Vogelhäuser

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Ratgeber Vogelhäuser


Ratgeber Vogelhäuser


Vogelhäuser im Garten sind nicht nur ein schöner Blickfang, sondern bieten den gern gesehenen Gästen auch Schutz und Unterschlupf. Für jeden Gartenliebhaber ist ein Vogelhaus essentiell, denn so lassen sich neue Gartenbewohner anlocken, an denen man die gesamte Saison Freude hat. Jedoch sollten die Vogel-Eigenheime nicht einfach an beliebigen Orten aufgehängt werden. Wichtige Fragen, wie das Material, die Höhe und vor allem die gesamte Anzahl der Nistkästen müssen im Voraus geklärt werden. Stehen die Häuschen zu dicht aneinander, besteht die Gefahr, dass die Vögel sich gegenseitig stören und untereinander um das Futter streiten. Auch beim Kauf eines Vogelhauses gibt es einige zentrale Aspekte zu klären.

Den richtigen Nistkasten auswählen

Das Material, welches für die Vogelhäuser gewählt wird, sollte am besten so natürlich und atmungsaktiv wie möglich sein, um den Vögeln ein gemütliches und gesundes Heim zu bieten. Holz, Holzbeton oder Bimsbeton eignen sich hierbei hervorragend, da sie robust sind und sich trotz ihres hohen Gewichts als sehr praktikabel erwiesen haben. Nicht nur das Material, sondern auch die Bauweise der Häuschen ist zu beachten. Kästen mit Vorderwänden, die sich abnehmen lassen, sind im Vergleich zu Dachöffnungen einfacher zu handhaben. Sie ersparen dem Vogelliebhaber viel Zeit und Mühe bei der Reinigung, sodass dieser nun mehr Freude am Vogelhäuschen hat.

Nistkästen aus Plastik vermeiden
Holzstämme, die maschinell ausgehöhlt wurden, sind nicht zu empfehlen. Zwar wurden diese auch aus Naturmaterial gefertigt, können sie meist jedoch nur durch eine Bodenluke geöffnet werden. Solche Bodenöffnungen stellen eine große Gefahr für Jungvögel dar, da sie sich häufig von alleine öffnen und somit das gesamte Nest herausfallen kann. Metall oder synthetische Stoffe wie Plastik sind trotz schönen Anblicks für Nistkästen ebenfalls nicht geeignet. Sie sind nicht luftdurchlässig und wärmen sich leicht auf. An heißen Sommertagen besteht deswegen die Gefahr, dass sich die Nistkästen stark erhitzen und die Jungvögel darin langsam ersticken.

Das Einflugloch des Vogelhauses
Natürlich müssen nicht für jede Saison neue Futterhäuser angeschafft werden. Vor der Brutzeit sollten bereits aufgestellte Nistkästen nochmals gründlich gereinigt werden. Nach der Säuberung muss darauf geachtet werden, das Vogelhäuschen richtig aufzuhängen. Wichtig dabei ist, dass das Anflugloch nach Süden oder Südosten zeigt, damit Windströme aus dem Westen oder Nordwesten nicht direkt in das Einflugloch wehen können. Hinzu kommt, dass das Häuschen dadurch morgens nach einer kalten Nacht von der Sonne erwärmt wird. Allerdings muss direkte Sonneneinstrahlung in die Nistkästen verhindert werden. Ein geschütztes, von Sträuchern umgebenes Vogelhaus bietet sich besonders als Liebesnest für paarfreudige Vögel an. Außerdem können die Vogeleltern auf den Büschen Rast einlegen und kontrollieren, ob mit den Kleinen alles in Ordnung ist.

Wann sollten die Vogelhäuser aufgestellt werden?
Um von den Vögeln akzeptiert und benutzt zu werden, müssen Nistkästen für natürliche Feinde wie Marder und Katzen unzugänglich sein. Deswegen muss ein Ort gewählt werden, an den die Räuber nicht herankommen. Auch der richtige Zeitpunkt, um die Vogelhäuser aufzustellen, darf nicht verschwitzt werden. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) rät, die Nisthilfen bereits im Herbst aufzuhängen. So können sie von Vögeln, Kleinsäugern und Insekten zum Schlafen und Überwintern benutzt werden.

Den Nistkasten reinigen
Auch wenn die Nistkästen einen sehr schönen Anblick bieten, ganz ohne Arbeit funktioniert es dann doch nicht. Sie müssen, so wie das eigene Heim, regelmäßig gehegt und gepflegt werden, denn Vögel bauen üblicherweise für jede Brut ein neues Nest. Da die Vögel das Nistmaterial aus den Häusern nicht selber entfernen können, kann es bald sehr eng in den Bruthöhlen werden. Deswegen ist es notwendig, die Nistkästen mindestens einmal im Jahr zu leeren und zu säubern. Dadurch werden unerwünschte Parasiten und Ungeziefer beiseite geschafft, die Jungvögel haben ein sauberes, gesundes Zuhause und ihre Sterblichkeit wird reduziert. Am Besten eignet sich für die Reinigung die Zeit nach der Brutzeit, also September oder Oktober. Hierfür gibt es zum Teil auch spezielle Reiniger, welche sich ebenfalls erwerben lassen.

Einen Nistkasten selber bauen
Viele Gartenliebhaber sind auch handwerklich begabt. Will man die Freude am Vogelhaus auch mit seinem Hobby verbinden, so bietet es sich an, Hammer und Nägel in die Hand zu nehmen und der Kreativität freien Lauf zu lassen. Doch auch hier gibt es einige Regeln zu befolgen: wenig widerstandsfähige Weichhölzer wir Pappel, Rotbuche oder Weide sind ungeeignet, da sie schnell marode werden. Stattdessen sollte man zu den etwas robusteren Kiefern- oder Fichtenhölzern greifen. Eiche oder Erle sind auch zu empfehlen.
Schleifen und lackieren Sie die Innenseiten des Nistkastens nicht. Um den Jungvögeln die Möglichkeit zu bieten, später einfacher aus der Bruthöhle herauszuklettern, müssen die Innenwände rau sein. Die Außenwände können selbstverständlich vor Zusammenbau mit ökologischen Holzschutzmitteln wie Leinöl eingerieben werden, um das Häuschen vor Wind und Wetter zu schützen. Jedoch muss der Nistkasten dann erst ausgelüftet und getrocknet sein. Der Geruch des Schutzmittels darf nicht mehr wahrnehmbar sein.

Keine Dachpappe für Nistkästen verwenden
Das Dach der Nisthilfe muss natürlich auch geschützt werden. Hierfür darf jedoch keine Dachpappe verwendet werden. Sie schützt das unterliegende Holz nicht vor Feuchtigkeit und verhindern dazu noch ein schnelles Trocknen. Dadurch wird das Holz schneller marode.

Noch ein praktischer Hinweis: Bevorzugen Sie statt Nägeln lieber Schrauben. Durch die Schrauben muss nicht mehr zusätzlich verleimt werden. Außerdem wird das Öffnen der Bruthöhle damit sehr vereinfacht, was sich bei der Reinigung nach der Brutzeit bemerkbar macht. Dies spart Ihnen viel Zeit und Mühe. Möchten Sie den Jungvögeln etwas extra Komfort bieten, so errichten Sie ihnen eine Klimaanlage in der Bruthöhle. Hierfür bohren Sie einfach vier kleine Löcher in den Boden und schon herrscht ein angenehmes Klima!

Worauf ist beim Kauf zu achten?
Wenn Sie ein Vogelfutterhaus für Ihren Garten erwerben möchten, sollten Sie einige Aspekte berücksichtigen. So sollten Sie im Vorwege in Erfahrung bringen, welche Vögel das Haus in Ihrem Garten nutzen würden. Je nach Art müssen die Vogelhäuser unterschiedlich ausgerichtet sein. Nicht jede Vogelart brütet in jedem Vogelhaus. Wenn Sie selbst zum Hammer greifen, sollten Sie in jedem Fall darauf achten, dass Sie das richtige Material verwenden. Hier bietet sich oft auch ein Vogelhaus Bausatz an. Mit diesem können Sie die wichtigen Bestandteile käuflich erwerben und anschließend selbst atkiv werden.

Egal ob gekauft oder selbst gebaut, achten Sie in jedem Fall darauf, dass das Vogelhaus keine scharfen Kanten aufweist, an denen sich die Vögel verletzten könnten. Beachten Sie diese Faktoren, steht einem Vogelhaus in Ihrem Garten nichts mehr im Wege.
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Produkttyp
Bei einem Vogelhäuschen bzw. einem Vogelfutterhaus handelt es sich um eine überdachte Futterstelle für in der Natur frei lebende Vögel. Die Überdachung ist oftmals Spitz gestaltet. Viele Häuschen sind designtechnisch ein Highlight, sodass sie neben dem funktionalen Aspekt auch zur Gartendekoration dienen.

Es gibt weitere Varianten von Vogelfutter- und Vogeltränkstellen.

Eine beliebte Alternative sind Meisenknödelhalter. Diese können an Bäumen, Sträuchern oder Pfosten befestigt werden. Sie dienen zur Platzierung von Meisenknödeln. Diese sollen den Vögeln im Winter Nahrung bieten. Sie sind zusammengesetzt aus verschiedenen Kernen, Flocken und Pflanzenfett. Es können auch getrocknete Früchte drin enthalten sein.

Gerne werden im Garten auch spezielle Nistkästen für Vögel aufgehängt. Hierbei handelt es sich um Kästen, welche einen Hohlraum aufweisen. Diese unterstützen Vögel bei der Brut und Aufzucht von Jungtieren. So lässt sich im Garten die heimische Vogelwelt miterleben.

Ein Vogelfutterspender ist ein Gefäß, welches je nach Ausführung im Garen aufgestellt oder aufgehängt werden kann. Dieses lässt sich auf Vorrat befüllen, sodass die Tiere beispielsweise auch über einen langen, kalten Winter gut versorgt sind.

Bei einer Vogeltränke handelt es sich um ein flaches Becken, welches in etwa 5 cm tief ist. Dieses bietet Vögeln eine dauerhafte Wasserquelle im Garten. Die Vögel können so ihren Durst stillen und sich erfrischen. Ferner handelt es sich dabei um eine tolle Deko. Oft sind Vogeltränken sehr künstlerisch gestaltet.

Material
Vogelhäuser werden auch unterschiedlichen Materialien gefertigt.

Am meisten verbreitet ist Holz. Es empfiehlt sich dabei in ein Vogelhaus aus Massivholz zu investieren. Dieses überzeugt mit seiner Stabilität und Robustheit. Bei richtiger Behandlung ist es außerdem witterungsbeständig.

Viele Modelle sind auch aus Sperrholz oder Faserplatten gefertigt. Diese erweisen sich als kostengünstig. Grundsätzlich sind auch diese Häuschen sehr stabil, sofern sie mit Lack oder ähnlichem versiegelt sind.

Bei Metallteilen sollte man darauf achten, dass sie verzinkt oder beschichtet wurden. Nur so sind diese vor Korrosion geschützt.

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