Saugroboter

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Ratgeber Saugroboter


Aktualisiert: 15.12.2020 | Autor: Online-Redaktion

Gut zu wissen

Wer Wert auf eine gepflegte und staubfreie Wohnumgebung legt, wird nicht darum herumkommen, mehrmals in der Woche zum Staubsauger zu greifen. Das kostet jedoch viel Zeit und verlangt körperliche Anstrengung.

Hier kann Ihnen ein Saugroboter viel Arbeit abnehmen. Ein Staubsaugerroboter ist so konzipiert, dass er Räume eigenständig von Staub und Schmutz befreien kann. Die meisten Geräte haben ein zylinder- oder quaderförmiges Gehäuse, das mit rotierenden Bürsten und Walzen sowie mit beweglichen Rollen ausgestattet ist. Die selbstständig saugenden Geräte eignen sich ideal zum Säubern von Parkettböden, Fließen, Laminat und Teppichböden. Sie brauchen den Saugroboter nur zu starten und er fährt ohne weiteres Zutun eine bestimmte Strecke ab. Bei vielen Geräten können Sie außerdem Reinigungszeiten programmieren, d. h. der Saugroboter arbeitet auch, wenn Sie nicht anwesend sind.

Die gängigen Farben von Saugrobotern sind Silber, Schwarz oder Weiß.

Ein Staubsaugerroboter ist zwar kein vollwertiger Ersatz für einen Bodenstaubsauger, denn er kann weder auf dem Sofa, auf Treppen noch in allen Ecken saugen. Jedoch überbrückt er die Zeit, bis Sie zum herkömmlichen Staubsauger greifen müssen, optimal. Für die tägliche und schnelle Grundreinigung leistet er gute Dienste.

Auf den Punkt!

Einen einfach ausgestatteten Saugroboter mit Batteriebetrieb erhalten Sie bereits für unter 30 Euro. Akkubetriebene Geräte mit mehreren Funktionen, wie beispielsweise Wisch-Funktion und Saugkraftregulierung, kosten oft mehrere Hundert Euro. 

Was zeichnet Saugroboter aus?

Ein Saugroboter zeichnet sich durch verschiedene Eigenschaften aus. Welche das sind, haben wir für Sie in diesem Ratgeber zusammengetragen.

Staubauffang

Die Staubauffangmethode spielt bei einem normalen Bodenstaubsauger ebenso eine wichtige Rolle wie bei einem Staubsaugerroboter.

Meist funktioniert der Staubauffang bei einem Saugroboter beutellos. Staub, Krümel und Tierhaare landen in einem kleinen Behälter. Diesen ziehen Sie nach dem Reinigungsvorgang heraus. Über dem Mülleimer können Sie ihn nun entleeren. Dabei kommen Sie allerdings mit aufgewirbeltem Staub in Kontakt.

Praktisch für AllergikerInnen ist daher ein Saugroboter-Modell mit Absaugstation. Diese Absaugstation ist oft in der Ladestation integriert. Dort kommen spezielle Staubsaugerbeutel zum Einsatz. Fährt der Saugroboter nach dem Reinigungsvorgang in die Station, startet automatisch der Absaugvorgang. Der Schmutz wird in einen verschließbaren Staubsaugerbeutel aufgefangen. So kommen Menschen mit Allergien nicht mit Staub in Berührung. Die Beutel nehmen mehrere Ladungen Schmutz auf, bevor Sie sie entsorgen müssen.

Durch den Bedarf an Staubsaugerbeuteln entstehen Ihnen zusätzliche Kosten. Auch die Abfallmenge erhöht sich dadurch.

Im Saugroboter ist außerdem ein HEPA-Filter verbaut. Er sorgt dafür, dass die Luft, die nach außen gepresst wird, staubfrei ist. Dadurch bleiben beispielsweise Pollen, Milben und andere Allergene am HEPA-Filter heften.

Zyklon-Technologie

Durch die Zyklon-Technologie benötigen Saugroboter keinen zusätzlichen Staubbeutel. Es gibt 2 Verfahren. Die Einfach-Zyklon-Technologie und die Mehrfach-Zyklon-Technologie.

  • Einfach-Zyklon-Technologie
    Bei der Einfach-Zyklon-Technologie handelt es sich um ein Verfahren, in dem Luft seitlich in einen konusförmigen Behälter geführt wird. Durch das Wirbeln wird Staub nach außen gepresst. Der Staub bewegt sich entlang des Behälters und fällt in einen Sammelbehälter. Die herausgefilterte saubere Luft wird durch das Herumwirbeln nach oben abgesaugt. Geeignet ist diese Technologie eher für größere Schmutzpartikel, wie etwa Tierhaare oder Krümel. Feine Schmutzpartikel werden beim Ansaugen durch einen Papierfilter gepresst und heften sich dort an. Dies führt oftmals zur Verstopfung und beeinträchtigt die Saugkraft. Durch eine regelmäßige Reinigung umgehen Sie dieses Problem.
  • Mehrfach-Zyklon-Technologie
    Die Weiterentwicklung des beutellosen Saugens ist die Mehrfach-Zyklon-Technologie. Entwickelt wurde dieses von der Firma Dyson. Im Gegensatz zur Einfachen-Zyklon-Technologie durchläuft die schmutzige Luft eine zweite Reinigungsphase. Die erste erfolgt gleich wie bei der Einfachen-Technologie. Bei der zweiten wird die beim ersten Schritt herausgefilterte Luft nochmals durch mehrere kleinen Zyklone geführt. Dort rotieren sie stärker und die kleineren Schmutzpartikel setzen sich von der Luft ab. Je mehr Zyklonen ein Saugroboter hat, umso weniger Staubpartikel gelangen beim erneuten Ausstoßen in die Luft.

Saugleistung

Die Saugleistung bei einem Saugroboter wird in Watt (W) angegeben. Die Leistungsaufnahme wirkt sich auf den Stromverbrauch des Gerätes aus. Je höher diese ist, desto mehr Strom verbraucht das Gerät. Eine weitere Auswirkung hat die Reinigungsleistung auf die Akkulaufzeit Ihres Saugroboters. Die Akkulaufzeit verkürzt sich. Jedoch bietet Ihnen der Saugroboter im Vergleich zu einem Bodenstaubsauger einen Vorteil: Bei einem normalen Staubsauger wird der Staub durch ein langes Saugrohr aufgenommen. Der Staubsaugerroboter arbeitet direkt am Boden, dadurch verliert er nicht viel Saugkraft. Deswegen brauchen Bodenstaubsauger im Gegensatz zu Robotern mehr Leistung.

Die Leistungsaufnahme eines Saugroboters variiert zwischen 17 W und 130 W.

Abmessungen

Damit ein Saugroboter kompakt ist, belaufen sich die Abmaße des Durchmessers auf etwa 28 Zentimeter (cm) bis hin zu maximal 46 cm. Die Bauhöhe variiert zwischen 7 cm und 9,6 cm je nach Produkt. Die Größe des Staubsaugerroboters wirkt sich wiederum auf das Gewicht des Geräts aus. Der kleine Helfer kann zwischen 0,4 Kilogramm (kg) und circa 9,8 kg wiegen. 
 

Durch seine Form und Größe fährt ein Staubsaugerroboter unter Möbel, Sofas und Schränke. Dies ist je nach Modell und den Abmaßen zwischen Boden und Möbelstück unterschiedlich. Am besten messen Sie vorher aus, welche Höhe Ihr neuer Staubsaugerroboter haben sollte.
 

Ebenfalls wichtig ist die Platzierung der Ladestation. Sie sollten diese so aufstellen, dass sie für Ihren neuen Saugroboter problemlos zugänglich ist. Die Abmaße der Ladestation belaufen sich auf circa 30 cm in der Breite, etwa 10 cm in der Tiefe und ungefähr 11 cm in der Bauhöhe. Je nach Größe der Ladestation können Sie diese an einer Wand platzieren. Links und rechts davon ist es wichtig eine gerade freie Wand zu haben.

Wissenswert

Die meisten Saugroboter sind rund. Das liegt daran, dass sie so auch an schwierige Stellen gelangen, z. B. zwischen 2 Stühlen hindurch. Neuere Modelle gibt es auch in einer Hufeisenform. Ecken können besser erreicht werden. Viele Modelle können sich außerdem um die eigene Achse drehen. So wenden sie auch in Sackgassen ganz einfach. 

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit bei Saugrobotern hängt vom Untergrund und den Ladezyklen ab. Reinigt der Roboter flache Böden wie Laminat oder Parkett, hält er deutlich länger durch als bei einem kurzflorigen Teppichboden.

Zudem sollten Sie darauf achten, dass Ihr Staubsaugerroboter keine zu langen Ladezyklen hat. Bei regelmäßigem Einsatz des Gerätes verbessert sich sogar die Laufzeit. Je nach Modell kann Ihr Saugroboter zwischen mindestens 45 Minuten (min) und maximal 2 Stunden (h) reinigen.

Viele Geräte sind zudem mit einer Akkustand-Anzeige ausgestattet. Mithilfe dieser erhalten Sie Information über die verfügbare Kapazität des Akkus. Bei niedrigem Akku steuert Ihr Roboter seine Ladestation automatisch an.

Geräuschemission

Die Maßeinheit für die Lautstärke ist Dezibel (dB). Bei Saugrobotern gibt es deutliche Unterschiede. Der Geräuschpegel beläuft sich zwischen 50 dB und maximal 80 dB. Damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, wie Sie den Lärmpegel einordnen können, haben wir für Sie eine Tabelle angefertigt. In dieser sind jeweilige Situationen mit der passenden Dezibel-Anzahl aufgelistet:

Situation

Lautstärke

Vogelgezwitscher

Circa. 50 dB

Regen

Circa. 55 dB

Unterhaltung

Circa. 60 dB

Fernseher in Zimmerlautstärke

Circa. 65 dB

Wasserkocher

Circa. 70 dB

PKW

Circa. 75 dB

Klavierspiel

Circa. 80 dB


Liegt die Lautstärke bei über 80 dB wird von Lärm gesprochen. Ein Saugroboter ist aufgrund seiner kleinen Bauart in den meisten Fällen leiser als ein handelsüblicher Bodenstaubsauger. 

Behältervolumen

Das Behältervolumen sagt aus, wieviel Schmutz und Staub in den Auffangbehälter aufgenommen werden kann. Je größer das Volumen desto seltener müssen Sie den Behälter entleeren. Immer mehr Saugroboter verfügen zusätzlich über eine Wischfunktion. Dafür benötigen sie einen Wasserbehälter. Im Folgenden haben wir das jeweilige Fassungsvermögen der unterschiedlichen Behälter für Sie aufgeführt:

  • Staubbehälter
    Die Kapazität variiert je nach Modell und Hersteller. Das Fassungsvermögen beläuft sich von minimal 0,46 Liter (l) bis maximal 2,5 l. Ein Gerät mit kleinerem Volumen schafft eine Fläche von knappen 20 Quadratmetern (m²). Die größeren nehmen Schmutz von Flächen bis etwa 200 m² auf.
  • Wasserbehälter
    Das Fassungsvermögen eines Wasserbehälters beläuft sich auf circa. 0,11 l bis ungefähr 0,75 l.

Tiere machen mehrmals im Jahr einen Fellwechsel durch. Durch die Menge an Haaren macht es Sinn, einen Saugroboter mit einem größeren Behältervolumen zu wählen. Verwenden Sie den Saugroboter jedoch nur für eine kleine Fläche mit weniger Schmutz, reicht Ihnen ein Roboter mit kleinerem Behältervolumen.

Ausstattung

Die Ausstattung eines Saugroboters ist nicht bei allen Modellen gleich. Abgesehen von Bürsten und Filtern gibt es folgende Ausstattungsmöglichkeiten:

  • Absaugstation
    Bei der Absaugstation handelt es sich um ein stationäres Gerät. Dort kann sich der Saugroboter selbstständig entleeren.
  • Fernbedienung
    Manche Saugroboter können Sie mithilfe einer Fernbedienung unabhängig von Automatikprogrammen manuell steuern.
  • Kamera
    Viele Modelle verfügen über eine integrierte Kamera. Mithilfe dieser können sie sich im Raum orientieren. Auch Hindernisse werden damit genau identifiziert. Wer möchte, kann mithilfe der Saugroboter-Kamera per App sogar Teile der Wohnung aus der Ferne überwachen.
  • Ladestation
    Die Ladestation ist das Gegenstück zum Staubsaugerroboter. Hierhin kehrt Ihr Saugroboter nach jedem Saugvorgang zum Aufladen des Akkus zurück. Angeschlossen wird dieses Gerät an das hausübliche Stromnetz.
  • Möbelschutzleiste
    Einige Roboter verfügen über eine Möbelschutzleiste. Diese ist auf der Vorderseite des Saugers angebracht und besteht meist aus einem gummiartigen Material. Durch diese Beschichtung wird Ihr Mobiliar beispielsweise vor Kratzern geschützt.
  • Räder
    Die Fortbewegung des Saugroboters klappt durch an der Unterseite angebrachte Räder. Diese sind so verbaut, dass der kleine Staubsauger auch Türschwellen mühelos schafft. Manche Geräte können sogar Höhenunterschiede von 2 cm überwinden.
  • Sensoren
    Die Sensoren spielen bei einem Saugroboter eine wichtige Rolle. Mithilfe dieser orientiert sich der Roboter in der Umgebung. Oft kommen hierfür Infrarotsensoren oder Lasersensoren zum Einsatz. Bei Infrarotsensoren verläuft das Reinigen in Bahnen ab. Bei Lasersensoren ebenfalls, aber der Raum wird vom Roboter detaillierter wahrgenommen. Viele Modelle verfügen über Kontaktsensoren, Schmutzsensor und Absturzsensoren. Mithilfe dieser Sensoren kann Ihr Saugroboter beispielsweise Hindernisse erkennen und ausweichen, oder sich von möglichen Treppenabstufungen entfernen.
  • Wassertank
    Diese Ausstattung ist nicht für jeden Saugroboter verfügbar. Ein paar Modelle sind so modelliert, dass Sie den Staubbehälter durch einen Wassertank ersetzen können. Bei anderen Kombigeräten wiederum sind beide Tanks integriert. Mit einem Wassertank haben Sie die Möglichkeit, die Fläche nicht nur zu saugen, sondern auch wischen zu lassen.
  • Wischmopp
    Dieser Wischmopp ist eine Art Tuch, das unterhalb des Wassertanks angebracht ist. Befeuchtet wird der Mopp über den Wassertank. Zum Säubern des Wischmopps können Sie diesen nach der Reinigung abnehmen und waschen. Manche Modelle arbeiten auch mit Einmal-Wischtüchern, die Sie dann ersetzen müssen.
  • WLAN-Modul
    Mit einem eingebauten WLAN-Modul können Sie Ihren Staubsaugerroboter von unterwegs steuern. Dafür klinkt sich Ihr Staubsaugerroboter in das heimische WLAN ein.

Funktionen

Ihr Saugroboter bringt je nach Modell unterschiedliche Funktionen mit sich. Wir erklären in der folgenden Auflistung einige wichtige davon:

  • Abschaltautomatik
    Viele Saugroboter haben mittlerweile eine Abschaltautomatik. Dadurch wird Ihr Roboter vor Überhitzung und deren Folgeschäden geschützt.
  • Automatisches Aufladen
    Ihr Saugroboter muss hierfür mit einem Akku betrieben werden, was bei den meisten Geräten der Fall ist. Wenn die Ladung zur Neige geht oder die Reinigungszeit beendet ist, fährt der Roboter selbstständig zur Ladestation zurück.
  • Mopp-Funktion
    Mit der Mopp-Funktion, auch Wisch-Funktion genannt, haben Sie die Möglichkeit den Boden nicht nur saugen, sondern auch wischen zu lassen. Diese Funktion ist ebenfalls einstellbar. Bei vielen Kombigeräten ist die Wasserabgabe außerdem individuell regulierbar. Beachten Sie beim Kauf Ihres Saugroboters mit Wisch-Funktion die Angabe der geeigneten Bodentypen.
  • Navigationssystem
    Die meisten Saugroboter sind mittlerweile mit einem Navigationssystem ausgestattet. Günstigere Modelle ohne Navigationssystem fahren willkürlich eine Route ab und lassen somit Ecken aus. Mit Navigationssystem scannt der Sauroboter die Umgebung und errechnet einen effektiven Fahrplan. Oft wird hierfür mit einer Kamera oder Lasertechnik eine virtuelle Karte des zu reinigenden Raumes erstellen. Zusätzlich merkt sich Ihr Saugroboter die Positionen, an denen er gesaugt hat und fährt keine Umwege.
  • Saugkraftregulierung
    Der Roboter erkennt automatisch die Bodenbeschaffenheit – Teppich oder glatter Boden – und passt die Saugleistung dementsprechend an. Das bedeutet, dass er seine Leistung auf einem Teppichboden deutlich hochfährt und so auch hier effektiv Schmutz herauszieht.
  • Timer
    Dieses nützliche Feature lässt Ihren Saugroboter von alleine zu einer bestimmten Zeit in Ihrer Wohnung seine Arbeit verrichten. Je nach Modell gibt es Timer-Einstellungen für eine tägliche Reinigungsfahrt, für Wochenprogramme oder auch für jeden Wochentag getrennte Laufzeiten. Mit einem eingebauten Timer in Ihrem Saugroboter halten Sie Ihr Zuhause zu den von Ihnen definierten Zeitpunkten immer sauber.
Wissenswert

Viele Saugroboter sind mittlerweile via App steuerbar. Mit dieser Funktion können Sie Ihren Roboter sogar aus der Ferne steuern. Zudem wird Ihren je nach Modell die Anzahl der Reinigungsgänge, sowie beispielsweise den Füllstand des Staubbehälters angezeigt. Manche Saugroboter-Modelle können Sie dank App auch per Sprachassistent steuern.  

Fazit 

Sie sind sich nicht sicher ob ein Saugroboter in Ihren Haushalt passt? Hier haben wir für Sie nochmal die Vor- und Nachteile eines Saugroboters aufgeführt:

Vorteile
  • Teilweise via App steuerbar
  • Einfache tägliche Bodenreinigung
  • Zum Teil mit Wischfunktion
Nachteile
  • Nur Bodenreinigung möglich

Häufige Fragen

Es gibt ein paar Fragen zu Saugrobotern, die häufig von KäuferInnen gestellt werden. Wir haben die häufigsten hier für Sie zusammengetragen und beantwortet.

Wie lange hält der Akku meines Saugroboters?

Das kommt ganz auf die Art des Akkus an. Bei Saugrobotern werden meist Akkus aus Lithium-Ionen (Li-Io) verwendet oder aus Nickel-Metallhydrid (Ni-Mh). Beide Akkuarten haben Ihre Vor- und Nachteile:

Lithium-Ionen-Akku

Nickel-Metallhydrid-Akku

Ladezyklen

Ca. 500 bis 800 Ladezyklen

Ca. 350 bis 500 Ladezyklen

Lebensdauer

2,7 bis 4,4 Jahre

2,0 bis 2,7 Jahre

Vorteile

Doppelt so lange Lebensdauer, wie Ni-Mh-Akku

Sind nicht so empfindlich bei falscher Behandlung

Nachteile

Reagieren empfindlich auf Überladung

Lebensdauer deutlich geringer als Li-Io-Akku

Hierbei gilt allerdings zu beachten, dass sich extreme Wärme und Kälte auf die Akkuleistung auswirken können. Achten Sie deshalb auf eine richtige Lagerung.

Mehr zum Thema Akkulaufzeit erfahren Sie in der gleichnamigen Rubrik unseres Ratgebers.

Für welche Bodenarten sind Saugroboter geeignet?

Ihr Staubsaugerroboter ist für die folgenden Bodenarten geeignet:

  • Kurzflorige Teppichböden
  • Parkettböden
  • Fliesen
  • Laminat


Hochflorige Teppiche bereiten den kleinen Staubsaugern Schwierigkeiten.

Gibt es Saugroboter, die saugen und wischen können?

Ja es gibt Hersteller, die eine Kombination aus Wisch- und Saugroboter anbieten. Diese ermöglicht Ihnen, Ihre Fläche zu saugen oder aber zu wischen.

Mehr Infos zu diesen und weiteren Funktionen finden Sie im gleichnamigen Abschnitt unseres Ratgebers.

Können Saugroboter einen herkömmlichen Staubsauger komplett ersetzen?

Tiefenrein bekommt Ihr Saugroboter die Fläche nicht. Zumindest nicht wie ein herkömmlicher Staubsauger. Bei täglicher Verwendung des Roboters fällt jedoch auch insgesamt weniger Schmutz an. Für Sie reduziert sich der Reinigungsaufwand damit deutlich. Für die gründliche Reinigung auch von schwer zugänglicheren Stellen, Treppen, Regalen oder der Couchgarnitur benötigen Sie Ihren herkömmlichen Staubsauger.

Dieses Thema hat Ihr Interesse geweckt? Informieren Sie sich jetzt in unserem Ratgeber auch über herkömmliche Staubsauger


Online-Redaktion

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