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Koralle Twiggy Top Duschschiebetür DSTT 90 x 185 cm (L62241502512)
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Ratgeber

Ratgeber Duschkabinen



Das Duschen gehört zu unserem alltäglichen Ritual und egal ob zur schnellen Erfrischung oder zur Erholung, die warmen Wasserstrahlen auf der Haut sind immer wieder ein Wohlfühlerlebnis. Damit das Badezimmer nach dem Duschen nicht von Wassermaßen überschwemmt ist, kommt eine Duschkabine zum Einsatz. Dabei eignen sich die Duschzellen nicht nur für die herkömmliche Dusche, sondern können auch als Aufsatz für die Badewanne erworben werden.

Duschkabinen sind in vielen verschiedenen Ausführungen erhältlich, die sich jeweils an die Grundform Ihrer Dusche anpassen lassen und somit können Sie Ihre Dusche auch dann mit einer Duschkabine ausstatten, wenn sich diese in einer kleinen, unzugänglichen Nische befindet - demnach ist es also egal welche Lösung Sie für Ihr Badezimmer bevorzugen, eine passende Duschkabine ist immer möglich.

Die unterschiedlichen Kabinen unterscheiden sich jedoch nicht nur in der Größe, sondern auch im verwendeten Material und der Bauform. Möchten Ihre Dusche beispielsweise in einer Ecke platzieren, bietet sich eine sogenannte Runddusche an, denn diese verfügt über eine abgerundete Front und wird passgenau in die Zimmerecke eingesetzt, außerdem bringt und die abgerundete Front, im Vergleich zur quadratischen Duschkabine, mehr Platz und damit bieten Rundduschen einen erhöhten Duschkomfort.

Dieser Ratgeber informiert Sie über die verschiedenen Bauformen der Duschkabine und gibt Ihnen zudem Aufschluss darüber, welche Bauform für Ihre Bedürfnisse geeignet sein könnte.

Die Geschichte des Duschens


Seit Beginn der Zeitrechnung reinigt sich der Mensch, indem er Wasser über den Körper laufen lässt und erste Duschen mit Wasserbehältern gab es schon im alten Griechenland, so berichtete der römische Schriftsteller Plinius von einem Ingenieur, der Landhäuser mit Duschen veredelt haben soll, um diese anschließend mit Gewinn weiter zu verkaufen.

Bis zu der Duschapparatur, wie wir sie heutzutage kennen, gingen jedoch einige Jahrhunderte ins Land. Die ersten Duschen führten französische Streitkräfte im 19. Jahrhundert ein, aber das Duschen war zu dieser Zeit eine ökonomische Hygienemaßnahme, um eine große Anzahl von Menschen in besonders kurzer Zeit zu reinigen. Ab dem Jahre 1880 wurden Duschen als Einzelkabinen in Kasernen und Internaten verwendet und hielten kurz darauf auch Einzug in öffentliche Badeanstalten, woraufhin im Jahr 1879 auch das preußische Militär Großraumduschen in seinen Kasernen einsetzte und damit den Weg für die Verbreitung der Dusche ebnete.

Darauf sollten Sie beim Einbau achten


Um eine Duschkabine sicher und korrekt in Ihren heimischen vier Wänden zu installieren, sollten Sie einige Hinweise beachten.

Aufmaß

Beim Aufmaß handelt es sich im Grunde um die Abmessungen der Duschkabine, welches Sie den entsprechenden Aufmaßblättern entnehmen können und anhand dieser Informationen vermögen Sie zu entscheiden, ob die gewünschte Duschkabine tatsächlich in Ihrem Badezimmer verbaut werden kann.

Seitlicher Verstellbereich

Sollten Ihre Wände nicht lotgerecht, also nicht gerade sein, können Sie verschiedene Profile nutzen, um die seitlichen Verstellbereiche der Dusche auszugleichen. Somit lässt sich die Dusche ganz individuell an die vorhandenen, räumlichen Gegebenheiten anpassen, obendrein können Sie den seitlichen Verstellbereich die Dusche auch dann passgenau einbauen, wenn Sie beispielsweise ein älteres Gebäude besitzen, welches oftmals schiefe oder verwinkelte Ecken aufweist.

Dichtigkeit

Hierbei handelt es sich um den möglichen Spritzwasserschutz der Duschkabine. Eine maximale Abdichtung bieten Ihnen Duschkabinen mit Profilen und sogenannten Dichtleisten, welche ein Austreten des Wassers, wenn sich das Wasser in der Duschwanne staut, verhindern und es gilt je tiefer die Duschwanne dabei ist, desto größer ist die gegebene Dichtigkeit.

Hebe-Senk-Mechanismus

Der Hebe-Senk-Mechanismus sorgt beim Öffnen der Duschkabine dafür, dass die Tür leicht angehoben wird. Wird die Tür wieder geschlossen, senkt sich die Ausgangslage ab und die Türdichtung liegt auf der Duschwanne oder den Fliesen auf.

Duschkabinen, die über einen Hebe-Senk-Mechanismus verfügen, trocknen jedoch meist schlechter als Duschkabinen, die diesen Mechanismus nicht haben. Der Grund ist, dass Türen ohne Hebe-Senk-Mechanismus weisen meist einen kleinen Spalt zwischen Türdichtung und Duschwanne auf, durch den die Feuchtigkeit entweichen kann.

Duschen mit Hebe-Senk-Mechanismus haben jedoch auch Vorteile. Möchten Sie eine Dusche auf einem gefliesten Boden montieren, sorgt der Mechanismus für eine sichere Abdichtung zwischen Fußboden und Duschtür und somit kann kein Spritzwasser in das Badezimmer gelangen.

Verschiedene Türsysteme


Duschkabinen können Sie mit verschiedenen Türsystemen erwerben. Welche Türsysteme es gibt und welches für Sie das richtige sein könnte, lesen Sie im Folgenden.

Gleit-/Schiebetüren

Gleit- und Schiebetüren sind eine weit verbreitete Variante. Hier schieben Sie die Tür der Duschkabine beim Öffnen einfach nach links oder rechts.

Gleittüren sind besonders gut für kleine Badezimmer geeignet, da sie den ursprünglichen Platzbedarf der Dusche nicht übersteigen. Möchten Sie die Dusche also besonders platzsparend verbauen, sind Gleit- und Schiebetüren eine gute Wahl.

Schwing-/Drehtüren

Schwing- und Drehtüren ähneln in ihrer Funktionsweise einer herkömmlichen Zimmertür, denn die Türen sind über ein Scharnier mit der Duschkabine verbunden. Beim Öffnen schwingt die Tür nach außen. Schwingtüren eignen sich hauptsächlich für große Bäder, die vor der Dusche viel Platz biete und durch die maximale Öffnung ermöglicht Ihnen eine Dusche mit Schwing- oder Drehtür einen besonders komfortablen Einstieg.

Pendeltüren

Die Pendeltür ähnelt in ihrem Aufbau der Schwingtür, bietet Ihnen jedoch den Vorteil, dass sie sowohl nach innen als auch nach außen geöffnet werden kann. Somit eignet sich die Pendeltür besonders gut für kleine Bäder, aber trotz des geringen Platzbedarfs bietet Ihnen die Pendeltür eine maximale Einstiegsbreite.

Die richtige Pflege und Reinigung


Damit Ihre Duschkabine stets in vollem Glanze erstrahlt, ist die richtige Pflege wichtig und einige Modelle verfügen über eine spezielle Glasbeschichtung mit Wasserabperleffekt. Diese Beschichtung verringert Schmutz- und Kalkablagerungen und erleichtert Ihnen damit die Pflege. Der Wasserabperleffekt lässt mit der Zeit jedoch nach, so dass Sie die Beschichtung von Zeit zu Zeit erneuern müssen. Dazu erwerben Sie einfach eine entsprechende Glasbeschichtung, die Sie daheim mit einem Lappen auf die Duschkabine auftragen können.

Zur Reinigung der Duschkabine greifen Sie am besten zu handelsüblichen Haushaltsreinigern und verzichten Sie nach Möglichkeit auf scharfe und aggressive Scheuermittel. Diese können dafür sorgen, dass die Verglasung der Duschkabine mit der Zeit undurchsichtig wird, darüber hinaus greifen aggressive Reiniger die Dichtungen an und machen sie porös. Die Folge ist, das Wasser austritt und Ihr Badezimmer ist nach dem Duschen stets feucht oder sogar nass.

Die alltägliche Reinigung Ihrer Dusche können Sie mit einem herkömmlichen Glasreiniger und einem Abzieher vornehmen. Sprühen Sie die Glasflächen der Duschkabine großzügig mit dem Reiniger ein und ziehen Sie die Flüssigkeit mit dem Abzieher ab. Kalk und Schmutz werden zuverlässig entfernt, gleichzeitig haben Sie lange Freude an Ihrer blitzsauberen Dusche.

Vollgerahmt oder rahmenlos?

Duschkabinen können Sie als vollgerahmte oder rahmenlose Ausführung erwerben.
Bei der vollgerahmten Ausführung ist das Kabinenglas von einem Rahmen eingeschlossen, der individuell an die räumlichen Verhältnisse angepasst werden kann und damit eignet sich eine vollgerahmte Kabine vor allem für ältere Gebäude mit nicht lotgerechten Wänden.

Eine rahmenlose Duschkabine muss passgenau eingesetzt werden. Hier müssen Sie mit großen Silikonfugen rechnen, um die Dichtigkeit zu gewährleisten. Sind Sie jedoch sicher, dass Sie in Ihrem Badezimmer lotgerechte Wände haben, sieht eine rahmenlose Duschkabine sehr edel und schick aus und zudem lässt sich die rahmenlose Duschkabine mühelos reinigen, da Schmutz und Kalk kaum Fläche finden, um sich festzusetzen.

Haben Sie sich für eine Duschkabine entschieden, werden Sie die Vorteile dieser schon nach kurzer Zeit zu schätzen wissen, denn Ihr Bad bleibt auch nach dem Duschen stets trocken und muss dementsprechend weniger aufwendig gereinigt werden. So bleibt Ihnen mehr Zeit, die warmen Wasserstrahlen unter der Dusche zu genießen.

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