Die Dachform einer Gartenlaube nimmt Einfluss auf das Aussehen und auf den Platz darunter. Bei einem Pultdach oder einem Zeltdach ist nach oben hin deutlich mehr Platz vorhanden, als beispielsweise bei einem Flachdach.
Die Grundform einer Gartenlaube beschreibt das Aussehen und nimmt Einfluss auf den Platz unter der Ăberdachung. So gibt es neben einfachen rechteckigen Modellen auch Gartenlauben in sechseckiger oder achteckiger Grundform.
Die Seitenhöhe einer Gartenlaube wird in Zentimetern angegeben. Sie beschreibt den Platz unter einem Gartenhaus und ab welcher Höhe der Dachaufbau beginnt. Je höher die Seitenwand, desto höhere GegenstÀnde können unter die Laube gestellt werden.
Der Dachbelag kann aus PVC oder Bitumen bestehen. Die Materialien unterscheiden sich dabei in ihrem Aussehen, der StabilitÀt und Langlebigkeit. Bitumen bildet in der Optik zum Beispiel Dachschindeln nach.
Die Firsthöhe beschreibt die Höhe zwischen dem Untergrund und der höchsten Stelle am Dach. Sie wird in Zentimetern angegeben und gibt den Platz unter der Gartenlaube an. Je höher der First, desto höhere GegenstÀnde lassen sich unterstellen.
Aktuelle Produkte in dieser Kategorie wurden innerhalb der letzten 60 Monate bei billiger.de neu gelistet. Der Zeitraum, in dem ein Produkt als aktuell gilt, wird durch unsere Produkt-Experten fĂŒr jede Kategorie gesondert bestimmt.
Autor: Online-Redaktion
In den warmen Sommermonaten möchten die Menschen so viel Zeit wie möglich im Freien verbringen. Wo kann man das besser als im heimischen Garten? Nicht grundlos investieren Leute daher so viel Energie in dessen Gestaltung. Sie bepflanzen Blumenbeete, legen kleine GemĂŒsegĂ€rten an und entwerfen wohnliche Terrassen zum Grillen.
Eine Alternative zur Terrasse stellt die Gartenlaube dar. Hierbei handelt es sich um eine offene oder geschlossene, sowie ĂŒberdachte Konstruktion, die zu verschiedenen Anlassen, sei es nun ein gemĂŒtliches Beisammensein oder ein gröĂeres Grillfest, als Unterstand dient. Die Laube kann gleichzeitig aber auch als Aufbewahrungsort fĂŒr die Pflanzenerde, den DĂŒnger, den RasenmĂ€her und diverse andere GartengerĂ€te genutzt werden.
Gartenlauben sind in den verschiedensten AusfĂŒhrungen erhĂ€ltlich. Worauf Sie beim Kauf einer Gartenlaube achten mĂŒssen, haben wir im Folgenden genauer ausgefĂŒhrt. Anbei finden Sie eine Liste der wesentlichen Punkte:
- Der Zweck und die GröĂe
- Das Fundament
- Die Vorschriften
- Die Pflege der Materialien
- Die QualitÀt der Materialien
Die Gartenlaube wird auch als GartenhÀuschen oder als Garten-Pavillon bezeichnet. Sie besteht zumeist aus Holz und vereint verschiedene dekorative und praktische Elemente. Lauben werden in der Regel ebenerdig angelegt.
Zu allererst sollten Sie sich ĂŒberlegen, welche Aufgaben ihre Gartenlaube in der Sommer- und in der Wintersaison erfĂŒllen soll. Handelt es sich im Sommer lediglich um eine Ăberdachung fĂŒr abendliche Grillfeste? Wird sie im Herbst und Winter zum Unterstand fĂŒr die Gartenutensilien umfunktioniert? Oder soll sie einen separaten, vom eigentlichen Wohnhaus abgetrennten RĂŒckzugsort darstellen? Alle diese Fragen mĂŒssen Sie noch vor dem Kauf bewusst beantworten, da Ihre Antworten ĂŒber die Beschaffenheit der Gartenlaube entscheiden. Wenn es sich zum Beispiel um einen zusĂ€tzlichen RĂŒckzugsort handeln soll, mĂŒssten Sie den Bau der Gartenlaube ganz anders angehen als bei der Erschaffung eines schlichten Holz-Pavillons.
Wenn Sie sich ĂŒber den Zweck der Gartenlaube klar geworden sind, mĂŒssen Sie sich noch fĂŒr die GröĂe desselben entscheiden. Diese ist zum einen abhĂ€ngig von der tatsĂ€chlichen GröĂe des Gartens. Zum anderen mĂŒssen Sie schĂ€tzen, wie viele Personen oder Arbeitsutensilien Sie darin unterbringen wollen. Bei der GröĂe des Gartens sollten Sie sich grundsĂ€tzlich nicht auf SchĂ€tzungen verlassen. Die geschĂ€tzten Werte können nĂ€mlich groĂe Abweichungen enthalten, welche die Entstehung der Laube am Ende verhindern.
Gartenlauben bestehen in der Mehrheit der FĂ€lle aus Holz. FĂŒr welche Holzart Sie sich letztendlich entscheiden, bleibt dabei Ihnen ĂŒberlassen. Hersteller und bereits verfasste Bauanleitungen geben diesbezĂŒglich natĂŒrlich einige Empfehlungen ab. FĂŒr den Bau einer Laube, die hauptsĂ€chlich als GerĂ€teschuppen genutzt werden soll, wird zum Beispiel unbehandeltes Fichtenholz empfohlen. Wenn Sie die Laube als separate Unterkunft fĂŒr sich selbst oder Ihre GĂ€ste einplanen, sollten Sie ein dickeres, besser isoliertes Holz wĂ€hlen. Das Gleiche gilt, wenn Sie Ihre Pflanzen in dem HĂ€uschen ĂŒberwintern lassen wollen. FĂŒr die Ăberwinterung der Pflanzen gilt eine Wanddicke von circa 44 mm als sinnvoll. Sollten Sie lediglich Ihre FahrrĂ€der unterstellen wollen, ist eine Dicke von circa 19 mm vollkommen ausreichend.
Wenn Sie sich fĂŒr eine Holzart entscheiden, bedenken Sie immer, dass Holz ein sehr pflegebedĂŒrftiges Material ist. Dieses muss nicht nur imprĂ€gniert, sondern auch wiederholt gemalert werden. Im Gegensatz dazu stehen die Materialien Stein und Kunststoff, die allerdings nicht mit einer so schönen Optik ĂŒberzeugen können.
Beim Garten-Pavillon handelt es sich um eine offene Variante der Gartenlaube, oder auch der GartenhĂŒtten. Er verzichtet in der Regel auf die SeitenwĂ€nde und wird fĂŒr das gemĂŒtliche Beisammensein genutzt. Seine Gestaltung ist vor allem dekorativ und weniger funktional ausgerichtet. In seinem Design erinnert er daher mehr an ein groĂes, locker gestaltetes Party-Zelt. Von den Besitzern wird er gerne fĂŒr das gemeinschaftliche Grillen oder sonstige Garten-Partys eingesetzt. Die Konstruktion der GartenhĂŒtten im Besonderen und der Gartenlaube im Speziellem besteht in der Regel aus vorgefertigten Bauteilen, die man in verschiedenen BaumĂ€rkten oder online erstehen kann. FĂŒr den Bau eines Pavillons werden ein Rahmen, die Ăberdachung und SĂ€ulen benötigt. Er kann zudem mit Zierelementen versehen oder/und mit rankenden Pflanzen geschmĂŒckt werden.
Das GartenhĂ€uschen ist eine Gartenlaube, die im Gegensatz zum Pavillon mit einem geschlossenen Design aufwartet. Beim GartenhĂ€uschen handelt es sich also tatsĂ€chlich um ein Haus in Miniaturform, das ĂŒber vier WĂ€nde, ein Dach und eine TĂŒr verfĂŒgt. GartenhĂ€uschen werden ebenfalls in vorgefertigten Bauteilen angeboten. Die verschiedenen AusfĂŒhrungen der Lauben unterscheiden sich in der GröĂe und in der Innenausstattung.
Allen gemeinsam ist das Fundament, das verhindert, dass die Feuchtigkeit von unten in das Haus kriecht. In diesem Zusammenhang wird unter anderem zwischen dem Punkt- und dem Streifenfundament unterschieden. Punktfundamente bestehen aus mehreren Einzelfundamenten, die ihre Lasten ĂŒber Einzelfundamente in den Boden ableiten. Sie gehören zu den gĂŒnstigsten Varianten unter den Fundamenten. Das Streifenfundament wird in die Kategorie der teureren Fundamente eingeordnet und unter den AuĂenwĂ€nden angelegt. Um eine ausreichende Sicherheit zu gewĂ€hrleisten, muss es bis zu 80 cm tief in den Erdboden eingegraben werden. Da der Bau eines solchen GartenhĂ€uschens in der Regel mit etwas mehr Arbeit verbunden ist, sollten Sie sich vorher ĂŒber eine eventuell erforderliche Baugenehmigung erkundigen. Diese hĂ€ngt unter anderem von der endgĂŒltigen GröĂe des GartenhĂ€uschens ab.
Ein Gartenhaus braucht eine konstante Pflege. Allerdings kann schon mit der Wahl des Untergrunds die Lebensdauer der Laube deutlich verlĂ€ngert werden. ZunĂ€chst einmal sollten Sie die oberste Humusschicht unter dem zukĂŒnftigen Gartenhaus um 20 bis 30 cm abtragen und durch Kies ersetzen. Seien Sie hier nicht zu sparsam, denn es gilt: Je tiefer der Humus abgetragen wird, desto besser. Der Kies sorgt dafĂŒr, dass das Regenwasser direkt in die unteren Erdschichten abflieĂt und nicht mit dem aufgetragenen Fundament in BerĂŒhrung kommt. So wird die Lebensdauer des Fundaments verlĂ€ngert und das Haus steht auf festem Boden. Das Fundament sollte im Allgemeinen um circa 30 bis 40 cm gröĂer sein als die AuĂenwĂ€nde des Hauses.
Nach dem Aufbau sollten Sie Ihre Gartenlaube regelmĂ€Ăig mit einem speziellen Schutzanstrich versehen. Dieser schĂŒtzt Ihr Haus vor den EinflĂŒssen von Wind und Wetter. Besonders der Regen und die Sonne greifen die OberflĂ€che des Holzes an. Aus diesem Grund sollten die verwendeten Hölzer schon vor der Montage grundiert und sorgfĂ€ltig gestrichen werden. Das ist wesentlich einfacher, als das Haus im Nachhinein zu streichen. Die farbliche Gestaltung ist im Detail natĂŒrlich von ihren individuellen Vorlieben abhĂ€ngig. Gerne verwendet werden spezielle offenporige Lasuren. Sie verschlieĂen die Fasern nicht komplett, so dass das Holz auch nach dem Anstrich noch atmen kann. Durch die Lasur entsteht also eine leicht angeraute OberflĂ€che, die ein Anschleifen vor dem zweiten Anstrich ĂŒberflĂŒssig macht.
BezĂŒglich des Baus von GartenhĂ€usern gibt es bestimmte bauliche Vorschriften, die beachtet werden mĂŒssen. Diese variieren von Bundesland zu Bundesland. Demzufolge sollten Sie sich möglichst rechtzeitig bei der zustĂ€ndigen Baubehörde informieren. Zu den hĂ€ufigsten und am weitesten verbreiteten Regeln gehören die Folgenden: Der Abstand zum NachbargrundstĂŒck sollte mindestens drei Meter betragen. AuĂerdem darf die GröĂer der ĂŒberdachten FlĂ€che 20 qm nicht ĂŒberschreiten. Des Weiteren darf das Gartenhaus nicht höher als drei Meter sein. Wenn Sie beim Hausbau feststellen, dass dieser durch einen Baum behindert wird, achten Sie darauf, dass Sie BĂ€ume mit einem Stammumfang von 80 cm nicht einfach fĂ€llen dĂŒrfen. Diese sind besonders geschĂŒtzt, so dass das FĂ€llen einer besonderen Genehmigung bedarf.
Wenn Sie die Hinweise zur Errichtung und zur Pflege des Gartenhauses berĂŒcksichtigen, werden Sie mit diesem mit Sicherheit viele schöne und erholsame Sommerabende in Ihrem Garten verbringen.

Unser Team besteht aus RedakteurInnen, deren umfangreiches Wissen auf jahrelanger journalistischer Erfahrung im E-Commerce beruht. Wir recherchieren mit Begeisterung alle Informationen zu den unterschiedlichsten Themen und fassen diese fĂŒr Sie ĂŒbersichtlich in unseren Ratgebern zusammen.