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Laufräder (1 - 30 von 597)

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Altersempfehlung ab (Jahren)

Das Mindestalter bezeichnet das Alter, ab dem Kinder ein bestimmtes Spielgerät oder Werkzeug benutzen können. Die Einschätzung ist abhängig von Körpergröße, Kraft oder der geistigen Entwicklung.

Max. Belastbarkeit
Max. Belastbarkeit

Die maximale Belastbarkeit gibt an, wie schwer das Kind bei der Benutzung höchstens sein sollte, um eine sichere Verwendung zu gewährleisten.

Min. Körpergröße
Min. Körpergröße

Die Mindestgröße bezeichnet die Mindestkörpergröße, die eine Person für die Benutzung eines bestimmten Gerätes haben sollte. Als Richtwert hilft diese Angabe bei der Auswahl der richtigen Geräteabmessungen.

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PUKY LR 1L rot (4003)
Altersempfehlung ab (Jahren)
3.0 Jahre
Max. Belastbarkeit
25 kg
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90 cm
ab63,95 * 15 Preise vergleichen
PUKY LR 1L Br 2015 kiwi (4035)
Altersempfehlung ab (Jahren)
3.0 Jahre
Max. Belastbarkeit
25 kg
Min. Körpergröße
90 cm
ab79,90 * 8 Preise vergleichen
Kettler Run 8 Zoll Girl lila (T04075-0010)
Altersempfehlung ab (Jahren)
2.0 Jahre
Max. Belastbarkeit
50 kg
Gesamtgewicht
3 kg
ab39,46 * 7 Preise vergleichen
PUKY LR Ride 2015 orange (4081)
Altersempfehlung ab (Jahren)
3.0 Jahre
Max. Belastbarkeit
25 kg
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90 cm
ab139,99 * 14 Preise vergleichen
PUKY LR M blau (4055)
Altersempfehlung ab (Jahren)
2.0 Jahre
Max. Belastbarkeit
25 kg
Min. Körpergröße
85 cm
ab58,90 * 9 Preise vergleichen
PUKY LR 1L Br ocean blue (4036)
Altersempfehlung ab (Jahren)
3.0 Jahre
Max. Belastbarkeit
25 kg
Min. Körpergröße
90 cm
ab77,26 * 11 Preise vergleichen
PUKY LR 1L 2015 ocean blue (4006)
Altersempfehlung ab (Jahren)
3.0 Jahre
Max. Belastbarkeit
25 kg
Min. Körpergröße
90 cm
ab66,89 * 10 Preise vergleichen
PUKY LR M kiwi (4058)
Altersempfehlung ab (Jahren)
2.0 Jahre
Max. Belastbarkeit
25 kg
Min. Körpergröße
85 cm
ab64,95 * 8 Preise vergleichen
PUKY LR 1L Br gelb (4034)
Altersempfehlung ab (Jahren)
3.0 Jahre
Max. Belastbarkeit
25 kg
Min. Körpergröße
90 cm
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PUKY LR M 2016 rot (4053)
Altersempfehlung ab (Jahren)
2.0 Jahre
Max. Belastbarkeit
25 kg
Min. Körpergröße
85 cm
ab59,90 * 13 Preise vergleichen
PUKY LR 1L Br rot (4033)
Altersempfehlung ab (Jahren)
3.0 Jahre
Max. Belastbarkeit
25 kg
Min. Körpergröße
90 cm
ab75,99 * 14 Preise vergleichen
Pinolino Lino (239471)
Altersempfehlung ab (Jahren)
2.0 Jahre
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Roba Flowers oder Flames Bike (97011)
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1.0 Jahre
Max. Belastbarkeit
25 kg
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5 kg
ab85,15 * 6 Preise vergleichen
Early Rider Alley Runner 12 silber (ER0051)
Altersempfehlung ab (Jahren)
2.0 Jahre
Max. Belastbarkeit
25 kg
Min. Körpergröße
96 cm
ab149,90 * 6 Preise vergleichen
PUKY LR 1L lovely pink (4010)
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3.0 Jahre
Max. Belastbarkeit
25 kg
Min. Körpergröße
90 cm
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Kettler Speedy rot (08715-600)
Altersempfehlung ab (Jahren)
2.0 Jahre
Max. Belastbarkeit
50 kg
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3 kg
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PUKY LR 1L Br 2015 Capt'n Sharky blau (4038)
Altersempfehlung ab (Jahren)
3.0 Jahre
Max. Belastbarkeit
25 kg
Min. Körpergröße
90 cm
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PUKY LR XL schwarz (4050)
Altersempfehlung ab (Jahren)
3.0 Jahre
Max. Belastbarkeit
25 kg
Min. Körpergröße
95 cm
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Hudora Koolbike Boy (10810)
Altersempfehlung ab (Jahren)
3.0 Jahre
Max. Belastbarkeit
35 kg
Gesamtgewicht
3 kg
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PUKY LR M gelb/schwarz (4054)
Altersempfehlung ab (Jahren)
2.0 Jahre
Max. Belastbarkeit
25 kg
Min. Körpergröße
85 cm
ab59,90 * 3 Preise vergleichen
PUKY LR M Plus kiwi (4073)
Altersempfehlung ab (Jahren)
2.0 Jahre
Min. Körpergröße
85 cm
Gesamtgewicht
4 kg
ab67,90 * 8 Preise vergleichen
PUKY LR M flieder (4059)
Altersempfehlung ab (Jahren)
2.0 Jahre
Max. Belastbarkeit
25 kg
Min. Körpergröße
85 cm
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PUKY LR 1L Br flieder (4032)
Altersempfehlung ab (Jahren)
3.0 Jahre
Max. Belastbarkeit
25 kg
Min. Körpergröße
90 cm
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Prophete Lernrad 12 rot/gelb (2026)
Altersempfehlung ab (Jahren)
3.0 Jahre
Min. Körpergröße
90 cm
Farbe
gelb, rot
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VTech Baby Motorrad 2-in-1 rot/gelb (181704)
Altersempfehlung ab (Jahren)
1.0 Jahre
Gesamtgewicht
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Farbe
blau, gelb, rot
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PUKY LR 1L Br 2012 Prinzessin Lillifee (4039)
Altersempfehlung ab (Jahren)
3.0 Jahre
Max. Belastbarkeit
25 kg
Min. Körpergröße
90 cm
ab80,95 * 13 Preise vergleichen
sigikid Racing Crocodile grün (38582)
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2.0 Jahre
Max. Belastbarkeit
25 kg
Gesamtgewicht
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Kettler Run 10 Girl (0T04065-0030)
Altersempfehlung ab (Jahren)
2.0 Jahre
Max. Belastbarkeit
50 kg
Gesamtgewicht
4 kg
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Bikestar Bike 10er Sport pink/weiß (RU-10-ST-PKWE)
Altersempfehlung ab (Jahren)
2.0 Jahre
Max. Belastbarkeit
50 kg
Min. Körpergröße
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Pinolino Charlie 4-in-1 (239426)
Altersempfehlung ab (Jahren)
1.5 Jahre
Max. Belastbarkeit
25 kg
Gesamtgewicht
3 kg
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Ratgeber

Wissen Kompakt

Jeder fängt einmal klein an. Bevor ein Kind auf ein Fahrrad steigen und stolz die Feldwege entlangfahren kann, sollte es zunächst einmal das Halten des Gleichgewichtes auf 2 Rädern erlernen.

Vor einigen Jahren wurde dazu noch zum Dreirad oder Roller gegriffen, mittlerweile fällt die Wahl vieler Eltern jedoch auf ein Laufrad für ihr Kind.

Wissenswert

Das erste Laufrad, auch bekannt als Laufmaschine, wurde 1817 in Frankreich patentiert. 

Karl Drais erfand das „Vélocipède“, welches anstelle eines Lenkers nur Armstützen aufwies, womit das Lenken in eine bestimmte Richtung noch nicht möglich war. 

Heutzutage kennt man die Laufmaschine auch als „Draisine“.

Ein Laufrad besitzt, im Gegensatz zu einem Fahrrad, kein Antriebssystem, sondern wird durch das Abstoßen der Füße vom Boden in Bewegung gesetzt.

Das Laufrad ist das erste „Einspur-Fahrzeug“, welches schon früh von den ganz Kleinen gerne genutzt wird. Spielerisch fördert es den Gleichgewichtssinn und die Koordination und bereitet Ihr Kind somit optimal auf das spätere Aufsitzen auf ein größeres Fahrrad vor.

Damit Sie das ideale Laufrad für Ihr Kind finden und ihm somit einen erfolgreichen Start in die Radwelt ermöglichen, haben wir nachfolgend in unserem Kaufberater die wichtigsten Entscheidungsmerkmale für den Kauf eines Laufrads auf einen Blick zusammengestellt.

 


 

Kaufberater

Inzwischen werden Laufräder für Kinder in vielen verschiedenen Ausführungen angeboten. Dabei unterscheiden sich die Modelle nicht nur in ihrer Form oder Farbe, sondern variieren auch in der Ausstattung und dem verwendeten Material. Für jede Zielgruppe ist bei diesem breitgefächerten Angebot das passende Modell dabei.

Um Ihrem Kind möglichst viel Freude am Umgang mit dem neuen Laufrad zu schenken, ist es daher wichtig, dass Sie beim Kauf auf gewisse Eigenschaften und Faktoren achten.

Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen

Beachten Sie beim Kauf eines Kinder-Laufrads vor allem folgende Gesichtspunkte:

 

  • Bedenken Sie die Eigenständigkeit Ihres Kindes.
    ​Der Einsatz eines Laufrads hängt von dem Entwicklungsstand des Kindes ab. Es lässt sich kein genauer Zeitpunkt festlegen, ab dem ein Kind in der Lage ist, selbstständig und sicher mit einem Laufrad umzugehen. Daher ist es wichtig, dass Sie als Eltern einschätzen, ab wann Ihrem Kind ausreichendes Vertrauen in dem Aspekt der sicheren Nutzung entgegengebracht werden kann.

 

  • Achten Sie bei der Wahl eines Laufrads auf die Körpergröße Ihres Kindes.
    Die Größe des Kindes ist generell ein entscheidender Faktor bei der Wahl eines geeigneten Laufrads. Ein sicherer Einsatz des Laufrads wird nur gewährleistet, wenn es der Körpergröße des Kindes angemessen gewählt ist.

 

  • Ein weiterer wichtiger Punkt  ist zudem die Bodenbeschaffenheit.
    Verschiedene Einsatzgebiete verlangen nach unterschiedlichen Bereifungen eines Laufrads. Daher ist es sinnvoll, sich vor dem Kauf bewusst zu machen, in welchen Situationen das Laufrad genutzt werden soll. Ist es für Familienausflüge an der frischen Luft gedacht, eignet sich eine Luftbereifung; bei glatten Untergründen in der Wohnung, empfehlen sich Vollgummi-Modelle.

 


 

Laufrad-Typen

Das Angebot an Kinder-Laufrädern ist sehr umfangreich. Damit Sie einen Überblick erhalten, informieren wir Sie über die jeweiligen Laufrad-Typen zunächst ausgehend vom verwendeten Rahmenmaterial.

Auf den Punkt!

Holz-Laufräder gelten als die Klassiker unter den Kinderfahrzeugen. Sie werden von Eltern aufgrund ihres natürlichen Materials geschätzt. 

Metall-Laufräder sind aufgrund ihrer Beschichtung witterungsbeständig und langlebig. 

Kunststoff-Laufräder sind besonders leicht und können daher schon ab dem 1. Lebensjahr verwendet werden.

 


 

Holz-Laufräder – Die Klassischen

Als Einsteiger-Modelle eignen sich Holz-Laufräder sehr gut. In der Regel haben Kinder zwischen 2-3 Jahren großen Spaß an den kleinen Holz-Bikes. Einige Modelle bieten sogar die Möglichkeit, den Holzrahmen an die Größe des Kindes anzupassen. So können Kinder das Laufrad über einen längeren Zeitraum hinweg nutzen.

Holz-Laufräder gibt es in vielen verschiedenen Designs, jedoch besteht der Rahmen stets aus Holz. Dazu wird hauptsächlich massive Birke, Fichte oder Kiefer verwendet. Obwohl Holz-Laufräder meist mit einer schlagfesten Lackierung überzogen sind, um das Fahrzeug vor äußeren Einflüssen zu schützen, sollten Sie das wenig witterungsfeste Material dennoch vor Nässe schützen.

Viele Holz-Laufräder-Modelle bestehen nahezu komplett aus Holz. Jedoch ist in den meisten Fällen auch bei diesen Laufrädern der Sitz gepolstert. Für einen sicheren Griff sorgen gummierte Lenkergriffe. Runde Sicherheitsgriffe an den Lenker-Enden fungieren im Falle eines Sturzes als sicherer Prallschutz.

Bedenken Sie

Eine gepolsterte Lenkerstange mit gummierten Sicherheitsgriffen schützt das Kind bei Stürzen vor Verletzungen.Blanke Holzgriffe können bei einem Sturz splittern oder abbrechen.

Holz-Laufräder besitzen mit Luft gefüllte Reifen aus Gummi. Viele Hersteller verwenden jedoch Holzscheiben als Speichen-Ersatz, da diese ein geringeres Verletzungsrisiko als herkömmliche Speichen darstellen. Holzscheiben können das Einklemmen der Finger zwischen den einzelnen Speichen verhindern.

Nähere Informationen zu den verschiedenen Reifenarten und dem Zubehör von Kindelaufrädern finden Sie in den entsprechenden Rubriken.

Holz-Laufräder gibt es in vielen verschiedenen Design-Ausführungen.

Alle Vor- und Nachteile eines Holz-Laufrads finden Sie nachfolgend in einer Pro-/Contra-Tabelle.

Pro
  • Einfache Entsorgung
  • Langlebig
  • Umweltfreundlich Verstellbare Sitzhöhe (bei einigen Modellen)
Contra
  • Keine verstellbare Lenkerhöhe 
  • Schweres Material
  • Witterungsanfällig

 


 

Metall-Laufräder – Die Sportlichen

Grundsätzlich wird ein Laufrad von einem Kind meist im Zeitraum zwischen 2 und 4 Jahren genutzt. Kinder wachsen in dieser Zeit schnell. Daher ist die Höhenverstellbarkeit des Sattels und der Lenkerstange ein großer Vorteil von Metall-Laufrädern. Die individuelle Anpassung des Laufrads an die Größe des Kindes ermöglicht, dass es dieses Laufrad über Jahre hinweg nutzen kann.

Tipp

Durch die Anpassungsoption von Sattel- und Lenkerhöhe können mehrere Kinder einer Familie dasselbe Laufrad nutzen.

Metall-Laufräder gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und Farben. Sie sind durch die meist knalligen Lackierungen des Stahlrohr-Rahmens besonders auffällig. Das sehr stabile Gerüst wird durch die Lack- und Acrylbeschichtung zudem vor äußeren Einflüssen wie Kratzern geschützt und ist somit sehr langlebig.

Da der Stahlrohr-Rahmen im Inneren hohl ist, ist das Gewicht eines Metall-Laufrades sehr gering. Das erleichtert dem Kind den Umgang mit dem Rad.

Gummierte Sicherheitsgriffe sowie ein Lenkerprallschutz schützen Ihr Kind und das Laufrad bei Stürzen vor Verletzungen und Schrammen.

Nützlich bei Metall-Laufrädern ist das Trittbrett. Durch diesen tiefen Einstieg wird Ihrem Kind das Aufsteigen auf das Laufrad erleichtert. Das ist gerade für die ganz kleinen Fahrer ein enormer Vorteil. 

 Viele Laufräder besitzen bereits einen Seitenständer – wenn nicht, kann er oftmals als Zubehörartikel nachgerüstet werden. Der Seitenständer ermöglicht es, das Laufrad zu parken, ohne dass es umkippt.

In unserem Kaufberater finden Sie unter dem Punkt Zubehör weitere Informationen zu den jeweiligen Ausstattungsartikeln.

Achtung!

Verletzungsgefahr durch Speichen-Räder!

Metall-Laufräder verfügen in der Regel über Räder mit Speichen. Um Ihr Kind vor Verletzungen, wie eingeklemmten Fingern oder Quetschungen, zu schützen, weisen Sie es vor dem Gebrauch auf die möglichen Risiken hin.

Nachfolgend finden Sie alle Vor- und Nachteile eines Metall-Laufrads in einer Pro-/Contra-Übersicht.

Pro
  • Leichtes Material
  • Verstellbare Sattel- und Lenker-Höhe
Contra
  • Verletzungsgefahr

 


 

Kunststoff-Laufräder – Die Leichten

Erstfahrzeuge für Kleinkinder im Alter von 1-2 Jahren sind zumeist aus Kunststoff gefertigt. Da das Laufrad durch einen Kunststoff-Rahmen besonders leicht ist, lässt es sich sehr einfach bedienen.

Ein weiterer Vorteil von Kunststoff-Laufrädern ist, dass sie sich leicht reinigen lassen. Zudem sind sie aufgrund des glasfaserverstärkten Kunststoffes sehr strapazierfähig.

Achtung!

Scharfe Kanten stellen eine Verletzungsgefahr dar!

Achten Sie beim Kauf eines Kunststoff-Laufrads auf eine gute Verarbeitung der Materialien. Es dürfen keine scharfen Ecken und Kanten vorhanden sein, an denen sich Ihr Kind verletzen könnte.

Kunststoff-Laufräder werden in der Regel ohne weiteres Zubehör wie einer Handbremse oder einem Seitenständer produziert, da dieses für ein Kleinkind nicht relevant ist.

 

Jedoch sollten Sie beim Kauf eines Kunststoff-Laufrades auf die nötige Sicherheitsausstattung Wert legen. Dazu zählen unter anderem ein Prallschutz an den Lenker-Enden sowie ein ergonomisch geformter Sitz.

 

Kunststoff-Laufräder besitzen je nach Modell offene oder geschlossene Räder. Für kleinere Kinder sind Laufräder mit geschlossenen Kunstsoff-Radscheiben allerdings empfehlenswerter, da von ihnen eine geringere Verletzungsgefahr ausgeht. Bei offenen Speichen-Rädern besteht die Gefahr, dass das Kind in die Speichen fasst und sich darin die Finger einklemmt.

 

Die Vor- und Nachteile eines Kunststoff-Laufrads haben wir nachfolgend für Sie zusammengetragen.

Pro
  • Einfache Handhabung
  • Geringes Gewicht 
  • Einfache Reinigung 
  • Strapazierfähigkeit
Contra
  • Geringe Tragkraft
  • Selten höhenverstellbar

 


 

Reifen

Reifen für Laufräder sind in 2 verschiedenen Ausführungen erhältlich: 

 

Beide Bereifungsarten haben Ihre Vor- und Nachteile. Vorwegzunehmen ist: Den einen optimalen Reifen für jede Bodenbeschaffenheit gibt es nicht.

 


 

Vollgummi-Bereifung

Der entscheidende Vorteil von Gummi-Reifen ist, dass sie enorm stabil sind und daher nur schwer beschädigt werden können. Allerdings federn die Reifen dadurch auch sehr hart ab, was das Fahren auf unebenem Boden erschwert und unangenehm gestaltet.

Laufräder mit Vollgummi-Bereifung eignen sich folglich besonders für das Fahren auf glatten Untergründen wie etwa einem Wohnungsflur. Gummi-Reifen schützen auf solchen Untergründen vor dem Driften und Wegrutschen des Laufrads.

 


 

Luft-Bereifung

Laufräder mit Luft-Bereifung zeichnen sich durch eine weiche Abfederung aus, was es Kindern leicht macht, sie zu steuern. Durch diese positive Eigenschaft sind luftgefüllte Reifen auf so gut wie allen Untergründen einsetzbar.

Der einzige Nachteil von Luft-Bereifungen ist die hohe Pannen-Anfälligkeit, da sie leicht beschädigt werden können. 

Wissenswert

Der Großteil aller Laufräder ist mittlerweile mit Luft-Bereifung ausgerüstet.

 


 

Reifengröße

Die Reifengröße wird grundsätzlich in Zoll (“), dem Maß für den Reifendurchmesser, angegeben. Räder von Laufrädern besitzen meist eine Größe von 8, 10 oder 12 “ (Zoll).

Ist Ihr Kind noch sehr jung und erst seit kurzem auf den Beinen unterwegs, sollten Sie zunächst einmal zu einem Laufrad mit 8-Zoll-Reifen greifen. Die Größe der Räder ist wie die Größe des Laufrads selbst nicht vom Alter des Kindes abhängig, sondern sollte passend zu der Körpergröße gewählt werden.

Wie Sie die ideale Laufrad-Größe für Ihr Kind ermitteln, erfahren Sie in unserem Kaufberater in der Rubrik Rahmengrößen.

Die nachfolgende Übersicht hilft Ihnen, die geeignete Reifengröße für Ihr Kind zu finden.

 

Alter des Kindes Körpergröße Räder des Laufrads
12-15 Monate  bis 85 cm

8- oder 10-Zoll-Räder 

(je nach Körpergröße) 

15-24 Monate bis 92 cm

10- oder 12-Zoll-Räder 

(je nach Körpergröße) 

24-36 Monate ab 93 cm 12-Zoll-Räder

 


 

Rahmengrößen

Grundsätzlich gilt, dass Kinder zwischen 2-3 Jahren das richtige Alter haben, um mit einem Laufrad die Gegend zu erkunden. Es kommt hierbei allerdings nicht nur auf das Alter des Kindes an, sondern primär auf dessen körperlichen und motorischen Entwicklungsstand. 

 

Auf den Punkt!

Ihr Kind muss ein gutes Stehvermögen besitzen und sicher gehen können, bevor es mit dem Laufradfahren beginnen kann.

Für die Sicherheit, sollte ein Laufrad auf die Größe des Kindes abgestimmt sein:

 

  • Aufrechte Haltung
    ​Ihr Kind sollte möglichst aufrecht auf dem Laufrad sitzen und dabei mit leicht angewinkelten Armen die Lenkgriffe umfassen können.

 

  • Boden berühren
    ​Sobald Ihr Kind eine bequeme Sitzhaltung auf dem Laufrad eingenommen hat, muss es mit den Füßen den Boden berühren können. Berühren bedeutet, dass Ihr Kind die Füße komplett auf dem Boden abstellen kann.

 

  • Beine angewinkelt
    Die Beine sollten während der Fahrt mit dem Laufrad angewinkelt sein, sodass sich Ihr Kind vom Boden abstoßen kann.

 

Die richtige Größe eines Laufrads kann ebenfalls ermittelt werden, indem Sie die Schrittlänge Ihres Kindes sowie die Sitzhöhe des Laufrads abmessen. So messen Sie richtig:

 

  • Schrittlänge Ihres Kindes
    Gemessen wird diese von der Fußsohle bis zum Schritt.

 

  • Sitzhöhe
    Gemessen wird von der niedrigsten Sattelhöhe bis zum Boden.

 

  • Schrittlänge mit Sitzhöhe vergleichen
    Der Schrittlängen-Wert sollte mindestens 2 cm größer sein als der Sitzhöhen-Wert.

 

Folgende Übersicht bietet Ihnen eine Orientierungshilfe für die Wahl eines für Ihr Kind geeigneten Laufrads:

 

Alter Körpergröße Schrittlänge Maximale Sitzhöhe
12-15 Monate 86 cm 33 cm 31 cm
15-24 Monate 92 cm  37 cm 35 cm
24-36 Monate 98 cm 40 cm 38 cm
36-48 Monate 104 cm 44 cm 42 cm

 


 

Lenkeinschlagsbegrenzung

Die Lenkeinschlagsbegrenzung ist eine viel diskutierte Eigenschaft, die einige Laufräder aufweisen, einige jedoch nicht. Durch eine Lenkeinschlagsbegrenzung am Laufrad ist es nur bis zu einem bestimmten Grad möglich, den Lenker zu drehen. Dabei kann der Lenkeinschlag bei einem Laufrad mit Begrenzung von 25°-55° variieren.

Grundsätzlich wird für kleinere Kinder ein geringerer Lenkeinschlag gewählt, da mit zunehmendem Lenkeinschlag das Risiko von Stürzen und Verletzungen steigt. Je größer der Spielraum für Richtungswechsel ist, umso schneller gerät Ihr Kind mit dem Laufrad ins Schlingern und fällt.

Ihr Kind muss zunächst ein Gefühl für die Steuerung des Laufrads entwickeln. Aufgrund mangelnder Erfahrung und Übung wird oft durch ruckartige Bewegungen der Lenker in einen ungünstigen Winkel gebracht – das Laufrad fällt dann um. In solchen Situationen ist eine Lenkeinschlagsbegrenzung nützlich, da sie größere Stürze verhindert.

Alle Vor- und Nachteile einer Lenkeinschlagsbegrenzung finden Sie in einer Pro-/Contra-Liste im Überblick.

Pro
  • Sicheres Kurvenfahren
  • „Verreißen“ des Lenkers wird vermieden
Contra
  • Keine Vorbereitung aufs Fahrradfahren 
  • Verletzungsgefahr bei Stürzen

 


 

Zubehör

Für Laufräder gibt es zahlreiches Zubehör – wie etwa die Sicherheitsausstattung, praktische Ergänzungen und spaßbringende Extras. Um Ihnen einen Überblick über das Angebot zu verschaffen, finden Sie nachfolgend eine Übersicht über mögliches Zubehör für das Laufrad Ihres Kindes:

 

  • Handbremse
    Eine Handbremse am Laufrad ist bis zu einem Alter von 3 Jahren nicht notwendig, da den Kleinen die nötige Kraft fehlt, um diese bedienen zu können. Je älter und größer Ihr Kind wird, umso ratsamer ist die Montage einer Handbremse, sodass Ihr Kind bei Bedarf effektiv bremsen kann. Bei vielen Laufrädern ab 3 Jahren ist eine Handbremse bereits integriert.

 

  • Klingel
    Kinder machen besonders gerne auf sich aufmerksam. Eine Klingel ist daher eine optimale Ergänzung für jedes Laufrad. Sie bringt Ihrem Kind nicht nur eine Menge Spaß, sondern dient gleichzeitig auch der Verkehrssicherheit. Klingeln lassen sich nachträglich an den Laufradlenker montieren.
Wissenswert

Kleine Kinder haben oftmals noch nicht genügend Kraft, um die Klingel richtig zu bedienen. Für solche Fälle eignen sich Hupen, die einen Ton erzeugen, wenn sie gedrückt werden.

  • Laufradtasche
    Laufradtaschen werden am Rahmen des Laufrads befestigt und sind äußerst praktisch, um eine Trinkflasche oder kleines Spielzeug zu transportieren.

 

  • Lenkerprallschutz
    Der Lenkerprallschutz wird in der Mitte der Lenkerstange angebracht. Ihr Kind wird damit, wie der Name schon sagt, vor Verletzungen beim Aufprallen auf den Lenker geschützt. Bei Laufrädern aus Metall ist so gut wie immer ein Lenkerprallschutz integriert. 

 

  • Lenkertasche
    Das Laufrad dient den Kindern nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern auch als Spielzeug. Lenkertaschen bieten zusätzlichen Stauraum für Spielsachen.

 

  • Licht
    Grundsätzlich ist es möglich, eine Beleuchtung an ein Laufrad zu montieren, es ist jedoch keine Pflicht. Falls Sie ein Licht an der Lenkerstange befestigen möchten, achten Sie darauf, dass bei Stürzen keine Verletzungsgefahr durch dieses besteht.
Tipp

Um eine mögliche Verletzungsquelle zu vermeiden, eigenen sich LED-Fahrrad-Beleuchtungen aus Silikon. Diese sind einfach zu montieren und besitzen keine harten oder spitzen Ecken und Kanten.

  • Helm
    Der Helm schützt den Kopf vor schwerwiegenden Kopfverletzungen. Laut dem ADAC München lässt sich das Risiko einer Kopfverletzung durch das Tragen eines Helmes um bis zu 65 % senken. Nutzen Sie daher immer einen passenden Fahrradhelm für Ihr Kind. 

 

  • Seitenständer
    Mit einem Seitenständer am Laufrad kann Ihr Kind das Laufrad parken, anstatt es irgendwo anzulehnen oder es auf den Boden umkippen zu lassen. Das schult spielerisch den achtsamen Umgang mit Eigentum.

 


 

Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Was Sie schon immer zur Verwendung von Laufrädern wissen wollten, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlungen basieren hierbei auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von Laufrädern.

Alter

Ab welchen Alter kann mein Kind ein Laufrad nutzen?

Ein festgelegtes Alter gibt es nicht. Es ist wichtig, dass das Kind einen eigenständigen sicheren Stand hat und sicher gehen kann. Daher spricht man in der Regel von einem Einstiegsalter zwischen 2 und 3 Jahren. Laufräder aus Kunststoff können schon etwas früher Verwendung finden, da sie leichter und damit einfacher zu lenken sind.

Bleiben Sie bei den ersten Fahrversuchen stets an der Seite Ihres Kindes, um die Geschwindigkeit und die Richtung kontrollieren zu können.

 

Gibt es Laufräder für Erwachsene?

Laufräder für Erwachsene gibt es tatsächlich. Sie sind zwar nicht so weit verbreitet wie Kinder-Laufräder, allerdings erfüllen sie besonders in der Heil- und Sonderpädagogik sehr nützliche Zwecke:

 

  • Positive Bewegungserfahrung
    Laufräder für Erwachsene bieten Menschen mit körperlichen Einschränkungen die Chance, sich in der Natur relativ frei fortbewegen zu können.

 

  • Lernerfahrung
    Erwachsene, die das Fahrradfahren nie gelernt haben und sich nicht gleich zu Beginn auf ein normales Rad trauen, haben die Möglichkeit mithilfe eines Laufrads ein Gefühl für das Radfahren zu bekommen.
Wissenswert

Nicht nur Kinder müssen den Umgang mit einem Laufrad lernen. Auch Erwachsene werden durch das Fahren sowohl geistig als auch körperlich gefördert.

Ein Laufrad für Erwachsene zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:

 

  • Ergonomisch geformter Sattel
    ​Gerade für ältere Personen ist ein guter Sitz das A und O. Er sorgt für Stabilität und verschafft somit ein angenehmes Bewegungserlebnis.

 

  • Höhenverstellbarer Sattel und Lenker
    Durchschnittliche Erwachsenen-Laufräder weisen eine veränderbare Schrittlänge von 30-105 cm auf.

 

  • Integrierte Bremsen
    ​Im Gegensatz zu Kleinkindern können Erwachsene eine Handbremse bedienen und verfügen über die nötige Muskelkraft.

 

  • Luftgefüllte Reifen
    ​Erwachsenen-Laufräder werden ausschließlich mit luftgefüllten Reifen produziert, da sie zur Verwendung in der Natur und somit auf unebenen Untergründen gedacht sind.

 

  • Maximale Tragkraft
    Gute Erwachsenen-Laufräder besitzen je nach Modell und Bereifung bis zu 170 kg Tragkraft.

 

Alternativen  

Gibt es Alternativen zum Laufrad? 

Kinder haben auch schon vor dem Einsatz eines Laufrads die Möglichkeit, ihren natürlichen Bewegungsdrang zu unterstützen. Erstfahrzeuge für Kinder ab 1 Jahr nennt man Rutscher, Sitz-Roller oder Lauflernrad.

Auf den Punkt!

Lauflern-Fahrzeuge besitzen immer 4 Räder.

Das garantiert einen festen Stand des Fahrzeugs und gibt dem Kind ein sicheres Fahrgefühl.

Nicht nur dem Bewegungsdrang des Kindes kommt ein Lauflern-Fahrzeug entgegen. Es unterstützt daneben die Entwicklung der folgenden Eigenschaften:

 

  • Gleichgewichtssinn
    ​Das Laufradfahren ab dem 1. Lebensjahr schult den Gleichgewichtssinn Ihres Kindes und regt die eigene Körperwahrnehmung an.

 

  • Koordination
    Das Lenken und das Zusammenspiel von Ober- und Unterkörper fördern die Koordination Ihres Kindes.

 

  • Muskulatur
    Das Abstoßen der Füße vom Boden stärkt die Beinmuskulatur Ihres Kindes und es entwickelt spielerisch motorische Fähigkeiten.

 

Ausstattung

Benötigt ein Laufrad eine Bremse?

Im Laufrad-Nutzungsalter zwischen dem 2. und 3. Lebensjahr ist es nicht sinnvoll, eine Handbremse am Laufrad zu montieren. Kleinkindern fehlt meist noch die nötige Kraft, um eine Handbremse effektiv zu bedienen. Außerdem ist ihre Koordinations-Fähigkeit noch nicht ausreichend ausgeprägt, um mehrere Bewegungsabläufe gleichzeitig auszuführen.

 

Sobald Ihr Kind älter und größer wird und das Laufrad weiterhin nutzen möchte, ist es sinnvoll, eine Handbremse an das Laufrad zu montieren. Durch die Gewichtszunahme des Kindes erhöht sich bei der Nutzung automatisch die Geschwindigkeit des Laufrades. Eine Handbremse bietet in dieser Situation individuelle Kontrolle.

Achtung!

Verlassen Sie sich nicht auf den effektiven Einsatz der am Laufrad angebrachten Bremse.

Kinder schätzen Gefahren anders ein. Weisen Sie Ihr Kind daher auf mögliche Gefahrensituationen hin (abschüssiges Gelände, befahrene Straßen).

 

Ist eine Beleuchtung am Laufrad vorgeschrieben?

Laufräder müssen nicht über eine Beleuchtung verfügen, da Sie aufgrund ihrer Reifengröße als Spielfahrräder gelten und maximal auf dem Fußweg benutzt werden dürfen.

Grundsätzlich ist es möglich und dient gleichzeitig der Sicherheit Ihres Kindes, ein Licht an einem Laufrad zu befestigen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Beleuchtung sicher montiert ist und keine potenzielle Gefahrenquelle bei Stürzen darstellt.

 

Welche Reifen eignen sich am besten für ein Laufrad?

Den einen idealen Reifen für alle Gelegenheiten und Erkundungstouren gibt es nicht. Es ist immer entscheidend, auf welchem Untergrund das Laufrad eingesetzt werden soll.

 

Zur Auswahl stehen:

 

  • Gummi-Reifen
    Diese eignen sich besonders für ebene Untergründe wie Laminat oder Fliesen.

 

  • Luftgefüllte-Reifen
    Diese eignen sich für einen Ausflug in die Natur.

Lesen Sie mehr zu dem Thema Reifen in unserem Kaufberater.

 

Geschichte

Wer hat das Laufrad erfunden?

Das Laufrad fand seinen Ursprung im 19. Jahrhundert. Karl Drais erfand 1817 in Frankreich das „Vélocipède“ – eine Art Laufmaschine ohne Lenker, sondern nur mit Armstützen.

 

Geschlecht

Gibt es geschlechterspezifische Laufräder?

Eine geeignete Form sowie das passende Gewicht für das Alter des Kindes und eine dem Einsatzzweck entsprechende Bereifung sind die wichtigsten Punkte bei der Wahl eines Laufrads. Spezielle Laufräder für Mädchen oder Jungs gibt es nicht. Natürlich gibt es aber Ansprüche bei der Gestaltung des Laufrads, weshalb viele Hersteller ihre Modelle in verschiedenen Designs produzieren, sodass für jedes Kind das Richtige dabei ist.

Unter dem Punkt Zubehör finden Sie in unserem Kaufberater weitere passende Accessoires für ein individuelles Laufrad-Design.

 

Gewicht

Wie schwer darf ein Laufrad sein?

Grundsätzlich gilt: Je leichter ein Laufrad ist, desto einfacher ist es für Ihr Kind, es zu steuern.

Wissenswert

Lauflern-Fahrzeuge für Kinder unter 2 Jahren werden prinzipiell aus Kunststoff gefertigt. Diese sind besonders leicht, wodurch sie auch Kleinkinder problemlos nutzen können.

 

Laufräder für Kinder sollten nicht mehr als 5 kg wiegen, sodass ein sicherer Umgang damit gewährleistet werden kann.

Holz-Laufräder sind zwar sehr robust, dadurch jedoch auch schwerer. Einen Kompromiss bieten Metall-Laufräder. Diese sind durch den hohlen Stahlrohr-Rahmen leicht und robust zugleich.

 

Wie viel Tragkraft hat ein Laufrad?

Die Tragkraft eines Laufrads variiert zwischen 25 kg und 50 kg und ist vom jeweiligen Modell abhängig. Beachten Sie daher die Hinweise des Herstellers.

 

Größe

Gibt es mitwachsende Laufräder?

Viele Hersteller produzieren Laufräder mit höhenverstellbarem Sattel und höhenverstellbarer Lenkerstange. Dadurch kann die Größe des Laufrads individuell an die Körpergröße Ihres Kindes angepasst werden.

Wenn Sie sich für ein solches Modell entscheiden, achten Sie darauf, dass Sattel- und Lenkerhöhe für die Größe Ihres Kindes passend sind.

In der Inhaltsrubrik Rahmengrößen finden Sie in unserem Kaufberater weitere Informationen zu Laufrad-Größen und mitwachsenden Fahrzeugen.

 

Wie ermittle ich die richtige Rahmengröße?

Damit Ihr Kind sicher auf dem Laufrad sitzen kann, ist die richtige Rahmengröße des Bikes entscheidend. Die ideale Rahmengröße können Sie wie folgt ermitteln:

 

  • Schrittlänge Ihres Kindes
    Messen Sie die Schrittlänge von der Fußsohle bis zum Schritt.

 

  • Sitzhöhe
    Gemessen wird der Abstand zwischen dem Boden und der niedrigsten Sattelhöhe.

 

  • Schrittlänge mit Sitzhöhe vergleichen
    Der Schrittlängen-Wert sollte mindestens 2 cm größer sein als der Sitzhöhen-Wert.

 

Wie viel Zoll muss ein Kinder-Laufrad haben?

Kinder-Laufräder gibt es mit 8-, 10- und 12-Zoll-Reifen. Folgende Orientierungshilfe kann Ihnen bei der Wahl des geeigneten Laufrads helfen:

 

Alter des Kindes Körpergröße Räder des Laufrads
12-15 Monate  bis 85 cm

8- oder 10-Zoll-Räder 

(je nach Körpergröße) 

15-24 Monate bis 92 cm

10- oder 12-Zoll-Räder 

(je nach Körpergröße) 

24-36 Monate ab 93 cm 12-Zoll-Räder

Weitere Informationen zum Thema Reifen finden Sie in unserem Kaufberater unter dem Punkt Reifen.

Kosten

Wie viel kostet ein gutes Kinder-Laufrad?

Der Preis eines Laufrads ist immer von dem verwendeten Material, dem Hersteller sowie dessen Qualitätsstandard abhängig.

Laufräder aus Kunststoff sind für den etwas kleineren Geldbeutel am erschwinglichsten. Aufgrund ihres einfachen Aufbaus sind die leichten Laufräder nicht besonders tragfähig und eignen sich daher nur für Kleinkinder. Ab etwa 30 € ist man bei einem Kunststoff-Laufrad gut beraten.

Holz-Laufräder sind sehr robuste Fahrzeuge. Durch ihren Holz-Rahmen sind sie die umweltfreundlichste Variante und kosten um die 50 €.

Laufräder aus Metall sind aufgrund ihrer langen Lebensdauer und ihres leichten Gewichts sehr gefragt. Diese Qualität hat allerdings auch ihren Preis. Hochwertige Modelle sind ab 80 € erhältlich.

Einen Überblick über die verschiedenen Laufrad-Typen finden Sie in unserem Kaufberater.

Lernprozess

Wie lernt mein Kind das Laufradfahren?

Die wichtigste Regel lautet: Zwingen Sie Ihr Kind nicht dazu, das Laufradfahren so schnell wie möglich zu erlernen. Vermutlich wird Ihr Kind sich erst langsam an das neue Spielgefährt herantasten und es durch die Gegend schieben.

Übung macht den Meister!

Sobald Ihr Kind einmal den Sitz im Sattel gefunden hat, heißt es üben, üben, üben. Die Füße werden zu Beginn viel den Bodenkontakt suchen, um das Umkippen mit dem Laufrad zu vermeiden. Je sicherer sich Ihr Kind fühlt, desto seltener werden die Füße abgesetzt und umso größere Strecken wird es problemlos zurücklegen können.

Das Kind erlernt mit der Zeit das sichere Fahren. Lassen Sie Ihrem Kind dafür die notwendige Zeit, die es braucht.

Tipp

Üben Sie das Fahren zunächst auf ruhigeren Plätzen wie einem Feldweg oder einem leeren Spielplatz. Ihr Kind ist weniger abgelenkt und lernt den sicheren Umgang mit dem Laufrad.

Begleiten Sie Ihr Kind während der ersten Fahrversuche, um die Geschwindigkeit und die Richtung der Fahrt kontrollieren zu können.

 

Wie lange braucht mein Kind, um sicher Laufrad zu fahren?

Jedes Kind hat einen anderen Lernprozess und macht unterschiedlich schnell Fortschritte. Abhängig ist dies auch von den motorischen Fähigkeiten eines Kindes. Die größte Herausforderung beim Laufradfahren ist das Halten der Balance. Einige Kinder beherrschen diese Fähigkeit schon nach den ersten Übungsversuchen, andere erst nach ein paar Wochen. Zuwendung und Lob während der Laufrad-Fahrt bestärken Ihr Kind auch nach Stürzen, wieder aufzusitzen und es erneut zu versuchen.

Wichtig ist, dass Sie Geduld mit Ihrem Kind haben – es ist schließlich noch kein Meister vom Himmel gefallen. Sobald es sich sicher und wohl auf dem Laufrad fühlt, wird Ihr Kind Ihnen mit zunehmender Geschwindigkeit bei Spaziergängen vorausfahren.

Achtung!

Lassen Sie Ihr Kind nur auf sicheren Wegen fahren!

Zeigen Sie Ihrem Kind geeignete und sichere Wege, auf denen es mit seinem Laufrad fahren kann. Vermeiden Sie dabei Wege mit direktem Straßenverkehr und abschüssiges Gelände.

 

Nutzen

Warum ist ein Laufrad vor dem ersten Fahrrad sinnvoll?

Durch Laufräder erhalten bereits kleine Kinder die Möglichkeit, ihren Körper und ihren Gleichgewichtssinn kennenzulernen. Aber auch nachfolgende Fähigkeiten werden mithilfe eines Laufrads geschult:

 

  • Balance
    Um das Umkippen des Laufrads zu vermeiden, muss Ihr Kind seinen Körper während der Fahrt so einsetzen, dass es das Rad aufrecht halten kann.

 

  • Bewegungsapparat
    Durch regelmäßiges Laufradfahren wird die gesamte Muskulatur Ihres Kindes spielerisch beansprucht und angeregt.

 

  • Koordination
    Neben dem Abstoßen der Füße vom Boden müssen Kinder während der Fahrt lenken. Dieses Zusammenspiel von Augen, Händen und Füßen fördert die Körperbeherrschung Ihres Kindes.

 

  • Reaktionsvermögen
    Hindernisse auf dem Weg müssen von Ihrem Kind erkannt und umfahren werden. Dabei werden Reflexe trainiert und ein physikalisches Verständnis von Gegenständen, Tieren oder Personen erworben.

 

  • Soziale Prozesse
    Gemeinsames Spielen fördert das Sozialverhalten Ihres Kindes.

 

  • Wahrnehmung
    Die Bewegung in der Natur schult die visuelle Wahrnehmung sowie das räumliche Orientierungsvermögen Ihres Kindes.

 

 

Qualität

Was macht ein gutes Laufrad aus?

Um ein qualitativ hochwertiges Laufrad zu erhalten, sollten Sie folgende Faktoren bei einem Kauf berücksichtigen:

 

  • Ergonomie
    Achten Sie auf einen ergonomisch geformten Sattel. Dieser sorgt neben einer angenehmen Sitzposition Ihres Kindes für die nötige Stabilität und eine sichere Fortbewegung.

 

  • Höhenverstellbarkeit
    Um dem Kind lange Freude an dem neuen Laufrad zu garantieren, ist es sinnvoll, dass sowohl der Sattel als auch die Lenkerstange höhenverstellbar sind. 

 

  • Polsterung
    Gummierte Lenkergriffe und ein spezieller Aufprallschutz bieten optimalen Halt und schützen Ihr Kind bei Stürzen vor Verletzungen.

 

  • Verarbeitung
    Materialien wie Holz, Metall und Kunststoff sollten gut verarbeitet sein, sodass für Ihr Kind keine Verletzungsgefahr während der Nutzung besteht. Achten Sie vor allem auf splitterndes Holz und scharfkantige Stellen.
Wissenswert

Laufräder mit einem Güte-Siegel werden besonders geprüft.

Diese Prüfungen sind kostenpflichtig für den Hersteller. Deshalb verzichten viele darauf. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Laufräder ohne Siegel schlecht oder unsicher sind.

Sicherheit

Welchen Schutz braucht mein Kind auf dem Laufrad?

Ihr Kind muss nicht in Watte gepackt werden, wenn es mit dem Laufrad die Gegend erkunden möchte. Auf die eine oder andere Sicherheitsvorkehrung sollten Sie dennoch achten:

 

  • Kleidung
    Lange und widerstandsfähige Kleidung schützt Ihr Kind bei Stürzen vor kleineren Verletzungen.

 

  • Schoner
    Knie- und Ellenbogenschoner sind ein guter Schutz vor blutigen Knien und Ellenbogen sowie möglichen Prellungen.

 

  • Helm
    Der Fahrradhelm schützt Ihr Kind vor schwerwiegenden Kopfverletzungen.
Achtung!

Ohne Helm kann Ihr Kind bei Stürzen schwere Kopfverletzungen erleiden.

Der Kopf eines Kindes ist viel empfindlicher als der eines Erwachsenen. Nutzen Sie daher einen angemessenen Kopfschutz für Ihr Kind.

 

Wie finde ich den passenden Helm für mein Kind?

Die richtige Größe des Fahrradhelmes ist sowohl bei Kindern auch als bei Erwachsenen besonders wichtig. Um die ideale Helmgröße für Ihr Kind ermitteln zu können, müssen Sie zunächst dessen Kopfumfang messen.

Ein richtig sitzender Helm darf bei eingerastetem Verschluss nicht wackeln. Sinnvoll ist auch ein Einklemmschutz, damit die Haut des Kindes beim Schließen nicht einklemmen kann.

 

 

Umbau 

Welche Laufrad-Modelle lassen sich umbauen? 

Für Eltern, die Ihrem Kind in jeder Lebenslage ein geeignetes Gefährt zur Seite stellen wollen, gibt es im Handel praktische 3-in-1-Modelle. Laufräder dieser Art können in 3 verschiedenen Bauweisen verwendet werden:

 

  • Das Dreirad
    Ein zusätzliches Hinterrad sorgt für die nötige Stabilität des Fahrzeugs, wodurch es nicht umkippen kann. Der tiefe Einstieg ermöglicht Ihrem Kind ein leichtes Aufsitzen. Für Kinder, die noch etwas unsicher beim Gehen und beim Halten der Balance sind, ist diese Variante eine gute Einstiegsmöglichkeit. Ihr Kind bekommt ein Gefühl für die Bewegungsabläufe, welche später bei einem Laufrad erforderlich sind. Sobald es einen sicheren Gang hat, können Sie eines der Hinterräder abmontieren und aus dem Dreirad ein Laufrad machen.

 

  • Das Laufrad (Variante 1)
    Die erste Variante des Laufrads verfügt über einen tiefen Einstieg, welcher gerade zu Beginn des Laufradfahrens hilfreich ist. Er erleichtert Ihrem Kind das Aufsitzen auf den Sattel.

 

  • Das Laufrad (Variante 2)
    Der Rahmen lässt sich herausnehmen und umgedreht wieder einbauen. So erhalten Sie einen hohen Einstieg, welcher der zweiten Variante ein sportliches Aussehen verleiht. 
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