Saugroboter

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Ratgeber Saugroboter


Aktualisiert: 07.04.2021 | Autor: Miriam Hess

Wissen kompakt

Staubsaugen ist eine körperlich anstrengende und zeitaufwendige Tätigkeit. Wie schön wäre es da, wenn ein kleiner Roboter vollkommen selbstständig Ihren Fußboden saugt und wischt, während Sie die Zeit anderweitig verbringen? Dies muss keine Traumvorstellung bleiben: Schaffen Sie sich einfach einen Saugroboter an.

Bei den ersten Modellen ließ das Reinigungsergebnis und die Fahrstrategie noch zu wünschen übrig. Viele Modelle besitzen mittlerweile aber ausgeklügelte Navigationstechnologien, durch die ein Saugroboter nicht nur mit durchdachten Fahrmanövern beeindruckt, sondern auch zahlreiche Zusatzfunktionen und Einstellungsmöglichkeiten aufweist. Auch die Reinigung ist effizient und gründlich.

Ein Saugroboter ist zwar noch kein vollwertiger Ersatz für einen Bodenstaubsauger, denn er kann weder auf dem Sofa, auf Treppen noch in allen Ecken saugen. Jedoch überbrückt er die Zeit, bis Sie zum herkömmlichen Staubsauger greifen müssen, optimal. Für die tägliche und schnelle Grundreinigung leistet er gute Dienste. Auch für AllergikerInnen und HaustierbesitzerInnen gibt es Saugroboter mit passenden Filtereigenschaften.

Es gibt aktuell zahlreiche Modelle von den verschiedensten Marken auf dem Markt. Viele der Saugroboter bieten sogar noch eine zusätzliche Wischfunktion an. Hierbei erhält Ihr Fußboden noch eine feuchte Zwischenreinigung.

Die nachfolgende Tabelle bietet Ihnen direkt eine Übersicht über die verschiedenen Saugroboter-Modelle:

Saugroboter nach Navigationssystem Bedienung Kartografie Fahrstrategie Preis
Zufallsprinzip Einfache Bedienung Nein Keine konkrete Fahrroute 50—200 €
Kamera Wenig Bedienungsaufwand Nein Gute Fahrstrategie in Bahnen 100—300 €
Laser Zahlreiche Steuerungsmöglichkeiten Ja Ausgeklügelte Fahrstrategie, berücksichtigt Hindernisse Ab 200 €

Um sich in dem großen Angebotsdschungel von Saugrobotern und ihren Marken zurechtzufinden, finden Sie in unserem Ratgeber Hilfestellung.

Damit Sie sich für den idealen Saugroboter entscheiden, sollten Sie vor allem folgende Punkte berücksichtigen:

  • Je ausgeklügelter das Navigationssystem des Saugroboters, umso mehr Einstellungsmöglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung.
    Viele Saugroboter sind mittlerweile mit einem Navigationssystem ausgestattet. Günstigere Modelle ohne Navigationssystem fahren willkürlich eine Route ab und lassen somit Ecken aus. Mit Navigationssystem scannt der Sauroboter die Umgebung und errechnet einen effektiven Fahrplan. Die beste Reinigungsstrategie weisen Saugroboter mit einer Lasernavigation auf. Sie vermessen Ihre Räumlichkeiten inklusive der Einrichtungsgegenstände und erstellen darauf basierend eine Karte, die gespeichert wird. Daraus ergibt sich wiederum die Fahrstrategie. Auch Modelle mit Kamera reinigen den Raum in Bahnen. Sie erkennen den Grundriss der Räume während der Reinigung, speichern jedoch keine Karte hierzu ab. Ganz ohne Fahrstrategie kommen Saugroboter aus, die nach Zufallsprinzip vorgehen. Sie fahren immer geradeaus und wechseln lediglich bei einem Hindernis die Richtung.

Mehr zum Navigationssystem

  • Für ein perfektes Reinigungsergebnis können manche Saugroboter nicht nur saugen, sondern auch wischen.
    Hierbei gibt es verschiedene Varianten. Bei der einfachsten Variante können Sie ein feuchtes Bodentuch auf der Unterseite des Saugroboters befestigen. Während der Saugroboter saugt und sich fortbewegt zieht er das feuchte Tuch über den Boden. Bei der besseren Variante verfügt der Saugroboter über einen extra Wassertank und verschiedene Reinigungsmodi. Das Bodentuch wird unterhalb des Wassertanks befestigt und bleibt somit deutlich länger feucht.

Mehr zu den Saugroboter-Typen

  • Durch eine Absaugstation ist der Kontakt mit Staub minimal.
    Ein Saugroboter fängt den aufgesaugten Staub und Schmutz in einem kleinen Staubbehälter. Dieser muss aufgrund seines kleinen Fassungsvermögens recht häufig geleert werden. Dafür entnehmen Sie den Staubbehälter und leeren ihn über dem Mülleimer aus. Dabei wirbelt unweigerlich Staub auf. Eine interessante Zusatzausstattung, vor allem für AllergikerInnen, stellt eine Absaugstation dar. Fährt der Saugroboter darauf, wird der Staub automatisch abgesaugt und landet in einem großen Filterbeutel. Sie selbst kommen dadurch mit dem Staub nicht in Berührung.

Mehr zum Staubauffang

  • Saugroboter unterscheiden sich stark in ihrer Akkulaufzeit.
    Je länger diese ausfällt, desto mehr Fläche schafft der Saugroboter mit einer Akkuladung. Manche Modelle schaffen 45 Minuten am Stück. Andere bis zu 180 Minuten. Bei größeren Räumlichkeiten fallen 45 Minuten eher knapp aus.

Mehr zur Akkulaufzeit

Kaufberater

Damit Sie den richtigen Saugroboter für Ihre Bedürfnisse finden, haben wir im Folgenden die wichtigsten Kriterien für Sie zusammengetragen.

Saugroboter-Typen

Bei den Saugrobotern gibt es verschiedene Typen. Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über die verschiedenen Saugroboter-Typen.

Staubsaugerroboter

Ein Staubsaugerroboter befreit Räume eigenständig von Staub und Schmutz.

Die meisten Geräte haben ein zylinder- oder quaderförmiges Gehäuse. Mithilfe von Rollen auf der Unterseite bewegen sie sich fort. Seitenbürsten kehren den Dreck aus den Ecken und schaffen ihn unter den Staubsaugerroboter. Eine rotierende Walze befördert ihn schließlich zur Saugöffnung. Krümel, Staub, Katzenstreu oder Tierhaare – ein Saugroboter nimmt alles zuverlässig auf.

Der eingesaugte Staub und Schmutz sammelt sich in einem kleinen Staubbehälter im Inneren des Gerätes. Diesen können Sie entnehmen und ausleeren. Zusätzlich besitzen Staubsaugerroboter noch einen Filter, welcher die Abluft des Gerätes filtert. Je nach Art des Filters eignet sich ein Staubsaugerroboter damit ebenso für AllergikerInnen.

Ein Staubsaugerroboter lohnt sich für alle, die bei der täglichen Hausarbeit Zeit sparen wollen. Aber auch Menschen, die sich körperlich schwertun, profitieren von einem Staubsaugerroboter. Das Gerät nimmt Ihnen die Arbeit ab, während Sie sich um andere Dinge kümmern können. Die selbstständig saugenden Geräte eignen sich ideal zum Säubern von Hartböden, wie Parkett, Laminat Fließen und auch Teppichböden. Dabei passen sie durch ihre geringe Bauhöhe auch unter Möbel.

Zwar müssen Sie von Zeit zu Zeit noch selbst zum Bodenstaubsauger greifen, da ein Saugroboter nicht jeden Bereich erreicht. Die Zeitabstände zwischen den Einsätzen verlängern sich aber durch einen Saugroboter.

Die Preisspanne für Staubsaugerroboter ist relativ groß und liegt ungefähr zwischen 100 und 600 Euro. Die Preisgestaltung hängt oftmals davon ab, ob der Staubsaugerroboter mit Navigation arbeitet und wie hoch die Akkulaufzeit ausfällt. Höherpreisige Geräte ab 200 Euro zeichnen sich durch eine höhere Saugleistung, eine längere Laufzeit und eine ausgeklügelte Fahrstrategie aus.

Vorteile
  • Zeitersparnis
  • Mehr Sauberkeit
  • Geeignet für AllergikerInnen
  • Erleichterung für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen
  • Passt unter Möbel
  • Saugt auch Tierhaare
Nachteile
  • Teilweise hohe Anschaffungskosten
  • Erreicht nicht alle Bereiche
  • Ersetzt das herkömmliche Saugen nicht komplett
Saug-Wischroboter

Es gibt Kombinationsmodelle, die zusätzlich zur Saugfunktion noch eine Moppfunktion besitzen. Sie sparen sich dadurch die Anschaffung von 2 verschiedenen Geräten. Die Saugfunktion hat den gleichen Aufbau wie ein Staubsaugerroboter. Bei einigen Modellen ersetzen Sie den Staubbehälter bei Bedarf durch einen Wasserbehälter. Bei den meisten Modellen sind jedoch beide Tanks integriert. Dies ist auch der Grund warum bei einem Kombigerät der Staubbehälter etwas kleiner ausfallen kann. Schließlich müssen 2 Behälter in dem Roboter Platz finden.

Auf der Unterseite des Gerätes befindet sich ein Bodentuch. Das Bodentuch erhält die Feuchtigkeit aus dem Wassertank. Es wird bei Bewegung des Saugroboters über den Boden gezogen. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, die Fläche nicht nur zu saugen, sondern gleichzeitig auch wischen zu lassen und sparen gleich doppelt Zeit. Zusätzlich saugt und wischt ein Kombinationsroboter auch schwerer zugängliche Bereiche, wie zum Beispiel unter Möbeln.

Bei vielen Kombigeräten ist die Wasserabgabe außerdem individuell regulierbar. So lassen sich verschiedene Bodenbeläge damit reinigen. Teilweise gibt es auch verschiedene Reinigungsmodi. Dann überfährt der Roboter bestimmte Stellen langsamer oder führt eine schrubbende Bewegung aus. Der Wischlappen selbst besteht meist aus Mikrofaser. Teilweise gibt es für die Geräte auch nur Einwegwischlappen. Dadurch entsteht ein hohes Müllaufkommen und Sie müssen auch mit Folgekosten für neue Tücher rechnen.

Wissenswert

Es gibt Bodenbeläge, die von Mikrofasertüchern verkratzen. Berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Kaufentscheidung, wenn Sie sehr empfindliche Bodenbeläge in Ihren Räumlichkeiten haben.

Ein Kombinationsgerät eignet sich vor allem für Haushalte mit glatten Böden. Hierbei zeigt sich die beste Reinigungsleistung beider Funktionen. Aber auch Haushalte mit Teppichböden und Hartböden profitieren von einem Kombinationsgerät. Je nach Modell können Sie auch ausschließlich die Saug- oder Wischfunktion nutzen.

Natürlich ist auch ein kombinierter Saug-Wischroboter kein kompletter Ersatz zu einem herkömmlichen Staubsauger. Dennoch lassen sich auch mit einem Kombinationsroboter die Reinigungsintervalle mit Ihrem herkömmlichen Staubsauger und Wischmopp verlängern. Ebenso wie bei einem reinen Saugroboter besitzt ein Saug-Wischroboter einen Abluftfilter. In Verbindung mit einem HEPA-Filter eignen sich diese ebenfalls für AllergikerInnen, da auch kleinste Allergene aus der Raumluft im Filter landen.

Der Preis für ein gutes Kombinationsgerät liegt zwischen 100 und 800 Euro. Die Unterschiede ergeben sich vor allem aus der Navigationsart und der Akkuleistung.

Vorteile
  • 2 Funktionen in 1 Gerät
  • Enorme Zeitersparnis
  • Reinigt unter Möbeln
  • Für AllergikerInnen geeignet
Nachteile
  • Teilweise hochpreisig
  • Teilweise kleinerer Staubbehälter als beim Einzelgerät
  • Ersetzen nicht komplett das eigenständige Saugen und Wischen

Achten Sie immer auch auf die Größe von Staubbehälter und Wassertank. Einen zu kleinen Staubbehälter müssen Sie ständig entleeren. Der Staubbehälter sollte mindestens 0,4 Liter (l) fassen.

Navigationssystem

Saugroboter arbeiten mit unterschiedlichen Navigationstechnologien. Nachfolgend erläutern wir Ihnen diese.

Kamera

Die Kameranavigation ermöglich eine relativ präzise Navigation. Die Kamera scannt die Decke und erstellt dadurch den Grundriss des Zimmers. Der Scan erfolgt bei jedem Einsatz parallel zum Reinigungsvorgang aufs Neue. Die erstellte Karte ist jedoch recht ungenau. Bei Dachschrägen oder Verzierungen an der Decke eignet sich ein Gerät mit Kameranavigation weniger. Es erfolgt sonst eine verfälschte Erstellung des Grundrisses. Einrichtungsgegenstände und andere Hindernisse erkennt ein Infrarotsensor am Saugroboter. Das Gerät umfährt die Hindernisse daraufhin.

Der Roboter fährt das Zimmer in Bahnen ab und behält diese durchdachte Fahrweise auch bei Ausweichmanövern aufgrund von Hindernissen bei. Er kann feststellen, wo er sich im Zimmer befindet und wann die Reinigung abgeschlossen ist.

Saugroboter mit Kameranavigation können Sie nicht gezielt an bestimmte Stellen oder in bestimmte Räume schicken. Es ist bei manchen Modellen möglich, die zurückgelegte Fahrstrecke in der App einzusehen. Sie können somit immerhin den Reinigungsfortschritt zurückverfolgen.

Bevorzugen Sie einen Saugroboter mit durchdachter Fahrstrategie und wenig Bedienungsaufwand, dann empfiehlt sich ein kamerabasiertes Modell.

Der Preis für ein Modell mit Kameranavigation liegt zwischen 100 und 300 Euro.

Laser

Die Laser-Raumvermessung ist die teuerste Variante der Navigation. Sie ist dafür aber auch am präzisesten. Mithilfe eines Laserturms, welcher sich auf dem Gerät befindet, misst der Saugroboter die Räumlichkeiten aus. Die Lidar-Technologie (=light detection and ranging) ist eine sehr aufwendige und komplexe Technologie zur optischen Messung von Abständen und Geschwindigkeiten. Aufgrund der sehr genauen Messung entsteht ein detaillierter Grundriss Ihrer Räumlichkeiten und Einrichtungsgegenstände. Die sehr genaue Karte wird in einer App angezeigt und gespeichert. Mithilfe dieser schicken Sie den Saugroboter zu bestimmten Stellen in Ihrer Wohnung oder lassen ihn bestimmte Zimmer reinigen. Er findet selbstständig den Weg zu der von Ihnen gewählten Stelle und wieder zurück zur Ladestation.

Im Gegensatz zu den anderen Technologien ist es bei einer Laser-Navigation erforderlich, dass erst eine Vermessung der Räumlichkeiten stattfindet. Der Saugroboter fährt also erst einmal alle für ihn zugängliche Räumlichkeiten ab und erstellt daraufhin eine Karte. Erst nach der Vermessung kann der eigentliche Reinigungsvorgang starten. Die Karte speichert das Gerät ab und kann die nötigen Informationen jederzeit wieder abrufen.

Geräte mit Lasernavigation weisen ausgeklügelte Fahrstrategien auf. Sie fahren zügig Ihre Räume in Bahnen ab. Bei unvorhergesehenen Hindernissen fahren sie Ausweichmanöver und passen die Fahrstrecke strategisch an die noch ausstehende Reinigungsfläche an.

Ein Nachteil bei der Navigation mit Laser ist der oberhalb des Gerätes aufragende Turm. Dieser beansprucht mit seiner Höhe von rund 2 bis 3 Zentimetern (cm) noch zusätzlichen Platz. Dadurch erhöht sich der Gesamtaufbau, was gerade für die Verwendung unter Möbeln störend sein kann.

Möchten Sie möglichst viele Einstellungsmöglichkeiten über eine App haben, sollten Sie sich für ein Gerät mit Lasernavigation entscheiden. Die Reinigung ist präzise und durchdacht und es lässt sich vieles individuell für Sie festlegen.

Preislich liegen Geräte mit Lasernavigation bei 200 Euro aufwärts.

Zufallsprinzip

Hierbei findet keine wirkliche Navigation durch den Raum statt. Die Geräte fahren meist so lange geradeaus bis ein Hindernis kommt und ändern dann die Richtung. Andere Saugroboter ändern noch zusätzlich nach einer bestimmten geraden Strecke die Richtung. Die Navigation ist also eher kreuz und quer durch den Raum. Die Reinigung ist dabei deutlich weniger effizient. Es kann vorkommen, dass bestimmte Bereiche gar nicht und andere dagegen sehr häufig gereinigt werden.

Da hierbei keine Raumvermessung oder Navigation stattfindet, kann sich der Saugroboter auch nicht innerhalb des Raumes orientieren. Sie können ihn also nicht zu einer bestimmten Stelle oder in ein bestimmtes Zimmer schicken. Des Weiteren weiß der Saugroboter nicht, wann er mit einem Zimmer fertig ist. Er fährt einfach so lange, bis er zurück zur Ladestation muss.

Ein Saugroboter mit Zufallsprinzip zeichnet sich durch eine sehr einfache Bedienung aus. Gerade Menschen die sich weniger für Technik begeistern, finden in einem Saugroboter mit Zufallsprinzip ein solides Reinigungsgerät.

Die Geräte siedeln sich im Vergleich zu Modellen mit Navigation im unteren Preisbereich an. Hier bewegen sich die Preise zwischen 50 bis 200 Euro.

Abmessungen

Grundsätzlich ähneln sich Saugroboter in Aufbau und Maßen. Einen Überblick zu den gängigen Maßen und Abmessungen erhalten Sie im Folgenden.

Form

Die meisten Saugroboter sind rund. Das liegt daran, dass sie so auch an schwierige Stellen gelangen, z. B. zwischen 2 Stühlen hindurch. Neuere Modelle gibt es auch in einer Hufeisen-ähnlichen Form. Diese erreichen Ecken dadurch besser. Viele Modelle können sich außerdem um die eigene Achse drehen. So wenden sie auch in Sackgassen ganz einfach. 

Größe

Damit ein Saugroboter kompakt ist, belaufen sich die Maße des Durchmessers auf etwa 28 cm bis hin zu maximal 46 cm. Die Größe des Staubsaugerroboters wirkt sich wiederum auf das Gewicht des Geräts aus. Der Haushaltshelfer kann zwischen 0,4 Kilogramm (kg) und circa 9,8 kg wiegen. Wobei das Gewicht eine eher untergeordnete Rolle spielt. Es ist lediglich beim Tragen des Saugroboters in ein anderes Stockwerk relevant.

Durch seine geringe Bauhöhe fährt ein Staubsaugerroboter unter Möbel, Sofas und Schränke. Dies ist je nach Modell und den Abmaßen zwischen Boden und Möbelstück unterschiedlich. Am besten messen Sie vorher aus, welche Höhe Ihr neuer Staubsaugerroboter haben sollte. In der Regel sind Saugroboter maximal 12 cm hoch.

Die Abmaße der Ladestation belaufen sich auf circa 30 cm in der Breite, etwa 10 cm in der Tiefe und ungefähr 11 cm in der Bauhöhe. Je nach Größe der Ladestation können Sie diese an einer Wand platzieren. Links und rechts davon ist es wichtig, eine gerade freie Wand zu haben.

Staubauffang

Die Staubauffangmethode spielt bei einem normalen Bodenstaubsauger ebenso eine wichtige Rolle wie bei einem Staubsaugerroboter. Erfahren Sie nachfolgend etwas zu den Möglichkeiten des Staubauffangs.

Beutellos

Meist funktioniert der Staubauffang bei einem Saugroboter beutellos. Staub, Krümel und Tierhaare landen in einem kleinen Behälter. Diesen ziehen Sie nach dem Reinigungsvorgang heraus. Das Fassungsvermögen eines solchen Staubbehälters liegt zwischen 0,45 und maximal 2,5 Litern (l). Das Fassungsvermögen gibt an, wieviel Schmutz und Staub im Auffangbehälter aufgenommen wird. Je größer das Volumen ist, desto seltener müssen Sie den Behälter entleeren. Ein Gerät mit kleinerem Volumen schafft eine Fläche von knappen 20 Quadratmetern (m²). Die größeren Behälter nehmen Schmutz von Flächen bis etwa 200 m² auf. Über dem Mülleimer können Sie ihn entleeren. Dabei kommen Sie allerdings mit aufgewirbeltem Staub in Kontakt.

Bei Allergikern und Allergikerinnen kann das leicht zu allergischen Reaktionen führen.

Dafür entstehen keine Folgekosten durch Filterbeutel. Außerdem müssen Sie sich keine Gedanken bezüglich eines Saugkraftverlustes machen, wie es bei der Nutzung von Filterbeuteln bei herkömmlichen Staubsaugern oftmals der Fall ist.  

Absaugstation mit Filterbeutel

Praktisch für AllergikerInnen ist ein Saugroboter-Modell mit Absaugstation. Diese Absaugstation ist in der Ladestation integriert. Dort kommen spezielle Staubsaugerbeutel zum Einsatz. Fährt der Saugroboter nach dem Reinigungsvorgang in die Station, startet automatisch der Absaugvorgang. Der Schmutz sammelt sich in einem verschließbaren Staubsaugerbeutel. So kommen Sie nicht mit Staub in Berührung. Die Beutel besitzen ein ausreichend großes Fassungsvermögen und nehmen mehrere Ladungen Schmutz auf, bevor Sie sie entsorgen müssen.

Praktisch ist ein Modell mit Absaugstation auch für HaustierbesitzerInnen. Gerade Tiere mit Haaren machen mehrmals im Jahr einen Fellwechsel durch. Den Filterbeutel brauchen Sie nicht so oft auszuwechseln, wie den Staubbehälter zu leeren. Aber auch Haushalte mit größerem Schmutzaufkommen, wie Wohngemeinschaften oder Familien, profitieren von einer zusätzlichen Absaugstation.

Durch den Bedarf an Staubsaugerbeuteln entstehen Ihnen noch zusätzliche Kosten. Auch die Abfallmenge erhöht sich dadurch.

Die Anschaffungskosten sind für ein Modell mit Absaugstation deutlich höher. Sie belaufen sich auf mindestens 500 Euro.

Tipp

Für eine möglichst lange Nutzungsdauer des Filterbeutels können Sie diesen auch einfach mit Ihrem Bodenstaubsauger aussaugen. Dies spart Ihnen Kosten für neue Filterbeutel und schont die Umwelt. Nach spätestens 3 Monaten sollten Sie jedoch einen neuen Filterbeutel einsetzen. Es können sich sonst zu viele Bakterien bilden und unangenehme Gerüche entstehen.

Technologie

Durch die Zyklon-Technologie benötigen Saugroboter keinen zusätzlichen Staubbeutel. Es gibt 2 Verfahren. Die Einfach-Zyklon-Technologie und die Mehrfach-Zyklon-Technologie. Nachfolgend finden Sie eine Erläuterung für beide Technologien.

Einfach-Zyklon-Technologie

Bei der Einfach-Zyklon-Technologie handelt es sich um ein Verfahren, in dem Luft seitlich in einen konusförmigen Behälter geführt wird. Durch das Wirbeln drückt sich der Staub nach außen. Der Staub bewegt sich entlang des Behälters und fällt in einen Sammelbehälter. Die herausgefilterte saubere Luft lässt sich absaugen. Geeignet ist diese Technologie eher für größere Schmutzpartikel, wie etwa Tierhaare oder Krümel. Feine Schmutzpartikel pressen beim Ansaugen durch einen Filter und heften sich dort an. Sobald der Filter gesättigt ist, sollten Sie ihn für eine optimale Saugkraft reinigen oder austauschen.

Mehrfach-Zyklon-Technologie

Die Weiterentwicklung des beutellosen Saugens ist die Mehrfach-Zyklon-Technologie. Dieses Verfahren stammt von der Firma Dyson. Im Gegensatz zur Einfach-Zyklon-Technologie durchläuft die schmutzige Luft eine zweite Reinigungsphase. Die erste erfolgt genauso wie bei der Einfach-Technologie. Bei der zweiten wirbelt die beim ersten Schritt herausgefilterte Luft nochmals durch mehrere kleine Zyklone. Dort rotiert die Luft stärker und die kleineren Schmutzpartikel setzen sich ebenso von der Luft ab. Je mehr Zyklone ein Saugroboter hat, umso weniger Staubpartikel gelangen beim erneuten Ausstoßen in Filter und letztlich auch Raumluft.

Akkulaufzeit

Saugroboter sind alle kabellos. Sie besitzen einen Akku. Der Roboter lädt entweder an einer Ladestation oder mithilfe eines Kabels auf. Wichtig ist ein Anschluss an das Stromnetz von Ladestation oder Ladekabel.

Die Akkulaufzeit bei Saugrobotern hängt vom Untergrund und den Ladezyklen ab. Reinigt der Roboter flache Böden wie Laminat oder Parkett, hält er deutlich länger durch als bei einem kurzflorigen Teppichboden. Kombinationsgeräte benötigen in der Regel mehr Akkuleistung.

Je nach Modell kann Ihr Saugroboter zwischen mindestens 45 Minuten (min) und maximal 3 Stunden (h) reinigen. Eine ausreichende Akkulaufzeit ist für einen effektiven Einsatz Ihres Saugroboters sehr wichtig. Welche Laufzeit für Sie ausreichend ist, hängt von der Größe Ihrer Räumlichkeiten und dem Verschmutzungsgrad ab.

Saugleistung

Die Saugleistung bei einem Saugroboter wird in Watt (W) angegeben. Die Leistungsaufnahme wirkt sich auf den Stromverbrauch des Gerätes aus. Je höher diese ist, desto mehr Strom verbraucht das Gerät. Bei einem Saugroboter verkürzt sich dadurch die Akkulaufzeit. Saugroboter haben eine Leistung zwischen rund 14 und 650 W. Die Geräte zählen damit zu den besonders energiesparenden Vertretern. Ein normaler Bodenstaubsauger ist mit bis zu 900 W Leistung ausgestattet.

Im Vergleich zu einem Bodenstaubsauger bietet ein Saugroboter einen entscheidenden Vorteil: Bei einem normalen Staubsauger wird der Staub durch ein langes Saugrohr aufgenommen. Der Staubsaugerroboter arbeitet direkt am Boden, dadurch verliert er nicht viel Saugkraft. Deswegen brauchen Bodenstaubsauger im Gegensatz zu Robotern mehr Leistung.

Wissenswert

Laut einer Auflage der Europäischen Union dürfen seit 2017 nur noch Staubsauger mit einer Leistung von maximal 900 Watt verkauft werden.

Geräuschemission

Die Maßeinheit für die Lautstärke ist Dezibel (dB). Bei Saugrobotern gibt es deutliche Unterschiede.

Modelle mit Absaugstation erzeugen beim Entleeren des Staubbehälters teilweise sehr laute Geräusche. Dies sollten Sie beim Kauf eines solchen Saugroboters berücksichtigen.

Shopping Tipp

Es gibt auch Modelle mit einem extra leisen Modus für nachts oder tagsüber, wenn die Kinder ihren Mittagsschlaf machen.

Damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, wie Sie den Lärmpegel einordnen können, finden Sie hier eine Tabelle. In dieser sind jeweilige Situationen mit der passenden Dezibel-Anzahl aufgelistet:

Situation Lautstärke
Vogelgezwitscher Circa 50 dB
Regen Circa 55 dB
Unterhaltung Circa 60 dB
Fernseher in Zimmerlautstärke Circa 65 dB
Wasserkocher Circa 70 dB
PKW Circa 75 dB
Klavierspiel Circa 80 dB

Bedenken Sie

Eine Erhöhung der Lautstärke um 10 dB nimmt das menschliche Gehör bereits als Verdopplung der Lautstärke wahr.

Ausstattung

Saugroboter haben verschiedene Ausstattungen. Dies unterscheidet sich von Modell zu Modell und hängt auch vom Produkttyp ab.

Die verschiedenen Ausstattungsmerkmale der Saugroboter finden Sie hier aufgelistet:

  • Akkustand-Anzeige
    Viele Geräte sind mit einer Akkustand-Anzeige ausgestattet. Mithilfe dieser erhalten Sie Informationen über die verfügbare Kapazität des Akkus. Bei niedrigem Akku steuert Ihr Roboter seine Ladestation automatisch an.
  • Elektrobürste
    Eine Elektrobürste besitzt Borsten oder Gummilamellen. Sie soll den Schmutz zur Saugöffnung transportieren. Vor allem auf Teppichböden überzeugt eine Elektrobürste, da sie auch tiefsitzenden Schmutz aus dem Teppich herausholt. Sie sollte zur Reinigung einfach zu entnehmen und wieder einzusetzen sein.
  • Filter
    Es gibt unterschiedliche Filter bei Saugrobotern. Dank der Filter gelangt nur saubere Luft in die Raumluft. Je nach Filtereigenschaften bleiben auch kleinste Partikel im Filter zurück. Für die bestmögliche Filterung von Allergenen empfiehlt sich ein sogenannter HEPA-Filter (=High-Efficiency Particulate Air). Dieser filtert auch Sporen, Pollen und Hausstaubmilben zuverlässig aus der Raumluft. Abhängig von der Konstruktion können Sie den Filter entnehmen und auswaschen. Dadurch sparen Sie Kosten, da Sie nicht ständig einen neuen Filter kaufen müssen. Reinigen Sie den Filter unter fließendem Wasser und achten Sie auf eine vollständige Durchtrocknung des Filters vor dem Einsetzen in den Saugroboter.
  • Filterwechselanzeige
    Diese zeigt an, wann Sie den Filter erneuern oder reinigen sollten. Meist erfolgt hier eine Meldung innerhalb der dazugehörigen App des Saugroboters. Manche Modelle besitzen auch eine Anzeige in Form eines Lämpchens. Wechseln oder reinigen Sie den Filter regelmäßig, da es sonst zu einem Saugkraftverlust und einer unnötigen Partikelbelastung in der Raumluft kommen kann.
  • Ladestation
    Mit einer Ladestation kann der Saugroboter eigenständig laden. Die Ladestation finden Saugroboter meist über ein Infrarotsignal, welches die Ladestation aussendet. Dies ist unabhängig von der Navigation des Saugroboters. Bei sehr günstigen Modellen kann die Ladestation jedoch fehlen und Sie müssen das Ladekabel bei jedem Ladevorgang eigenhändig an den Saugroboter anschließen.
  • Möbelschutzleiste
    Einige Roboter verfügen über eine Möbelschutzleiste. Diese ist auf der Vorderseite des Saugers angebracht und besteht meist aus einem gummiartigen Material. Durch diese Beschichtung wird Ihr Mobiliar beispielsweise vor Kratzern geschützt.
  • Schmutzerkennungssensor
    Geräte mit diesem Sensor erkennen den Verschmutzungsgrad. Die Saugkraft passt sich dementsprechend an. Allerdings ist diese Art der Schmutzerkennung sehr unzuverlässig und fehleranfällig. Manche Modelle reagieren zum Teil auf Muster auf dem Fußboden und bearbeiten diese Muster dann immer besonders gründlich. Höherpreisige Modelle arbeiten hier teilweise mit künstlicher Intelligenz. Sie erkennen die gängigsten Verschmutzungen und erhöhen bei Bedarf die Reinigungsleistung. So erhält der Küchenboden mit dem Mehl auf dem Boden eine intensive Reinigung, das Häufchen des Haustieres wird jedoch großzügig umfahren.
  • Schnellentleerung
    Halten Sie den Staubbehälter einfach über den Mülleimer. Auf Knopfdruck öffnet sich eine Klappe an der Unterseite des Staubbehälters und der Staub und Schmutz fällt heraus. Dadurch kommen Sie kaum mit dem Staub und Dreck in Berührung bei der Entleerung. Achten Sie darauf, die Staubbox dicht über dem Mülleimer zu halten, um unnötige Staubentwicklung zu vermeiden.
  • Seitenbürste
    Die Seitenbürste befördert den seitlichen Schmutz unter das Gerät. Von Vorteil ist eine Seitenbürste vor allem, um Ecken und Fußbodenkanten zu reinigen.

Funktionen

Unterschiedliche Funktionen sorgen für ein unterschiedliches Maß an Komfort. Auswahl und Anzahl der Funktionen variieren von Modell zu Modell.

Mögliche Funktionen eines Saugroboters finden Sie hier aufgelistet:

  • Abschaltautomatik
    Viele Saugroboter haben mittlerweile eine Abschaltautomatik. Dadurch wird Ihr Roboter vor Überhitzung und deren Folgeschäden geschützt.
  • Absturzsicherung
    Abgründe und Treppenstufen meldet ein Sensor auf der Unterseite des Gerätes an die Software. Dadurch bremst der Saugroboter rechtzeitig ab und wechselt die Richtung.
  • App
    Viele Modelle bedienen Sie über eine App. Mit dieser nehmen Sie zahlreiche Einstellungen vor. Teilweise können Sie Ihr Smartphone mithilfe der App auch als Fernbedienung nutzen. Bei manchen Modellen können Sie lediglich den Fahrtverlauf nachverfolgen. Bei anderen Modellen sind hier gezielte Einsatzorte innerhalb der Räumlichkeiten möglich. Die Einstellungsmöglichkeiten hängen hier hauptsächlich von der Navigationstechnologie des Saugroboters ab. Zusätzlich sind meist auch Informationen zu Akkustand und Filterzustand abrufbar.
  • Arbeitsbereichsbegrenzung
    Hierdurch können Sie bestimmte Bereiche für den Saugroboter sperren. Etwa um den Hundekorb herum oder um den Spielbereich der Kinder abzugrenzen. Die Art und Weise der Begrenzung ist ebenfalls von der Navigationstechnologe abhängig. Bei einigen Modellen lassen sich Bereiche mit Magnetbändern oder Infrarotsendern sperren. Die Sensoren der Roboter reagieren auf diese. Bei anderen Modellen, die mit Laser navigieren, setzen Sie unsichtbare Grenzen. Hier können Sie innerhalb der App auf dem Grundriss Ihrer Wohnung Bereiche ausschließen.
  • Automatischer Ladestopp
    Der Akku kann dank des Ladestopps nicht überladen. Dies schützt den Akku davor, Schaden zu nehmen. Zusätzlich vermeidet der Ladestopp ein Überhitzen des Saugroboters.
  • Automatisches Aufladen
    Wenn die Ladung zur Neige geht oder die Reinigung abgeschlossen ist, fährt der Roboter selbstständig zur Ladestation zurück. Der Ladevorgang startet dann automatisch.
  • Saugkraftregulierung
    Bei einer elektronischen Saugkraftregulierung erkennt der Roboter automatisch die Bodenbeschaffenheit – Teppich oder glatter Boden – und passt die Saugleistung dementsprechend an. Das bedeutet, dass er seine Leistung auf einem Teppichboden deutlich hochfährt und so auch hier effektiv Schmutz herauszieht. Dies verlängert zusätzlich auch die Akkulaufzeit, da der Roboter nicht die kompletten Räumlichkeiten bei voller Leistung saugen muss. Manche Modelle besitzen auch nur eine manuelle Saugkraftregulierung in Form verschiedener Reinigungsmodi. Hierbei regulieren Sie die Saugkraft je nach Verschmutzungsgrad und Bodenbeschaffenheit selbst.
  • Hinderniserkennung
    Mittels Sensoren erkennt der Saugroboter etwaige Hindernisse und umfährt diese oder ändert die Richtung. Die alternative Wegstrecke hängt vor allem von der Navigationsart des Saugroboters ab.
  • Standby-Funktion
    Die Standby-Funktion ermöglicht, dass der Saugroboter auf Abruf bereitsteht. Dabei verbraucht das Gerät kaum Strom. Bei manchen Modellen bietet die Standby-Funktion noch eine zusätzliche Sicherheit. So gehen manche Modelle automatisch in den Standby, sobald sie sich festfahren und längere Zeit nicht bewegen. Manche Geräte gehen auch in den Standby, wenn der Weg zu Ladestation nicht zugänglich ist, um eine Tiefenentladung des Akkus zu vermeiden.
  • Timer
    Diese nützliche Funktion lässt Ihren Saugroboter von alleine zu einer bestimmten Zeit in Ihrer Wohnung seine Arbeit verrichten. Je nach Modell gibt es Timer-Einstellungen für eine tägliche Reinigungsfahrt, für Wochenprogramme oder auch für jeden Wochentag getrennte Laufzeiten. Mit einem eingebauten Timer in Ihrem Saugroboter halten Sie Ihr Zuhause zu den von Ihnen definierten Zeitpunkten immer sauber.

Häufige Fragen

Weitere Informationen zu Saugrobotern haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Basierend auf den meistgestellten Fragen zum Thema Saugroboter, finden Sie hierzu eine Sammlung.

Definition

Ein Saugroboter ist ein kleines akkubetriebenes Gerät. Mit seinen Rollen bewegt es sich selbstständig vorwärts. Mithilfe von Sensoren und Navigationstechnologien weicht es Hindernissen aus und umfährt diese.

Über eine Saugdüse auf der Unterseite des Gerätes saugt das Gerät den Dreck ein. Dieser landet daraufhin in einem kleinen Staubbehälter. Manche Modelle besitzen auch einen Wassertank, welcher ein Tuch auf der Unterseite mit Feuchtigkeit versorgt. Ein Saugroboter eignet sich für verschiedene Hartböden und Teppichböden. Er kann Ihnen einen Teil der Bodenreinigung abnehmen und ermöglicht Ihnen dadurch mehr Zeit für andere Dinge.

Finden Sie unter der Rubrik Saugroboter-Typen unseres Ratgebers weitere Infos.

Kauf

Dies hängt von den Funktionen und der Navigation des Saugroboters ab.

Folgende Faktoren können sich auf den Preis auswirken:

  • Saugen oder Wischen
    Zu Beginn müssen Sie sich für einen Produkttypen entscheiden. Möchten Sie gleichzeitig saugen und wischen? Oder bevorzugen Sie eher ein Einzelgerät? Die Entscheidung hängt natürlich auch von Ihrem Bodenbelag und dem Verschmutzungsgrad der Böden ab.
  • Navigation
    Laserbasierte Geräte sind aufgrund Ihrer verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten am teuersten. Kamerabasierte Modelle haben zwar nicht so viele Einstellungsmöglichkeiten wie laserbasierte Modelle überzeugen aber mit einer guten Fahrstrategie. Es gibt auch Modelle ohne Navigation, die nur mithilfe von Sensoren Hindernisse umfahren. Diese sind bereits für weniger Geld zu haben.
  • Akkulaufzeit
    Die Akkuleistung ist eine wichtige Kaufentscheidung. Bei schwachen Akkus geht Ihrem Haushaltshelfer sonst bereits nach kurzer Zeit die Puste aus. Achten sie auf eine möglichst lange Laufzeit, damit Ihr Saugroboter auch möglichst viel Fläche mit einer Akkuladung schafft.

Generell benötigt ein Saugroboter oder auch Saug-Wischroboter ebenso Strom, wie jeder andere herkömmliche Staubsauger. Saugroboter gelten dennoch als sehr stromsparend. Im Schnitt müssen Sie für einen Saugroboter mit Stromkosten von ungefähr 16 Euro im Jahr rechnen. Vorausgesetzt dieser ist jeden Tag rund 2 Stunden im Einsatz. Hinzu kommen hier noch Kosten von ungefähr 12 Euro, insofern der Saugroboter die restliche Zeit abrufbar im Standby-Modus steht. Die Gesamtkosten an Strom liegen pro Jahr somit bei ungefähr 28 Euro.

Generell benötigt ein Saugroboter keinen Filterbeutel. Bevorzugen Sie jedoch ein Modell mit Absaugstation, müssen Sie auch hier mit laufenden Kosten rechnen. Der Preis pro Filterbeutel liegt bei ungefähr 2 Euro.

Manche Kombi-Modelle können Sie nur mit Einwegtüchern nutzen. Hier müssen Sie mit Folgekosten für neue Tücher rechnen.

Bei vielen Modellen sind die Filter auswaschbar. Trotzdem müssen Sie auch diese von Zeit zu Zeit erneuern.

Bedenken Sie

Es gibt Geräte mit Wischfunktion, für die es spezielle Reinigungszusätze gibt. Herkömmliche Reinigungsmittel könnten dem Gerät sonst schaden. Möchten Sie diese speziellen Reinigungsmittel nutzen, müssen Sie auch hier mit Folgekosten rechnen.

Nutzung

Ihr Staubsaugerroboter ist für glatte Hartböden, wie Parkettböden, Fliesen und Laminat sowie kurzflorige Teppichböden geeignet.

Hochflorige Teppiche bereiten den kleinen Staubsaugern Schwierigkeiten. Die Rollen verfangen sich hier gerne und die Elektrobürste wickelt sonst einen Teil des Teppichs auf.

Es gibt Kombinationsgeräte, die saugen und wischen können. Hierbei kommt es auf die Bauweise des Gerätes an. Bei manchen wird der Staubbehälter durch den Wassertank ersetzt. Dann können Sie nicht gleichzeitig saugen und wischen. Viele Modelle besitzen jedoch separate Staub- und Wasserbehälter und saugen und wischen daher gleichzeitig. Je nach Navigation können Sie hier auch separate Saug- und Wischzonen festlegen.

Wissenswert

Bei sehr großen Wohnverhältnissen oder mehreren Etagen empfiehlt sich die Verwendung von 2 Einzelgeräten. Die Akkuladung reicht hier meistens ohnehin nicht für einen kompletten Durchgang. Während der Saugroboter seinen Akku auflädt, kann der Wischroboter seine Arbeit verrichten. Bei Einzelgeräten fällt das Volumen von Staubbehälter und Wassertank oftmals auch größer aus.

Tiefenrein bekommt Ihr Saugroboter die Fläche nicht. Zumindest nicht wie ein herkömmlicher Staubsauger. Bei täglicher Verwendung des Roboters fällt jedoch auch insgesamt weniger Schmutz an. Für Sie reduziert sich der Reinigungsaufwand damit deutlich. Für die gründliche Reinigung auch von schwer zugänglicheren Stellen, Treppen, Regalen oder der Couchgarnitur benötigen Sie Ihren herkömmlichen Staubsauger.

Viele Saugroboter-Modelle gibt es mit einem sogenannten HEPA-Filter (=High-Efficiency Particulate Air). Diese sind optimal für AllergikerInnen, da sie auch Pollen und Sporen aus der Raumluft filtern. Bei den meisten Modellen sind diese Filter auch auswaschbar. Sie sparen sich also Kosten für neue Filter und saugen stets mit der vollen Filterleistung.

Ein Saugroboter kann TierliebhaberInnen eine Menge Arbeit abnehmen. Da die Haushaltshelfer auch Tierhaare problemlos einsaugen, gewinnen Sie deutlich mehr Zeit und Sauberkeit in einem Tierhaushalt. Auch das ständige Saugen um die Katzentoilette herum, nimmt Ihnen ein Saugroboter ab. Pfotenabdrücke im Flur von der Gassi-Runde bei feuchtem Wetter verschwinden mit einem Saug-Wischroboter ebenso fix.

Das kommt ganz auf die Art des Akkus an. Bei Saugrobotern werden meist Akkus aus Lithium-Ionen (Li-Io) verwendet oder aus Nickel-Metallhydrid (Ni-Mh). Beide Akkuarten haben Ihre Vor- und Nachteile:

Lithium-Ionen-Akku Nickel-Metallhydrid-Akku
Ladezyklen Etwa 500 bis 800 Ladezyklen Etwa 350 bis 500 Ladezyklen
Lebensdauer 2,7 bis 4,4 Jahre 2,0 bis 2,7 Jahre
Vorteile Doppelt so lange Lebensdauer, wie Ni-Mh-Akku Sind nicht so empfindlich bei falscher Behandlung
Nachteile Reagieren empfindlich auf Überladung Lebensdauer deutlich geringer als Li-Io-Akku

Möchten Sie wissen, wie lange ein Saugroboter am Stück ungefähr saugen kann? Erfahren Sie mehr dazu im Kapitel Akkulaufzeit in unserem Ratgeber.

Bedenken Sie

Extreme Wärme und Kälte wirken sich negativ auf die Akkuleistung aus. Achten Sie daher auf die richtige Lagerung des Akkus.

Die Ladestation sollte möglichst an einer Wand stehen. Die meisten Saugroboter fahren selbstständig in die Ladestation und benötigen dabei etwas Widerstand, um richtig hineinfahren zu können. Die Station darf sich dabei nicht nach hinten wegschieben. Für eine bessere Ortung sollte rechts und links von der Ladestation möglichst nichts stehen. Auch der vordere Zugangsbereich sollte frei zugänglich sein.

Tipp

Damit sich die Ladestation nicht verschiebt, empfiehlt sich die Fixierung der Station an der Wand. Dies geschieht am einfachsten mit einem Klebestreifen. So findet Ihr Saugroboter stets den Weg zur Station zurück.

Prinzipiell saugt ein Saugroboter auch mehrere Etagen. Bei den laserbasierten Modellen kommt es jedoch darauf an, ob das Gerät auch mehrere Karten speichern kann. Ansonsten startet der Saugroboter immer erst mit der Vermessung des Raumes, bevor er mit der Reinigung startet.

Bei kamerabasierten Modellen und Geräten, die mit Zufallsprinzip fahren, ist dies kein Problem. Diese saugen stets da, wo Sie den Staubsaugerroboter absetzen. Befindet sich die Ladestation auf einer anderen Etage, tragen Sie den Roboter einfach nach getaner Arbeit wieder dorthin zurück.

In unserem Ratgeber erfahren Sie im Kapitel Navigationssystem mehr zu den verschiedenen Technologien.


Über Miriam Hess

Bei jeder neuen Kaufentscheidung stehen Sie als Käufer vor einer großen Auswahl. Für ein erfolgreiches und nachhaltiges Einkaufserlebnis möchte ich Ihnen mithilfe von wissenswerten Informationen die wichtigsten Kaufkriterien für Ihr Produkt vermitteln, damit es am Ende zu Ihnen und Ihrem Geldbeutel passt.


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