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Der Produkttyp eines Notebooks ist von der Ausstattung abhängig. Diese wiederum richtet sich nach der bevorzugten Anwendung. Erhältlich sind zum Beispiel schnelle Business-Notebooks, Gaming-Notebooks mit Hochleistungsgrafikkarten oder Multimedia-Notebooks für den universellen Einsatz.

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Display-Diagonale
Display-Diagonale

Die Display-Diagonale bezeichnet die Maße eines Displays, gemessen von einer Bildecke zur anderen. Die Display-Diagonale wird üblicherweise in Zoll angegeben, wobei 1 Zoll 2,54 cm entspricht Bei Notebooks ist die Beste Größe abhängig vom Verwendungszweck und Mobilität des Gerätes. Ist man zum Beispiel oft unterwegs und führt Office Anwendungen aus, sind häufig Bildschirme von 15" oder weniger ausreichend. Will man jedoch beispielsweise Filme schauen oder Bilder bearbeiten, sind Größen von mindestens 15" oder mehr von Vorteil.

Festplattenkapazität Gesamt
Festplattenkapazität Gesamt

Die Festplattenkapazität Gesamt gibt an, wie viel Speicherplatz aufaddiert im gesamten System verfügbar ist. Dies ist z.B. der Fall, wenn mehrere Festplatten verbaut sind.

Arbeitsspeicherkapazität
Arbeitsspeicherkapazität

Ist die Arbeitsspeicherkapazität besonders groß, kann der Computer eine Vielzahl an Daten zwischenspeichern, bevor sie von Prozessor oder Grafikkarte benötigt werden. Damit kann die Arbeitsgeschwindigkeit des Computers erhöht werden.

Betriebssystemfamilie
Betriebssystemfamilie

Die Betriebssystemfamilie gibt an, mit welchem Betriebssystemhersteller (z.B. Windows, Mac OS X, Suse Linux,..) das System ausgestattet ist. Hierdurch kann man nur eine bestimmte Richtung festlegen, statt exakt die Suchergebnisse auf einzelne Betriebsversionen zu beschränken.

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Produkttyp
Beim Kauf eines Notebooks sollte man sich im Vorfeld zunächst überlegen, welche Art von Laptop am besten für einen geeignet ist.

Für den mobilen Einsatz sind die sogenannten Ultrabooks besonders beliebt. Es handelt sich hierbei um ultra-dünne und leichte Modelle, welche mit einem Intel-Prozessor ausgestattet sind. Ferner kennzeichnen sich diese Modelle durch eine hohe Akku-Laufzeit. Die Geräte neuester Generation überzeugen oftmals mit einem Touchscreen und einer Sprachsteuerung.

Eine weitere interessante Alternative sind sogenannte Chromebooks. Diese Modelle haben Google Chrome OS als Betriebssystem und sind ideal fürs Surfen. Auch die Akku-Leistung soll bei diesen Geräten überdurchschnittlich sein.

Wer sein Notebook insbesondere zum Filme-Schauen, Bilder-Bearbeiten oder Surfen nutzen möchte, sollte zu einem Multimedia-Notebook greifen. Hier legen die Hersteller zumeist einen hohen Wert auf eine gute Display-Qualität. Für Spiele-Fans sind dagegen Gaming-Notebooks interessant. Allround-Modelle für den Alltag finden sich unter der Kategorie Familien-Notebook. Fürs Arbeiten im Büro ist ein sogenanntes Business-Notebook ideal.

Festplatten-Typ
Grundsätzlich dominieren zwei Festplatten-Typen das Feld. Die klassische HDD hält sich immer noch auf dem Markt, was insbesondere an den weitaus günstigeren Gigabyte-Preisen liegt. Zudem trumpfen die neuesten Modelle mit einer gesteigerten Datendichte und einer verbesserten Aufzeichnungstechnik.

Große Konkurrenz erhalten die HDD-Festplatten von der Solid State Drive. Diese Variante besitzt keine beweglichen Teile, wie rotierende Drehscheiben oder Spindelmotoren. Entsprechend arbeitet sie wesentlich leiser. Darüber hinaus erweisen sich die SSD-Festplatten als robuster und folglich langlebiger. Auch die Wärmeentwicklung dieser Modelle ist weitaus geringer.

CPU-Taktfrequenz und CPU-Kerne
Die CPU-Taktfrequenz bezeichnet die Rechenschritte, welche der Prozessor in einer Sekunde bewältigen kann. Dadurch erhält man Aufschluss darüber, wie hoch die Rechenleistung des Laptops ist und wie schnell dieser arbeitet. Die Taktfrequenz wird für gewöhnlich in GHz bemessen. Für den Alltag im Büro reichen zumeist 2 bis 2,5 GHz.

Vorteilhaft ist es unter Umständen auch, wenn ein Laptop über mehrere Prozessorkerne verfügt. Ein zusätzlicher Rechenkern steigert in vielen Situationen die gefühlte Geschwindigkeit des Computers. Wird der Rechner beispielsweise durch eine Anwendung stark ausgelastet, kann bei einem Dual-Core-Prozessor der zusätzliche Kern Reserven bieten.

Arbeitsspeicher
Ein flüssiges Arbeiten wird zudem durch einen ausreichenden Arbeitsspeicher gewährleistet. Dieser sollte bei einem vollwertigen Notebook mindestens 4GB betragen. Für höhere Leistungsanforderung, wie beispielsweise zum Spielen oder Photoshop, sollte man auf mindestens 8GB setzen. Bei Highend-Geräten, die auch zum einfachen Programmieren und Verarbeiten großer Datenmengen konzipiert sind, liegen sogar mehr als 8GB Arbeitsspeicher vor.

Anschlüsse
Ferner sollten beim Notebook auch auf die Anschlussmöglichkeiten achten. Dabei ist es am wichtigsten, dass das Wunschmodell über hinreichend USB-Anschlüsse verfügt. Schließlich lassen sich fast alle externen Geräte, wie Maus, Drucker, Scanner oder Foto-/Videokameras über ein USB-Kabel anschließen.

Zudem sind immer mehr Notebooks mit HDMI-Anschlüssen ausgestattet. Über diese lassen sich Bildschirme, Beamer und Fernseher am besten anschließen. Diese Verbindung ermöglicht auch die beste Ton- und Bildqualität.

Zum Anschluss von externen Festplatten sind sogenannte eSata-Verbindungen zudem empfehlenswert.

Auch die drahtlosen Anschlussmöglichkeiten sollten beachtet werden. WLAN und Bluetooth sind beim Neukauf als Mindeststandard anzusehen.

Betriebssystem-Familie
Auch das Betriebssystem ist ein entscheidendes Kaufkriterium. Dieses bestimmt letztlich die Komplexität der Bedienoberfläche.

Am Verbreitesten ist im Moment Windows 8. Das neue OS ist durch sein Kachelsystem besonders ansprechend und auch ideal für Bildschirme mit Touch-Bedienung. Außerdem sind hier oftmals schon Office-Pakete vorinstalliert.

Bei Apple-Laptops muss man sich grundsätzlich mit Mac OS X arrangieren. Es gilt mit als das benutzerfreundlichste Betriebssystem und bietet den Vorteil, dass viele nützliche Programme, beispielweise zur Bild- und Videobearbeitung, bereits mit enthalten sind.

Nutzer, welche sich nicht von den beiden Konzernriesen Microsoft und Apple abhängig machen wollen und mehr Selbstbestimmung über ihre Daten verlangen, sind mit Linux OS gut beraten. Hierrunter fallen unterschiedliche, freie Mehrbenutzer-Betriebssysteme, welche auf dem 1991 entstanden Linux Kernel basieren. Dieses wurde von unterschiedlichen Organisationen und Unternehmen weiterentwickelt.

Neu im Kommen ist das von Google entwickelte Betriebssystem Chrome OS. Hier läuft jede Anwendung über den Webbrowser Chrome. Entsprechend ist ein solcher Laptop stark durch Apps individualisierbar. Grundsätzlich werden mit einem solchen Modell alle Daten in einer Cloud abgespeichert.

Display-Diagonale
Eine weitere wichtige Entscheidung vor dem Kauf ist die Display-Diagonale, welche zumeist in Zoll bemessen wird. Kleinere Bildschirme lassen weniger Details erkennen, bieten jedoch den Vorteil, dass das Gerät an sich leichter und kompakter ausfällt und daher besser transportiert werden kann. Größere Displays sind insbesondere für Film- und Spiele-Fans interessant. Hier gilt es ferner auf die Auflösung zu achten. Die neusten Geräte genügen erfahrungsgemäß dem Full-HD-Standard.

Akku-Kapazität und Akku-Laufzeit
Wer sein Notebook nicht nur stationär nutzen möchte, sollte zusätzlich die Akku-Kapazität beachten. Diese wird in Milli-Ampere-Stunden (mAh) angegeben. Da der Wert für den Laien oftmals schwer einzuordnen ist, sollte zusätzlich die angegeben Akku-Laufzeit zu Rate gezogen werden. Ein modernes Notebook für den mobilen Einsatz sollte durchaus über eine Laufzeit von 6h verfügen.

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Ratgeber

Wissen Kompakt

Ob Surfen im Café, E-Mails checken im Zug oder Office-Aufgaben auf einer Parkbank – mit einem Laptop können Sie überall arbeiten. Stets flexibel und dabei dennoch ständig hochleistungsfähig vernetzt zu sein, gehört schon seit einigen Jahren immer selbstverständlicher zu unserem Alltag. Notebooks sind unlängst die mobile Alternative zum Desktop-PC. 

Nicht nur Berufstätige, sondern auch viele Privathaushalte haben die platzsparenden und flexiblen Arbeitsplätze mittlerweile für sich entdeckt. Auch Filme schauen, spielen oder Online-Shopping – alles lässt sich mobil bewerkstelligen. Schwere Desktop-Computer sind nicht mehr gefragt, die Zukunft gehört den kleinen und leichten Notebooks

Wissenswert

Rund 81 % der deutschen Haushalte besitzen aktuellen Umfragewerten aus 2016 zufolge entweder ein Note- / oder Netbook.

Dabei ist die kompakte Bauweise das Geheimnis für starke Leistung und leichtes Gewicht: Das flache Gehäuse besteht aus zwei Teilen, die durch ein Scharnier miteinander verbunden sind. Im unteren Teil befindet sich die Hardware inklusive Festplatte, Prozessor, Grafikkarte und Arbeitsspeicher. Darüber sind eine Tastatur und ein Touchpad verbaut. Im oberen Teil ist das Display integriert. 

Der Laptop-Markt ist in den letzten Jahren zunehmend unübersichtlicher geworden. Etablierte Hersteller und günstige No-Name-Marken konkurrieren um die Gunst des Kunden. Dabei ist es für den Laien oftmals nicht leicht, zu entscheiden, welches Notebook wirklich zu ihm passt.

Welcher Produkttyp ist der richtige? Was gilt es hinsichtlich der Display-Qualität zu beachten? Welche Hardware-Eigenschaften sollte ein guter Laptop mit sich bringen? Welche Unterschiede gibt es bei Anschlüssen und Ausstattungsmerkmalen? Bei all diesen Fragen hilft Ihnen unser Kaufberater.
 


Kaufberater

Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Aspekte für einen Kauf für Sie zusammengetragen. So finden Sie ein Notebook, das Ihren Wünschen und Anforderungen entspricht. Schließlich wird dieses täglich zum Einsatz kommen.

Stellen Sie sich vor einem Kauf vor allem folgende Fragen:

  • Passt der gewählte Notebook-Typ zu meinen Anforderungen?
    Office-, Gaming- oder Multimedia-Notebooks sind jeweils auf eine bestimmte Nutzergruppe zugeschnitten. Display- und Hardware-Eigenschaften sind dabei ideal auf den jeweiligen Verwendungszweck abgestimmt. So benötigen Gamer beispielsweise eine hohe Prozessor-Taktfrequenz sowie eine gute Grafikkarte, während Business-Notebooks eher für die Ausführung vieler Prozesse parallel (d.h. z.B. mit einem guten Arbeitsspeicher)  ausgestattet sein sollten.

  • Unterstützt mein Betriebssystem meine Arbeitsschnittstellen?
    In der Regel ist ein Betriebssystem bereits vorinstalliert. Noch dominiert Windows weiterhin den Markt. Bei der Wahl eines optimalen Betriebssystems ist es jedoch vor allem entscheidend, welche Schnittstellen Sie für einen reibungslosen Arbeitsablauf bevorzugt bedienen müssen. Auch Ihre individuellen Ansprüche an Erweiterungen, die Benutzeroberfläche sowie die Sicherheit Ihres Laptops sind wichtige Kriterien bei der Betriebssystem-Wahl.

  • Wie flexibel möchte ich meinen Laptop einsetzen?
    Wer viel von unterwegs arbeiten möchte, stellt ganz andere Anforderungen an sein Notebook, als Nutzer, die lediglich ein platzsparendes und schnell verstautes Gerät für zu Hause suchen. Gerade auf Reisen sind eine lange Akkulaufzeit, ein geringes Gerätegewicht und ein schlankes Design besonders wichtig.

  • Welche Datenträger möchte ich mit meinem Notebook einsetzen?
    Vor einem Kauf sollten Sie überdenken, welche Speichermedien Sie vorzugsweise nutzen. Ein guter Laptop kann mit USB, HDMI, VGA, DVI und LAN-Anschlüssen punkten. Auch die Entscheidung, ob ein Modell zwingend über ein Disc-Laufwerk verfügen soll, ist für einen passenden Kauf entscheidend.
     


Notebook-Typen

Ein Notebook sollte zum gewünschten Einsatzbereich passen – denn letzterer bestimmt die wesentlichen Anforderungen für Ihr ideales Modell. Zudem spielt die Bauart eine entscheidende Rolle dabei, wie flexibel Sie das Gerät nutzen können. Notebooks lassen sich daher folgendermaßen unterscheiden:
 


Notebook-Typen nach Einsatzbereich

Fragen Sie sich zunächst, wofür Sie Ihr neues Notebook hauptsächlich verwenden können – denn je nach gewünschtem Einsatzbereich sollte Ihr neues Gerät dafür ausgelegt sein. 

Auf den Punkt!
  • Multimedia-Notebooks sind universell einsetzbar. Sie eignen sich, um Unterhaltungsmedien wie Musik, Filme und Spiele wiederzugeben. Darüber hinaus besitzen sie zahlreiche Schnittstellen, über die Sie die Modelle mit anderen Geräten verbinden und nutzen können. Hinsichtlich der Akkulaufzeit und des Gewichts befinden sich diese Notebooks im Mittelfeld.

  • Business-Notebooks sind für Berufstätige ausgelegt, die überwiegend Office-Anwendungen ausführen. Sie besitzen ausgefeilte Sicherheitsfeatures, um sensible Daten sichern zu können. Allerdings sind sie für die multimediale Nutzung ungeeignet, da sie nur wenige Schnittstellen besitzen. Business-Modelle sind sehr leicht und haben einen ausdauernden Akku.

  • Gaming-Notebooks sind High-End-Modelle. Ihre leistungsstarken Prozessoren, Grafikkarten und ihre hochauflösenden Displays geben Spiele detailreich, schnell und verzögerungsfrei wieder. Zudem sind die Modelle auch multimedial einsetzbar. Wegen der hochwertigen Hardware sind diese Geräte jedoch groß, schwer und besitzen eine geringere Akkulaufzeit.


Multimedia-Notebooks

Multimedia-Notebooks sind dafür ausgelegt, Unterhaltungsmedien wiederzugeben und zu speichern. Sie können damit im Internet surfen, Games spielen, Musik hören, Filme schauen und Dateien speichern. Zudem eignen sich diese Universal-Notebooks zum Bearbeiten von Fotos und Videos, aber auch zur Nutzung herkömmlicher Office-Anwendungen. Sie sind demnach Allrounder für den Alltag, besitzen trotzdem eine gute Leistung und Akkulaufzeit.

Darüber hinaus können Sie mithilfe zahlreicher Schnittstellen wie USB, HDMI und WLAN Ihren Laptop mit anderen Medien wie beispielsweise dem TV, der Stereoanlage oder dem Game-Pad verbinden und so die Funktionen bequem vom Sofa aus nutzen. Zudem verfügen Multimedia-Laptops oftmals über einen hochwertigen Soundchip, ein Lautsprechersystem sowie einen TV-Tuner, um Audio- und Videowiedergaben optimal steuern zu können. 

Wegen ihrer Vielseitigkeit gehören Multimedia-Laptops zu den beliebtesten und meistverkauften PCs. Regelmäßig kommt eine Vielzahl neuer Modelle auf den Markt.

Multimedia-Modelle wiegen in der Regel um die 3 kg. Dadurch können Sie diese Notebooks sowohl als stationäres als auch als mobiles Gerät nutzen.

Wenn Sie Ihren Laptop unterwegs nutzen möchten, sollten Sie Wert auf einen leistungsstarken Akku legen. Denn die Wiedergabe unterschiedlicher Medien und die Nutzung vielfältiger Anwendungen verbraucht viel Strom. Etwa 6 h Akkulaufzeit sind Standard.

Grundsätzlich gilt: Je hochwertiger die Ausstattung eines Multimedia-Notebooks, desto teurer ist es in der Regel. Die Modelle kosten daher zwischen 180 € und 3.500 €.
 


Business-Notebooks

Business-Notebooks eignen sich für Berufstätige, die auch unterwegs einen zuverlässigen Rechner benötigen. Charakteristisch für diese Modelle ist eine hohe Verarbeitungsqualität. Sie sind äußerst stabil gebaut und überzeugen deshalb trotz häufiger Transporte mit einer langen Lebensdauer. 

Dagegen ist die Hardware der Business-Notebooks meist für technisch anspruchsvollere Aufgaben wie das Gaming ungeeignet. Denn die Ausführung von Office-Programmen steht im Vordergrund. Business-Laptops sind auch für längere Arbeitszeiten ausgelegt – ihre Tastaturen und Touchpads besitzen in der Regel eine hohe Qualität und sind bequem zu bedienen. Unterschiedliche Schnittstellen ermöglichen den Einsatz in Unternehmen. 

Spezielle Sicherheitsfeatures schützen die Hardware des Business-Notebooks und damit geschäftliche Daten. So verhindern Sensoren beispielsweise bei einem Sturz, dass der Schreib-Lese-Kopf der Festplatte auf deren Oberfläche aufschlägt und damit einen sogenannten Head-Crash. Funktionen wie ein Antidiebstahlschutz, mit dem ein Gerät im Verlustfall  mithilfe von Wi-Fi-Geoinformationen gefunden werden kann, sind keine Seltenheit. Auch eine spritzwassergeschützte Tastatur sowie eine Tastenbeleuchtung können zur Ausstattung gehören, damit Sie auch im Dunkeln arbeiten können.

Wissenswert

Bei einem Head-Crash schlägt der Schreib-Lese-Kopf (Head) auf die ferromagnetische Oberfläche der Festplatte auf. Dadurch wird diese sowie der Head beschädigt – Datenverlust droht. 

Business-Laptops wiegen um die 2 kg. Daher eignen sie sich hervorragend für den mobilen Einsatz. 

Eine lange Akkulaufzeit ist für Business-Notebooks wichtig, wenn Sie beispielsweise auf Geschäftsreise sind oder oft an Meetings teilnehmen und währenddessen den Laptop nutzen möchten. Bedenken Sie jedoch: Je leistungsstärker der Akku, desto höher ist auch sein Gewicht. Mehr als 13 h Akkulaufzeit sind möglich.

Business-Notebooks sind teurer als Multimedia-Laptops, da sie hochwertiger und stabiler verarbeitet sind. Die Modelle kosten je nach Ausstattung zwischen 230 € und 4.000 €.
 


Gaming-Notebooks 

Die leistungsstarken Gaming-Notebooks sind dafür konzipiert, Games wie Ego-Shooter, Rollenspiele oder Online-Games spielen zu können. Um Belastungen und unkontrollierten Bewegungen während des Gamings zu trotzen, sind diese Modelle stabil und hochwertig verarbeitet. Die Tastatur ist dabei ebenso stabil, um erhöhten Druck standhalten zu können, wie leicht zu bedienen. Zusätzliche Handballenauflagen schützen die Hände während der Spielzeit und erhöhen den Komfort.

Gaming-Notebooks müssen schnell und ausdauernd arbeiten, um den Anforderungen des Gamers zu entsprechen. Schnelle Dual- oder Quad-Core-Prozessoren, eine High-End-Grafikkarte sowie ein großer Arbeitsspeicher sind daher in diesen Geräten Pflicht. Die leistungsstarke Technik erzeugt viel Wärme während der Nutzung, daher besitzen Gaming-Laptops spezielle Kühlsysteme. Zudem eignen sie sich neben dem Gaming auch für die berufliche oder private Multimedia-Nutzung.

Ein Gaming-Notebook soll eine detailgetreue Grafik liefern, mit dem schnellen Spieltempo mithalten und Spiel-Szenarien flüssig und verzögerungsfrei darstellen können. Die Displays dieser Geräte sind dafür ausgelegt, da sie hochauflösend und kontrastreich sind und schnell reagieren. Dadurch sind sie augenschonend. Das ist für Gamer, die das Display mehrere Stunden fixieren, vorteilhaft. 

Wegen der leistungsstarken Hardware und der teilweise größeren Displays bis zu 17 “ (Zoll) sind Gaming-Laptops größer als andere Modelle. Oftmals wiegen sie bis zu 4 kg und eignen sich daher weniger für den ständigen mobilen Gebrauch, sondern eher als Ersatz für den Desktop-PC. Trotzdem sind sie mobil und können mit Ihrem Laptop überall spielen und ihn bequem zu einer LAN-Party mitnehmen.

Wissenswert

Die Abkürzung LAN steht für Local Area Network. Während einer LAN-Party verbinden Gamer ihre privaten Rechner miteinander, um in Videospielen gegeneinander anzutreten.

Je höher die Performance des Gaming-Notebooks, desto leistungsstärker sollte auch der im Gerät verbaute Akku sein. Trotzdem bieten die Modelle im Vergleich zu anderen Geräten eine geringere Akkulaufzeit von mindestens 2 h.

Wegen der hochwertigen Hardware kosten Gaming-Notebooks etwa 250 € bis 4.500 €.
 


Notebook-Typen nach Bauform

Für viele Käufer spielt auch die Bauform eine entscheidende Rolle. Vor allem flache Modelle – auch als Subnotebooks bekannt – bevorzugen Verbraucher aufgrund ihres eleganten und minimalistischen Designs immer mehr. Wer hingegen eine praktische 2-in-1-Kombination aus Notebook und Tablet sucht, ist mit einem sogenannten Convertible bestens beraten.

Es gibt 2 spezielle Bauformen von Notebooks:


Subnotebooks

Subnotebooks sind sehr flach gebaut. Sie schlagen die Brücke zwischen leistungsstarken Laptops und mobilen Tablet-PCs. In der Regel sind sie mit einer Grafikkarte ausgestattet, besitzen jedoch kein Laufwerk, um die flache Bauart zu ermöglichen. Vom Funktionsumfang sind Subnotebooks den Multimedia-Notebooks zuzuordnen. Die Hardware genügt den wichtigsten Alltagsansprüchen wie dem Bearbeiten von E-Mails sowie der Textverarbeitung, aber auch Unterhaltungsansprüchen wie der flüssigen Wiedergabe von HD-Videos. 

Wenn Sie beruflich oder privat viel unterwegs sind und nicht auf einen leistungsstarken Rechner verzichten möchten, sind diese Modelle für Sie geeignet. Denn sie verfügen über ausreichend Leistung für Business- und Multimedia-Anwendungen. 

Durch ihre filigrane Bauform wiegen Subnotebooks meist weniger als 2 kg und damit weniger als herkömmliche Notebooks. Dies ist durch Leichtbau-Akkus und den Verzicht auf schwere Festplatten möglich.

Wissenswert

Eine Sonderform des Subnotebooks ist das Ultrabook. Dabei handelt es sich um eine eingetragene Marke des Herstellers Intel. Dieser bestimmt die Mindestvoraussetzungen, die ein Ultrabook erfüllen muss. 

Unabhängig vom Notebook-Hersteller müssen diese Modelle unter anderem einen Intel-Prozessor besitzen, dürfen maximal 21 mm hoch sein und maximal 7 sec benötigen, um betriebsbereit zu sein.

Subnotebooks besitzen eine lange Akkulaufzeit, da stromsparende Komponenten verbaut sind.

Subnotebooks bewegen sich preislich zwischen 180 € und 4.000 €. Je nach Ausstattung gilt auch hier: Je umfangreicher und je leistungsstärker, desto höher fallen die Preise aus.

Pro
  • Flache Bauweise 
  • Leicht
  • Lange Akkulaufzeit       
  • Alltags- und Multimedia-Anwendungen 
Contra
  • Kein Laufwerk 
  • Teuer


Convertibles

Convertibles kombinieren die Vorzüge von Notebooks und Tablet-Computern in einem Gerät. Die Hardware ist größtenteils im Bildschirmteil verbaut. Dieser ist ein Touchscreen, über den Sie das Gerät bedienen. Ebenso wie das Subnotebook besitzt das 2-in-1-Modell wegen seiner Bauart kein Laufwerk.

Der Vorteil von Convertibles ist: Sie benötigen nur 1 Gerät und müssen keinen Datenabgleich zwischen Tablet und PC vornehmen. Daher eignen sich diese Modelle vor allem für Sie, wenn Sie privat oder beruflich viel unterwegs sind und flexibel zwischen Laptop und Tablet wählen wollen. 

2 Ausführungen lassen sich im Handumdrehen entweder in ein Tablet oder ein Notebook umbauen:

  • Convertible mit abnehmbarem Display
    Convertibles mit einem abnehmbaren Display sind am häufigsten zu finden. Diese Modelle sind sehr praktisch, da Sie sie entweder als Notebook oder als Tablet nutzen können. Je nach Bedarf können Sie das Gerät entweder als Notebook beispielsweise am Schreibtisch nutzen und unterwegs als mobiles Tablet. Die andockbare Basis mitsamt Tastatur und Touchpad ist in der Regel mit einem zusätzlichen Akku und weiteren Anschlussmöglichkeiten ausgestattet.

  • Convertible mit drehbarem Display
    Bei Convertibles mit klappbarem Display ist dieses fest mit der Tastatur verbunden. Möchten Sie das Gerät als Tablet nutzen, können Sie den Bildschirm um 360 ° drehen und so auf die Unterseite des Geräts klappen. Dieses Modell ist schwerer, da die Tastatur am Gerät bleibt. Zudem können Sie dieses Convertible als umgedrehtes V aufstellen und so Filme oder Präsentationen auf dem Display betrachten.


Die 2-in-1-Geräte eignen sich für Office- und Internetanwendungen. Bei anspruchsvollen Multimedia-Anwendungen wie Video- oder Fotobearbeitung stoßen Convertibles jedoch an ihre Grenzen. Der Austausch oder das Nachrüsten von Hardware ist wegen der Bauart nahezu unmöglich.

Convertibles sind mit um die 1,2 kg deutlich leichter als herkömmliche Notebooks, jedoch schwerer als Tablets, da sie das größere Format eines Laptops haben. Dadurch sind sie gleichzeitig weniger mobil als Tablet-PCs. Im Vergleich zu klassischen Notebooks sind sie jedoch hinsichtlich Größe und Gewicht eine echte Konkurrenz zu Subnotebooks. Wegen ihrer Größe von bis zu 14“ eignen sie sich weniger als Ersatz eines Desktop-Rechners. 

Ein leistungsstarker Akku ist Voraussetzung für einen mobilen Einsatz. Jedoch ist die Akkulaufzeit oftmals geringer als die eines Tablet-PCs, dafür aber stromsparender als die von Notebooks.

Der Preis für ein Convertible beträgt 330 € bis 1.800 €. Besitzen Sie weder Tablet-PC noch Notebook, bietet ein solches Gerät daher einen Preisvorteil gegenüber dem Einzelkauf der separaten Geräte.

Pro
  • 2-in-1-Gerät
  • Flexibilität 
  • Office- und Multimediaanwendungen
Contra
  • Kein Laufwerk
  • Teurer


Display

Das Display eines Notebooks sollte Ihren Bedürfnissen entsprechen. Folgende Aspekte sind beim Kauf entscheidend: 

Wissenswert

Ein Widescreen-Display ist heute in der Regel Standard – es entspricht dem Seitenverhältnis 16:10. Ultrawide-Bildschirme besitzen ein Seitenverhältnis von 21:9.

Die Display-Diagonale bestimmt nicht nur die Größe des Bildschirms, sondern auch des Gerätes. Sie wird in Zoll angegeben: 1“ (Zoll) entspricht 2,54 cm.

Folgende Größen sind üblich:

  • Bis 13" 
    Mit bis zu 13" sind Notebooks kompakt und handlich und eignen sich damit zur Nutzung unterwegs. Wenn Sie häufig mit grafischen Anwendungen arbeiten, ist ein kleines Display dagegen von Nachteil, da die Darstellung sehr klein und damit auch die Auflösung geringer ist. Zudem besitzen Notebooks in dieser Größe oftmals kein integriertes optisches Laufwerk. Geräte mit dieser Größe können Sie auch auf Reisen bequem im Handgepäck transportieren und vor allem ergänzend zu einem Desktop-PC nutzen.

  • 14"
    14" große Laptops sind handlich und bieten eine gute Display-Qualität. Sie eignen sich vor allem, um damit im Internet zu surfen, E-Mails zu lesen und Office-Anwendungen zu nutzen. Meist enthalten Geräte dieser Größe ein optisches Laufwerk, jedoch nur wenig Platz für Schnittstellen. Auch für das Gaming sind diese Modelle eher zu klein, da Sie dafür zusätzlich eine hochwertige Grafikkarte benötigen. Sie können 14-Zoll-Notebooks vorwiegend für den Heimeinsatz als Desktop-PC-Ersatz nutzen.

  • 15" 
    Eine Bildschirm-Diagonale von 15" ermöglicht es, das Notebook auch als Ersatz für einen Desktop-PC zu nutzen. In dieser Größe sind die meisten Laptop-Modelle erhältlich. In der Regel enthalten Geräte dieser Größe ein Laufwerk und vielfältige Schnittstellen. Zudem bietet die Größe viel Komfort bei der Medienwiedergabe. Allerdings ist diese Display-Größe für grafisch anspruchsvolle Anwendungen wie 3-D-Spiele noch zu klein. Hinzu kommt, dass 15-Zoll-Geräte gegenüber kleineren Modellen weniger kompakt und handlich sind.  

  • Ab 17" 
    Ab einer Bildschirm-Diagonale von 17" gelten Laptops als Desktop-Ersatz. Sie sind ideal für grafisch anspruchsvolle Anwendungen wie Games geeignet, da sie eine qualitativ hochwertige Auflösung bieten. Allerdings sind sie wegen ihrer Größe auch sperrig und schwer. Daher eignen sie sich weniger für den mobilen Einsatz, sondern eher für den stationären Gebrauch. 

Bedenken Sie

Große Displays sind schwer und verbrauchen mehr Strom.

Je größer die Display-Diagonale Ihres Notebooks ist, desto mehr Strom verbraucht es. Dadurch sinkt die Akkulaufzeit. Zudem wiegt ein Gerät mit einem großen Bildschirm mehr und lässt sich schwieriger transportieren.

Je höher die Display-Auflösung bzw. Pixeldichte, desto besser ist die Display-Qualität. Die Darstellung ist dadurch schärfer und detailreicher. Das ist vor allem für das Lesen und das Bearbeiten von Texten, Tabellen, Bildern und Videos, aber auch für das Spielen von Games wichtig. Ein weiterer Vorteil: Darstellungen in hoher Auflösung sind sehr augenfreundlich, auch wenn Sie das Notebook länger nutzen. Jedoch steigt mit zunehmender Auflösung auch der Anschaffungspreis des Notebooks.

Bedenken Sie

Die Display-Auflösung muss auch zur Bildschirmgröße passen. 

Bei kleineren Display-Größen ist daher auch eine geringere Auflösung ausreichend, während eine hohe Auflösung bei einem großen Bildschirm von Vorteil ist.

Folgende Auflösungen sind gängig:

  • 1.366 x 768 Pixel 
    1.366 x 768 Pixel ist ein gängiger Standard bei Bildschirmen. Die Auflösung entspricht dem Breitbildformat. Sie sorgt für hinreichend scharfe Bilder und ist gerade für kleine Display-Größen ausreichend. 

  • 1.920 x 1.080 Pixel
    1.920 x 1.080 Pixel ist eine der gängigsten Auflösungsstandards bei Laptops. Sie wird auch als WUXGA- oder Full-HD-Auflösung bezeichnet. WUXGA (Wide Ultra Extended Graphics Array) entspricht einem Bildschirmformat von 16:10. Ein Vorteil dieser Auflösung ist, dass in einem Film keine schwarzen Balken an der Ober- und Unterseite des Bildschirms eingeblendet werden. 

  • 2.560 x 1.600 Pixel 
    Die Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln ist ein fester, hochauflösender Standard, auch WQXGA-Auflösung (Wide Quad Extended Graphics Array) genannt. Diese entspricht dem Bildschirmformat 16:10. 

  • 3.200 x 1.800 Pixel
    Das Display eines Highend-Notebooks besitzt eine Auflösung von 3.200 x 1.800 Pixeln. Diese wird auch als WQHD+-Auflösung (Wide Quad High Definition Plus) bezeichnet. Schriften und Fotos erscheinen auf diesem Display noch schärfer.

  • 3.840 x 2.160 Pixel 
    Displays mit einer Auflösung von mindestens 3.840 x 2.160 Pixeln entsprechen dem Ultra-HD-Standard und werden auch als 4K bezeichnet. Dabei handelt es sich um die Vervierfachung des Full-HD-Standards. Schrift, Fotos und Filme sind sehr detailreich.

Shopping Tipp

Lohnenswert ist eine hohe Auflösung erst ab einer Bildschirmgröße von 15″.


Display-Oberfläche

Die Display-Oberfläche wirkt sich auf den Komfort während der Nutzung aus. Dabei ist der Einsatzort Ihres Notebooks für die Oberfläche des Bildschirms entscheidend. Folgende Ausführungen stehen zur Auswahl:  


Glare-Type-Display

Glare-Type-Displays sind hochglänzend. Das Display-Glas wird nicht mit einer zusätzlichen mattierenden Beschichtung versehen. Dadurch haben diese Bildschirme eine stark reflektierende Oberfläche. Der Vorteil: Hochglänzende Displays sind sehr kontrastreich und stellen Farben kräftig und leuchtend dar. Die meisten Laptops besitzen ein glänzendes Display.

Da TN-Panels ohnehin geringere Kontrastwerte haben als IPS-Panels, kommt der Vorteil von glänzenden Displays auch nur bei der IPS-Technologie voll zum Tragen.

Nutzen Sie den Laptop vorwiegend in der Nähe von Fenstern oder Lampen, erschwert die spiegelnde Oberfläche das Ablesen des Monitors. Auch helle Kleidung kann Reflexionen verursachen. Daher können Ihre Augen während der Arbeit an einem spiegelnden Display schneller ermüden, sofern viele Lichtquellen Spiegelungen hervorrufen. Von Nachteil ist ebenfalls, dass Fingerabdrücke und Staub darauf schnell sichtbar werden und ebenfalls beim Betrachten des Bildschirms stören können.

Shopping Tipp

Möchten Sie das Notebook vorwiegend unterwegs nutzen?

Es gibt entspiegelte Glare-Type-Displays. Diese verhindern störende Reflexionen auf dem Display.

Gamer und Video-Konsumenten profitieren bei gedimmter Umgebung von den hohen Kontrastwerten und dem Farbglanz der Glare-Type-Displays. In Büroumgebung ist ein spiegelndes Display eher weniger empfehlenswert. 
 


Mattes Display

Bei einem matten Display wird die Glasoberfläche zusätzlich entspiegelt. Somit reflektiert die Oberfläche des Bildschirms kein Licht. Die Helligkeit ist meist geringer als die eines glänzenden Displays und Farben wirken blasser und milchig. 

Ein wesentlicher Vorteil von matten Displays ist, dass die Bildqualität nicht von den Lichtverhältnissen abhängt. Sie können ein Notebook mit diesem Display beispielsweise auch im Freien oder in der Nähe von Fenstern und Lichtquellen nutzen. Auch das Tragen heller Kleidung verursacht keine Reflexionen auf dem Bildschirm. Ein mattes Display ist nicht so schmutzempfindlich. Fingerabdrücke und Staub sind weniger zu erkennen. Gerade bei Touchscreens ist dies ein Pluspunkt. 

Recherche Tipp

Laut einer Umfrage der Website itespresso.de bevorzugen 69 % der Nutzer ein mattes Display und nur 9 % einen glänzenden Bildschirm für beruflich genutzte Notebooks.  


Touch-Display

Touchscreens sind berührungsempfindliche Displays. Es gibt sie sowohl in matter als auch in glänzender Variante. Neben Tastatur und Maus dient bei Notebooks mit Touchscreen auch der Bildschirm als Eingabegerät – damit besitzt er die gleiche Funktion wie ein Tablet. So können Sie beispielsweise auch Spiele spielen, die ursprünglich für Tablets und Smartphones konzipiert wurden.

Wissenswert

Microsoft hat das Betriebssystem Windows 8 auf die Nutzung mit Touchscreens ausgelegt. Daher gibt es nahezu von jedem Hersteller ein Notebook-Modell mit Touch-Display. Vor allem Subnotebooks und Convertibles sind mit den berührungsempfindlichen Bildschirmen ausgestattet. 

In einem Laptop ist in der Regel ein LCD-Bildschirm verbaut. Die Display-Typen unterscheiden sich darin, wie die Pixel das Licht regulieren. Dies hat einen unmittelbaren Einfluss auf die Display-Qualität und damit darauf, wie Farben und Kontraste wiedergegeben werden. Es gibt 2 Paneltechniken:

Auf den Punkt!
  • TN-Displays sind reaktionsschnell und preisgünstig. 

  • IPS-Displays stellen Farben kräftig und leuchtend dar, sind jedoch teuer. 


TN-Display

Bei TN-Displays kommt die sogenannte Twisted-Nematic-Technik zum Einsatz. Die Herstellung ist preisgünstig. Daher sind die meisten Notebooks mit dieser Technologie ausgestattet. 

Die Vorteile eines TN-Bildschirms: Zum einen ist er besonders reaktionsschnell und erreicht Reaktionszeiten im Bereich von 5 bis 10 ms (Millisekunden). Deshalb ist dieser Display-Typ vorwiegend für das Office und den Multimedia-Einsatz geeignet. Zudem besitzen diese Displays einen niedrigen Stromverbrauch. 

Zu den Nachteilen gehören das durchschnittliche Kontrastverhältnis sowie der reduzierte RGB-Farbraum. Aus diesem Grund sind TN-Bildschirme für die Bildbearbeitung ungeeignet. Auch die Blickwinkelstabilität ist nicht gegeben: Es ergibt sich eine deutliche Farbabweichung bei einem seitlichen Betrachtungswinkel. 

Wissenswert
  • Einige Hersteller setzen einen speziellen Verzögerungsfilm ein. Dieser optimiert die Lichtverteilung, wodurch auch der Blickwinkel erweitert wird. Diese Panels heißen TN + Film. 

  • Ein RGB-Farbraum ist additiv, da er wahrgenommene Farben darstellt, indem er die 3 Grundfarben Rot, Grün und Blau mischt. Er bildet die Basis, auf der Bildschirme Farbbilder darstellen.

IPS steht für In-Plane-Switching. Die Pixel dieser Technologie lassen sich exakt schalten. Dadurch kann das Licht genau dosiert werden. Dies macht die Farbdarstellung sehr realistisch (RGB-Farbraum und höher) und geringste Farbabweichungen werden sichtbar.

Die Technologie ist aufgrund der kräftigen und realistischen Farbdarstellung vor allem bei Bild-, Videoeditoren und Gamern beliebt. Die Blickwinkelabhängigkeit ist bei der IPS-Technologie gering. Sowohl Kontrast wie auch Farbe bleiben in nahezu allen Bildwinkeln identisch. 

Doch auch IPS-Displays haben Nachteile: Beispielsweise ist der Stromverbrauch der IPS-Displays 15 % höher als bei TN-Displays. Dies liegt daran, dass die Technologie eine höhere Hintergrundbeleuchtung benötigt. Auch die Reaktionszeit ist länger. Im Alltag fällt dies kaum auf, jedoch gerade in grafikintensiven Spielen kann der Unterschied gravierend sein. Die Herstellung dieser Displays ist zudem vergleichsweise teuer.
 


Betriebssysteme

Mithilfe des Betriebssystems steuern und kontrollieren Sie Ihr Notebook. Eine Nutzung des PCs ist demnach ohne nicht möglich. Das Betriebssystem ermöglicht die Interaktion zwischen Hardware und Benutzer durch eine Bedienoberfläche. Ein Betriebssystem kann in zwei verschiedenen Versionen erhältlich sein, 32-Bit oder 64-Bit. Die Bit-Anzahl bezieht sich dabei auf die sich auf die Informationsverarbeitung des Prozessors. Ein 64-Bit-System kann mehrere Programme, die zeitgleich laufen, besser verarbeiten und zwischen ihnen wechseln. 

Die wichtigsten Betriebssysteme sind:

Wissenswert
  • Die Abkürzung OS steht für Operating System – das bedeutet auf Deutsch Betriebssystem.

  • Bei einem Kernel handelt es sich um den Betriebssystemkern. In diesem ist die Prozess- und Datenorganisation festgeschrieben. Als erste Softwareschicht hat das Kernel einen direkten Zugriff auf die Hardware.


Microsoft Windows

Windows gehört immer noch zu den meist verbreiteten Betriebssystemen weltweit – es ist auf den meisten heimischen Rechnern installiert. Windows gilt als benutzerfreundlich und zuverlässig. Die neuesten Windows Generationen 8 und 10 bieten zahlreiche Verbesserungen. Beispielsweise starten die Systeme schneller und sind somit direkt betriebsbereit. 
 

Es gibt 2 Varianten:

  • Home
    Diese Windows-Version eignet sich für private Nutzer und deren Anwendungen. Komfortable Netzwerk-Funktionen fehlen oftmals, da sie nur in Unternehmen benötigt werden. Zudem ist es günstiger.

  • Professional
    Geschäftliche Nutzer sollten zu Windows Professional greifen, da es Netzwerk-Funktionen für Firmennetzwerke sowie die Möglichkeit verschiedener Benutzerkonten und der Einbindung einer Domain bietet.
     

Der Desktop überzeugt bei Windows durch ein funktionales Design. Durch die grafisch ansprechende Oberfläche finden sich auch Einsteiger schnell zurecht. Seit Windows 8 ist das System auf die Touchscreen-Steuerung ausgerichtet.

Jedoch besitzt Windows auch Nachteile: 

  • Aufgrund der Verbreitung ist es ein beliebtes Angriffsziel für Viren, Trojaner und Schadprogramme. 
  • Windows setzt immer eine moderne und leistungsstarke Hardware voraus. 
  • Das System benötigt einen großen Arbeitsspeicher. 
Bedenken Sie

Oft wird Windows standardgemäß mit vielen (meist nicht benötigten Programmen) vorinstalliert. 

Eine Software-Deinstallation ist nicht immer einfach.

Mac OS ist in Notebooks des Herstellers Apple installiert. Es ist damit ideal auf die herstellereigene Hardware abgestimmt. Mac OS überzeugt mit einer reduzierten grafischen Benutzeroberfläche. Damit ist die Aufmerksamkeit des Nutzers nicht abgelenkt. Das System lässt sich einfach und intuitiv bedienen. 

Da das Betriebssystem den Arbeits- und Festplattenspeicher besser ausnutzt, stürzt es weniger ab als Windows. 

Aufgrund der geringeren Verbreitung ist Mac OS weniger anfällig für Viren. So kommen die meisten Anwender ohne zusätzliche Sicherheitssoftware aus. 

Bedenken Sie

Wenn Sie von Windows auf Mac OS umsteigen, müssen Sie sich an neue Benennungen und Klickwege gewöhnen.

PC-Spiele erscheinen vorwiegend für Windows-Rechner.


Linux OS

Unter Linux OS fallen unterschiedliche Betriebssysteme, die alle auf dem 1991 entstanden Linux Kernel basieren. Linux kennzeichnet sich durch einen modularen Aufbau. Es kann sich so jeweils individuell dem PC und seinen Rechenleistungen anpassen. Auch die Benutzeroberfläche kann dem individuellen Geschmack des Nutzers angepasst werden. 

Ein Linux-Betriebssystem hat keine hohen Hardware-Anforderungen wie beispielsweise Windows. Daher arbeitet es immer gleich schnell. Auch kann die Festplatte mit einem Linux-Betriebssystem problemlos an einem anderen PC genutzt werden, ohne dass das System neu installiert werden muss. 
Wissenswert

Bislang gab es für Linux keine offiziell bestätigten Viren. Damit gilt es als sicherstes Betriebssystem.

Ein Nachteil von Linux ist, dass Nutzer mit der großen Gestaltungsfreiheit oft überfordert sind. Es sind kaum Spiele für Linux verfügbar.  
 


Google Chrome OS

Die Grundidee hinter Chrome OS ist, dass sich alle Applikationen über den Webbrowser Chrome steuern lassen. Das Google Betriebssystem ist nur dann sinnvoll, wenn ständiger Internetzugang vorhanden ist. Sonst lässt sich der Funktionsumfang nicht vollständig abrufen. Auch ist eine Registrierung für ein Google Konto notwendig.

Für Textverarbeitung und weitere Anwendungen wird eine Online-App herangezogen. Nur die wenigsten Programme werden tatsächlich auf die Festplatte abgespeichert. Die Online-Applikationen arbeiten schnell und effizient. Dadurch wird die Hardware nicht durch Fremdprogramme gebremst. 
 


Prozessor

Der Prozessor ist das Herzstück eines Notebooks. Er wird auch als CPU (Central Processing Unit) bezeichnet. Dieser bestimmt, wie schnell der Rechner arbeitet.

Die Taktfrequenz eines Prozessors gibt an, in welcher Geschwindigkeit ein Notebook Daten verarbeitet. Gemessen wird die Taktfrequenz in Herz (Hz). Inzwischen arbeiten Notebooks mit einer Taktfrequenz im Milliardenbereich (Giga). Für den Büroalltag sind 2 bis 2,5 GHz ausreichend. Gamer sollten auf eine Taktfrequenz von 3 GHz setzen. 

Ein moderner Prozessor besteht in der Regel aus mehreren Kernen. Mehr Leistung erzielen Hersteller oftmals, indem sie mehrere Rechenkerne bei geringerer Taktfrequenz verbauen. Diese arbeiten parallel und der Prozessor schafft mehr Rechenleistung. Als Grundregel gilt: je mehr Kerne, desto besser. Ein Mehrkern-Prozessor kann Programme beschleunigen, da mehrere Prozessorkerne gleichzeitig arbeiten. 

Shopping Tipp

Wählen Sie die Anzahl der Prozessorkerne passend zu Ihrem Anwendungsbereich.

Für einfache Office-Anwendung sind 2 Kerne ausreichend, für komplexere Anwendungen sind 4 Kerne empfehlenswert, darüber hinaus gibt es auch 6 und 10 Kerne für besonders hohe Performanz.

Auf dem Markt sind Prozessoren der Hersteller Intel und AMD erhältlich. Grundsätzlich gilt: Je höher die Seriennummer, desto schneller arbeitet der Prozessor. 

  • Intel
    Bei Intel-Prozessoren sind die Leistungsklassen i3, i5 und i7 am häufigsten in Laptops verbaut. Bei kleinen Alltagsanwendungen wie dem Surfen im Internet ist zwischen den Prozessoren kaum ein Unterschied festzustellen. Während die Atom-, Pentium- und Celeron-Prozessoren meist in günstigen Notebooks verbaut sind, besitzt die i3-Klasse bereits mehr Leistung, ist jedoch noch preisgünstig. Allrounder im mittleren Segment sind Laptops mit i5-Prozessor. Aufwendigere Anwendungen wie Bildbearbeitung und Gaming sind damit möglich. Die Spitzenklasse bilden i7-Prozessoren. Diese Klasse ist jedoch auch die teuerste, da hochwertige Hardware nötig ist, um die Leistung nutzen zu können. Zudem ist der Stromverbrauch höher. Die Entwicklungsstufe ist an der Ziffer nach der Reihenbezeichnung zu erkennen. Beachten Sie, dass ein aktueller i5-Prozessor leistungsstärker sein kann ein älterer i7.
     

Leistungsklasse Einsatzbereich
i3 Office, Internet, Filme
i5 Office, Internet, Filme, Gaming
i7 Office, Internet, Filme, Gaming, Bild- und Videobearbeitung, CAD-Programme zum technischen Zeichen

  • AMD
    AMD-Prozessoren sind in den Klassen E2, A6, A8, A9, A10, A12 und FX in Notebooks verbaut. In der Regel bietet AMD eine Kombination von sparsamem Prozessor und leistungsstarkem Grafikchip an. Die E- und A-Baureihe ist daher vor allem im unteren Preissegment zu finden. Für Gelegenheitsgamer macht der leistungsstarke Grafikchip eine zusätzliche Grafikkarte überflüssig. Multimedia-Laptops können zusätzlich die Taktfrequenz des Prozessors mithilfe einer Turbofunktion zeitweise erhöhen, um mehr Leistung zur Verfügung zu stellen. Prozessoren der Baureihen A8 und A10 bieten eine sehr gute Allround-Leistung, da sie 4 Kerne, eine hohe Taktfrequenz und schnelle Grafikchips besitzen. Daher sind sie auch ohne extra Grafikkarte für Games geeignet. Die Prozessoren der Baureihen A10, A11 und FX arbeiten am schnellsten. 
     

Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher dient zur Zwischenspeicherung von Daten. Er ist in Form sogenannter RAM-Module verbaut. Alle Programme und Dateien, die Sie aktuell nutzen, sowie das Betriebssystem werden im Arbeitsspeicher zwischengespeichert. Der Prozessor greift auf den Arbeitsspeicher zu, deshalb ist seine Größe und damit Leistungsfähigkeit wichtig. 

Wissenswert

Die Abkürzung RAM steht im Englischen für Random-Access Memory. Auf Deutsch bedeutet das Direktzugriffsspeicher. 

Je mehr Programme und Prozesse auf dem Notebook gleichzeitig laufen, desto größer sollte der Arbeitsspeicher sein, um eine flüssige und schnelle Bedienung zu ermöglichen. Während des Betriebs ist es wichtig, dass er genügend Reserven für die Inhalte hat, die Sie nutzen. Der Arbeitsspeicher leert sich, sobald Sie den Laptop ausschalten. 

Zu wenig RAM schränken die Arbeitsgeschwindigkeit ein. Ist der Arbeitsspeicher einmal voll, dann müssen die Daten wie aktuell ungenutzte Programmteile auf die Festplatte ausgelagert und später wieder zurückgeholt werden. Diese arbeitet jedoch deutlich langsamer als der Arbeitsspeicher. Dadurch verringert sich die Geschwindigkeit und Verzögerungen sind die Folge. Daher gilt: je mehr, desto besser. Mindestens 4 GB Arbeitsspeicher sind zu empfehlen. 

Bedenken Sie

Wie groß der Speicher sein soll, hängt einerseits vom Notebook und andererseits von der genutzten Software ab.

Der Speicher soll nicht nur zum Zeitpunkt der Anschaffung, sondern auch darüber hinaus gute Arbeit leisten, auch wenn Sie ein Software-Update durchführen. Wählen Sie ihn daher sicherheitshalber lieber etwas größer.

Auch das Betriebssystem ist für die Wahl des Arbeitsspeichers entscheidend. Arbeitet es mit 32-Bit-Technik, können nur maximal 4 GB RAM genutzt werden; nutzt es die 64-Bit-Technik, sind es mehr als 4 GB RAM, die verwendet werden können.
 

Notebook-Typ Einsatzbereich Empfohlener Arbeitsspeicher
Einfaches Notebook Internet, Office-Programme, Gaming  4GB+ 
Leistungsstarkes Notebook Internet, Office-Programme, Grafikprogramme, Gaming  8GB 
Highend Modell Internet, Office-Programme, Bild- und Videobearbeitungsprogramme 8GB+


 


Grafikkarte

Die Grafikkarte verarbeitet Informationen und bildet sie auf dem Display ab. Bereits beim Kauf eines Notebooks legen Sie sich auf die Grafikkarte fest, kurz GPU (Graphics Processing Unit). Diese können Sie meist nicht upgraden, da sie nicht im freien Handel erhältlich ist. Auch das Kühlsystem eines Notebooks ist bereits auf seine Grafikkarte optimiert.

Bedenken Sie

Die Leistung unterscheidet sich zwischen Notebook und PC.

Grundsätzlich verbrauchen in Laptops verbaute GPUs weniger Strom und erzeugen weniger Abwärme, da sie für den mobilen Einsatz des Gerätes konzipiert sind. Um dies zu erreichen, drosseln Hersteller unter anderem die Taktfrequenz. Daher ist ihre Leistung nicht mit der von Grafikkarten für PCs vergleichbar, auch wenn die Bezeichnung gleich ist.

Eine leistungsstarke Grafikkarte ist vor allem für aktuelle PC-Spiele wichtig. Diese erfordern eine hochwertige Hardware, um eine flüssige und realistische Darstellung zu ermöglichen. Für anspruchsvolle Programme, wie sie beispielsweise Architekten oder Grafiker nutzen, ist ebenfalls eine leistungsstarke Grafik sinnvoll. Wenn Sie mit Ihrem Notebook eher im Internet surfen und einfache Office-Anwendungen nutzen, reicht eine günstigere Karte, für das Spielen von Browsergames oder älteren Spielen ist keine extra Grafikkarte erforderlich.  

Zudem muss die Leistung der Grafikkarte zur Display-Auflösung passen. Je höher die Display-Auflösung ausfällt, desto mehr Pixel muss der Grafikchip berechnen. Entsprechend muss die Leistungsfähigkeit an die Display-Auflösung angepasst sein.

Shopping Tipp
  • Der Hersteller NVIDIA kennzeichnet spieletaugliche Grafikkarten mit den Buchstaben GTX. 
  • AMD kennzeichnet Grafikkarten mit R7 und R9, sofern sie für Spiele geeignet sind.


Festplatte

Die Speicherkapazität einer Festplatte bestimmt die Datenmenge, die darauf Platz findet. Sie wird in der Regel in GB (Gigabyte) oder in TB (Terabyte) angegeben. 

Beispiel
  • 1 Gigabyte entspricht 1.024 Megabyte oder 1.073.741.824 Byte. 
  • 1 Terabyte entspricht 1.024 Gigabyte oder 1.099.511.627.776 Byte.

Die Größe einer Notebook-Festplatte beginnt etwa bei 160 GB. Für Einsteiger, die nur einen kleinen Datenbedarf haben, sind 300 GB ausreichend. Wird das Notebook auch als Ersatz für den Desktop-PC genutzt, sind mindestens 500 GB empfehlenswert. Für anspruchsvolle Nutzer, die viele Spiele, Filme und andere Multimediaanwendungen auf dem Notebook abspeichern, sind Modelle mit 1TB empfehlenswert. 

Festplatten sind zudem in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich, die sich vor allem hinsichtlich ihrer Funktionsweise und dadurch auch ihrer Speicherkapazität unterscheiden.
 

Folgende 3 Varianten sind hierbei am gängigsten: 

  • HDD 
    Eine HD-Festplatte besteht aus mehreren Scheiben, welche übereinander auf einer Spindel montiert sind. Diese rotieren in einem Laptop meist mit etwa 5.400 Umdrehungen pro Minute. Die eigentliche Datenübertragung erfolgt durch einen Schreib-Lesekopf. Dieser wird seitlich in einen Plattenstapel eingeschoben. Ein Vorteil der Technologie ist die enorme Speicherkapazität. HDDs können  mit bis zu 2 TB aufwarten. Hier können aktuelle SSDs längst nicht mithalten. Nicht zuletzt ist auch das Preisverhältnis pro MB bei HDDs besser. Auch die Langlebigkeit der HDDs ist größer. Sie können beliebig oft beschrieben und gelöscht werden. Die Zugriffszahlen der SSDs sind etwas begrenzt. Obendrein können HDDs bei der Schreibgeschwindigkeit punkten. 

  • SDD
    SDDs (Solid State Drive) setzten sich aus Halbleiterspeicherbausteinen zusammen. Das Laufwerk besteht aus beweglichen Teilen. Auch mechanische Komponenten, wie drehende Platten oder Schreib-Leseköpfe, wird verzichtet. Eine SSD-Festplatte überzeugt in vielen Kategorien. Durch einen geringeren Stromverbrauch ist ein Laptop mit SDD eher für den mobilen Einsatz geeignet. Zudem ist eine SSD gegenüber Stößen und Erschütterungen unempfindlich. Diese können bei HDDs schnell zum Datenverlust führen. Außerdem arbeiten Solid State Drives nahezu geräuschlos. Leider ist die Speicherkapazität von SSDs derzeit stark begrenzt. Daraus ergibt sich ein höherer Preis pro MB gegenüber einer herkömmlichen Festplatte. 

Bedenken Sie

Eine SSD ist temperaturempfindlich! 

Bei unter -10 °C kann es zu einem Totalschaden kommen. Sie sollten daher Ihr Notebook niemals im Winter im Auto liegen lassen.

  • Hybrid 
    Eine Hybrid-Festplatte kombiniert eine Festplatte mit einem Flashspeicher. Hybrid-Festplatten sind mit einem selbstlernenden Algorithmus ausgestattet. Ständig gelesene und beschriebene Daten werden von der Festplatte auf den Flashspeicher ausgelagert. Dadurch kann die Hybrid-Technik die Zugriffzeiten und Transferraten verbessern. Die Technologie ist sehr stromsparend. 

Shopping Tipp

Eine große Auswahl an unterschiedlichen Festplatten sowie weiterführende Informationen finden Sie auf unserem Preisvergleich.


Optisches Laufwerk

Ein optisches Laufwerk dient dazu, Datenträger wie CDs, DVDs oder Blu-Rays zu lesen bzw. zu beschreiben. Es ermöglicht beispielsweise, auf dem Notebook Filme zu schauen oder Musik zu hören. Während reine Laufwerke Datenträger ausschließlich lesen können, sind Laufwerke mit integriertem Brenner zusätzlich in der Lage, diese mit Daten zu beschreiben – sie können beispielsweise Filme oder Musik auf einen Datenträger übertragen. 

Bedenken Sie

Nicht alle Notebooks besitzen ein optisches Laufwerk.

Insbesondere Subnotebooks sind häufig nicht mit einem eigenen Laufwerk ausgestattet. In diesem Fall können Sie ein externes Laufwerk erwerben, das Sie mithilfe eines USB-Kabels an Ihr Notebook anschließen. 

Laufwerke unterscheiden sich hinsichtlich des Mediums, das sie lesen bzw. beschreiben können. Folgende Laufwerkarten werden in Notebooks eingebaut: 

  • CD-Laufwerke
  • DVD-Laufwerke 
  • Blu-Ray-Laufwerke

CD-Laufwerke wurden inzwischen weitgehend von DVD-Laufwerken abgelöst. Laufwerke und Brenner sind abwärtskompatibel, das heißt, DVD-Laufwerke können auch CDs lesen. Blu-Ray-Laufwerke können sowohl CDs, DVDs als auch Blu-Rays lesen. 

Shopping Tipp

Blue-Ray-Brenner sind in der Lage, sowohl CDs, DVDs und Blu-Rays zu lesen als auch zu beschreiben. 

Laufwerke unterscheiden sich auch hinsichtlich ihrer Schreib- und Lesegeschwindigkeit. Letztere gibt Auskunft darüber, wie schnell ein Laufwerk Datenträger lesen bzw. beschreiben kann. Die Übertragungsrate bei einfacher Lese- und Schreibgeschwindigkeit beträgt 1,32 MB/s, ein Laufwerk mit 8-facher Lesegeschwindigkeit kann also 10,65 MB/s lesen. 
 


Schnittstellen

Es gibt sowohl kabelgebundene als auch kabellose Schnittstellen. Die wichtigsten haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst: 

  • USB 
    Ein USB-Anschluss ist eine universelle Schnittstelle. Sie ermöglicht den Anschluss diverser Peripheriegeräte, z.B. Drucker, Maus, Modem, Lautsprecher oder Scanner. Die Anzahl der USB-Stecker lässt sich jedoch auch durch einen USB-Hub erweitern.

  • HDMI 
    Eine HDMI-Anschluss (High Definition Multimedia Interface) überträgt sowohl digitale Audio- wie auch Video-Daten. Nahezu alle digitalen Medien unterstützen in der Regel den HDMI-Standard. Die Schnittstelle ermöglicht eine verlustfreie und kopiergeschützte Datenübertragung. Die Transferleistung von HDMI ist für eine große Datenmenge angelegt. Eine HDMI-Schnittstelle ermöglicht eine störfreie Datenübertragung bei einer Kabellänge von 15 m. Theoretisch lassen sich mittels eines HDMI-Extenders bis zu 100 m zurücklegen. 

  • VGA 
    Der VGA-Anschluss ist eine analoge Schnittstelle zur Bildübertragung. Er verbindet damit die Grafikkarte und das Anzeigegerät. Der Anschluss wird immer noch verwendet, obwohl sich inzwischen andere Schnittstellen wie HDMI durchgesetzt haben. Gerade ältere Beamer werden immer noch über die VGA-Schnittstelle verbunden.

  • DVI 
    Eine DVI-Schnittstelle ist für die Übertragung von analogen und digitalen Bildsignalen geeignet. Sie wird vor allem für den Anschluss von Flachbildschirmen genutzt. Die DVI-Schnittstelle überzeugt mit einer deutlich besseren Bildqualität als die VGA-Schnittstelle. Dies liegt daran, dass digitale Bildsignale nicht in analoge umgewandelt werden. Für den Ton müssen Sie ein extra Kabel verlegen. 

  • LAN
    Durch eine LAN-Schnittstelle können Sie den Laptop mit ihrem Internet-Anschluss verbinden. Störeinflüsse werden abgeschirmt, sodass Router und Notebook eine verlässliche Verbindung haben. Eine LAN-Verbindung überzeugt durch ihre Zuverlässigkeit und ist bei bis zu 20 m noch ausreichend schnell. Allerdings ist dies auch von Ihrer Internetleistung abhängig. 

  • Express-Card 
    Ein Express-Card-Slot dient zum Einsetzen eines Express-Card/34-Gerätes, beispielsweise einer Grafikkarte. Durch den Slot kann also zusätzlich Hardware angeschlossen werden, ohne dass gleich nachgerüstet werden muss. Der Vorteil ist, dass Sie quasi direkt Zugriff auf das Mainboard der Notebooks haben. Alle anderen Anschlüsse wie beispielsweise USB sind wesentlich langsamer. 

  • eSATA
    Hierbei handelt es sich um eine PC-Schnittstelle für den Datenaustausch mit einer externen Festplatte oder anderen Speichergeräten. Ein eSATA-Anschluss ist in der Praxis etwa 2 Mal so schnell wie ein USB-Anschluss. Gerade zur Datensicherung ist der Anschluss einer externen Festplatte daher wesentlich komfortabler als über USB. 

  • Bluetooth 
    Ein Bluetooth-Signal ist kabellos. Daten werden per Funkt miteinander ausgetauscht. Die Reichweite liegt jedoch nur bei einigen Metern. 

  • WLAN
    WLAN (Wireless Local Area Network) meint einen Standard für Funknetze. Dieser ermöglicht die Verbindung mit einem Router und eine hohe Datenübertragungsrate. Für das kabellose Surfen gibt es mehrere Standards. Mit 802.11b werden 11 Mbit/s erreicht, mit 802.11a 54 MBit/s und mit 802.11n sind bis zu 600 MBit/s möglich. 
     


Ausstattung

Die Zusatzausstattung eines Notebooks beeinflusst den Bedienkomfort und ermöglicht einen erweiterten Nutzungsspielraum. Über folgende Ausstattung kann ein Laptop verfügen:

  • Tastatur
    Die Tastatur dient als Eingabefeld, über das Sie das Gerät bedienen und steuern. Eine beleuchtete Tastatur ermöglicht die Bedienung des Notebooks im Dunkeln. Je nach Größe des Geräts enthält diese ein separates Nummernfeld.

  • Touchpad
    Das Touchpad dient dazu, den Mauszeiger auf dem Bildschirm eines Notebooks zu bewegen und Programme oder Objekte anzuklicken. In der Regel gehören 2 Maustasten zum Touchpad, die ebenfalls einen Recht- und Linksklick ermöglichen. Zur Bedienung müssen Sie die Finger von der Tastatur nehmen.

  • Trackpoint
    Bei einem Trackpoint handelt es sich um eine Art Joystick. Dieser liegt in der Regel mittig in der Tastatur zwischen den Tasten B, G und H. Der Trackpoint erfüllt die Funktion einer Maus. Über den Joystick können Sie den Mauszeiger bewegen und klicken. Von Vorteil gegenüber einem Touchpad ist, dass Sie die Finger während der Nutzung nicht von der Tastatur nehmen müssen und der Finger, mit dem Sie den Trackpoint bedienen, immer an der gleichen Stelle bleibt.

  • Webcam
    Eine Webcam ist wichtig für alle, die gerne Video-Chats abhalten. Je höher die Auflösung, desto mehr Details lassen sich erkennen und desto hochwertiger ist die Aufnahme. Je höher die Auflösung, desto mehr Daten werden übertragen. Wer nur eine einfache DSL-Leistung hat, für den genügt eine Auflösung von 640 x 480 vollkommen. Verfügen Sie jedoch über einen Internetanschluss mit 16 MB Bandbreite und mehr, kann sich auch eine höhere Auflösung bis hin zu HD-Auflösung rentieren. Letztere bietet die beste Auflösung und liefert dadurch hochwertige Aufnahmen. 

  • DVB-T-Antenne 
    Eine DVB-T-Antenne (Digital Video Broadcasting – Terrestrial) ermöglicht den Empfang von digitalem Antennenfernsehen. Dadurch können Sie den Laptop auch zum Fernsehen nutzen. 

  • Mikrofon 
    Zur Aufnahme von Podcasts oder auch für Video-Chats sind integrierte Mikrofone ideal. Ein separates Gerät entfällt dadurch.

  • Fingerabdruck-Scanner 
    Ein Fingerabdruck-Scanner dient dem Sicherheitsschutz des Laptops. Das Gerät kann nur mittels individuellem Fingerabdruck entsperrt werden. 

  • Lautsprecher
    Jeder Laptop besitzt integrierte Lautsprecher. Darüber können Sie Musik sowie den Ton von Filmen und PC-Spielen hören.
     


Gehäuse-Materialien

Die Materialien, aus denen ein Notebook-Gehäuse besteht, wirken sich auf dessen Lebensdauer und das Gewicht aus. Folgende Werkstoffe sind am gängigsten:

  • Kunststoff
    Einsteiger-Notebooks besitzen oftmals ein Kunststoff-Gehäuse. Dieses kann bei leichtem Druck mit den Fingern nachgeben. Das spielt auch für die Tastatur eine Rolle, da diese für Vielschreiber nicht nachgeben sollte. Gehäuse aus Kunststoff sind in unterschiedlichen und teilweise sogar knalligen Farben erhältlich. Elegante Optiken werden oftmals durch hochglänzende Oberflächen erzielt. Diese sind jedoch anfällig für Kratzer. Kunststoff-Gehäuse sind zwar leicht und damit sehr gut mobil nutzbar, jedoch weniger robust, was bei ständigem Transport von Nachteil sein kann. Das Material ist in der Regel zwar bruchfest, jedoch weniger fest als Metall. 

  • Metall
    Vor allem Business-Notebooks besitzen Gehäuse aus Metall oder Gehäuse mit Metalleinlagen. Diese bieten eine edle Optik und sind in der Regel hochwertig verarbeitet. Dadurch sind Laptops aus Metall stabiler als Modelle aus Kunststoff, jedoch auch schwerer. Eine Ausnahme stellt Aluminium dar – dieses ist sehr leicht, robust und bruchfest. Vor allem für den mobilen Einsatz des Notebooks und den Transport, beispielsweise in Aktentaschen, ist das von Vorteil. 
     


Zubehör

Für Notebooks gibt es eine Reihe an Zubehör, das die Nutzung komfortabler gestaltet: 

  • Laptop-Tasche / -Rucksack
    In einer Laptop-Tasche bzw. in einem Laptop-Rucksack können Sie Ihr Gerät sicher und komfortabel transportieren. Das Notebook-Fach ist in der Regel gepolstert, wodurch Ihr Rechner nicht nur vor Stößen geschützt ist. So können Sie das Gerät überallhin mitnehmen und jederzeit schnell darauf zugreifen.

  • Netzteil
    Ein Netzteil dient dazu, den Laptop mit Strom zu versorgen. Im Handel sind unterschiedliche Modelle erhältlich. Sie können zwischen einem Marken- und einem Universalnetzteil wählen. Markennetzteile von Notebook-Herstellern kosten in der Regel mehr als Universalnetzteile. Achten Sie beim Kauf darauf, wie viel Spannung und Strom Ihr Notebook benötigt. Als Orientierung kann z.B. das Typenschild des Originalnetzteils dienen.

  • Akku
    Ein Laptop-Akku versorgt Ihr Gerät mit Energie, wenn es nicht am Stromnetz angeschlossen ist. Die Akkukapazität ist unter anderem auch für die Betriebsdauer des Notebooks ausschlaggebend. Mit einem Zweit-Akku können Sie die mobile Betriebsdauer daher verlängern. Jedoch dient ein zusätzlich gekaufter Akku auch als Ersatz für einen nicht mehr leistungsfähigen Akku. Für einige Notebooks sind sogenannte Hochkapazitätsakkus erhältlich, die mehr Leistung zur Verfügung stellen, da sie mehr Akkuzellen besitzen. Allerdings können diese Modelle größer gebaut sein, was den Betrieb über eine Dockingstation und den Transport in einer Laptop-Tasche erschweren kann.

  • Dockingstation
    Die Dockingstation ermöglicht es, das Notebook mit zusätzlichen Schnittstellen zu erweitern. Das ist vor allem für Subnotebooks und Convertibles praktisch, da diese Modelle aufgrund ihrer Bauart in der Regel nur wenige Schnittstellen besitzen. Nutzen Sie den Laptop vorwiegend in der Firma oder zu Hause am Schreibtisch, können Sie über eine Dockingstation beispielsweise eine Tastatur, Maus und einen größeren Bildschirm anschließen. 

  • Externe Festplatte
    Externe Festplatten können Sie dazu verwenden, Daten abzuspeichern und Datensicherungen vorzunehmen. Dadurch sind Ihre Daten  sicher, falls Ihr Notebook kaputtgehen sollte bzw. von Viren befallen wird. Zudem kann eine externe Festplatte als Erweiterung der internen Festplatte des Gerätes dienen. Darauf können Sie Daten speichern, die Sie nicht ständig benötigen. Ein weiterer Vorteil der externen Festplatte: Sie können sie jederzeit mitnehmen.
     


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Was Sie schon immer zur Verwendung von Notebooks wissen wollten, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlungen basieren hierbei auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von Laptops.

Akkulaufzeit 

Der Gesamt-Stromverbrauch eines Laptops setzt sich aus unterschiedlichen Faktoren zusammen. Die Komponenten, die am meisten Strom verbrauchen, sind folgende: 

  • Display
    Das Display benötigt am meisten Energie. Der Anteil liegt je nach Modell bei 25 bis 30 %. Der konkrete Wert ist abhängig von der Display-Größe, der Bildschirmtechnik und der Auflösung. 

  • Prozessor
    Der Prozessor hat einen Strombedarf von etwa 7 %. 

  • Chipsatz
    Der Chipsatz und die Festplatte liegen etwa bei 6 % Stromverbrauch. Eine SSD verbraucht weniger als eine klassische Festplatte. Hier ergeben sich entsprechend Einsparmöglichkeiten. 

  • Grafikchip
    Der Grafikchip verbraucht etwa 5 %. 
     

Arbeitsspeicher 

Ein Arbeitsspeicher ist für die Zwischenspeicherung von Daten verantwortlich. Wie groß der Arbeitsspeicher Ihres Laptops sein sollte, hängt von dem vorgesehen Einsatzzweck ab. Je mehr Programme und Prozesse auf dem Notebook gleichzeitig laufen, desto größer sollte der Arbeitsspeicher sein, um einen flüssigen Ablauf zu gewährleisten. Grundsätzlich gilt: Je größer, desto besser. Mindestens 4 GB sind empfehlenswert. 

Ausführliche Informationen zum Arbeitsspeicher erhalten Sie in unserem Kaufberater. 

Betriebssystem 

Der Unterschied zwischen 32-Bit und 64-Bit bezieht sich auf die Informationsverarbeitung des Prozessors. Eine 64-Bit-Version ist effektiver als eine 32-Bit-Version. Ein 64-Bit-System kann besser mehrere Programme gleichzeitig ausführen und zwischen diesen hin- und herwechseln. Es lohnt sich daher für Nutzer, die viele rechenintensive Anwendungen ausführen.

Shopping Tipp

Eine 64-Bit-Version kommt dann am besten zum Tragen, wenn auch der Arbeitsspeicher ausreichend groß ist. Dieser sollte bei mindestens 4 GB liegen.

Defekt 

In diesem Fall gilt es, Schritt für Schritt festzustellen, worin der Defekt liegen könnte. Lesen Sie sorgfältig die Gebrauchsanleitung, in der Regel enthält sie ein Kapitel zur Fehlerabhilfe. 

Tipp

Tritt das Problem innerhalb der 2-jährigen Garantiezeit auf, ist es das Beste, das Notebook beim Händler einzuschicken. Dieser kann Sie fachkundig beraten. 

Oftmals ist das Stromkabel oder der Akku defekt. Es lohnt entsprechend, erstmals eine neue Strombuchse zu besorgen und dies auszutesten. 

Nicht selten ist der Arbeitsspeicher defekt. Dieser ist im Notebook meist über mehrere Riegel verbaut. Diese können einzeln entfernt werden. So können Sie testen, ob einer davon defekt ist. 

Sind die bisherigen Maßnahmen erfolglos, könnte die Festplatte ein Grund für den Defekt sein. Diese müsste in diesem Fall ersetzt werden. Sollten Sie damit keine Erfahrungen haben, wenden Sie sich im Zweifel an einen Fachmann. 

Tipp

Lassen Sie sich vor der Reparatur durch einen Fachmann einen Kostenvoranschlag geben. 

Oft übersteigen die Kosten einer den Anschaffungspreis eines neuen Laptops. 

Einsatz

Notebooks sind zwar eine komfortable und mobile Alternative zum Desktop-PC. Ein Desktop-PC bietet jedoch einige Vorteile gegenüber einem Laptop: 

  • Mehr Leistung 
  • Längere Lebensdauer 
  • Möglichkeit der Anpassung der Monitorhöhe sowie der Abstand zwischen Tastatur und Bildschirm
  • Besseres Preis- Leistungsverhältnis. 
     

Wenn Sie viele rechenintensive Anwendungen am PC durchführen, ist ein Desktop-PC die bessere Lösung. Auch als Arbeitsgerät ist ein Desktop-PC ergonomisch sinnvoller. 

Die Vorteile eines Laptops liegen ganz klar in dessen Flexibilität. Sie können ihn überallhin mitnehmen – so können Sie den Zug, die Terrasse oder das Café im Handumdrehen zum Büro umgestalten. 

Tipp

Eine Lösung für eine bessere Ergonomie am Laptop ist eine Docking-Station für den Heimeinsatz. 

An diesen können Sie zusätzlich Monitor, Tastatur, Maus und andere Peripheriegeräte anschließen. Der Laptop wird einfach in die Station gesetzt und wird zudem mit Strom versorgt. 


Welches Gerät ist sinnvoller: Notebook oder Tablet? 

Die Entscheidung, welches Gerät für Sie sinnvoller ist, hängt von Ihren Nutzungsgewohnheiten und dem vorgesehenen Anwendungsbereich ab: 

Ein Tablet ist die richtige Wahl, wenn Sie: 

  • die Bedienung durch ein Touchscreen vorziehen,
  • vorwiegend ein Modell zum Surfen, E-Books Lesen, Filme Schauen suchen,
  • besonders viel Wert auf Leichtigkeit legen
  • und Office-Arbeiten lieber an Ihrem Desktop-Rechner erledigen. 
     

Ein Notebook passt zu Ihnen, wenn Sie: 

  • unterwegs auch Office-Arbeiten erledigen,
  • alle wichtigen Peripheriegeräte, wie Drucker, problemlos an Ihr Gerät anschließen
  • und auch rechenintensivere Anwendungen durchführen möchten.
     

Notebooks haben sich mittlerweile als komfortable und flexible Alternative zu Desktop-PCs etabliert. Sie verfügen über nahezu alle Funktionen eines Desktop-PCs, sind jedoch wesentlich kompakter und leichter, sodass sie sich problemlos transportieren lassen. Auf diese Weise ermöglichen sie es auch im Zug, im Café oder bequem auf dem Sofa zu arbeiten, im Internet zu surfen oder Filme zu schauen. 
 

Gaming-Notebooks sind dafür konzipiert, Games wie Ego-Shooter, Rollenspiele oder Online-Games spielen zu können. Sie zeichnen sich durch eine stabile und hochwertige Bauweise aus, um den hohen Belastungen und unkontrollierten Bewegungen während des Spielens standhalten zu können. Sie besitzen Dual- oder Quad-Core-Prozessoren, eine High-End-Grafikkarte und einen großen Arbeitsspeicher. 

Um weitere Informationen zu Gaming-Notebooks zu erhalten, informieren Sie sich in unserem Kaufberater. 

Entsorgung 

Bevor Sie Ihren Laptop entsorgen, sollten Sie darauf achten, dass alle Daten vollständig von der Festplatte gelöscht sind. 

Bedenken Sie

Selbst wenn die Daten aus dem Papierkorb geleert wurden, können diese noch zurückgeholt werden

Sie sind lediglich zum Überschreiben freigegeben. Damit die Daten endgültig nicht wiederhergestellt werden können, ist ein spezielles Überschreibungsprogramm empfehlenswert.  

Sollte der PC nicht mehr funktionstauglich sein, ist es ratsam, die Festplatte manuell zu schreddern. Eine einfach Methode, die lächerlich klingen mag, aber durchaus effektiv ist: Bauen Sie die Festplatte einfach aus und bearbeiten sie diese mit einem Hammer. 

Den alten Laptop sollten Sie dann in den Wertstoffhof Ihrer Stadt bringen. Informieren Sie sich bei Ihrer Kommune, wo sich der nächste Wertstoffhof befindet.   
 

Festplatte  

Es lässt sich nicht in jedes Notebook eine SSD-Festplatte einbauen, da sich insbesondere flache Modelle häufig nicht öffnen lassen. 

Bedenken Sie

Es kann sein, dass Sie durch den selbständigen Austausch der Festplatte Ihre Gewährleistung verlieren. 

Garantie

Was gilt es hinsichtlich Garantie und Gewährleistung zu beachten?  

Gewährleistung und Garantie werden im Volksmund häufig synonym verwendet. Es bestehen jedoch wesentliche Unterschiede. 
 

  • Gewährleistung
    Die Gewährleistung ist gesetzlich als Anspruch vordefiniert, sie richtet sich gegen den Verkäufer. Innerhalb der Gewährleistungsfrist von 6 Monaten muss der Verkäufer beweisen, dass er dem Käufer die Ware ohne Mangel übergeben hat. In einem Schadenfall hat der Kunde entsprechend einen Anspruch auf Reparatur oder Erstattung. Innerhalb der Gewährleistungszeit von bis zu 2 Jahren hat der Kunde ebenfalls Ersatzansprüche. Allerdings liegt die Beweislast nach Ablauf der Gewährleistungsfrist bei diesem.

  • Garantie 
    Die Garantie ist eine freiwillige Serviceleistung. Sie richtet sich gegen den Hersteller. Kommt es in der Garantiezeit zu Schäden, übernimmt der Hersteller die Kosten der Nachbesserung. Oft gibt es jedoch auch hier Einschränkungen. Ist der Schaden eindeutig vom Kunden verursacht, erlischt der Garantieanspruch. 
     

Kosten

Wodurch entsteht der Preisunterschied zwischen den unterschiedlichen Notebooks?  
Der Preis von Notebooks wird durch die Qualität folgender Komponenten beeinflusst: 

  • Prozessor
  • Grafikkarte
  • Festplatte 
  • Display 
     

Bei sehr günstigen Modellen, unter 300 €, wird an diesen Stellen entsprechend eingespart. Für einfache Office-Anwendungen und zum Surfen sind die Modelle vollkommen ausreichend. Sie sind insbesondere als Zweitgerät für unterwegs gut geeignet. Bei graphischen aufwendigen Games kommen die Notebooks dagegen schnell an ihre Grenzen. Diese laufen selten ruckelfrei. 

Bedenken Sie

Weiteres Einsparungspotenzial sehen die Hersteller oft beim Betriebssystem. 

Nicht immer ist dieses direkt beim Kauf vorinstalliert.

Sie möchten mehr über Prozessor, Grafikkarte, Festplatte und Display erfahren? Dann informieren Sie sich in unserem Kaufberater – in den jeweils gleichnamigen Rubriken haben wir alle relevanten Informationen für Sie zusammengestellt. 

Lebensdauer 

Wie lange kann ich einen Laptop in der Regel nutzen? 

Die durchschnittliche Lebensdauer eines Notebooks beträgt mindestens 2 Jahre. Je nach Hersteller und Nutzung kann diese natürlich deutlich länger ausfallen. 

Bei sorgfältigem Umgang können Sie mit einer Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren rechnen. Teure Markengeräte können auch bis zu 10 Jahre funktionstüchtig bleiben.  
 

Was muss ich beachten, um das Notebook möglichst lange nutzen zu können? 

  • Vermeiden Sie ein Überhitzen des Geräts. 
    Es sollte stets auf einem Tisch oder auf einer passenden Unterlage abgesetzt werden. Bett und Sofa eignen sich nicht als Abstellplatz. 

  • Reinigen Sie das Gerät regelmäßig. 
    Durch Schmutz- und Staubablagerungen kann es sonst schnell zu Defekten kommen. 

  • Schonen Sie den Akku. 
    Beim Netzbetrieb zu Hause empfiehlt es sich den Akku zu entfernen. So vermeiden Sie ein Überladen. 
     

Notebook Modelle 

Welcher Laptop für Sie der richtige ist, hängt in erster Linie von Ihren Nutzungsgewohnheiten und dem vorgesehenen Einsatzzweck ab. Um das richtige Modelle für Ihren Bedarf zu finden, sollten Sie sich folgende Fragen beantworten: 

  • Für welchen Zweck möchte ich das Notebook vorwiegend nutzen?
    Office-, Gamer- oder Multimedia-Notebooks sind für bestimmte Zielgruppen konzipiert. Gamer benötigen beispielsweise eine hohe Prozessor-Taktfrequenz und eine gute Grafikkarte. Business-Notebooks sollten hingegen über einen guten Akku und einen großen Arbeitsspeicher verfügen. 

  • Unterstützt mein Betriebssystem meine Arbeitsschnittstellen?
    In der Regel ist ein Betriebssystem bereits vorinstalliert. Bei der Wahl ist entscheidend, welche Schnittstellen Sie für einen reibungslosen Arbeitsablauf bevorzugt bedienen müssen. Auch Ihre individuellen Ansprüche an Erweiterungen, die Benutzeroberfläche sowie die Sicherheit Ihres Laptops sollten eine Rolle spielen. 

  • Wie flexibel möchte ich meinen Laptop einsetzen?
    Vor einem Kauf sollten Sie überdenken, wie häufig Sie den Laptop transportieren werden. Insbesondere Nutzer, die täglich mit dem Gerät unterwegs sind, sollten auf ein leichtes Gewicht und ein stabiles Gehäuse achten. 

  • Welche Datenträger möchte ich mit meinem Notebook einsetzen?
    Ein wichtiger Aspekt ist auch, welche Speichermedien Sie vorzugsweise nutzen. Ein guter Laptop sollte mit USB, HDMI, VGA, DVI und LAN-Anschlüssen ausgestattet sein. Wenn Sie auch Filme darauf schauen oder Musik hören möchten, sollte es über ein Laufwerk verfügen. 
     

Wir haben für Sie die wichtigsten Unterschiede auf den Punkt gebracht: 
 

Netbook Notebook
Bildschirm  bis 10‘‘ 12-14‘‘
Akkuleistung  bis 3 h 6-10 h
Gewicht 1-2 kg 2-3 kg
Anschlussmöglichkeiten mittel sehr gut
Prozessorleistung mittel  schnell
Preis  200 - 600 € ab 300 €


 

Soforthilfe 

Wenn Flüssigkeit über Ihr Notebook gelaufen ist, gilt es sofort zu handeln. Schon nach zwei Tagen können sich Korrosionsspuren im Gerät bilden. 

  1. Als erstes müssen Sie das Gerät sofort ausschalten: Ziehen Sie den Stromstecker und entfernen Sie zusätzlich den Akku. 

  2. Sie dürfen den Laptop auf keinen Fall umdrehen oder schütteln. Andernfalls verteilt sich die Flüssigkeit weiter im Inneren. 

  3. Es ist auch davon abzuraten, das Notebook zu föhnen oder es über der Heizung zu trocken.  

  4. Sie können den Laptop entweder selbst reinigen oder zu einem Fachmann bringen.  

Bedenken Sie

Nicht alle Laptops lassen sich öffnen. 

Ultrabooks oder MacBooks beispielsweise müssen Sie immer zum Hersteller einschicken. 

Im Falle einer Selbstreparatur bauen Sie zuerst die Tastatur aus. Diese können Sie zum Trocknen auf ein Handtuch legen. 

Danach gilt es, den Wasserschaden zu beurteilen. Nach dem Ausbau der Tastatur können Sie sehen, wohin die Flüssigkeit geflossen ist. Manchmal kann die Flüssigkeit unter der Tastatur einfach mit Haushaltstüchern aufgesammelt werden. Im schlimmsten Fall muss das Notebook komplett geöffnet und die herausnehmbaren Teile vorsichtig getrocknet werden. In diesem Fall sollten Sie sich an einen Techniker wenden. 
 

Überhitzen 

Einen erhitzten Laptop sollten Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die Überhitzung kann nicht nur zu Abstürzen führen, sondern auch langfristige Hardware-Schäden verursachen. Beachten Sie daher folgende Tipps: 
 

  • Legen Sie Ihren Laptop nie auf dem Sofa oder Bett ab. 
    Dies ist schlecht für die Wärmeregulierung. Möchten Sie auch im Bett Filme sehen oder surfen, sollten Sie einen zusätzlichen Notebookständer erwerben. 

  • Die Laptop-Ablage sollte staub- und krümelfrei bleiben. 
    Staub und Krümel können die Kühlrippen blockieren. 

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