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Rahmenhöhe
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Die Rahmenhöhe definiert die Geometrie eines Fahrrades. Hierbei ist der Abstand zwischen der Mitte der Tretlagerachse und der Oberkante des Sattelrohres von Bedeutung. Um die für sich optimale Rahmenhöhe zu ermitteln, sind Größe und Schrittlänge des Fahrers entscheidend.

Rahmenmaterial
Radgröße
Radgröße

Die Radgröße bestimmt die Größe eines Laufrades bei Fahrrädern in Zoll. Fahrräder mit einer hohen Radgröße sind besonders für längere Strecken auf flachem Gelände geeignet. Eine geringe Radgröße ermöglicht eine höhere Kontrolle über das Fahrrad.

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Ratgeber

Ratgeber Mountainbikes


In den vergangenen Jahren hat sich das Mountainbike zu einem der wichtigen Segmente auf dem Fahrradmarkt entwickelt. Vielleicht haben auch Sie schon mit dem Gedanken gespielt, sich einen solch robusten Drahtesel zu kaufen?

Es ist einfach ein Hochgenuss, eine Strecke nur mit der eigenen Muskelkraft zu erkunden. Unterschiedliche Bedingungen sorgen dabei für viel Abwechslung und Spaß. Rasante Abfahrten wechseln sich mit steilen Anstiegen ab. Man fährt über Baumwurzeln, durch Schlammpfützen oder über staubige Feldwege. Kurzum: Das Mountainbikefahren ist vielseitig und macht richtig Laune. Für die meisten Mountainbike-Fahrer steht jedoch vor allem das Naturerlebnis im Vordergrund. Abseits des Massentourismus erreicht man Ziele, die mit dem Auto nicht zu erreichen wären. Oftmals begegnen einem diese Ziele auf der Tour völlig zufällig, ohne das man diese gezielt angesteuert hat. Wer schon einmal mit dem Rad einen einsamen Bergsee entdeckt hat, kennt dieses Gefühl von Freiheit.

Bevor Sie jedoch auf Erkundungstour gehen können, steht der Kauf eines Geländefahrrades an. Hier können Sie auf eine schier unendliche Produktvielfalt blicken. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Egal ob Sie steile Berghänge hinabfahren oder entspannte Geländetouren unternehmen möchten, sicherlich finden auch Sie das für sich passende Modell. Dieser Ratgeber nimmt Sie bei der Suche nach dem richtigen Mountainbike an die Hand und zeigt Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Die verschiedenen MTB-Kategorien

Mountainbike ist nicht gleich Mountainbike. Die Geländefahrräder sind in verschiedene Typen eingeteilt. Welche dies sind, lesen Sie im Folgenden.

Das Hardtail-Mountainbike
Diese Ausführung kommt der im Allgemeinen bekannten Mountainbike-Version am nächsten. Als Hardtail wird ein MTB bezeichnet, welches über ein gefedertes Vorderrad verfügt, ansonsten jedoch keinerlei Federungen aufweist.

Hardtails verfügen in der Regel über einen geringen Herstellungspreis und sind aus diesem Grund relativ preiswert zu haben. Möchten Sie also ein günstiges Mountainbike kaufen, ist ein Hardtail eine gute Wahl. Das Hardtail eignet sich besonders gut für Touren im Flachland und übersteht auch den einen oder anderen Ausritt ins Gelände. Besonders beliebt sind Cube Mountainbikes. Diese bieten Ihnen einen guten Mix aus hochwertigen Materialien und zuverlässiger Ausstattung. Übrigens: Hardtails sind mittlerweile auch als E-Mountainbikes erhältlich. Hier unterstützt ein kleiner Motor Ihre Trittbewegung und sorgt damit für ein komfortables Fahren.

Das All Mountain-Bike
Ein All Mountainbike bietet Ihnen besonders viele Möglichkeiten. Sie können das Rad sowohl für einfache Touren im Flachland bis hin zu einer Alpenüberquerung verwenden. Oft sind All Mountain-Bikes vollgefedert und werden aus diesem Grund auch als „Mountainbike Fully“ bezeichnet.

Mit einem All Mountain-Bike erhalten Sie ein zuverlässiges und robustes Mountainbike, welches unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden kann. Allerdings sind AM-Bikes oft relativ schwer und deshalb für den gemütlichen Sonntagsausflug auf der Straße nicht zu empfehlen.

Downhill-Bikes
Wie der Name vermuten lässt ist das Downhill-Mountainbike für schnelle Abfahrten in schwierigem Gelände konzipiert. Da dieses Bergfahrrad fast nur bergab bewegt wird, verfügt das Bike meist über ein hohes Eigengewicht, welches für besonders hohe Abfahrtsgeschwindigkeiten sorgt. Aufgrund der hohen Kräfte, die bei einer solchen Abfahrt wirken, ist das Downhill-Bike besonders robust.

Downhill-Bikes sind mit einem vollgefederten Rahmen ausgestattet und verfügen meist über Federwege von 180 bis 250 mm. Falls Sie gerne mit atemberaubenden Geschwindigkeiten den Berg hinabfahren möchten, ist das Downhill-Bike sehr zu empfehlen. Für normale Fahrradtouren oder eine Geländetour über Stock und Stein sollten Sie das Downhill-Bike jedoch nicht verwenden. Das hohe Eigengewicht des Rades führt schnell zu müden Beinen, wenn das Rad bergauf bewegt werden muss.

Das Enduro-Bike
Ähnlich wie das Downhill-Bike ist auch das Endurobike meist vollgefedert. Enduros bieten Ihnen ein einstellbares Fahrwerk und besonders breite, stark profilierte Reifen. Im Allgemeinen gelten Enduros als Kompromiss zwischen All Mountain-Bikes und Downhill-Bikes. So können Sie abgesenkte Feldwege genauso hinuntersausen wie steile Hügel. Für längere Touren im Flachland ist das Enduro aufgrund des relativ hohen Eigengewichts jedoch nicht zu empfehlen.

Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Da Sie nun einen kurzen Überblick über die verschiedenen MTB-Typen haben, lohnt sich ein Blick auf die verschiedenen Merkmale.

Die richtige Rahmenhöhe
Wichtig ist zunächst die richtige Rahmenhöhe. Diese richtet sich nicht nur nach Ihrer Körpergröße, sondern auch nach Ihrer Schrittlänge. Diese messen Sie folgendermaßen: Stellen Sie sich barfuß auf einen ebenen Untergrund und klemmen Sie sich waagerecht ein Buch zwischen die Beine. Messen Sie nun mit einem flexiblen Maßband die Strecke vom Boden bis zum Buch. Der abgelesene Wert entspricht Ihrer Schrittlänge. Um die richtige Rahmenhöhe zu ermitteln, multiplizieren Sie diesen Wert mit 0,226. Das Ergebnis ist die für Sie passende Rahmenhöhe in Zoll. Multiplizieren Sie den Wert mit 2,54, erhalten Sie die Rahmenhöhe in Zentimetern. Obacht: Dies ist nur ein grober Anhaltspunkt für die richtige Rahmenhöhe. Die Rahmenhöhe mit der Sie sich wohl fühlen, kann davon abweichen. Weit verbreitete Rahmenhöhen sind Downhill-Fahrräder mit 24 Zoll oder Mountainbikes mit 26 Zoll.

Die Federgabel
Fast jede Bergfahrräder sind mit einer Federgabel ausgestattet. Diese befindet sich am Vorderrad und sorgt dafür, dass Stöße von Fahrbahnunebenheiten abgefedert werden. Dies hat vor allem im Gelände Vorteile. Würden Sie dort mit einem ungefederten Fahrrad unterwegs sein, würden die Stöße des Untergrundes schon nach kurzer Zeit zu Schmerzen im Handgelenk führen. Mit einer Federgabel besteht dieses Problem nicht.

Achten Sie beim Kauf eines MTBs darauf, dass die Federgabel über eine sogenannte LockOut-Funktion verfügt. Hier können Sie die Federgabel mit Hilfe eines kleinen Hebels steif stellen. Dies verhindert, dass Sie auf einem ebenen Untergrund auf und ab wippen und führt damit zu einem präziseren Handling.

Die Bremsen
Bei jedem Fahrradkauf sollten Sie viel Wert auf die Bremsen legen. Da die meisten Mountainbikes relativ schwer sind, ist eine vernünftige Bremsanlage unabdingbar. Mountainbikes sind mit zwei verschiedenen Bremssystemen erhältlich.

Die klassische Felgenbremse kennen Sie vielleicht schon von Ihrem Stadtfahrrad. Gebremst wird hier mit zwei kleinen Gummibremsbacken, die per Hebelzug an die Felge des Rades gepresst werden. Felgenbremsen sind besonders preiswert und arbeiten wartungsarm. Als Alternative zur Felgenbremse gilt die sogenannte Scheibenbremse.

Die Reifen
Achten Sie beim Kauf auf die richtige Bereifung. Wenn Sie mit dem Mountainbike viel im Gelände unterwegs sein möchten, empfiehlt sich eine Bereifung mit tiefem Profil. So erreichen Sie eine besonders hohe Bodenhaftung. Falls Sie jedoch vornehmlich auf ebener Strecke oder gar auf der Straße fahren möchten, sollten Sie zu einer Bereifung mit flachem Profil greifen. Dadurch wird der Rollwiderstand reduziert und Sie kommen schneller und vor allem kraftsparender voran.
Variieren können Sie in den meisten Fällen auch bei der Reifenbreite. Während ein schmaler Reifen Ihnen durch die geringere Auflagefläche ein leichtes Vorkommen gewährleistet, erreicht ein breiter Reifen eine besonders hohe Bodenhaftung und ist damit sehr gut für ausgiebige Geländefahrten geeignet.

Egal ob Sie eher der Geländespezi sind oder doch eher der sonntägliche Freizeitradler, mit einem Mountainbike werden Sie viel Spaß haben. Spätestens, wenn Sie den ersten Bergsee erkundet haben, werden Sie für sämtliche Anstrengungen belohnt.
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