sie etwa mit einem Trekking-Bike oder einem Mountainbike mittlere bis längere Strecken zurückzulegen oder im Gelände fahren möchten, sollte Sie prinzipiell weniger Luftdruck auf die Reifen geben. So kann der Reifen vor allem auf scharfkantigem Untergrund leichter nachgeben und Unebenheiten abfedern. Dadurch kann ein Platten oder unnötiger Verschleiß vermieden werden.

Achtung!

Bei zu hohem Reifendruck von Trekking- oder Mountainbikes besteht das Risiko, dass der Reifen platzt.
Ist der Reifendruck eines Trekking- oder Mountainbikes zu hoch und wird das Fahrrad damit auf langen Fahrten und in unebenem Gelände eingesetzt, droht der Reifen zu platzen. Sie sollten daher darauf achten, den Reifendruck hier nicht zu hoch zu wählen.

 

Schaltung

Welche Schaltung ist die richtige für mich?
Grundsätzlich unterscheidet man bei Schaltsystemen zwischen Naben- und Kettenschaltungen. Welche der beiden Systeme für Sie das richtige ist, hängt von Ihren Anforderungen und dem jeweiligen Einsatzzweck ab:

 

  • Kettenschaltung – für sportliche Anwendungen und eine leichte Fahrweise
    Für sportliche Radfahrer und Fahrradfahrer, die großen Wert auf Flexibilität und eine leichtgängige Fahrweise legen, kommen vor allem Kettenschaltungen infrage. Diese verfügen zumeist über eine Vielzahl an Gängen, ermöglichen flüssige Gangwechsel und können die Zahl der Pedal-Umdrehungen jeder möglichen Fahrsituation flexibel anpassen. Allerdings sind Kettenschaltungen etwas wartungsintensiver und fehleranfälliger.

 

  • Nabenschaltung – für die fehlerfreie Verwendung im Alltag ohne Wartungsaufwand
    Eine Nabenschaltung hat den Vorteil, dass sie durch die Konstruktion der Schaltung innerhalb der Hinterradnabe wenig anfällig für Verschmutzungen ist und der Verschleiß wie auch der Pflegeaufwand somit sehr gering ist. Allerdings ermöglicht sie nicht so einen reibungslosen Gangwechsel wie eine Kettenschaltung und umfasst generell weniger Gänge.

Weitere Informationen zu den beiden Schaltsystemen erhalten Sie in unserer Themen-Rubrik Gangschaltung.

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