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Betriebssystemarchitektur
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Die Betriebssystemarchitektur ist in drei Punkten entscheidend: sie bestimmt, welche Programme auf dem Computer ausgeführt werden können, da viele 64bit-basierten Programme nicht auf 32bit-Systemen ausgeführt werden können. Des Weiteren ist wichtig, dass auf Computern nicht immer frei zwischen 64bit und 32bit gewählt werden kann; ist der Prozessor oder das Mainboard nicht 64bit fähig, muss man auf ein 32bit-Betriebssystem zurückgreifen. Schlussendlich ist die Systemarchitektur wichtig für die Geschwindigkeit und Stabilität des Systems.

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Für Betriebssysteme werden unterschiedliche Speichermedien verwendet. Der Datenträgertyp gibt dabei an, ob die Software auf einer DVD-ROM oder einer CD-ROM geliefert wird. Dabei sollte man darauf achten, dass das eigene Laufwerk für den jeweiligen Datenträgertyp existent und geeignet ist.

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Ratgeber Betriebssysteme


Unter einem Betriebssystem wird zunächst eine Sammlung von verschiedenen Computerprogrammen (Software) verstanden, die unterschiedliche Systemressourcen des Computers verwalten. Dazu zählen beispielsweise der Arbeitsspeicher, die Festplatten sowie Ein- und Ausgabegeräte.

Darüber hinaus stellen PC-Betriebssysteme Anwendungsprogramme zur Verfügung, die den Computereinsatz als solchen erst ermöglichen. Wenn man so will, stellen Betriebssysteme wie Windows, Mac OS oder Linux die Schnittstelle zwischen der Hardware eines Rechners und der Software für verschiedenartige Anwendungen her. Ohne das Betriebssystem könnte weder die Anwendungssoftware verwendet, noch die Hardwarekomponenten gesteuert werden.

Der grundlegende Aufbau ist bei allen Betriebssystemen gleich. Der Betriebssystemkern verwaltet die Hardware eines PCs. Spezielle Programme des Betriebssystems übernehmen beim Start des Rechners unterschiedliche Aufgaben, damit das System hochgefahren und stabil laufen kann. Zu diesen speziellen Aufgaben gehört u.a. das Laden der Treiber der Hardwarekomponenten.

Aufgaben

Neben der Verwaltung und dem Betrieb der angeschlossenen Hardwarekomponenten und der Bereitstellung von Anwendungssoftware, erfüllen Betriebssysteme noch eine Reihe weiterer Aufgaben. Zum einen ermöglicht es die Kommunikation zwischen Nutzer und Computer und dessen Komponenten; es ist verantwortlich für das Laden und Ausführern aber auch für das Unterbrechen und Beenden von Anwendungsprogrammen des Nutzers.

Das Betriebssystem verwaltet und teilt die Prozessorzeit zu, verwaltet den internen Speicherplatz des Embedded Systems und teilt Anwendungen entsprechenden Platz zu. Darüber hinaus erfüllt das Betriebssystem eine Schutzfunktion der gespeicherten Daten, indem beispielsweise nur eingeschränkt Zugang und/oder Zugriff gewährt wird.

Einsatzmöglichkeiten
Für Betriebssysteme aller Art gibt es sehr viele Einsatzmöglichkeiten bzw. Einsatzorte. Den meisten Menschen ist der Computer als klassisches Einsatzgebiet von Betriebssystemen bekannt. Hier gibt es mehrere verschiedene Systeme, die unterschiedlich stark verbreitet sind und eine entsprechende Anhängerschaft haben.

Die bekanntesten Systeme sind wohl Microsoft Windows und Apples Mac OS. Daneben haben auch freie Systeme wie Linux oder Safari eine große Fangemeinde, wobei der Verbreitungsgrad dieser Systeme gegenüber den Systemen von Microsoft und Apple eher bescheiden wirkt.

Betriebssysteme – ggf. mit einer spezialisierten Funktionalität – finden sich aber nicht nur auf klassischen PCs, sondern grundsätzlich überall dort, wo Software betrieben wird. Das umfasst neben Handys, Smartphones, Tablets auch Spielkonsolen, Navigationsgeräte und Maschinen in allen Bereichen beispielsweise der Produktion. Spezialisierte Betriebssysteme wie Steuerungssysteme finden sich darüber hinaus z. B. in Autos, Zügen, Flugzeugen oder Satelliten.

Microsoft Windows
Im Jahre 1983 begann das US-amerikanische Unternehmen Microsoft mit der Entwicklung eines grafikfähigen Betriebssystems. Zunächst handelte es sich nur um einen Betriebssystemaufsatz für das bereits vorhandene MS-DOS (Microsoft – Disk Operating System). Erst Anfang der 90er Jahre begann das Unternehmen ein eigenständiges Betriebssystem unter dem Namen Windows zu entwickeln.

1993 erschien Windows NT 3.1, das hauptsächlich im Unternehmensbereich zum Einsatz kam. Für die privaten Verbraucher kam 1995 Windows 95 auf den Markt und wurde zu einem durchschlagenden Verkaufserfolg. Neben diesem sind die Produktlinien Windows Millennium (Windows ME/Windows 2000), Windows XP, Windows Vista, Windows 7 und die neueste Generation Windows 8 am bekanntesten.

Fast alle Systeme waren kommerziell erfolgreich und sind weltweit auf den meisten PCs und Servern verbreitet. Daneben existieren aber auch Windows-Varianten für Smartphones, PDAs und beispielsweise für Anwendungen in Autos, Kassensystemen im Einzelhandel oder vollelektronischen Messgeräten. Mit einem geschätzten Marktanteil von 82 Prozent aller Betriebssysteme, die auf das Internet zugreifen, ist Microsoft Marktführer und verfügt über ein Quasi-Monopol in diesem Bereich.

Apples Mac OS
Das Mac OS X bzw. OSX, wie es seit der Version 10.8 nur noch genannt wird, ist das Ende der 90er Jahre entwickelte und aktuellste Operating Systems für die Produktlinie der Macintosh -Computer aus dem Hause Apple. OSX basiert auf Unix (ein Betriebssystem für mehrere Nutzer, das zur Unterstützung für die Softwareentwicklung entwickelt wurde) und stellt derzeit das kommerziell erfolgreichste Betriebssystem von Apple für den PC-Markt dar. In einigen Abwandlungen und spezialisierter Funktionalität wird es als iOS etwa beim iPhone, dem iPad und dem iPod touch sowie auch beim Apple TV eingesetzt.

Linux
Anfang der 90er Jahre begann die Entwicklung von Linux. Bei der Entwicklung dieses Systems lag der Fokus auf einem stabilen und benutzerfreundlichen Betriebssystem. Bei Linux handelt es sich um ein portables Betriebssystem, das auf verschiedenen Rechnerarchitekturen läuft. Das System ist modular aufgebaut und wird ständig von Softwareentwicklern auf der ganzen Welt weiterentwickelt. Neben vielen Unternehmen sind auch Non-Profit-Organisationen und sehr viele Freiwillige an dessen Weiterentwicklung beteiligt.

Beim Gebrauch von Linux kommen sogenannte Distributionen zum Einsatz, die für die Endnutzung geeignet sind. In den meisten Fällen stellen die Distributionen nur die Ausgangsbasis dar und werden von den meisten Anwendern für ihre eigenen Zwecke angepasst. Besonders in Deutschland ist die Fangemeinde von Linux recht groß. Die aktuellste Linux-Distribution ist openSUSE 12.3.

Linux wird sehr vielfältig und umfassend eingesetzt. Neben Desktop-Rechnern, Netbooks, Servern und Routern findet Linux auch Anwendung bei Mobiltelefonen, Multimedia-Endgeräten, sogenannten Embedded-Systems und Supercomputern. Während Linux auf dem Server-Markt und im mobilen Bereich eine fest etablierte Größe am Markt ist, spielt es als Desktop-Betriebssystem noch immer nur eine untergeordnete Rolle. Unter den Nutzern finden sich neben privaten Anwendern auch Regierungsorganisationen (z.B. das französische Parlament oder das US-amerikanische Verteidigungsministerium) und große Unternehmen wie Amazon, Google oder Peugeot.

Welche ist das richtige System?
Die Frage lässt sich leider nur schwer beantworten. Die meisten Standard-PCs, die heute im Handel erhältlich sind, werden schon von Werk aus mit Microsoft Windows ausgeliefert. Nach dem Flop von Windows Vista und dem erfolgreichen Nachfolger Windows 7 hat Microsoft mit Windows 8 ein sehr benutzerfreundliches und innovatives Betriebssystem auf dem Markt gebracht, dem sehr großes Potential nachgesagt wird.

Wer nicht auf Microsoft zurückgreifen will, dem bleibt als Alternative zunächst nur Apple. Mit dem Betriebssystem Mac OS werden auch ganz eigene Produktlinien von Apple vertrieben. Hierbei zeigt sich allerdings ein Problem: Beide Systeme scheinen nur äußerst widerwillig kompatibel zu sein.

Windows auf einen Apple-PC zu installieren, wird ebenso abenteuerlich sein, wie Mac OS auf einem Nicht-Apple-PC zu installieren. Darüber hinaus ist vor allem auf dem Markt für Betriebssysteme für Smartphones mit Googles Android ein ernstzunehmender und gefährlicher Gegner für Apple erwachsen. Gerade unter den Anhängern von Mac OS und Windows im Bereich der PC-Betriebssysteme und unter iOS- und Android-Anhängern im Bereich der Smartphones scheint es einen erbitterten Streit darum zu geben, welches System nun das bessere ist.

Wer weder Microsoft noch Apple nutzen möchte, ist am besten mit openSUSE beraten. Allerdings, so scheint es, können normale Standard-Anwender das volle Potential dieses Systems nur zu einem geringen Teil ausnutzen. Daher ist das System vor allem bei Softwareentwicklern sehr verbreitet und beliebt, da sich das System aufgrund seines offenen Quellcodes perfekt an die individuellen Bedürfnisse anpassen lässt.

Für welches System Sie sich entscheiden, ist zum einen abhängig davon, was Sie mit dem System machen wollen. Wird das System für die alltäglichen Anwendungen oder zum Spielen von Computerspielen gebraucht, ist das Windows Betriebssystem sicherlich vollkommen ausreichend. Softwareentwickler werden die unabhängige Plattform Linux bevorzugen. Wer dagegen im Bereich Medienentwicklung, -bearbeitung und -verbreitung tätig ist, wird wahrscheinlich eher auf ein Apple-Produkt zurückgreifen. Zum anderen ist es abhängig von einem gewissen Modetrend und Markenaffinität, denn gerade die Apple-Produkte wirken einfach eleganter und stilvoller als die der Konkurrenten.
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