Luftpumpen

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Ratgeber Luftpumpen


Luftpumpen Ratgeber

Luftpumpen kennt jeder. Die kleinen Helfer begegnen uns immer wieder im Alltag. Diese Geräte gibt es in verschiedenen Ausführungen. Am bekanntesten sind elektrische Luftpumpe bzw. Akku-Luftpumpe, Doppelhub Luftpumpe und Mini-Luftpumpe. Für welche Art man sich entscheidet, hängt immer vom jeweiligen Einsatzgebiet ab. Eine Pumpe zum Befüllen einer Luftmatratze sollte ganz anders beschaffen sein als eine Luftpumpe zum Aufpumpen eines Fahrradreifens. Und dann gibt es noch die kleinen Helfer, mit denen die Reifenstärke an Autos überprüft und eingestellt wird.

Gerade die Akku-Luftpumpe kann wertvolle Dienste leisten. Es gibt sie sowohl beim Fachhändler als auch in größeren Kaufhäusern. Wer schlau ist, bestellt seine Elektro-Luftpumpe jedoch im Internet. Zahlreiche Onlineshops haben sich diesem Thema verschrieben, entsprechend groß ist das Angebot. Verbraucher bekommen relevante Informationen vor der Bestellung und können so abwägen, welches Modell für sie das richtige wäre. Natürlich gibt es in Onlineshops nicht nur eine große Auswahl im Bereich elektrische Luftpumpe. Die richtige Anlaufstelle hat man auch dann gefunden, wenn es eine Doppelhub Luftpumpe oder eine 12 V Luftpumpe sein soll. Dank dem gesetzlichen Rückgaberecht geht man beim Online-Kauf kein Risiko ein. Sollte die bestellte Luftpumpe den eigenen Ansprüchen nicht genügen, schickt man sie vollkommen unkompliziert wieder an den Anbieter zurück.

In diesem Ratgeber informieren wir, welche Luftpumpen-Arten es gibt und für welche Zwecke diese jeweils eingesetzt werden. Außerdem zeigen wir, wie man die nützlichen Helfer sinnvoll einsetzt - etwa um einen Autoreifen aufzupumpen.

Welche Luftpumpen-Arten gibt es?

Luftpumpen sind Geräte, die dabei helfen, einen geschlossenen Behälter mit Luft zu füllen. Das kann eine Luftmatratze bzw. ein Gästebett sein, aber auch ein Ball, ein Autoreifen oder Fahrradreifen. Das ursprüngliche Modell wurde von Otto von Guericke erfunden. Im Jahre 1649 stellte er die Kolbenvakuumluftpumpe vor. Weiterentwickelt wurde diese Erfindung durch John Boyd Dunlop, der 1888 den ersten Fahrradluftreifen entwickelte und diesen mit einer Fußballpumpe aufpumpte.

Was ist eine Doppelhub Luftpumpe?

Es gibt unter Luftpumpen ein Modell, das sich schon vor vielen Jahren im Freizeitbereich einen Namen gemacht hat: Die so genannte Doppelhubpumpe ist ein praktischer Helfer für viele Sportarten aber auch für andere Freizeitaktivitäten. Qualitativ hochwertige Modelle bestehen aus schlagfestem, wind- und wetterfestem Kunststoff. Sie setzen sich aus einem vertikalen Kolben und einem robusten Spiralschlauch zusammen. Dieser ist abnehmbar und kann ohne Probleme ersetzt werden, sollte er kaputt oder verloren gehen.

Die Kaufentscheidung sollte man vor allem vom Gewicht und von der Leistung der Doppelhubpumpe abhängig machen. Klassische Modelle wiegen etwa ein Kilogramm und haben eine Leistung von zwei bis sechs Liter Luft pro Doppelhub. Namhafte Hersteller bieten diese Pumpen mit mindestens drei unterschiedlichen Adaptern ab. So vergrößern sich die Einsatzmöglichkeiten der Luftpumpe. Toll sind Luftpumpen mit integrierter Luftdruckanzeige. Dies ermöglicht es, den Luftdruck des aufzublasenden Objekts kontinuierlich zu beobachten und sich daran zu orientieren. Das ist zum Beispiel bei Schlauchbooten wichtig, denn diese dürfen nicht mit zu viel Luft gefüllt werden.

Die Doppelhub Luftpumpe eignet sich zum Aufpumpen und Absaugen von Luft. Ihr Einsatzgebiet erstreckt sich von Schlauchbooten über Planschbecken bis hin zu Luftmatratzen und Luftbetten. Im Gegensatz zu einer Elektro-Luftpumpe muss sie mechanisch, also mit Muskelkraft, bedient werden. Dafür ist man dann aber auch nicht auf Strom angewiesen. Man kann diese Luftpumpe auch außerhalb von Steckdosen und Autos verwenden.

Zum Aufpumpen fixiert man das Gerät mit beiden Füßen auf dem Boden. Beim Kauf sollte also nach Möglichkeit auf große Trittbretter geachtet werden. Der lange Kolbenweg sorgt dafür, dass man beim Hochziehen und dem anschließenden Herunterdrücken des Kolbens innerhalb kurzer Zeit schnell Luft pumpen und ansaugen kann. Im Vergleich mit Fahrradpumpen wird ein wesentlicher Unterschied deutlich: Der Luftstrom dauert nicht nur bei Zug- sondern auch Druckbewegungen an. Man braucht also weniger Muskelkraft und Ausdauer.

Zur regelmäßigen Pflege der Doppelhubpumpe gehört es, die Dichtungen einzufetten. So bleibt das Gerät funktionsfähig und kann auch auf lange Sicht ohne großen Kraftaufwand bedient werden. Hat man eine passende Pumpe im Internet gefunden, sollte man sich vor der Bestellung darüber vergewissern, dass diese das GS- und TÜV-Siegel hat.

Luftpumpen für Fahrräder

Fahrrad-Luftpumpe ist nicht leicht Fahrrad-Luftpumpe. Im Kampf gegen einen Platten gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Grundsätzlich wird in Handluftpumpe und Standluftpumpe unterschieden. Wir erklären die Unterschiede.

Eine Handluftpumpe sollte an jedem Fahrrad mitgeführt werden. Sie gehört zur Basisausstattung des Fahrrads. Sofern man unterwegs feststellt, dass ein Reifen mehr Luft benötigt, kann man die kleine Handpumpe verwenden. Aufgrund ihrer geringen Größe kann sie problemlos im Rucksack oder in der Fahrradtasche verstaut werden. Es gibt auch Fahrräder, die eine Rahmenbefestigung für die Fahrradluftpumpe haben. Alternativ dazu kauft man sich eine solche Rahmenbefestigung separat oder bekommt sie beim Kauf der Luftpumpe mitgeliefert.

Davon abgegrenzt werden muss die Standluftpumpe. Sie gilt als effektiv und komfortabel. Dafür ist sie aber längst nicht so kompakt wie die Mini-Luftpumpe. Immer dann, wenn der Fahrradschlauch in kürzester Zeit aufgepumpt werden soll, nutzt man am besten die Standluftpumpe. Viele von ihnen sind mit einem Manometer ausgestattet. Auf diesem kann der Druck genau überprüft werden. Eine große Hilfe ist die Standluftpumpe jedoch nicht nur beim Fahrradschlauch. Sie pumpt auch Luftmatratzen und Schlauchboote schnell auf.

Wer eine Fahrradluftpumpe kauft, sollte immer darauf achten, für welche Ventiltypen diese ausgelegt ist. Die meisten Modelle haben einen umdrehbaren Adapterkopf. Mit diesem ist es ohne Probleme möglich, zum Beispiel von Auto- auf Sclaverand-Ventil umzustellen. Alternativ dazu werden verschiedene Adapter mitgeliefert.

Den Autoreifen richtig aufpumpen

Nicht nur Fahrradfahrer sind auf Luftpumpen angewiesen. Wer ein Auto besitzt, sollte den Luftdruck der Autoreifen regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf erhöhen. Zahlreiche Experten weisen immer wieder darauf hin, wie wichtig ein exakt eingestellter Luftdruck ist. Dies verhindert, dass die Reifen übermäßig abgenutzt werden. Zudem hat es positive Auswirkungen auf den Kraftstoffverbrauch.

In der Bedienungsanleitung jedes Fahrzeugs steht, welcher Luftdruck für die Autoreifen empfohlen wird. Die Angaben sind in Bar. Anhand einer Tabelle sucht man sich in der Bedienungsanleitung unter Berücksichtigung der Reifengröße die entsprechenden Werte aus. Dabei bezieht sich der Minimalwert auf den geeigneten Druck bei geringer Beladung des Fahrzeugs. Der Maximalwert sollte bei Vollbeladung angestrebt werden. Ist man überwiegend alleine unterwegs, ist es besser, den Minimalwert zu verwenden. Wer häufiger mehrere Personen mitnimmt und mit Gepäck in den Urlaub fährt, sollte sich am Maximalwert orientieren.

Es gibt verschiedene Geräte, die dabei helfen, Autoreifen richtig aufzupumpen. Das Vorgehen ist zunächst jedoch gleich: Die Ventilkappe muss vom Ventil des Autoreifen heruntergeschraubt werden. Beim Aufpumpen mit einem tragbaren Gerät an der Tankstelle wird die Spitze der Lanze auf das Ventil gedrückt. Nun einfach den Luftdruck von der Anzeige ablesen. Die Plus-Taste immer nur kurz bis zum Erreichen des gewünschten Werts drücken!

Handelt es sich um ein schlauchgebundenes Gerät mit Druckanzeige und Hebel muss zunächst der Arretierungshebel aufgeklappt und die Düse auf das Reifenventil gesetzt werden. Nun wird der Hebel wieder heruntergeklappt. An der Anzeige kann nun der Druck in Bar abgelesen werden. Mit dem vorhandenen Hebel wird der Reifen falls nötig aufgefüllt. Ein großer Vorteil sind vollautomatische Geräte. Einfach den gewünschten Wert in die elektrische Luftpumpe eingeben, den Arretierungshebel nach oben klappen, die Düse auf das Ventil setzen und den Hebel wieder nach unten klappen. Die Luftpumpe stellt den Luftdruck selbstständig fest und lässt entweder Luft ab oder pumpt welche auf.

Um zuhause seine Autoreifen aufzupumpen, bietet sich eine für Autoreifen geeignete Fußpumpe oder ein Kompressor an.
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