Staubsauger

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Ratgeber Staubsauger


Aktualisiert: 08.06.2021 | Autor: Miriam Hess

Wissen Kompakt 

Zwischen beruflichen Verpflichtungen und privaten Terminen müssen Sie noch Zeit für den Haushalt aufbringen. Hier gilt es, die Belastung durch Haushaltsarbeiten möglichst gering zu halten. Die Reinigung von Böden, Teppichen und Polstern kann sich ohne zusätzliche Haushaltsgeräte als mühsam erweisen. Glücklicherweise machen Staubsauger das Fegen von Hand oder gar das Ausklopfen von Teppichen überflüssig. So haben Sie mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben.  

Inzwischen ist ein Staubsauger aus keinem Haushalt mehr wegzudenken. Dem Nutzer steht eine breite und vielfältige Produktpalette zur Verfügung. Neben herkömmlichen Staubsaugern mit Staubbeuteln finden Sie heute auch beutellose Modelle auf dem Markt. Auch gibt es Modelle mit speziellen Bodendüsen für Teppiche oder zur Hartbodenreinigung. Diese Staubsauger arbeiten teils mit zusätzlichen Reinigungsmitteln. Damit können Sie ganz einfach in nur einem Schritt wischen und staubsaugen.

Es gibt außerdem Geräte für AllergikerInnen, die spezielle Abluftfilter besitzen. Auch TierbesitzerInnen finden bei der großen Auswahl den passenden Staubsauger.

Die Produktpalette wurde inzwischen überdies durch die sogenannten Saugroboter erweitert. Diese übernehmen die Reinigung selbstständig und machen die Hausarbeit somit für Sie noch entspannter.

Wir stellen Ihnen in unserem Kaufberater alle derzeit erhältlichen Staubsauger-Typen ausführlich vor. Ferner informieren wir Sie über alle wesentlichen Kriterien, die Sie beim Kauf beachten sollten.

Die folgende Tabelle bietet Ihnen eine Übersicht, in welchen Ausführungen ein Staubsauger-Typ erhältlich ist:

Typen Staubauffangmethode Reinigungsprinzip Stromversorgung
Mit Filterbeutel Beutellos Mit Wasser Bürstsauger Waschsauger Akkubetrieb Netzbetrieb
Bodenstaubsauger
Handstaubsauger
Rucksacksauger
Staubsaugroboter
Standstaubsauger

Vor dem Kauf eines Staubsaugers sollten Sie vor allem folgende Gesichtspunkte bedenken:

  • Zunächst sollten Sie sich darüber Gedanken machen, welcher Staubsauger-Typ der richtige für Sie ist.
    Staubsauger unterscheiden sich hinsichtlich der Art des Staubfangs, der Funktionsweise und der Bauweise. Ein Klassiker ist der sogenannte Bodenstaubsauger. Der Korpus bewegt sich mittels Rollen durch den Raum. Die Modelle sind leistungsstark und in der Basisvariante auch kostengünstig. Kompakte Alternativen sind Hand- und Standstaubsauger. Sie besitzen keinen Schlauch, sind leicht in der Handhabung und eignen sich insbesondere für schwer zugängliche Stellen. Liegen viele Teppichböden in Ihrer Wohnung, sind Staubsauger mit Elektrobürsten eine gute Alternative. Sie reinigen Teppiche tief und gründlich.

Mehr zu den Staubsauger-Typen nach Bauweise

  • Sie können sich für Staubsauger mit oder ohne Beutel entscheiden.
    Geräte mit Beutel sind oft geräuschärmer und das Wechseln des Staubbeutels ist für AllergikerInnen angenehmer. Jedoch reinigen beutellose Modelle meist effizienter. Obendrein ergeben sich keine Folgekosten für den Kauf von neuen Staubbeuteln.

Mehr zu den Staubsauger-Typen nach Staubauffangmethode

  • Die Leistung eines Staubsaugers bestimmt die Schnelligkeit und die Effizienz der Reinigung.
    Die Leistungsaufnahme und die tatsächliche Saugleistung unterscheiden sich. Die Leistungsaufnahme beschreibt, wie viel Strom ein Gerät verbraucht. Diese darf maximal bei 900 Watt (W) liegen. Hinsichtlich der tatsächlichen Saugleistung sollten Sie darauf achten, dass das netzbetriebene Wunschmodell mindestens 250 W aufweist. Dies ist eine mittlere Saugleistung. Bei Akkustaubsaugern oder Saugrobotern kann die Saugleistung auch niedriger ausfallen.

Mehr zur Effizienz

  • Je nach Raumgröße sollten Sie Modelle mit entsprechendem Aktionsradius wählen. 
    Je größer dieser ausfällt, umso seltener müssen Sie die Steckdose wechseln. Der Aktionsradius setzt sich aus der Länge des Stromkabels und des Staubsaugers zusammen. Er sollte für größere Zimmer mindestens bei 8 Metern (m) liegen. Modelle mit besonders langem Schlauch kommen auch auf bis zu 12 m.

Mehr zur Stromversorgung

  • Gerade für AllergikerInnen ist es wichtig, sich für ein Modell mit einem ausgeklügelten Filtersystem zu entscheiden.
    Schließlich muss die vom Staubsauger eingesaugte Luft auch wieder ausgegeben werden. Jedoch sollte dies nach Möglichkeit ohne die eingesaugten Staubpartikel, Milben und anderen Allergene geschehen. Einen hochwertigen Staubsauger erkennen Sie an mehreren Filterstufen. 

Mehr zur Ausstattung

Kaufberater

Im Folgenden möchten wir Sie ausführlich beraten und Sie über alle wichtigen Faktoren beim Kauf eines Staubsaugers informieren.

Staubsauger-Typen

Staubsauger saugen Krümel, Schmutz- und Staubpartikel von verschiedenen Flächen und Untergründen ab. Die Funktionsweise ist im Grundprinzip bei allen Staubsaugern gleich. Ein mittels Motors betriebenes Gebläse erzeugt einen Unterdruck. Der so entstehende Luftstrom saugt Schmutz und Staub durch das Saugrohr ins Gerät. Daraufhin reinigt ein Filtersystem die mit Schmutz angereicherte Luft. Diese durchströmt den Motor zur Kühlung. Ein Abluftfilter, der hinter dem Motor sitzt, sorgt für eine reine Abluft. 

Die im Handel erhältlichen Staubsauger-Typen unterscheiden sich dabei in der Handhabung, dem Reinigungsergebnis und dem Preis.

Sie lassen sich nach folgenden Aspekten einordnen:

Staubsauger-Typen nach Staubauffangmethode 

Die Staubauffangmethode hat einen wesentlichen Einfluss die Effizienz und Handhabung des Gerätes. Für die Art des Staubfangs gibt es 3 Möglichkeiten. 

Auf den Punkt!
  • Beutelstaubsauger fangen den Staub in einem Beutel auf. Diesen müssen Sie in regelmäßigen Intervallen entleeren. 
  • Beutellose Staubsauger fangen den Staub dagegen in einem Behältnis auf, das Sie für die Entleerung entnehmen können. 
  • Wasserstaubsauger saugen die verschmutze Luft in einen Wasserbehälter auf. Das Wasser filtert die Schmutzpartikel auf. Das verschmutze Wasser schütten Sie nach jeder Benutzung weg.

Der Staubfang ist dabei nur eine erste Filterstufe. Die meisten Modelle verfügen über zusätzliche Filterstufen. 

Beutelstaubsauger

Ein Beutelstaubsauger fängt den Schmutz in einem luftdurchlässigen Staubsaugerbeutel auf. Durch den Beutel strömt die verschmutzte Luft hindurch, dabei filtert und sammelt er den eingesaugten Schmutz. Den Beutel können Sie also als erste Filterstufe beim Beutelstaubsauger ansehen. 

Der Aufwand für die Reinigung des Staubfangs dieser Modelle ist gering. Einen vollen Beutel können Sie einfach entfernen, im Hausmüll entsorgen und durch einen neuen ersetzen. Leider können die Beutel für einen unangenehmen Geruch des Staubsaugers sorgen. 

Beutelstaubsauger überzeugen mit einer mittleren bis hohen Saugleistung. Je gefüllter der Beutel ist, umso mehr lässt die Saugkraft jedoch nach. 

Diese Variante eignet sich für all jene, die eine simple Reinigung des Staubsaugers bevorzugen. Besonders kommt der einfache Beutelwechsel auch AllergikerInnen und TierliebhaberInnen entgegen, da dabei weder Staub noch Tierhaare aufwirbeln.

Staubsauger mit Beutel fallen in der Basisvariante etwas günstiger aus als beutellose Staubsauger. Preislich liegen Beutelstaubsauger zwischen 30 Euro und 700 Euro. Die großen Preisunterschiede ergeben sich aufgrund der Bauweise, der Ausstattung und den Funktionen des Staubsaugers. Allerdings entstehen bei allen Beutelstaubsaugern Folgekosten: Die Staubbeutel müssen Sie regelmäßig nachkaufen. 

Vorteile
  • Günstiger Anschaffungspreis für Basisvarianten 
  • Einfache Entsorgung des Staubfangs
  • Für AllergikerInnen geeignet
Nachteile
  • Beutel müssen gewechselt und neu gekauft werden
  • Saugkraftverlust bei vollem Beutel
Beutellose Staubsauger 

Bei einem beutellosen Staubsauger erfolgt die Staubaufnahme in einen integrierten Behälter. 

Die Abtrennung der Schmutzpartikel im Sauger erfolgt durch das sogenannte Zyklonprinzip.

Hier gibt es 2 Varianten: 

  • Einfach-Zyklonstaubsauger
    Die eintretende Luft wird in einem Konus, einem kegelförmigen Behälter, schnell im Kreis geführt. Durch diese Verwirbelung entstehen Fliehkräfte, welche die Schmutzpartikel nach außen treiben. Der Schmutz trennt sich vom Luftstrom und landet schließlich in einem Behälter. Jedoch filtern Einfach-Zyklonstaubsauger nur gröbere Schmutzteilchen. Die feineren lassen sich durch einen Papierzentralfilter auffangen. 
  • Multi-Zyklonstaubsauger
    Diese Modelle haben dasselbe Grundprinzip wie Einfach-Zyklonstaubsauger. Allerdings wird bei Multi-Zyklonstaubsaugern der Vorgang durch zusätzliche Konusse vor dem Austreten der Luft mehrmals wiederholt. So lässt sich die Luft besser reinigen und zusätzliche Filtersysteme sind damit überflüssig: Ein Papierzentralfilter ist also nicht notwendig. 

Der Reinigungsaufwand ist im Vergleich zu Modellen mit Staubbeutel etwas höher. Den Staubfangbehälter müssen Sie regelmäßig entleeren. Je nach Zyklon-Prinzip auch den Papierzentralfilter. Dies können Sie nach Belieben machen – im Idealfall nach jedem Staubsaugen. Dadurch lassen sich unangenehme Gerüche vermeiden. 

Beutellose Staubsauger haben ebenfalls eine mittlere bis hohe Saugleistung. Bei regelmäßiger Entleerung des Staubfangbehälters kommt es zu keinem oder nur geringem Saugkraftverlust. 

Beutellose Staubsauger eignen sich für alle, die auf Folgekosten für Staubsaugerbeutel verzichten möchten. Dabei schonen Sie nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. AllergikerInnen müssen jedoch vorsichtig sein: Beim Entleeren des Behälters kommen Sie mit dem Staub in Kontakt.   

Preislich liegen beutellose Staubsauger zwischen 10 Euro und 800 Euro. Sie siedeln sich damit in einem ähnlichen Bereich wie Beutelstaubsauger an.

Vorteile
  • Keine Anschaffungskosten für Beutel
  • Kaum Saugkraftverlust
  • Günstige Basisvarianten
Nachteile
  • Etwas höherer Reinigungsaufwand
  • Eher weniger für AllergikerInnen geeignet
Wasserstaubsauger

Wasserstaubsauger besitzen einen integrierten Wassertank, den Sie vor jedem Saugen mit Wasser befüllen. Wasserstaubsauger sind von Nasssaugern zu unterscheiden: Nasssauger sind in der Lage, größere Mengen an Flüssigkeit aufzusaugen, während Wasserstaubsauger dem Entfernen von Schmutz- und Staubpartikeln dienen. 

In Wasserstaubsaugern gelangt die verschmutze Luft in den Wasserbehälter. Das Wasser filtert die Schmutzpartikel heraus. Die Abluft ist damit nahezu sauber. 

Beachten Sie für die Handhabung eines Wasserstaubsaugers, dass Sie den Inhalt des Wasserbehälters nach jedem Gebrauch entleeren. Andernfalls können sich vermehrt Bakterien und Schimmel bilden. Jedoch hat das regelmäßige Auswaschen wesentliche Vorteile: Staubsauger mit Wasserfilter verlieren keine Leistung. Auch kommt es zu keiner negativen Geruchsbildung.   

Ein Nachteil von Staubsaugern, die mit Wasser filtern, ist das relativ hohe Gewicht der Modelle. Dies erschwert das Manövrieren. 

Wasserstaubsauger eignen sich insbesondere für AllergikerInnen. Den Wasserbehälter schütten Sie nach Gebrauch mit den darin befindlichen Staub- und Schmutzpartikeln aus. Dadurch findet der Kontakt mit den Allergenen in deutlich abgemilderter Form statt, da sich Staub- und Schmutzpartikel im Wasser befinden und nicht in die Atemwege gelangen.

Preislich liegen Wasserstaubsauger zwischen 100 Euro und 350 Euro. Auch hier sind die Modelle in der Basisvariante erschwinglich. 

Vorteile
  • Gut für AllergikerInnen geeignet 
  • Besseres Raumklima 
  • Kostenersparnis für Beutel
Nachteile
  • Größerer Aufwand für die Reinigung des Staubfangs
  • Hohes Gewicht 
Staubsauger-Typen nach Bauweise 

Staubsauger bestehen aus folgenden Komponenten, die unterschiedlich angeordnet sein können:

  • Bodendüsen 
  • Gehäuse 
  • Rohr 
  • Saugschlauch  

Die jeweilige Bauweise bestimmt die Handhabung des Staubsaugers. Ferner variieren die Modelle durch ihre Größe und Bauweise wesentlich in ihrem Behältervolumen. Dieses beschreibt, wie viel Platz im Staubsauger maximal für den Staub vorhanden ist. Bemessen wird das Behältervolumen in Litern (l). Im Allgemeinen lässt sich sagen: Je größer die Kapazität, desto seltener müssen Sie den Staubbeutel auswechseln bzw. den Staubbehälter entleeren.

Folgende Staubsauger-Typen lassen sich nach ihrer Bauweise unterscheiden:

Bodenstaubsauger 

Unter dem Gehäuse eines Bodenstaubsaugers befinden sich meist 4 Rollen, auf denen das Gerät flexibel fahren kann. Der Motor wie auch ein Auffangbehälter sind für gewöhnlich im Korpus verbaut. Es handelt sich bei dieser Bauart um die gängigste Staubsaugervariante. 

Die Handhabung von Bodenstaubsaugern ist denkbar einfach. Sie eignen sich problemlos für große Flächen, denn Sie können diese dank ihrer Rollen bequem durch den Raum schieben. Der Handgriff liegt gut in der Hand und Rohr und Schlauch können Sie dadurch leicht manövrieren. Jedoch hat die Bauweise auch ihre Nachteile. Die Abhängigkeit vom Stromkabel macht es schwer bestimmte Ecken zu erreichen. Hier ist ein akkubetriebenes Modell wesentlich komfortabler. Sie sind bei dieser Bauweise jedoch selten anzutreffen. 

Das Behältervolumen kann bei Bodenstaubsaugern stark schwanken. Es reicht von 0,2 l bis 20 l. Jedoch sind über 5 l eher selten.

Bodenstaubsauger punkten durch eine starke Saugkraft. Sie haben im Gehäuse genug Platz für einen großen Motor und sind daher meist leistungsstärker als kleinere Modelle. Dies gilt insbesondere für die netzbetriebenen Modelle. 

Bodenstaubsauger sind für unterschiedliche Böden wie Teppiche, Fliesen oder Parkett geeignet. Wer ein universelles Arbeitsgerät sucht, trifft mit einem Bodenstaubsauger eine gute Wahl. Diese Modelle haben jedoch nur teilweise eine elektronische Bürstenwalze für die Tiefenreinigung von Teppichen. Abhängig von der Schlauchlänge zwischen Korpus und Saugrohr kommen Bodenstaubsauger auch bei engeren Raumverhältnissen zum Einsatz. Das Saugen eines Autos oder einer schmalen Treppe stellt mit einem langen Schlauch kein Problem dar. 

Da es sich bei Bodenstaubsaugern um das gängigste Modell handelt, gibt es eine Vielzahl an Modellen von unterschiedlichen Herstellern. Aus der großen Konkurrenz ergibt sich, dass Bodenstaubsauger bereits zu einem günstigen Preis ab ca. 30 Euro erhältlich sind. Hochwertig ausgestattete Modelle mit vielen Funktionen können allerdings auch bis zu 800 Euro kosten. 

Vorteile
  • Bequeme Handhabung
  • Für große Flächen geeignet
  • Für unterschiedliche Böden geeignet 
  • Preiswert 
  • Große Auswahl 
Nachteile
  • Schweres Gehäuse
  • Fehlende Ausstattung für Tiefenreinigung von Teppichen
Handstaubsauger

Handstaubsauger sind in ihrer Bauweise sehr kompakt und platzsparend. Sie sind eine kleine Einheit aus Saugrohr, Staubbehälter und Gebläse. Manche Modelle verfügen über ein längeres Saugrohr, meist handelt es sich um Teleskoprohre, die sich zusammenschieben und so variabel verstellen lassen. Oftmals besitzen sie einen praktischen Handgriff. 

Handstaubsauger punkten mit einem geringen Gewicht. Dadurch gewährleisten diese eine höhere Flexibilität. Als Stromquelle nutzen diese entweder einen Akku oder den Netzbetrieb. Akkusauger sind aber geläufiger und bieten mehr Bewegungsfreiheit. 

Handstaubsauger sind normalerweise beutellos. Sie besitzen ein Behältervolumen von 0,15 l bis 2,5 l. 

Der wesentliche Nachteil von Handstaubsaugern ist ihre begrenzte Leistung. Sie beseitigen dadurch nicht allen Schmutz. Außerdem haben sie nicht immer ein hinreichendes Filtersystem mit hochwertigem Abluftfilter. Manche Modelle blasen bis zu 10 Prozent des aufgenommenen Feinstaubs wieder aus. Daher eignen sich die Modelle nur bedingt für HausstauballergikerInnen.

Handstaubsauger heißen oftmals auch Tisch- und Autostaubsauger. Dies liegt an dem Einsatzgebiet dieser Modelle. Ein Handstaubsauger eignet sich ideal, um auf kleinen Flächen schnell Krümel oder kleine Verschmutzungen aufzusaugen. Auch zur Reinigung von Autositzen und zum Entfernen von Tierhaaren sind diese praktisch. Hier sind andere Staubsauger nicht handlich genug. Ferner kommen Sie mit diesen Modellen gut an schwer zugängliche Stellen. 

Handstaubsauger empfehlen sich eher als Zweitgerät oder für kleine Wohnungen. Sie ersetzen keinen klassischen Bodensauger.  

Preislich liegen Handstaubsauger zwischen 10 Euro und 450 Euro.

Vorteile
  • Komfortable Handhabung
  • Platzsparend und kompakt
  • Für schwer zugängliche Stellen geeignet
  • Gut für die Autoreinigung
Nachteile
  • Schwache Saugleistung
  • Nur für kleine Flächen geeignet
Rückenstaubsauger 

Ein Rückensauger erinnert in seiner Bauweise an einen Rucksack. Daher ergibt sich auch die Bezeichnung Rucksacksauger. Am Korpus gibt es Tragegurte. Durch diese können Sie den Sauger aufsetzen. Der Schlauch mit Düse kommt aus dem Korpus heraus und führt von ihm weg.

Dadurch haben Sie eine große Bewegungsfreiheit. Die Bauweise vereinfacht eine ergonomische Arbeitsweise, wie das Saugen und Hantieren über Kopf. Zudem ist eine Hand beim Arbeiten immer frei. Die Stromzufuhr erfolgt entweder per Akku oder Netzbetrieb. Ein Akkustaubsauger ermöglicht zusätzliche Mobilität und optimiert die Bewegungsfreiheit. Netzbetriebene Modelle besitzen dagegen eine höhere Leistung. 

Das Behältervolumen reicht von 4 l bis 12 l und ist somit besonders hoch. Damit können Sie sehr große Flächen bearbeiten, ohne dass Sie den Behälter entleeren oder den Staubsaugerbeutel austauschen müssen. Rückenstaubsauger verfügen meist über eine hohe Leistung. Dies liegt daran, dass sie vor allem für den professionellen Bereich konzipiert sind.

Gerade bei Räumlichkeiten mit beengten Platzverhältnissen hat ein Rückensauger seine Vorteile. Beispielsweise eignen sich Rückensauger hervorragend für das Saugen von Treppen. Auch lassen sich Wände leichter absaugen. Daher eignen sich die Modelle für Haus- und HaustierbesitzerInnen.

Die Auswahl an Geräten ist leider recht klein. Da die Modelle obendrein eher für den professionellen Gebrauch konzipiert sind, fallen diese auch teurer aus. Ein Rucksacksauger kostet zwischen 130 Euro und 500 Euro.

Vorteile
  • Komfortabel in der Bedienung
  • Eine Hand ist immer frei
  • Als Wandsauger nutzbar
Nachteile
  • Kleine Auswahl an Geräten
  • Vergleichsweise teuer
Staubsaugroboter 

Saugroboter reinigen Ihre Fußböden völlig selbstständig. Saugroboter sind damit ideal für alle, die wenig Zeit für die Hausarbeit haben. Auch für ältere Menschen und Menschen mit körperlichen Einschränkungen ist dies eine einfache und kraftsparende Lösung, die Böden sauber zu halten.

In unserem Ratgeber über Saugroboter erfahren Sie alles Wissenswerte zu den kleinen Haushaltshelfern.

Standstaubsauger

Standstaubsauger oder auch Stabstaubsauger zeichnen sich durch ihre längliche Bauform aus. Die Modelle stehen beim Betrieb aufrecht. Korpus und Saugrohr bilden eine Einheit. Der Staub wird in einem Staubsaugerbeutel oder via Zyklon-Technik in einem integrierten Behälter aufgefangen. Die Saugdüsen liegen auf dem Boden auf. Durch die kompakte Bauweise ähneln diese Modelle einem Besen.  

Die Handhabung eines Standstaubsaugers ist rückenschonend, da Sie bei der Bedienung keine gebückte Haltung einnehmen müssen. Das Modell können Sie einfach vor sich herschieben. Manchmal gibt es auf der Unterseite sogar kleine Rollen, die die Handhabung weiter erleichtern. Der Kraftaufwand, den Sie zum Manövrieren des Geräts aufbringen müssen, ist viel geringer als bei Bodenstaubsaugern. Oftmals haben Standstaubsauger einen Akku. Sie haben eine hohe Mobilität und Sie können diese selbst für schwer zugängliche Stellen nutzen. Abhängig von der Konstruktion und dem Gewicht heben Sie einen Standstaubsauger auch schnell über den Kopf, um die Spinnweben an der Zimmerdecke zu entfernen.

Das Staubaufnahmepotenzial ist vergleichsweise klein: Das Behältervolumen reicht von 0.25 l bis 3 l.

Die Leistung der Modelle ist eher gering. Dies gilt vor allem für die akkubetriebene Variante. Akkusauger eignen sich daher eher als Zweitgerät für kleine Saugarbeiten zwischendurch.

Preislich sind Standstaubsauger bereits ab 30 Euro erhältlich. Sie können jedoch bis 600 Euro kosten.

Vorteile
  • Geringer Anschaffungspreis 
  • Große Mobilität durch geringes Gewicht 
  • Akkubetrieb ermöglicht Flexibilität 
Nachteile
  • Geringe Leistung 
Staubsauger-Typen nach Reinigungsprinzip 

Staubsauger reinigen mit Hilfe von Bürsten und Düsen, die Sie jeweils über die zu säubernden Untergründe führen. Die meisten Modelle verfügen über sogenannte Universal- bzw. Kombibodendüsen sowie mehrere Aufsätze und eignen sich so für die Reinigung verschiedener Flächen und Bereiche wie Hartböden, Teppiche, Polster oder Autositze. 

Daneben gibt es Staubsauger-Typen, die mit abweichenden Methoden bzw. speziellerer Ausstattung reinigen.

Bürstsauger 

Bürstsauger sind Standstaubsauger, die eine spezielle Bürstenwalze besitzen. Diese ist speziell dafür konzipiert, die Oberfläche eines Teppichs zu durchkämmen. So lockern sich die Fasern und alle Schmutzpartikel lassen sich einfach aufsaugen. 

Bürstsauger können unterschiedliche Düsen haben. Die Art der Düse kann Auswirkungen auf die Saugleistung haben: 

  • Turbodüse
    Bei der Turbodüse rotiert die Bürste durch die Saugluft. Dies kann bei manchen Teppichen zum Problem werden, sodass die Bürste manchmal zum Stillstand kommt. 
  • Elektrobürste
    Für eine bessere Leistung sorgen Elektrobürsten. Diese haben einen elektrischen Antrieb. Die Bürste kommt so nicht einfach zum Erliegen. Gerade im professionellen Bereich, z. B. für die Gebäudereinigung, sind diese Modelle häufig anzutreffen. Bei manchen Modellen können Sie den elektrischen Antrieb über den Handgriff steuern.

Jedoch sind diese Sauger sehr schwer, was an den Düsen liegt. Sie können daher mit Bürstsaugern nicht gut über Kopf arbeiten. Erhöhte Polster oder Teppichwände lassen sich damit nur bedingt absaugen. Es gibt aber Ausführungen mit speziellen Polsteraufsätzen, die kleiner und kompakter als die Elektrobürsten für Böden sind.  

Das Behältervolumen reicht von 0,2 l bis 6 l. Die Bürstsauger überzeugen durch ihre speziellen Düsen mit einer hohen Reinigungskraft. Geeignet sind diese Geräte insbesondere für die häufige Reinigung vieler Teppichflächen. 

Bedenken Sie

Bürstsauger eignen sich nicht für alle Teppiche.
Bürstsauger sind hauptsächlich für kurzflorige Teppiche gedacht. Bei langflorigen Teppichen können Sie die Bürstsauger nur bedingt einsetzen. Die Bürsten können die einzelnen Fasern zerstören. Informieren Sie sich daher in der Bedienungsanleitung, ob Sie den von Ihnen gewählten Bürstenstaubsauger für Ihre langflorigen Teppiche nutzen können.

Preislich liegen Bürstsauger zwischen 20 Euro und 800 Euro.

Vorteile
  • Ideal für kurzflorige Teppiche geeignet
  • Sehr gute Reinigungsergebnisse      
Nachteile
  • Nicht für Arbeiten auf erhöhten Flächen geeignet 
  • Nur bedingt für langflorige Teppiche geeignet 
Waschsauger 

Auch ein Waschsauger verfügt über ein spezielles Reinigungssystem. Die Hauptkomponenten sind eine Sprüh- und eine Saugdüse. Mittels Sprühdüse lässt sich ein Reinigungsmittel für Teppiche oder Hartböden verteilen. Die Saugdüse nimmt dann das Reinigungsmittel und den Schmutz gleichzeitig auf. Manche Hersteller zählen Waschsauger deshalb auch zu den Nass-/Trockensaugern. Waschsauger nehmen jedoch nicht mehrere Liter Flüssigkeit auf, sondern nur die Menge, welche auch durch die Sprühdüse verteilt wurde. 

Waschsauger sind meist als Bodenstaubsauger konzipiert und lassen sich einfach manövrieren. Über den Handgriff steuern Sie die Sprüh- und Saugfunktion des Waschsaugers.

Das aufgesaugte Schmutzwasser sammelt sich in einem extra Auffangbehälter. Leeren Sie diesen nach dem Reinigungsvorgang.

Schmutz und Staub werden in einem separaten Behälter aufgefangen. Es gibt hier Modelle mit und ohne Staubbeutel. Das Behältervolumen kann von 1,2 l bis 6 l reichen.

Die Modelle entfernen nicht nur Staub und Schmutz, sondern auch Flecken und dadurch ist die Reinigung sehr gründlich. Das Saugen und Wischen in nur einem Schritt spart zudem Zeit und Energie.

Ein Nachteil von Waschsaugern ist, dass es zu Feuchtigkeitsrückständen kommen kann. Bei einem Waschsauger gilt es, besonders auf die Saugkraft zu achten. Ist diese zu niedrig, kann es passieren, dass sich durch die zurückbleibende Flüssigkeit Schimmel auf dem Teppich bildet.

Geeignet sind Waschsauger für die großflächige Tiefenreinigung von Hartböden, Teppichen oder auch textilen Geweben. Auch Autopolster können Sie damit gut reinigen. 

Preislich liegen Waschsauger zwischen 100 Euro und 300 Euro.

Vorteile
  • Ideal für das Reinigen großer Flächen
  • Praktisch zum Waschen von Autopolstern
  • Aufsaugen von Flüssigkeiten
  • Effiziente Reinigung durch Gründlichkeit und Zeitersparnis
Nachteile
  • Es kann zu Feuchtigkeitsrückständen kommen

Stromversorgung 

Die Art der Stromversorgung bestimmt die Handhabung und Mobilität des Modells. Sie hat auch einen unmittelbaren Einfluss auf die Leistung. Sie können zwischen Modellen mit Akkubetrieb und Netzbetrieb wählen. Beide Energiequellen haben ihre Vor- und Nachteile. 

Shopping Tipp

Möchten Sie von beiden Vorteilen profitieren, entscheiden Sie sich für ein Modell mit Hybrid-Technologie. Dieses können Sie sowohl mit Akku als auch mit Kabel nutzen. 

Akkubetrieb

Akkustaubsauger gewährleisten eine hohe Mobilität. Das Gerät ist so unabhängig von einer externen Stromquelle. Gerade für das Saugen an schwer zugänglichen Stellen ist ein Staubsauger mit Akkubetrieb ideal.

Beim Kauf gilt es zu beachten, dass es unterschiedliche Akkuarten gibt. Die Akkuzusammensetzung hat Einfluss auf die Akkuleistung, dessen Hitzebeständigkeit und den sogenannten Memory-Effekt: Das bedeutet, dass es bei häufiger Teilentladung zu einem Kapazitätsverlust kommt. Die Akkulaufzeit fällt dadurch kürzer aus.

Folgende 2 Varianten sind üblich:

  • Lithium-Ionen-Akku (Li-Ion-Akku) 
    Hierbei handelt es sich inzwischen um den Standard bei Akkus. Der Vorteil ist, dass dieser sehr leistungsstark ist. Die Li-Ion-Akkus besitzen eine höhere Energiedichte. Sie haben eine Lebensdauer von 500 Ladezyklen, also knapp 25 % mehr als NiMH-Akkus. Ferner gehen Akkus mit dieser Zusammensetzung bei Erhitzung nicht gleich kaputt. Am wichtigsten ist, dass kein Memory-Effekt auftritt.
  • NiMH-Akku (Nickel-Metallhydrid-Akku)
    Dieser Akku ist bei Staubsaugern inzwischen selten. Die Lebensdauer beträgt ca. 400 Ladezyklen. Ein Nickel-Metallhydrid-Akku ist zudem nicht so hitzebeständig. Außerdem tritt bei diesem der Memory-Effekt auf.

Die Akkulaufzeit variiert erheblich. Sie kann von 10 min bis 120 min reichen. Je länger die Akkulaufzeit, desto länger können Sie das Gerät durchgängig betreiben. Die Ladezeit dauert meist mehrere Stunden. So lange müssen Sie das Saugen entsprechend unterbrechen.

Ein Nachteil von Akkusaugern ist, dass sie meist eine geringere Leistung aufweisen als netzbetriebene Modelle. Sie eignen sich eher als Zweitgerät.

Der große Vorteil ist die Unabhängigkeit von einer Steckdose. Damit ist der Aktionsradius der Geräte unbegrenzt.

Netzbetrieb  

Staubsauger mit Netzbetrieb schließen Sie zur Stromversorgung an die Steckdose an. Der Aktionsradius fällt dadurch kleiner aus.

Kabelgebundene Staubsauger sind gebräuchlicher als Akkustaubsauger. Sie bieten auch maßgebliche Vorteile. Die Leistung ist größer und die Arbeitszeit unbegrenzt. Für die meisten Reinigungsarbeiten empfehlen sich daher Modelle mit Netzbetrieb.

Ein netzbetriebener Staubsauger hat einen begrenzten Aktionsradius. Er definiert sich durch die Gesamtlänge des Kabels und des Staubsaugers mitsamt Saugschlauch bzw. Saugrohr. Der Aktionsradius bestimmt, wie weit der Staubsauger maximal von der Steckdose entfernt ist. Die Hersteller geben diesen für gewöhnlich mit an. 

Je nach Größe der Räumlichkeiten ist ein unterschiedlicher Aktionsradius wichtig. Zur Übersicht:

Raumgröße  Empfohlener Aktionsradius
9 m2 5 m
16 m2 7 m
20 m2 10 m

Effizienz

Ein Staubsauger soll gründlich reinigen und dabei effizient arbeiten. Bei einem Staubsauger bedeutet Effizienz vor allem: messbare Sauberkeit bei geringem Stromverbrauch und wenig Lärm.

Bis Ende 2018 sorgte das so genannte EU-Energielabel für Orientierung. Jedes Gerät musste das Energielabel besitzen. Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuG) dürfen Hersteller dieses Label seit Januar 2019 nicht mehr verwenden. Sie dürfen aber sehr wohl Angaben machen, die ihm inhaltlich entsprechen.

Mit den folgenden Effizienz-Merkmalen können Sie die einzelnen Modelle miteinander vergleichen: 

  • Leistungsaufnahme
    Die Leistung bzw. Leistungsaufnahme in Watt beschreibt, wie viel Strom ein Gerät verbraucht. Erhältlich sind seit 2017 nur noch Staubsauger mit einer maximalen Leistung von 900 W. Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass eine hohe Leistungsaufnahme und die Leistungsfähigkeit eines Geräts keinen direkten Zusammenhang haben.
  • Energieverbrauch
    Der jährliche Energieverbrauch ist ein genormter Wert, den der Hersteller meist in Kilowattstunden (kWh) pro Jahr angibt.
  • Hartbodenreinigungsklasse
    Die Reinigungsklasse Hartboden gibt an, wie gut der Sauger mit glatten Böden zurechtkommt. Unter Hartböden fallen beispielsweise Laminat, Dielen, Parkett oder Fliesen. Auch hier gibt es eine Skala von A (beste) bis G (schlechteste). Ein Staubsauger der Klasse A nimmt 100 Prozent des Schmutzes unter genormten Bedienungen auf. Pro Klasse sinkt der Wert um 3 Prozent. Getestet wird auf einer Holzfläche mit Fugen.
  • Teppichreinigungsklasse
    Die Reinigungsklasse für Teppiche zeigt an, wie gut ein Staubsauger einen Normteppich reinigt. Auch hier reicht die Skala von A bis G. Für die Klasse A muss der Staubsauger 91 Prozent des Staubs auf dem Normteppich reinigen. Pro Klasse sinkt der Wert um 4 Prozent.
  • Staubemissionsklasse
    Die Staubemissionsklasse bemisst, wie viel Staub in der Ausblasluft ist. Sie reicht von A (beste) bis G (schlechteste). Bei der Klasse A darf der Luftstrom maximal 0,02 Prozent des eingesaugten Staubs wieder in den Raum abgeben. Bei der Klasse G liegt der Wert über 1 Prozent.

Ausstattung

Die Ausstattung eines Staubsaugers bestimmt dessen Mehrwert und zugleich den Preis des Geräts. Folgende Aspekte sind beim Kauf eines Staubsaugers zu berücksichtigen: 

Bürsten und Düsen

Im Lieferumfang eines Staubsaugers sind meist unterschiedliche Düsen vorhanden. Zusätzliche Bürsten und Düsen ermöglichen eine effiziente Staub- und Schmutzentfernung an schlecht zugänglichen Stellen. 

Wir haben die wichtigsten Bürsten und Düsen für Sie zusammengestellt und deren Einsatzzweck angegeben. Die Herstellerbezeichnungen können jedoch teilweise abweichen.  

Aufsatz Beschaffenheit Einsatzbereich 
Elektrobürste Motorbetriebene Bürstwalze Beseitigt hartnäckigen Schmutz auf Teppichen 
Fugendüse oder Gummidüse Kleine, schmale und längliche Form Reinigen in Ecken, Fugen und Ritzen
Matratzendüse Schmale Abmessung, oftmals Fadenheber auf der Unterseite Matratzen, Polster und Bekleidung, Entfernung von Hausstaubmilben und Allergenen
Möbelbürste oder auch Pinselbürste  Borsten an der Unterseite zur schonenden Reinigung  Möbel, Computer, Fernseher, Klaviere usw., Befreiung von Staub ohne Kratzer
Parkettdüse Lange Borsten oder Einlagen aus filzähnlichem Material Hartböden wie Parkett, Laminat, Fliesen usw.
Polsterdüse Mini-Version der normalen Standarddüse, schmale Saugbreite, Fadenheber Reinigt selbst tief verankerte Schmutzpartikel, für Polstermöbel ideal
Turbodüse Verfügt über eine integrierte rotierende Bürstwalze  Reinigung von Teppichen und Teppichböden
Universaldüse Breite Düse, meist mit Fadenheber ausgestattet, ausklappbarer Bürstenkranz für Teppiche  Für Hartböden und Teppiche geeignet
Filter

Beim Kauf eines Staubsaugers sollten Sie darauf achten, dass dieser gute Filter besitzt. Diese sorgen dafür, dass der Sauger störfrei arbeiten kann. Auch für AllergikerInnen ist ein gutes Filtersystem wichtig. Je besser dieses funktioniert, umso weniger Emissionen sind in der Ausblasluft. 

Staubsauger können mit folgenden Filtern ausgestattet sein:

  • Abluftfilter
    Ein Abluftfilter besteht meist aus einem feinen Vliesstoff und nimmt so selbst die feinsten Partikel auf. Mit einem solchen Feinstaubfilter gelangt nur saubere Luft in die Raumluft. Die bereits aufgesaugten Partikel erreichen hierdurch nicht mit der ausgeblasenen Luft die Umwelt. 
  • HEPA-Filter
    Ein Standard in den meisten Geräten ist der sogenannte HEPA-Filter (= High Efficiency Particulate Airfilter) Dieser Filter sorgt dafür, dass selbst kleinste Partikel im Filter zurückbleiben. Die HEPA-Filter-Effizienz erfolgt nach europäischer Norm in den Partikelfilterklassen 13 und 14. Grundsätzlich gilt: Je höher die Klasse ausfällt, umso mehr Feinstaub verbleibt im Gerät.
  • Hygienefilter
    Ein Hygienefilter funktioniert sehr ähnlich wie ein HEPA-Filter. Jedoch nimmt dieser neben Pollen selbst Sporen und Milben aus der Luft auf. Davon profitieren vor allem AllergikerInnen. Hygienefilter sind meist waschbar. Entsprechend müssen Sie diese nicht austauschen.
  • Microfilter
    Microfilter können mit einer hohen Filterleistung überzeugen. Sie ziehen mittels elektrischer Aufladung Staubkörnchen an. Selbst kleinste Partikel verfangen sich in diesen Filtern.  
  • Motorfilter
    Ein Motorfilter dient zum Schutz des Motors. Verfangen sich Partikel im Motor, kann dies zu Beschädigungen führen. Ein Motorfilter besteht meist aus Vlies. Dieser kann somit alle Schmutzpartikel abfangen, die andernfalls in das Gebläse des Motors gelangen. 
Kabelaufwicklung

Die automatische Kabelaufwicklung ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Hierfür bieten die Hersteller unterschiedliche Lösungen an. Folgende 2 Möglichkeiten gibt es: 

  • Rollo-Technik
    Diese Technik kommt beim Großteil der Staubsauger zum Einsatz. Das Kabel müssen Sie zum Aufrollen vollständig ausrollen. Ziehen Sie dann fest am Kabel, startet der automatische Einzug. Bei manchen Modellen funktioniert der Mechanismus etwas lascher. Hierfür empfiehlt es sich im Vorfeld Nutzerbewertungen und Testberichte durchzulesen.
  • Kabeleinzugstaste
    Komfortabel ist eine Kabeleinzugstaste. Drücken Sie diese, rollt das Stromkabel ein. Sie müssen das Stromkabel dafür nicht vollständig ausrollen. Die Kabelaufwicklung ist ein sensibler Mechanismus. Er nimmt Schaden bei zu starker Überspannung.
Möbelschutzleiste

Eine Möbelschutzleiste sorgt dafür, dass der Staubsauger mit weichem Kunststoff umrandet ist. Kommt es zu einer versehentlichen Kollision mit einem Möbelstück, wirkt die Möbelschutzleiste als Stoßdämpfer. Somit vermeiden Sie eventuelle Kratzer an Möbeln und auch Beschädigungen am Gerät.

Shopping Tipp

Gerade bei einem Bodenstaubsauger und einem Saugroboter sollten Sie eine Möbelschutzleiste als Mindeststandard ansehen. Hier ist die Kollisionsgefahr mit Möbeln groß.

Parksystem 

Ein Parksystem ermöglicht es, das Saugrohr einzurasten und somit den Staubsauger sicher abzustellen. Ein solches System verhindert das Hinfallen des Saugrohres. Manche hochpreisigen Modelle schalten sich auch automatisch ab, sobald Sie das Saugrohr parken. So können Sie bequem eine Saugpause einlegen. 


Funktionen

Der Funktionsumfang eines Staubsaugers hat unmittelbaren Einfluss auf die Bedienung und Leistung des Geräts. Die Funktionen optimieren den Bedienkomfort oder sorgen dafür, dass der Betrieb reibungslos abläuft.

Folgende Funktionen sind möglich:  

  • Filterwechselanzeige
    Viele Staubsaugerfilter müssen Sie regelmäßig auswechseln. Geschieht dies nicht, arbeitet der Filter nicht mehr effektiv. Um den richtigen Zeitpunkt abzupassen, eignen sich Geräte mit einer Filterwechselanzeige. Ein Sensor erkennt, wann welcher Filter nicht mehr voll funktionsfähig ist. Sie erhalten die Information über eine Displayanzeige. 
  • Füllstandsanzeige
    An einer Füllstandsanzeige können Sie den Füllstand des Staubbeutels oder Staubauffangbehälters ablesen. So müssen Sie den Beutel bzw. Behälter nicht selbst kontrollieren. 
  • Saugkraftregulierung
    Je nach Hersteller verfügen Staubsauger über eine mechanische oder elektronische Saugkraftregulierung. Bei der mechanischen Saugkraftregulierung bestimmt der Nutzer selbst die Intensität. Die elektronische Saugkraftregulierung passt sich automatisch an den Untergrund an und somit reguliert sich der Sauger quasi selbst. Durch das Regulieren der Saugkraft ist der Stromverbrauch geringer. 
  • Überhitzungsschutz und Abschaltautomatik
    Ein Überhitzungsschutz bzw. eine Abschaltautomatik sorgt dafür, dass sich der Staubsauger im Falle einer Überlastung selbst abschaltet. Sie können eine Überhitzung des Motors und damit verbundene Schäden vermeiden. 

Geräuschemission

Das Staubsaugen ist für viele Personen eine unbeliebte Tätigkeit. Einer der Gründe ist auch der hohe Lärmfaktor. Grundsätzlich ist die Geräuschemission in Dezibel (dB) angegeben. Sie kann zwischen 30 Dezibel und 90 Dezibel liegen.

Wissenswert

Ein Unterschied von 10 dB nimmt das menschliche Gehör bereits als eine Verdoppelung der Lautstärke wahr.

Das Gesetz sieht vor, dass bei Geräten über 85 dB ein Gehörschutz bei der Arbeit getragen werden muss.

Experten empfehlen einen Staubsauger, welcher eine Maximallautstärke von 75 dB aufweist. 

Jedoch bieten inzwischen viele Hersteller leisere Geräte an. Ein vergleichsweiser leiser Staubsauger weist einen Lärmpegel unter 65 dB auf. Ideal sind Geräte, welche maximal 60 dB laut sind. Bei dieser Lautstärke können Sie noch eine normale Unterhaltung führen. So ist telefonieren während des Staubsaugens kein Problem mehr. 

Häufige Fragen

Was Sie zur Anwendung von einem Staubsauger wissen sollten, finden Sie hier zusammengetragen vor. Unser FAQ-Bereich basiert hierbei auf den Fragen anderer NutzerInnen.

Allergiker 

Bei der Wahl eines Staubsaugers gibt es für AllergikerInnen einige Punkte zu beachten: 

  • Art des Staubfangs
    Hinsichtlich der Staubfangmethode sollten Sie sich für ein Modell mit Beutel oder Wasserfilter entscheiden. Bei beiden Modellen ist der Kontakt zum Staub deutlich minimiert. Im Fall eines beutellosen Modells kann es beim Entleeren des Staubbehälters für AllergikerInnen zu einer unnötigen Staubbelastung kommen. 
  • Filtersystem 
    Zusätzliche Filter im Staubsauger säubern die Ausblasluft. AllergikerInnen sollten auf ein Modell mit HEPA- und/oder Hygienefilter setzen. Diese säubern die Ausblasluft selbst vor feinsten Partikeln, Pollen und Milben. 

Beutel

So gut wie für jeden Staubsauger scheint es einen speziellen Beuteltyp zu geben – die Auswahl ist somit sehr groß. Doch es ist relativ einfach, den passenden Beutel zu ermitteln. Benötigt wird dafür lediglich die genaue Modellbezeichnung des Staubsaugers. Hersteller und Händler stellen in der Regel eine Liste bereit. Anhand dieser können Sie abgleichen, welchen Staubsaugerbeutel Sie für Ihr Modell benötigen. 

Die Wechselhäufigkeit ist abhängig von mehreren Faktoren: Entscheidend ist, wie oft und auf welcher Fläche Sie saugen. Im Schnitt müssen Sie den Beutel alle 4 bis 6 Wochen, spätestens aber nach 3 Monaten wechseln.

Ein überfüllter Beutel hat eine negative Auswirkung auf die Saugleistung und die Hygiene des Staubsaugers. Sie sollten idealerweise nach jedem Saugvorgang den Füllstand des Staubsaugerbeutels überprüfen.

Die folgende Tabelle bietet eine Orientierung: 

Größe der Wohnung Wechselintervall
50 m2 Alle 2 bis 3 Monate
100 m2 Jeden Monat

Entsorgung

Nach dem Elektro- und Elektronikschrottgesetz dürfen Sie Elektrogeräte nicht einfach über den Hausmüll entsorgen. Zum einem bestehen Elektrogeräte aus mehreren Rohstoffen, welche teilweise wiederverwendet werden können. Ferner können auch gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten sein. Deshalb gelten bei der Entsorgung Sonderregeln. 

Für die Entsorgung gibt es 2 Möglichkeiten:

  • Sie bringen Ihren alten Staubsauger zu einer Sammelstelle für Elektronikschrott.
  • Sie wenden sich an den Händler, bei dem Sie den Staubsauger erworben haben. Der Handel ist gesetzlich dazu verpflichtet, das Gerät für Sie zu entsorgen. 

Filter 

Zusätzliche Filtersysteme sorgen für einen störungsfreien Ablauf. Für optimale Ergebnisse empfiehlt es sich, alle austauschbaren Filter mindestens 2-mal jährlich sowie bei sichtbarer Verschmutzung zu wechseln. Manche Filter sind auch permanent. Diese lassen sich oft auswaschen. Auch dies sollte mindestens 2-mal im Jahr geschehen. 

Funktionsweise

Das Prinzip eines Staubsaugers ist sehr einfach. Das Herzstück ist der Motor. Dieser erzeugt mittels eines Gebläses einen Unterdruck. Durch den Unterdruck werden Schmutzpartikel und Staub eingesaugt. Diese sammeln sich im Staubbeutel. Ferner sorgt ein Abluftfilter für eine saubere Raumluft. 

Staubsauger variieren hinsichtlich ihrer Technologie und Arbeitsweise. Eine kleine Revolution war die sogenannte Zyklon-Technik. Diese erzeugt im Gerät einen so starken Luftwirbel, dass sich Staub und Schmutz in einem Behälter sammeln. 

Beutelstaubsauger und beutellose Staubsauger unterscheiden sich in der Art des Staubfangs. 

  • Beutelstaubsauger 
    Bei diesen Modellen landet Staub und Schmutz in einem Beutel. Dieser muss regelmäßig entleert werden. Wenn der Beutel zu voll ist, kann es zu einem Saugkraftverlust kommen. 
  • Beutellose Staubsauger 
    Bei beutellosen Staubsaugern sammelt sich der Staub in einem Auffangbehälter. Diesen können Sie nach jeder Anwendung entleeren und somit eine unangenehme Geruchsbildung sowie einen Saugkraftverlust vermeiden. Der Nachteil ist jedoch, dass AllergikerInnen beim Ausleeren potenziellen Allergenen ausgesetzt sind. 

Weitere Informationen zu den einzelnen Staubsauger-Typen nach Staubauffangmethoden erfahren Sie im Kapitel unseres Ratgebers.

Geruchsbildung

Neben Staub und Schmutz sammeln sich im Staubsauger Milben, Bakterien und andere Mikroorganismen. Diese können unangenehme Gerüche im Staubauffangbehälter und im Saugrohr erzeugen. 

Sie sollten regelmäßig folgende Maßnahmen durchführen, um Gerüche zu beseitigen bzw. zu vermeiden: 

  1. Tauschen Sie den Beutel bzw. leeren Sie den Staubauffangbehälter. 
     Bei einem beutellosen Modell müssen Sie den Staubauffangbehälter zudem regelmäßig auswischen.  
  2. Nehmen Sie das Saugrohr ab und spülen Sie es mit einem Heißwasserstrahl aus.
     Es sollte anschließend gut trocknen.  
  3. Lassen sie währenddessen den Korpus offen und lüften Sie diesen. 

Kauf 

Je nach Modell und Ausführung sind Staubsauger online bereits sehr kostengünstig erhältlich. Bodenstaubsauger sind bereits ab 30 Euro erhältlich, Handstaubsauger sogar ab 10 Euro. Je nach Shop gibt es spezifische Modelle zu unterschiedlichen Preisen. Nutzen Sie Preisvergleiche, um das beste Angebot zu finden. 

Günstige Bodenstaubsauger sind bereits für unter 30 Euro erhältlich. Diese Modelle besitzen oftmals lediglich eine Basisausstattung. Auch weisen einige der günstigeren Modelle einen erhöhten Stromverbrauch auf. Falls Sie eher selten saugen und nur eine kleine Fläche bearbeiten müssen, sind günstige Geräte eine gute Alternative.

Für einen höheren Anspruch gilt es, mindestens 70 Euro oder mehr zu investieren. Die Modelle besitzen eine bessere Saugleistung und eine bessere Ausstattung. Wer ein leistungsstarkes Gerät sucht, ist in diesem Preisbereich richtig.

Shopping Tipp

Auf unserem Portal ist dies ganz einfach. Sie können einfach Ihr Wunschmodell auswählen und bequem die Preise bei verschiedenen Anbietern vergleichen. 

Leistung

Früher warben Hersteller mit hoher Wattzahl und gaben dies auch als die Leistung des Gerätes aus. Es handelt sich hierbei aber nur um die Leistungsaufnahme, nicht die Leistung. Entsprechend kennzeichnet die Wattzahl nur den Stromverbrauch und sollte entsprechend eher niedrig ausfallen.
Um die tatsächliche Reinigungsleistung zu bemessen, bieten sich folgende Parameter an:  

  • Die Reinigungsklasse für Hartboden gibt an, wie gut der Sauger mit harten Böden zurechtkommt.
  • Die Reinigungsklasse für Teppiche bemisst, wie gut ein Staubsauger einen Normteppich reinigt.
  • Die Staubemissionsklasse beschreibt, wie viel Staub in der Ausblasluft ist.

Modelle

Je nach Bedarf und Gegebenheiten im Haushalt sind unterschiedliche Produkttypen zu empfehlen. 

  • Single-Wohnungen
    In kleinen Wohnungen mit geringem Schmutzaufkommen sind kleine Bodenstaubsauger eine gute Lösung. Diese sind einfach zu bedienen und lassen sich platzsparend verstauen. Achten Sie auf eine Saugleistung von mindestens 200 W. Passende Modelle kosten meist zwischen 30 Euro und 100 Euro. Für kleine Wohnungen sind sogar Handstaubsauger oder Standstaubsauger eine Alternative. Sie haben eine sehr kompakte Bauweise, jedoch auch eine schwächere Leistung. Achten Sie darauf, dass die Akkulaufzeit mindestens 30 min beträgt. 
  • Mehrpersonenhaushalte
    Für Mehrpersonenhaushalte sind leistungsstarke Bodenstaubsauger mit variabler Saugleistung empfehlenswert. Die Saugleistung sollte mindestens 250 W betragen und an verschiedene Untergründe, z. B. Teppiche oder Hartböden, anpassbar sein. Wenn Sie eine kompakte Lösung bevorzugen, können Sie auch den Kauf eines Standstaubsaugers erwägen. Dieser sollte eine Akkulaufzeit von mindestens 1 h haben.
  • TierbesitzerInnen
    TierbesitzerInnen sollten sich für einen Bodenstaubsauger mit hoher Leistung und einem guten Filtersystem entscheiden. So werden alle Tierhaare gut aufgenommen und Partikel nicht wieder in Abluft abgegeben. Auch sollte eine saugstarke Bürste vorhanden sein. Dazu zählen Turbodüsen und Bürstenwalzen.
  • HausbesitzerInnen
    In einem Haus lohnt es sich, in einen Bodenstaubsauger mit Elektrobürste zu investieren. Eine Alternative sind Rucksackstaubsauger. Diese sind komfortabel in der Handhabung. Sie können damit auch einfach über Kopf arbeiten. Ferner sind diese Modelle auf Treppen nicht so sperrig.
  • Vielbeschäftige oder Menschen mit körperlicher Einschränkung
    Haben Sie wenig Zeit für die Hausarbeit oder bereitet Ihnen das Saugen aufgrund körperlicher Einschränkungen Probleme, sind Saugroboter eine gute Alternative. Diese erledigen die Saugarbeit autonom. Der Preis ist abhängig davon, mit welchen Sensoren die Sauger ausgestattet sind. 

Stromersparnis 

Je geringer die Leistungsaufnahme eines Staubsaugers in Watt ist, desto stromsparender ist das Modell in der Regel. Im Allgemeinen können Sie einen Staubsauger durchschnittlich 7 bis 9 Jahre nutzen. Die Investition in einen stromsparenden Staubsauger kann sich also nach wenigen Jahren rechnen und schont zugleich die Umwelt.


Über Miriam Hess

Bei jeder neuen Kaufentscheidung stehen Sie als Käufer vor einer großen Auswahl. Für ein erfolgreiches und nachhaltiges Einkaufserlebnis möchte ich Ihnen mithilfe von wissenswerten Informationen die wichtigsten Kaufkriterien für Ihr Produkt vermitteln, damit es am Ende zu Ihnen und Ihrem Geldbeutel passt.


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