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Staubsauger (1.957 Ergebnisse aus 170 Shops)

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Energieeffizienzklasse
Energieeffizienzklasse

Die Energieeffizienzklasse gibt Aufschluss darüber, wie sparsam ein Gerät ist. So weisen Produkte mit Energielabel A++ einen besonders geringen Energieverbrauch auf. Geräte mit Energieeffizienzklasse D benötigen dagegen deutlich mehr Strom.

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Spektrum
Spektrum

Gibt das Spektrum der auf dem EU-Energielabel verfügbaren Effizienzklassen an. Das Spektrum "A+++ bis D" gibt somit an, dass für die entsprechende Produktgruppe Energieffizienzklassen von A+++ (hohe Energieeffizienz) bis D (niedrige Energieffizienz) vergeben werden können.

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Staubauffang
Staubauffang

Bei der Hauptfilterung wird die angezogene, staubbeladene Luft gereinigt. Dies kann entweder über einen Filterbeutel erfolgen oder beutellos, z.B. mittels Zyklontechnologie.

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Sie suchen einen neuen Staubsauger für Ihren Haushalt?

Wir informieren Sie über die wesentlichen Merkmale von Staubsaugern.

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Ratgeber

Wissen Kompakt 

Zwischen beruflichen Verpflichtungen und privaten Terminen muss noch Zeit für den Haushalt aufgebracht werden. Hier gilt es, die Belastung durch Haushaltsarbeiten möglichst gering zu halten. Die Reinigung von Böden, Teppichen und Polstern kann sich ohne zusätzliche Haushaltsgeräte als mühsam erweisen. Glücklicherweise machen Staubsauger das Fegen von Hand oder gar das Ausklopfen von Teppichen überflüssig. So haben Sie mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben.   

Wissenswert

Erste Prototypen entstanden in den 1860er Jahren in den USA. Einen Meilenstein setzte der amerikanische Erfinder James Murray Spangler. Der Hausmeister aus Ohio bastelte 1906 aus einem Ventilator und einem Kissen einen Staubsauger. Spangler verkaufte sein Patent an die Firma seines Cousins „Hoover Harness and Leather Goods Factory“. 

Bis zum 2. Weltkrieg waren die Geräte nur in privilegierten Haushalten vorzufinden. Erst in den 1950ern und 1960ern etablierten sich erschwingliche Modelle für Privathaushalte.   

Inzwischen ist ein Staubsauger aus keinem Haushalt mehr wegzudenken. Dem Nutzer steht eine breite und vielfältige Produktpalette zur Verfügung. Neben herkömmlichen Beutelstaubsaugern finden Sie heute auch beutellose Modelle auf dem Markt. So gibt es eine große Auswahlmöglichkeit für den Nutzer. Auch gibt es Modelle mit speziellen Aufsätzen für Teppiche oder zur Hartbodenreinigung. Diese arbeiten teils mit zusätzlichen Reinigungsmitteln. Damit können Sie ganz einfach in nur einem Schritt wischen und staubsaugen. Der neueste Trend sind die sogenannten Staubsauger-Roboter. Diese übernehmen die Reinigung ganz von alleine und machen die Hausarbeit somit noch entspannter. 

Lesen Sie weiter in unserem Kaufberater, welche Modelle es inzwischen gibt. Ferner informieren wir Sie über alle wesentlichen Kriterien, die sie beim Kauf beachten müssen.


Kaufberater

Im Folgenden möchten wir Ihnen eine ausführliche Produktberatung geben und Sie über alle wichtigen Faktoren beim Kauf eines Staubsaugers informieren. 

Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen
 

Bedenken Sie beim Erwerb eines Staubsaugers vor allem folgende Aspekte:
 

  • Zunächst sollten Sie sich darüber bewusst werden, welcher Staubsauger-Typ der richtige für Sie ist. 
    Staubsauger unterscheiden sich hinsichtlich der Art des Staubfangs, der Funktionsweise und der Bauweise. Ein Klassiker ist der sogenannte Bodenstaubsauger. Der Korpus wird mittels Rollen durch den Raum bewegt. Die Modelle sind leistungsstark und in der Basisvariante auch kostengünstig. Kompakte Alternativen sind Hand- und Standstaubsauger. Sie sind leicht in der Handhabung und eignen sich insbesondere für schwer zugängliche Stellen. Für Nutzer mit Teppichböden sind Bürstsauger eine gute Alternative. Sie reinigen Teppiche tief und gründlich.
     
  • Sie können sich für Varianten mit oder ohne Beutel entscheiden.
    Geräte mit Beutel sind oft geräuschärmer und das Wechseln des Beutels ist für Allergiker einfacher. Jedoch reinigen beutellose Modelle meist effizienter. Obendrein ergeben sich keine Folgekosten für den Erwerb von Beuteln. 
     
  • Die Leistung bestimmt die Schnelligkeit und die Effizienz der Reinigung.Zu unterscheiden sind dabei die Leistungsaufnahme und die tatsächliche Saugleistung. Die Leistungsaufnahme beschreibt, wie viel Strom ein Gerät verbraucht. Diese sollte nach Möglichkeit unter 1.500 W (Watt) liegen. Hinsichtlich der tatsächlichen Saugleistung sollten Sie darauf achten, dass das Wunschmodell mindestens 250 W aufweist. Dies ist eine mittlere Saugleistung.  
     
  • Je nach Raumgröße sollten Sie Modelle mit entsprechendem Aktionsradius wählen. 
    Je größer dieser ausfällt, umso seltener muss die Steckdose gewechselt werden. Der Aktionsradius setzt sich aus der Länge des Stromkabels und des Staubsaugers zusammen. Er sollte für größere Zimmer mindestens bei 8 m liegen.
     
  • Gerade für Allergiker ist es wichtig, sich für ein Modell mit einem ausgeklügelten Filtersystem zu entscheiden. 
    Schließlich muss die vom Sauger eingesaugte Luft auch wieder ausgegeben werden. Jedoch sollte dies nach Möglichkeit ohne die eingesaugten Staubpartikel, Milben und andere Allergene geschehen. Einen hochwertigen Staubsauger erkennen Sie an mehreren Filterstufen. 

Staubsauger-Typen

Staubsauger saugen Schmutz- und Staubpartikel von verschiedenen Flächen und Untergründen ab. Die Funktionsweise ist im Grundprinzip bei allen Geräten gleich. Ein mittels Motor betriebenes Gebläse erzeugt einen Unterdruck. Der so entstehende Luftstrom saugt Schmutz und Staub durch das Saugrohr ins Gerät. Daraufhin reinigt ein Filtersystem die mit Schmutz angereicherte Luft. Diese durchströmt den Motor zur Kühlung. 

Die im Handel erhältlichen Staubsauger-Typen unterscheiden sich dabei in der Handhabung, dem Reinigungsergebnis und dem Preis.

Sie lassen sich nach folgenden Aspekten einordnen:

Staubsauger-Typen nach Staubauffangmethode 

Die Staubauffangmethode hat einen wesentlichen Einfluss die Effizienz und Handhabung des Gerätes. Für die Art des Staubfangs gibt es 3 Möglichkeiten. 

Auf den Punkt!
  • Beutelstaubsauger fangen den Staub in einem Beutel auf. Diesen müssen Sie in regelmäßigen Intervallen entleeren. 

  • Beutellose Staubsauger fangen den Staub dagegen in einem Behältnis auf, das Sie für die Entleerung entnehmen können. 

  • Wasserstaubsauger saugen die verschmutze Luft in einen Wasserbehälter auf. Das Wasser filtert die Schmutzpartikel auf. Das verschmutze Wasser schütten Sie nach jeder Benutzung weg.

Der Staubfang ist dabei nur eine erste Filterstufe. Die meisten Modelle verfügen über zusätzliche Filterstufen. 

Über das Filtersystem eines Staubsaugers informiert Sie das Kapitel Ausstattung. 

Beutelstaubsauger

Ein Beutelstaubsauger fängt den Schmutz in einem luftdurchlässigen Beutel auf. Durch den Beutel strömt die verschmutzte Luft hindurch, dabei filtert und sammelt er den eingesaugten Schmutz. Der Beutel kann also als erste Filterstufe beim Beutelstaubsauger angesehen werden.

Der Aufwand für die Reinigung des Staubfangs dieser Modelle ist gering, denn einen vollen Beutel können Sie einfach entfernen, im Hausmüll entsorgen und durch einen neuen ersetzen. Leider können die Beutel für einen unangenehmen Geruch sorgen. 

Sie überzeugen mit einer mittleren bis hohen Saugleistung. Je gefüllter der Beutel ist, umso mehr lässt die Saugkraft jedoch nach. 

Wie Sie merken, dass der Beutel voll ist, haben wir im FAQ-Bereich unter folgenden Frage zusammengefasst: Wie erkenne ich, dass ich den Staubsaugerbeutel wechseln muss?

Informieren Sie sich zur Saugleistung im Kapitel Effizienz

Diese Variante eignet sich für all jene, die eine simple Reinigung des Gerätes bevorzugen. Besonders kommt der einfache Beutelwechsel auch Allergikern entgegen, da dabei kein Staub aufgewirbelt wird.  

Beutelstaubsauger fallen in der Basisvariante etwas günstiger aus als beutellose Modelle. Preislich liegen sie zwischen 10 € und 3.000 €. Die großen Preisunterschiede ergeben sich aufgrund der Bauweise, der Ausstattung und den Funktionen. Allerdings entstehen bei allen Beutelstaubsaugern Folgenkosten: Die Beutel müssen Sie regelmäßig neu erwerben. 

Pro
  • Günstiger Anschaffungspreis für Basisvarianten 
  • Einfache Entsorgung des Staubfangs
  • Für Allergiker geeignet
Contra
  • Beutel müssen gewechselt und neu gekauft werden
  • Saugkraftverlust bei vollem Beutel

Beutellose Staubsauger 

Bei einem beutellosen Staubsauger erfolgt die Staubaufnahme in einen integrierten Behälter. Die Abtrennung der Schmutzpartikel im Sauger erfolgt durch das sogenannte Zyklonprinzip.

Hier gibt es 2 Varianten: 
 

  • Einfach-Zyklonstaubsauger 
    Die eintretende Luft wird in einem Konus, einem kegelförmigen Behälter, schnell im Kreis geführt. Durch diese Verwirbelung entstehen Fliehkräfte, welche die Schmutzpartikel nach außen treiben. Der Schmutz wird so von der Luft abgetrennt und schließlich in einen Behälter fallen gelassen. Jedoch filtern Einfach-Zyklonstaubsauger nur gröbere Schmutzteilchen. Die feineren müssen durch einen Papierzentralfilter aufgefangen werden. 
     
  • Multi-Zyklonstaubsauger
    Diese Modelle haben das selbe Grundprinzip wie Einfach-Zyklonstaubsauger. Allerdings wird bei Multi-Zyklonsaugern der Vorgang durch zusätzliche Konusse vor dem Austreten der Luft mehrmals wiederholt. So wird die Luft besser gereinigt und zusätzliche Filtersysteme sind damit überflüssig: Ein Papierzentralfilter ist also nicht notwendig. 

Wissenswert

Die Firma Dyson hat Multi-Zyklontechnik in den 1980er Jahren auf den Markt gebracht. Inzwischen bieten auch andere Hersteller die Technologie an.   

Der Reinigungsaufwand ist im Vergleich zu Modellen mit Staubbeutel etwas höher. Den Staubfangbehälter müssen Sie regelmäßig entleeren. Je nach Zyklonprinzip auch den Papierzentralfilter. Dies können Sie nach Belieben machen – im Idealfall nach jedem Staubsaugen. Dadurch lassen sich unangenehme Gerüche vermeiden. 

Beutellose Sauger haben ebenfalls eine mittlere bis hohe Saugleistung. Bei regelmäßiger Entleerung des Staubfangbehälters kommt es zu keinem oder nur geringem Saugkraftverlust.   

Informieren Sie sich zu zur Saugleistung und wie diese bemessen wird im Ratgeberkapitel Effizienz

Beutellose Sauger eignen sich für alle, die auf Folgekosten für Staubsaugerbeutel und die damit verbundenen Nachteile verzichten möchten. Für Allergiker ist jedoch Vorsicht geboten: Beim Entleeren des Behälters kommen Sie mit dem Staub in Kontakt.   

Preislich liegensie zwischen 30 € und 1.000 €. Somit sind diese in den Basisvarianten ebenfalls günstig, allerdings etwas teurer als Beutelstaubsauger.  

Pro
  • Keine Anschaffungskosten für Beutel
  • Kaum Saugkraftverlust
  • Günstige Basisvarianten
Contra
  • Etwas höherer Reinigungsaufwand
  • Eher weniger für Allergiker geeignet

Wasserstaubsauger

Wasserstaubsauger besitzen einen integrierten Wassertank, der vor jedem Saugen mit Wasser befüllt werden muss. Sie sind von Nasssaugern zu unterscheiden: Nasssauger sind in der Lage größere Mengen an Flüssigkeit aufzusaugen, während Wassersauger dem Entfernen von Schmutz- und Staubpartikeln dienen. 

Shopping Tipp

Nasssauger finden Sie ebenfalls auf unserem Portal. 

In Wasserstaubsaugern wird die verschmutze Luft wird in den Wasserbehälter eingeführt. Das Wasser filtert die Schmutzpartikel heraus. Die Abluft ist damit nahezu sauber. 

Tipp

Wenn gewünscht, können zusätzlich Öle in den Wassertank gegeben werden, um einen guten Raumduft beim Staubsaugen zu erzeugen.

Für die Handhabung eines Wasserstaubsaugers ist zu beachten, dass der Inhalt des Wasserbehälters nach jedem Gebrauch entleert werden muss. Andernfalls können sich vermehrt Bakterien und Schimmel bilden. Jedoch hat das regelmäßige Auswaschen wesentliche Vorteile: Staubsauger mit Wasserfilter verlieren keine Leistung. Auch kommt es zu keiner negativen Geruchsbildung.   

Ein Nachteil von Waschstaubsaugern ist das relativ hohe Gewicht der Modelle. Dies erschwert das Manövrieren. 

Zu empfehlen sind sie insbesondere für Allergiker. Zwar können Sie mit diesen Modellen den Kontakt mit potenziell allergieauslösenden Partikeln nicht vollends vermeiden. Der Kontakt zu Allergenen ist im Vergleich zu Beutelsaugern und beutellosen Geräten aber nochmals reduziert.

Preislich liegen Wasserstaubsauger zwischen 100 € und 400 €. Auch hier sind die Modelle in der Basisvariante erschwinglich. 

Pro
  • Gut für Allergiker geeignet 
  • Besseres Raumklima 
  • Kostenersparnis für Beutel
Contra
  • Größerer Aufwand für die Reinigung des Staubfangs
  • Hohes Gewicht 

Staubsauger-Typen nach Bauweise 

Staubsauger bestehen aus folgenden Komponenten, die unterschiedlich angeordnet sein können:

  • Bodendüsen 
  • Gehäuse 
  • Rohr 
  • Saugschlauch  
     

Die jeweilige Bauweise bestimmt die Handhabung des Staubsaugers. Ferner variieren die Modelle durch ihre Größe und Bauweise wesentlich in ihrem Behältervolumen. Dieses beschreibt, wie viel Platz im Staubsauger maximal für den Staub vorhanden ist. Bemessen wird das Behältervolumen in Litern. Im Allgemeinen lässt sich sagen: Je größer die Kapazität, desto seltener muss der Staubbeutel ausgewechselt bzw. der Staubbehälter entleert werden. 
 

Folgende Staubsauger-Typen lassen sich nach ihrer Bauweise unterscheiden:

Bodenstaubsauger 

Unter dem Gehäuse eines Bodensaugers befinden sich meist 4 Rollen, auf denen das Gerät flexibel fahren kann. Der Motor wie auch ein Auffangbehälter sind für gewöhnlich im Korpus verbaut. Es handelt sich bei dieser Bauart um die gängigste Staubsaugervariante

Die Handhabung von Bodenstaubsaugern ist denkbar einfach. Sie eignen sich problemlos für große Flächen, denn sie können dank ihrer Rollen bequem durch den Raum geschoben werden. Jedoch hat die Bauweise auch ihre Nachteile. Die Abhängigkeit vom Stromkabel macht es schwer bestimmte Ecken zu erreichen. Hier ist ein akkubetriebenes Modell wesentlich komfortabler. Sie sind bei dieser Bauweise jedoch selten anzutreffen. 

Das Behältervolumen kann bei Bodenstaubsaugern stark schwanken. Es reicht von 0,2 l bis 20 l. Jedoch sind über 5 l eher selten.

Bodenstaubsauger punkten durch eine starke Saugkraft. Sie haben im Gehäuse genug Platz für einen großen Motor und sind daher meist leistungsstärker als kleinere Modelle. Dies gilt insbesondere für die netzbetriebenen Modelle. 

Bodenstaubsauger sind für unterschiedliche Böden wie Teppiche, Fliesen oder Parkett geeignet. Wer ein universelles Arbeitsgerät sucht, ist mit einem Bodenstaubsauger gut beraten. Diese Modelle sind jedoch nicht mit einer ausreichenden Bürstenwalze für die Tiefenreinigung von Teppichen ausgestattet und stoßen somit dabei an ihre Grenzen. Für das Saugen eines Autos sind handelsübliche Bodenstaubsauger eher unpraktisch, da sie meist unhandlich und von einer Steckdose abhängig sind. 

Da es sich bei Bodenstaubsaugern um das gängigste Modell handelt, gibt es eine Vielzahl an Modellen von unterschiedlichen Herstellern. Aus der großen Konkurrenz ergibt sich, dass Bodenstaubsauger bereits zu einem günstigen Preis erhältlich sind. Sie sind bereits ab ca. 30 € erhältlich. Hochwertig ausgestattete Modelle mit vielen Funktionen können allerdings auch bis zu 8.500 € kosten. 

Pro
  • Bequeme Handhabung
  • Für große Flächen geeignet
  • Für unterschiedliche Böden geeignet 
  • Preiswert 
  • Große Auswahl 
Contra
  • Schweres Gehäuse lässt sich nur über Boden bewegen
  • Mangelnde Handlichkeit für die Autoreinigung 
  • Fehlende Ausstattung für Tiefenreinigung von Teppichen

Handstaubsauger

Handstaubsauger sind in ihrer Bauweise sehr kompakt und platzsparend. Sie sind eine kleine Einheit aus Saugrohr, Staubbehälter und Gebläse. Manche Modelle verfügen über ein längeres Saugrohr, meist handelt es sich um Teleskoprohre, die sich zusammenschieben und so variabel verstellen lassen. Oftmals sind sie mit einem praktischen Haltergriff ausgestattet. 

Handstaubsauger punkten mit einem geringen Gewicht. Dadurch gewährleisten diese eine höhere Flexibilität. Als Stromquelle nutzen diese entweder einen Akku oder den Netzbetrieb. Akkubetriebene Modelle sind aber geläufiger und bieten mehr Bewegungsfreiheit. 

Handstaubsauger sind meist beutellos und verfügen über ein Behältervolumen von 0,15 l bis 2,5 l

Der wesentliche Nachteil von Handstaubsaugern ist ihre limitierte Leistung. Sie beseitigen dadurch nicht allen Schmutz. Außerdem haben sie kein hinreichendes Filtersystem. Die Sauger blasen bis zu 10 % des aufgenommenen Feinstaubs wieder aus. Daher sind die Modelle für Hausstauballergiker nur bedingt geeignet.    

Handstaubsauger heißen oftmals auch Tisch- und Autostaubsauger. Dies liegt an dem Einsatzgebiet dieser Modelle. Ein Handstaubsauger eignet sich ideal, um auf kleinen Flächen schnell Krümel oder kleine Verschmutzungen aufzusaugen. Auch zur Reinigung von Autositzen sind diese ideal. Hier sind andere Staubsauger nicht handlich genug. Ferner sind diese Modelle gut für das Saugen an schwer zugänglichen Stellen. 

Handstaubsauger sind eher als Zweitgerät oder für kleine Wohnungen zu empfehlen. Sie ersetzen keinen klassischen Bodensauger.  

Preislich liegen Handstaubsauger zwischen 10 € und 1.000 €.

Pro
  • Komfortable Handhabung 
  • Platzsparend und Kompakt 
  • Für schwer zugängliche Stellen geeignet 
  • Gut für die Autoreinigung 
Contra
  • Schwache Saugleistung 
  • Nicht für Allergiker geeignet 
  • Nur für kleine Flächen geeignet

Rückenstaubsauger 

Ein Rückensauger erinnert in seiner Bauweise an einen Rucksack. Daher ergibt sich auch die Bezeichnung Rucksacksauger. Am Korpus sind Tragegurte befestigt. Durch diese kann der Sauger aufgesetzt werden. Ein Saugschlauch führt vom Korpus zusätzlich weg. 

Der Nutzer kann das Modell einfach bedienen, da eine hohe Bewegungsfreiheit gewährleistet ist. Ihre Bauweise vereinfacht ein ergonomisches Arbeiten. Das Saugen über Kopf fällt deutlich leichter. Zudem ist eine Hand beim Arbeiten immer frei. Die Stromzufuhr erfolgt entweder per Akku oder Netzbetrieb. Ein Modell mit Akkumulatoren ermöglicht zusätzliche Mobilität und optimiert die Bewegungsfreiheit. Netzbetriebene Modelle haben dagegen eine höhere Leistung.  

Das Behältervolumen kann von 4 l bis 12 l reichen und ist somit besonders hoch. Damit können Sie sehr große Flächen bearbeiten, ohne dass Sie den Behälter entleeren oder den Staubsaugerbeutel austauschen müssen. 

Rückenstaubsauger verfügen meist über eine hohe Leistung. Dies liegt daran, dass sie für den professionellen Bereich konzipiert sind. 

Gerade auch an Orten mit beengten Platzverhältnissen sind Rückensauger ideal. Beispielsweise sind sie für das Saugen von Treppen eine gute Lösung. Auch lassen sich Wände leichter absaugen. Daher eignen sich die Modelle für Hausbesitzer.

Die Auswahl an Geräten ist leider recht klein. Da die Modelle obendrein eher für den professionellen Gebrauch konzipiert sind, fallen diese auch teurer aus. Ein Rückensauger kostet zwischen 130 € und 700 €.

Pro
  • Komfortabel in der Bedienung 
  • Eine Hand ist immer frei 
  • Als Wandsauger nutzbar 
Contra
  • Kleine Auswahl an Geräten
  • Vergleichsweise teuer

Staubsaugroboter 

Bei Staubsaugrobotern handelt es sich um diskusförmige Haushaltsroboter, die für die selbstständige Reinigung von Böden konzipiert sind. Sie bewegen sich auf Rollen autonom durch den Wohnraum. Auf der unteren Seite der Roboter sind entweder rotierende Bürsten oder Walzen mit Gummiwischern angebracht. Diese Modelle werden auch als Wischroboter bezeichnet. 

Die Orientierung im Raum funktioniert bei Staubsaugern unterschiedlich. Günstige Modelle sind mit Kollisionssensoren ausgestattet. Stößt der Staubsaugroboter mit einem Hindernis zusammen, ändert er seine Richtung.  

Teurere Modelle arbeiten mit Ultraschall, Infrarotlicht oder Laser, um die Entfernung zu einem Gegenstand zu ermitteln. Kurz bevor der Akkumulator leer ist, fahren die Modelle mit Ultraschall selbstständig zur Ladestation. Bei einfachen Modellen müssen Sie selbst das Aufladen überwachen.    

Die Stromversorgung läuft mittels Akkumulatoren. Die Akkukapazität von Staubsaugrobotern reicht bis zu 120 min. Damit sind die Modelle nur für Wohnungen mit bis zu 4 Zimmern geeignet. Für größere Wohnungen sind mehrere Staubsaugroboter erforderlich

Shopping Tipp

Besonders vorteilhaft sind Staubsaugroboter mit einer Zeitprogrammierung. Diese starten zu gewünschtem Zeitpunkt die Reinigungsarbeit. 

Was Sie hinsichtlich des Akkus eines Staubsaugers beachten müssen, erfahren Sie im Kapitel Stromversorgung

Meist handelt es sich um beutellose Staubsauger. Das Behältervolumen reicht meist von 0,1 l bis 1,2 l. Sie müssen damit sehr häufig entleert werden. Hochwertige Modelle entsorgen den Staub meist selbstständig in die Ladestation. Die Auffangboxen können Sie dann einfach entleeren und auswischen. 

Ein Staubsaugroboter ist in der Leistung nicht mit einem herkömmlichen Staubsauger zu vergleichen. Nichtdestotrotz sind sie für den Alltag ausreichend. Für größere Verschmutzungen sollte jedoch ein anderer Sauger-Typ bevorzugt werden.   

Recherche Tipp

Lesen Sie auf der Seite von Stiftung Warentest, wie Saugroboter im Hinblick auf Saugkraft abschneiden. 

Geeignet sind Staubsaugroboter für Hartböden und Teppiche. Wischroboter führen auch feuchte Bodenwischarbeiten durch. Diese sind lediglich für Hartböden geeignet. Teurere Modelle verfügen jedoch über spezielle Sensoren und erkennen, ob es sich um einen Teppich- oder Hartboden handelt. Sie meiden demnach die Wischfunktion bei Teppichböden. 

Staubsaugroboter sind damit für jene Nutzer ideal, die wenig Zeit für die Hausarbeit haben. Auch für ältere Menschen und Menschen mit körperlichen Einschränkungen ist dies eine einfache und kraftsparende Lösung, die Böden sauber zu halten.

Preislich liegen Staubsaugroboter zwischen 20 € und 2.000 €.

Pro
  • Arbeitet autonom 
  • Große Zeitersparnis 
  • Ideal für Menschen mit körperlichen Einschränkungen 
Contra
  • Schwache Saugleistung 
  • Nur für Wohnungen mit bis zu 4 Zimmern geeignet 

Standstaubsauger

Standstaubsauger oder auch Stabstaubsauger zeichnen sich durch ihre längliche Bauform aus. Die Modelle stehen beim Betrieb aufrecht. Korpus und Saugrohr bilden eine Einheit. Der Staub wird in einem Staubsaugerbeutel oder via Zyklon-Technik in einem integrierten Behälter aufgefangen. Die Saugdüsen liegen auf dem Boden auf. Durch die kompakte Bauweise ähneln diese Modelle einem Besen.  

Die Handhabung eines Standstaubsaugers ist rückenschonend, da Sie bei der Bedienung keine gebückte Haltung einnehmen müssen. Das Modell können Sie einfach vor sich herschieben. Manchmal sind an der Unterseite sogar kleine Rollen angebracht, die die Handhabung weiter erleichtern. Der Kraftaufwand, den Sie zum Manövrieren des Geräts aufbringen müssen, ist viel geringer als bei Bodenstaubsaugern. Meist sind Standstaubsauger für den Akkubetrieb ausgelegt. Sie haben eine hohe Mobilität und können auch für schwer zugängliche Stellen genutzt werden. Auch das Arbeiten über Kopf ist mit Standstaubsaugern möglich. 

Das Staubaufnahmepotenzial ist vergleichsweise klein: Das Behältervolumen reicht von 0.25 l bis 3 l, ist in der Regel unter 1,5 l. 

Die Leistung der Modelle ist eher gering. Dies gilt vor allem für die akkubetriebene Variante. Standstaubsauger eignen sich daher eher als Zweitgerät für kleine Saugarbeiten zwischendurch.

Preislich sind Standstaubsauger bereits ab 30 € erhältlich. Sie können jedoch bis 800 € kosten.

Pro
  • Geringer Anschaffungspreis 
  • Große Mobilität durch geringes Gewicht 
  • Akkubetrieb ermöglicht Flexibilität 
Contra
  • Geringe Leistung 

Staubsauger-Typen nach Reinigungsprinzip 

Staubsauger reinigen mit Hilfe von Bürsten und Düsen, die Sie jeweils über die zu säubernden Untergründe führen. Die meisten Modelle verfügen über sogenannte Universal- bzw. Kombibodendüsen sowie mehrere Aufsätze und eignen sich so für die Reinigung verschiedener Flächen und Bereiche wie Hartböden, Teppiche, Polster oder Autositze. 

Lesen Sie mehr über Bürsten und Düsen in unserem Ratgeber.

Daneben gibt es Staubsauger-Typen, die mit abweichenden Methoden bzw. speziellerer Ausstattung reinigen.

Bürstsauger 

Bürstsauger sind Standstaubsauger, die mit einer speziellen Bürstwalze ausgestattet sind. Diese ist speziell dafür konzipiert, die Oberfläche eines Teppichs zu durchkämmen. So lockern sich die Fasern und alle Schmutzpartikel lassen sich einfach aufsaugen.

Shopping Tipp

Bürstensauger ähneln in ihrer Bauweise den Standstaubsaugern. Sie werden von manchen Herstellern auch als solche aufgeführt. 

Bürstsauger können mit unterschiedlichen Düsen ausgestattet sein.

Die Art der Düse kann Auswirkungen auf die Saugleistung haben: 
 

  • Turbodüse
    Bei der Turbodüse wird die Rotation der Bürste durch die Saugluft erzeugt. Dies kann bei manchen Teppichen zum Problem werden, sodass die Bürste manchmal zum Stillstand kommt. 
     
  • Elektrodüse
    Für eine bessere Leistung sorgen Elektrodüsen. Diese werden elektrisch betrieben. Die Düse kommt so nicht einfach zum Erliegen. Gerade im professionellen Bereich, z. B. für die Gebäudereinigung, sind diese Modelle häufig anzutreffen.  

Jedoch sind diese Modelle sehr schwer, was an den Düsen liegt. Sie können daher mit Bürstsaugern nicht gut über Kopf arbeiten. Erhöhte Polster oder Teppichwände lassen sich damit nur bedingt absaugen. 

Das Behältervolumen reicht von 0,2 l bis 6 l. Die Bürstsauger überzeugen durch ihre speziellen Düsen mit einer hohen Reinigungskraft. Geeignet sind diese Geräte insbesondere für die häufige Reinigung vieler Teppichflächen. 

Bedenken Sie

Bürstsauger sind nicht für alle Teppiche geeignet.

Bürstsauger eignen sich generell für kurzflorige Teppiche. Bei langflorigen Teppichen ist jedoch Vorsicht angebracht. Die Bürsten können die einzelnen Fasern zerstören. 

Informieren Sie sich daher in der Bedienungsanleitung, ob der von Ihnen gewählte Bürstenstaubsauger für langflorige Teppiche angewendet werden darf.

Preislich liegen Bürstsauger zwischen 55 € und 545 €.

Pro
  • Ideal für kurzflorige Teppiche geeignet
  • Sehr gute Reinigungsergebnisse      
Contra
  • Nicht für Arbeiten auf erhöhten Flächen geeignet 
  • Nur bedingt für langflorige Teppiche geeignet 

Waschsauger 

Auch ein Waschsauger verfügt über ein spezielles Reinigungssystem. Die Hauptkomponenten sind eine Sprüh- und eine Saugdüse. Mittels Sprühdüse lässt sich ein Reinigungsmittel für Teppiche oder Hartböden verteilen. Die Saugdüse nimmt dann das Reinigungsmittel und den Schmutz gleichzeitig auf. Manche Hersteller zählen Waschsauger deshalb auch zu den Nass-/Trockensaugern, Waschsauger nehmen jedoch nicht mehrere Liter Flüssigkeit auf, sondern nur die Menge, welche auch durch die Sprühdüse verteilt worden ist. 

Shopping Tipp

Sie suchen ein Reinigungsgerät, dass größere Mengen Flüssigkeit aufsaugen kann? Eine Auswahl an Nass-/Trockensaugern finden Sie ebenfalls auf unserem Portal.  

Waschsauger sind meist als Bodenstaubsauger konzipiert und lassen sich einfach manövrieren. 

Das aufgesaugte Schmutzwasser wird in einem extra Auffangbehälter gesammelt, den sie nach dem Reinigungsvorgang leeren müssen. 

Beispiel

Für eine Reinigungsfläche von 60 m2 sind Auffangbehälter mit einem Fassungsvermögen von 2 l ideal.

Schmutz und Staub werden in einem separaten Behälter aufgefangen. Dies geschieht entweder mit oder ohne Beutel. Das Behältervolumen kann von 1,2 l bis 6 l reichen.

Die Modelle entfernen nicht nur Staub und Schmutz, sondern auch Flecken und dadurch ist die Reinigung sehr gründlich. Das Saugen und Wischen in nur einem Schritt spart zudem Zeit und Energie. Es werden nicht 2 Durchläufe pro Reinigungsfläche benötigt. 

Ein Nachteil von Waschsaugern ist, dass es zu Feuchtigkeitsrückständen kommen kann. Bei einem Waschsauger gilt es, besonders auf die Saugkraft zu achten. Ist diese zu niedrig, kann es passieren, dass sich durch die zurückbleibende Flüssigkeit Schimmel auf dem Teppich bildet.

Geeignet sind Waschsauger für die großflächige Tiefenreinigung von Hartböden, Teppichen oder auch textilen Geweben. Auch Autopolster können Sie damit gut reinigen. 

Preislich liegen Staubsauger zwischen 90 € und 450 €.

Pro
  • Ideal für das Reinigen großer Flächen 
  • Praktisch zum Waschen von Autopolstern 
  • Flüssigkeit kann aufgesaugt werden 
  • Effiziente Reinigung durch Gründlichkeit und Zeitersparnis 
Contra
  • Es kann zu Feuchtigkeitsrückständen kommen 


Stromversorgung 

Die Art der Stromversorgung bestimmt die Handhabung und Mobilität des Modells. Sie hat auch einen unmittelbaren Einfluss auf die Leistung. Sie können zwischen Modellen mit Akkubetrieb und Netzbetrieb wählen. Beide Energiequellen haben ihre Vor- und Nachteile. 
Shopping Tipp

Möchten Sie von beiden Vorteilen profitieren, entscheiden Sie sich für ein Modell mit Hybrid-Technologie. Dieses kann sowohl über einen Akku wie auch per Kabel mit Strom versorgt werden. 

Akkubetrieb

Staubsauger mit Akkumulatoren gewährleisten eine hohe Mobilität. Das Gerät ist so unabhängig von einer externen Stromquelle. Gerade für das Saugen an schwer zugänglichen Stellen ist ein Staubsauger mit Akkubetrieb ideal. 

Beim Kauft gilt es zu beachten, dass es unterschiedliche Akkuarten gibt. Die Akkuzusammensetzung hat Einfluss auf die Akkuleistung, dessen Hitzebeständigkeit und den sogenannten Memory-Effekt: Das bedeutet, dass es bei häufiger Teilentladung zu einem Kapazitätsverlust kommt. Die Akkulaufzeit ist somit verkürzt.
 

Gängig sind folgende 2 Varianten:
 

  • Lithium-Ionen-Akku (Li-Ion-Akku) 
    Hierbei handelt es sich inzwischen um den Standard bei Akkus. Der Vorteil ist, dass dieser sehr leistungsstark ist. Die Li-Ion-Akkus besitzen eine höhere Energiedichte. Sie haben eine Lebensdauer von 500 Ladezyklen, also knapp 25 % mehr als NiMH-Akkus. Ferner gehen Akkus mit dieser Zusammensetzung bei Erhitzung nicht gleich kaputt. Am wichtigsten ist, dass kein Memory-Effekt auftritt. 
     
  • NiMH-Akku (Nickel-Metallhydrid-Akku)
    Dieser Akku ist bei Staubsaugern inzwischen selten. Die Lebensdauer beträgt ca. 400 Ladezyklen. Ein Nickel-Metallhydrid-Akku ist zudem nicht so hitzebeständig. Außerdem tritt bei diesem der Memory-Effekt auf. 
     

Die Akkulaufzeit variiert erheblich. Sie kann von 10 min bis 120 min reichen. Je länger die Akkulaufzeit, desto länger können Sie das Gerät durchgängig betreiben. Die Ladezeit dauert meist mehrere Stunden. Solange müssen Sie das Saugen entsprechend unterbrechen. 

Ein Nachteil von Akkusaugern ist, dass sie meist eine geringere Leistung aufweisen als netzbetriebene Modelle. Sie sind eher als Zweitgerät zu empfehlen. 

Der große Vorteil ist die Unabhängigkeit von einer Steckdose. Damit ist der Aktionsradius der Geräte unbegrenzt. 
 

Netzbetrieb  

Staubsauger mit Netzbetrieb schließen Sie zur Stromversorgung an die Steckdose an. Entsprechend eingeschränkt sind die Modelle in ihrem Aktionsradius. 

Staubsauger mit Netzbetrieb sind gebräuchlicher als Modelle mit Akkumulatoren. Sie bieten auch maßgebliche Vorteile. Die Leistung ist größer und die Arbeitszeit unbegrenzt. Für die meisten Reinigungsarbeiten sind damit Modelle mit Netzbetrieb zu empfehlen. 

Der Aktionsradius eines netzbetriebenen Staubsaugers ist begrenzt. Er definiert sich durch die Gesamtlänge des Kabels und des Staubsaugers mitsamt Saugschlauch bzw. Saugrohr. Der Aktionsradius bestimmt, wie weit der Staubsauger maximal von der Steckdose entfernt sein kann. Die Hersteller geben diesen für gewöhnlich mit an. 

Je nach Größe der Räumlichkeiten ist ein unterschiedlicher Aktionsradius wichtig. Zur Übersicht: 

Raumgröße Empfohlener Aktionsradius
9 m2 5 m
16 m2 7 m
20 m2 10 m

Tipp

Wenn der Aktionsradius ihres neuen Staubsaugers nicht ausreicht, kann auch ein Verlängerungskabel hilfreich sein.


Effizienz

Ein Staubsauger sollte nicht nur gründlich reinigen, sondern auch möglichst effizient arbeiten. Je nach Modell unterscheiden sich das Staubauffangpotenzial oder auch der Stromverbrauch.

Im Jahre 2014 hat die EU die Energielabels für Staubsauger eingeführt. Diese sind für den Verbraucherschutz angedacht. So können Nutzer die Staubsauger hinsichtlich der Energie- und Reinigungseffizienz sowie der Umweltfreundlichkeit besser vergleichen. 
 

Auf folgende Aspekte sollten Sie in Bezug auf die Effizienz eines Staubsaugers besonders Wert legen:
 

  • Leistungsaufnahme
    Die Leistung bzw. Leistungsaufnahme beschreibt, wie viel Strom ein Gerät verbraucht. Es ist entsprechend empfehlenswert, hier auf eine niedrige Wattzahl zu achten. Staubsauger mit maximal 900 W (Watt) können als besonders stromsparend gelten.
Wissenswert

Seit dem September 2014 gefertigte Staubsauger müssen laut EU-Regelungen eine Leistungsaufnahme von maximal 1.600 W aufweisen. Ab September 2017 darf die Leistungsaufnahme nur noch maximal 900 W betragen.

  • Energieverbrauch
    Der jährliche Energieverbrauch ist auch auf dem EU-Energielabel anzufinden. Angegeben wird ein genormter Wert für Kilowattstunden (kWh) pro Jahr. 
     
  • Energieeffizienzklasse
    Die Energieeffizienzklasse beschreibt das Verhältnis von Leistung und Stromverbrauch. Je höher die Leistung und je niedriger der Stromverbrauch, desto besser die Energieeffizienzklasse. Diese erstreckt sich derzeit auf einer Skala von A bis G. Dabei haben Geräte der Klasse A die beste Energieeffizienz und der Klasse G die schlechteste. 
     
  • Hartbodenreinigungsklasse
    Die Reinigungsklasse Hartboden bemisst, wie gut der Sauger mit glatten Böden zurechtkommt. Unter Hartböden fallen beispielsweise Laminat, Dielen, Parkett oder Fliesen. Auch hier gibt es eine Skala von A (beste) bis G (schlechteste). Ein Staubsauger der Klasse A nimmt 100 % des Schmutzes unter genormten Bedienungen auf. Pro Klasse sinkt der Wert um 3 %. Getestet wird auf einer Holzfläche mit Fugen. 
     
  • Teppichreinigungsklasse
    Die Reinigungsklasse für Teppiche zeigt an, wie gut ein Staubsauger einen Normteppich reinigt. Auch hier reicht die Skala von A bis G. Für die Klasse A muss der Staubsauger 91 % des Staubs auf dem Normteppich reinigen. Pro Klasse sinkt der Wert um 4 %.
     
  • Staubemissionsklasse
    Die Staubemissionsklasse bemisst, wie viel Staub in der Ausblasluft ist. Sie reicht von A (beste) bis G (schlechteste). Bei der Klasse A darf der Luftstrom maximal 0,02 % des eingesaugten Staubs wieder in den Raum abgeben. Bei der Klasse G liegt der Wert über 1 %.  
Shopping Tipp

Insbesondere Allergiker sollten sich für ein Modell mit der Staubemissionsklasse A entscheiden.  


Ausstattung

Die Ausstattung eines Staubsaugers bestimmt dessen Mehrwert und zugleich den Preis des Geräts. Folgende Aspekte sind beim Kauf eines Staubsaugers zu berücksichtigen: 

Bürsten und Düsen

Im Lieferumfang eines Staubsaugers sind meist unterschiedliche Düsen vorhanden. Zusätzliche Bürsten und Düsen ermöglichen eine effiziente Staub- und Schmutzentfernung an schlecht zugänglichen Stellen. 

Wir haben die wichtigsten Bürsten und Düsen für Sie zusammengestellt und deren Einsatzzweck angegeben. Die Herstellerbezeichnungen können jedoch teilweise abweichen.  
 

Aufsatz

Beschaffenheit

Einsatzbereich

Elektrobürste

Motorbetriebene Bürstwalze

Beseitigt hartnäckigen Schmutz auf Teppichen 

Fugen- oder Gummidüse

Kleine, schmale und längliche Form

Reinigen in Ecken, Fugen und Ritzen

Matratzendüse

Schmale Abmessung, oftmals Fadenheber auf der Unterseite

Matratzen, Polster und Bekleidung, Entfernung von Hausstaubmilben und Allergenen

Möbel- oder auch Pinselbürste

Borsten an der Unterseite zur schonenden Reinigung 

Möbel, Computer, Fernseher, Klaviere usw., Befreiung von Staub ohne Kratzer

Parkettdüse

Lange Borsten oder Einlagen aus filzähnlichem Material

Hartböden wie Parkett, Laminat, Fliesen usw.

Polsterdüse

Mini-Version der normalen Standarddüse, schmale Saugbreite, Fadenheber

Reinigt selbst tief verankerte Schmutzpartikel, für Polstermöbel ideal

Turbodüse

Verfügt über eine integrierte rotierende Bürstwalze 

Reinigung von Teppichen und Teppichböden

Universaldüse

Breite Düse, meist mit Fadenheber ausgestattet, ausklappbarer Bürstenkranz für Teppiche 

Für Hartböden und Teppiche geeignet


Filter

Beim Kauf eines Staubsaugers sollten Sie darauf achten, dass dieser mit guten Filtern ausgestattet ist. Diese sorgen dafür, dass der Sauger störfrei arbeiten kann. Auch für Allergiker ist ein gutes Filtersystem wichtig. Je besser dieses funktioniert, umso weniger Emissionen sind in der Ausblasluft. 

Tipp

Für optimale Ergebnisse empfiehlt es sich, alle austauschbaren Filter mindestens 2-mal jährlich sowie bei sichtbarer Verschmutzung zu wechseln.

Staubsauger können mit folgenden Filtern ausgestattet sein:
 
  • Ausblasfilter 
    Ein Ausblasfilter besteht meist aus einem feinen Vliesstoff und nimmt so selbst die feinsten Partikel auf. Mit einem solchen Feinstaubfilter wird die Luft vor dem Austritt nochmals gereinigt. So werden die bereits aufgesaugten Partikel nicht mit der ausgeblasenen Luft an die Umwelt abgegeben. 
     
  • HEPA-Filter 
    Ein Standard in den meisten Geräten ist der sogenannte HEPA-Filter. Dieser wird auch als „High Efficiency Particulate Airfilter“ bezeichnet. Dieser Filter sorgt dafür, dass selbst kleinste Partikel gefiltert werden können. Die HEPA-Filter-Effizienz erfolgt nach europäischer Norm in Partikelfilterklassen von 1 bis 17. Je höher die Klasse ausfällt, umso mehr Feinstaub verbleibt im Gerät.
Shopping Tipp

Gerade für Allergiker ist die Investition in einen Staubsauger mit integriertem HEPA-Filter empfehlenswert.

  • Hygienefilter 
    Ein Hygienefilter funktioniert sehr ähnlich wie ein HEPA-Filter. Jedoch nimmt dieser selbst Sporen aus der Luft auf. Davon profitieren beispielsweise Pollen-Allergiker deutlich. Hygienefilter sind meist waschbar. Entsprechend müssen Sie diese nicht austauschen.
     
  • Microfilter 
    Microfilter können mit einer hohen Filterleistung überzeugen. Die können mittels elektrischer Aufladung Staubkörnchen anziehen und festsaugen. Selbst kleinste Partikel werden so schnell aufgesogen.  
     
  • Motorfilter 
    Ein Motorfilter dient zum Schutz des Motors. Verfangen sich Partikel im Motor, kann dies zu Beschädigungen führen. Ein Motorfilter besteht meist aus Vlies. Dieser kann somit alle Schmutzpartikel abfangen, die andernfalls in das Gebläse des Motors gelangen würden.
     
Kabelaufwicklung

Die automatische Kabelaufwicklung ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Hierfür bieten die Hersteller unterschiedliche Lösungen an.

Folgende 2 Möglichkeiten gibt es: 
 

  • Rollotechnik
    Diese Technik kommt beim Großteil der Staubsauger zum Einsatz. Das Kabel muss zum Aufrollen vollständig ausgerollt sein. Ziehen Sie dann fest am Kabel, wird es automatisch eingezogen. Bei manchen Modellen funktioniert der Mechanismus etwas lascher. Hierfür ist es empfehlenswert, sich im Vorfeld Nutzerbewertungen und Testberichte durchzulesen.
     
  • Kabeleinzugstaste
    Komfortabel ist eine Kabeleinzugstaste. Wird diese betätigt, rollt das Stromkabel ein. Das Stromkabel muss dafür nicht vollständig ausgerollt sein. 
Bedenken Sie

Die Kabelaufwicklung ist ein sensibler Mechanismus. 

Wird dieser regelmäßig überspannt, kann er durchaus Schaden nehmen.

Möbelschutzleiste

Eine Möbelschutzleiste sorgt dafür, dass der Staubsauger mit weichem Kunststoff umrandet ist. Kommt es zu einer versehentlichen Kollision mit einem Möbelstück, wirkt die Möbelschutzleiste als Stoßdämpfer. Somit werden eventuelle Kratzer an Möbeln und auch Beschädigungen am Gerät vermieden. 

Shopping Tipp

Gerade bei einem Bodenstaubsauger und einem Staubsaugroboter sollte eine Möbelschutzleiste als Mindeststandard angesehen werden. Hier ist die Kollisionsgefahr mit Möbeln groß.

Parksystem 

Ein Parksystem ermöglicht es, das Saugrohr einzurasten und somit den Staubsauger sicher abzustellen. Ein solches System verhindert das Hinfallen des Saugrohres. Manche hochpreisigen Modelle schalten sich auch automatisch ab, sobald das Saugrohr geparkt wird. So können Sie bequem eine Saugpause einlegen. 


Funktionen

Der Funktionsumfang eines Staubsaugers hat unmittelbaren Einfluss auf die Bedienung und Leistung des Geräts. Die Funktionen optimieren den Bedienkomfort oder sorgen dafür, dass der Betrieb reibungslos abläuft.

Folgende Funktionen sind möglich:  
 

  • Filterwechselanzeige
    Viele Staubsaugfilter sind nicht permanent nutzbar und müssen daher regelmäßig ausgewechselt werden. Geschieht dies nicht, arbeitet der Filter nicht mehr effektiv. Um den richtigen Zeitpunkt abzupassen, eignen sich Geräte mit einer Filterwechselanzeige. Ein Sensor erkennt, wann welcher Filter nicht mehr voll funktionsfähig ist und informiert über eine Displayanzeige, wann er zu wechseln ist. 
     
  • Füllstandsanzeige
    An einer Füllstandsanzeige können Sie den Füllstand des Staubbeutels oder Staubauffangbehälters ablesen. So müssen Sie den Beutel bzw. Behälter nicht selbst kontrollieren. 
     
  • Saugkraftregulierung
    Je nach Hersteller verfügen Staubsauger über eine mechanische oder elektronische Saugkraftregulierung. Die mechanische Saugkraftregulierung muss vom Nutzer selbst eingestellt werden. Diese findet sich bei den meisten Modellen. Die elektronische Saugkraftregulierung passt sich automatisch an den Untergrund an und somit reguliert sich der Sauger quasi selbst. Mit dieser Variante sind eher hochpreisige Geräte ausgestattet. Durch das Regulieren der Saugkraft kann der Stromverbrauch reduziert werden. 
Bedenken Sie

Die benötigte Saugstärke hängt immer von Art und Beschaffenheit des Untergrunds ab. 

Gerade auf wenig verschmutzten Hartböden ist eine gedrosselte Saufkraft vollkommen ausreichend. Auf Teppichen ist dagegen eine hohe Leistung erforderlich.

  • Überhitzungsschutz und Abschaltautomatik
    Ein Überhitzungsschutz bzw. eine Abschaltautomatik sorgt dafür, dass sich der Staubsauger im Falle einer Überlastung selbst abschaltet. So können eine Überhitzung des Motors und damit verbundene Schäden vermieden werden. 
     
  • Verstopfungsanzeige
    Eine Verstopfungsanzeige informiert Sie, sobald sich etwas im Saugrohr verfangen hat. In diesem Fall können Sie das Gerät sofort abschalten und das Rohr von der Verstopfung befreien.  


Geräuschemission 

Das Staubsaugen ist für viele Personen eine unbeliebte Tätigkeit. Einer der Gründe ist auch der hohe Lärmfaktor. Grundsätzlich wird die Geräuschemission in dB (Dezibel) angegeben. Sie kann zwischen 30 dB und 90 dB liegen.
Wissenswert

Ein Unterschied von 10 dB nimmt das menschliche Gehör bereits als eine Verdoppelung der Lautstärke wahr.

Das Gesetz sieht vor, dass bei Geräten über 85 dB ein Gehörschutz bei der Arbeit getragen werden muss.

Experten empfehlen einen Staubsauger, welcher eine Maximallautstärke von 75 dB aufweist. 

Jedoch bieten inzwischen viele Hersteller leisere Geräte an. Ein vergleichsweise leiser Staubsauger weist einen Lärmpegel unter 65 dB auf. Ideal sind Geräte, welche maximal 60 dB laut sind. Bei dieser Lautstärke können Sie noch eine normale Unterhaltung führen. So ist telefonieren während des Staubsaugens kein Problem mehr. 


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Was Sie zur Anwendung von einem Staubsauger wissen sollten, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengetragen. Unser FAQ-Bereich basiert hierbei auf den Fragen anderer Nutzer.

Allergiker 

Worauf sollten Allergiker bei der Wahl eines Staubsaugers achten?

Bei der Wahl eines Staubsaugers gibt es für Allergiker einige Punkte zu beachten: 

  • Art des Staubfangs
    Hinsichtlich der Staubfangmethode sollten Sie sich für ein Modell mit Beutel oder Wasserfilter entscheiden. Bei beiden Modellen wird der Kontakt zum Staub deutlich minimiert. Im Fall eines beutellosen Modells kann es beim Entleeren des Staubbehälters für Allergiker schwierig werden. 
     
  • Filtersystem
    Zusätzliche Filter im Staubsauger säubern die Ausblasluft. Allergiker sollten auf ein Modell mit HEPA- und/oder Hygienefilter setzen. Diese säubern die Ausblasluft selbst vor feinsten Partikeln, Pollen und Milben.  
     
  • Staubemissionsklasse
    Durch die neu eingeführte Staubemissionsklasse, welche auf dem EU-Energielabel angegeben ist, kann der Nutzer besser vergleichen, wie effizient das Filtersystem arbeitet. Ein Allergiker sollte sich im Idealfall für einen Staubsauger mit der Staubemissionsklasse A entscheiden. Dies bedeutet, dass die Abgasluft unter 0,02 % Emissionspartikel besitzt. 


Beutel

Woher weiß ich, welche Beutel ich für meinen Staubsauger brauche?

So gut wie für jeden Staubsauger scheint es einen speziellen Beuteltyp zu geben – die Auswahl ist somit sehr groß. Doch es ist relativ einfach den passenden Beutel zu ermitteln. Benötigt wird dafür lediglich die genaue Modellbezeichnung des Staubsaugers. Hersteller und Händler stellen in der Regel eine Liste bereit. Anhand dieser können Sie abgleichen, welchen Staubsaugerbeutel Sie für Ihr Modell benötigen. 

Unterschiedliche Beutelanbieter bieten Ihnen die Möglichkeit, bequem online Ihr Staubsauger-Modell einzugeben und damit den passenden Beutel zu finden.  
 

Wie erkenne ich, dass ich den Staubsaugerbeutel wechseln muss?

Die Wechselhäufigkeit ist abhängig von mehreren Faktoren: Entscheidend ist, wie oft und auf welcher Fläche Sie saugen. Im Schnitt müssen Sie den Beutel alle 4 bis 6 Wochen, spätestens aber nach 3 Monaten wechseln. 

Ein überfüllter Beutel hat eine negative Auswirkung auf die Saugleistung und die Hygiene des Staubsaugers. Sie sollten idealerweise nach jedem Saugvorgang den Füllstand des Staubsaugerbeutels überprüfen. 

Die folgende Tabelle bietet eine Orientierung: 
 

Größe der Wohnung Wechselintervall
50 m2 Alle 2 bis 3 Monate
100 m2 Jeden Monat


Entsorgung

Nach dem Elektro- und Elektronikschrottgesetz dürfen Sie Elektrogeräte nicht einfach über den Hausmüll entsorgen. Zum einem bestehen Elektrogeräte aus mehreren Rohstoffen, welche teilweise wiederverwendet werden können. Ferner sind auch gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten. Deshalb gelten bei der Entsorgung Sonderregeln. 

Für die Entsorgung gibt es 2 Möglichkeiten:

  • Sie können Ihren alten Staubsauger an eine Sammelstelle für Elektronikschrott bringen.
  • Sie können sich an den Händler wenden, bei dem Sie den Staubsauger erworben haben. Der Handel ist gesetzlich dazu verpflichtet, das Gerät für Sie zu entsorgen. 


Filter 

Wann muss ich den Filter im Staubsauger wechseln?

Zusätzliche Filtersysteme sorgen für einen störungsfreien Ablauf. Für optimale Ergebnisse empfiehlt es sich, alle austauschbaren Filter mindestens 2-mal jährlich sowie bei sichtbarer Verschmutzung zu wechseln. Manche Filter sind auch permanent. Diese lassen sich oft auswaschen. Auch dies sollte mindestens 2-mal im Jahr geschehen. 


Funktionsweise

Wie funktioniert ein Staubsauger? 

Das Prinzip eines Staubsaugers ist sehr einfach. Das Herzstück ist der Motor. Dieser erzeugt mittels eines Gebläses einen Unterdruck. Durch Unterdruck werden die Schmutzpartikel und Staub eingesaugt. Diese werden aus der Luft getrennt und eingefangen. Ferner sorgt ein Filter für saubere Ausblasluft. 

Staubsauger variieren hinsichtlich ihrer Technologie und Arbeitsweise. Eine kleine Revolution war die sogenannte Zyklontechnik. Diese erzeugt im Gerät einen so starken Luftwirbel, dass Staub und Schmutz hieraus geschleudert und in einem Behälter gesammelt werden. 

Erfahren Sie mehr über die Staubfangmethoden der unterschiedlichen Staubsauger-Typen in unserem Ratgeber. 

Was unterscheidet einen Beutelstaubsauger von einem beutellosen Staubsauger?

Beutelstaubsauger und beutellose Staubsauger unterscheiden sich in der Art des Staubfangs. 

  • Beutelstaubsauger 
    Bei diesen Modellen wird der Staub und Schmutz in einem Beutel aufgesammelt. Dieser muss regelmäßig entleert werden. Wenn der Beutel zu voll ist, kann es zu einem Saugkraftverlust führen. 
     
  • Beutellose Staubsauger 
    Bei beutellosen Staubsaugern wird der Staub in einem Auffangbehälter gesammelt. Diesen können Sie nach jeder Anwendung entleeren und somit eine unangenehme Geruchsbildung sowie ein Saufkraftverlust vermeiden. Der Nachteil ist jedoch, dass Allergiker beim Ausleeren potenziellen Allergenen ausgesetzt sind. 

Informieren Sie sich in unserem Ratgeber ausführlich über Beutelstaubsauger und beutellose Staubsauger

Geruchsbildung

Neben Staub und Schmutz sammeln sich im Staubsauger Milben, Bakterien und andere Mikroorganismen. Diese können unangenehme Gerüche im Staubauffangbehälter und im Saugrohr erzeugen. 

Sie sollten regelmäßig folgende Maßnahmen durchführen, um Gerüche zu beseitigen bzw. zu vermeiden: 

  1. Tauschen Sie den Beutel bzw. leeren Sie den Staubauffangbehälter. 
    ⇒ Bei einem beutellosen Modell müssen Sie den Staubauffangbehälter zudem regelmäßig auswischen.  

  2. Nehmen Sie das Saugrohr ab und spülen Sie es mit einem Heißwasserstrahl aus.
    ⇒ Es sollte anschließend gut trocknen.  

  3.  Lassen sie währenddessen den Korpus offen und lüften Sie diesen. 


Kauf 

Je nach Modell und Ausführung sind Staubsauger online bereits sehr kostengünstig erhältlich. Bodenstaubsauger sind bereits ab 30 € erhältlich, Handstaubsauger sogar ab 10 €. Je nach Shop gibt es spezifische Modelle zu unterschiedlichen Preisen. Nutzen Sie Preisvergleiche, um das beste Angebot zu finden. 

Shopping Tipp

Auf unserem Portal ist dies ganz einfach. Sie können einfach Ihr Wunschmodell auswählen und bequem die Preise bei verschiedenen Anbietern vergleichen. 

Günstige Bodenstaubsauger sind bereits für unter 50 € erhältlich. Diese Modelle besitzen oftmals lediglich eine Basisausstattung. Auch weisen einige der günstigeren Modelle einen erhöhten Stromverbrauch auf. Falls Sie eher selten saugen und nur eine kleine Fläche bearbeiten müssen, sind günstige Geräte eine gute Alternative. Auch als Zweitsauger sind diese empfehlenswert. 

Für einen höheren Anspruch gilt es, mindestens 70 € oder mehr zu investieren. Die Modelle verfügen über eine bessere Saugleistung und sind ferner besser ausgestattet. Wer ein leistungsstarkes Erstgerät sucht, ist mit Staubsaugern in diesem Preisbereich gut beraten. 


Leistung

Früher warben Hersteller mit hoher Wattzahl und gaben dies auch als die Leistung des Gerätes aus. Es handelt sich hierbei aber nur um die Leistungsaufnahme, nicht die Leistung. Entsprechend kennzeichnet die Wattzahl nur den Stromverbrauch und sollte entsprechend eher niedrig ausfallen. 
Wissenswert

Nach EU-Öko-Richtlinien darf ein neuer Staubsauger ab September 2017 nur über eine Leistungsaufnahme von 900 Watt verfügen. 

Um die tatsächliche Reinigungsleistung zu bemessen, bieten sich folgende Parameter an:  

  • Die Reinigungsklasse für Hartboden gibt an, wie gut der Sauger mit harten Böden zurechtkommt. 
  • Die Reinigungsklasse für Teppiche bemisst, wie gut ein Staubsauger einen Normteppich reinigt. 
  • Die Staubemissionsklasse bemisst, wie viel Staub in der Ausblasluft ist. 

Erfahren Sie im Kapitel Effizienz mehr zu dem Thema Leistung und Saugwirkung. 

Modelle

Je nach Bedarf und Gegebenheiten im Haushalt sind unterschiedliche Produkttypen zu empfehlen. 
 
  • Single-Wohnungen
    In kleinen Wohnungen mit geringem Schmutzaufkommen sind kleine Bodenstaubsauger eine gute Lösung. Diese sind einfach zu bedienen und lassen sich platzsparend verstauen. Achten Sie auf eine Saugleistung von mindestens 200 W. Passende Modelle kosten meist zwischen 30 € und 100 €. Für kleine Wohnungen sind sogar Handstaubsauger oder Standstaubsauger eine Alternative. Sie haben eine sehr kompakte Bauweise, jedoch auch eine schwächere Leistung. Achten Sie darauf, dass die Akkulaufzeit mindestens 30 min beträgt.  
     
  • Mehrpersonenhaushalte
    Für Mehrpersonenhaushalte sind leistungsstarke Bodenstaubsauger mit variabler Saugleistung empfehlenswert. Die Saugleistung sollte mindestens 250 W betragen und an verschiedene Untergründe, z. B. Teppiche oder Hartböden, anpassbar sein. Diese Modelle kosten in der Regel zwischen 150 € und 300 € und können oft mit einer guten Ausstattung überzeugen. Wenn Sie eine kompakte Lösung bevorzugen, können Sie auch den Kauf eines Standstaubsaugers erwägen. Dieser sollte eine Akkulaufzeit von mindestens 1 h haben. Preislich sind leistungsstarke Standstaubsauger zwischen 170 € bis 240 € angesiedelt. 
     
  • Tierbesitzer
    Tierbesitzer sollten sich für einen Bodenstaubsauger mit hoher Leistung und einem guten Filtersystem entscheiden. So werden alle Tierhaare gut aufgenommen und Partikel nicht wieder in Abluft abgegeben. Auch sollte eine saugstarke Bürste vorhanden sein. Dazu zählen Turbodüsen und Bürstenwalzen. Diese Modelle kosten zwischen 150 € bis 300 €. 
     
  • Hausbesitzer 
    In einem Haus sollten Sie in einen Bodenstaubsauger mit Elektrobürste investieren. Der Kaufpreis kann zwischen 200 € und 500 € liegen. Eine Alternative sind Rückenstaubsauger. Diese sind komfortabel in der Handhabung. Mit diesen lässt sich einfach über Kopf arbeiten. Ferner sind diese Modelle auf Treppen nicht so sperrig. Für einen guten Rückenstaubsauger müssen Sie 250 € bis 700 € investieren.   
     
  • Vielbeschäftige und Menschen mit körperlicher Einschränkung 
    Haben Sie wenig Zeit für die Hausarbeit oder bereitet Ihnen das Saugen aufgrund körperlicher Einschränkungen Probleme, sind Staubsaugroboter eine gute Alternative. Diese erledigen die Saugarbeit autonom. Sie kosten zwischen 200 € und 2.000 €. Der Preis ist abhängig davon, mit welchen Sensoren die Sauger ausgestattet sind. 

Informieren Sie sich über die jeweiligen Staubsauger-Typen auch in unserem Kaufberater. 

Staubsaugroboter sind eine bequeme Entlastung für den Alltag. Sie erledigen die Saugarbeit selbstständig. Gerade für Vielbeschäftige und Menschen mit körperlichen Einschränkungen sind die Modelle eine praktische Haushaltshilfe. 

Erfahren Sie mehr über die Funktionsweise und Vorteile von Staubsaugrobotern in unserem Ratgeber. 

Jedoch ist die Saugleistung verschieden. Diese lässt sich oftmals auch am Kaufpreis erkennen, der von 20 € bis 2.000 € reichen kann. Meist gilt: Je mehr ein Gerät kostet, desto umfangreicher ist die Ausstattung und umso besser ist häufig auch die Saugkraft. 

Günstige Modelle bis zu 200 € können hinsichtlich der Saugleistung oftmals nicht mit teureren Modellen mithalten. Das Saugergebnis ist auf Hartböden zwar meist zufriedenstellend, auch Teppichen dagegen jedoch oft mangelhaft. Hier hinterlassen die günstigen Geräte oft bis zur Hälfte des Staubs. Auch die Navigation ist oft schlechter. Es sind keine hochwertigen Sensoren verbaut.  

Im mittleren Preisbereich bis 500 € ist die Leistung oft etwas besser. Den vollen Funktionsumfang erhalten sie ab etwa 800 €. Diese Geräte manövrieren selbstständig zwischen Stühlen und Tischen hindurch und säubern auch die Ecken gründlich. Die Reinigung ist sowohl auf Teppich- als auch Holzboden zufriedenstellend. Die Navigation erfolgt mittels hochwertiger Lasersensoren oder Kameras. 

Jedoch zeigt die Praxis, dass selbst hochwertige Staubsaugroboter herkömmliche Bodenstaubsauger nicht ersetzen können

Recherche Tipp

Der NDR (Norddeutscher Rundfunk) hat Staubsaugroboter aus allen Preisklassen getestet. 

Stromersparnis 

Je geringer die Leistungsaufnahme eines Staubsaugers in Watt (W) ist, desto stromsparender ist das Modell in der Regel. Die Stromkostenersparnis eines Staubsaugers mit einer Leistungsaufnahme von 1.000 W kann beispielsweise im Vergleich zu einem Modell mit 2.000 W je nach Tarif zwischen 10 € und 15 € im Jahr betragen. 

Im Allgemeinen wird ein Staubsauger durchschnittlich 7 bis 9 Jahre genutzt. Die Investition in einen stromsparenden Staubsauger kann sich also nach wenigen Jahren rechnen und schont zugleich die Umwelt.

Informieren Sie sich im Kapitel Effizienz näher über den Stromverbrauch und die Leistung eines Staubsaugers. 

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