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Ratgeber

Ratgeber Badewannen



Sie ist neben der Dusche der Klassiker im Badezimmer - die Badewanne. Nach einem anstrengenden Tag in die Badewanne zu steigen und im warmen Wasser zu entspannen ist ein wahrer Genuss. Hier wird nicht nur der Körper, sondern auch die Seele gereinigt. Mit einem Badezusatz können wir herrlich zur Ruhe kommen und neue Kraft für die anstehenden Aufgaben schöpfen.

Bei Badewannen können Sie auf eine Vielzahl verschiedener Modelle zurückgreifen. Die Modelle unterscheiden sich dabei nicht nur in Größe und Design, sondern auch in der Bauform und dem verwendeten Material. Besonders beliebt ist die Badewanne aus Emaille. Vor allem in Mietwohnungen ist diese Ausführung häufig zu finden. Das Material ist robust und pflegeleicht und damit sehr gut für die tägliche Anwendung geeignet. Haben Sie besonders viel Platz zur Verfügung, können Sie auch eine freistehende Badewanne verbauen. Diese verleiht Ihrem Badezimmer ein luxuriöses Flair.

Bei der Auswahl der richtigen Badezimmerwanne sollten Sie jedoch einige Dinge bedenken. Zum einen sollten Sie in der zukünftigen Wanne vollständig abtauchen können, zum anderen ist darauf zu achten, dass Sie sich in der Badezimmerwanne vollständig ausstrecken können.

Dieser Ratgeber gibt Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Ausführungen. Zudem erhalten Sie Informationen darüber, aus welchem Material Ihre zukünftige Badewanne sein könnte.

Die Geschichte der Badewanne


Der Ursprung der Badewanne liegt in der Antike. Schon die Ägypter und Griechen hatten bereits eine eigenständige Badekultur entwickelt, welche von den Römern übernommen wurde. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich nicht nur die Badekultur weiter, sondern auch die Badewanne. Während man früher in einen Bottich aus Holz stieg, kamen später Wannen aus verzinktem Eisenblech in Mode. Heute haben wir sehr hochwertige Materialen zur Verfügung, die nicht nur für eine besonders gute Wärmespeicherung sorgen, sondern auch unempfindlich gegen mechanische Abnutzung sind. Zudem sind moderne Badewannen besonders einfach zu reinigen.

Die verschiedenen Bauformen



Solide Ausführung - die eingebaute Badewanne

Diese Bauform ist zumeist aus Sanitäracryl gefertigt und wird fest ins Badezimmer eingebaut. Der Einbau erfolgt dabei häufig an mindestens einer Wand. Die eingebaute Badezimmerwanne hat den Vorteil, dass keine Anschlüsse neu verlegt werden müssen. Die meisten Häuser und Wohnungen haben die notwendigen Zu- und Abläufe bereits in die Badezimmerwand integriert. Zudem ist der Einbau dieser Bauform sehr platzsparend möglich, da die Badewanne auch passgenau in Ecken platziert werden kann.

Fest eingebaute Wannen sind in vielen Formen erhältlich. Egal, ob zylindrisch, oval oder rund, hier ist für Ihren Geschmack sicher etwas dabei.

Ein Hauch von Luxus - die freistehende Badewanne

Freistehende Badewannen sind ein echter Blickfang in jedem Badezimmer. Schon auf den ersten Blick kann man sich das Badevergnügen in Gedanken vorstellen. Eine abgedimmte Beleuchtung, ein Glas Champagner, herrlich.

Freistehende Badezimmerwannen sind meist aus Sanitäracryl gefertigt und in verschiedenen Formen erhältlich. Hier haben Sie die Auswahl zwischen ovalen, rechteckigen oder runden Modellen. Im Gegensatz zur eingebauten Badewanne kann die freistehende Wanne frei im Badezimmer platziert werden. Die Positionierung erfordert jedoch oft das Um- oder Neulegen der entsprechenden Wasseranschlüsse, was auch den Nachteil dieser Bauform darstellt.

Freistehende Badewannnen sind vor allem für größere Badezimmer zu empfehlen, da diese Bauform zum einen viel Platz benötigt und zum anderen nur in der richtigen Umgebung zur Geltung kommt.

Entspannung pur - Whirlwannen

Wenn Sie nach einem harten Arbeitstag so richtig entspannen möchten, bieten sich sogenannte Whirlwannen an. Diese pumpen Luft von unten oder den Seiten in das Badewasser. Die hierbei entstehenden Luftbläschen lassen das Wasser sprudeln. So wird ein Massageeffekt erzielt, der nicht nur nach Feierabend herrlich wohltuend ist, sondern auch, wenn Sie gerade Sport getrieben haben. Ihre Muskeln können hier besonders gut entspannen. Whirlwannen dienen primär jedoch hygienischen Zwecken, die Entspannung ist ein angenehmer Nebeneffekt.

Möchten Sie den Fokus Ihrer Badewanne vor allem auf die Entspannung legen, können Sie sich für einen Whirlpool entscheiden. Dieser bietet meist einen deutlich besseren Massageeffekt und ist aufgrund seiner Größe auch für mehrere Personen geeignet.

Welches Material ist das richtige?


Beim Kauf einer Badezimmerwanne haben Sie die Auswahl zwischen verschiedenen Materialien. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die Materialien und ihre Vor- und Nachteile.

Naturverbunden mit Holz

Holz-Badewannen kommen wieder stärker in Mode. Einige Hersteller bieten dabei auch die traditionelle Bauform des sogenannten Böttchers an. Dabei handelt es sich um verleimte Dauben, die von einem Stahlreifen zusammengehalten werden. Bei Holz-Badewannen kommen verschiedene Holzarten zum Einsatz. Gut geeignet sind robuste Hölzer wie Akazie, Robinie oder Kastanie.

Eine Badewanne aus Holz speichert die Wärme besonders gut und ermöglicht damit eine konstante Wassertemperatur. So können Sie richtig gut entspannen. Zudem haben Holzwannen den Vorteil, dass sie trittsicher sind. Ein Ausrutschen, wie es bei anderen Materialien passieren kann, ist hier nicht so leicht möglich. Neue Untersuchungen haben übrigens ergeben, dass Holz-Badewannen hygienischer sind als Modelle aus Kunststoff oder Emaille.


Schlicht und elegant - Glas

Was auf den ersten Blick vielleicht ein wenig befremdlich klingt, ist der neue Trend: Glas im Badezimmer. Eine Glasbadewanne verfügt über eine besonders filigrane Optik und eignet sich damit vor allem für moderne Wohnstile. Je nach Lichteinfall sorgt das Glas für eine tolle Reflexion, die bei einem dunklen Umgebungslicht richtig gut zu Geltung kommt.

Die Badewanne besteht meist aus einem Rahmen, der den Glasbehälter stützt. Für eine optimale Wärmespeicherung verfügen einige Glasbadewannen über entsprechende Dämmplatten. Sollten Sie in Ihrem Badezimmer Wert auf einen besonders extravaganten Look legen, ist die Glasbadewanne eine sehr gute Wahl. Zwar bietet diese Bauform im Vergleich zu Holz eine etwas schlechte Wärmespeicherung, die gelungene Optik macht diesen Nachteil jedoch meist wieder wett.

Robust und langlebig - Emaille

Bei einer Badewanne aus Emaille handelt es sich um den Klassiker, der in vielen Haushalten zu finden ist. Emaille bietet eine hohe Robustheit und eine besondere Hygienefreundlichkeit. Die Oberfläche ist mit einer Vergütung versehen, welche die Wanne nicht nur kratz- und schlagfest macht, sondern auch beständig gegen Säure und Chemikalien ist.

Badezimmerwannen aus Emaille lassen sich besonders leicht reinigen. Die Oberfläche bietet wenig Angriffsfläche für Schmutz und Kalk und kann mit einem feuchten Lappen abgewischt werden. Einige Ausführungen verfügen über einen selbstreinigenden Perl-Effekt. Hier perlt das Wasser an der Oberfläche ab und nimmt dabei auch Schmutzablagerungen mit. Den Putzlappen können Sie also getrost im Schrank lassen.

Für eine leise Badeumgebung - Quaryl

Wenn Sie in einem besonders hellhörigen Haus wohnen, möchten Sie vielleicht nicht, dass Ihr Nachbar Ihr Badevergnügen mithören kann. Greifen Sie in diesem Fall zu einer Badewanne aus Quaryl. Dieses Material hat schallschluckende Eigenschaften und sorgt für ein besonders leises Baden. Zudem ist das Material besonders rutschfest. Hier laufen Sie nicht Gefahr, beim Ein- oder Ausstieg auszurutschen.

Haben Sie sich für ein Material und eine Bauform entschieden, werden Sie die Vorzüge einer Badewanne schon nach kurzer Zeit zu schätzen wissen. Wenn daheim das warme Wasser zum Entspannen lockt, kann der Feierabend gar nicht schnell genug kommen.


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