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TechniSat DigitRadio 250 schwarz
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Ratgeber

Radio Ratgeber



Radios – eine Erfolgsgeschichte


Elektromagnetische Wellen oder elektrische Signale im Hochfrequenzbereich werden empfangen und in Schall umgewandelt – genau das macht ein Radio. Seit über hundert Jahren versorgt der Radioempfänger die Menschen mit Musik, Unterhaltung und Nachrichten. Nachdem die neue Entdeckung der elektromagnetischen Wellen zuerst vor allem zu militärischen und kommerziellen Zwecken eingesetzt wurde, änderte sich dies sehr schnell und das erste moderne Massenmedium wurde eingeführt – der Rundfunk erblickte das Licht der Welt.

1923 wurde in Deutschland die erste Rundfunk-Sendung ausgestrahlt, zuerst nur für einige wenige Hörer, nach kurzer Zeit gab es aber kein Halten mehr und das Radio begann seinen Siegeszug. Die Nationalsozialisten erkannten in den 30er Jahren die Macht des Radios und stellten die Technologie in den Dienst ihrer Ideologie. Damit sie mit ihrer Propaganda auch den Großteil der Deutschen erreichen konnten, wurde ein billiges Radiogerät namens „Volksempfänger“ produziert – und dieses Gerät hielt Einzug in fast jeden deutschen Haushalt.

Nach dem Krieg wurde das Radio zur Verbreitung von politischer Information genutzt, aber auch Unterhaltung wurde geliefert. Und in den 50er Jahren kamen die ersten UKW-Sender auf – diese Frequenz hatte eine viel kürzere Reichweite als die bisher gebräuchliche Mittelwelle, lieferte aber eine deutlich bessere Qualität. Die teuren UKW-Radiogeräte waren schließlich der Renner in den 50er und 60er Jahren. Der Rundfunk wurde immer populärer. In den 70er Jahren starteten dann die ersten reinen Popsender, die sich vor allem mit aktueller Hitparadenmusik beschäftigten.

Ende der 70er Jahre strahlten die ersten illegalen Piratensender ihre Programme aus, das führte dann Mitte der 80er dazu, dass der private Rundfunk dem öffentlich-rechtlichen zur Seite gestellt wurde. Nach einer Weile passten sich beide mehr oder weniger an, wenn auch die öffentlich-rechtlichen Radiosender nicht ganz so kommerziell wurden wie die privaten Stationen. Musik ist der Hauptbestandteil der großen Radiosender, Kultur und Bildung sind auf dem Rückzug – egal ob Privat oder Öffentlich-Rechtlich.

Neue Entwicklungen halten Rundfunkgeräte aber weiterhin am Leben: So wird die Qualität und der Klang durch digitale Ausstrahlung verbessert, das Internetradio erlaubt den Empfang von vielen Sendern: Diese strahlen teils ein derart spezifisches Spartenprogramm aus, das öffentlich und private Sender nicht liefern können oder wollen. All das wird dafür sorgen, dass das Radio trotz starker Konkurrenz nicht sterben wird. Und zum Empfang der vielen Sender wird man auch weiterhin Radiogeräte benötigen, mit denen wir uns im Folgenden beschäftigen wollen.

Radiowecker

Ein äußerst ungeliebtes Gerät ist der Wecker in allen seinen Inkarnationen. Das schrille Klingeln ist für die meisten Menschen am frühen Morgen unerträglich – mit ein Grund, dass der Radiowecker den Siegeszug in vielen Schlafzimmern angetreten hat. Radiowecker gibt’s in allen möglichen Variationen – oft ist auch ein CD-Spieler integriert oder es ist möglich, MP3-Dateien auf dem Radiowecker abzuspielen. Alternativ zu der Methode, sich mit Musik von einem voreingestellten Radiosender wecken zu lassen, ist es oft möglich, das Radiosignal durch einen mehr oder weniger nervigen Summton als Weckgeräusch zu ersetzen – doch wer dies macht, hat die Aufgabe des Radioweckers eigentlich nicht richtig verstanden. Nützlich dagegen sind der Sleeptimer, der den Radiowecker nach einer Weile automatisch ausschaltet und die Snooze-Taste, die einen noch ein paar Minuten schlummern lässt, wenn man sie betätigt, und dann den Radiowecker wieder einschaltet. Diese Features sollte ein Radiowecker auf jeden Fall besitzen.

Küchenradio

Auch beim Kochen oder bei anderen Tätigkeiten, die in der Küche durchgeführt werden, gilt die Devise: Mit Musik geht alles besser. Meist sind Küchenradios sehr klein und können so selbst in der kleinsten Küche problemlos Platz finden. Und wenn es keinen Platz zum Aufstellen des Musikradios gibt, sollte man sich nach einem Unterbauradio umsehen: Diese praktische Variante erlaubt den Einbau zum Beispiel unterhalb eines Hängeschranks. Damit wird effektiv Platz gespart und außerdem ist das Radio nicht in Gefahr von Küchenutensilien beschädigt zu werden.

DAB+ Radios

Digital Audio Broadcasting, kurz DAB, ist die digitale Verbreitung von Radioprogrammen. Die UKW-Frequenz hat schon einige Jährchen auf dem Buckel und stößt an seine Grenzen, Platz für neue Programme ist kaum noch vorhanden. Seit einigen Jahren gibt es DAB als Alternative. Dies wurde nun zu DAB+ weiterentwickelt: Hier gibt es besseren Empfang, Rauschen oder Knistern gehört der Vergangenheit an. Auch können viele Zusatzinformationen übertragen werden (sogar Texte und Bilder). Die Abschaltung von UKW ist beschlossene Sache und wird in einigen Jahren (spätestens 2025) auf uns zu kommen. Das heißt, dass alle UKW-Radios letztendlich ersetzt werden müssen. DAB Radios sind jetzt schon in allen möglichen Formen und Preisklassen erhältlich.


Internetradios

Ebenfalls zukunftsträchtig sind Hörfunkgeräte, die auf das Internet zugreifen können. Damit ist es dann möglich, Live-Streams von Radiosendern zu empfangen. Neben den normalen Radiosendern, die ihr Programm noch zusätzlich im Internet streamen, gibt es auch eine riesige Anzahl an Internet-Radiostationen, die nur im Web senden. Das Angebot ist enorm vielfältig und gigantisch groß. Mit einem Rundfunkempfänger, das diese Sender empfangen kann, wird dem passionierten Radiohörer so schnell nicht langweilig. Oft sind beim Internetradio schon viele Stationen voreingestellt und in verschiedene Kategorien eingeteilt. Natürlich ist beim Internetradio auch ein Internetzugang nötig (am besten DSL) und eine Flatrate (da laufend Daten empfangen werden) ist auch empfehlenswert.

Autoradios

Fast so lange wie das Radio selbst begleitet uns auch das Autoradio. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden die Autoradios das erste Mal angeboten. Nach dem zweiten Weltkrieg ging es dann recht schnell mit der Technologie voran: Stereoempfang, Kassettenspieler, schließlich CD-Player und heutzutage auch Autoradios mit MP3-Technologie. Autoradios empfangen zwar immer noch Radiosender, können aber so viel mehr und sind inzwischen ein High-Tech-Gerät, das auch als Mediacenter im Auto genutzt werden kann. Deswegen sind die Preise bei Autoradios auch sehr unterschiedlich, je nachdem was technisch alles angeboten wird.

Radios für alle Gelegenheiten

Radios sind überall – ob in der Dusche mit speziell wasserdichten Duschradios, an Baustellen mit besonders stabilen Baustellenradios oder einfach unterwegs im MP3-Player oder in winzigen Miniradios. Auch in näherer Zukunft werden uns die praktischen Radioanlagen erhalten bleiben, denn mit Musik geht bekanntlich alles besser.

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