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Vorbei sind die Zeiten, in denen unförmige Röhrenfernseher das Wohnzimmer verunstalteten. Flachbildfernseher heißt das Zauberwort für ein modernes, hochauflösendes und platzsparendes Fernsehvergnügen in den heimischen vier Wänden. Doch wie funktioniert ein LCD-Fernseher eigentlich? Hinter einer Scheibe wird eine Flüssigkristallschicht je nach Spannung dazu angeregt, mehr oder weniger Licht hindurch zu lassen. Dieses Licht trifft dann auf Farbfelder in den Farben Rot, Grün und Blau und bringt diese unterschiedlich stark zum Leuchten. So entsteht das Bild auf einem LCD-Fernseher. LCD-Fernseher gibt es inzwischen in den verschiedensten Ausführungen. Bei der Auswahl eines LCD-Fernsehers kommt es nicht nur auf die Größe an. Beispielsweise ist es wichtig, über welche Anschlüsse das Gerät verfügt. So sollte man sich vor dem Kauf überlegen, welche Geräte man bereits zu Hause hat und an den LCD-Fernseher anschließen möchte bzw. welche Geräte noch angeschafft werden sollen. Grundsätzlich gilt, je mehr Anschlüsse desto besser, denn im Nachhinein lassen sich die fehlenden Anschlüsse nur mit teueren Umschaltern nachrüsten. Die meisten Videorecorder, Satelliten-Receiver und DVD-Player werden via SCART-Anschluss an den Fernseher angeschlossen. Die aktuellen Blu-Ray- und HD-DVD-Recorder sowie HD-Sat-Empfänger und die neuste Generation der Spielekonsolen sind bereits mit HDMI ausgestattet. Auf eine Anschlussmöglichkeit von S-Video oder Composite-Video sollte man achten, wenn man eine Videokamera an den LCD-Fernseher anschließen möchte. Die Bilddiagonalen der LCD-Fernsehgeräte variieren von ca. 14 bis 70 Zoll, wobei ein 70-Zoll-LCD-Fernseher nahezu unbezahlbar ist. Oft neigt man dazu sich einen größeren LCD-Fernseher als nötig zu kaufen, dies liegt an den geringen Preisunterschieden zwischen den Größen. Jedoch sollte man darauf achten, dass der Seh-Abstand zum Fernseher das 2,5 besser 3fache der Bilddiagonale misst, da bei zu geringem Abstand das Bild schnell pixelig und unansehnlich wird.

