Blumenkästen & -kübel

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Ratgeber Blumenkästen & -kübel


Aktualisiert: 12.02.2019 | Autor: Magnus Raab

Wissen kompakt

Blumenkästen und -kübel sind ein beliebtes Mittel, um sich ein kleines Stück Natur in Haus und Wohnung zu holen. Auch auf Terrasse, Balkon oder Garten sind die Pflanzgefäße ein beliebtes Gestaltungsmittel, das zudem als natürlicher Sichtschutz dienen kann.

Bedenken Sie für den Kauf eines idealen Blumenkastens oder -kübels vor allem folgende Gesichtspunkte:

  • Die richtige Größe ist entscheidend.
    Gefäße mit einem Durchmesser von weniger als 20 cm eignen sich eher für kleinere Blumen und Gemüsepflanzen, Kakteen oder Kräuter. Bei einem Kübel mit einem Durchmesser von über 30 cm hingegen können bereits mittelgroße Solitärpflanzen sowie Staudenpflanzen und Jungbäume eingesetzt werden.
    Mehr zur Größe
  • Je nach Nutzungsart kommt ein anderes Modell infrage.
    Während Blumenkästen eher für eine breite und flachere Bepflanzung geeignet sind, kommen Blumenkübel für hochwachsende Pflanzen und Sträucher infrage. Bei einer Blumenampel hingegen handelt es sich um meist kleinere Gefäße, die an der Decke hängen. Für diese Variante eignet sich eine Vielzahl an Pflanzen, besonders aber Hängepflanzen.
    Mehr zu den Blumenkästen- und –kübel-Typen
  • Das Material entscheidet über Optik und Haltbarkeit.
    Edelstahl etwa ist überaus robust, schwer und von modernem Aussehen, während Holz zwar natürlich wirkt, jedoch auch einiger Pflege bedarf. Sie sollten neben Lebensdauer und Optik auch den Einfluss des Materials auf die Pflanze berücksichtigen. Terrakotta beispielsweise speichert hervorragend die Feuchtigkeit und gibt sie langsam an die Pflanze ab. Töpfe aus verzinktem Metall hingegen sollten nicht in direkten Kontakt mit Erde und Pflanze kommen und kommen daher eher als Übertopf zum Einsatz.
    Mehr zu den Materialien

Kaufberater

In Anbetracht der Vielzahl an Varianten, Größen und Materialien von Blumenkästen und -kübeln auf dem Markt fällt die Entscheidung nicht immer leicht. Um Ihnen bei der Auswahl zu helfen, haben wir die wichtigsten Entscheidungskriterien für Sie in unserem Kaufberater zusammengetragen.


Blumenkästen- und -kübel-Typen

Heutzutage steht dem Pflanzenliebhaber eine Vielzahl an Varianten und Modellen von Pflanzgefäßen zur Verfügung. Wir zeigen Ihnen in den folgenden Kapiteln, welche das genau sind und für welche Pflanzen und äußeren Gegebenheiten sie sich jeweils eignen.

Folgende Pflanzgefäße gibt es:

Blumenkästen

Ein Blumenkasten besteht meist aus Kunststoff oder Terrakotta, besitzt die Form eines Quaders und verfügt zugleich über ein großes Volumen. So können Sie mehrere Pflanzen nebeneinander setzen. 

Blumenkästen sind bis zu einer Tiefe von etwa 20 cm erhältlich. Hier ist eine 2-reihige Bepflanzung möglich. In der Länge messen herkömmliche Blumenkästen zwischen 40 cm und 100 cm.

Mit einem Blumenkasten können Sie sowohl den Innenraum als auch Ihren Balkon, die Terrasse oder den Garten gestalten. 

Im Außenbereich kommen vor allem 2 Arten von Blumenkästen zum Einsatz:

Balkonkästen

Die klassischen, lang gestreckten Balkonkästen sind ein beliebtes Mittel, um ein wenig Frische, Natur und Ambiente auf den heimischen Balkon zu bringen. 

Sie befestigen die klassische Ausführung in der Regel mittels einer speziellen Halterung an der Außenseite des Balkongeländers. Für Modelle, die auf der gemauerten Brüstung, etwa einer Dachterrasse, stehen, benötigen Sie sogenannte T-Träger.

Shopping Tipp

Ein neuer Trend bei den Blumenkästen sind die sogenannten 2-Kammer-Blumenkästen, auch als Pflanzenbrücke bekannt. Dabei handelt es sich um einen sehr breiten Blumenkasten mit einer tiefen Einbuchtung im Zentrum. Diese Art können Sie verwenden, wenn sie eine sehr schmale Balkonbrüstung besitzen. So haben Sie 2 Blumenkästen, einen innerhalb des Balkons und einen außerhalb.

Neben Kästen, die eine Halterung benötigen, finden Sie auch leichte Modelle aus Kunststoff, die Sie einfach auf das Balkongeländer aufstecken können und die ohne separate Halterung auskommen. Hierbei sollten Sie sich allerdings im Vorfeld informieren, ob diese Möglichkeit bei Ihrem neuen Balkonkasten besteht.

Häufig besitzen Balkonkästen bereits Löcher im Boden, damit überschüssiges Gieß- oder Regenwasser abfließen kann. Bei einigen Modellen sind diese allerdings lediglich vorgestanzt, sodass Sie sie manuell mithilfe eines Bohrers oder einer Schere öffnen müssen. 

Besonders einfache Modelle erhalten Sie bereits ab 1 €. Für Kästen mit integriertem Bewässerungssystem können bis zu 100 € anfallen.

Pflanzkästen

Pflanzkästen sind besonders große quaderförmige Gefäße, die in erster Linie im Außenbereich zum Einsatz kommen. Daher sind die verschiedenen Modelle üblicherweise auch auf die unterschiedlichen Witterungsbedingungen ausgelegt.

Wie für voluminöse und breite Blumenkästen üblich, lassen sich in Pflanzkästen entweder größere oder mehrere Pflanzen neben- und hintereinander einpflanzen. 

In Kombination mit einem Rankgitter oder Spalier können Sie sie ideal als Trennelement oder Sichtschutz für den Garten und andere Grundstücksbereiche einsetzen. Diese Form von Pflanzkästen finden Sie unter der Kategorie Pflanzenkästen & Spaliere.

Sie können im Handel bereits Modelle ab 10 € finden.

Blumenkübel

Blumenkübel oder Pflanzkübel sind größere Pflanzgefäße, die meist aus Kunststoff, Terrakotta und Keramik oder Stein bestehen. Es gibt aber auch Blumenkübel aus anderen Materialien wie Fiberglas, Stahl oder Metall. Bei der Bezeichnung werden die Begriffe Blumenkübel und Pflanzkübel meist synonym gebraucht.

Hinsichtlich Form und Design gibt es Blumenkübel in vielen verschiedenen Farben, Formen, Materialien und Stilrichtungen. Beliebte Farben sind Schwarz, Weiß, Anthrazit und Metallic – aber auch Naturfarben werden gerne gewählt.

Typischerweise sind Blumenkübel zylindrisch oder quadratisch. Beliebt sind zudem die sogenannten konischen Blumenkübel: Sie sind kegelförmig, besitzen oben eine große Öffnung und werden nach unten hin schmaler.

Bei der Größe variieren die verschiedenen Kübel auf dem Markt zwischen einem Durchmesser von 20 cm bis 60 cm. Die Größe eines Blumenkübels richtet sich nach Art und Größe der Blumen oder Pflanzen, die Sie einsetzen möchten.

Tipp

Blumenkübel eignen sich vor allem für große, hochwachsende Pflanzen wie Oleander oder Engelstrompete. Aber auch für kleinere Bäume wie ein Mandarinen-Bäumchen, oder ein Buchsbaum ist ein Blumenkübel grundsätzlich geeignet. Achten Sie aber darauf, dass er entsprechend groß ist, damit die jeweilige Pflanze samt Wurzeln auch genügend Platz findet.

Aufgestellt werden können Pflanzkübel je nach Material sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Höhere Blumenkübel und sogenannte Portalvasen werden gern für Hauseingänge und Toreinfahrten verwendet. Sie können sich aber auch in der Wohnung als echter Hingucker erweisen. 

Shopping Tipp

Praktisch sind sogenannte Pflanzsäcke oder Pflanzbeutel. Diese bestehen aus robustem Kunststoffbändchen-Gewebe und können genauso eingesetzt werden wie herkömmliche Pflanzkübel. Der große Vorteil liegt hierbei in dem geringen Gewicht und dem kompakten Packmaß – denn die Pflanzbeutel können bei Nichtgebrauch ganz einfach zusammengelegt und verstaut werden. Zudem gelten sie als UV-beständig und frostresistent.

Besonders große und hohe Blumenkübel können ähnlich wie Blumen- bzw. Pflanzkästen als Raumteiler und Sichtschutz eingesetzt werden. 

Die Preise beginnen bei etwa 20 €. Massive und hochwertige Modelle können jedoch über 400 € kosten.

Blumentöpfe

Blumentöpfe besitzen generell eine ganz ähnliche Form wie ein klassischer Blumenkübel, allerdings sind sie deutlich kleiner und finden meist eher im Innenbereich auf Fensterbänken ihren Platz. Oft wird der Begriff Blumentopf synonym zu Übertopf verwendet. Genau genommen gibt es jedoch einen Unterschied zwischen beiden Formen: Ein Blumentopf verfügt in der Regel über ein Loch auf der Unterseite, durch das das Wasser ablaufen kann. Ein Übertopf nicht. So können Sie einen Blumen- in einen Übertopf stellen, um das abfließende Wasser aufzuhalten.

Beide Arten sind in den verschiedensten Formen, Farben, Materialien und Designs erhältlich – ob kreisrund, quadratisch Blockform oder kegelförmig. 

Sie eignen sich dadurch besonders für kleinere Blumen sowie Zimmer- und Topfpflanzen wie Küchenkräuter. 

Blumenampeln

Ampeln sind Blumentöpfe mit Hängevorrichtung. Sie können sie an der Zimmer- oder Balkondecke oder an der Hauswand anbringen. 

Blumenampeln eignen sich insbesondere dann ideal zur Verschönerung von Haus und Hof, wenn Ihnen für ein –stehendes Pflanzgefäß kein Platz zur Verfügung steht.

Zur sicheren Anbringung Ihrer Blumenampel sollten Sie sicherstellen, dass Ihre Haltevorrichtung stabil ist. Denn ein hängendes Blumengefäß besitzt besonders nach dem Gießen ein vergleichsweise hohes Gewicht. 

Shopping Tipp

Neben den Hängeampeln, gibt es auch Wandampeln. Diese sind nicht freischwingend, sondern werden bündig mit der Wand verschraubt. 

Die Preise für Blumenampeln belaufen sich zwischen 7 € und 30 €.


Größe

Die Wahl der richtigen Größe Ihres neuen Blumengefäßes hängt vor allem davon ab, welche und wie viele Pflanzen Sie dort einsetzen möchten.

Die Größe unterscheidet sich je nach Ausführung:

Blumenkübel-Größe

Blumenkübel unterscheiden sich insbesondere im Durchmesser voneinander. Als Faustregel gilt dabei: Ein Blumenkübel sollte mindestens 3 cm breiter sein als der Untertopf, in dem die Pflanze geliefert wird. 

Ein größerer Umfang des Blumenkübels aber schadet nicht, sondern unterstützt das Pflanzenwachstum. Zuviel Platz sollte allerdings ebenfalls nicht vorhanden sein, damit das Verhältnis von Wuchs- und Kübelgröße in ungefähr übereinstimmt. 

Welche Kübel-Größe für welche Pflanzenarten geeignet ist, können Sie der nachfolgenden Tabelle entnehmen:

Durchmesser Pflanzenart
bis 20 cm Kleinere Blumen und Gemüsepflanzen, Kakteen oder Kräuter
20 – 30 cm Mehrere kleine Pflanzen oder mittelgroße Gewächse
30 – 40 cm Jungbäume, Staudenpflanzen und Solitärpflanzen
40 – 50 cm Palmen, Bäumchen, und Staudengewächse
50 – 60 cm Größere Solitärpflanzen, Bäume und Stauden
größer als 60 cm Gruppenbepflanzung, mehrere Stauden, große Palmen, Solitärpflanzen und Bäume

Neben dem Durchmesser eines Blumenkübels sollten Sie auch auf die Höhe bzw. Tiefe des Blumengefäßes achten. Denn Pflanzen wie Rosen oder Palmen etwa benötigen ausreichend viel Platz für ihr Wurzelwerk, um optimal wachsen zu können.

Blumenkasten-Größe

Blumenkästen variieren hinsichtlich der Länge und Breite.

Hierbei hängt die Wahl der richtigen Größe ebenfalls von der Art und Anzahl der Pflanzen ab, die Sie dort einsetzen möchten. Vor allem aber bestimmt sich die richtige Größe über den zur Verfügung stehenden Platz, hängt also von der Balkonbrüstung oder von der gegebenenfalls bereits vorhandenen Balkonkasten-Halterung ab.


Bewässerungssysteme

Zum richtigen Gärtnern gehört das regelmäßige Gießen der Pflanzen dazu.

Hierbei ist allerdings Vorsicht angebracht: Denn wässern Sie zu viel, können die Wurzeln faulen und die Pflanzen dadurch absterben. Gießen Sie hingegen zu wenig, können die Pflanzen austrocknen und durch den Wassermangel ebenfalls eingehen.

Um dies zu verhindern, erhalten Sie im Handel spezielle Blumenkübel und -kästen mit integriertem Bewässerungssystem. Dieses System regelt die Zufuhr von Gießwasser automatisch.

Sie können aus 2 Arten von Bewässerungssystemen wählen:

  • Klassisches Bewässerungssystem
    Als klassische Variante eines Bewässerungssystems gelten Blumengefäße mit integriertem Wasserspeicher. Hierbei dient der Boden als Wasserreservoir und kann je nach Modell sogar mehrere Liter Wasser speichern. Ein Wasserstandanzeiger am Rand gibt dabei Auskunft über den Füllstand. Über dem Wasserreservoir befindet sich erst das eigentliche Pflanzgefäß. Durch die feste Trennung von Blumengefäß und Wasserspeicher wird verhindert, dass die Pflanzenerde im Wasser steht. Das Wasser wird entweder über eine spezielle Substratschicht im unteren Bereich des Blumengefäßes aufgenommen und an die Pflanzenerde weitergegeben oder es wird über einen Vlies-Streifen aus dem Speicher zur Pflanzenerde geleitet. 
  • Externes Bewässerungssystem
    Hier werden mehrere Pflanzen gleichzeitig aus einer Quelle mit Wasser versorgt. Das Wasser wird dabei direkt aus der Wasserleitung in die Erde geleitet – über Schläuche und sogenannte Bewässerungskegeln oder -spitzen, die in die Pflanzenerde gesteckt werden. Zwar handelt es sich hierbei um eine besonders bequeme Variante, allerdings erfordert sie die Verbindung der Blumenkästen mit der Wasserquelle durch Schläuche – und ist darüber hinaus eine vergleichsweise kostenintensive Option. Für das automatische und zuverlässige Gießen im Urlaub aber ist diese Lösung ideal. 

Shopping Tipp

Eine einfache Möglichkeit, die Wasserversorgung insbesondere bei Ihren Blumenkästen zu verbessern, bieten sogenannte Wasserspeichermatten. Diese bestehen je nach Modell aus Polyacryl-Vlies, Schaumstoff oder recycelten Textilien und können ein Vielfaches Ihres Eigengewichts an Wasser speichern. Dazu werden sie einfach vor dem Bepflanzen im Blumenkasten ausgelegt. Alternativ können Sie auch Wasserspeicher-Granulat unter die Erde mischen, welches eine noch größere Aufnahmekapazität besitzt.


Materialien

Aus welchem Material Ihr Blumenkasten oder -kübel sein soll, hängt zwar vor allem von Ihrem Geschmack ab. Das sollte allerdings nicht allein ausschlaggebend sein. Auch der Aufstellort bestimmt das Material.

Vor allem durch die Witterungsverhältnisse im Außenbereich ergeben sich einige Anforderungen an die Robustheit des Materials. Darüber hinaus kann sich das Material auch auf das Pflanzenwachstum auswirken. 

Folgende Materialien stehen Ihnen dabei zur Auswahl:

Edelstahl

Pflanzkästen aus gebürstetem Edelstahl sind äußerst robust, rostfrei und trotzen prinzipiell jeder Witterung. Darüber hinaus sind Edelstahl-Kübel sehr pflegeleicht, denn sie müssen weder imprägniert noch anderweitig behandelt werden.

Optisch verleiht das Material den Blumengefäßen wie auch ihrer Umgebung meist einen eleganten, zeitlosen Look. Daher werden Blumenkübel aus Edelstahl häufig auch in Büros, Hotel-Foyers und Eingangsbereichen eingesetzt. Aber auch für den Außenbereich bieten sich Edelstahl-Blumengefäße an.

Wissenswert

Die meisten Pflanzgefäße dieser Art werden aus sogenanntem V2A-Edelstahl gefertigt. Dabei handelt es sich um einen hochwertigen Edelstahl, der dank der enthaltenen Nickel- und Molybdän-Anteile eine hohe Rostfreiheit und Widerstandsfähigkeit gewährleistet.

Allerdings ist es möglich, dass im Edelstahl enthaltene Metall-Ionen in das Pflanzsubstrat übergehen und somit das Pflanzenwachstum behindern. Daher ist es sinnvoll, einen Edelstahl-Blumenkübel vor allem als Übertopf zu nutzen, um den Kontakt zwischen dem Material und der Pflanze bzw. der Erde zu verringern.

Im Vergleich mit anderen Materialien sind Edelstahl-Behälter in der Regel im höheren Preisbereich angesiedelt. Je nach Größe müssen Sie einen Preis ab 50 € in Kauf nehmen.

Vorteile
  • Robust
  • Witterungsbeständig
  • Rostfrei
  • Lange Haltbarkeit
  • Pflegeleicht
  • Elegante Optik
Nachteile
  • Enthaltene Metall-Ionen können in das Pflanzsubstrat übergehen
  • Hoher Preis
Holz

Durch die natürliche Optik von Holz passen Blumengefäße dieser Art ideal in den Garten, den Hof oder sogar auf die Terrasse oder den Balkon.

Darüber hinaus fördert das Material das Wachstum der eingesetzten Pflanzen, denn diese können durch die natürliche Struktur des Materials besser atmen. 

Zwar ist Holz als Naturmaterial nicht vollständig witterungs- und wetterresistent. Dennoch ist das Material äußerst langlebig, sofern Sie auf die regelmäßige Pflege achten. Zuverlässig vor Fäulnis und Pilzen schützen spezielle druckimprägnierte Blumenkübel. 

Bedenken Sie

Vermeiden Sie, dass Holz mit Erde in Kontakt kommt, da das Holz sonst fault. Kleiden Sie das Gefäß daher mit einer wasserdichten Folie aus oder verwenden Sie es nur als Übertopf

Kostentechnisch liegen Holz-Pflanzgefäße im mittleren bis höheren Preisbereich. Je nach Größe sind sie zu einem Preis ab 30 € erhältlich. Zu den Anschaffungskosten hinzu kommen allerdings noch die regelmäßigen Kosten für die Pflege des feuchtigkeitsempfindlichen Materials.

Vorteile
  • Natürliche Optik
  • Förderlich für Pflanzenwachstum
  • Hohe Langlebigkeit    
Nachteile
  • Feuchtigkeitsempfindlich
  • Pflegeintensiv
  • Höherer Preis
Keramik

Pflanzgefäße aus Keramik zeichnen sich durch eine besondere nostalgische Optik aus. Die Oberflächenstruktur kann je nach Modell wahlweise rau und körnig oder auch fein und glatt sein. Auf der Innenseite ist ein Keramik-Kübel oder -Kasten jedoch stets glasiert oder lackiert, damit er wasserdicht ist.

Generell ist Keramik strapazierfähig und pflegeleicht und erhält dadurch eine lange Haltbarkeit. Es ist jedoch, je nach Qualität, anfällig gegenüber Stößen und Schlägen. 

Durch die poröse Struktur können die Pflanzen zwar besser atmen und es kann sogar Wasser gespeichert werden. Allerdings kann dies wiederum im Winter zu Frostschäden führen. Blumengefäße aus Keramik sind deshalb vorwiegend für den Innenbereich geeignet.

Blumenkästen und -kübel dieser Art sind verhältnismäßig schwer. Kostentechnisch liegen Blumengefäße aus Keramik eher im mittleren bis niedrigen Preisbereich. Je nach Art und Größe sind sie zu Preisen ab 20 € erhältlich.

Vorteile
  • Nostalgische Optik
  • Strapazierfähiges Material
  • Pflanzen können besser atmen
  • Speichert Wasser
  • Geringer Preis     
Nachteile
  • Nicht frostsicher
  • Nicht bruchfest
  • Hohes Gewicht
Kunststoff

Kunststoff-Gefäße sind äußerst robust, besitzen ein geringes Gewicht, erfordern keinerlei Pflegeaufwand und sind je nach Ausführung schon zu günstigen Preisen zu haben. 

Als typische Werkstoffe kommen hierbei meist die klassischen Kunststoffe Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP) zum Einsatz. Sie zeichnen sich durch Festigkeit und Formbeständigkeit aus. Gegenüber PE-Kunststoff ist PP-Kunststoff UV-beständiger. 

Darüber hinaus sind Blumengefäße aus Kunststoff wegen des flexiblen Materials in nahezu jedem erdenklichen Design erhältlich.

Je nach Qualität besitzen Blumenkästen sowie -kübel aus Kunststoff eine relativ hohe Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit, UV-Strahlung und Frost. Daher sind sie sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich geeignet.

Es gibt 2 spezielle Kunststoff-Materialien, die vor allem im Außenbereich zum Einsatz kommen:

  • Fiberglas
    Dabei handelt es sich um einen Kunststoff, der durch Glasfasern verstärkt wird und dadurch seine hohe Robustheit erhält. Fiberglas ist resistent gegenüber Frost und UV-Strahlung. Es besitzt deshalb eine hohe Bruchfestigkeit und eine lange Haltbarkeit. Mithilfe von Gesteinsbeimischungen ist es möglich, eine natürliche Oberfläche nachzuempfinden. Fiberglas gehört jedoch zu den teureren Kunststoffen.
  • Polyrattan
    Polyrattan ist ein Kunststoffgeflecht aus Polyethylen, das optisch dem Naturmaterial Rattan ähnelt. Gegenüber diesem ist Polyrattan allerdings deutlich witterungsbeständiger, belastbarer und langlebiger. Kübel und Kästen aus Polyrattan bestehen aus einem Drahtgestell aus Stahl, das mit Aluminium oder Kunststoff ummantelt ist und von einem Kunststoffgeflecht umwoben wird. Das macht das Material äußerst robust und reißfest. Allerdings sind Blumengefäße dieser Art durch die flechtartige Struktur nicht wasserdicht, sodass sie eher als Übertopf infrage kommen. Sie erhalten sie zu mittleren Preisen.

Herkömmliche Kunststoff-Kübel sind vollständig wasserdicht. Sie können diese anders als beispielsweise Holz-Kübel direkt bepflanzen und es ist keinerlei Folie oder Übertopf dafür nötig.

Shopping Tipp

Achten Sie beim Kauf explizit auf Frostschutz und UV-Beständigkeit. Pflanzgefäße aus eher dünnem Kunststoff und von geringerer Qualität können bei Frost reißen oder durch zu hohe Sonneneinstrahlung ausbleichen und spröde werden

Kostentechnisch gehören Blumenkästen und -kübel aus Kunststoff zu den günstigsten Varianten auf dem Markt. Je nach Art und Größe sind so etwa bereits Modelle ab 1 € erhältlich.

Vorteile
  • Hohe Robustheit
  • Geringes Gewicht
  • Kein Pflegeaufwand
  • Wetterbeständig
  • Wasserdicht
  • Sehr geringer Preis      
Nachteile
  • Nicht zwangsläufig UV-beständig und frostsicher
  • Kann ausbleichen
Metall

Blumengefäße aus Metall wie Aluminium oder Zink sind generell stabil, bruchfest und sie besitzen eine lange Haltbarkeit.

Durch eine Verzinkung kann zudem ein Rosten des Materials verhindert werden. Blumengefäße dieser Art sind daher vergleichsweise pflegeleicht und für den Innen- wie auch für den Außenbereich geeignet.

Sie erhalten sie in vielen modernen Designs.

Im Winter können sie einen Kübel aus Metall in der Regel im Außenbereich stehen lassen, weil Metall über eine hohe Frostsicherheit verfügt. 

Bedenken Sie

Lackierte Metall-Kübel sind nicht frostsicher. Denn der Lack kann bei zu niedrigen Temperaturen brechen. Vor Sie eignen sich daher eher für den Innenbereich.

Weil sich Zink je nach Witterung zersetzen und in die Erde übergehen kann, sollten Sie bei einem Kübel aus Zink oder bei einem klassischen Metall-Kübel mit Verzinkung eine Folie als Pflanzenschutz verwenden. Alternativ können Sie diese leichten Pflanzgefäße auch problemlos als Übertopf nutzen.

Kostentechnisch liegen Blumenkästen und -töpfe aus Metall je nach Modell im niedrigen bis mittleren Preisbereich. Einfachere Modelle sind dabei bereits ab rund 15 € erhältlich.

Vorteile
  • Hohe Robustheit
  • Geringes Gewicht
  • Kein Pflegeaufwand
  • Wetterbeständig
  • Geringer Preis
Nachteile
  • Zink kann in die Erde übergehen
  • Lackierte Metall-Kübel sind nicht frostsicher 
Terrakotta

Bei Terrakotta handelt es sich um ein Material aus gebranntem, unglasiertem Ton, der dem Blumengefäß schließlich seine warme, erdige Farbe verleiht. Je nach Zusammensetzung der Tonsorten bei der Herstellung weisen Terrakotta-Gefäße relativ gute Materialeigenschaften auf. So zeichnen sie sich durch eine hohe Witterungsbeständigkeit und dadurch eine lange Haltbarkeit aus. 

Ihr Farbton und die häufigen Verzierungen an der Außenseite verleihen diesen Gefäßen zudem eine stilvolle, mediterrane Optik. 

Die Gefäße sind zwar wasserfest, jedoch nicht vollständig frostsicher.

Bedenken Sie

Terrakotta- Gefäße saugen sich mit Wasser voll. Daher ist es im Sommer nötig, dass Sie etwas mehr gießen, während Sie im Winter hingegen weniger wässern sollten. Andernfalls kann es zu Frostschäden kommen, wenn das Wasser in der Topfwand gefriert und sich ausdehnt. Möchten Sie auf Nummer sichergehen, können Sie Ihren Terrakotta-Topf im Winter in den Innenbereich verlagern.

Sie können im Innen- wie auch im Außenbereich eingesetzt werden.

Terrakotta-Töpfe sind allerdings je nach Modell und Größe aufgrund des höheren Gewichts relativ schwer zu transportieren. 

Darüber hinaus müssen Sie bei diesem Material einen erhöhten Pflegeaufwand in Kauf nehmen. Denn verdunstetes Wasser an der Topfwand führt schnell zu Kalkflecken oder es entwickelt sich eine grüne Schicht aus Moosen und Flechten, wenn das Gefäß nicht regelmäßig gereinigt wird.

Kostentechnisch liegen Pflanzgefäße aus Terrakotta im niedrigen bis mittleren Preisbereich. Einfache Modelle sind so etwa bereits ab einem Preis von etwa 15 € bis 20 € erhältlich.

Vorteile
  • Hohe Robustheit
  • Witterungsbeständig
  • Wasserdicht
  • Mediterrane Optik
  • Geringer Preis
Nachteile
  • Hohes Gewicht
  • Nicht vollständig frostsicher
  • Erhöhter Pflegeaufwand

Zubehör

Sie erhalten eine ganze Reihe unterschiedlicher Zubehörteile, die die Pflege erleichtern sollen. 

Die wichtigsten haben wir im Folgenden für Sie aufgeführt:

  • Balkonhalterungen
    Um Blumenkästen an der Brüstung eines Balkons anbringen zu können, benötigen Sie spezielle Halterungen. Diese sind meist aus Metall oder auch aus Kunststoff gefertigt und werden entweder mithilfe von Schrauben am Geländer fixiert oder in Form eines sogenannten T-Trägers auf die Balkonmauer aufgesetzt.
  • Bewässerungskugeln und -kegel
    Kegel werden am Ausguss einer mit Wasser gefüllten Flasche befestigt und anschließend kopfüber in die Erde gesteckt. Die dekorativen Kugeln hingegen befüllen Sie direkt mit Wasser. Durch den langen und schmalen Hals wird die Pflanze nach und nach mit Wasser versorgt. Sie können sie alternativ zu Blumenkästen mit integriertem Bewässerungssystem verwenden.
  • Granulate
    Spezielle Granulate dienen dazu, Gießwasser zunächst aufzunehmen und langsam an die Pflanzenerde abzugeben. Es hält den Blumentopf daher länger feucht. Andererseits verhindert Granulat Staunässe, da es überschüssiges Wasser aufnimmt. Deshalb ist es sinnvoll, solche Granulate der Erde beizumischen oder den Boden eines Blumenkübels bzw. -kastens mit einer Schicht Granulat aufzufüllen.
  • Pflanzeinsätze
    Wenn Ihr vorhandener Blumenkübel nicht die richtige Größe für eine neue Pflanze hat, ist es oft zu mühselig, ihn vollständig mit Blumenerde zu füllen. Hierfür gibt es spezielle Pflanzeinsätze, die kleiner als das eigentliche Gefäß sind und in dieses eingesetzt werden. Auf diese Weise sparen Sie nicht nur Erde, sondern machen Ihren Blumenkübel zugleich auch um einiges leichter.
  • Pflanzenroller
    Hierbei handelt es sich um einen rollbaren Untersatz für Blumenkübel, der das Umstellen schwerer Pflanzen erheblich vereinfacht. 
  • Untersetzer
    Weil bei Blumenkübeln ohne Übertopf überschüssiges Gießwasser durch ein Loch im Boden abfließt, ist ein Untersetzer nötig, um dieses Wasser aufzufangen.

Häufige Fragen

Gibt es etwas, das Sie schon immer zum Thema Blumenkästen und -kübeln wissen wollten? Wir haben in unserem FAQ-Bereich, basierend auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von Blumenkästen und –kübeln, das Wichtigste für Sie zusammengetragen.

Befestigung

Wie befestige ich meinen Blumenkasten sicher am Balkongeländer?

Sie benötigen zunächst eine passende Halterung. Entsprechend sollte diese nicht nur optisch zum jeweiligen Modell, sondern vor allem auch zur Größe des Geländers Ihres Balkons passen.

Eine besonders sichere Möglichkeit zur Befestigung bieten verstellbare Halterungen, die sich der Größe des Blumenkastens und der des Geländers anpassen. Sie fixieren den Blumenkastenhalter dann mithilfe von Schrauben am Geländer. 

Möchten Sie Ihren Pflanzkasten hingegen auf die Balkonmauer stellen, benötigen Sie einen sogenannten T-Träger. Diesen klemmen Sie von oben auf das Mauerwerk und stellen Ihren Blumenkasten anschließend einfach hinein.

Shopping Tipp

Es gibt auch leichtere Blumenkästen aus Kunststoff, die über eine Aussparung an der Unterseite verfügen und damit ohne zusätzliche Halterung direkt auf das Geländer gesteckt werden können.

Weitere wichtige Informationen zum Thema Blumenkästen können Sie in der gleichnamigen Rubrik unseres Kaufberaters nachlesen.

Bewässerung

Was mache ich mit meinem Blumenkasten oder -kübel, wenn ich in Urlaub fahre?

Ihre Pflanzen, Blumen und Ziergewächse benötigen selbstverständlich auch während Ihrer Abwesenheit regelmäßige Pflege. Unerlässlich ist hierbei insbesondere die Bewässerung, ohne die viele Pflanzen schneller eingehen würden. 

Sie können selbst einige Vorbereitungen treffen, damit es Ihren Pflanzen gut geht:

  • Wählen Sie den richtigen Aufstellungsort für Ihren Blumenkasten oder -kübel.
    Denn um Ihre Pflanzen vor Austrocknung zu schützen, sollten Sie Ihren Kübel an einem Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung aufstellen. Allerdings sollte dieser Platz  auch nicht zu dunkel sein, denn Ihre Pflanzen benötigen Licht zum Wachsen.
  • Verwenden Sie wasserspeicherndes Granulat.
    Indem Sie spezielles Granulat unter die Erde mischen, können Sie die wasserspeichernden Eigenschaften der Pflanzenerde erhöhen. Eine Alternative hierzu sind auch sogenannte Wasserspeichermatten, die als unterste Schicht –im Pflanzenbehälter eingesetzt werden können.
  • Stellen Sie die regelmäßige Bewässerung Ihrer Pflanzen sicher.
    Je nach Art und Größe brauchen Pflanzen unterschiedlich viel Wasser. Deshalb sollten Sie vor Ihrer Reise sicherstellen, dass Ihre Pflanzen während dieser Zeit ausreichend bewässert werden. Sofern nicht anders möglich, werden Sie bei einer mehrwöchigen Abwesenheit nicht ohne ein automatisches Bewässerungssystem auskommen.

Möchten Sie mehr zum Thema Bewässerungssysteme erfahren? Im gleichnamigen Kapitel unseres Kaufberaters haben wir dazu wichtige Informationen zusammengetragen.
 

Wie viel Wasser sollte ich in meinen Blumenkasten oder Blumenkübel gießen?

Je nach Art und Größe benötigen Pflanzen in der Regel unterschiedlich viel Wasser. Auch von Temperaturbedingungen hängt der Wasserbedarf ab. Fehler beim Gießen können schnell dazu führen, dass Pflanzen eingehen. Denn zu viel Wasser lässt die Wurzeln faulen, bei zu geringer Wassermenge vertrocknen die Wurzeln. 

Folgendes sollten Sie beim Bewässern berücksichtigen:

  • Die beste Tageszeit zum Gießen ist morgens.
    So verfügen Ihre Pflanzen über den Tag hinweg über genügend Wasser. Auch verdunstet die Feuchtigkeit aufgrund der geringeren Sonneneinstrahlung morgens nicht so schnell. Wenig sinnvoll ist es, zur Mittagszeit zu gießen – insbesondere bei Hitze und Sonnenschein. Denn ist der Boden und die Luft zu warm, verdunstet das Wasser anstatt zu den Wurzeln der Pflanze zu gelangen. Abendliches Gießen hingegen kann Schnecken anlocken.
  • Gießen Sie nicht auf die Blätter.
    Dringend vermeiden sollten Sie es, die Blätter Ihrer Pflanze beim Gießen zu benetzen – denn dies kann einerseits zu Pilzerkrankungen der Pflanze führen, insbesondere wenn die Feuchtigkeit etwa durch abendliches Gießen nicht schnell genug trocknen kann. Andererseits kann Feuchtigkeit auf den Blättern zum sogenannten Lupeneffekt führen – das bedeutet, dass Wassertropfen auf den Blättern eintreffende Sonnenstrahlen bündeln und dort zu Verbrennungen führen können.
  • Bewässern Sie Ihre Topfpflanzen täglich.
    Weil Topfpflanzen von deutlich weniger Erde umgeben sind als freistehende Pflanzen, sollten Sie Ihre Pflanzen täglich wässern. Denn diesen Pflanzen steht eine vergleichsweise geringe Menge an Erde zur Verfügung, die das zugegebene Wasser speichern kann.
  • Je größer die Blätter, desto größer der Wasserbedarf.
    Generell gibt es große Unterschiede beim Wasserbedarf verschiedener Pflanzenarten. Ausschlaggebend ist hierbei vor allem der Standort der Pflanze, denn Gewächse an sonnigen Plätzen benötigen in der Regel mehr Wasser als Schattengewächse. Als Faustregel kann jedoch gelten, dass Pflanzen mit größeren Blättern üblicherweise einen höheren Wasserbedarf besitzen als Gewächse mit kleineren Blättern.
  • Vermeiden Sie, dass Ihre Pflanze „nasse Füße“ bekommt.
    Hiermit ist überschüssiges Gieß- oder Regenwasser im unteren Teil des Kastens oder Kübels gemeint. Achten Sie darauf, dass es problemlos ablaufen kann, etwa über Löcher im Boden des Gefäßes.

Material

Welches Material sollte mein Blumenkasten haben?

Zum einen ist sicherlich die Optik entscheidend, andererseits sollten Sie das Material auch den örtlichen Witterungs- und Temperaturverhältnissen anpassen. Zusätzlich kann sich das Material auch auf das Pflanzenwachstum auswirken. Und schließlich sind auch Pflegeaufwand und Preis ausschlaggebend für die Wahl des richtigen Materials.

Nachfolgend haben wir die wichtigsten Unterschiede der Materialien nach diesen Kriterien zusammengefasst:

  • Eignung für den Innen- oder Außenbereich
    Während für den Innenbereich grundsätzlich jedes Material geeignet ist, muss ein Blumenkasten oder -kübel für den Außenbereich witterungsfest sein und unterschiedlichen Temperaturen standhalten. Hierfür eignen sich in der Regel Gefäße aus Edelstahl, Fiberglas, verzinktem, da rostfreiem, Metall sowie Polyrattan und Terrakotta. Blumenkübel aus Holz und Keramik hingegen halten nicht allen Witterungsbedingungen stand und können daher Schaden nehmen. Kunststoff-Gefäße hingegen sind zwar sehr robust, können aber gegebenenfalls durch direkte Sonneneinstrahlung ausbleichen.
  • Auswirkung der Materialien auf das Pflanzenwachstum
    Bei Gefäßen aus verzinktem Metall kann sich Zink herauslösen, in das Substrat übergehen und somit das Pflanzenwachstum behindern. Solche Gefäße eignen sich daher besser als Übertopf. Holz-Kübel und -Kästen hingegen besitzen eine natürliche, poröse Materialstruktur, die das Pflanzenwachstum aktiv befördert und können deshalb direkt bepflanzt werden. Gefäße aus Terrakotta wiederum können Wasser in der Topfwand aufnehmen und somit als Wasserspeicher dienen.
  • Pflegeaufwand bei unterschiedlichen Materialien
    Während die meisten Materialien einen vergleichsweise geringen Pflegeaufwand erfordern, müssen Sie bei Gefäßen aus Holz darauf achten, diese 1- bis 2-mal im Jahr zu imprägnieren und regelmäßig mit einem Pflegeanstrich zu behandeln.
  • Unterschiedliche Preise
    Während insbesondere Kunststoff-Gefäße schon zu äußerst geringen Preisen erhältlich sind, müssen Sie etwa bei Kästen und Kübeln aus Edelstahl oder Fiberglas mit einen deutlich höheren Preis rechnen.

Weitere Informationen zu Materialien finden Sie im gleichnamigen Kapitel unseres Kaufberaters.

Moosbefall

Was kann ich tun gegen Moos im Blumenkasten?

Moos im Blumenkasten gilt als Signal für ein Problem bei der Pflege oder der Kultivierung Ihrer Pflanzen. Denn Moos breitet sich vor allem dann aus, wenn Ihre Zierpflanzen zu schwächeln beginnen. 

Moos lässt daher auf eins oder aber auf mehrere der folgenden Probleme schließen:

  • Der Standort ist für die jeweilige Pflanze zu schattig und zu kühl
  • Der pH-Wert der Pflanzerde ist zu niedrig
  • Es hat sich Staunässe im unteren Bereich des Blumenkastens gebildet
  • Es besteht Nährstoffmangel

Um Ihren Blumenkasten nachhaltig von dem Moos zu befreien, sollten Sie zunächst versuchen, das Problem zu identifizieren. Handelt es sich tatsächlich um einen zu schattigen und zu kühlen Standort des Blumenkastens, sollten Sie diesen an einen helleren, sonnigeren Platz verlagern. 

Weist die Pflanzerde hingegen einen zu niedrigen pH-Wert auf, hat sich dort Staunässe gebildet oder besteht Nährstoffmangel, hilft nur das Umtopfen der Pflanze.

Pflanzen

Welche Pflanzen passen in einen Balkonkasten?

Neben Kräutern, kleinen Sträuchern, Gräsern und Blumen können Sie sogar Kübelpflanzen wie Hortensien oder Mispeln in Ihren Balkonkasten pflanzen – sofern er die richtige Größe hat.

Welche Pflanzen also für Sie infrage kommen, hängt neben Ihren persönlichen Bedürfnissen auch von der Lage Ihres Balkons ab. Denn ein schattiger Platz eignet sich für manche Pflanzenarten besser als ein sonniger.

Nachfolgend geben wir Ihnen eine Übersicht darüber, welche Pflanzen für welche Balkonlage geeignet ist:

  • Pflanzen für den Südbalkon – Hell und sonnig
    Beliebt unter sonnenhungrigen Gewächsen sind besonders Dauerblüher wie Margeriten und Blaue Gänseblümchen. Aber auch kleinere Sträucher wie Rosmarin und Lavendel können Sie hier einpflanzen. 
  • Pflanzen für den Nordbalkon – Schatten und Halbschatten
    Hierzu gehören diverse Gräser und Funkien und auch Zierpflanzen wie Fleißige Lieschen, Männertreu und Begonien. Diese Pflanzen gedeihen auch im Schatten gut.
     

Wie viele Pflanzen passen in einen Blumenkasten von 80 cm Länge?

Hier benötigen Sie nicht mehr als 4 bis 5 Pflanzen. Bei Blumenkästen von 1 m Länge hingegen sollten es 6 bis maximal 8 Pflanzen sein.

Als Faustregel kann hierbei gelten: Weniger ist mehr. Denn Pflanzen brauchen Platz, um zu wachsen und die Erde mit ihrem Wurzelwerk zu durchdringen. Eine Bepflanzung Ihres Balkonkastens mit zu vielen Pflanzen sollten Sie daher unbedingt vermeiden.
 

Wie bepflanze ich einen Blumenkübel richtig?

Damit Ihre Pflanzen auch gedeihen, gibt es beim Bepflanzen Ihres neuen Blumenkübels ein paar Dinge zu beachten. 

Hierzu gehören im Wesentlichen:

  • Sicherstellen des Wasserabflusses
  • Erstellen der Drainage
  • Richtiges Befüllen der Blumenerde

Nachfolgend erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihren neuen Blumenkübel richtig bepflanzen:

  1. Vor dem Bepflanzen sollten Sie sich zunächst informieren, ob Sie Ihren neuen Blumenkübel direkt bepflanzen können – oder ob es nötig ist, das Gefäß mit einer wasserdichten Folie auszustatten. Dies ist etwa bei den meisten Holz-Kübeln erforderlich.
  2. Stellen Sie sicher, dass ein Abflussloch im Boden des Topfes vorhanden ist, damit überschüssiges Gieß- oder Regenwasser abfließen kann und nicht zu Staunässe führt. Ist ein solcher Wasserabfluss nicht vorhanden, müssen Sie ein Loch in den Boden des Topfes bohren.
  3. Platzieren Sie Ihren Blumenkübel nun am gewünschten Ort. Kleinere Unebenheiten im Boden können Sie beispielsweise mit Keilen oder Holzlatten ausgleichen. Hilfreich ist hierbei eine Wasserwaage.
  4. Decken Sie das Abflussloch nun im Innern mit einer Tonscherbe oder einem flachen Stein ab, um das Herausschwemmen von Erde zu verhindern.
  5. Bilden Sie nun die sogenannte Drainage, indem Sie eine 5 – 10 cm hohe Schicht Kies oder Blähton einfüllen. 
    Diese Schicht dient als zusätzlicher Wasserspeicher und hilft dabei, den Feuchtigkeitshaushalt in der Blumenerde konstant zu halten.
  6. Nun können Sie den Blumenkübel mit Erde befüllen und Ihre Pflanzen in gewünschter Höhe einsetzen.
    ⇒ Drücken Sie schließlich die eingefüllte Erde mit den Händen von oben und an den Seiten der Topfwand fest
Bedenken Sie

Blumenerde ist in der Regel vorgedüngt. Daher sollten Sie beim erstmaligen Bepflanzen keinerlei zusätzlichen Dünger hinzufügen. Nach 6 bis 8 Wochen können Sie Ihre Kübelpflanzen nachdüngen.


Über Magnus Raab

Neben meinem theoretisch veranlagten Politik- und Wirtschaftsstudium haben mich immer schon Praxisthemen interessiert, vor allem Verbraucherthemen. Seit 2016 schreibe ich deshalb für billiger.de und unterstütze Sie mit hilfreichen Informationen beim Kauf.


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