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Zulässiges Gesamtgewicht

Das zulässige Gesamtgewicht setzt sich aus dem Gewicht des Lastenträgers, dem Eigengewicht der Box und aus der Beladung der Box zusammen und sollte in keinem Fall überstiegen werden. Im Falle einer zu hohen Belastung kann das Fahrverhalten gefährlich beeinträchtigt werden.

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Für Dachboxen existieren zahlreiche Bezeichnungen, die jedoch alle dasselbe benennen. Dachboxen sind vor allem bei Urlaubsfahrten sehr praktisch, da sie ausreichend Stauraum für das Reisegepäck oder die sperrige Skiausrüstung offerieren. Allerdings gelten hinsichtlich der Anbringung und Befestigung gewisse Sicherheitsauflagen, welche die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer und die eigene gewährleisten. Vor dem Kauf einer Dachbox sollte man sich grundsätzlich über die Zulassungsbeschränkungen des jeweiligen Fahrzeuges informieren. Die notwendigen Angaben lassen sich aus dem Fahrzeugschein des Fahrzeuges entnehmen. Auch sollte berücksichtigt werden, dass die Anbringung einer Dachbox nicht bei jedem Fahrzeugtyp zulässig ist.

Die unterschiedlichen Formen der Dachboxen bieten ausreichend Staumöglichkeit für jeden Anlass. Der Kompakte ist in der Bauweise kurz und breit und bietet viel Volumen und somit sehr viel Stauraum. Die Raumwunder sind lang und breit und unter den Dachboxen das größte Modell. Die Familienbox bietet neben viel Platz für Urlaubsgepäck eine zusätzliche Fläche für weiteres Gepäck. Schmale Dachboxen bieten nur geringen Stauraum. Allerdings können gleich mehrere Fahrradträger nebeneinander positioniert werden.

Jedoch ist zu beachten, dass durch die Anbringung einer Dachbox das Fahrverhalten und der Kraftstoffverbrauch des Autos verändert.

Prinzipiell lassen sich die Boxen in zwei Unterarten differenzieren, die je nach Nutzungsweise gewählt werden müssen.

Die Hartbox besteht aus einem robusten Kunststoffmaterial und ist in unterschiedlichen Maßen erhältlich.

Die Softbox ist eine faltbare Variante mit metallverstärktem Boden und einem wasserabweisenden Material. Der Vorteil gegenüber der Hartbox ist der hohe Flexibilitätsgrad, da je nach Situation die Box problemlos auf- und wieder abgebaut werden kann.

Beide Varianten verfügen über verschiedene Schließvorrichtungen, sodass das Gepäck auch bei Rastpausen ausreichend gesichert ist.

Montage
Eine fachgemäße Anbringung ist angesichts des hohen Fahrttempos, bezüglich der Sicherheit im Straßenverkehr, sehr wichtig. Es gibt unterschiedliche Arten der Befestigung. Manche Fahrzeuge verfügen bereits über einen Dachreling, können aber auch jederzeit nachgerüstet werden. Die Justierung kann entweder mittels Klick-System, T-Nut-System oder U-Bügel mit Querstreben verbunden werden.

Die Dachbox darf allerdings nicht breiter als das Fahrzeug sein, sodass keine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer besteht. Sie darf maximal 1,5m über das Heck hinausragen. Außerdem müssen Heckklappe und Kofferraum vollständig geöffnet werden können. Ferner gilt zu beachten, dass die zusätzliche Last der Dachbox sich entsprechend auf den Spritverbrauch auswirkt.

Gewicht
Die Gepäckstücke müssen in der Dachbox gleichmäßig verteilt sein. Schwere Gegenstände sollten grundsätzlich im Fahrzeug verstaut werden, denn falsch gesicherte Ladung kann bei einer Vollbremsung die Box schlimmstenfalls durchschlagen.

Die maximale Zuladung beträgt 45 bis 93kg. Allerdings handelt es sich hierbei um das maximale Gewicht mit der die Box beladen werden darf. Das Leergewicht muss dementsprechend zusätzlich berechnet werden. Das zulässige Gesamtgewicht resultiert aus dem Gewicht des Lastenträgers, dem Eigengewicht der Box und der Last. Das zulässige Gewicht reicht von 48 bis 103kg und sollte keinesfalls überschritten werden, da eine zu hohe Belastung das Fahrverhalten gefährlich beeinträchtigen kann.

Sie wären gerne mit einer Dachbox unterwegs?

Erfahren Sie in unserem Ratgeber, worauf beim Kauf einer Dachbox zu achten ist.
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KAMEI Husky XXL 510L Grau
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KAMEI Husky L 330L Grau
Produkttyp
Hardbox
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Kamei Husky
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KAMEI Husky M 300L Schwarz
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KAMEI Husky M 300L Grau
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Behältervolumen
300 l
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G3 Krono 480 390L Grau
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Thule Touring Sport 300L Titan
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Ratgeber

Wissen Kompakt

Sack und Pack, Kind und Kegel – bei einem Familienausflug mit dem eigenen PKW muss meist viel Gepäck mit. Da sind die Rückbänke oftmals belegt und der Kofferraum schnell proppenvoll. Mehr Stauraum muss her.
 
Eine Dachbox ist ein bewährtes Mittel, wenn Sie zusätzliches Gepäck mit in den Urlaub nehmen möchten und Ihr Fahrzeug nicht mehr Stauraum hergibt. Besonders bei Kleinwagen ist dies leicht der Fall. 
 
Eine Gepäckbox auf dem Dach trägt auch zur Sicherheit bei: Mitfahrer müssen nicht gedrängt im vollgepackten Auto sitzen oder werden durch das viele Gepäck im Innenraum gar gefährdet. Denn bei einer Vollbremsung oder einem Unfall werden ungesicherte Gepäckstücke leicht herumgeschleudert und könnten die Insassen verletzen. Der Fahrer hat zudem eine freie Sicht durch die Heckscheibe, wenn das Gepäck in einer Dachbox untergebracht ist.
 
Vor allem sperrige Gegenstände, die aufgrund ihrer Größe oder Länge nicht gut in das Auto passen, finden in der Box Platz. Wer in den Winterurlaub fährt, transportiert beispielsweise die Ski-Ausrüstung in passenden Skiboxen auf dem Autodach. Die Dachcontainer bieten Ihnen eine witterungsbeständige Transportmöglichkeit, in der Sie auch kleinere Gegenstände sicher verstauen können
 
Wie auch beim Fahren mit Anhängern, Heckgepäckträgern oder Fahrradträgern verbrauchen Sie bei einer Fahrt mit montierter Dachbox mehr Sprit als ohne. Damit der Luftwiderstand nicht zu groß ist und so der Verbrauch unnötig in die Höhe getrieben wird, besitzen viele Dachboxen eine aerodynamische Bauweise
Wissenswert
Die Jets auf dem Autodach
 
Vielen sind die Dachboxen durch ihre typische Form bekannt, die einem Düsen-Jet ähnelt. Durch das längliche, stromlinienförmige Design und die abgerundeten Ecken kann der Fahrtwind abgleiten. Das verringert den Luftwiderstand und hält den Spritverbrauch geringer, als wenn Sie rechteckige Koffer auf einem Dachgepäckträger montieren. Nicht ohne Grund also bezeichnet man die praktischen Gepäckboxen auch als „Jet-Bags“.

Ob Klemmvorrichtung oder vormontierter Dachträger: Für die praktischen Gepäckboxen gibt es individuelle Befestigungssysteme für fast jedes Auto. Bedingung ist, dass das Anbringen der Dachbox für den jeweiligen Fahrzeugtyp zugelassen ist. Es gibt besondere Sicherheitsauflagen und Zulassungsbeschränkungen. Sie benötigen jedoch keinen zusätzlichen Führerschein, um mit einer Dachbox zu fahren. Trotzdem gilt: Bei der Kombination von PKW und Anhänger kann dies bei bestimmten Gewichtsklassen der Fall sein. Für Dachgepäckträger und die darauf montierten Boxen müssen Sie zudem weder eine Allgemeine Betriebserlaubnis besitzen, noch diese wie Ihre sonstigen Fahrzeugpapiere mit sich führen.

Achtung!
Nicht für jeden PKW ist das Anbringen einer Dachbox zulässig!
 
Werfen Sie vor dem Kauf einer Dachbox einen Blick in die Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs. Prüfen Sie, ob Ihr Auto die notwendigen Voraussetzungen für eine Dachboxerfüllt. . Beachten Sie die Angaben zur Fahrzeugbreite und zum Leergewicht in der Fahrzeugzulassung.

Wie groß die Dachboxen sind, welche Kapazität sie haben und aus welchen Materialien sie bestehen, ist maßgeblich abhängig davon, was und wie viel Sie darin transportieren möchten. Auf welche Aspekte Sie beim Kauf einer passenden Dachbox achten sollten, haben wir im nachfolgenden Kaufberater für Sie übersichtlich zusammengestellt.
 


Kaufberater

Dachboxen erhalten Sie in verschiedenen Materialien und Größen. Die praktischen Transportbehälter müssen genügend Stauraum für Urlaubskoffer oder Sportausrüstung bieten, wichtige Sicherheitsstandards erfüllen sowie einfach zu befestigen und zu handhaben sein. Worauf es beim Kauf ankommt, erfahren Sie in unserem Kaufberater.
Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen
 
Berücksichtigen Sie für den Kauf einer idealen Dachbox vor allem folgende Faktoren:
 
  • Dachboxen können aus harter Schale oder weichem Obermaterial gefertigt sein
    Überlegen Sie, ob Sie eher ein robustes Material bevorzugen, dass Ihr Transportgut vor Wind und Wetter schützt, oder die Dachbox eher hauptsächlich leicht und funktional sein soll.
     
  • Überlegen Sie, welche Kapazität Ihre Dachbox haben soll.
    Möchten Sie das Gepäck der ganzen Familie oder die Ski-Ausrüstung verstauen? Dachboxen unterscheiden sich hauptsächlich in ihren Abmessungen und ihrem Fassungsvolumen.
     
  • Achten Sie darauf, für wie viel Gewicht die Dachbox zugelassen ist.
    Die Box sollte so stabil sein, dass sie für die von Ihnen gewünschte Zuladung ausgelegt ist, aber auch in beladenem Zustand das zulässige Gesamtgewicht nicht überschritten wird.
     
  • Wählen Sie ein geeignetes Befestigungssystem.
    Prüfen Sie, inwieweit Ihr PKW für die Anbringung der Dachbox geeignet ist und welche Voraussetzungen er hat, um die Box zu montieren. Wählen Sie eine Dachbox, die über das passende Befestigungssystem verfügt.
     
  • Legen Sie Wert auf eine einfache Handhabung.
    Flexible Möglichkeiten zur Öffnung der Dachbox erleichtern Ihnen das Be- und Entladen.
     
  • Für Dachboxen gelten bestimmte Sicherheitsauflagen.
    Vergewissern Sie sich, dass die Boxen nach geltenden Normen gefertigt wurden, beispielsweise anhand von Kennzeichnungen und Prüfsiegeln.
     
  • Wählen Sie nach Möglichkeit ein aerodynamisches Design.
    Windschnittige Modelle reduzieren den Luftwiederstand während der Fahrt und somit den Kraftstoffverbrauch und Windgeräusche.
     
  • Prüfen Sie, ob es passendes Zubehör zur Ihrem Dachbox-Modell gibt.
    Spezielle Montagesysteme sind oft nicht im Lieferumfang enthalten, Sie können diese aber zusätzlich kaufen. Zur Lagerung der Box bieten sich praktische Halterungen oder Hüllen an.
     

Dachbox-Typen

Dachboxen sind praktische Behälter, Koffer oder Taschen, die Sie einfach auf dem Autodach befestigen und so zusätzlichen Stauraum am PKW schaffen können. Dachboxen bestehen in der Regel aus einem Boden und einem Deckel. Den Deckel öffnen Sie je nach Ausführung auf  einer oder mehreren Seiten. 
 
Die Dachbox-Typen lassen sich danach klassifizieren, aus welchen Materialien ihre Haupt-Bestandteile beschaffen sind. Sie können aus  harten Kunststoffen oder Textilien bestehen. Es gibt aber auch Modelle, die die Materialien miteinander kombinieren. Die Wahl des Produkttyps hat Einfluss auf Gewicht, Strapazierfähigkeit, Handhabung und Diebstahlschutz. 
Auf den Punkt!
Hartboxen bestehen aus robusten Kunststoffmaterialien, sind besonders witterungsbeständig, stärker belastbar, haben jedoch ein höheres Eigengewicht.
 
Softboxen bestehen aus Textilien, die weniger strapazierfähig sind, sie haben aber ein niedriges Gewicht und sind einfacher in der Handhabung.
Hartbox Softbox
Robustheit + -
Witterungsbeständigkeit + -
Belastbarkeit + -
Eigengewicht - +
Lagerung - +
Sicherheit + -
Preis - +


Dachboxen finden Sie in klassischen und ausgefallenen Farben. Typisch ist ein Erscheinungsbild in schwarz oder grau, teils mit metallischem Effekt. Es gibt allerdings auch ausgefallenere Farbvarianten wie Flecktarn-Muster oder Länderflaggen. Spezielle Design-Aufkleber für Dachboxen ermöglichen eine individuelle Gestaltung.
 

Hartbox
Bei Hartboxen bestehen sowohl Boden als auch Deckel aus robustem Kunststoff. Boden und Deckel bilden zusammen eine Art harte Schale zur Aufbewahrung des Transportguts. Aus diesem Grund werden diese Dachboxen auch  als Dachcontainer bezeichnet. 
 
Hartboxen sind besonders stabil. Ob sperrige Sport-Ausrüstung, kleinere Habseligkeiten, Gepäck oder Kleidung – in den hartschaligen Gehäusen ist Ihr Transportgut vor Einflüssen von außen geschützt. Das Kunststoffgehäuse ist zudem witterungsbeständig: Die beförderten Gepäckstücke sind weitestgehend trocken und sonnengeschützt. Völlig wasserdicht sind die wenigsten Modelle. Gegenstände, die nicht nass werden dürfen, gehören also eher in den Kofferraum. 

Die jeweiligen Kunststoffarten, aus denen die Box gefertigt ist, sowie deren Eigenschaften finden Sie im Kapitel Materialien.

Dachgepäckboxen mit Hartschalen sind in der Regel mit einem Schloss oder Verriegelungssystem ausgestattet: Während der Fahrt bleibt die Box so fest verschlossen und ist zudem vor Diebstählen gut geschützt.
 
Aufgrund des massiven und widerstandsfähigen Materials sind die Dachcontainer schwerer. Das hohe Eigengewicht und das feste Material erfordern etwas mehr Aufwand beim Verstauen oder beim Befestigen: Hartboxen lassen sich meist nicht auseinanderbauen. Zur Aufbewahrung benötigen sie aufgrund ihres Volumens ausreichend Platz.
Shopping Tipp

Wer häufig mit großen und sperrigen Gepäckstücken reist, freut sich über die geringe Höhe der Belade-Kante, die beim Ein- und Ausladen zu überwinden ist. Hat der Bodendeckel eine relativ niedrige Höhe, fällt das Befüllen und Entleeren leichter.

Hartboxen sind die am häufigsten genutzten Produkte. Es gibt sie mit unterschiedlichem Volumen, in diversen Abmessungen und Belastungsgrenzen. Die Dachcontainer finden Sie im Preissegment von rund 70-1.500 €
 

Softbox
Softboxen bestehen hauptsächlich aus Textilien. Der Boden kann zusätzlich durch Metall oder Kunststoff verstärkt sein, damit die Bodenfläche gleichmäßig ist und die Ladung die Box nicht nach unten ausbeult. Die Softboxen finden Sie auch unter dem Begriff Dachkoffer, weil ihr Obermaterial dem von Koffern aus Textilien ähnelt.
 
Die Softbags sind zumeist aus wasserabweisenden Stoffen gefertigt, ein Regenschauer kann dem Gepäck also nicht sofort etwas anhaben. Die Textilien sind leicht dehnbar und flexibel. Dadurch bietet die Softbox idealen Stauraum für Gegenstände, die teilweise etwas größer sind als die Gesamthöhe. Bei Softboxen ist die Höhe des Bodendeckels im Vergleich zur Hartbox oft niedriger. Dies vereinfacht Ihnen das Verstauen von unhandlichen Gepäckstücken.
 
Einige Modelle verfügen zudem über ein komplexes Reißverschluss-System. Mit diesem lässt sich der Stauraum der Box flexibel erweitern oder verkleinern. Die Box selbst verriegeln Sie ebenfalls mit Reißverschlüssen, oft ist sie zusätzlich abschließbar. Im Vergleich zur Hartbox ist der Schutz vor Diebstählen durch dieses Schließsystem und die vergleichsweise dünnen Materialien deutlich geringer. 
 
Softboxen besitzen dank der leichten Werkstoffe ein geringes Eigengewicht, was die Handhabung erleichtert. Das ist beim Befestigen ebenso wie bei der Lagerung von Vorteil. Das flexible Gewebe der leeren Box lässt sich zudem leicht falten. Deshalb sind die Modelle auch als Faltboxen bekannt. Sie klappen sie je nach Situation auf- oder zusammen. Einige Falt-Modelle können Sie zudem in einer passenden Transporttasche verstauen. Das geringe Leergewicht wirkt sich beim Transport schwerer Gegenstände positiv aus, wenn Sie die zulässige Gesamtmasse von PKW und Gepäck nicht überschreiten dürfen. 
Achtung!
Befördern Sie Softbags nicht ohne Gepäck auf dem Autodach.

Wegen ihres geringen Eigengewichts und der leichten Materialien bieten die faltbaren Boxen eine große Angriffsfläche für Wind. Deshalb können sie bei hohem Tempo im Wind flattern, sich im schlechtesten Fall lösen und Schäden verursachen.
Die Abmessungen und das Volumen unterscheiden sich bei den einzelnen Modellen. Softbags sind preisgünstiger als Hartbags. Sie kosten zwischen 90-400 €.
 

Volumen

Ob klein und kompakt oder in der Jumbo-Version: Die Boxen besitzen unterschiedlich viel Fassungsvermögen. Dieses Volumen ergibt sich aus Länge, Breite und Höhe der Dachbox. Die einzelnen Abmessungen bestimmen zudem Form und Eignung der Dachbox für eine bestimmte Fracht: Es gibt kastenähnliche, sehr kompakte Modelle, die sich etwa für das Verstauen von Koffer oder Reisetasche eignen, aber auch längliche Varianten, die besonders für den Ski-Transport ausgelegt sind. 
Shopping Tipp
Stellen Sie sich bei der Wahl des passenden Volumens die Fragen:
 
  • Was und wie viel möchten Sie transportieren?
  • Möchten Sie neben der Dachbox weitere Gegenstände, etwa ein Fahrrad, auf dem Autodach befördern?
  • Welche Maße sind mit Ihrem Fahrzeug kompatibel? 

Hersteller weisen das Volumen der Dachbox in Liter (l) aus. Die Größe der Box und das jeweilige Fassungsvermögen lassen sich wie folgt veranschaulichen:
 

Größe der Box Fassungsvermögen
klein  220 bis 350 l
mittel 350 bis 450 l
groß 450 bis 680 l
extragroß 680 bis 800 l


Behalten Sie für den Transport von Skiern und Snowboards in der Dachbox eine wesentliche Zusatzangabe der Hersteller im Blick: Die Anzahl der Ski und Snowboards, die Sie in der Dachbox befördern können, benennen die Anbieter in absoluten Zahlen. Nicht immer kann eine Skibox mit ähnlichem Volumen auch eine ähnliche Anzahl von Sportgeräten befördern. Die Menge der mitführbaren Geräte kann zwischen 3-8 liegen. Bei Skiern gilt der Wert pro Paar Ski, für Snowboards pro Board.

Beispiel
Typische Herstellerangaben zum Behältervolumen und zur Anzahl der Sportgeräte für eine Dachbox sehen wie folgt aus: 
 
  • Produkt A
  • Behältervolumen 420 l
  • Maximale Anzahl Ski: 6
  • Maximale Anzahl Snowboards: 

Die Abmessungen für Länge, Breite und Höhe geben die Anbieter in der Regel in cm oder m an. Die meisten Dachboxen haben eine Höhe zwischen 33-47 cm. Je höher die Box, desto mehr Angriffsfläche hat der Fahrtwind. Entsprechend mehr Sprit verbrauchen Sie bei einer Fahrt mit der Dachbox.

Tipp

Mit einer Dachbox ändert sich die Höhe Ihres Fahrzeugs. Kennzeichnen Sie beispielsweise mit einem Hinweis oder einem Warnetikett in Lenkradnähe, wenn Sie eine Box auf dem Dach mit sich führen. Dadurch erinnern Sie sich bei Einfahrten in Parkhäuser oder Tiefgaragen einfacher daran, dass Ihr Fahrzeug gut 0,5 m höher ist als gewöhnlich.

Dachboxen sind zwischen 60 cm und 100 cm breit. Typisch ist eine Breite um die 80 cm. Überlegen Sie bei der Wahl der idealen Breite, ob Sie lediglich die Box auf dem Dachgepäckträger oder beispielsweise noch ein Fahrrad daneben befestigen wollen. Der Abstand zwischen linkem und rechtem Fahrrad-Pedal ist ausschlaggebend dafür, ob Box und Fahrradträger nebeneinander passen.
 

Dachboxen sind in unterschiedlichen Längen erhältlich. Die Länge bestimmt maßgeblich die Form der Dachbox:
 

Form der Box Länge in cm
kompakt 120 bis 140 cm
mittel 140 bis 170 cm
lang 170 bis 190 cm
extralang 190 bis 240 cm


In extra langen Boxen finden vor allem Skier ausreichend Platz. Einige Hersteller weisen neben der Gesamtlänge der Box auch die maximale Skilänge aus, die nicht der kompletten Länge der Box entspricht. In einer Box mit 190 cm Länge können die Ski zum Beispiel nur 180 cm lang sein.
 

Richten Sie sich bei der Länge auch nach den Abmessungen des Autodaches: Die Box sollte nicht nach vorn über die Windschutzscheibe überstehen, damit der Wind besser abgleitet. Die Heckklappe des Kofferraums muss sich bei montierter Dachbox öffnen lassen.

Für die Abmessungen von Ladung und Fahrzeug gelten gesetzliche Vorschriften. Lesen Sie dazu mehr im FAQ-Bereich: Was muss ich bei den Abmessungen der Dachbox beachten?
 
Für das jeweilige Fahrzeug sind unterschiedliche Maße geeignet und zugelassen. Auf welche Angaben Ihres Fahrzeugs Sie achten müssen, haben wir im FAQ-Bereich zusammengefasst: Welche Dachbox eignet sich für mein Auto?


Gewicht

Dachboxen schaffen zusätzlichen Stauraum. Auf dem Autodach, dem Trägersystem und der Box selbst lastet dadurch gleichzeitig zusätzliches Gewicht. Durchschnittlich liegt es bei etwa 60 kg. 
Beim Gewicht einer Dachbox spielen 3 Kriterien eine wesentliche Rolle, auf die Sie beim Kauf Wert legen sollten:
 
  • Leergewicht
    Das Leergewicht oder Eigengewicht wird von den Herstellern in kg ausgewiesen. Es gibt an, wie viel die Dachbox ohne Inhalt wiegt. 
     
  • Zuladung
    Bei der maximalen Zuladung geben Hersteller an, wie viel kg in die Box geladen werden dürfen. Das Leergewicht der Dachbox ist in dieser Berechnung nicht enthalten.
     
  • Gesamtgewicht
    Das zulässige Gesamtgewicht wird in kg angegeben und setzt sich aus dem Leergewicht der Box, aus dem Gewicht Ihrer Ladung und dem Gewicht des Trägersystems zusammen.
     

Hersteller weisen Gewichtsangaben in Kilogramm (kg) aus. Das Leergewicht und die maximale Zuladung unterscheiden sich bei den Box-Typen wie folgt:
 

Dachbox-Typ Leergewicht Maximale Zuladung
Hartbox 10 bis 30 kg 50 bis 90 kg
Softbox 4 bis 10 kg 50 bis 60 kg

Achtung!
Überschreiten Sie keinesfalls das zulässige Gesamtgewicht der Dachbox!
 
Dach, Lastenträger und Box halten das vom jeweiligen Hersteller ausgewiesene Maximalgewicht aus. Zusätzliches Gewicht ist ein Risiko für die Verkehrssicherheit: Es kann das Fahrverhalten gefährlich beeinträchtigen. Beim Überschreiten der Belastungsgrenzen gibt es zudem keine Garantie, dass die Ladung sicher in der Box verbleibt.

Ausführliche Hinweise dazu, wie Sie das zulässige Gesamtgewicht der Dachbox und die zulässige Gesamtmasse von Fahrzeug und Ladung ermitteln, finden Sie in unserem FAQ-Bereich: Wie viel Gewicht darf ich in einer Dachbox transportieren?


Befestigung

Mit einer Dachbox dürfen Sie mit einer Geschwindigkeit von bis zu 130 km/h fahren, daher sollte die Sicherheit für den Straßenverkehr und der Ladung eine große Priorität haben. Ein zuverlässiges Befestigungssystem gewährleistet dies maßgeblich.
 
Passende Systeme zur Befestigung der Box am Dachträger sind zumeist im Lieferumfang enthalten. Teilweise sind Trägersysteme dabei, deren Kompatibilität zum Fahrzeug jeweils zu prüfen ist. Wichtig ist, dass Ihr Fahrzeug für das Anbringen einer Dachbox und des Trägers ausgelegt ist und entsprechend belastet werden kann. Informationen zur Eignung sowie zur maximalen Dachlast liefert der Fahrzeughersteller in der Bedienungsanleitung.
Auf den Punkt!
Das Trägersystem dient als solide Halterung für die Dachbox. Es wird am Autodach befestigt. Welche Lastenträger geeignet sind, ist maßgeblich vom Fahrzeugtyp abhängig. Die Träger können zudem unterschiedliche aerodynamische Eigenschaften haben.
 
Mit einem passenden Verbindungssystem befestigen Sie die Dachbox zuverlässig am Trägersystem. Die Verbindungselemente unterscheiden sich in der Kompatibilität zum Träger und im Montage-Aufwand.

Ladungssicherungssysteme geben der Fracht im Inneren der Box den notwendigen Halt.

Tipps zur Platzierung der Gepäckbox geben wir Ihnen im FAQ-Bereich: Wie positioniere ich die Dachbox richtig auf dem Autodach?


Plattform und Trägersystem
Die Plattform für die Box, also der Dachträger oder das Trägersystem, besteht aus einer Basis-Halterung, die Fahrzeug und Träger verbindet, und aus den einzelnen Trägerrohren. Es wird zwischen Komplettsystemen und Einzelkomponenten unterschieden. Im Idealfall lassen sich die Systeme ohne zusätzliches Werkzeug an Ihrem PKW montieren. 
Die Basis-Halterung des Dachträgers hängt von den Voraussetzungen des Fahrzeugs ab:
 
  • Reling auf dem Autodach
  • Dachrinnen oder Verbindungspunkte auf dem Autodach
  • Halterungen am Rahmen des Fahrzeugs
     
Überprüfen Sie bei mitgelieferten Trägern, ob Sie diese am Dach befestigen können. Oftmals werden Relingträger mitgeliefert, die sich dann an Fahrzeugen ohne Reling nicht befestigen lassen.
Shopping Tipp

Für fast jedes Fahrzeug gibt es Dachträger und das dazu passende Befestigungssystem. Schauen Sie sich in der Kategorie Relingträger um und informieren Sie sich, welche Varianten zur Verfügung stehen.

Die Trägerrohre, englisch „bar“, liegen quer auf dem Dach auf,   auf ihnen wird die Dachbox oder eine andere Halterung für Dachgepäck fixiert. Sie bestehen in der Regel aus Stahl oder Aluminium, seltener aus Kunststoff. Es gibt sie in unterschiedlichen Varianten und Formen. Die Wahl der Träger hat auch Einfluss auf die Aerodynamik oder die Möglichkeiten der Beladung. 
 
Die Verbindungssysteme der Dachbox sind nicht mit jedem Trägersystem kompatibel. Aus diesem Grund geben Hersteller zusätzlich zur Bauform der Dachboxen oftmals an, für welche Plattform sie sich eignen oder mit welcher Verbindung für den Träger sie ausgestattet sind.

Lesen Sie mehr zu den einzelnen Verbindungssystemen von Dachbox und Trägerrohren.

Die gängigsten Träger-Modelle sind:
 
  • 4-Kant-Träger
    Die Träger sind quaderförmig und besonders häufig anzutreffen. Sie sind stabil, die Form trägt jedoch dazu bei, dass der Luftwiderstand etwas höher ist.
     
  • WingBar
    Die Trägerrohre sind aerodynamisch geformt. Die gewölbte Form stammt aus der Flugzeugtechnik: In Fahrtrichtung sind die Querbalken etwas schmaler und nach hinten hin breiter. Das verringert die Angriffsfläche für Wind und somit auch Windgeräusche.
     
  • SlideBar
    Bei diesen quaderförmigen Stangen lässt sich der Querbalken (Traverse) beidseitig herausziehen. So kann die Ladung auch nach rechts oder links noch etwas überstehen und erleichtert Beladung und Transport schwerer sowie sperriger Lasten.
     
  • Aero-Schienen
    Aero-Schienen haben eine ovale Form, wodurch Luftwiderstand und Windgeräusche reduziert sind. Je nach verwendetem Material für das Trägerrohr kann es eine Alu-Schienen- oder Stahl-Schienen-Plattform sein.
     
  • T-Nut-Träger
    Bei diesen Trägern ist in den Querbalken eine längliche Vertiefung, eine sogenannte Nut, in Form eines umgedrehten T, eingelassen. Sie können sie nur mit passenden Adaptern verwenden, die ebenfalls die Form eines umgedrehten T haben, für U-Bügel-Befestigungen sind sie zu breit. Die äußere Form der T-Nut-Träger kann sowohl vierkantig als auch aerodynamisch sein.
Bedenken Sie

Dach-Gepäckträger dürfen nur eine bestimmte Höchstlast tragen: etwa 50, 75 oder 90 kg. Berücksichtigen Sie dies bei der Wahl der Belastungsgrenze Ihrer Dachbox. Beachten Sie zudem bei der Berechnung der zulässigen Belastungen von Dachbox und Fahrzeug, dass die Träger ca. 4-5 kg Eigengewicht haben.


Verbindungssystem 
Eine Dachbox am Träger zu befestigen, ist in fast allen Fällen eine simple Angelegenheit. Wichtig ist, dass das Trägersystem mit Ihrer Box kompatibel ist, damit die Verbindung zwischen beiden zuverlässig und sicher ist.

Erfahren Sie mehr darüber, welche Trägersysteme sich für Ihr Fahrzeug und die Dachbox eignen.

Die meisten Dachboxen verfügen über sogenannte Schnellbefestigungssysteme. Die Box wird auf den Dachträger aufgelegt, passend positioniert und das Befestigungssystem greift unterhalb der Box von außen auf die Trägerstangen zu oder durch diese hindurch. Sie fixieren es im Inneren der Box mit Dreh-, Schraub-, Regler- oder Steck-Mechanismen.
 
Einige Hersteller liefern Feststellschrauben für die Boxen mit, die Sie zusätzlich am Träger befestigen. Sie bieten Sicherheit bei Querbeschleunigung, verhindern also, dass die Box seitlich von den Trägern abrutscht. Diese Vorrichtungen verbleiben am Träger, Sie müssen sie beim nächsten Gebrauch nicht erneut einstellen.
 
Auf den Verbindungspunkten zwischen Träger und Box wirkt die stärkste Kraft. Wenn diese Krafteinleitungspunkte zusätzlich, beispielsweise mit dickerem Material, verstärkt sind, ist die Konstruktion stabiler und sicherer.
Die gängigsten Varianten der Verbindungssysteme sind:
 

U-Bügel-Befestigung
Die U-Bügel-Befestigung ist eines der am häufigsten verwendeten Systeme zur Befestigung der Dachbox am Grundträger. Im Boden der Dachbox sind Löcher vorgestanzt oder Sie bohren diese bei der Erstmontage. Durch die Löcher stecken Sie von außen einen kleinen Metallbügel in Form eines U. Anschließend fixieren Sie den Bügel im Inneren der Box mit passenden Halteklammern und Metallstiften. 
 

Bügel-Schnellspannsystem
Das Schnellspannsystem funktioniert mithilfe eines  Hebels und eines darunterliegenden Metallbügels. Betätigen Sie den Hebel, spannt sich der Bügel an das Trägerrohr und zieht sich am Grundträger fest. Das System ist komfortabler als die U-Bügel-Befestigung, da Sie je Träger nur einen Hebel betätigen müssen, um Box und Dachträger zu verbinden.
 

Krallenbefestigung

Die Krallenbefestigung ist eine Kombination aus 1 Stellrad und 2 zangenartigen Greifarmen. Zur Befestigung stecken Sie die beiden Krallen von innen durch den Boden der Dachbox. Anschließend stellen Sie am Rädchen ein, wie stark die Greifarme den Grundträger umfassen sollen. Je nach Hersteller gibt es bestimmte Einrastmechanismen oder Zugsysteme, die sicherstellen, dass die Kralle im richtigen Drehmoment festsitzt und sich nicht lockert. Dabei genügt quasi ein Handgriff in das Innere der Box, um sie am Träger zu befestigen. 
 


T-Nut-Adapter
T-Nut-Adapter nutzen eine neuere Technologie zur Befestigung von Box und Grundträger. Sie sind lediglich in Verbindung mit passenden Dachträgern nutzbar, die eine längliche Vertiefung – eine Nut – in Form eines T aufweisen. Die Adapter gleichen Schrauben, wobei der Schraubkopf meist aus einer schmalen viereckigen Metallscheibe besteht. Die T-Nut-Adapter schieben Sie seitlich auf den T-Nut-Träger. Anschließend stellen Sie die Box auf die nach oben ragenden Schraubenenden und ziehen die Kombination mit einer Mutter fest.
Hersteller liefern die Adapter in Kombination mit passenden Bau-Sets. Manche Anbieter haben passende T-Nut-Adapter bereits in die Dachbox integriert, sodass Sie die Box nur noch auf den Träger schieben und anschließend innen mit einer Mutter fixieren.

Shopping Tipp

Sie besitzen ein Trägersystem, haben sich jedoch für eine Dachbox entschieden, deren Verbindungssystem nicht mit der vorhandenen Plattform kompatibel ist?

Für viele Modelle gibt es Umrüstungssets, mit denen Sie Ihre Dachbox für die jeweiligen Träger umbauen.


Ladungssicherung
Achten Sie beim Kauf einer Dachbox auf Möglichkeiten, die Ladung darin zuverlässig zu sichern. Passende Ösen oder Haken sind meist an den Seiten oder am Boden der Dachbox vorhanden, durch die Sie mitgelieferte oder zusätzliche Spanngurte ziehen können. Mehr Vorrichtungen für die Befestigung sind in aller Regel besser. Eine robuste, aber flexible Bauweise der Ösen stellt sicher, dass diese auch in Gefahrensituationen für auftretende Belastungen ausgelegt sind. So verrutscht die Ladung nicht während der Fahrt. Dies gilt besonders, wenn die Box nicht voll beladen ist. 
 
Für den Transport von Skiern oder Snowboards können bereits praktische Halterungssysteme in der Box vormontiert sein oder zusätzlich erworben werden. Anti-Rutschmatten oder Trennwände sorgen für eine gut befestigte Ladung. Gepäcknetze halten kleinere Gepäckstücke an Ort und Stelle. Ineinandergreifende Bauteile verringern die Eigenbewegung dieser Teile im Inneren der Box.
 
Die Bauhöhe der Befestigungssysteme im Inneren kann Einfluss darauf haben, wie leicht sich die Box beladen lässt: Besonders flach montierte Befestigungssysteme sorgen dafür, dass Sie die Höhe der Box voll ausnutzen und beim Beladen gut erreichen können.
Tipp

Tipps, wie Sie die Fracht in Ihrer Dachbox sicher verstauen, haben wir in unserem FAQ-Bereich unter der Frage Wie belade ich die Dachbox am besten? zusammengestellt. 


Öffnung

Dachboxen öffnen Sie zu einer oder mehreren Seiten. Wie die Öffnung gestaltet ist, weisen Hersteller in der Regel mit aus. Die Mechanismen, die den Deckel oben halten, sind Feder- und Dämpfsysteme. Bei diesen handelt es sich um Verschleißteile. Nachbestellen und Auswechseln ist meist kein Problem. Dachboxen lassen sich in der Regel auf folgende 3 Arten öffnen: 
 
  • Einseitig
    Einseitig zu öffnende Dachboxen klappen Sie nur zu einer Seite auf. Sie öffnen die Box auf der Längsseite entweder rechts oder links. Um alle Seiten und das Innere der Box für deren Befestigung am Träger sowie zum Beladen gut zu erreichen, benötigen Sie oftmals eine Trittleiter.
     
  • Beidseitig
    Dachboxen mit beidseitiger Öffnung sind mit einem sogenannten Duo-Lift-System ausgestattet. Ein flexibler Stift in der Mitte ermöglicht Ihnen, die Box sowohl zur rechten als auch zur linken Seite zu öffnen. Diese Art der Öffnung hat den Vorteil, dass Sie an die Box auf 2 Seiten herankommen. Dadurch befestigen Sie die Box leichter am Träger und beladen sie bequem.
     
  • Hinten
    Einige Dachboxen lassen sich nach hinten, also in Richtung des Fahrzeughecks öffnen. Vorteilhaft ist, dass Sie ohne viel Aufwand auf gleich 3 Seiten sehr leicht an die Dachbox und ihr Inneres herankommen und sie daher komfortabel fixieren und befüllen können. 
     

Schließsysteme

Passende Schließ- und Verriegelungssysteme schützen Ihre Fracht vor dem Hinausfallen während der Fahrt oder vor Diebstahl. 
Shopping Tipp

Die Dachbox sollten Sie idealerweise abschließen. Bei Softboxen ist dies seltener möglich, Hartboxen verfügen jedoch meist über entsprechende Schlösser.

Die gängigsten Schließsysteme sind: 
 
  • Reißverschlüsse
    Mit Reißverschlüssen lassen sich vor allem Softbags verschließen. Die Reißverschlüsse dienen weniger der Diebstahlsicherung, sondern vorrangig zur Sicherung der Ladung, damit bei der Fahrt nichts hinausfallen kann. Da sie hauptsächlich bei den Softboxen Anwendung finden, sind es auch die günstigsten Schließsysteme. 
     
  • Zylinderschloss
    Bei einem Zylinderschloss wird die Dachbox an einer Stelle abgeschlossen. Der Schlüssel steckt in einem Schließzylinder, durch 1-2 Drehungen lösen Sie den Schließmechanismus aus. Eine Basis-Sicherung ist damit gegeben, die Box verfügt aber nicht an mehreren Stellen gleichzeitig über Schließvorrichtungen.
     
  • Mehrpunkt-Schloss
    Mehrpunkt-Verriegelungen verschließen die Box, wie es der Name bereits verrät, an mehreren Punkten. Gängig sind entweder 2- oder 3-fach-Verriegelungen. Mit diesen wird die Dachbox an 2 beziehungsweise 3 Stellen geschlossen. Dies erhöht im Vergleich zu einem einfachen Zylinderschloss die Sicherheit und schützt auch vor Diebstählen.
     
  • Zentralverriegelung
    Bei Zentralverriegelungen schließen Sie mit einem Schlüssel gleichzeitig alle Öffnungsmöglichkeiten der Dachbox. Die Systeme gelten als besonders sicher. 
     
  • Sicherheitsschloss 
    Wenn Sie die Dachbox mit einem Schlüssel verriegeln, kann ein Sicherheitsschloss zusätzlichen Schutz bieten: Diese Schlösser sind so konstruiert, dass sich der Schlüssel nur dann entfernen lässt, wenn die Box korrekt verschlossen ist.
Tipp
Verriegeln Sie nicht nur die Dachbox – sichern Sie auch die Grundträger!
 
Ist die Dachbox abgeschlossen, brechen Unbefugte sie nicht so leicht auf. Doch sind die Grundträger, an denen die Dachbox befestigt ist, nicht auch verriegelt, könnten sie willkürlich abmontiert werden. Viele Trägersysteme gibt es deshalb auch als abschließbare Varianten, von denen Sie Gebrauch machen sollten, wenn Sie Ihre Dachbox – beispielsweise auf einem Rasthof oder Parkplatz – nicht ständig bewachen. Idealerweise nutzen Sie denselben Schlüssel für Box und Befestigung.


Sicherheit

Mit Dachboxen sind Sie auf Straßen und Autobahnen unterwegs, teilweise auch mit hohem Tempo. Eine Dachbox sollte weder bei der Fahrt noch bei Unfällen ein Sicherheitsrisiko für Sie und andere Verkehrsteilnehmer darstellen. Beispielsweise bleiben die Befestigungssysteme auch bei einem Crash stabiler. Die Ladung muss zuverlässig gesichert sein – Sicherheitsgurte, die reißen, oder Ösen, die leicht brechen, stellen eine Gefahr dar. Auch Minusgrade dürfen den Komponenten der Dachbox nichts anhaben. 
 
Bescheinigungen von Prüf-Institutionen helfen Ihnen, eine sicherheitstaugliche Dachbox zu identifizieren. Sie geben Auskunft darüber, dass Jet- oder Softbags nach anerkannten Regeln und Vorschriften verarbeitet und produziert sind.
Übliche Gutachten und Zertifizierungen für Dachboxen sind:
 
  • ABE – Allgemeine Betriebserlaubnis 
    Einige Hersteller liefern für Dachboxen eine Allgemeine Betriebserlaubnis mit. In Anlehnung an § 22 der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) handelt es sich um eine Betriebserlaubnis für Fahrzeugteile. Sie bescheinigt, für welchen Fahrzeugtyp die Dachbox ausgelegt ist und auf welche Weise sie angebaut sein muss, damit Sie sie im Straßenverkehr sicher mitführen dürfen.
     
  • GS – Geprüfte Sicherheit
    Ein GS-Zeichen steht für „geprüfte Sicherheit“ und wird von unabhängigen Prüf-Unternehmen sowie von technischen Überwachungsvereinen (TÜV) vergeben, wenn die Dachbox allen gesetzlich vorgeschriebenen und relevanten Sicherheitsanforderungen entspricht. 
     
  • TÜV-Zertifizierung / TÜV-Gutachten
    Der TÜV (Technischer Überwachungsverein) führt unter anderem gesetzliche Kontrollen, Untersuchungen zu Crash-Tests, EU-Konformität, Gebrauchstauglichkeit und mechanischer Sicherheit durch. Er veranlasst Risiko-Analysen und vergibt entsprechende Zertifizierungen. Ob ein TÜV-Zertifikat allumfassend vergeben wurde oder sich auf einen konkreten Sachverhalt bezieht, ist nur teilweise mit angegeben. Bei Dachboxen ist mit dem TÜV-Gutachten in der Regel eine Betriebserlaubnis gemeint.
     
  • City-Crash-Norm
    Dachboxen, die der City-Crash-Norm entsprechen, haben einen speziellen Test hinter sich: Mit der Box wurde ein Unfall bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h simuliert. Der Test zielt auf die inneren und äußeren Befestigungssysteme ab, das heißt, die Box darf sich beim Zusammenstoß nicht vom Grundträger lösen oder Ladung verlieren.
Tipp

Viele Hersteller liefern entweder eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder ein TÜV-Gutachten mit aus. Da eine Dachbox als Ladung betrachtet wird, ist es nicht vorgeschrieben, dass Sie diese Papiere stets mit sich führen müssen. Hersteller sichern sich jedoch mit den Dokumenten aus Gründen der Haftung ab. Bei Polizeikontrollen kann es hilfreich sein, den Beamten mittels dieser Papiere nachzuweisen, dass Sie sich beim Anbau an die Vorgaben des Herstellers gehalten haben.


Materialien

Je nach Produkttyp bestehen Dachboxen hauptsächlich aus Kunststoff oder Textilien. Vereinzelt sind Metallteile verbaut.
Hartboxen sind aus unterschiedlichen Kunststoffen gefertigt, einige sind zusätzlich mit unterschiedlichen Materialien beschichtet. Die gängigsten Werkstoffe sind:
 
  • Polypropylen (PP)
    Polypropylen ist einer der am häufigsten verwendeten Standardkunststoffe und oftmals in Verpackungen zu finden. Das Material ist robust und hat eine geringe Dichte. Dadurch haben Dachboxen aus diesem Material ein geringeres Eigengewicht. PP ist weniger schlagfest, allerdings ermüdet das Material kaum und wird daher auch für Scharniere eingesetzt. Im einfachen Zustand ist es gegenüber niedrigen Temperaturen etwas empfindlicher. Ist es mit Glasfasern und ähnlichen Stoffen angereichert, wird das Material deutlich steifer und hat eine hohe Festigkeit und stärkere Kälte-Resistenz.
     
  • Polysterol (PS)
    Dieser Kunststoff ist hart und stoßfest. Er wird fast immer zusätzlich UV-stabilisiert und kann dann auch hoher Sonneneinstrahlung standhalten. 
     
  • Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat (ABS)
    Das Material ist schlagfest sowie witterungs- und alterungsbeständig. Es dient als Grundstoff und als Beschichtung. ABS ist ein nachhaltiges, umweltfreundlicheres Material, es lässt sich einschmelzen und wiederverwenden.
     
  • Acrylester-Styrol-Acrylnitril (ASA)
    Dieser Kunststoff ist noch robuster als ABS. Er findet beispielsweise als Außenhaut von Autos Anwendung. Zusätzlich zur hohen Witterungsbeständigkeit bewirkt das Material einen hohen UV-Schutz. Es wird auch als Acrylbeschichtung verarbeitet.

Faltbare Softboxen bestehen aus Textilien. Es handelt sich in der Regel um flexible Kunststoffgewebe. Bei diesen kommt es vor allem auf die Eigenschaften und Verarbeitung der Materialien an: 
 
  • Die verwendeten Stoffe sollten als wasserabweisend oder wasserfest gekennzeichnet sein 
  • Die Nähte sollten verschweißt sein
  • Achten Sie auf abgedichtete Reißverschlüsse 
Tipp

Hersteller geben bei Softbags an, dass die Stoffe stark wasserabweisend oder wasserfest sind. Bei einem Wolkenbruch oder starkem Schneefall ist die Ladung jedoch sicher nass. Hilfreich sind wasserdichte Packsäcke oder auch fest abgedichtete Plastiktüten, in die Sie die Ladung packen, bevor Sie diese in der Dachbox verstauen.


Aerodynamik

Eine Fahrt mit Dachbox erhöht den Spritverbrauch. Das gilt unabhängig vom Dachbox-Typ sowohl für eine leere als auch eine beladene Dachbox. Besitzt die Box ein aerodynamisches Design, wirkt sich dies positiv auf den Verbrauch aus: Je weniger Angriffsfläche die Bauteile am Fahrzeug dem Fahrtwind bieten, desto weniger Kraftstoff benötigen Sie.
Bedenken Sie
Haben Sie eine Dachbox montiert, müssen Sie nach Aussagen des Allgemeinen Deutschen Automobil Club (ADAC) je nach Modell, Beladung und Geschwindigkeit mit einem Zusatzverbrauch von 10-50 % rechnen. 
 
Ein Fahrzeug fährt, indem es mithilfe von Kraftstoff Energie erzeugt und so Luftwiderstand überwindet. Bei größerer Gesamtmasse, höheren Geschwindigkeiten sowie bei mehr Angriffsfläche für Wind benötigt das Fahrzeug mehr Energie, um sich gegen den Luftstrom fortzubewegen.
Viele Dachboxen besitzen ein stromlinienförmiges Design, das einem Düsenjet ähnelt. Daher stammt auch der gängige Zweitname der Gepäckboxen „Jetbag“. Diese Bauweise ermöglicht, dass der Wind leicht an der Box abgleitet. Folgende Aspekte beeinflussen die Aerodynamik der Dachbox positiv:
 
  • Eine möglichst geringe Höhe und Breite
  • Abgerundete Ecken und Kanten
  • Jet-Form beziehungsweise Stromlinien-Form
  • Glatte Oberfläche
  • Korrekte, mittige Montage
  • Aerodynamische Grundträger
     
Ein besonders sportliches und stromlinienförmiges Design kann sich allerdings auch unvorteilhaft auswirken: Es verringert die nutzbare Höhe im vorderen Bereich der Dachbox und erschwert unter Umständen das Beladen.
 
Verfügen sowohl Träger als auch die Box selbst über das windschnittige Design, entwickeln sich weniger Windgeräusche während der Fahrt. Bei Modellen, an denen der Wind nicht so gut abgleitet, kann der Lärmpegel sehr hoch sein. Bei zusätzlich fehlerhafter Positionierung kann ein lautes, unangenehmes Pfeifen die Folge sein.
 
Aus Sicherheitsgründen dürfen Dachboxen und Gepäckträger keine Spitzen haben, im Gegenteil: Sie müssen für Hindernisse abweisend wirken, ihnen also keine zusätzliche Angriffsfläche bieten. Das windschnittige Design trägt durch abgerundete Ecken und Abdeckungen von scharfkantigen Bestandteilen so zur Sicherheit bei.

Wichtige Informationen zur Montage und zum Reduzieren von Pfeifgeräuschen haben wir in unserem FAQ-Bereich für Sie zusammengestellt.


Zubehör

Für Dachboxen gibt es praktisches Zubehör. Das können notwendige Montagematerialien sein oder hilfreiche Produkte, die Ihnen den Umgang mit der Box erleichtern oder für deren Aufbewahrung nützlich sind. Zum Zubehör zählen:
 
Shopping Tipp

Sie sind auf der Suche nach einem bestimmten Ersatzteil oder Umbausets eines bestimmten Herstellers? In der Kategorie Zubehör für Gepäckträger und Dachboxen können Sie eine bestimmte Marke auswählen und so passende Komponenten finden.


Dachträger
Das wichtigste Zubehör für eine Dachbox ist der Grundträger, auf dem sie verankert wird. Der Träger dient als Basis-Halterung für die Box auf dem Autodach. Typische Dachträger bestehen aus Halterungsfüßen, die mit dem Fahrzeugdach, etwa einer Reling, verbunden werden sowie mindestens 2 Trägerrohren, die Sie quer zur Fahrtrichtung auf dem Fahrzeugdach montieren. Auf die Querträger setzen Sie die Dachbox auf und fixieren sie sicher.
 
Informieren Sie sich in der Betriebsanleitung Ihres Autos, welche Voraussetzungen es zur Montage des Trägers mitbringt. Für fast jedes Fahrzeug findet sich ein passender Dachträger. 

Schauen Sie sich in der Kategorie Relingträger nach einem passenden Grundträgersystem um. 


Ski-Halter
Für den sicheren Halt von Skiern in der Dachbox können Sie praktische Ski-Halter oder Transport-Adapter erwerben. Ähnliche Halterungen bieten einige Hersteller auch für Snowboards an. Die Spezial-Halterungen ermöglichen eine geordnete sowie sichere Aufbewahrung Ihrer Skier. Die Halterungen dienen als Trennwände in der Box: Die darin verstauten Sportgeräte rutschen dadurch nicht so leicht hin und her. Zusätzlich sichern Sie die Skier in den Halterungen mit den zugehörigen Spannbändern. Die Ski-Halter sorgen dafür, dass die Geräte auch im Fall einer starken Vollbremsung sicher an ihrem Platz verbleiben und das Gehäuse der Box nicht durchbrechen.
Bedenken Sie
Verstauen Sie Skier sowie Snowboards immer so, dass deren vordere Spitze zum Fahrzeug-Heck zeigt.
 
Bei einem Unfall oder einem starken Bremsmanöver können sich die Sportgeräte aus der Halterung lösen. Die dabei wirkenden Kräfte schleudern Gegenstände in der Dachbox hauptsächlich in Fahrtrichtung. Die „stumpfe“ Seite von Ski oder Snowboard durchdringt in diesem Fall nicht so leicht die Außenhülle der Dachbox. 
Transportieren Sie keine Sportgeräte in den Halterungen, müssen Sie diese nicht zwangsläufig entfernen. Die Trennwände bilden Fächer, in denen Sie kleinere Gegenstände sicher in der Gepäckbox unterbringen.
 
Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Halterung mit dem jeweiligen Dachboxtyp kompatibel ist, beispielsweise nach Länge sowie Höhe und bereits vorhandenen Vorrichtungen zur Befestigung im Inneren der Box.
 

Halterungen
Dachboxen lassen sich in Hänge- oder Wandhalterungen praktisch verstauen. Wenn Sie die Dachbox nicht benötigen, nimmt vor allem die Variante aus Hartschale viel Platz, beispielsweise in der Garage, in Anspruch. Lagern Sie die Box am Boden, ist sie schneller Stößen oder Beschädigungen von außen ausgesetzt, daher können leichter Kratzer und Beulen entstehen. 
 
Hängehalterungen montieren Sie an der Decke. Entweder schieben Sie die Dachbox mit Muskelkraft in die Halterung oder Sie nutzen Hänge-Aufbewahrungen, die zusätzlich über einen Dachboxenlift verfügen. Mit diesem ziehen Sie die Dachbox mit einem Seilzug bis unter die Decke.
 
Wandhalterungen für Dachboxen befestigen Sie einfach mit Schrauben und Dübeln an einer freien Wand. Die Dachbox steht dann zumeist senkrecht und somit nahe an der Wand anliegend auf den vorgesehenen Halterungsbügeln. Auch dies ist eine platzsparende Variante, um Ihre Box sicher aufzubewahren.
 

Deckelschutzhüllen
Deckelschutzhüllen aus Textilien schützen die Dachbox vor Staub und Kratzern bei der Lagerung. Die Stoffhülle wird einfach über die Dachbox gezogen. Ein integrierter Gummizug am unteren Ende der Hülle verhindert, dass sie wegrutscht. In einigen Modellen ist in die Hülle eine Tasche integriert, in der Sie auch die Schutzhülle selbst einfach aufbewahren.
 

Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Was Sie schon immer zur Verwendung von Dachboxen wissen wollten, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlungen basieren hierbei auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von Dachboxen.
Erhalten Sie in unserem FAQ-Bereich wichtige Antworten zu den Themenbereichen
 
Abmessungen
Abschließen
Aufbewahrung
Auto
Bedarf
Beladung
Kauf
Montage
Nutzung
Pflege
Verkehrssicherheit


Abmessungen

Was muss ich bei den Abmessungen der Dachbox beachten?

In erster Linie müssen Sie sicherstellen, dass die Dachbox auf Ihr Fahrzeugdach passt. Messen Sie dazu die Länge und Breite des Daches aus. Die Dachbox muss so auf dem Dach Platz finden, dass sie nicht übersteht und sich die Heckklappe öffnen lässt. Der Grundträger sollte ebenso die Breite des Autodaches nicht überschreiten, damit beim Ein- und Aussteigen in das Fahrzeug kein Verletzungsrisiko durch hinausragende Teile entsteht und keine weitere Angriffsfläche für Hindernisse geboten wird.
Für die Abmessungen von Ladung und Fahrzeug gelten zudem gesetzliche Vorschriften:
 
  • Bestimmungen nach § 22 Straßenverkehrsordnung
    Fahrzeug und Ladung dürfen zusammen maximal 2,55 m breit und 4 m hoch sein. Die Ladung darf bis zu einer Höhe von 2,50 m nicht nach vorn über das Fahrzeug hinausragen. Nach hinten darf die Ladung bis zu 1,50 m hinausragen. Ausnahme: Sie legen eine Wegstrecke zurück, die kürzer als 100 km ist, dann sind bis zu 3 m erlaubt. Ragt das äußerste Ende der Ladung mehr als 1 m über die Rückstrahler des Fahrzeugs nach hinten oder mehr als 0,4 m seitlich hinaus, so ist es ebenfalls nach gesetzlichen Vorgaben kenntlich zu machen. 
     
  • Bestimmungen nach § 30c, Absatz 1, der Straßenverkehrszulassungsordnung
    „Am Umriss der Fahrzeuge dürfen keine Teile so hervorragen, dass sie den Verkehr mehr als unvermeidbar gefährden.“
     
Die gesetzlichen Maße mit den gängigen Dachbox-Modellen tatsächlich zu überschreiten, dürfte schwer möglich sein. Beachten Sie diese Informationen jedoch, wenn Sie zusätzlich zur Dachbox weitere Ausrüstung, etwa ein Fahrrad, auf dem Dach befestigen. 
 

Abschließen

Wie sicher Ihre Dachbox gegen Diebstahl geschützt ist, hängt bereits davon ab, ob sie aus weichen Textilien oder aus hartem Kunststoff besteht. In der Regel sind lediglich Modelle mit einer harten Kunststoffschale auch abschließbar. Textilien lassen sich leichter unbefugt öffnen, etwa mit einem Messer. Besitzen Sie eine Softbox, sollten Sie deshalb beispielsweise bei Rastpausen ein Auge auf Ihr Dachgepäck haben.
 
Mit Hilfe eines Schließsystems schützen Sie Ihre Dachbox vor unbefugtem Zugriff. Die Systeme sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich: vom einfachen Zylinderschloss bis zur zuverlässigen Zentralverriegelung. Je nach gewähltem Schließsystem verschließen Sie die Box relativ sicher und sichern sie so vor unbefugtem Zugriff. Je komplizierter das verwendete Schloss ist, desto länger brauchen die Langfinger, um es zu knacken. Zeit ist bei Diebstählen ein entscheidender Faktor, da die meisten Delikte tatsächlich in Minutenschnelle geschehen.
 
Zusätzlich zur abschließbaren Box sollten Sie darauf achten, dass auch der Träger selbst nicht ohne Weiteres von Ihrem Autodach abzulösen ist. Viele Trägersysteme lassen sich zusätzlich abschließen. Einige Hersteller bieten für alle Träger und Boxen Schließsysteme an, für die Sie nur 1 Schlüssel benötigen.

In unserem Kaufberater informieren wir Sie ausführlich über die unterschiedlichen Dachbox-Typen, die verschiedenen Schließsysteme sowie zur sicheren Befestigung einer Dachbox.

Sollten Sie den Schlüssel für Ihre Dachbox einmal verloren haben, so fragen Sie zunächst bei Ihrem Hersteller nach. Oftmals bieten die Hersteller einen Schlüssel-Service an: Sie erhalten dann ohne weitere Kosten oder zumindest sehr günstig den passenden Ersatzschlüssel.
 
Damit Sie auch den richtigen Schlüssel für Ihre Dachbox erhalten, ist jedes Schloss mit einer Prägung versehen, auf der Sie eine Nummer ablesen können. Geben Sie diese bei Ihrer Herstelleranfrage an. Im Idealfall ist ein zusätzlicher Schlüssel im Lieferumfang der Dachbox bereits enthalten, den Sie für Notfälle ebenfalls mitnehmen oder sicher zu Hause oder im Hotel-Safe lagern.
 

Sind Sie unterwegs und können nicht auf eine Ersatzlieferung warten oder müssen auf schnellstem Wege an den Inhalt Ihrer Dachbox gelangen? Schlüsseldienste oder Pannenhilfedienste helfen oftmals direkt weiter. Bei einigen Modellen ist es auch möglich, das Schloss aufzubohren. Anschließend müssen Sie das Schloss auswechseln.
 

Aufbewahrung

Wenn Sie Ihre Dachbox nicht benötigen, montieren Sie diese ab. Eine Dachbox verbraucht zusätzlich Kraftstoff und sollte daher besser eingelagert werden, wenn Sie nicht in Gebrauch ist. Lagern Sie die Box nicht im Freien, wo sie der Witterung zu stark ausgesetzt ist, um eine lange Lebensdauer zu ermöglichen.
Je nach Dachbox-Typ unterscheidet sich die Lagerung folgendermaßen:
 
  • Softbox
    Softboxen falten oder klappen Sie – sobald diese trocken sind – in der Regel einfach zusammen und lagern sie anschließend platzsparend an einem sauberen und trockenen Ort. Verstauen Sie sie nicht im nassen Zustand, da sie sonst Schimmel ansetzen. Lagern Sie auch zugehörige Einzelteile zusammen mit der Box. Einige Hersteller bieten passende Transporttaschen an, in denen Sie sowohl Box als auch Montageteile sicher verstauen.
     
  • Hartbox
    Hartboxen bewahren Sie liegend oder an Wand oder Decke hängend auf. Sie müssen die Box dafür nicht demontieren. Für eine einfache, liegende Aufbewahrung benötigen Sie genügend Platz und einen Ort, an dem die Box bleiben kann. Ständiges Hin- und herräumen sollten Sie vermeiden. Hüllen Sie die Box stattdessen in eine Decke oder Schutzhülle, um Sie vor Staub, Feuchtigkeit oder Kratzern zu schützen. Wenn Sie wenig Platz haben, um die Box beispielsweise in der Garage abzulegen, helfen Ihnen Wand- oder Deckenhalterungen weiter. Diese montieren Sie mit Schrauben und Dübeln und hängen anschließend die Box entweder einfach senkrecht ein oder befördern sie mit einem Lift nach Flaschenzug-Prinzip unter die Decke.

Praktische und platzsparende Hänge-Aufbewahrungen für die Wand oder an der Decke sowie Hüllen zum Schutz vor Kratzern können Sie als Zubehör erwerben.

Auto

Um zu erfahren, ob Sie auf Ihrem PKW eine Dachbox montieren dürfen, werfen Sie einen Blick in die Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs und in die Zulassungspapiere. Einige Hinweise finden sich auch an Informationsaufklebern im Fahrzeug. Dort erfahren Sie, welches Gewicht oder welche Abmessungen Ihr Fahrzeug hat und welchen maximalen Gewichtsbelastungen es standhält. 
 
Achten Sie in der Zulassung auf die Breite des Fahrzeugs. Der Dachträger, den Sie als Grundbefestigung für Ihre Dachbox verwenden, darf nicht breiter sein als das Fahrzeug selbst. Zudem gelten gesetzliche Grenzen für die Abmessungen der Ladung. 
 
Belasten Sie Fahrzeuge nur bis zur zulässigen Gesamtmasse. Wird der Wert beispielsweise durch die Dachbox überschritten, können Sie diese für das entsprechende Fahrzeug nicht nutzen. Erkundigen Sie sich zudem über das Leergewicht Ihres Fahrzeugs in der Zulassung. 
 
Relevant für die Eignung Ihres PKW zur Beförderung der Dachbox ist zudem die Angabe zur maximalen Dachlast. Diese finden Sie in der Betriebsanleitung Ihres Fahrzeugs. Andernfalls wenden Sie sich direkt an Ihren Fahrzeughersteller, um diese Angabe zu ermitteln. Überschreiten Grundträger, Gewicht der Box und Ladung in der Summe den Wert der maximalen Dachlast, können Sie im schlechtesten Fall keine Dachbox befördern. Oft genügt es jedoch, wenn Sie auf leichtere sowie kleinere Varianten umsteigen und die Zuladung im Blick behalten. 
Um die passende Größe der Dachbox zu finden, informieren Sie sich im Kauf-Ratgeber, welcher Produkttyp, welches Volumen und welches Gewicht für Sie passen könnte.
 
Wie Sie das zulässige Gesamtgewicht berechnen, lesen Sie unter der FAQ „Wie viel Gewicht darf ich in einer Dachbox transportieren?“.
Notwendige Angaben zur Eignung der Dachbox sind die Breite, die zulässige Gesamtmasse sowie das Leergewicht Ihres Fahrzeugs. Sie finden die Werte an folgenden Positionen in der Fahrzeugzulassung:
 
  • Breite
    Diese Angabe finden Sie in der aufgeklappten Zulassung (Teil 1) auf der äußeren, rechten Seite an Position 19.  Diese befindet sich oben rechts über der Gewichtsangabe. Die Breite des Fahrzeugs wird mit einem vierstelligen Wert ausgewiesen, beispielsweise 1783 oder 1862. Die Einheit ist bei diesem Wert Millimeter (mm), entspricht also beim ersten Beispielwert etwa 1,78 Meter (m), beim zweiten rund 1,86 m. Die Breite der Außenspiegel ist nicht berücksichtigt.
     
  • Leergewicht
    Diese Angabe finden Sie unterhalb des Wertes zur Breite unter der Position „G“. Das Leergewicht wird in einem drei- oder vierstelligen Wert ausgewiesen. Die Einheit ist Kilogramm (kg), seltener steht noch eine 0 davor, beispielsweise 1250 oder 01895. Das Leergewicht entspricht in diesem Fall 1,25 Tonnen (t) beziehungsweise 1,895 t. In das Leergewicht sind die Parameter Fahrergewicht (durchschnittlich 75 kg), Tankfüllung (90 % gefüllt), Verbandskasten, Warndreieck und Bordwerkzeug sowie ggf. das Ersatzrad mit eingerechnet.
     
  • Zulässige Gesamtmasse
    Die zulässige Gesamtmasse wird in der Zulassung unter F.1 (technisch zulässige Gesamtmasse) und F.2 (gesetzlich zulässige Gesamtmasse) in einem meist vierstelligen Wert wie 1860 in kg angegeben. Meist sind die Werte bei F.1. und F.2. gleich, zum Beispiel 1,86 t. Die zulässige Gesamtmasse setzt sich aus dem Leergewicht (wie oben beschrieben) und der kompletten Zuladung zusammen – also auch einer Dachbox und ihrer Befestigung sowie Ladung. 
     
Bei der Fahrt mit Dachboxen verbrauchen Sie nach Angaben des Allgemeinen Deutschen Automobil Club (ADAC) rund 10-50 % mehr Kraftstoff. Bei 130 km/h benötigen Sie pro 100 km etwa 2 l, also ca. 18 % mehr Sprit. Bei einer Fahrt mit 80 km/h ist es etwas weniger, der Mehrverbrauch liegt dann bei 11 %, das entspricht etwa 1,2 l. Je nach Beladung und höherem Tempo kann der Verbrauch stark ansteigen.
 
Eine aerodynamische Form der Box, aber auch passende Träger reduzieren den Luftwiderstand und somit auch den Kraftstoffbedarf. Zudem hilft vorausschauendes Fahren und frühes Hochschalten. Bei spätem Schalten in einen höheren Gang ist mit Box rund  ein Drittel mehr Kraftstoff erforderlich als sonst. Kontrollieren Sie, ob der Reifendruck für das zusätzliche Gewicht ausreichend ist. Ist er zu gering, ist der Rollwiderstand größer. Um die zusätzliche Reibung zu überwinden, muss das Auto die dafür notwendige Kraft durch höheren Spritverbrauch ausgleichen.
 
Wenn Sie die Dachbox nicht benötigen, montieren Sie sowohl Box als auch Grundträger ab, da auch die Konstruktion mehr Luftwiderstand erzeugt und somit den Kraftstoffverbrauch in die Höhe treibt.
 
Durch einen Dachaufbau und das zusätzliche Gewicht verändern sich die gewohnten Fahreigenschaften Ihres Fahrzeugs.Die Tatsache, dass auf dem Fahrzeugdach zusätzliches Gewicht lastet, verändert den Schwerpunkt des Fahrzeugs. 
Wissenswert

Der Schwerpunkt ist in der Physik jener Punkt, an dem sich die meiste Masse des Autos sammelt.

Beim Fahren mit Dachbox sollten Sie folgende Faktoren beachten:
 
  • Weniger Fahrbahn-Haftung
    Je tiefer ein Schwerpunkt, desto sicherer liegt ein Fahrzeug auf der Straße. Durch die Dachbox ist der Schwerpunkt jedoch erhöht und das Fahrzeug instabiler. Das hat Auswirkungen, wenn Sie stark beschleunigen oder bremsen, insbesondere auch bei Nässe oder auf glatten Straßen, da das Fahrzeug weniger Grip auf der Fahrbahn hat. Reduzieren Sie bei solchen Witterungsbedingungen daher Ihre Geschwindigkeit.
     
  • Veränderte Kurvenlage
    Bei hohen Geschwindigkeiten wirken in Kurven besonders starke Zentrifugalkräfte, die das Fahrzeug nach außen drücken, anstatt es in der Spur zu halten. Bei Ausweichmanövern kann das Auto im schlimmsten Fall übersteuern. Fahren Sie vorausschauend, reduzieren Sie vor Kurven die Geschwindigkeit, vermeiden Sie starke Bremsmanöver innerhalb der Kurve, lenken Sie nicht ruckartig und beschleunigen Sie erst ab dem Scheitelpunkt.
     
Das Fahrzeug besitzt durch die Dachbox mehr Angriffsfläche sowohl in der Höhe als auch in der Breite. Beachten Sie daher: 
 
  • Veränderte Fahrzeughöhe
    Bei niedrigen Durchfahrten, Carports, Parkhäusern oder auch Einfahrten in (Tief-)Garagen sollten Sie daran denken, dass Ihr Fahrzeug gut 50 cm höher ist als sonst. Es hilft, wenn Sie eine Warnetikette, einen Aufkleber oder einen Klebezettel in der Nähe des Lenkrads befestigen, worauf die neue Durchfahrtshöhe steht. So erinnern Sie sich leichter daran, dass Sie mit Dachbox unterwegs sind. 
     
  • Größere Angriffsfläche für Seitenwind
    Auch die Seitenfläche des Fahrzeugs ist mit einer Dachbox größer. Das kann sich bei starkem Wind bemerkbar machen, etwa auf Brücken oder wenn Sie aus einem windgeschützten Waldstück herausfahren. 
     
Mit der Dachbox besitzt Ihr Fahrzeug zusätzliches Gewicht:
 
  • Verlängerter Bremsweg
    Bei gleicher Bremskraft ist die negative Beschleunigung, also die Zeit, in der das Fahrzeug zum Stehen kommt, für eine größere Masse länger als für eine geringere. Ein Auto, das ohne Dachbox 1,2 t wiegt und mit Dachbox 1,275 t, braucht bei gleicher Geschwindigkeit von 100 km/h mehr Zeit, bis es steht und legt dabei weitere Meter Strecke zurück. Passen Sie dahingehend auch Ihre Geschwindigkeit an, denn je schneller Sie sind, desto länger wird der Bremsweg.

Eine fehlerhafte Beladung verändert die Fahreigenschaften massiv. 

Wie Sie eine Dachbox richtig beladen, lesen Sie ausführlich im FAQ-Bereich „Beladung“.

Damit Sie mit der Dachbox sicher ankommen, hilft Folgendes:
 
  • Geringere Geschwindigkeiten zu fahren als ohne Dachbox, Hersteller empfehlen maximal 130 km/h
  • Ruhige Lenkbewegungen auszuführen
  • Vorausschauend zu fahren (was könnte hinter dem Wald, Berg etc. sein, früh hochschalten)
  • Einen hohen Sicherheitsabstand einzuhalten
  • Vorsichtig in Kurven, bei Seitenwind und Einfahrten zu sein
  • Die Dachbox richtig zu beladen und keinesfalls zu überladen


Bedarf

Eine Dachbox ist hilfreich, wenn Sie den Stauraum Ihres PKW auf einfache Weise erweitern möchten und beispielsweise keine Anhängerkupplung besitzen, sie nicht verwenden wollen oder diese bereits für andere Lasten benötigen. 
Gerade, wenn es mit der Familie in den Urlaub geht, kann die Dachbox weitere Gepäckstücke aufnehmen und Sie müssen weit weniger darüber nachdenken, wie Sie das Gepäck im Auto verstauen sollen. 
Sehr gern nutzen auch Wintersportler die Box, um ihre Ausrüstung darin zu transportieren. Gerade im Winter wird auf den Straßen oft Salz gestreut. Transportieren Sie Ski oder Snowboard am Fahrzeugheck an einem Kupplungsträger, kann das Salz leicht an Ski oder Snowboard gelangen und Verbindungen schädigen. In der Dachbox hingegen lagern die Sportgeräte sicher und geschützt. 
 
Hartboxen eignen sich gut, um mittelgroße und kleinere Gegenstände sicher zu transportieren. Im Inneren der Hartbox verbleiben die entsprechend gesicherten Kleinteile zuverlässig am Platz. Für größeres, sperriges Transportgut eignen sich Faltboxen etwas besser, da die flexiblen Textilien auch Gepäckstücke, die an einer Seite ein wenig hinausragen, noch sicher ummanteln. In Faltboxen können Sie zudem schwere Frachten transportieren, da die Box ein geringes Eigengewicht hat und Sie somit die zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs nicht so leicht überschreiten.
 
Sowohl Hart- als auch Softboxen eignen sich für den Transport von Skiern und Snowboard. Dafür bietet sich eine passende Halterung an.

Die jeweiligen Eigenschaften der einzelnen Dachbox-Typen haben wir in unserem Kaufberater zusammengestellt.

Beladung

Eine Dachbox sollten Sie nur mit dem zulässigen Gewicht beladen. Beachten Sie zur Beladung Ihrer Dachbox jedoch unbedingt auch die beiliegende Bedienungsanleitung. Diese enthält unter Umständen abweichende Informationen, die Sie befolgen sollten.
 
So beladen Sie Ihre Dachbox richtig:
 
  1. Prüfen Sie die Belastungsgrenze der Box, des Trägers, des Autodaches sowie das zulässige Gesamtgewicht des PKW und ermitteln Sie, wie viel Gewicht Sie zuladen dürfen.
  2. Wählen Sie Ihre Gepäckstücke, die Sie in die Box laden möchten. 
    ⇒ Das Gepäck sollte leicht und möglichst  wasserdichtsein. Sehr schwere Stücke oder solche, die Sie unbedingt trocken transportieren müssen, gehören in den Kofferraum. Besonders schwere Ladung kann in der Dachbox trotz Sicherung rutschen und das Fahrverhalten beeinträchtigen.
  3. Wiegen Sie das Gepäck und selektieren Sie, wenn die Zuladung zu schwer wird:​
  4. Positionieren Sie schwere Gegenstände in der Mitte der Box. Die Hälfte des gesamten Ladungsgewichts sollte in der Mitte lagern. Hinten und im vorderen Bereich verstauen Sie weiches, leichtes Gepäck wie Taschen, Decken oder Schlafsäcke. Achten Sie darauf, Gepäckstücke mit ähnlichem Gewicht gleichmäßig sowohl rechts als auch links zu lagern.
    ⇒ Mit weichen Gepäckstücken an Front und Heck der Box verringern Sie das Risiko, dass spitze Gegenstände die Box bei einem Unfall durchschlagen können. Die gleichmäßige Gewichtsverteilung hilft, keine Seite der Dachbox stärker zu belasten als die andere.
    ⇒ Verstopfen Sie mit dem Gepäck nicht kleine Öffnungen, die sich im hinteren Bereich der Box befinden können. Durch diese saugt der Fahrtwind eindringendes Wasser ab.
  5. ​Sichern Sie die Ladung mit den beiliegenden Spanngurten und Riemen oder in vorgefertigten Halterungen wie beispielweise für Skier oder Snowboards.
    ⇒ Viele Dachboxen verfügen über Ösen oder Haken, an denen Sie die Spanngurte befestigen. Sichern Sie die Ladung so, dass sie nicht verrutscht.
    ⇒ Elastische Gurte oder Gepäckspinnen sind nicht zulässig.
  6. Verriegeln Sie die Dachbox vorschriftsmäßig. Alle Schließteile müssen sicher einrasten. Schließen Sie alle Schösser ab.
    ⇒ Schließen Sie den Deckel der Box nicht mit Gewalt. Wickeln Sie keinesfalls Spanngurte um die Box, um diese geschlossen zu halten. Gurte können sich während der Fahrt lösen und andere Verkehrsteilnehmer schädigen.
  7. Prüfen Sie nach 30-50 gefahrenen km erneut, ob Dachbox und Ladung noch fixiert sind oder ob sich etwas gelockert hat. Überprüfen Sie die Sicherung.
Mit einer vorschriftsmäßigen und gleichmäßigen Beladung fahren Sie sicherer. Eine zu hohe Beladung hingegen sorgt dafür, dass das Auto beispielsweise bei Ausweichmanövern oder in Kurven nicht in der Spur bleibt, Sie leichter die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren oder sich der Bremsweg verlängert.

Ausführliche Informationen zur Gewichtsbelastung lesen Sie unter der Frage: „Wie viel Gewicht darf ich in einer Dachbox transportieren?

Eine Faltbox beladen Sie ähnlich wie eine Hartbox: Schwere Gepäckstücke gehören in die Mitte, leichte Materialien wie Decken, Kleidung, Schlafsäcke gehören in den vorderen Bereich. Faltboxen sind empfindlicher gegenüber Feuchtigkeit, da das textile Obermaterial wasserdurchlässiger ist als harter Kunststoff. Gegenstände, die nicht nass werden sollten, verstauen Sie daher besser im Kofferraum. Anders als Hartboxen besitzen die gefüllten Faltboxen nicht notwendigerweise eine aerodynamische Form.
Tipp

Ordnen Sie Gegenstände in der Box so an, dass sie vorne schmaler ist als hinten. Dadurch erreichen Sie, dass auch die Faltbox windschnittig ist. Das wirkt sich positiv auf den Spritverbrauch aus.

Wie viel Gewicht Sie in ihrer Dachbox mitnehmen dürfen, weist jeder Hersteller für seinen Produkttypen als maximale Zuladung aus. Das können beispielsweise Ladungen mit einem Gewicht von 50, 75 oder auch 90 kg und mehr sein. Zusätzlich müssen Sie auf weitere Komponenten achten, die jeweils Gewicht mitbringen, denn Sie dürfen die maximale Gewichtsbelastung Ihres Fahrzeugs nicht überschreiten.
Das gilt in erster Linie für die maximale Dachlast. Wie hoch diese ist, hängt von Ihrem Fahrzeugmodell ab und kann in der Betriebsanleitung ausgewiesen sein oder beim Hersteller erfragt werden. 
 
So ermitteln Sie, ob Sie die maximale Dachlast mit Ihrer Dachbox und Ladung erreichen:
 
  1. Ermitteln Sie das Leergewicht Ihrer Dachbox anhand der Herstellerangabe. Es kann zwischen 10-30 kg liegen.
  2. Ermitteln Sie das Gewicht der Grundträger. Diese haben um die 4-5 kg Eigengewicht, genaue Informationen liefert der Hersteller.
  3. Erheben Sie das Gewicht Ihrer Ladung.
  4. Rechnen Sie alle Werte in dieselbe Einheit, zum Beispiel kg, um und addieren Sie die Werte.
    ⇒ Das Ergebnis ist die Dachlast.
  5. Vergleichen Sie das Ergebnis mit den Herstellerangaben zur maximalen Dachlast. Achten Sie dabei auf die Einheit. Liegt der Wert darunter, können Sie die Ladung transportieren – überschreiten Sie ihn, müssen Sie das Gewicht reduzieren.
     
So finden Sie heraus, ob Sie das zulässige Gesamtgewicht mit der Dachbox auf Ihrem Fahrzeug erreichen:
 
  1. Überprüfen Sie das Leergewicht des PKW. Es ist in der Zulassung an Position 19 zu finden und umfasst neben den Fahrzeugteilen auch einen Fahrer (etwa 75 kg), Ersatzrad und eine Tankfüllung von ca. 90 %. 
  2. Ermitteln Sie das Gewicht zusätzlicher Mitfahrer, den Fahrer ausgeschlossen.
  3. Erheben Sie das Gewicht der Ladung, Ausrüstung und des Gepäcks, die Sie im Fahrgastraum sowie im Kofferraum zusätzlich verstauen. 
  4. Errechnen Sie das Gewicht der verwendeten Dachlast.
  5. Rechnen Sie alle Werte in dieselbe Einheit, zum Beispiel kg, um und addieren Sie die Werte.
    Das Ergebnis ist die verwendete Gesamtlast.
  6. Vergleichen Sie das Ergebnis mit dem Wert der zulässigen Gesamtmasse aus der Fahrzeug-Zulassung. Achten Sie auf die gleiche Einheit. Liegt der Wert darunter, können Sie die Ladung transportieren, überschreiten Sie ihn, müssen Sie das Gewicht reduzieren.

In jeder Zulassung ist die zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs eingetragen. Genaue Informationen lesen Sie unter der Frage: „Wo finde ich Angaben zur Eignung der Dachbox in der Fahrzeug-Zulassung?

Achtung!
Die maximale Dachlast sowie zulässige Gesamtmasse dürfen Sie keinesfalls überschreiten.
 
Die Überschreitung kann den Fahrzeugrahmen, das Fahrwerk oder die Achsen Ihres Fahrzeugs schädigen, weil auf ihnen ein zu hoher Druck lastet. Zudem nutzt sich die Bremsanlage vermehrt ab, weil diese nicht dafür konzipiert ist, eine zu hohe Last zu stoppen. Ein Verstoß gegen die erlaubten Werte wird mit einem Bußgeld geahndet.
 
Eine zu hohe Gesamtmasse verändert zudem die Fahreigenschaften massiv, wie etwa Lenkung, Kurvenlage oder Bremsweg. Achten Sie in diesem Zusammenhang auch auf eine gleichmäßige Beladung des Fahrzeugs.
In der Straßenverkehrsordnung (StVO) und Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) finden Sie zudem gesetzliche Vorgaben zum zulässigen Gesamtgewicht von Fahrzeugen in Deutschland. Die Gewichtsklasse des Fahrzeugs oder einer Fahrzeugkombination ist maßgeblich für die erforderliche Fahrerlaubnis. In der Regel kommen Sie mit einer Dachbox und einem PKW nicht über 3,5 t Gesamtmasse, die mehr als einen Führerschein der Klasse B erfordern. Achten Sie jedoch auf diesen Punkt, wenn Sie einen besonders schweren PKW oder Transporter fahren, viele erwachsene Mitfahrer sowie Gepäck haben und eine Dachbox mitführen möchten.
 
Dachboxen gibt es in unterschiedlichen Kapazitäten. Das Volumen der Dachbox wird in der Regel in Litern (l) angegeben, die Maße von Länge, Breite und Höhe meist in cm. Das Volumen und die Abmessungen entscheiden darüber, wie viel Gepäck Sie in der Dachbox befördern können. Es kommt aber auch auf das Produkt und dessen Geometrie an: In der Regel weisen die Hersteller das Volumen der Dachbox korrekt aus, unter Umständen kann jedoch eine sehr flache Bauform oder die Höhe der Befestigungsmöglichkeiten im Inneren der Box dafür sorgen, dass Sie effektiv etwas weniger Stauraum nutzen als angegeben. 
Beispiel

In die meisten Dachboxen passen etwa 300-400 l. Das entspricht etwa 4 mittelgroßen Reisetaschen. Die Kapazitäten für die Anzahl der Ski oder Snowboards weisen die Hersteller oft explizit aus. Das können bei einem Volumen von ca. 400 l beispielsweise 6 Paar Ski und 4 Snowboards sein.

Nähere Informationen zum Volumen finden Sie in unserem Kaufberater. Angaben zum Gewicht der Zuladung müssen Sie bei der Wahl Ihrer Gepäckstücke und Ladung gesondert beachten. Lesen Sie, wie Sie Ihre Dachbox sicher beladen.

Das Gewicht der Dachbox selbst weisen die Hersteller als „Leergewicht“ in kg aus. Je nach Größe und Material kann eine Dachbox zwischen 5-30 kg wiegen. Softbags, Modelle aus Textilien, kommen auf 5-10 kg, Hartschalenmodelle auf ca. 13-18 kg. Die „Jumbo-Varianten“ der Dachboxen wiegen gut 27 kg oder mehr. 
 
Das Leergewicht der Dachbox ist ebenso wie das Gewicht der maximalen Zuladung relevant für das Gesamtgewicht der Dachbox. Diese Werte müssen Sie beachten, wenn Sie die maximale Dachlast und das maximal zulässige Gesamtgewicht für Ihr Fahrzeug ermitteln.
Ausführliche Informationen dazu finden Sie unter der Frage: „Wie viel Gewicht darf ich in einer Dachbox transportieren?
 
Sie möchten besonders große Sportgeräte oder sperriges Gepäck verstauen? Dachboxen gibt es auch in Jumbo-Größen zwischen 600-800 l. Diese sind ebenso wie alle anderen gängigen Modelle online oder im Fachhandelerhältlich. Wählen Sie dazu einfach eine passende Filter-Funktion bei der Produktauswahl. 
 

Kauf

Der Preis der einzelnen Dachboxen unterscheidet sich maßgeblich nach Ihrem Produkttyp, der Größe und der Belastungsgrenze. Günstige Hartschalenboxen gibt es bereits ab ca. 70 €, für besonders große und belastbare Modelle mit Spezialhalterungen fallen bis zu 1.500 € an. Die meisten Modelle mit harter Schale kosten zwischen 200-400 €. 
 
Textile und faltbare Modelle sind grundsätzlich etwas günstiger als solche mit Hartschale, allerdings weniger robust und nicht so diebstahlsicher. Günstige Varianten finden Sie ab 90 €, aufwendigere Modelle können auch um die 400 € kosten. Durchschnittlich zahlen Sie für textile Dachkoffer zwischen 110-150 €.

Stöbern Sie in unserem Kaufberater und finden Sie heraus, welcher Dachbox-Typ für Sie der geeignete ist.

Die Preise der Dachboxen hängen von den unterschiedlichen Materialien ab. Varianten, die aus harten Kunststoffschalen bestehen, sind im Schnitt bis zu 100-200 € teurer als Modelle, die hauptsächlich aus Textilien gearbeitet sind. Bei den Kunststoffvarianten gibt es zusätzlich beschichtete Modelle, die aus witterungsbeständigerem Material bestehen und dadurch etwas teurer sind. Verschleißteile sollten besonders sorgfältig verarbeitet sein.
 
Weitere Preisunterschiede entstehen durch das Volumen der Boxen. Kleine und kompakte Boxen sind deutlich günstiger als große Jumbo-Varianten. In dem Zusammenhang spielt der Materialeinsatz, die notwendige Belastbarkeit sowie die zusätzlichen Befestigungssysteme im Inneren wie Ösen und Gurte zur Ladungssicherung eine Rolle. Die Verschlüsse der Spanngurte preisgünstiger Modelle können einfacher gestaltet sein. Die  Verbindungssysteme kostenintensiverer Boxen sind oft zusätzlich verstärkt. Ist die Box außerdem mit Spezialhalterungen für Ski ausgestattet, können sich diese auf den Preis auswirken. . Bei sehr preisgünstigen Modellen sollten Sie vor allem darauf achten, dass Box und Befestigung den notwendigen Sicherheitsstandards gerecht werden. 
 
Auch die Bauweise, also beispielsweise ein aerodynamisches Design und spezielle Befestigungen oder Schließsysteme, wirkt sich auf den Preis aus. Sehr windschnittige Modelle kosten auch mehr. Eine Box, die sich zu beiden Seiten öffnen lässt, ist ebenfalls kostspieliger als eine Variante mit einfacher Öffnung. Mehrfach- oder Zentralverriegelungen sind hochwertiger als ein einfaches Zylinderschloss und dementsprechend teurer. 
 
Eine Dachbox können Sie einfach online kaufen. Sie können sich umfassend informieren und im Anschluss die optimale Dachbox mit wenigen Klicks direkt bestellen.
Shopping Tipp

In unserem Preisvergleich finden Sie sichere Anbieter mit guter Gewährleistungsgarantie, über die Sie einfach und sicher online bestellen können. 

Um Fehlkäufe zu vermeiden, achten Sie vor dem Kauf besonders auf folgende Punkte: 
 
  • Welche Grundträger passen an Ihr Fahrzeug?
    Die Angabe entnehmen Sie entweder der Betriebsanleitung Ihres Fahrzeugs oder erfragen die Einzelheiten beim Auto-Hersteller.
     
  • Für welches Trägersystem ist die Box ausgelegt?
    Diese Angabe finden Sie in der Regel in jeder Produktbeschreibung des Artikels oder finden die Information beim Hersteller heraus.
     
  • Wie hoch ist die zulässige Gesamtmasse Ihres PKW und die maximale Dachlast?
    Die notwendigen Angaben finden Sie in der Zulassung sowie in der Betriebsanleitung Ihres Fahrzeugs.
     
  • Was möchten Sie transportieren?
    Wählen Sie einen passenden Produkttyp und die richtige Größe.

Damit Sie sich leichter für ein passendes Modell entscheiden können, beginnen Sie einfach mit der Auswahl eines passenden Dachbox-Typs. Wertvolle Hilfestellungen liefert Ihnen unser Kaufberater.

Bei einer Faltbox, auch Softbox genannt, spielen dieselben Faktoren eine Rolle, wie beim Kauf einer Hartbox. Dazu zählen maßgeblich:
 
  • Ein passendes Trägersystem
  • Das zulässige Gesamtgewicht sowie die maximale Dachlast des Fahrzeugs, auf dem Sie die Box befördern
  • Das Volumen des Transportguts für die passende Größe
     
Achten Sie bei Faltboxen auf besonders witterungsbeständige Textilien.

Nähere Informationen liefert Ihnen die Antwort auf die Frage „Was muss ich beim Kauf einer Dachbox beachten?“. Weitere Produkteigenschaften der Softbox erläutern wir in unserem Kaufberater.

Passende Trägersysteme für Ihre Dachbox kaufen Sie bequem im Internet. Dort finden Sie zahlreiche Informationen und Angebote.
Shopping Tipp

Schauen Sie sich in der Kategorie „Relingträger“ um und finden Sie das passende Grundträgersystem für Ihr Fahrzeug. Bestellen Sie bequem und zuverlässig über unsere Shop-Partner.

Montage

Bevor Sie Ihre Dachbox auf dem Autodach befestigen, ziehen Sie zunächst die Gebrauchsanleitung des Herstellers zu Rate. Sie gibt notwendige Hinweise, wie Sie die Dachbox korrekt aufbauen und Sie auf dem Dach beziehungsweise am Grundträger installieren. 
Informieren Sie sich über die gängigsten Befestigungssysteme von Dachboxen in unserem Kaufberater.
Nachfolgend haben wir einige Tipps zur richtigen Montage der Dachbox zusammengestellt:
 
  • Dachbox
    Montieren Sie stets die leere Box auf dem Dachträger. Eine beladene Dachbox lässt sich schwer auf das Dach setzen und richtig ausrichten. Zudem befinden sich bei fast allen Modellen im Inneren Befestigungssysteme, die Sie einstellen müssen, damit die Box sicher auf dem Grundträger sitzt. Ladung würde bei diesem Vorgang erheblich stören.
     
  • Reinigung
    Säubern Sie das Fahrzeugdach und die Teile des Produkts, die Sie aneinander montieren. Auf verschmutzten Flächen haften die einzelnen Komponenten schlechter. Durch Schmutzpartikel können zudem Kratzer an Lack, Box oder Träger entstehen.
     
  • Bedienungsanleitung
    Prüfen Sie anhand der Anleitung, ob alle notwendigen Teile mitgeliefert wurden. Folgen Sie den Anweisungen des Herstellers sorgfältig und gleichen Sie die einzelnen Arbeitsschritte und Ergebnisse regelmäßig ab.
     
  • Lastenträger
    Der Lastenträger sollte zum Fahrzeug und zur Box passen. Für die Montage der Grundträger befolgen Sie die Hersteller-Anweisung des Dachträgersystems. In der Regel bringen Sie die Lastenträger vorn im rechten Winkel zu Dach-Reling oder äußerer Fahrzeugsäule an. Je nach Fahrzeugmodell und Hersteller unterscheidet sich der Abstand der Träger auf dem Autodach. Den richtigen Abstand und die Ausrichtung kontrollieren Sie mit einem Maßband, es sollten mindestens 70 cm sein. Beim Kombi bieten auch die B- und C-Säule eine gute Orientierung. Reling-Träger montieren Sie nicht auf Reling-Stützfüßen, sondern besser 2-3 cm davor oder dahinter. Kontrollieren Sie nach jeder Montage den festen Sitz auf dem Dach. Ist der Trägerfuß zu locker, spannen Sie nach.
     
  • Befestigungssystem
    Nutzen Sie ausschließlich die vom Hersteller vorgesehenen oder autorisierten Befestigungssysteme. Wenn Sie improvisieren, lockern sich womöglich fehlerhaft montierte Teile und gefährden so die Sicherheit. Sollte Ihr Dachträger nicht zur Box passen, fragen Sie beim Hersteller nach passenden Montagesätzen. Viele Boxen haben flexible Bauteile, die sich verschieben lassen. Die Teile befinden sich dann an jener Stelle, an der sie am Lastenträger befestigt werden. Viele Befestigungssysteme haben spezielle Einrastsysteme, durch die Sie feststellen, ob die Verbindung sicher am Träger sitzt.
     
  • Position
    Die Dachbox ist idealerweise mittig positioniert, damit eine symmetrische Lastenverteilung gewährleistet ist. Befestigen Sie die Dachbox parallel zum Autodach und lassen Sie sie kaum – besser gar nicht – nach vorn überstehen. So ist dem Wind eine geringere Angriffsfläche geboten. Die Heckklappe müssen Sie noch komplett öffnen können, wenn die Box montiert ist.
     
  • Sicherung
    Achten Sie auf vorgeschriebene Einrastmechanismen und Drehmomentschlüssel, um die Box richtig zu befestigen. Denken Sie daran, alle Montagepunkte und -systeme in der Box und gegebenenfalls auch am Träger wie angewiesen zu befestigen.
     
  • Kontrolle
    Kontrollieren Sie die Halterung vor der Abfahrt und zusätzlich auch nach 30-50 km Fahrt nochmals sorgfältig. Gerade, wenn Sie die Dachbox zum ersten oder zweiten Mal montieren, müssen Sie eventuell etwas nachjustieren. 
Tipp

Montieren Sie die Dachbox mit genügend Zeit und Ruhe. So übersehen Sie keine wichtigen Montageteile oder Anweisungen des Herstellers. Außerdem dürfen Sie nicht mit einer nur teilweise befestigten Dachbox losfahren, bringen Sie den Vorgang also in Ruhe zu Ende. Vor allem bei der ersten Montage ist essinnvoll, eine weitere Person um Unterstützung zu bitten.

Die beste Position der Dachbox ist in der Fahrzeugmitte. So ist gewährleistet, dass die Lasten gleichermaßen auf beide Seiten verteilt sind. Einige Hersteller bieten eine Art Lineal, also Schienen mit Maßeinteilung an, das bereits im Dachträger integriert ist. Daran richten Sie die Dachbox aus und lesen ab, ob sie sich in der Mitte befindet. 
Tipp
Nutzen Sie fest verbaute Teile am Fahrzeug, um die Mitte zu finden.
 
Um die Fahrzeugmitte zu finden und die Dachbox daran auszurichten, orientieren Sie sich an der Dachantenne hinten und am Innen-Spiegel. Diese Bauteile sind immer in der Mitte des Fahrzeugs angebracht.
Eine Dachbox sollte nicht mit Anstellwinkel, also einer Neigung nach oben oder unten, sondern immer parallel zum Autodach beziehungsweise zur Fahrbahn montiert sein. Außerdem steht sie besser nicht nach vorn über der Frontscheibe, sondern ihre Spitze beginnt dort, wo die Frontscheibe endet: So gleitet Wind besser ab, wodurch sich Windgeräusche und Kraftstoffverbrauch verringern. Auch nach hinten sollte die Box nicht so weit überstehen, sodass der Kofferraum nicht mehr richtig aufgeht: Die Heckklappe müssen Sie auch bei montierter Box komplett öffnen können. 
 

Nutzung

Eine Dachbox ist an sich ein einfacher Aufbewahrungsbehälter, der Befestigungssysteme enthält, um an einem passenden Dachträger festgeschnallt zu werden. Dabei schafft die Dachbox zusätzlichen Stauraum auf dem Dach. Ihre Bauweise verhindert, dass der Windwiderstand dabei allzu groß wird: Dachboxen sind in der Regel aerodynamisch gebaut, damit der Fahrtwind an ihnen abgleiten kann. Der harte Kunststoff oder die Textilien, aus denen die Box besteht, schützen die Fracht vor äußeren Einflüssen.
 
Laute Geräusche bei der Fahrt mit einer Dachbox entstehen fast immer durch Fahrtwind. Diese Luftbewegung entsteht, weil sich ein Fahrzeug während der Fahrt gegen die Luft bewegt. Je schneller ein Fahrzeug fährt, desto mehr Luftwiderstand muss es überwinden. Je aerodynamischer Fahrzeug und Dachbox gebaut sind, desto besser gleiten Windströmungen ab.
Geräusche entstehen meist durch erhöhten Luftwiderstand. Mögliche Ursachen hierfür sind unter anderem:
 
  • Fehlerhafte Position
    Eine Dachbox, die etwas über die Frontscheibe ragt, bietet Wind eine größere Angriffsfläche als eine Dachbox, deren Spitze erst mit dem Ende der Frontscheibe beginnt.
     
  • Trägersystem
    Häufigste Ursache für Pfeifgeräusche sind die Träger. Sie sollten richtig montiert sein. An Trägersystemen, beispielsweise 4-Kant-Trägern, kann Wind schlechter abgleiten als an windschnittigen Trägern.
     
  • Fehlerhafte Montage
    Ist eine Halterung nicht korrekt befestigt und kann sich während der Fahrt bewegen, kann dies Lärm erzeugen. Wenn Sie die Box nicht mittig montiert haben, ist auch dies eine mögliche Ursache für die Geräusche. Ragt die Box über das Dach hinaus oder ist sie nicht waagerecht zur Fahrbahn befestigt, gleitet der Wind nicht stromlinienförmig ab und es entsteht ebenfalls Lärm.
     
  • Unbefestigte Teile
    Nicht befestigte Teile, beispielsweise lose Spanngurte, verursachen laute Geräusche.
     
  • Öffnungen an der Box
    Die Box kann auch nicht korrekt geschlossen sein. In manchen Fällen sind zusätzlich Öffnungen oder Bohrungen an der Box vorhanden. Im hinteren Bereich sind sie manchmal notwendig, damit eindringendes Wasser durch den Sog des Fahrtwindes hinausgeschleudert wird. Vor allem im vorderen Bereich sollten alle Öffnungen und Bohrungen verschlossen sein.

Tipp

Um eine Geräuschbildung zu verhindern, stellen Sie sicher, dass die Box richtig verriegelt und abgeschlossen ist. Prüfen Sie Ihr Trägersystem sowie die Befestigung und stellen Sie sicher, dass keine Teile locker sind oder herumwehen. Auch Hersteller geben in der Betriebsanleitung teils wichtige Hinweise, wie Sie Krach auf dem Dach verhindern.

Beim Gebrauch Ihrer Dachbox sollten Sie vor allem auf folgende Faktoren Wert legen:
 
  • Sichere Montage
    Nutzen Sie die Bedienungsanleitung und achten Sie darauf, dass Sie die Befestigung vorschriftsmäßig vorgenommen haben. Lesen Sie, worauf Sie bei der Montage achten müssen.
     
  • Richtiges Beladen
    Keinesfalls dürfen Sie die Dachbox mit zu viel Gepäck oder Gewicht überladen, da sich eine Überladung auf das Fahrverhalten auswirkt und Materialien schädigt. Sehr schwere und nicht wasserfeste Gegenstände verstauen Sie besser im Kofferraum. Verteilen Sie die Ladung gleichmäßig.
     
  • Sichern und Abschließen
    Sichern Sie die Ladung der Dachbox. Achten Sie darauf, dass die Dachbox zuverlässig verriegelt ist, bevor Sie losfahren. Drücken Sie den Deckel der Dachbox nicht mit Gewalt zu, damit das Schließsystem der Dachbox nicht beschädigt wird. Mit einem Schloss versehene Systeme müssen während der Fahrt stets abgeschlossen sein.
     
  • Veränderte Fahreigenschaften
    Durch die Dachbox verändert sich der Schwerpunkt Ihres Fahrzeugs. Das hat Auswirkungen auf die Straßenhaftung und macht sich beispielsweise auch in Kurven bemerkbar. Lenkverhalten und Geschwindigkeit sollten Sie daher anpassen. Beim Einfahren in Parkhäuser oder Tiefgaragen müssen Sie die geänderte Durchfahrtshöhe beachten, um nicht versehentlich mit der Dachbox anzustoßen.
     
  • Kontrolle
    Nach einigen km Fahrt mit der Dachbox oder wenn Sie zwischendurch Gepäck entnehmen, sollten Sie nochmals prüfen, ob alle Spanngurte die Fracht sicher in der Box halten und die Befestigung am Grundträger weiterhin stabil ist. Besonders nach holprigen Strecken sollten Sie prüfen, ob alles richtig fixiert ist.
     
  • Parkposition Ihres PKW 
    Idealerweise verstauen Sie das Gepäck in der Dachbox, wenn Ihr Auto auf unbefahrenen Flächen steht, beispielsweise auf der Garagenauffahrt. Sollte dies nicht möglich sein, beladen Sie die Box auf der vom Verkehr abgewandten Seite. Je nach Parkposition kann es in diesem Fall günstig sein, wenn Sie die Box zu beiden Seiten öffnen können. 
     
  • Pflege und Aufbewahrung
    Reinigen Sie die Dachbox regelmäßig und bewahren Sie sie an einem trockenen Ort (z.B. im Keller oder in der Garage) auf, um ihre Lebensdauer zu erhöhen.
     

Pflege

Eine regelmäßige Reinigung Ihrer Dachbox erhöht die Lebensdauer: Um Schmutz oder Insektenreste von der Dachbox zu entfernen, sollten Sie sich unbedingt an die Empfehlungen des Herstellers halten. Viele geben dazu entsprechende Hinweise in der Gebrauchsanleitung. 
Achtung!
Haushaltsreiniger können das Produkt schädigen!
 
Durch die Verwendung ungeeigneter Reinigungsmittel kann der Kunststoff spröde werden oder kleine Spannungsrisse bekommen. Das kann sowohl die Stabilität des Materials beeinflussen als auch den Luftwiderstand erhöhen. Auch Cockpit-Sprays oder ölhaltige Reinigungsmittel schädigen das Material. Verwenden Sie keine kratzigen Schwämme oder Bürsten.
Verwenden Sie Wasser und Spülmittel, die frei von Chlor, Alkohol oder Ammoniak sind. Auch Autowachs ohne Lösungsmittel können Sie meist nutzen. Schlösser pflegen Sie mit handelsüblichen Silikonsprays. Achten Sie jedoch darauf, dass die Schmiermittel nicht auf den Kunststoff gelangen. Weiche Lappen und sanfte Schwämme dürfen Sie ebenso nutzen. Wischen Sie Hartboxen trocken. Faltboxen lassen Sie an der Luft gut trocknen, bevor Sie diese zusammenpacken. Achten Sie darauf, dass keine organischen Reste an der Softbox verbleiben, damit sich auf den Textilien keine Stock- oder Schimmelflecken bilden. Das erhöht die Lebensdauer des Materials
 
Fahren Sie mit der Dachbox nicht in die Waschanlage. Montieren Sie Lastenträger und Dachbox zuvor ab, andernfalls kann Waser in die Befestigungssysteme eintreten und diese instabil machen. Zudem kann es passieren, dass die Sensoren den Dachaufbau in der Waschanlage nicht wahrnehmen und die Bürsten die Box beschädigen. 
 
Demontieren Sie die Box, wenn Sie sie nicht benutzen. Gerade die faltbaren Modelle vertragen Wind weniger gut und tragen möglicherweise Schäden davon, wenn Sie diese ungefüllt transportieren.
 
In Internetforen diskutieren Nutzer diverse Reparaturmöglichkeiten für Risse in einer Dachbox. Eine Reparatur ist abhängig davon, welches Grundmaterial die Box besitzt, spezielle Kleber sind notwendig. Es bleibt die Frage, ob so eine Do-It-Yourself-Reparatur gewährleisten kann, dass die Dachbox weiterhin sicher ist. Zudem kann ein Riss deshalb entstehen, weil das Material generell nicht mehr so leistungsfähig ist. Die Krafteinwirkung bei hohen Geschwindigkeiten sollten Sie nicht unterschätzten, noch weniger jene, die bei einem Unfall wirken können. Die Reparatur ist aus sicherheitstechnischer Sicht in jedem Fall bedenklich. 
Verschlissene oder beschädigte Teile können Sie jedoch nach Möglichkeit erneuern. Ersatzteile lassen sich beim Hersteller oftmals nachbestellen. Ziehen Sie vor einer Reparatur den Hersteller sowie einen Fachmann zu Rate.
 

Verkehrssicherheit

Eine Dachbox darf grundsätzlich über dem Dach etwas weiter überstehen. 
 
Vorn darf sie lediglich die Länge des gesamten Fahrzeugs nicht überschreiten. Solange Sie nicht versuchen, eine Jumbo-Dachbox auf einem Mini zu transportieren, kommen Sie jedoch kaum mit der Straßenverkehrszulassungsordnung in Konflikt.
Bedenken Sie
Für eine bessere Aerodynamik sollte die Spitze der Dachbox an das Ende der Frontscheibe anschließen.
 
Optimal gleitet der Wind ab, wenn Frontscheibe und Box im gleichen Winkel sind und die Luftbewegung nicht unterbrochen wird. Denn wie weit eine Dachbox nach vorn übersteht, hat Einfluss auf Spritverbrauch und Geräuschpegel während der Fahrt. Je weiter eine Dachbox über das obere Ende der Windschutzscheibe ragt, desto größer ist der Luftwiderstand. Wenn das Fahrzeug mehr Kraft aufwendet, um gegen den Luftwiderstand anzufahren, steigt der Verbrauch. 
Nach hinten sollte die Dachbox nur soweit überstehen, dass sich die Heckklappe vollständig öffnen lässt. Wählen Sie die Dachbox daher in den passenden Abmessungen für Ihr Autodach.
 
Laut Straßenverkehrsordnung (StVO) gilt keine besondere Geschwindigkeitsbegrenzung für das Fahren mit Dachbox. Grundsätzlich sollten Sie die Geschwindigkeit stets an gegebene Verhältnisse anpassen. Das gewählte Tempo ist abhängig von folgenden Faktoren: 
 
  • Fahrbahnart
  • Straßenqualität
  • Fahrbahnverlauf
  • Verkehrsdichte
  • Windbedingungen
  • Gewicht der Ladung
  • Geschwindigkeitsbegrenzungen
     
Auf holprigen und unwegsamen Strecken sollten Sie die sichere Befestigung von Trägern, Box und Ladung regelmäßig kontrollieren.
 
Relevant sind die Hinweise der Hersteller. Viele warnen davor, ein Tempo von 130 km/h zu überschreiten. Fahren Sie mit der Dachbox dennoch schneller, können die Unternehmen nicht mehr für die Sicherheit der Box und deren Befestigungssysteme garantieren. Zudem erhöhen sich Lärmpegel und Spritverbrauch. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung kann ebenso versicherungstechnische Gründe haben. Einige Anbieter von Dachträgern legen fest, dass Sie bei Verkehrshügeln und Bremsschwellen eine Maximalgeschwindigkeit von 10 km/h einhalten sollten.
 
Dachboxen können für Sicherheit sorgen, aber auch ein Sicherheitsrisiko sein, wenn sie nicht vorschriftsmäßig angebracht sind.
 
Mit einer Dachbox schaffen Sie zusätzlichen Stauraum. Dadurch lagern Sie Gepäckstücke vom Fahrgast- und Kofferraum aus und gefährden Fahrgäste nicht durch das Gepäck. Idealerweise bleibt so auch die Heckscheibe frei und ermöglicht dem Fahrer den Blick auf den nachfolgenden Verkehr.
 
Prüfinstitute haben einige Dachboxen speziell dahingehend überprüft, wie sich die Boxen bei einem Crash mit 30 km/h verhalten und entsprechende Prüf-Siegel vergeben.

Informieren Sie sich über die Sicherheit von Dachboxen genauer in unserem Kaufberater.

Recherche Tipp

Der Allgemeinen Deutschen Automobil Club (ADAC) überprüft regelmäßig die Dachboxen auf Sicherheit. Auch das Magazin Auto-Motor und Sport hat Dachboxen getestet.

Sie fahren mit einer Dachbox auf dem Autodach fast ebenso sicher wie mit einem normalen PKW, wenn Sie die einige Faktoren vor und während der Fahrt berücksichtigen. Vornehmlich führen beim Fahren mit Dachbox zu hohe Geschwindigkeiten, leichtsinniges Fahren als auch eine Überladung zu Unfällen. 
Deshalb sollten Sie sicherstellen, dass
 
  • Die Dachbox ordnungsgemäß befestigt ist
  • Die Ladung zuverlässig gesichert ist
  • Sie das Fahrverhalten anpassen
  • Sie sich an Herstellervorgaben und Sicherheitsanweisungen halten, wie etwa Geschwindigkeitsbegrenzungen 
  • Sie die maximalen Belastungsgrenzen von Dachbox, Autodach und Fahrzeug nicht überschritten haben
  • Sie Befestigung und Ladungssicherung regelmäßig kontrollieren
  • Sie beim Kauf auf Qualität und Prüfsiegel achten. 
Recherche Tipp

Informieren Sie sich ausführlicher zur Sicherheit und zur richtigen Beladung der Dachbox sowie zum veränderten Fahrverhalten in unserem Ratgeber.

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