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Zelte (1.574 Ergebnisse aus 82 Shops)

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Die Wassersäule gibt an wie wasserdicht die Zelthaut ist. Die Einheit ist mm. Ab 1500 mm gilt ein Zelt als wasserdicht. Je höher der Wert, desto höher ist die Wasserdichtigkeit.

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Unser Ratgeber unterstützt Sie bei der Wahl eines idealen Zeltes.

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Ratgeber

Wissen Kompakt

Campen liegt im Trend: Seit 2006 steigt die Campinglust der Deutschen kontinuierlich an. Ob als Abenteurer, Wanderer, Festivalgänger, Romantiker oder Familienmensch – beim Zelten können Sie die Natur intensiv erleben. Zudem ist ein Campingausflug nicht nur abenteuerlicher als ein Urlaub in Hotels oder Ferienwohnungen, sondern meist auch deutlich günstiger.

Die Ursprünge des Zeltes lassen sich auf die Nomaden zurückführen. In den Anfängen bestand die Konstruktion aus einem Holzstangengerüst, das mit einem Tierfell abgedeckt wurde. Sand, Erde oder Steine wurden zur Befestigung auf den Rand geschüttet. Diese Behausung konnte schnell auf- und abgebaut werden und bot Schutz vor Witterung und Tieren. Erst mit Beginn der Sesshaftigkeit der Nomaden in der Mittelsteinzeit verlor das Zelt nach und nach an Bedeutung und wurde schließlich von Hütten abgelöst.

Wissenswert

Zelte dienten in Europa bereits vor etwa 40.000 Jahren als mobile Unterkunft und Schutzstätte vor der Natur. 

Heutzutage hat sich an dem ursprünglichen Verwendungszweck von Zelten kaum etwas geändert. Lediglich das Material ist im Laufe der Entwicklung robuster geworden, um optimal vor Regen oder Kälte schützen zu können.

Um Sie bei der Suche nach einem passenden Zelt zu unterstützen, haben wir in unserem Kaufberater alle wichtigen Informationen zusammengestellt.
 


Kaufberater

Zelte gibt es in verschiedenen Varianten: Sie unterscheiden sich nicht nur in Form, Farbe und Preis, sondern bestehen auch aus unterschiedlichen Materialien und werden je nach Produkttyp unterschiedlich aufgebaut. 

Um Ihnen bei der Suche nach einem geeigneten Zelt behilflich zu sein, haben wir in unserem Kaufberater wichtige Kaufkriterien für Sie zusammengetragen.

Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen

Bedenken Sie für den Kauf eines idealen Zeltes vor allem folgende Gesichtspunkte:

  • Zelte besitzen unterschiedliche Bauformen.
    Je nach Einsatzzweck und individuellem Geschmack können Sie aus einer großen Auswahl unterschiedlicher Zeltformen wählen, die sich hinsichtlich ihrer Ausstattung und ihrem Platzangebot unterscheiden. Vor allem das Gewicht Ihres Zeltes spielt hierbei eine wichtige Rolle. Wenn Sie zu Fuß unterwegs sind, kann ein schweres Zelt unnütz belasten. Sind Sie hingegen mit einem Fahrzeug auf Reisen, ist das Gewicht zu vernachlässigen.

  • Berücksichtigen Sie auch die Größe des Zeltes.
    Je nach Zeltgröße kann sich diese unterschiedlich auf den Nutzungskomfort auswirken. Überlegen Sie sich daher beim Kauf eines Zeltes, wie vielen Personen Ihr Modell Platz bieten soll. Beispielsweise benötigt ein Alleinreisender meist kein großes Zelt, während Familien Wert auf genügend Stauraum legen sollten. 

  • Das Einsatzgebiet bestimmt das Material Ihres Zeltes.
    Gehen Sie campen, auf ein Festival oder auf eine Expedition? Reisen Sie im Sommer oder Winter? Je nach Reiseregion und Jahreszeit sollten Sie auf das Material und die Widerstandsfähigkeit des Zeltes Wert legen. 
     

Zelt-Typen

Beim Kauf eines Zeltes können Sie aus einer Vielzahl unterschiedlicher Ausführungen wählen. Da Zelte für verschiedene Einsatzzwecke konzipiert sind, sollten Sie besonders berücksichtigen, wofür Sie es verwenden möchten. Bauform und Größe sind hierbei ausschlaggebend für den Kauf Ihres idealen Modells. 
Auf den Punkt!

Zelte unterscheiden sich in ihrer Bauform. Sie können zwischen verschiedenen Modellen wählen – beispielsweise einem besonders robusten oder einem selbstaufbauenden Zelt.

Zelte gibt es auch in verschiedenen Größen. Je nach Abmessung können Sie Unterkünfte für 1 oder mehrere Personen erhalten.

Grundlegend dient ein Zelt als komfortabler Schlafplatz, der vor Witterung und Tieren schützt. 

Shopping Tipp

Es gibt allerdings auch Zelte, die für andere Verwendungszwecke konzipiert wurden. Hierzu zählen etwa Lagerzelte, Duschzelte oder Küchenzelte.


 
Zelt-Typen nach Bauform

Zelte unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Bauform. Je nach individuellem Einsatzzweck und persönlichen Bedürfnissen können Sie aus einer großen Auswahl unterschiedlicher Modelle wählen. 

Nachfolgend stellen wir Ihnen die gängigsten Bauformen von Zelten vor:


Die meisten Modelle erhalten Sie als Einwand- und Doppelwand-Variante. Während einwandige Zelte nur aus einem Außenzelt bestehen, besitzen doppelwandige Modelle zusätzlich noch ein atmungsaktives Innenzelt. Dafür bringen sie jedoch ein höheres Gewicht und einen aufwändigeren Aufbau mit sich.

Mehr Informationen zu Innen- und Außenzelt erhalten Sie in der Rubrik Ausstattung.


 
Firstzelt – Das Einfache

Das Firstzelt, auch als Giebelzelt bekannt, zählt zu den ältesten und gleichzeitig einfachsten Zelt-Typen. Seine charakteristische Dreiecksform resultiert aus der Platzierung von 3 Zeltstangen – 2 davon sind vertikal und 1 horizontal als First ausgerichtet. Darüber befindet sich eine gespannte Zeltplane, die mit Abspannschnüren und Heringen am Boden fixiert wird.

Firstzelte sind leicht aufzubauen und besitzen ein kleines Packmaß. Aufgrund ihrer Bauart weisen sie jedoch wenig Stabilität auf, daher können sie besonders windanfällig sein. Zudem verfügen sie über eine schlechte Belüftung und bieten wegen ihrer schrägen Wände und der senkrechten Stangen im Inneren des Zeltes nur begrenzt Platz und Stehhöhe. 

Firstzelte schützen in erster Linie vor Sonne und leichtem Regen. Da sie relativ windempfindlich sind, ein hohes Gewicht besitzen und darüber hinaus keinen Kälteschutz bieten, sollten Sie diese Zelte jedoch nicht bei Outdoor-Expeditionen oder längeren Touren einsetzen. Ein Firstzelt wird oftmals vom Militär genutzt. Es kann aber auch als Spielzelt für Kinder im Garten Verwendung finden. 

Shopping Tipp

Auf unserem Preisvergleich finden Sie eine große Auswahl an Spielzelten für kleine und große Kinder.

Sie erhalten Firstzelte je nach Größe und Hersteller in einer Preisspanne von rund 25 € bis 440 €.

Pro
  • Geringes Packmaß
  • Einfacher Aufbau
Contra
  • Instabil
  • Müssen befestigt werden
  • Kein Kälteschutz, daher nur für den Sommer geeignet
  • Hohes Gewicht
  • Schlechte Raumnutzung

 
Geodätzelt – Das Stabile

Hinter dem Begriff Geodätzelt verbirgt sich ein besonders stabiles Zelt. Geodätzelte besitzen eine auffällige Halbkugelform. Geodätzelte können Sie in der Regel einfach sowie freistehend ohne Heringe und Abspannschnüre auf- und abbauen.

Wissenswert

Der mathematische Begriff geodätische Linie bezeichnet die kürzeste Verbindung zwischen 2 auf einer gekrümmten Fläche befindlichen Punkten. 

Da das Außenzelt dieses Modells durch mehrere sich überkreuzende Stangen in kleine Flächen unterteilt wird, verfügt ein Geodätzelt über eine besonders hohe Stabilität. Es gewährleistet somit zu jeder Jahreszeit zuverlässigen Schutz – auch bei extremen Wetterlagen. Im Sommer können Sie es alternativ nur mit Innenzelt aufbauen. Geodätzelte haben ein geringes Packmaß.

Aufgrund seiner speziellen Konstruktion besitzt dieses Modell allerdings wenig Stauraum für Gepäck und Reiseutensilien sowie auch ein hohes Eigengewicht. 

Wegen ihrer robusten Eigenschaften können Sie Geodätzelte vorrangig für Trekkingtouren und Expeditionen in unwegsamem, schwierigem Gelände nutzen. 

Der Preis für ein Geodätzelt beginnt bei rund 60 € und kann je nach Ausstattung und Hersteller auf etwa 2.000 € ansteigen.

Pro
  • Hohe Stabilität 
  • Freistehend ohne Heringe und Abspannschnüre
  • Wetterfest
  • Ganzjährig nutzbar
  • Für extremes Gelände geeignet
  • Leichter Auf- und Abbau
  • Geringes Packmaß
Contra
  • Hohes Gewicht 
  • Wenig Stauraum

 
Kuppelzelt – Der Allrounder

Ein Kuppelzelt zählt zu den Zeltklassikern. Das Modell besticht durch eine kuppelartige Bauweise, die sich durch das Einfädeln von 2 über Kreuz laufenden Zeltstangen ergibt.

Shopping Tipp

Aufgrund ihrer Bauweise werden Kuppelzelte häufig auch unter dem Begriff Igluzelte angeboten.

Dank ihrer Konstruktionsform können Sie Kuppelzelte schnell und unkompliziert aufbauen. Sie sind bei guten Wetterbedingungen in der Regel freistehend, nehmen wenig Standfläche ein und weisen eine stabile, leichte Bauweise auf. Daher können Sie Kuppelzelte flexibel und vielseitig einsetzen. 

Kuppelzelte besitzen eine vergleichsweise niedrigere Höhe, daher ist das Platzangebot eingeschränkt. Zudem können die Eingänge in umgedrehter U-Form dazu neigen, sich zu verklemmen. 

Für zusätzlichen Stauraum ist es aber möglich, dass Sie ein zweites Zelt bzw. ein Tarp anschließen. Mehr dazu erfahren Sie in der FAQ: Wie kann ich mein Zelt vergrößern?

Aufgrund seines geringen Packmaßes und seiner flexiblen sowie stabilen Eigenschaften eignet sich ein Kuppelzelt für Trekkingtouren, Campingurlaube und Festivals

Kuppelzelte sind in einem Preissegment von etwa 15 € bis 1.300 € zu finden. 

Pro
  • Flexibel und vielseitig einsetzbar
  • Stabile Bauweise
  • Freistehend
  • Benötigt wenig Platz
  • Niedriges Gewicht
  • Kleines Packmaß
  • Leichter Auf- und Abbau 
  • Möglichkeit zum Anbau eines zweiten Zeltes
Contra
  • Platzangebot eingeschränkt
  • Verklemmung der Eingänge durch die U-Form möglich

 
Pyramidenzelt – Das Tipi

Pyramidenzelte sind auch als Tipi oder Indianerzelt bekannt. Dieser spezielle Zelt-Typ verfügt über eine kegelförmige Bauart aus einer Mittelstange und einer darüber befindlichen Zeltwand, die Sie mittels Abspannleinen am Boden fixieren. 

Die Konstruktionsform von Pyramidenzelten ermöglicht einen einfachen, schnellen Aufbau. Dank ihrer großen Grundfläche weisen die Modelle außerdem eine komfortable Stehhöhe und ein großzügiges Platzangebot auf. Darüber hinaus besitzen diese Zelt-Typen ein kompaktes Packmaß.

Wissenswert

Ein Rauchloch an der Spitze des Zeltes ermöglicht es, im Zelt Feuer zu machen und Essen zu kochen. Es kann mit einem Stück der Zeltplane wieder verschlossen werden, wenn kein Feuer brennt.

Da Sie dieses Zelt am Boden fixieren müssen, benötigt es eine relativ große Stellfläche. Seine kegelförmige Bauweise dient zugleich als Angriffsfläche für Wind und macht es instabil. Wegen seines hohen Gewichts ist ein Pyramidenzelt zudem schwerer zu transportieren und für Trekkingtouren daher ungeeignet. 

Pyramidenzelte können Sie als Aufenthaltszelt für mehrere Personen bzw. größere Gruppen verwenden. Zugleich erfreuen sich diese Modelle als Spielzelt für Kinder im Innen- und Außenbereich großer Beliebtheit.

Die Preisspanne von Pyramidenzelten reicht von etwa 40 € bis 840 €.

Pro
  • Einfache Konstruktion
  • Großzügiges Platzangebot
  • Komfortable Höhe
  • Kompaktes Packma
Contra
  • Nicht freistehend
  • Instabil
  • Hohes Gewicht

 
Tunnelzelt – Das Geräumige

Tunnelzelte zählen zu den geräumigsten Zelt-Typen. Sie besitzen eine schlauchförmige Bauform aus mehreren hintereinander angeordneten Gestängebögen in U-Form. Diese Zelte befestigen Sie in Längsrichtung mit Abspannseilen und Heringen am Boden.

Tunnelzelte gehören zu den beliebtesten Zeltarten, da sie eine optimale Raumausnutzung mit viel Stauraum bieten. Diese Modelle können Sie aufgrund ihrer geringen Packmaße einfach transportieren sowie leicht und schnell aufbauen. 

Da Tunnelzelte nicht freistehend sind, benötigen sie jedoch eine größere Fläche zum Aufstellen. Tunnelzelte sind sehr windstabil, wenn Sie diese mit der schmalen Seite gegen den Wind aufstellen. Allerdings ist das Zelt nicht für den Winter oder extremere Bergtouren geeignet, da es großen Schneemassen nicht standhalten kann.

Wegen seines großzügigen Platzangebotes bei gleichzeitig geringem Eigengewicht eignet sich ein Tunnelzelt hingegen gut für Trekking- und Radtouren sowie Wanderungen mit mehreren Personen. Die tunnelartige Form ist zum Schlafen sowie zum Unterbringen von Gepäck ideal, aufrechtes Stehen ist dagegen in der Regel nicht möglich.

Tunnelzelte erhalten Sie bereits ab etwa 30 €. Je nach Größe und Hersteller kann der Preis auf bis zu rund 1.400 € ansteigen.

Pro
  • Optimale Raumnutzung
  • Geringes Gewicht
  • Windstabil
  • Geringe Packmaße
Contra
  • Nicht für den Winter oder extreme Bergtouren geeignet
  • Nicht freistehend
  • Großer Platzbedarf

 
Wurfzelt – Der Aufbaukünstler

Wurfzelte sind sogenannte Schnellaufbau- oder Pop-up-Zelte. Einmal in die Luft geworfen, entfalten sie sich von selbst. Mithilfe von Abspannleinen und Heringen können Sie die Modelle außerdem windstabil sichern. 

Tipp

Üben Sie den ordnungsgemäßen Auf- und Abbau Ihres Wurfzeltes, bevor Sie es erstmalig nutzen. So beugen Sie möglichen Beschädigungen vor.

Wegen ihrer tunnelförmigen, schmalen Bauweise verfügen Wurfzelte über ein begrenztes Platzangebot und wenig Stauraum. Zudem besitzen sie im zusammengepackten Zustand eine scheibenförmige Form, die mit einem relativ großen Packmaß einhergeht. Daher sind die Zelte trotz ihres geringen Gewichts schwieriger zu Fuß oder per Fahrrad zu transportieren. 

Wurfzelte eignen sich besonders gut, wenn es schnell gehen soll oder häufige Ortswechsel erfolgen. Besonders für Radtouren, Campingurlaube oder Festivals sind diese Modelle ideal. Aber auch im heimischen Garten können Sie sie gut verwenden.  

Die Preisspanne eines Wurfzeltes reicht von etwa 30 € bis 170 €.

Pro
  • Unkomplizierter und schneller Aufbau
  • Selbsttragend
  • Mithilfe von Abspannleinen und Heringen windstabil 
  • Geringes Gewicht
Contra
  • Großes, scheibenförmiges Packmaß
  • Transport auf dem Fahrrad unpraktisch
  • Begrenztes Platzangebot

Zelt-Typen nach Größe

Neben der Bauform bestimmt auch die Größe des Zeltes, über wie viel Stauraum und Platzangebot es verfügt. Seine Größe beeinflusst somit maßgeblich auch den individuellen Nutzungskomfort. Überlegen Sie sich daher grundsätzlich, für wie viele Personen Ihr Zelt ausgelegt sein soll. 

Shopping Tipp

Berücksichtigen Sie beim Kauf Ihres Zeltes die Personenangabe des Herstellers. Diese befindet sich in der Regel in der Produktbeschreibung Ihres Wunschmodells. 

Bezüglich ihrer Größe lassen sich Zelte nach Einmannzelten und Mehrpersonenzelten differenzieren. 



Einmannzelt – Das Kompakte 

Da Alleinreisende meist nur begrenzte Kapazitäten für Gepäck haben, benötigen sie ein möglichst kleines und handliches Zelt. Einmannzelte erweisen sich als praktische und gewichtssparende Lösung, wenn Sie allein unterwegs sind oder gern separat in einem Zelt übernachten möchten

Einmannzelte verfügen über eine kompakte Bauweise. Sie können sie in der Regel schnell und einfach auf- und abbauen. Aufgrund ihrer kleinen Bauweise bieten diese Modelle jedoch nur eine geringe Steh- und Sitzhöhe. Um einen angenehmen Transport gewährleisten zu können, sollten Einmannzelte grundsätzlich ein Gewicht von maximal 3 kg nicht überschreiten. 

Shopping Tipp

Neben klassischen Einmannzelten sind auch Biwaksäcke erhältlich. 

Das sind schlafsackförmige Zelte mit kleinem Packmaß und geringem Gewicht. Sie können Sie gut im Rucksack verstauen. Biwaksäcke bieten jedoch häufig wenig Platz und Komfort. Sie dienen somit eher als Notunterkunft.

Einmannzelte eignen sich für Wanderungen oder Bergtouren im Alleingang sowie als Unterschlupf für Angelausflüge

Die Preise für ein Einmannzelt beginnen bei etwa 30 € und steigen je nach Hersteller und Ausstattung auf rund 900 € an.

Pro
  • Kompakte Bauweise
  • Unkomplizierter Auf- und Abbau
  • Geringes Gewicht
  • Platzsparendes Packmaß 
Contra
  • Begrenztes Platzangebot

 
Mehrpersonenzelt – Das Komfortable

Mehrpersonenzelte eignen sich für eine große Anzahl von Personen. Sie bieten viel Komfort und ein großzügiges Platzangebot.

Ein großer Vorteil dieser Zelte besteht darin, dass Sie im Inneren meist stehen können. Die Höhe und der große Innenraum ermöglichen somit einen komfortablen Aufenthalt im Zelt – auch bei schlechtem Wetter. Außerdem sind viele Modelle mit einem Vorzelt ausgestattet, in dem Sie Schuhe und sonstige Ausrüstungsgegenstände trocken unterbringen können.

Viele Mehrpersonenzelte zeichnen sich zudem durch Details wie Fenster oder Taschen in der Zeltwand aus. Sie können außerdem über mehrere Schlafkabinen und eine Art Aufenthaltsbereich verfügen. Mehrpersonenzelte werden häufig als Tunnelzelte, Kuppelzelte oder einer Kombination aus beiden Konstruktionen angeboten.

Aufgrund ihres hohen Gewichts und des großen Packmaßes sind Mehrpersonenzelte eher nicht für Trekkingtouren geeignet. Vielmehr dienen sie Familien oder Gruppen im Campingurlaub als komfortable Unterkunft. Aber auch für Feierlichkeiten wie Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern können die geräumigen Modelle Verwendung finden. 

Wegen ihrer Größe sind Mehrpersonenzelte überwiegend teurer als herkömmliche Zelte. Sie kosten zwischen rund 100 € und 1.800 €.

Pro
  • Komfortabel
  • Platz für viele Personen
  • Aufrechtes Stehen meist möglich
  • Oftmals mit Fenstern und Taschen ausgestattet
  • Mit mehreren Schlafkabinen erhältlich
Contra

  • Hohes Gewicht
  • Großes Packmaß
  • Preisintensiv


 


Materialien

Die Wahl des idealen Zeltmaterials hängt in erster Linie davon ab, in welchem Gebiet und zu welcher Jahreszeit Sie das Zelt nutzen möchten. Je nach Materialart kann sich diese unterschiedlich auf das Gewicht Ihres Modells auswirken.

Berücksichtigen Sie das Material und dessen Verarbeitung bei folgenden Komponenten eines Zeltes:



 

Zeltstoff

Zelte bestehen aus unterschiedlichen Zeltstoffen, welche durch zusätzliche Beschichtungen resistent gegen Wasser und Schmutz sind sowie einen zuverlässigen Schutz vor UV-Strahlung bieten sollen. 

Wissenswert

Damit die entstandene Feuchtigkeit entweichen kann, ist ein Innenzelt im Gegensatz zu einem Außenzelt unbeschichtet. Die Materialien sind jedoch dieselben.

Für gewöhnlich stehen Ihnen folgende Materialien zur Auswahl:

  • Baumwolle
    Baumwolle ist atmungsaktiv und trägt zu einem guten Zeltklima bei, jedoch ist dieses Material auch sehr pflegebedürftig. Es nimmt zwar Nässe auf und hält Regen ab, trocknet dagegen aber auch sehr langsam und neigt deshalb zu Schimmelbildung. Zudem ist Baumwolle teuer und besitzt ein relativ hohes Gewicht, welches durch Nässe noch einmal steigt. Dieses Material reißt darüber hinaus öfter als andere Stoffe und kann sogar verrotten. Ein positiver Aspekt ist, dass Baumwolle sehr UV beständig ist. 

  • Nylon
    Nylon ist sehr leicht und robust. Da es zudem elastisch und reißfest ist, wird es oftmals für den Zeltboden genutzt. Es dehnt sich jedoch bei Nässe aus und ist im Gegensatz zu Baumwolle UV-empfindlich.

  • Polyester
    Polyester hat ein sehr geringes Gewicht und ist reiß  und scheuerfest. Bei guter Materialqualität finden keine Verrottung und Dehnung bei Nässe statt. Zudem bietet Polyester einen guten UV Schutz. Allerdings können Flattergeräusche bei Wind auftreten.



 

Zeltgestänge

Das Material des Gestänges beeinflusst maßgeblich Lebensdauer und Gewicht eines Zeltes. Generell sollte das Zeltgestänge flexibel, leicht sowie bruchsicher sein und einen reibungslosen Auf- und Abbau gewährleisten. Es werden hauptsächlich Stangen aus nachfolgenden Werkstoffen verwendet:

  • Aluminium
    Aluminium ist sehr robust und langlebig. Es bleibt auch bei niedrigen Temperaturen flexibel. Ein Gestänge aus diesem Material bietet den Vorteil, dass es über ein sehr geringes Eigengewicht verfügt und sich deshalb gut transportieren lässt. Aluminium neigt jedoch dazu, sich zu verbiegen. Je nach Grad der Verformung können Sie die Stangen aber wieder zurechtbiegen. Meist ist Aluminium teurer als beispielsweise Fiberglas.

  • Carbon
    Zeltgestänge aus hochwertigem Carbon ist sowohl sehr stabil und robust als auch kälte- und hitzebeständig. Carbon besitzt außerdem ein geringes Gewicht. 

  • Fiberglas
    Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK) ist ein sehr stabiles, aber auch schweres Material. Das Zeltgestänge setzt sich hierbei aus hohlen Stäben zusammen, die über Gummibänder im Inneren zusammengehalten werden. Bei Kälte neigen Glasfaserstangen dazu, steif zu werden und zu splittern. Das Gleiche gilt bei einer hohen Nutzungsbelastung. Bricht eine Glasfaserstange, können sie diese nicht mehr zusammenfügen. Das Material ist sehr preiswert, weshalb die Gestänge günstiger Zelte oftmals daraus gefertigt sind.

  • Stahl
    Stahl verfügt über ein hohes Eigengewicht und besitzt daher äußerst stabile Eigenschaften. Dieses Material kann mit einer Pulverbeschichtung versehen sein, die zu einer höheren Widerstandsfähigkeit führt und so vor Witterung und Rostbildung schützt. Zeltgestänge aus Stahl kommen häufig bei großen Mehrpersonenzelten zum Einsatz. 



 

Heringe

Das Material der Heringe wirkt sich auf die Stabilität des Zeltes aus. Da sie der Befestigung des Zeltes im Boden dienen, müssen sie besonders stabil und robust sein. Berücksichtigen Sie beim Kauf insbesondere, auf welchem Untergrund Sie die Heringe befestigen möchten.

Zeltheringe bestehen meist aus nachfolgenden Materialien:

  • Aluminium
    Aluminium ist leicht und kann sich unter starker Krafteinwirkung verbiegen. Heringe aus diesem Material eignen sich daher eher für den Einsatz in weichen Böden und nicht für harte, steinige Untergründe.
  • Eisen
    Heringe aus Eisen weisen ein vergleichsweise hohes Gewicht auf. Sie sind besonders stabil, daher können Sie Eisenheringe problemlos für harte, steinige Böden verwenden. 
  • Kunststoff
    Kunststoff ist sehr leicht und eignet sich primär für sehr weiche Böden, da es brechen kann.
  • Stahl
    Stahl ist das stabilste Material und in Form von Heringen für alle Untergründe verwendbar. Es besitzt allerdings ein hohes Gewicht. 


 


Wassersäule 

Die Wassersäule eines Zeltes definiert, wie wasserdicht dieses ist. Sie gibt an, wie viel Millimeter (mm) Wasser auf das Material drücken kann, ehe dieses durch den Stoff dringt. Hierbei gilt: Je höher der Wert, desto dichter ist der Stoff. Somit ist dementsprechend die Chance höher, dass Ihr Zelt auch bei kräftigen Regenschauern trocken bleibt.

Beispiel

Eine Wassersäule von 2.000 mm bedeutet, dass ein Zelt dem Druck einer bis zu 2 m hohen Wassersäule standhalten kann. 

Die Wassersäule wird sowohl für das Außenzelt als auch den Zeltboden ermittelt. Grundsätzlich sollte die Wassersäule des Zeltbodens höher ausfallen, da dieser durch das Gewicht der sich im Zelt befindlichen Personen einem höheren Druck ausgesetzt ist. 

Wissenswert

Gemäß DIN ISO 10966 ist ein Außenzelt wasserdicht, wenn es über eine Wassersäule von mindestens 1.500 mm verfügt. Für Zeltböden gilt ein Wert ab 2.000 mm. 

Sollte die Wasserdichtigkeit nachlassen, können Sie das Außenzelt zusätzlich imprägnieren.

Wie Sie Ihr Zelt für einen längerfristigen Einsatz präparieren, erfahren Sie in unserem FAQ-Bereich: Wie pflege ich mein Zelt am besten? 


 


Ausstattung

Die Ausstattung Ihres Zeltes beeinflusst neben dem Bedienkomfort auch dessen Sicherheit. Zelte können mit nachfolgenden Komponenten ausgestattet sein:

  • Abspannleinen
    Abspannleinen stabilisieren Ihr Zelt bei unbeständigen Wetterverhältnissen. Sie gewährleisten, dass Ihre Unterkunft auch an stürmischen Tagen sicher am Boden fixiert ist. 
Achtung!

Vor allem in der Dämmerung oder Nacht können Abspannleinen eine Stolperfalle darstellen, wenn sie keine auffällige Farbgebung aufweisen.

  • Außenzelt
    Einwandzelte bestehen nur aus einem wasserdichten Außenzelt. Doppelwandmodelle haben zudem noch ein Innenzelt. Hier drapieren Sie das Außenzelt meist über das bereits errichtete Innenzelt. Beim Aufbau müssen Sie darauf achten, dass zwischen Innen- und Außenzelt eine Lücke entsteht. So hat Feuchtigkeit keine Chance, in den Innenraum zu gelangen. Regengeschützte Belüftungsöffnungen im Außenzelt versorgen den Innenraum konstant mit Frischluft – auch bei geschlossenen Ein- und Ausgängen. 

  • Heringe
    Mithilfe von Heringen fixieren Sie die Abspannleinen im Boden und gewährleisten so einen stabilen Stand Ihres Zeltes. 

  • Innenzelt
    Ein Innenzelt errichten Sie bei doppelwandigen Zelten in den meisten Fällen als erstes in Verbindung mit dem Zeltboden, ehe Sie das Außenzelt darüber spannen. Je nach Modell können Sie es alternativ in das bereits aufgebaute Zelt einhängen. Das Material eines Innenzeltes ist immer unbeschichtet und atmungsaktiv, damit Feuchtigkeit entweichen kann und sich nicht festsetzt. Durch die Luftbarriere zwischen den beiden Lagen wird das Zelt zusätzlich isoliert. So verfügt das Zelt dank Einsatz eines Innenzeltes über ein angenehmes Zeltklima. 

  • Moskitonetz
    Es gibt Innenzelte, die praktisch nur aus einem Moskitonetz bestehen. Das ist für warme Gebiete von Vorteil, weil es sehr luftdurchlässig ist.

  • Transporttasche
    Solch eine Tasche schützt Ihr Zelt vor Verschmutzungen und erleichtert Ihnen den Transport. Sie verfügt meist über eine Trageschlaufe. 
Wissenswert

Heutzutage wiegen moderne Zelte weniger als 1.500 g. Dieses geringe Gewicht resultiert daraus, dass inzwischen meist spezielle Aluminiumlegierungen bzw. Fiberglas für die Gestänge zum Einsatz kommen. Statt Baumwolle nutzen Hersteller zudem häufig Nylon oder Polyester für die Zeltwände.


 


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

An dieser Stelle finden Sie weitere Informationen zur Anwendung von Zelten. Die nachfolgende FAQ-Sammlung basiert hierbei auf den Fragen anderer Interessenten und Nutzer von Zelten.


Definition

Was ist ein Kuppelzelt?

Hinter einem Kuppelzelt verbirgt sich ein Zeltklassiker, der aufgrund seiner Konstruktion eine kuppelförmige Bauweise aufweist. Dieses Modell verfügt über eine schnelle und leichte Aufbauweise. Darüber hinaus besitzt ein Kuppelzelt stabile und standfeste Eigenschaften, weshalb Sie es vielfältig einsetzen können.

Informieren Sie sich in unserer Inhaltsrubrik Kuppelzelt – der Allrounder über die weiteren Besonderheiten dieses Produkttyps.


Gesetzliche Vorgaben

Wo ist Wildcampen erlaubt?

In den meisten europäischen Ländern ist das Wildcampen verboten. Dort müssen Sie für unerlaubtes Campen mit einer hohen Strafgebühr rechnen. Teilweise ist das Übernachten jedoch auf Privatgrundstücken erlaubt. 

Ausnahmen bilden Schweden, Norwegen, Irland, Estland, Lettland und Spanien. In diesen Ländern ist es sogar möglich, für mehrere Tage an einem Ort zu campen. Die Campingerlaubnis bezieht sich hierbei auf Grundstücke, welche Staatseigentum sind.

In Spanien sind die meisten Grundstücke jedoch Privatgrundstücke. Hinzu kommt, dass das Zelten durch die Bodenbeschaffenheit nur erschwert möglich ist. Spitze Steine und Dornen erschweren das Campingerlebnis oftmals. 

In Schweden gilt das Jedermannsrecht. Es besagt, dass überall genächtigt werden darf, solange es nicht explizit verboten ist und keine Natur oder Menschen gestört werden. Für 1 Nacht ist es sogar möglich, auf einem Privatgrundstück zu campen, solange das Haus des Besitzers nicht in Sichtweite ist. Sie dürfen jedoch kein Feuer entzünden oder Müll hinterlassen. 

Wissenswert

Das schwedische Jedermannsrecht ist ein ungeschriebenes Gesetz. Es gilt für Wanderer, Radfahrer und für Menschen, die mit dem Kanu oder Pferden unterwegs sind. Ausgeschlossen sind Autofahrer.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz dürfen Sie mit Ihrem Wohnmobil auf Raststätten einer Bundesstraße oder auf staatlichen Parkplätzen für 1 Nacht stehen. Außerhalb von Privatgrundstücken ist das Wildcampen in Deutschland nicht erlaubt. 

Es empfiehlt sich zudem, an folgenden Orten nicht zu zelten:

  • An Orten, an denen Campen ausdrücklich verboten ist.
    Achten Sie auf Hinweisschilder, ob es sich beispielsweise um ein Naturschutzgebiet handelt.

  • An Gewässern.
    Stechmücken kommen vor allem in der Nähe von stehenden Gewässern vor.

  • An Wild- oder Gebirgsbächen.
    Bei Starkregen können die Bäche über die Ufer treten und Ihr Zelt wegschwemmen.

  • In Gebieten, in denen gejagt wird.
    Es kann zu Jagdunfällen kommen.
Recherche Tipp

Der ADAC unterstützt Sie bei der Campingplatzsuche. Durch die Auswahl von mehreren Kategorien und Kriterien des ADAC-Campingführers können Sie den passenden Campingplatz finden.


Größe

Welche Größe sollte mein Zelt haben?

Die Größe eines Zeltes spielt eine entscheidende Rolle. Sie beeinflusst nicht nur den individuellen Nutzungskomfort, sondern gibt auch Aufschluss über den vorhandenen Stauraum

Zelte erhalten Sie in unterschiedlichen Größen. Je nach persönlichem Geschmack und Einsatzzweck können Sie hierbei zwischen Modellen für 1 oder mehrere Personen wählen. 

Grundsätzlich sollte Ihr Zelt genügend Stauraum und Platz bieten, um einen angenehmen und sicheren Aufenthalt zu gewährleisten.

Erfahren Sie in unserem Kapitel Zelt-Typen nach Größe, welche Unterschiede Einmann- und Mehrpersonenzelte aufweisen.



Wie kann ich mein Zelt vergrößern?

Grundsätzlich können Sie jedes Zelt durch den Anschluss eines zweiten Zeltes vergrößern. Dazu müssen Sie die Eingänge einfach nur gegenüberstellen. Wer will, kann zusätzlich ein Tarp verwenden. 

Wissenswert

Was ist ein Tarp?

Ein Tarp ist eine Art Sonnensegel, das Schutz vor Sonne, Wind und Regen bietet. Oftmals wird es als Zeltersatz oder als Vordach für ein Zelt verwendet.

Wegen ihrer Form lassen sich am besten 2 Tunnelzelte miteinander verbinden.




Heizen

Was muss ich beim Heizen im Zelt beachten?

Da Zelte meist schlecht isolieren, profitieren Camper besonders während kälteren Jahreszeiten von portablen Heizungen. Hierbei können Sie zwischen verschiedenen Beheizungsmöglichkeiten wählen:

  • Elektroheizung
  • Gaskartuschenbrenner
  • Katalysebrenner

Berücksichtigen Sie generell, dass Heizsysteme Sauerstoff erfordern, damit verbrauchte Luft abgeleitet wird. Sie sollten daher immer auf eine ausreichende Frischluftzufuhr achten, um keine gesundheitlichen Risiken einzugehen. Zudem müssen die Heizgeräte genügend Abstand zu Zeltwänden sowie sonstigen brennbaren Materialien aufweisen. 




Kauf
Sie können Wurfzelte schnell und bequem auf unserem Portal kaufen. Informieren Sie sich vorab anhand von Kundenbewertungen und bestellen Sie Ihr persönliches Wunschzelt im Anschluss direkt online.
Shopping Tipp

Auf unserem Vergleichsportal finden Sie ein umfangreiches Angebot an Wurfzelten


Pflege

Wie pflege ich mein Zelt am besten?

Da Zelte im Outdoor-Bereich eingesetzt werden, sind sie Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Schmutz, Regen und Sonnenlicht können dem Zeltmaterial hierbei stark zusetzen. 

Reinigen und pflegen Sie Ihr Zelt daher regelmäßig, um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten. Zudem ist eine belüftete und trockene Aufbewahrung essentiell.

Die richtige Pflege eines Zeltes sollte in 3 Stufen erfolgen:



Pflege vor einer Tour

Um Ihren Campingausflug optimal vorzubereiten, sollten Sie vor der Tour wie folgt vorgehen:

  • Überprüfen Sie Nähte, Reißverschlüsse, Boden  und Außenwände, Heringe und Abspannleinen. 
    Tauschen Sie stark verbogene Stangen unbedingt aus. Behandeln Sie undichte Stellen zudem mit einem Nahtdichter. 
Bedenken Sie

Falls Sie Risse oder Löcher in Ihrem Zelt vorfinden, sollten diese von einem Fachmann repariert werden. Das kann mitunter jedoch recht teuer sein – wägen Sie ab, ob sich nicht der Kauf eines neuen Zeltes lohnt.

  • Auf Wunsch können Sie das Zelt noch zusätzlich imprägnieren.
    Somit ist es wasserbeständiger und schmutzresistenter. 
Shopping Tipp

Imprägnierspray und Nahtdichter für Ihr Zelt erhalten Sie auf unserem Preisvergleich in der Kategorie Zelt-Zubehör. Dort finden Sie auch eine Auswahl an Zeltstangen.


 
Pflege während einer Tour

Um Ihr Zelt während der Tour vor Beschädigungen zu schützen, sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • Prüfen Sie den Standort, bevor Sie Ihr Zelt aufschlagen.
    Achten Sie auf die Bodenbeschaffenheit, da Steine oder Äste den Boden des Zeltes massiv beschädigen können. Herabfallende Äste oder herabtropfender Harz stellen ebenfalls eine Gefahr für das Zeltmaterial dar.
Shopping Tipp

Verwenden Sie eine zusätzliche Zeltunterlage für den Zeltboden. Diese schützt gegen Nässe und Schmutz und verhindert eine Beschädigung des Zeltbodens. Eine Auswahl an Zeltunterlagen finden Sie auf unserem Portal in der Kategorie Zelt-Zubehör.

  • Achten Sie ebenfalls darauf, dass die Luft im Zelt zirkulieren kann.
    Ansonsten kann sich unerwünschtes Kondenswasser an der Zeltwand bilden und Nässe in das Zelt gelangen.

  • Reinigen Sie den Zeltboden täglich. 
    So verhindern Sie eine Ansammlung von spitzen Gegenständen, die das Material beschädigen können. Damit Sie die Beschichtung nicht in Mitleidenschaft ziehen, sollten Sie weder wischen noch fegen. 

  • Achten Sie auf schmutzfreie Reißverschlüsse. 
    Für die Reinigung der Reißverschlüsse eignet sich am besten ein Silikonspray für Textilien. Abstehende Fäden sollten Sie abschneiden. 
Tipp

Führen Sie ein Reparaturset und Klebeband mit sich. So können Sie notfalls unterwegs kleine Reparaturarbeiten durchführen.


 
Pflege nach einer Tour

Auch nach einer Tour benötigt Ihr Zelt Pflege, damit Sie es beim nächsten Einsatz einwandfrei benutzen können. 

Bedenken Sie

Grundsätzlich sollten Sie Ihr Zelt nie in feuchtem oder gar nassem Zustand einpacken, da es zur Bildung von Schimmel und unangenehmen Gerüchen kommen kann. Lüften Sie Ihr Zelt zudem nach jeder Benutzung für ca. 24 h aus. 

Gehen Sie für eine Reinigung Ihres Zeltes wie folgt vor:

  1. Überprüfen Sie das Zelt auf Schäden.
  2.  Befreien Sie das Zelt mit einem weichen Schwamm und lauwarmem Wasser von Schmutz. Verwenden Sie für hartnäckigen Schmutz kein ätzendes Reinigungsmittel, um das Material nicht zu beschädigen.
  3.  Beschichten Sie die Zeltstangen mit Gleitspray oder Schmieröl. Lassen Sie sie dabei zusammengebaut.
  4. Falls die Stangen salzhaltiger Luft ausgesetzt waren, waschen Sie Rückstände mit Wasser ab und lassen Sie sie trocknen.
  5. Verpacken Sie das Zelt ordnungsgemäß und sorgfältig, wenn es vollständig getrocknet ist.  
    ⊳ Ihr Zelt ist nun optimal für den nächsten Gebrauch vorbereitet.




Wie wird die Naht am Zelt dicht?

Undichte Nähte führen dazu, dass Feuchtigkeit in das Innere des Zeltes gelangt. Um dies zu verhindern, können Sie flüssigen Nahtdichter verwenden und auf die undichten Nähte auftragen. Zusätzlich lohnt sich die Anbringung eines speziellen Reparaturbands auf den entsprechenden Stellen.
Auch bei neuen Zelten ist es sinnvoll, eine Nahtversiegelung aufzutragen. So gewährleisten Sie, dass Ihr Zelt zuverlässig vor Wasser schützt. 
Shopping Tipp

Nahtdichter erhalten Sie auf unserem Portal in der Kategorie Zelt-Zubehör.


Schutz

Was passiert, wenn ein Blitz in das Zelt einschlägt?

Der Blitz schlägt am obersten Punkt des Zeltes ein. Der Strom verläuft über die Zeltstangen bis hin zum Boden. Er sucht sich stets den kürzesten Weg, beispielsweise den menschlichen Körper. So kann es passieren, dass der Blitzstrom auf Sie überspringt, wenn Sie die Zeltstangen oder -wände berühren. 

Allerdings kann es bei einem Blitzeinschlag in oder neben ein Zelt auch zu einem Spannungsfeld kommen: An der Einschlagstelle verteilt sich der Blitzstrom bis zu 10 m in alle Richtungen. Im Boden entsteht eine sehr hohe Spannung, die mit zunehmender Entfernung immer mehr abnimmt. Somit herrscht ein Ladungsunterschied, der den Blitzstrom zum Leiten anregt. Befinden Sie sich auf dem Spannungsfeld, kann Ihr Körper den Ladungsunterschied ungewollt ausgleichen und den Strom somit leiten. 

Achtung!

Der Einschlag eines Blitzes in oder neben ein Zelt endet für die sich darin befindenden Personen meist tödlich.

Selbst ein höherer Baum kann zum Verhängnis werden, da der Blitz durch diesen ebenfalls in den Boden geleitet werden kann. Zudem stellen herunterfallende Baumteile nach einem Einschlag eine große Gefahr dar. 

Wissenswert

Die Wahrscheinlichkeit, in Deutschland von einem Blitz getroffen zu werden, liegt bei 1:16 Mio.

So verhalten Sie sich bei einem Gewitter im Zelt: 

  1. Setzen Sie sich in der Mitte des Zeltes mit geschlossenen Füßen in die Hocke. 
    ⊳ So verringern Sie die Entfernung zwischen den Körperenden und dem Boden. Dadurch werden Spannungsunterschiede im Ernstfall minimiert.
  2. Sie können sich auch auf eine trockene Luftmatratze setzen.
  3. Berühren Sie keinesfalls die Zeltwand oder das Gestänge.
    ⊳ Die Spannung geht ansonsten auf Sie über.
Beispiel

Berechnet wird die Entfernung des Gewitters mit der Formel:

Sekunden zwischen Blitz und Donner / 3 = Entfernung des Gewitters in km


Wassersäule

Wofür steht der Begriff Wassersäule?

Ein entscheidender Wert, wie viel Regen ein Zelt aushält, ist die Wassersäule. Sie definiert, wie wasserfest ein Zelt ist. 

Beispiel

1 m Wassersäule bedeutet, dass der Stoff des Zeltes den Druck Wasser aushält, den 1 l Wasser ausübt. 

Wenn also ein Zeltstoff eine Wassersäule von 3.000 mm hat, wird der Stoff erst wasserdurchlässig, wenn 3 m Wasser auf ihm lasten.

Sie finden den Wassersäulenwert in der Produktbeschreibung Ihres Zeltes. Er wird meist mit der Bezeichnung WS abgekürzt.

Weiterführende Informationen zur Wassersäule eines Zeltes erhalten Sie in unserem Kaufberater.


 

Wie hoch sollte der Wassersäulenwert meines Zeltes sein?

Über welchen Wassersäulenwert Ihr Zelt verfügen sollte, hängt in erster Linie davon ab, für welchen Einsatzzweck und in welchem Gebiet Sie es aufstellen möchten. Generell empfiehlt sich jedoch der Kauf eines Modells, dessen Außenzelt ein Wassersäulenwert von mindestens 1.500 mm aufweist. Der Zeltboden sollte mindestens einen Wassersäulenwert von 2.000 mm besitzen. 

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