Badewannen-Armaturen

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Ratgeber Badewannen-Armaturen


Ratgeber Badewannen-Armaturen


Die Gestaltungsmöglichkeiten im Badezimmer erscheinen oft begrenzt. Dabei bieten sich dem fortgeschrittenen Hobby-Handwerker bereits diverse Gestaltungsmöglichkeiten. Wichtigstes Gestaltungsmerkmal sind wohl die Fliesen. Ihre Farbe, Form und Größe bestimmt das Erscheinungsbild des Badezimmers. Große Fliesen können zum Beispiel genutzt werden, um den Raum insgesamt größer wirken zu lassen. Mit kleinen Fliesen, auch Mosaikfliesen genannt, lassen sich hingegen kleine und filigrane Details erschaffen.

Um ein stimmiges Gesamtbild zu kreieren, genügen jedoch nicht nur die Fliesen. Auch die Auswahl der richtigen Badezimmer-Armaturen spielt eine wichtige Rolle. Hier können Sie entscheiden, ob Sie sich eher für zurückhaltende Elemente oder auffällige Armaturen für die Badewanne entscheiden. Auffällige Wannenarmaturen werden zum optischen Hingucker, wenn diese zum Beispiel mit schlicht gehaltenen Fliesen kombiniert werden.

Badewannen-Armaturen-Modelle

Die Auswahl an Armaturen ist enorm, da nicht nur verschiedene Formen und Farben, sondern auch unterschiedliche Materialien für die Herstellung der Wannenbatterien verwendet werden. Damit Sie sich mit der großen Auswahl zurechtfinden, haben wir Ihnen die wichtigsten Informationen im Folgenden genauer ausgeführt. Nachstehend sind die wesentlichen Punkte aufgelistet:

- Das Material
- Die Verarbeitung
- Der Preis
- Die Handhabung

Die Badewannenmischbatterien können in zwei Grundformen unterschieden werden. Dazu gehören der Einhebelmischer und die Wasserhahnbatterie. Der Einhebelmischer zeichnet sich durch eine feinfühlige Einstellung des Wasserdurchlaufes aus. Er weist im Vergleich zur Wasserhahnbatterie, auch Wasserhahn genannt, zudem einen deutlich niedrigeren Wasserverbrauch auf. Daraus folgt, dass sich Mischbatterien für Badewannen lediglich als Badewannen-Mischbatterie eignen. Beim Einlassen von Wasser in die Wanne spielt das Verhältnis von warmem zu kaltem Wasser nämlich nur eine untergeordnete Rolle.

Material und Design
Wannen-Armaturen werden in der Regel aus Nickel, Chrom oder Keramik gefertigt. Diese Materialien zeichnen sich durch ihre Robustheit und ihre lange Lebensdauer aus. Ein weiterer positiver Aspekt ist die neutrale Farbgebung, die sich im Grunde an jede Umgebung anpasst. Wenn Sie sich für Nickel oder Chrom entscheiden, sollten Sie ein besonderes Augenmerk auf die Form der Wannenfüllarmaturen legen. Ansonsten wirken die neuen Armaturen lediglich unterstützend auf die bereits vorhandene Einrichtung und können demzufolge nicht hervorstechen. An einer großen Beliebtheit erfreuen sich zum Beispiel Einhebelmischer mit einer kantigen Formgebung. Diese sticht zwar ins Auge, ist aber gleichzeitig zeitlos, so dass die Armaturen auch noch nach zwei Jahren schön aussehen. Welches Design und welche Materialien Sie am Ende auswählen, hängt natürlich von Ihren individuellen Vorlieben ab.

Armaturen und ihre Qualität
Die Qualität von Armaturen lässt sich anhand von mehreren Parametern bestimmen. Beispielsweise sollte der Wassermischer aus Keramik bestehen und über einen Mindestdurchmesser von 32 mm verfügen. Grundsätzlich gilt nämlich: Je größer die Keramikkartusche für das Mischen von heißem und kaltem Wasser, desto länger hält diese. Das bedeutet, dass die Kartusche auch bei längerer Nutzung mit einer hohen Wasserhärte keinen Kalk ansetzt.

Vor dem Kauf der Armatur sollten Sie außerdem die Möglichkeit nutzen und die jeweilige Armatur auf ihre Verarbeitung überprüfen. Die Materialien sollten sorgfältig und präzise verarbeitet worden sein. In diesem Fall weist die Armatur keine unschönen Nähte oder andere Verarbeitungsspuren auf. In den Bereich der Qualität zählt auch die Handhabung der WaFü-Armaturen. Hier ist der Einhebelmischer klar im Vorteil. Er kann problemlos einhändig dosiert werden. Dabei macht es keinen Unterschied, ob Sie Links- oder Rechtshänder sind.

Armaturen mit niedrigem Energieverbrauch

Wer Energie sparen will, sollte auf die sogenannten Thermostatarmaturen zurückgreifen. Bei diesen kann die Temperatur über zwei Steuerungselemente geregelt werden. Außerdem werden diese Armaturen von den jeweiligen Herstellern mit einem zusätzlichen Verbrühschutz ausgestattet. Dieser sorgt bei der Bedienung der Armatur für eine zusätzliche Sicherheit. Ganz modern sind die elektronischen Thermostatarmaturen. Hier kann die gewünschte Temperatur eingegeben und gespeichert werden. Diese Armaturen stellen zum Teil sogar mehrere Speicherplätze zur Verfügung, so dass mehrere Personen ihre Wunschtemperaturen angeben können. Allerdings gibt es auch im Bereich der Thermostatarmaturen zum Teil noch erhebliche Unterschiede.

Auch mit dem modernen Einhebelmischer lässt sich oftmals bereits effektiv Strom sparen. Grund dafür ist eine kleine Umstellung in der Funktionsweise der Armatur. Studien haben nämlich nachgewiesen, dass die Mehrzahl der Menschen den Hebel des Wasserhahns zunächst in die mittlere Position drehen und dann erst öffnen. Bei den älteren Einhebelmischern fließt in der Mittelposition warmes Wasser, wodurch natürlich ein erhöhter Energieverbrauch produziert wird. Die modernen Einhebelmischer wurden dementsprechend angepasst. Das bedeutet, dass in der Mittelstellung nun Kaltwasser fließt. Dadurch werden deutliche Warmwassereinsparungen erreicht.

Der Wasserverbrauch wird aber durch die weiteren technischen Details, wie den Durchflussbegrenzer oder die Wasserbremsen reduziert. Der Durchflussbegrenzer ist für die Begrenzung der Durchflussmengen verantwortlich. Er reduziert den Wasserdurchfluss auf maximal sieben oder fünf Liter pro Minute. Wird doch einmal ein größerer Wasserdurchfluss benötigt, lassen sich die Armaturen mit wenigen Handgriffen umstellen und die gewünschte Durchflussmenge steht zur Verfügung. Die Wasserbremse funktioniert im Prinzip auf dieselbe Weise. Bei der Wasserbremse handelt es sich einen leichten Widerstand im Hebel der Armatur. Dieser verhindert, dass eine ungewollt große Wassermenge durchläuft. Sensoren kennt man bisher nur aus dem Bereich der öffentlichen Toiletten. Diese sollten nun allerdings auch in die privaten Haushalte Einzug halten. Ein solcher Sensor sorgt dafür, dass der Wasserfluss nach einer kurzen Nachlaufzeit stoppt, wenn Sie die Hände aus der Reichweite des Sensors entfernen.

Standarmaturen – Die besonderen Hingucker

Eine Sonderform der Badewannen-Armaturen stellen die freistehenden Badewannenarmaturen dar. Diese werden, wie der Name bereits verrät, in Kombination mit freistehenden Badewannen eingesetzt. Die Besonderheit solcher Armaturen besteht darin, dass sie nicht wie üblich an der Wand montiert werden. Sie stehen frei im Raum und werden deshalb auch als Standarmaturen bezeichnet. Bei der Auswahl der Standarmaturen sollten Sie darauf achten, dass sich diese durch einen festen Stand auszeichnen. Außerdem müssen im Fußboden die entsprechenden Anschlüsse vorhanden sein.

Die Reinigung

Die Badewannen-Armaturen sollten regelmäßig gereinigt werden. So vermeiden Sie die Bildung von hartnäckigen Kalkflecken, die sich nur mit großem Aufwand wieder entfernen lassen. Für die Reinigung eignen sich die herkömmlichen Putzmittel, wie zum Beispiel Fenster- oder Fliesenreiniger. Diese werden auf die betroffenen Stellen aufgetragen und nach kurzer Einwirkzeit mit lauwarmem Wasser entfernt. Als alternative Reinigungsmethode können sie auch bestimmte Hausmittel einsetzen. Zu diesen gehört zum Beispiel die Orangenschale. Mit der Schale einer Orange können die Armaturen und die Badewanne selbst eingerieben werden. Danach spülen sie die behandelten Flächen ab, die nun wieder einen hohen Sauberkeitsgrad aufweisen.

Wenn sie die vorhergehenden Hinweise beachten, finden Sie mit Sicherheit eine zu Ihnen und Ihrem Badezimmer passende Armatur. Wichtig ist, dass Sie beim Kauf der Armatur nicht auf die günstigsten Modelle beharren. Ein erhöhter Preis im Bereich der Badarmaturen kann nämlich durchaus mit einer verbesserten Leistung gleichgesetzt werden. Schrecken Sie also nicht gleich vor Marken-Produkten zurück.
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