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Ratgeber

Ratgeber Kinder-Regenbekleidung


Die meisten Eltern achten fast schon peinlich genau darauf, was an die Haut ihrer Kinder kommt. Bei der Kinder-Regenbekleidung ist damit jedoch meist schon Schluss, schließlich wird diese über der Kleidung getragen. Ein schwerer Fehler, die sich vor einiger Zeit in der ÖKO-Test-Ausgabe 11/2010 herausstellte: Von den damals 13 getesteten Regenjacken für Kinder fielen alle durch. „Ungenügend“ lautete das harte Urteil, das angesichts der bei der Herstellung verwendeten Chemikalien nicht überraschend ausfiel. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) wurden bei nahezu allen Herstellern in weit über der Empfehlung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) liegender Konzentration verwendet. Bei einigen Kinder Regenjacke konnten zudem das Immun- und Hormonsystem beeinträchtigende zinnorganische Verbindungen sowie ein krebserregender Farbstoff nachgewiesen werden.

Spätestens seit diesem harten Urteil der Stiftung ÖKO-Test sind viele Eltern verunsichert. Wenn alle Produkte durch die Bank schlecht sind, welche Kinder-Regenbekleidung sollte man dann überhaupt noch kaufen? Welche Materialien sind in Ordnung und welche sollten eher gemieden werden? Unabhängig von der Frage nach dem Material müssen sich Eltern aber natürlich auch mit dem praktischen Nutzen der Kinder-Regenbekleidung beschäftigen, denn nicht jede Regenjacke für Kinder bietet auch wirklich guten Schutz vor Regen.

Das Material: Schadstoffe vermeiden

Verbraucher haben zunächst die Möglichkeit, die Herstellerangaben durchzusehen. Ein gängiges Ökosiegel ist das Ökotex 100 Zertifikat, das für die Einhaltung relativ niedriger Schwellenwerte für viele Schadstoffe steht. Es kann den Weg zur „gesünderen“ Kinder-Regenbekleidung weisen. Häufig geben es die Hersteller auch gezielt an, wenn auf bestimmte Stoffe wie PVC, Formaldehyd oder auf krebserregende Farben verzichtet wurde.

Ein wichtiges Thema hinsichtlich des Materials ist auch die Beschichtung. Früher war es üblich, Regenkleidung einfach mit Wachs oder Öl zu beschichten, um sie regensicher zu machen. Heute bevorzugt man Materialien wie Gummi, Kunststoff oder spezielle Gore-Tex-Beschichtungen. Diese dichten die Regenhose für Kinder und das Regencape ebenso sicher ab wie Wachs oder Öl. Mit Gummi überzogene Kinder-Regenbekleidung hat den Nachteil, dass sie sich unangenehm anfühlt, da jede Bewegung sozusagen gebremst wird. Hinsichtlich des Tragekomforts sind daher mit Kunststoff beschichtete Regenmäntel für Kinder angenehmer.

Die wichtigsten Teile der Kinder-Regenbekleidung

Eine normale Regenjacke für Kinder reicht heute längst nicht mehr aus. Im Waldkindergarten ebenso wie im normalen Kindergarten ist eine gute Regenbekleidung für Jungen und Mädchen unentbehrlich, da die Kinder viel im Freien sind und sich an der frischen Luft aufhalten. Regen sollte hierbei kein Hindernis sein. Daher gibt es inzwischen eine reichhaltige Auswahl an Accessoires für das schlechte Wetter:

Die Regenhose für Kinder: Ab in den Matsch
Die Regenhose für Kinder wird umgangssprachlich häufig auch als Matschhose bezeichnet – weil die Kinder damit problemlos im Matsch spielen können, ohne dass ihre normale Kleidung darunter schmutzig wird. Die Hosen bestehen aus demselben Material wie Regenjacken und werden über der Kleidung getragen. Sie sind wie Latzhosen geschneidert, sodass sie an den Schultern befestigt sind und durch die Verstellbarkeit der Träger lange passen. Am Ende der Beine befindet sich je eine Schlaufe, die um den Fuß gelegt wird. So wird wirkungsvoll verhindert, dass das Hosenbein nach oben rutscht und doch Schmutz oder Nässe ins Innere gelangen können. Eine Matschhose ist heutzutage ein Standard-Accessoire für jedes Kind, das gerne im Freien ist.

Die Kinder-Regenjacke: Wirksamer Schutz vor Regen
Regenjacken sind wie normale Jacken geschneidert und werden im Regelfall mit einem Reißverschluss geschlossen, der wiederum von einer mit Klettverschlüssen oder Druckknöpfen befestigten Blende verdeckt wird. So sollte ins Innere kein Wasser gelangen können. Neben normalen Kinder-Regenjacken gibt es allerdings auch noch zahlreiche weitere Variationen:

- Regenmantel: Der Schnitt ist wie der einer Regenjacke, doch ist der Kinder-Regenmantel wesentlich länger.

- Regencape: Ein Regencape für Kinder besteht aus einer einzigen Stoffbahn und besitzt keinen Verschluss und keine Ärmelöffnungen. Es wird über den Kopf gezogen und das Kind hat darunter volle Bewegungsfreiheit. Allerdings schützt das Regencape nur vor Nässe, nicht aber vor Kälte. Wichtiger Bestandteil eines Regencapes für Kinder ist auch eine angenähte Mütze.

- Regenponcho: Ähnlich wie das Regencape ist ein Regenponcho für Kinder „aus einem Guss“, ist jedoch meist länger geschnitten, sodass ein noch besserer Schutz entsteht.

Die Kinder-Regenmütze: Keine Probleme mit Regen
Die an den Regenjacken angenähten Mützen sind meist eher dürftig und halten nicht gut auf dem Kopf Ihres Kindes. Wenn es daher auch bei Regen draußen ist, sollten Sie auf eine spezielle Regenmütze für Kinder zurückgreifen, die den Kopf optimal bedeckt und nicht verrutschen kann.

Die Gummistiefel: Pfützen sind kein Thema mehr
Gummistiefel gehören zur Kinder-Regenbekleidung zwingend mit dazu. Sie sind relativ hoch, sodass die Füße auch beim Springen in Pfützen nicht nass werden. Wenn Sie keine Gummistiefel verwenden möchten, können Sie auch auf sogenannte Regenfüßlinge zurückgreifen. Dabei handelt es sich um kleine wasserabweisende Stulpen, die über den normalen Straßenschuhen getragen werden.


Wichtige Auswahlkriterien für die Kinder-Regenbekleidung

Achten Sie bei Ihrer Auswahl unbedingt auch auf die folgenden wichtigen Aspekte:

- Wasserdichtigkeit: Kinder-Regenbekleidung gilt ab einer Angabe von 1.500 mm als wasserdicht. Teilweise liegen die angebotenen Stücke mit schlechter Qualität sogar darunter. Regenhosen und Regenjacken für Mädchen und Jungen namhafter Hersteller liegen allerdings weit darüber und erreichen beispielsweise Werte von 6.000 bis 8.000 mm.

- Größe: Die meisten angebotenen Regenkleidungsmodelle sind erst in den größeren Größen verfügbar, also hinsichtlich der Regenkleidung frühestens ab Größe 74/80 und der Stiefel ab Größe 20. Bei kleineren Größen, beispielsweise für krabbelnde Babys, ist die Auswahl leider meist ungleich kleiner.

- Fütterung: Spezielle Kinder-Regenkleidung für den Herbst kann man gefüttert kaufen. Sie hält dann nicht nur trocken, sondern auch warm. Sobald es allerdings einmal ein wenig wärmer ist, schwitzen Kinder in der gefütterten Regenbekleidung. Daher müssen Sie sich überlegen, ob Sie dies in Kauf nehmen wollen oder Ihrem Kind bei Kälte lieber unter die normale Regenbekleidung eine Kleidungsschicht mehr anziehen.

- Geruch: Viele Regenjacken für Mädchen und Jungen dünsten aus, riechen also stark chemisch oder nach Kunststoff. Materialien von guter Qualität sollten nicht ausdünsten.

- Verstärkungen: Eine Matschhose und Regenjacke sind dafür gemacht, um auch bei nassem Wetter draußen zu spielen. Insbesondere beim Spiel am Boden sind die Knie des dünnen Synthetik-Materials schnell durchgewetzt. Daher ist es sinnvoll, wenn die Regenhose für Kinder im Bereich der Knie mit einer Verstärkung ausgestattet ist, die Löcher in der Hose vermeidet.

- Atmungsaktivität: Die Atmungsaktivität erreichen Sie gewöhnlich bei mit Kunststoff oder Gummi beschichteter Kinder-Regenbekleidung nicht. Hierfür müssen Sie schon auf spezielle Fasern wie Gore-Tex zurückgreifen, die extra auf diese Eigenschaft ausgelegt sind. Sie sind dann allerdings auch wesentlich teurer.
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