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Gartenhäuser (1.784 Ergebnisse aus 54 Shops)

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Generell muss man zwischen Gartenhäusern und Gerätehäusern unterscheiden. Während ein Gartenhaus auch mit Möbeln eingerichtet werden kann, dient das Gerätehaus lediglich zur Verstauung von Gartengeräten und Werkzeugen.

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Die häufigsten Materialien sind Holz, Metall und Kunststoff. Holz hat den Vorteil, dass es natürlich aussieht – es benötigt allerdings entsprechende Pflege, um Wind und Wetter standhalten zu können. Gartenhäuser aus Metall sind robust und langlebig und weniger pflegeaufwendig. Metall- und Kunststoff-Gartenhäuser sind vergleichsweise preisgünstiger.

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Sie wünschen sich ein Gartenhaus im heimischen Grün?

In unserem Kaufberater finden Sie alle relevanten Informationen für den Kauf eines Gartenhauses.

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Wissen Kompakt

Gartenhäuser sind vielseitig nutzbare Unterkünfte oder auch kleine Erholungsoasen im eigenen Garten: Sie dienen als idealer Aufbewahrungsort für Rasenmäher, Gartengeräte, Gartenmöbelsets oder Blumenzwiebeln. Zusätzlich eignen sich die Häuschen im Grünen hervorragend als gemütliche Gästeunterkunft oder bieten Ihnen die Möglichkeit, im Sommer im eigenen Garten zu nächtigen. Viele Gartenhäuser können Sie auch als kleine Partylocation nutzen.
 
Die beliebten Häuschen im Grünen gibt es in vielen verschiedenen Größen und Bauweisen: Ob als kleiner Gartenschrank, praktischer Geräteschuppen, Grillhütte oder geräumiges Blockbohlenhaus mit mehreren Zimmern und Terrasse. 
 
Grundsätzlich richten sich die Dimensionen des Gartenhauses nach dem Platzangebot im heimischen Garten. Neben den eigenen Vorstellungen sollten Sie auch örtliche Vorschriften berücksichtigen: Kleine Hütten unterliegen meist keinen Vorgaben, aber insbesondere für größere Bauten oder auch Bauplätze, die nah an andere Grundstücksgrenzen reichen, gelten bestimmte Grenzabstandsregelungen.
Recherche Tipp

Einen Einblick in bundeslandspezifische Genehmigungsvorschriften und Bauordnungen bietet Gartenhaus GmbH Magazin

Zudem finden Sie Gartenhäuser in verschiedenen Designs und Formen, so dass sie sich optimal in den Stil Ihres Gartens einfügen. Da die Gebäude ganzjährig im Freien stehen, bestehen sie aus robusten und witterungsbeständigen Materialien.
 

Welche verschiedenen Varianten im Handel erhältlich sind und auf welche Kriterien Sie bei der Auswahl achten sollten, haben wir nachfolgend in unserem Kaufberater für Sie zusammengetragen. 
 


Kaufberater

Damit Sie Ihr ideales Gartenhaus finden, unterstützen wir Sie bei Ihrer Auswahl. In unserem Kaufberater haben wir wichtige Kriterien für den Kauf eines Gartenhauses für Sie zusammengefasst.
Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen
 
Bedenken Sie für den Kauf eines idealen Gartenhauses vor allem folgende kaufentscheidende Aspekte:
 
  • Für verschiedene Verwendungszwecke gibt es passende Gartenhaus-Typen und Bauformen.
    Gartenhäuser, die Sie auch als Gästehaus nutzen, sind meist geräumig und dank solider Baumaterialien robust und gut isoliert. Möchten Sie lediglich Gartengeräte verstauen, gibt es dafür kleinere Aufbewahrungsschränke.
     
  • Gartenhäuser stehen das ganze Jahr über im Freien.
    Witterungsbeständige Materialien garantieren eine lange Lebensdauer des Gartenhauses. Besteht es aus speziell behandelten Werkstoffen, ist zudem der Pflegeaufwand geringer.
     
  • Gut durchdacht ist schon halb gebaut – wählen Sie vorab einen passenden Standort. 
    Baurecht und Grenzabstandsregelungen sollten Sie genau beachten. Achten Sie auf die passenden Abmessungen. Gerade für größere Bauten ist zudem ein Fundament unabdingbar. 
     


Gartenhaus-Typen

Gartenhäuser gibt es in unterschiedlichen Bauarten, Materialien und mit verschiedener Ausstattung. Einzelne Produkttypen unterscheiden sich dahingehend, wofür Sie das Häuschen im Grünen hauptsächlich nutzen können
Auf den Punkt!
Gartenhäuser sind vergleichsweise geräumig und besitzen in der Regel Fenster. Sie bestehen meist aus massiven Baumaterialien. Die Häuschen eignen sich daher als zeitweiliger Wohn- bzw. Aufenthaltsraum.
 
Gerätehäuser bzw. Geräteschuppen bieten ausreichend Platz für Rasenmäher oder auch Fahrräder. Die Häuschen besitzen oftmals eine geringere Wandstärke und verfügen auch häufig nicht über Fenster. 
 
Geräteschränke dienen vorrangig der Aufbewahrung von kleineren Gartengeräten. Ihre Grundfläche ist meist klein, sie sind fensterlos und bestehen aus leichteren Werkstoffen wie Blechen oder Kunststoffen.
 
Grillkotas sind größere Hütten, meist aus Holz, in deren Mitte sich eine Feuer- bzw. Grillstelle befindet.
 
Verkaufsstände sind kleine Häuschen, die über eine Ladenluke an der Vorderseite verfügen. So finden sie nicht nur im Garten, sondern beispielsweise auch auf Märkten Einsatz.

Gartenhäuser sind kleine Gebäude bzw. geschlossene Räume, sie bestehen also aus 4 Wänden und 1 Dach. Sie unterscheiden sich dadurch grundlegend von Gartenlauben oder -pavillons, die in der Regel keine geschlossenen, sondern teilweise offene Gebäude sind. Zudem dienen sie maßgeblich der Aufbewahrung von Gartengeräten oder als Unterkunft und eignen sich meist nicht als Gewächshäuser.

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Sie suchen einen Unterstand oder halboffenes Gebäude für Ihren Garten? Auf unserem Portal finden Sie in der Kategorie Gartenlauben eine große Auswahl.
 
In unser Rubrik Gewächshäuser gibt es ein breites Angebot der Gebäude mit praktischer Ausstattung zur Pflanzenzucht.
 
Um eine Fasssauna bzw. ein Saunagartenhaus zu finden, können Sie bei uns gezielt im Themenbereich Saunahäuser stöbern.
Gartenhäuser
Gartenhäuser im klassischen Sinne sind solide Gebäude: Sie bestehen aus robusten Werkstoffen wie Holz und besitzen ein massives Dach. Teilweise sind die Wände verstärkt, wodurch die Gebäude auch bei niedrigeren Temperaturen nicht so schnell auskühlen. Der Aufbau gestaltet sich daher etwas aufwendiger.
 
Diese Gartenhäuser verfügen meist über große Grundflächen, teilweise sogar diverse abgetrennte Räume. Sie sind grundsätzlich mit Eingangstüren sowie Fenstern ausgestattet.
 
Hauptsächlich eignen sich die Häuser bei wärmeren Temperaturen als zeitweilige Unterkunft, Party- bzw. Aufenthaltsraum oder gemütlicher Rückzugsort. Es gibt sie je nach Größe und Ausstattung in verschiedenen Preisklassen zwischen 500–38.000 €.
 
Gerätehäuser
Gerätehäuser, geläufig ist auch die Bezeichnung Geräteschuppen, sind kleine Gebäude aus einfachen Holzbrettern oder Metallplatten. Sie verfügen über eine schlichte Überdachung und einen einfachen Boden. So können Sie diese Häuschen unkompliziert aufstellen.
 
Gerätehäuser können Sie in der Regel begehen, ggf. auch darin arbeiten. In der Regel gibt es nur 1 Raum mit unterschiedlich großer Nutzfläche. Die Häuschen haben meist breite Zugangs- oder Schiebetüren, teilweise sogar Tore, seltener besitzen sie Fenster. 
Shopping Tipp

Viele Gerätehäuser sind freistehend, es gibt jedoch auch Anbauschuppen: Diese bauen Sie direkt an einer Hauswand auf. Die Modelle sind platzsparend und stehen dank der Nähe zum Wohnhaus meist auch etwas windgeschützt. 

Die Geräteschuppen eignen sich als Aufbewahrungsmöglichkeit für diverse Gartenausrüstung, Geräte oder auch Fahrräder. Ein Gerätehaus gibt es je nach Größe und Material zu Preisen von 160–11.000 €.
 
Geräteschränke
Geräte- oder auch Gartenschränke sind Aufbewahrungskästen. Sie haben die kompakte Bauform eines Schranks: Die Front der fensterlosen Kästen bildet in der Regel eine Tür und die Nutzfläche ist deutlich kleiner als die eines Gartenhauses oder Geräteschuppens. Die vergleichsweise dünnwandigen Boxen aus Holz, Metall oder Kunststoffen können Sie nicht betreten, oft sind Regalböden integriert. Die Schränke müssen sie daher nicht aufwendig montieren, sondern einfach nur aufstellen.
 
Geräteschränke sind eine praktische Lösung, wenn Sie eine übersichtliche, wetterfeste Ablage für ihre kleineren Gartengeräte, Düngemittel oder auch Polster für Gartenmöbel suchen. Preisunterschiede ergeben sich durch unterschiedliche Kapazitäten und Werkstoffe. Die Schränke erhalten Sie zu Preisen von 40–2.000 €.
 
Grillkotas
Grillkotas, auch Grillhäuschen genannt, sind Gartenhäuser, die mit einer Feuer- bzw. Grillstelle ausgestattet sind. Die soliden Bauten bestehen oft aus Holzlatten, die im Blockhausstil zusammengefügt sind und verfügen über ein stabiles Dach mit Dachschindeln. Der Aufbau kann sich daher etwas zeit- und kostenintensiver gestalten. 
 
Damit Rauch von der Feuerstelle sicher entweichen kann, befindet sich im Dachfirst ein Rauchloch mit Abluftschlitzen. Zusätzlich besitzen die Kotas Türen und Fenster für Belüftung und Tageslicht. Innen befindet sich die Grillstelle in der Mitte, rundherum sind meist Holzbänke angeordnet, sodass mehrere Personen gemütlich um den Grill herum Platz finden. Bei vielen Modellen wird der Grill direkt mitgeliefert.
Wissenswert

Die Bezeichnung Kota bezeichnet ursprünglich ein geräumiges Gruppenzelt mit Kochstelle in der Mitte, welches traditionell die Ureinwohner Lapplands nutzen. Grillkotas sind diesem Prinzip nachempfunden und besitzen daher häufig eine rundliche bzw. mehreckige Grundform.

Grillkotas eignen sich ideal für wind- und wetterfeste Grillpartys. Die Grillhäuschen kosten zwischen 2.000–8.000 €
 
Verkaufsstände
Als Gartenhäuschen finden auch sogenannte Verkaufsstände Verwendung. Diese Gebäude verfügen über eine Ladenluke an der Front, zusätzlich sind sie überdacht. Durch eine Zugangstür sind sie begehbar. Es handelt sich in der Regel um stabile Holzbauten mit festen Dachmaterialien.
 

Sie lassen sich allerdings dennoch meist leicht auf- und abbauen und Sie können sie beispielsweise leicht für den Verkauf auf einem Markt einsetzen. Verkaufsstände für den Garten eignen sich allerdings ebenfalls ideal zur Aufbewahrung von Geräten und können gleichzeitig dekorativ gestaltet werden. Die Stände kosten meist zwischen 600–2.000 €.
 


Bauformen

Die meisten Gartenhäuser besitzen eine rechteckige oder quadratische Grundform. Doch Bau- und Gestaltungselemente können sich sehr vielfältig gestalten. Es gibt zudem unterschiedliche Konstruktionsformen. 
 
Folgende Bau- und Gestaltungselemente Ihres Gartenhauses können variieren: 
 
Shopping Tipp
Unser Preisvergleichsportal unterstützt Sie bei einer effizienten Filterung.
 
Daher können Sie alle unsere Angebote für Gartenhäuser gezielt nach Ihrer bevorzugten Grund-, Dach-, Tür oder Fensterform durchsuchen.
Konstruktionsart
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie ein Gartenhaus konstruiert und aufgebaut wird. Sie haben meist die Wahl zwischen folgenden Systemen:
 
  • Blockbohlen-Systeme
    Diese Konstruktionsart ist besonders beliebt: Beim Blockbohlen-System werden entweder runde oder vierkantige Holzstämme miteinander verbunden. Der Aufbau gelingt schnell und einfach ohne Fachkenntnisse. Aufgrund der Verwendung massiver Holzstämme ist ein Blockbohlen-Gartenhaus sehr stabil und langlebig. Sie können mit Blockbohlen auch Türen und Fenster variabel anordnen. Ein besonderer Vorteil dieser Bauweise ist die natürliche Klimatisierung des Innenraumes: Das Holz sorgt für ein ausgeglichenes Raumklima. Gleichzeitig bietet es eine sehr gute Isolierung. Da Feuchtigkeit besonders gut absorbiert wird, können Sie Blockbohlenhäuser mit herkömmlichen Wohnmöbeln ausstatten.
     
  • Elementbau-Systeme
    Waagerecht oder senkrecht vormontierte Elemente werden miteinander verbunden. Die passgenauen Elemente lassen sich schnell zusammenstecken und anschließend verschrauben. Die Montage ist simpel und zeitsparend. Sie benötigen nahezu keine handwerklichen Vorkenntnisse. Zudem können Sie das Gartenhaus ganz individuell nach Ihren persönlichen Wünschen zusammenstellen. Elementbau-Gartenhäuser werden in allen Größen angeboten, so dass Sie Modelle für kleine Flächen oder auch großformatige Varianten finden.
     
  • Steck- und Schraub-Systeme
    Bei dieser Konstruktionsart werden einzelne Profilbretter aufeinander gesteckt und anschließend verschraubt. Die Profilbretter verfügen über außenliegende Leisten, welche die Stirnkanten des Häuschens und Nagelköpfe vor äußeren Einflüssen schützen. Mittels Steck- und Schraubsystemen ergibt sich eine stabile Konstruktion, sodass Sie das Haus auch auf einer freien Fläche platzieren können. 
     
Dachformen
Gartenhäuser können mit den unterschiedlichsten Dachformen ausgestattet sein. Ob Pult-, Sattel-, Rund- oder Flachdach – alle diese Varianten haben ihren eigenen Charme und Nutzen: 
 
  • Satteldach
    Die wohl häufigste Dachform ist das Satteldach. Hierbei wird aus 2 Dachflächen ein Spitzdach geformt. Die Neigung kann beliebig variieren, wobei der Winkel gleichzeitig die Höhe des Daches ausmacht. Dank der Dachschrägen kann Regen ablaufen.
     
  • Etagendach
    Diese Dächer verfügen über 2 versetzt übereinander angeordnete Dachschrägen. Zwischen den beiden Schrägen befindet sich eine gerade Zwischenwand, in die beispielsweise zusätzlich ein Fenster oder Oberlicht eingelassen ist. Dadurch dringt viel Tageslicht in das Gartenhaus.
     
  • Flachdach
    Flachdächer besitzen eine Neigung von maximal 7°. Dank der niedrigen Bauweise eignet sich diese Form für Bauplätze, an denen beispielsweise Äste tief herunterhängen. Auf Flachdächern können sich Niederschläge und Blätter sammeln. Sie müssen daher gewährleisten, dass Regenwasser ablaufen kann. Zudem sollte das Dach regelmäßig gesäubert und im Winter von schweren Schneemassen befreit werden, um die Giebel zu entlasten. 
     
  • Pultdach
    Pultdächer sind auf einer Seite höher als auf der anderen, sodass eine einzelne Dachschräge entsteht. Diese Form eignet sich besonders, wenn ein Gartenhaus neben einer Hauswand aufgebaut wird. Dies reduziert die Feuchtigkeitsentwicklung an einer bestimmten Stelle, Regenwasser kann leichter vom Dach abfließen und im Winter staut sich kein Schnee an der Hauswand.
     
  • Runddach
    Runddächer werden auch als Tonnendächer bezeichnet, da ihre Form an eine liegende Tonne erinnert. Dieses Modell kann sowohl mit Metallelementen als auch Wellblech gedeckt werden. Optisch wirken Runddächer sehr rustikal und werden auch häufig in antiken Gebäuden verwendet.  
     
Türformen
Die Tür eines Gartenhauses kann sich auf verschiedene Weisen öffnen lassen. Zudem sind die Türen unterschiedlich aufgebaut. 
Typische Türformen sind:
 
  • Flügeltüren
    Flügeltüren bestehen aus 1–2 schwingenden Türflügeln, die mit Angeln und Stiften an einem Türrahmen befestigt sind. Diese Türen benötigen Platz zum Öffnen, den Sie nicht zum Abstellen von Gegenständen verwenden können. 
Bedenken Sie
Flügeltüren bieten Wind eine Angriffsfläche.
 
Flügeltüren, die sich nach außen öffnen lassen, können an sehr windigen Tagen leicht beschädigt werden, da sie von stürmischen Böen leichter erfasst werden. Öffnen Sie die Türen daher unter diesen Witterungsbedingungen vorsichtig oder wählen Sie –insbesondere für freistehende Gartenhäuser – Flügeltüren, die sich nach innen öffnen lassen.
  • Schiebetüren
    Schiebetüren sind in einer Schiene montiert, welche sich am Türrahmen befindet. Sie lassen sich daher einfach auf- und zuschieben. Dadurch sind Schiebetüren eine besonders platzsparende Variante. Sie stellen zudem kein Risiko an windigen Tagen dar.
     
  • Doppeltüren
    Doppeltüren bestehen aus je 2 Flügeltüren oder Schiebeelementen, die in der Mitte geschlossen werden. So können Sie wahlweise nur eine oder aber beide Türen öffnen.
     
  • Türen mit Fenster
    In einige Türen ist ein Fenster eingebaut. Diese Tür lässt in sonst fensterlosen Gartenhäuschen etwas Tageslicht hineinscheinen und eignet sich beispielsweise besonders für kleinere Schuppen, wenn Sie darin Pflanzen zum Überwintern aufbewahren möchten. 
     
Fensterformen

Je nach Größe und Typ können Gartenhäuser über mehrere Fenster verfügen. Die Anzahl der Fenster ist variabel. Es gibt sie zudem in unterschiedlichen Formen und Mechanismen:

  • Flügelfenster 
    Typische Flügelfenster verfügen über 1 oder 2 Fensterflügel, die Sie komplett öffnen können. Sie können zwischen Einzel- oder Doppelfenstern wählen. Mit Doppelfenstern, also Fenster mit 2 Flügeln, können Sie variieren, wie weit Sie das Fenster öffnen möchten.
     
  • Drehkippfenster 
    Eine Kombination der Öffnungsvarianten aus Flügel- und Kippfenster erhalten Sie mit Drehkippfenstern: Sie lassen sich komplett oder nur spaltbreit öffnen.
     
  • Kippfenster
    Kippfenster kippen Sie im Rahmen schräg an, sodass eine kleine, spaltbreite Öffnung entsteht. 
     
  • Klappfenster
    Klappfenster werden zum Öffnen nach oben oder nach unten geklappt. Das kann entweder teilweise oder über die komplette Fensteröffnung erfolgen.
     
  • Schwingfester
    Schwingfester sind in der Mitte des Fensterrahmens befestigt, können so hin- und herschwingen und lassen sich dadurch beliebig weit öffnen – für die ideale Belüftung werden sie oft in Grillkotas eingebaut.
     
  • Schiebefenster
    Schiebefenster lassen sich im Rahmen meist bis zur Fenstermitte beliebig weit hoch- und herunterschieben. So können Sie die Größe der Öffnung variieren, es aber häufig nicht komplett öffnen.
Shopping Tipp
Fenster können entweder feststehend sein oder sich öffnen lassen. Benötigen Sie lediglich Tageslicht in einem kleinen Schuppen, kann ein fest verbautes Fenster ausreichen. In größeren oder zeitweise bewohnten Gartenhäusern kann Feuchtigkeit entstehen – mit Fenstern, die sich öffnen lassen, ist regelmäßiges Lüften möglich. Das beugt Schimmelbildung vor.
 
Es gibt auch Gartenhäuser, die über eine breite Glasfensterfront verfügen – diese ermöglichen einen besonders großen Lichteinfall.


Abmessungen

Ob ein Gartenhaus viele Räume und eine große Nutzfläche hat oder aber klein und kompakt ist, hängt grundlegend vom Gartenhaus-Typ ab. Zusätzlich geben Hersteller viele weitere Maßangaben an, die Ihnen helfen, das ideale Gartenhaus für Ihre Zwecke bzw. für Ihr Platzangebot im heimischen Garten zu finden. 
In der Regel finden Sie in Produktbeschreibungen zu den Abmessungen eines Gartenhauses folgende Angaben:
 
  • Grundfläche
    Die Grundfläche bestimmt, wie viel Stellplatz Ihnen auf dem Boden des Gartenhauses maximal zur Verfügung steht. Sie ergibt sich abzüglich der Wandstärke aus Breite und Länge des Gartenhauses und wird in m² angegeben. Schränke haben meist nur Grundflächen von 1–3 m², als Unterkunft nutzbare Häuschen können auch bis zu 85 m² Fläche aufweisen.
     
  • Höhe
    Hersteller geben 2 Höhenangaben an: Die Seitenhöhe bzw. nutzbare Höhe bemisst den Abstand vom Hausboden bis zum Anfang des Daches, oft etwa 1,3–2,3 m. Die Firsthöhe hingegen zeigt die Entfernung von Boden und Dachfirst, also der höchsten Stelle des Daches, an, dies können bis zu 4,4 m sein.
     
  • Raumvolumen
    Neben Grundfläche und Höhe wird zudem oftmals die Kapazität des Gartenhauses ausgewiesen. Das Raumvolumen ergibt sich aus Grundfläche und nutzbarer Höhe und wird in m³ angegeben. Je größer das Volumen, desto mehr Platz haben Sie. Geräteschuppen können beispielsweise Kapazitäten von 2–30 m³ haben.
     
  • Türabmessungen
    Auch Türbreite und -höhe werden ausgewiesen. Standardmäßig sind Türen, die sich als Zugangstüren eignen, mindestens 80 cm breit. 
     
  • Wandstärke
    Die Wandstärke gibt an, wie dick die Wand eines Gebäudes ist und wird in mm ausgewiesen. Je größer der Wert, desto stabiler ist in der Regel das Häuschen. Zudem gewährleistet eine höhere Wandstärke auch eine bessere Gebäudeisolierung. 
     


Materialien

Gartenhäuser stehen ganzjährig im Freien. Damit Sie lange Freude an Ihrem Häuschen haben, sollten Sie Wert auf robuste Materialien legen, die jeglichen Witterungen trotzen
 
Je nach Modell ist nicht nur das Außenmaterial, sondern auch der Dachbelag entscheidend.
 
Außenmaterial
Gartenhäuser bestehen in der Regel aus Holz, Metall oder Kunststoff. Die Eigenschaften und Witterungsbeständigkeit der Materialien haben wir im Folgenden näher erläutert.
 
Holz
Ein Holzhaus steht für urige Gemütlichkeit im Garten, daher sind viele Gartenhausmodelle aus Holzbrettern oder Bohlen gefertigt. Dafür wird fast ausschließlich das Holz von Kiefer und Fichte verwendet. 
 
Kiefern- und Fichtenholz ist besonders stabil, gleichzeitig elastisch und bricht oder splittert nicht so leicht, es lässt sich daher optimal verarbeiten. Die heimischen Nadelhölzer sind dank häufigem Vorkommen und kurzer Transportwege zudem vergleichsweise preisgünstig
 
Allerdings sind beide Holzarten sehr anfällig gegenüber Feuchtigkeit, Pilz- und Schädlingsbefall sowie UV-Licht. Mit der Zeit verfärbt sich das Holz bzw. verblasst, insbesondere bei Erdkontakt kann es morsch werden und durch jahreszeitlich bedingte Witterungsschwankungen an Stabilität verlieren. 
 
Vorbehandeltes bzw. imprägniertes Holz hält diesen natürlichen Einflüssen länger stand. Gängig sind folgende Holzbehandlungen:
 
  • Lasierung
    Lasiertes Holz ist mit einer dünnen Farbschicht versehen, sodass Maserung und Struktur des Holzes in der Regel noch gut sichtbar bzw. fühlbar sind. Die Lasur dringt in das Holz ein und verhindert, dass Feuchtigkeit das Holz aufweichen kann. Damit UV-Strahlung dem Holz nichts anhaben kann, sollte die Lasur einige Farbpigmente enthalten. Gleichzeitig pflegen Sie das Holz und können Wirkstoffe gegen Pilz- und Schädlingsbefall haben.
     
  • Lackierung
    Lack bildet auf dem Holz eine geschlossene Schutzschicht. Die Oberfläche wird dadurch versiegelt und fühlt sich glatt an. Wasser perlt direkt an der Oberfläche des Holzes ab. Klarlacke sollten UV-beständig sein, um das Holz vor Sonne zu schützen.
     
  • Kesseldruckimprägnierung
    Bei diesem Holzbehandlungsverfahren wird dem Holz mittels eines erzeugten Vakuums Feuchtigkeit entzogen, unter hohem Druck werden anschließend Salze ins Holz gepresst. In der Regel ist das Holz anschließend dauerhaft sicher vor Witterungseinflüssen und Fäulnis.
     
  • Tauchimprägnierung
    Tauchimprägniertes Holz wurde in ein Bad aus Holzschutzmitteln getaucht. Die Dauer der Tauchphase und damit die Stärke des Schutzes kann variieren: Nach wenigen Minuten im Tauchbad ist das Holz oberflächlich geschützt, ähnlich wie durch einen Anstrich. Ist das Holz mehrere Stunden im Bad, werden die Mittel bis tief ins Innere des Holzes aufgesogen und schützen so langanhaltend.
     
Metall
Aus Metallen bestehen hauptsächlich Geräteschuppen oder -schränke. Es handelt sich vorrangig um leichte, dünne Metallbleche, die zusammengeschraubt werden. Viele Varianten sind bunt bzw. in warmen Holz- oder Naturtönen lackiert. 
 
Metall ist langlebig, da es von Natur aus stabil und kaum anfällig für Feuchtigkeit ist. Zudem ist das Material auch UV-resistent. Aufgrund der geringen Isolierung sind Metallhäuser eher nicht für einen dauerhaften Aufenthalt zum Entspannen geeignet, eignen sich jedoch, um Möbel oder Geräte trocken zu verstauen.
 
Verarbeitet werden hauptsächlich 2 Metallarten:
 
  • Aluminium
    Gartenhäuser aus Aluminiumplatten lassen sich dank des leichten Metalls meist ohne großen Kraftaufwand aufbauen. Allerdings kann sich das Material bei stärkerer Belastung verbiegen. Aluminium ist je nach Reinheitsgrad relativ korrosionsfest.
     
  • Stahl
    Gartenhäuser aus Stahlblech sind formstabil und meist etwas schwerer als jene aus Aluminium. Das erhöht unter Umständen die Standfestigkeit des Gebäudes, der Aufbau kann allerdings etwas aufwendiger sein. Die Korrosionsbeständigkeit ist stark abhängig vom Stahlgemisch. Idealerweise handelt es sich um rostfreien Stahl.
Weniger reines Aluminium oder korrosionsanfällige Stahlgemische können mit Hilfe einer Verzinkung vor Rost bzw. witterungsbedingten Zersetzungsprozessen geschützt werden: Das Material wird dabei mit einer dünnen Schicht Zink versehen, welches als aktiver Korrosionsschutz dient.
 
Kunststoffe
Gartenhäuser aus Kunststoff sind dank des preisgünstigeren Materials meist weniger kostspielig als vergleichbare Varianten aus Holz. Einige Kunststoff-Modelle sind der Holzoptik dabei sogar nachempfunden und besitzen eine streichbare Oberfläche. 
 
Viele Gartenschränke bestehen komplett aus Kunststoff. Größe Schuppen besitzen hingegen aufgrund des leichtgewichtigen Außenmaterial in der Regel eine Grundkonstruktion aus soliden Stahlstangen – so sind auch größere Kunststoffhäuschen vergleichsweise stabil.
 
Kunststoff ist besonders pflegeleicht, da er abwaschbar ist und ein Nachstreichen oder ähnliche Materialpflege entfällt. Die Langlebigkeit und Witterungsbeständigkeit kann sich je nach konkreter Kunststoffart unterscheiden:
 
  • Polyethylen-HD (HDPE)
    Gartenhäuser aus HDPE sind solide Bauten: Das Kürzel HD ist ein Hinweis auf die besonders hohe Dichte des Ausgangsstoffes Polyethylen – der sonst eher elastische Grundstoff besitzt dadurch eine höhere Festigkeit. Das in den Gartenhäuschen verwendete HDPE ist häufig mit zusätzlichen Stabilisatoren, meist Ruß, vermengt. Diese verhindern, dass das Material unter UV-Licht zu schnell spröde wird. Polyethylen ist nicht besonders hitzebeständig und erweicht bei Temperaturen über 80 °C. Ein PE-Häuschen stellen Sie daher besser an einem schattigen Ort auf.
     
  • Polycarbonat (PC)
    Gartenhäuser aus Polycarbonat sind sehr robust. Das Material ist formstabil und außerdem frostsicher. Allerdings ist PC von Natur aus weniger UV- und witterungsbeständig, Polycarbonat-Platten sollten daher idealerweise mit einer Wetterschutzbeschichtung versehen sein. 
     
  • Polypropylen (PP)
    Aus Polypropylen bestehen hauptsächlich kleinere Geräteschränke. Es ist robust und dabei dennoch leicht. So können Sie den Standort des Schrankes auch ohne großen Kraftaufwand verändern. Der Standardkunststoff PP hält sehr gut auch hohen Temperaturen stand, so ist es im Innern des Schrankes auch im Sommer nicht allzu heiß. Frost verträgt PP weniger, denn das Material wird bei Temperaturen unter 0° C schnell spröde.
     
  • Polyvinylchlorid (PVC)
    PVC ist ein fester und langlebiger Kunststoff. Gartenhäuschen aus diesem Material halten der Witterung lange stand, ohne dass das Material darunter leidet. Zudem ist der Stoff feuerfest und auch UV-beständig. Sie können ein Häuschen aus diesem Material also fast überall im Garten aufstellen.
     
Dachbelag
Das Dach eines Gartenhauses ist Niederschlägen und Sonneneinstrahlung stärker ausgesetzt, als andere Gebäudeelemente. Daher sollte das Dach aus witterungsbeständigen, robusten und qualitativ hochwertigen Materialien bestehen. 
 
Es sind nicht alle Gartenhaus-Typen mit einem zusätzlichen Dachbelag ausgestattet. Zum Standard gehört eine Dacheindeckung jedoch an vielen größeren Geräteschuppen und an Häuschen, die Sie als Unterkünfte und Aufenthaltsorte nutzen. 
 
Folgende Dachbeläge sind für Gartenhäuser typisch:
 
  • Dachschindeln
    Dachschindeln bzw. Bitumenschindeln sind der häufigste Dachbelag von Gartenhäusern. Bitumenschindeln bestehen aus einer Art Teer und sind zusätzlich mit Mineralgranulat verstärkt. Dadurch sind die Schindeln formelastisch, leicht und gleichzeitig robust. Dank des geringen Gewichts belasten sie Dachbalken kaum. Dachschindeln von Gartenhäusern sind sehr witterungsbeständig: Bitumen ist UV-, frost- und hitzebeständig. Auch dämmt das eher weiche Material Geräusche. Die Schindeln besitzen oftmals eine schwarzgraue Färbung und ähneln in ihrer Form häufig Dachziegeln aus Ton oder Stein. Bitumenschindeln können nur auf Dächern eingesetzt werden, die eine Neigung von mindestens 15° besitzen.
     
  • Dachpappen
    Statt einzelner Schindeln kann Bitumen auch großflächig in Form von Dachpappen auf dem Dach verlegt werden. Große, stabile Stücke aus Presspappe wurden dazu in Bitumen getränkt, anschließend wurde für mehr Festigkeit Kies über die Bitumenpappe gewalzt. Anders als bei Schindeln wird Bitumen in dieser Form durch das UV-Licht der Sonne schnell spröde und ist wenig hitzebeständig, daher kann es bei höheren Außentemperaturen auch im Gartenhaus heiß werden. Mit Dachpappen sind häufig Flach- und Pultdächer belegt, da sie großflächig verlegt werden können. Sie können auch teilweise als erste Dachbelag-Schicht verwendet werden und dienen so der Isolierung des Daches.
     
  • Dachfolie
    Dachfolien bestehen aus einem Kunststoff-Kautschuk-Gemisch. Dadurch sind die Folien dehnbar und passen sich exakt an die Dachform des Gartenhauses an – das Dach ist mit Hilfe dieses Belags besonders dicht. Das Folienmaterial ist oft jahrzehntelang haltbar, witterungs-, UV- und temperaturbeständig. Dachfolien können Sie zudem als Untergrund nutzen, wenn Sie ein Gartenhausdach begrünen möchten, da es auch wurzelbeständig ist.
     
  • Dachplatten
    Dachplatten sind in der Regel feste, rechteckige Bauelemente, die aus dem Kunststoff Polyvinylchlorid (PVC) gefertigt sind. Das Material dieses Dachbelags ist witterungs- und UV-beständig und dadurch recht langlebig – zudem häufig eine recht preisgünstige Variante. 
     
  • Dachziegeln
    Mit Dachziegeln oder auch Dachpfannen passt das Gartenhaus optisch meist perfekt zum Wohnhaus. Die Ziegel bestehen aus Beton oder Ton und sind deshalb besonders langlebig – das Material ist witterungs- und UV-beständig. Dieser Dachbelag ist in der Regel kostspieliger.
Bedenken Sie
Dachziegel haben ein hohes Gewicht.
 
Um die hohe Dachlast zu tragen, muss die Dachkonstruktion des Gartenhauses entsprechend stabil, also idealerweise zusätzlich verstärkt, sein.


Ausstattung

Ein Gartenhaus kann mehr sein, als nur ein einfacher Unterbringungsstandort für Rasenmäher und andere Gartenutensilien. Die Häuschen können mit weiteren, praktischen Komponenten ausgestattet sein. Dazu zählen beispielsweise:
 
  • Anbau
    Einige Gartenhäuservarianten verfügen über einen Anbau oder Nebenraum. Anbauten können komplett geschlossen oder zu einer bzw. mehreren Seiten offen sein. Dieser Platz dient als ideale Lagerstätte – besonders hilfreich sind sie für Gästegartenhäuser, die wohnlich eingerichtet sind und Gartengeräte daher darin meist nicht gleichzeitig untergebracht werden können.
     
  • Dachüberstand
    Viele Gartenhäuser besitzen Dächer, die an einer oder auch mehreren Seiten mehr oder minder weit über die Grundfläche des Hauses hinausragen. Dort, wo das Dach übersteht, ist die Hauswand stärker vor Niederschlägen geschützt. Zudem wird das Erdreich um das Haus herum nicht so leicht aufgeweicht und es hat einen sicheren Stand. Gartenhäuser, deren Überstand besonders groß ist, bieten zudem trockenen Stauraum beispielsweise für Kaminholz.
     
  • Oberlichter
    Oberlichter können in Gartenhäusern mit Etagendächern eingelassen sein und so zusätzlich für Helligkeit sorgen. Als Oberlichter werden oft auch feste, über der Tür montierte Fenster bezeichnet, die so größeren Lichteinfall ermöglichen.
     
  • Terrasse
    Wer im Sommer gerne draußen sitzt, sollte ein Gartenhaus mit Terrasse in Erwägung ziehen, idealerweise mit Vordach. Die fest am Gebäude verbauten Bodenplatten bieten beispielsweise Gartenmöbeln einen festen Stand. Zudem können Sie auch bei etwas Regen geschützt unterm Vordach an der frischen Luft verweilen.
Bedenken Sie
Durch Dachüberstände, Anbauten oder Terrassen mit Vordach fällt weniger Tageslicht ins Innere des Häuschens.
 
Ein Gartenhaus mit größeren bzw. mehreren Fenstern sorgt in diesem Fall für mehr Helligkeit im Raum.


Zubehör

Für Gartenhäuser gibt es allerlei verschiedenes Zubehör. Mit diesem können Sie das Häuschen im Grünen verschönern, es gibt zudem auch praktische Erweiterungsmöglichkeiten
 
Einige Zubehörteile werden seitens der Hersteller direkt mitgeliefert, in der Regel können Sie weitere Komponenten auch separat erwerben. 
Shopping Tipp
Zubehör sollten Sie stets passgenau zu Ihrem Gartenhausmodell wählen. Achten Sie daher beim Kauf auf die richtigen Maße und gegebenenfalls auch auf den passenden Hersteller.
 
Eine umfassende Auswahl an praktischer Zusatzausrüstung finden Sie direkt auf unserem Portal in der Rubrik Zubehör für Gartenhäuser.
Wesentliches Zubehör stellen wir Ihnen nachfolgend vor:
 
  • Bodenplatten
    Nicht alle Gartenhäuser verfügen über einen Boden. Sie können allerdings Bodenplatten aus verschiedenen Materialien mit unterschiedlichen Abmessungen erwerben. 
     
  • Fensterläden
    Einige Gartenhausfenster können Sie mit zusätzlichen Fensterläden ausstatten. Die Läden sind ein Sichtschutz und verringern gleichzeitig das Risiko, dass die Fenster beispielsweise bei einem Sturm beschädigt werden.
     
  • Fundamentrahmen
    Nicht alle Bodenplatten lassen sich in jedes Gartenhaus montieren. Daher benötigen Sie zur Verlegung des Bodens eine passende Unterkonstruktion aus Holz- oder Metallstreben, einen sogenannten Fundamentrahmen. An diesem können Sie die Platten rutschfest befestigen. Zusätzlich sorgt der Rahmen für mehr Stabilität des Häuschens. Ein Fundamentrahmen ersetzt nicht das Grundfundament, welches Sie insbesondere für große Gartenwohnhäuschen zuvor verlegen müssen.
     
  • Regenrinnen
    Regenrinnen, die am Dach des Gartenhauses befestigt werden, sorgen dafür, dass Niederschläge gezielt vom Dach ablaufen können. Sie verhindern so, dass Wasser direkt an der Hauswand herunterläuft und Schäden durch Feuchtigkeit im Außenmaterial entstehen. Zudem können Sie das Regenwasser so sammeln und direkt zur Gartenbewässerung nutzen.
     
  • Schleppdächer
    Schleppdächer sind zusätzliche Unterstände mit Stützen und einem Schrägdach. Diese Konstruktionen können Sie meist direkt am Gartenhausfundament anbauen. Die Unterstände bieten so Stauraum für weitere Gartenutensilien oder Feuerholz.
     


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Was Sie schon immer über Gartenhäuser wissen wollten, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlungen basieren auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von Gartenhäusern.

Aufbau

Im Handel erhältliche Gartenhäuser können Sie meist selbst aufbauen. Alternativ können Sie einen Fachmann engagieren. Einige Anbieter bieten einen Aufbau-Service gegen Aufpreis an. 
 

Fundament

Jedes Gartenhaus benötigt einen festen Stand auf ebenem Boden. Kleine Geräteschuppen können oft einfach auf dem Erdboden stehen, der verdichtet und geebnet ist. Größere Modelle benötigen in der Regel ein stabiles Fundament aus Beton oder Stein. 
Tipp
Wenn Sie in Ihrem Gartenhaus übernachten möchten, sollte dies ein frostsicheres Bodenfundament besitzen: Das Fundament ist dafür idealerweise etwas dicker.
 
Bevor Sie mit den Bauarbeiten für das Fundament beginnen, sollten Sie die Lage später benötigte Kabelkanäle und Stromleitungen planen. Es empfiehlt sich, das Fundament etwas höher als den Erdboden zu verlegen, damit Leitungen nicht direkt Bodenfeuchtigkeit ausgesetzt sind.
Es gibt 3 gängige Fundament-Varianten, die abhängig von Baugrund, rechtlichen Bestimmungen und eigenen Vorlieben gewählt werden können. 
 
Nachfolgend haben wir die jeweils verfügbaren Fundamentarten für moderne Gartenhäuser zusammengetragen:
 
  • Fundamentplatten
    Häufig können Sie für Gartenhäuser Fundamentplatten nutzen. Das Fundament ist einfach herzustellen und zu legen. Platten sorgen selbst auf Baugrund mit rutschigem Boden für eine hohe Standfestigkeit, da die Last des Gartenhauses auf die größtmögliche Fläche verteilt wird. Sie benötigen jedoch diverse Materialien für dieses Fundament und müssen daher mit höheren Kosten rechnen.
     
  • Streifenfundament
    Für ein Streifenfundament wird lediglich der Grundriss ausgehoben – also jener Bereich, auf dem später auch die tragenden Wände stehen – und mit Beton gefüllt. Mit dieser Fundamentvariante sparen Sie Materialkosten, allerdings muss der Boden tief ausgegraben werden, damit das Fundament stabil ist. Dies bedeutet gegebenenfalls etwas Mehraufwand. 
     
  • Das Punktfundament
    Das Punktfundament setzt sich in der Regel aus 9 Einzelfundamenten zusammen, die symmetrisch an den Außenwänden sowie in der Mitte des Grundstücks angeordnet werden. Das Punktfundament empfiehlt sich nur für Gartenhäuser, die auf besonders ebenen Baugründen gebaut werden sollen. Weist der Baugrund nicht in etwa die gleiche Beschaffenheit auf, kann das Fundament oft nicht eben aufgebracht werden und bietet somit keine stabile Basis für ein Gartenhaus. Sie benötigen vergleichsweise wenig Material und meist wenig Zeit für den Aufbau.
     

Wie das Fundament für Ihr Gartenhaus konkret aufgebracht wird, ist abhängig vom Fundament-Typ. 
Fundamentplatten werden wie folgt gelegt: 
 
  1. Zunächst heben Sie eine etwa 30 cm tiefe Grube aus. 
    ⇒ Diese sollte rundherum etwa 10 cm größer sein, als die Gartenhausgrundfläche. 
     
  2. Anschließend verlegen Sie stabile Bretter als Randschalung, die für zusätzliche Stabilität sorgen sollen. 
    Verwenden Sie ausschließlich solides Holz als Fundamentrahmen. Andernfalls kann die Last des Betons die Bretterbegrenzung durchbrechen und der flüssige Beton auf den Rasen laufen.
     
  3. Befüllen Sie die Grube mit einer großzügigen, etwa 15 cm dicken Kiesschicht. 
     
  4. Verdichten und ebnen Sie die Kiesschicht mit einer Rüttelmaschine. Alternativ können Sie mit einer Kehrgabel den Kies gleichmäßig verteilen. 
     
  5. Bringen Sie anschließend eine Polyethylen-Folie auf.
    ⇒ Sie schützt den Beton vor der Feuchtigkeit aus dem Boden sowie vor Frost. 
     
  6. Gießen Sie den Beton gleichmäßig in die Grube. 
    ⇒ Zwischen 2 Betonschichten sollten Sie jeweils eine Stahlmatte ziehen, da diese zusätzlich für Stabilität sorgt. 
  7. Ziehen Sie die Betonschicht glatt und lassen Sie diese trocknen und aushärten.
     

Für ein Streifenfundament heben Sie lediglich die Bodenbereiche aus, auf denen später die tragenden Wände des Gartenhauses stehen. Hierfür empfiehlt sich eine Tiefe von 80 cm und einer Breite von etwa 30 cm. In besonders kalten Regionen empfiehlt es sich, tiefer als 80 cm zu graben, da der Betonboden sonst durch Frost aufplatzen kann.
 

Das Punktfundament wird wie folgt angefertigt: 
 

  1. Zunächst stecken Sie mit Hilfe von Schnüren ab, an welcher Stelle einzelne Fundamentlöcher ausgehoben werden sollen. 
    ⇒ So gewährleisten Sie einen gleichmäßigen Abstand der Löcher.
     
  2. Anschließend heben Sie quadratisch geformte Löcher mit einer Tiefe von 40 cm aus. 
    ⇒ Die Tiefe sollte 80 cm nicht unterschreiten, um Schäden am Beton zu vermeiden. 
     
  3. Danach füllen Sie die Löcher mit Beton auf und lassen das Fundament trocknen. 

Tipp

Grundsätzlich wird bei dem Punktfundament ohne Bodenplatte gearbeitet. Die einzelnen Punktfundamente müssen daher aus der Erdoberfläche herausragen und exakt auf einer Ebene liegen. Eine Schlauchwaage kann dabei hilfreich sein.

Genehmigung

Ob Sie eine gesetzliche Genehmigung für Ihr Gartenhaus benötigen, kommt hauptsächlich auf dessen geplante Größe sowie auf die Bestimmungen im jeweiligen Bundesland an. 
Recherche Tipp

Eine sichere Auskunft erhalten Sie in der Regel beim örtlichen Bauverwaltungsamt. 

Für Gartenschränke oder kleinere Geräteschuppen ist meist keine Genehmigung notwendig. Auch Gartenhäuser in Kleingartenvereinen, die auf Pachtgrundstücken stehen, müssen häufig nicht genehmigt werden.
 
Für größere Gebäude müssen Sie das bundesweit geltende Bau- sowie Planungsrecht und die jeweilige Länderbauordnung beachten. Häufig ist neben der Größe des Objekts entscheidend, ob darin Aufenthaltsräume, Toiletten oder Feuerstätten integriert sind
 
Neben der Genehmigungspflicht für bestimmte Gebäude gelten zudem Bestimmungen zur Grenzbebauung.

Mehr zur Grenzabstandsregelungen lesen Sie unter der Frage: Inwieweit muss ich mich bei der Standortwahl nach den Wünschen meiner Nachbarn richten?

Kauf

Ein Blick auf die zahlreichen Varianten im Internet bietet meist einen guten Einstieg in die Thematik. Vor dem Kauf können Sie so schauen, welche Größe und Form überhaupt in den eigenen Garten passt und den eigenen Geschmack trifft. 
Shopping Tipp

Auf unserem Portal können Sie zahlreiche Testberichte von Nutzern lesen, nach passenden Gartenhaus-Typen und Bauformen filtern, das richtige Angebot finden und anschließend ganz bequem bei unseren Shop-Partnern bestellen. Ein wesentlicher Vorteil: Ihr Gartenhaus wird direkt zu Ihnen nach Hause geliefert.

Der Preis eines Gartenhäuschens ist abhängig vom jeweiligen Produkttyp sowie von Größe, Ausstattung und Materialien
 
Einfache kleine Gartenschränke können Sie meist schon ab knapp 50 € erwerben, Geräteschuppen gibt es ab etwa 100 € zu kaufen, Gartenhäuschen, die auch als Aufenthaltsräume dienen können, kosten mindestens 500 €. Mit zunehmender Größe und Wertigkeit der Komponenten steigt auch der Preis: Geräumige Gartenhaus-Luxusmodelle können bis zu 40.000 € kosten.

Weitere Informationen zu Preisen der jeweiligen Modellarten finden Sie in unserem Kaufberater in der Rubrik Gartenhaus-Typen.

Sehr preisgünstige Gartenhäuser sind häufig aus mangelhaften Holzwaren bzw. Materialien gefertigt. Dadurch ergeben sich Stabilitäts- und somit Sicherheitsmängel und günstige Modelle weisen daher oft bereits nach wenigen Jahren hohe Verschleißerscheinungen auf.
 
Vor allem weniger sorgfältig verarbeitete Dachbeläge können sich bei starkem Wind lösen, Schäden verursachen und zu undichten Stellen am Dach führen, durch die Feuchtigkeit ins Haus eindringen kann. 
 

Nutzung

Der Grundgedanke eines Gartenhauses ist eine trockene und einfache Unterbringung von Gartenmöbeln, Werkzeugen und auch dem Rasenmäher
 
Dank zahlreicher Angebote können Gartenhäuser inzwischen auch weitere Zwecke erfüllen – beispielsweise im Sommer als Gästeunterkunft genutzt werden.
 
Gerne wird ein Gartenhaus auch als Partyraum für gemütliche Feiern im Grünen genutzt – besonders gemütlich wird es, wenn im Gartenhaus ein sicherer Grillplatz vorhanden ist.
 
Viele Gartenhäuser eignen sich im Winter als vergleichsweise frostgeschützter Ort für Pflanzen sowie mit passendem Bodenschutz auch als Abstellfläche für Fahrräder und sogar Motorräder.  

Verschiedene Gartenhaus-Typen für die unterschiedlichen Zwecke stellen wir Ihnen in unserem Kaufratgeber genauer vor. 

Pflege

Gartenhäuser aus Holz sollten Sie regelmäßig mit Holzschutzmitteln imprägnieren. Ohne eine Schutzschicht wird das Holz schnell marode und ist nicht gegen die wechselnden Witterungsverhältnisse geschützt. So bleicht es unter starker Sonnenstrahlung schnell aus, anhaltende Feuchtigkeit kann das Material zersetzen und es ist anfälliger für Schimmelpilze oder Schädlinge. 

Ausführliche Informationen zu Holz als Außenmaterial und welche Schutzbehandlungen Sie wählen können, finden Sie in unserem Kaufberater. 

Ihr Gartenhaus sollten Sie regelmäßig säubern. Das Entfernen von Ablagerungen und Schmutz schützt das Material und macht es langlebiger.
Wie Sie das Außenmaterial es reinigen, ist maßgeblich abhängig vom konkreten Werkstoff:
 
  • Kunststoff
    Viele Kunststoffgehäuse lassen sich einfach mit Wasser und einem Tuch reinigen. Sie sollten das Haus jedoch nicht mit dem Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch abwaschen, sondern lieber per Hand abwischen. Dadurch vermeiden Sie, dass zu viel Wasser mit Metallteilen wie Bodengerüst oder Tür- bzw. Fensterscharnieren in Kontakt ist, die unter Umständen rosten könnten.
     
  • Metall
    Metallgartenhäuser können Sie meist einfach abfegen, gegebenenfalls mit Wasser und Tuch reinigen und anschließend trockenwischen, da Metall bei Wasserkontakt zu Korrosion neigt. Insbesondere Aluminium sollte zudem nicht mit scharfen Reinigungsmitteln in Kontakt kommen, da chemische Verbindungen das Material angreifen und auch zerkratzen.
     
  • Holz
    Gartenhäuser aus Holz fegen Sie einfach ab und entfernen so Schmutz und andere Ablagerungen. Kleinere Löcher, durch die Feuchtigkeit dringen kann, können Sie mit Holzkit schließen. Wenn Sie das Holz anschließend neu imprägnieren möchten, sollten Sie mit Schleifpapier auch hartnäckigen Schmutz entfernen. 
     
Zusätzlich sollten Sie regelmäßig das Dach Ihres Gartenhauses abfegen, um Laub und kleine Äste zu entfernen. Dadurch stellen Sie sicher, dass das Dachmaterial durch die Ablagerungen nicht geschädigt wird und – insbesondere im Herbst – die Gesamtdachlast nicht zu hoch ist. Für viele Dachbeläge und -formen können Sie einfach den Gartenschlauch nutzen und so Dreck und Blattwerk abspülen.
 
Im Innenraum sollten Sie Ordnung halten und diesen ebenso regelmäßig säubern. So verhindern Sie, dass sich beispielsweise Ungeziefer im Gartenhaus ansiedelt. Je nach Ausstattung genügt oft einfaches Durchkehren mit einem Besen, gegebenenfalls das Entfernen von Spinnweben. Für geräumige Holzhäuser, die als Wohnung dienen, können Sie oft einfach den Staubsauger nutzen.

Neben einer regelmäßigen Reinigung hängt die Langlebigkeit eines Gartenhäuschens maßgeblich davon ab, aus welchen Materialien es gefertigt ist. Mehr dazu erfahren Sie im gleichnamigen Kapitel unseres Ratgebers.

Für Gartenhäuser aus Kiefern- und Fichtenholz ist eine gute Pflege unabdingbar: Das Material ist naturbelassen anfällig für UV-Licht, es bleicht aus und verändert die Farbe. Zudem wird es bei Feuchtigkeit und Erdkontakt leicht morsch und ist grundsätzlich anfälliger für Schädlinge. 
 
Nachfolgend haben wir die jeweils verfügbaren Pflegevarianten für Gartenhäuser aus Holz zusammengetragen:
 
  • Lasieren
    Holzlasuren werden – ähnlich wie Farbe – mit dem Pinsel aufgetragen. Sie ziehen tief in das Holz ein und können daher regelmäßig überstrichen werden. Ein erneuter Anstrich ist meist nach etwa 2 Jahren notwendig.
Tipp
Ein Blick auf die Lasur am Haus kann Aufschluss über deren Zustand geben. Blättert diese bereits stark ab, sollte die alte Schicht abgeschliffen und erneuert werden. 
 
Lasuren werden mit der Zeit vom Regen ausgewaschen. Davon sind Stellen, die dem Regen häufiger ausgesetzt sind, meist stärker betroffen als beispielsweise die Rückseite des Gartenhauses. Diese Stellen sollten Sie öfter kontrollieren.
  • Lackieren
    Lacke sind besonders langanhaltend und müssen im Gegensatz zu Lasuren nicht so häufig erneuert werden, kosten daher häufig etwas mehr. Vor der Erneuerung des Anstrichs sollten Sie die alte Farbschicht anschleifen, damit der neue Anstrich besser hält. Zudem vermeiden Sie dadurch Farbblasen und -verdickungen. Wenn Sie einen besonders farbintensiven und deckenden Anstrich wünschen, empfiehlt es sich, eine zweite Lackschicht aufzutragen. 
     
  • Ölen
    Eine preiswerte Alternative zu Lackierungen und Lasierungen sind Holzöle. Es erhält die natürliche Struktur des Holzes und sorgt für eine natürliche Feuchtigkeitsversorgung. Ein Nachteil dieser Variante ist die geringe Haltbarkeit der Schutzschicht: So können Sonne, Hitze und Regen das Holzöl leicht auswaschen bzw. austrocknen. Um dem entgegenzuwirken, sollten Sie das Holz mindestens 1-mal im Jahr ölen. Dazu bestreichen Sie das Holz so lange mit dem Öl, bis es keine Flüssigkeit mehr aufsaugt. Es bleibt eine dünne Schutzschicht zurück, die dem Häuschen zudem einen schönen Glanz verleiht. 
Recherche Tipp
Einige Menschen reagieren allergisch auf bestimmte Inhaltsstoffe des Holzöls, insbesondere auf Kobaltsalze. Viele hochwertige Holzöle verzichten auf diese Inhaltsstoffe und sind daher umweltfreundlicher. 
 
Informationen dazu finden Sie auch auf Ökotest, das Testportal hat mehrere Öle auf ihre Inhaltsstoffe untersucht.

Standort

Für eine optimale Platzierung ist zunächst die Nachfrage bei der örtlichen Baubehörde wichtig. In Kleingartenanlagen müssen Sie sich bei der Platzierung oftmals nach der jeweiligen Vereinsordnung richten. Folgende Faktoren sollten Sie bei der Standortwahl außerdem beachten:
 
  • Beachten Sie Grenzabstandsbestimmungen und Naturschutzbereiche. 
  • Wählen Sie idealerweise einen windgeschützten Ort für Ihr Gartenhaus.
  • Meiden Sie die Nähe zu hohen Bäumen, da herabstürzende Äste das Dach schnell beschädigen können und Laub die Dachlast erhöht. 
     
Baurechtlich müssen Sie die Grundstücksgrenzen des Nachbarn bei der Standortwahl Ihres beachten. In vielen Gemeinden gelten oft spezielle bauliche Bestimmungen.
 
Sie dürfen vielerorts nicht direkt an der Nachbarsgrenze einen Geräteschuppen aufstellen, der höher als 3 m und länger als 9 m ist. Sobald sich jedoch Aufenthaltsräume, Heizungen oder Feuerstätten im Gartenhaus befinden, müssen Sie meist 3 m Abstand zum Nachbarsgrundstück einhalten.
Tipp
Sprechen Sie vorsorglich mit den Nachbarn über den Wunschort des Gartenhauses. 
 
Dies gilt vor allem, wenn das Gebäude in irgendeiner Weise die Optik oder Qualität des Nachbargartens beeinflusst. Dies kann im Zweifel Streitigkeiten und schlechte Stimmung verhindern.

Versicherung

Gartenhäuser können Sie in der Regel versichern. Unwetter, Einbrüche oder Vandalismus können hohe Kosten verursachen, für die eine Versicherung in diesem Fall aufkommt. 
 
Eine Hausratsversicherung greift je nach Vertragsinhalt für Habseligkeiten, die sich im Gartenhaus befinden.
 
Eine Wohngebäudeversicherung greift auf dem eigenen Grundstück für Schäden am Gebäude. 
Bedenken Sie
Viele Wohngebäudeversicherungen greifen nicht bei Elementarschäden.
 
Schäden, die durch elementare Naturgewalten wie Sturm, Niederschläge oder Erdrutsch an versicherten Gebäuden entstehen können, müssen Sie oftmals zusätzlich versichern. 
Gartenhäuser, die in Kleingärtenkolonien stehen, können Sie nicht über die Gebäudeversicherung des Eigenheimes schützen. Für solche Fälle gibt es spezielle Laubenversicherungen oder Kleingartenversicherungen, die Sie extra abschließen müssen. Wer in einem Kleingartenverein ist, kann sich auch über eine Vereinsversicherung erkundigen, da diese meist günstiger ist.
 
Grundsätzlich schützt eine Hausratsversicherung lediglich das Inventar eines Hauses, eine Wohngebäudeversicherung hingegen umschließt Schäden, die am Haus selbst entstehen. 
 
Auf dem eigenen Grundstück fällt das Gartenhaus in den meisten Fällen daher unter die Wohngebäudeversicherung des Eigenheims, die oftmals angliedernde Gebäude wie Gartenhäuser oder auch Carports einschließt. 
Bedenken Sie
Nebengebäude sind oft nur mitversichert, wenn sie bereits zu Vertragsbeginn vorhanden waren. 
 
Wer später ein Gartenhaus baut, muss es meist extra versichern bzw. zusätzlich in einen bestehenden Vertrag mit aufnehmen. Grundlegend gilt: Lassen Sie sich von Ihrer Versicherung vertraglich zusichern, dass auch Ihr Gartenhaus in allen Schadensfällen mitversichert ist.

Auf die klassische Hausratsversicherung können Sie sich in diesem Fall nicht verlassen, da diese Nebengebäude in der Regel nicht mitversichert. 

Shopping Tipp

Falls Sie eine passende Hausratversicherung oder Gebäudeversicherung suchen, können Sie auf unserem Portal auch unterschiedliche Tarife miteinander vergleichen.

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