Essgruppen (8.263 Angebote bei 29 Shops)

Optisch ähnliche Angebote

Leider konnten wir zu Ihrem ausgewählten Artikel keine ähnlichen Angebote finden.

345 1 10
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
...

Anzahl pro Seite:

Ratgeber Essgruppen


Wissen kompakt

Ob modern und kantig oder antik und verspielt: Die Essecke stellt einen Mittelpunkt des Familienlebens dar – hier wird gemeinsam gegessen, gelacht und diskutiert. Hier werden Hausaufgaben gemacht, Bastelnachmittage abgehalten, Geburtstage gefeiert und Gäste bewirtet. Das Esszimmer und seine Möbel sind also Dreh- und Angelpunkt des familiären und freundschaftlichen Zusammenlebens. 

Damit Sie mit Familie und Freunden viele schöne Stunden in Ihrer Küche oder in Ihrem Esszimmer verbringen können, sollten Sie auf die Auswahl einer passenden Essgruppe achten. Eine klassische Sitzgruppe besteht aus einem großen Tisch und mehreren Stühlen beziehungsweise Bänken. Darüber hinaus gibt es auch einige Modelle, die mit einer Sitzeckbank geliefert werden. 

Die Anforderungen an eine Essgruppe sind hoch: Ob nun freistehend oder als Sitzecke, aus Holz oder mit Metall-Elementen, mit Hockern oder Stühlen. Sie muss gleichzeitig robust und praktisch sein und sollte zu den wohnlichen Gegebenheiten passen. Neben der richtigen Größe spielen jedoch noch weitere wichtige Kriterien bei der Anschaffung einer Essgruppe eine Rolle, die wir für Sie im folgenden Kaufberater zusammengefasst haben.  


Kaufberater

Um Ihnen die Wahl zu erleichtern, geben wir Ihnen in diesem Kaufberater einen Überblick über die unterschiedlichen Modelle von Sitz- und Eckbankgruppen, gehen auf die verschiedenen Set-Bestandteile ein und stellen Ihnen die Materialien genauer vor. So können Sie die ideale Essgruppe für Ihre Bedürfnisse kaufen.

Bedenken Sie für den Kauf einer passenden Essgruppe vor allem folgende Gesichtspunkte:

  • Möchten Sie eine Sitz- oder Eckbankgruppe erwerben?   
    Die verschiedenen Modelle lassen sich in 2 Typen unterteilen: Sitzgruppen und Eckbankgruppen. Erstere sind freistehende Arrangements, die aus mehreren Stühlen und einem Tisch bestehen. Eckgruppen hingegen enthalten zusätzlich eine Eckbank, die perfekt in die ungenutzten Winkel eines Raumes passt. 
  • Welche Set-Bestandteile bevorzugen Sie für Ihre Essgruppe?
    Eine Essgruppe setzt sich aus unterschiedlichen Bestandteilen zusammen. Die Standardausführung besteht in der Regel aus 1 Tisch und 4 Stühlen. Darüber hinaus gibt es jedoch auch einige Modelle mit Eckbänken oder Hockern. Die Ausstattung Ihrer Essgruppe hängt vor allem vom verfügbaren Platz und Ihrem persönlichen Bedarf ab.  
  • Das Material entscheidet über Optik, Komfort und Pflegeaufwand.
    Essgruppen gibt es in unterschiedlichen Materialien zu kaufen. Neben rustikalen Holzmodellen finden Sie zahlreiche weitere Materialarten, die von den Herstellern für den Bau von Essgruppen genutzt werden. Ausführungen aus Metall sorgen für eine moderne, zeitlose Optik und sind äußerst pflegeleicht. Kunststoff ist hingegen sehr weich und auch ohne Sitzpolster vergleichsweise bequem.

Essgruppen-Typen

Eine Tischgruppe erhalten Sie in unterschiedlichen Ausführungen. So gibt es nicht nur die klassische 4er-Sitzgruppe zu kaufen, sondern auch Modelle mit Eckbänken oder Hockern statt den üblichen Stühlen. 

Grundsätzlich lassen sich Essgruppen in 2 Typen unterteilen. Unterschieden wird hierbei zwischen klassischen Sitzgruppen und Eckbankgruppen.

Auf den Punkt!
  • Die klassische Sitzgruppe ist eine Tisch-Stuhl-Kombination. Sie besteht in der Regel aus einem Set mit 4 Stühlen oder Hockern sowie 1 Tisch. Die Möbel lassen sich freistehend und beliebig arrangiert im Raum aufstellen. 

  • Die Eckbankgruppe verfügt über ähnliche Ausstattungsmerkmale wie die klassische Sitzgruppe, enthält jedoch neben Tischen und Stühlen zusätzlich noch eine Eckbank. Diese lässt sich ideal in eine Raumecke integrieren.   

Klassische Sitzgruppe

Die klassische Sitzgruppe ist üblicherweise 5-teilig und freistehend. Sie besteht aus 1 Tisch und 4 Stühlen. 

Shopping Tipp

Sitzgruppen sind auch in kleineren und größeren Ausführungen erhältlich. So passen etwa 3-teilige Sets, bestehend aus 1 Tisch und 2 Stühlen, perfekt in kleine Single-Haushalte. 

Ein freistehender Esstisch mit Stühlen eignet sich perfekt für Familien. Das Set ist frei arrangierbar und leicht umzustellen. Je nach Bedarf können weitere Stühle das Ensemble ergänzen. Außerdem lässt sich die Ausstattung flexibel bestimmen und je nach Anlass anpassen. So gibt es z. B. auch Ausführungen mit Sitzbänken oder Hockern zu kaufen. Diese sorgen nicht nur für optische Abwechslung, sondern bieten auch genügend Platz für Ihren Besuch.

Ein weiterer Vorteil: Kaufen Sie die Möbel im Set, sind diese bereits ab Werk optisch aufeinander abgestimmt. So schafft die Kombination eine wohnliche und behagliche Atmosphäre. 

Eine Sitzgruppe bietet besonders viel Bewegungsfreiraum, beansprucht deswegen aber auch entsprechend viel Platz. Hierfür benötigen Sie einen Raum, der genug Fläche bietet.

Klassische Sitzgruppen sind in unterschiedlichen Modellen erhältlich. Ob Rund- oder Ecktisch, Bank oder Stuhl, 5- oder 7-teilig – die passende Ausstattung gibt es für nahezu jeden Geschmack. 

Einfache 3-teilige Sitzgruppen beginnen bereits ab etwa 50 €. Je nach Umfang und Ausstattung kann der Preis deutlich variieren. 7-teilige Ausführungen aus besonders hochwertigen Materialien können bis zu 2.000 € und mehr kosten.   

Vorteile
  • Frei arrangierbar
  • Bewegungsfreiraum bleibt erhalten
  • Unterschiedliche Designs und Ausführungen für jeden Geschmack
  • Kostengünstiger Einstiegspreis
Nachteile
  • Nimmt vergleichsweise viel Platz ein
  • Für kleine und schlauch-förmige Räume eher ungeeignet
Eckbankgruppe

Eine Eckbankgruppe besteht aus einer eckförmigen Sitzbank, 2 bis 3 Stühlen und 1 großen Tisch. Die Eckbank umschließt den Tisch hierbei von 2 Seiten. Statt frei im Raum zu stehen, passt sie perfekt in die Küchenwinkel. So können Sie die zumeist ungenutzten Raumecken optimal ausnutzen. 

Eckbankgruppen sind sehr platzsparend und eignen sich daher besonders für kleine oder schlauchförmige Küchen, Esszimmer und Wohnzimmer. Die übereck laufende Bank stellen Sie direkt an die Wand, sodass gegenüber einer regulären Sitzgruppe mehr Raumfläche übrigbleibt. 

Sie können die Eckbank zudem als Raumteiler nutzen. Dabei steht nur eine Seite der Bank an der Wand, während die andere in den Raum hineinragt. Die Eckbankgruppe ist damit nicht nur eine komfortable Sitzgelegenheit, sondern verleiht dem Raum gleichzeitig Struktur, indem sie beispielweise den Küchen- und Essbereich optisch voneinander abgrenzt. 

Im Gegensatz zu einer Sitzgruppe lässt sich die Eckbankgruppe jedoch kaum flexibel arrangieren. 

Die moderneren Designs bestehen oft aus kantigen, geradlinigen Formen. Doch auch verschnörkelte Elemente oder Essecken im Landhausstil sind auf dem Markt zu haben. Wahlweise können Sie die Tische auch mit einer Mischung aus Bänken und Stühlen kombinieren. Besonders reizvoll sind Modelle, die zusätzlich mit einer Banktruhe ausgestattet sind. Hieraus ergibt sich zusätzlicher Stauraum.

Eckbankgruppen sind vergleichsweise teuer. Während einfache Sitzgruppen bereits für unter 100 € erhältlich sind, sollten Sie für ein Ensemble mit Eckbank mindestens 200 € einkalkulieren. Mehrteilige Sets aus besonders exotischen Materialien wie beispielsweise Teakholz können bis zu 7.000 € kosten. 

Vorteile
  • Nutzt platzsparend die Winkel des Raumes
  • Für kleine und schlauchförmige Räume geeignet 
  • Als Raumteiler nutzbar
  • In zahlreichen Varianten und Ausführungen erhältlich
Nachteile
  • Vergleichsweise hoher Einstiegspreis
  • Lässt sich nicht frei arrangieren

Set-Bestandteile

Essgruppen setzen sich aus unterschiedlichen Set-Bestandteilen zusammen. Hierbei haben Sie die Wahl aus verschiedenen Sitz- und Tischelementen. Jedes Element besitzt dabei Vor- und Nachteile. Wägen Sie vor dem Kauf ab, auf welche Möbel Sie nicht verzichten möchten. 

Zu den Set-Bestandteilen zählen vor allem folgende: 

Tisch

Der Tisch ist oftmals der Dreh- und Angelpunkt des gesellschaftlichen Zusammenseins. Dabei ist er ein wahres Multifunktionswunder: Ob für gemeinsame Mahlzeiten, Bastelstunden oder Homeoffice – er lässt sich vielseitig nutzen. Bevor Sie sich für einen Esstisch Ihrer Wahl entscheiden, sollten Sie sich gut überlegen, welches Modell Ihren persönlichen Anforderungen am besten gerecht wird. 

Das wohl wichtigste Kaufkriterium ist die Größe. Hierbei sind 2 Faktoren von entscheidender Bedeutung: Zum einen der verfügbare Platz. Dieser hängt maßgeblich von der Raumgröße ab. So sollten Sie insbesondere bei kleineren Räumen auf die richtige Tischgröße achten. Zum anderen die Frage, wie viele Personen üblicherweise an dem Tisch sitzen. 

Auch die Anzahl der Tischplätze beeinflusst die Tischgröße. Je mehr Sitzplätze eine Tafel hat, desto größer ist sie. Wenn Sie nur gelegentlich Besuch empfangen, eignen sich auch ausziehbare Modelle. Dabei lässt sich der Tisch bei Bedarf zu einer langen Tafel erweitern. Außerdem gibt es für kleine Single-Küchen aufklappbare Tische, die Sie an der Wand anbringen können.  

Shopping Tipp

Wie groß sollte der Tisch sein?

Um die richtige Größe des Esstisches zu ermitteln, sollten Sie zunächst den Platzbedarf pro Gedeck berechnen. Im Schnitt benötigt eine Person eine Fläche von etwa 60 cm Breite und 40 cm Tiefe. Für Töpfe, Pfannen und Schüsseln sollten Sie noch einmal etwa 20 cm in der Mitte hinzurechnen. Demnach sollte der Tisch für 2 gegenübersitzende Personen mindestens 1 m breit sein.

Achten Sie beim Kauf eines Tisches vor allem auf robustes Material und eine stabile Bauweise, schließlich ist der Esstisch zahlreichen Belastungen ausgesetzt. Flüssigkeiten, Essensreste und heiße Topfplatten beanspruchen die Tischplatte zusätzlich. 

Auch über die Bauform können Sie frei entscheiden. Neben den klassischen runden und eckigen Tischen gibt es Ausführungen mit ovalen oder quadratischen Tischplatten. Ein runder Esstisch eignet sich vor allem für diejenigen, die viel Wert auf Kommunikation legen, da der Abstand zu dem gegenüberliegenden Gesprächspartner immer gleich groß ist. Ein eckiger Tisch bietet hingegen den Vorteil, dass viele Personen daran Platz finden. Darüber hinaus können Sie mit rechteckigen Modellen auch die Nischen und Winkel eines Raumes optimal nutzen. Der eckige Tisch kann z. B. direkt mit der Wand abschließen. Die Tischhöhe beträgt in der Regel zwischen 74 cm und 78 cm. Tische mit Ansteck- oder Einlegeplatten lassen sich verlängern, wenn Sie Gäste erwarten. 

Esstische sind einzeln oder als Bestandteil einer kompletten Sitzgruppe erhältlich. Die Einstiegspreise für separat erhältliche Esstische liegen zwischen 30 € und 150 €. Tische im oberen Preissegment können hingegen 1.000 € und mehr kosten. 

Sie suchen nach dem passenden Esstisch für Ihre Essgruppe? Auf unserem Portal finden Sie eine große Auswahl unterschiedlicher Modelle.

Stühle

Stühle verleihen der Essgruppe Komfort und ein einladendes Ambiente. Neben Bequemlichkeit und Optik spielt beim Erwerb vor allem die Stabilität der Sitzmöbel die entscheidende Rolle. 

Insbesondere bei Essgruppen sollten Sie zudem auf ein sehr robustes, pflegeleichtes Material achten. Damit sind Sie auf der sicheren Seite, falls Essenreste auf dem Sitz landen oder ein Getränk verschüttet werden sollte.

Bedenken Sie

Achten Sie auf ausreichenden Abstand zur Tischplatte.

Zwischen Tischplatte und Sitzfläche des Stuhles sollte ein Spielraum von etwa 30 cm vorhanden sein. Ausgehend von einer Tischhöhe von 75 cm, empfiehlt sich daher eine Stuhlhöhe von 45 cm. Wählen Sie einen zu kleinen oder zu großen Abstand zur Tischplatte, kann das eine unbequeme Sitzhaltung oder unzureichende Beinfreiheit zur Folge haben. 

Beim Kauf einer Komplett-Gruppe müssen Sie sich über die passende Optik keine Gedanken machen. Tische und Stühle sind bei einer Sitzgruppe harmonisch aufeinander abgestimmt. Sie können Tisch und Stühle aber auch einzeln erwerben. Die Kombinationsmöglichkeiten sind hierbei nahezu unbegrenzt. Eine große Auswahl unterschiedlicher Stühle finden Sie auch auf unserem Portal.

Im Gegensatz zu Bänken lassen sich Stühle sehr flexibel einsetzen und umstellen. Erwarten Sie zusätzliche Gäste, können Sie Ihre Sitzgruppe mit einer beliebigen Anzahl an Stühlen erweitern. Viele Modelle sind zudem stapelbar und lassen sich so platzsparend verstauen. Stühle mit Armlehnen tragen zu einem hohen Sitzkomfort bei. Mit ihnen können Sie auch über einen längeren Zeitraum bequem sitzen. 

Der Preis eines Stuhles im Einzelerwerb beginnt bereits ab etwa 10 €. Höherwertige Modelle mit Polsterbezug kosten zwischen 50 € und 250 €. Ausgefallene Designer-Modelle schlagen mit bis zu 1.000 € zu Buche. 

Bank

Sitzbänke bieten nicht nur viel Platz für Ihre Familie oder Ihren Besuch, sondern verleihen Ihrer Möbelgruppe auch eine gemütliche Atmosphäre. Neben der klassischen länglichen Sitzbank gehört vor allem auch die Eckbank zur deutschen Wohnkultur.   

Typischerweise besteht eine Eckbank aus 2 Schenkeln, die im 90-Grad-Winkel zueinanderstehen. Durch die Bauform passt sie perfekt in die Küchen- oder Wohnzimmerecke. Auch die einfache längliche Sitzbank kann platzsparend an der Wand stehen. Im Gegensatz zur freistehenden Sitzgruppe, die mit Stühlen und Tischen relativ viel Raum benötigt, steht Ihnen so mehr Platz zur Verfügung. Zusätzlichen Sitzkomfort bieten Sitzkissen und -polster. 

Die Eckbank aus Massivholz mit Rückenlehne und gepolsterter Sitzfläche eignet sich ideal für den urigen Landhausstil, während Modelle mit kubischen Formen und Lederbezug perfekt in modern ausgestattete Wohnungen passen.

Shopping Tipp

Besonders praktisch sind auch sogenannte Truhenbänke. Hierbei handelt es sich um Modelle, bei denen der Raum unterhalb der Sitzfläche als praktische Truhe genutzt wird. Darin können Sie beispielsweise Sitzkissen, Tischdecken und andere Utensilien aufbewahren. Die Sitzfläche dient dabei als Truhendeckel. 

Ein Nachteil von Sitzbänken ist jedoch, dass Sie sie aufgrund ihrer sperrigen Bauweise kaum flexibel nutzen können. Insbesondere in kleinen Räumen lassen sie sich schwer umstellen. Aus diesem Grund sollten Sie sich bereits vorab über den genauen Stellplatz Ihrer Sitzbank Gedanken machen. 

Für eine Sitzbank sollten Sie einen Anschaffungspreis von mindestens 60 € einplanen. Im mittleren und oberen Preissegment liegen die Kosten zwischen 150 € und 1.000 €.

Hocker 

Hocker passen dank ihrer platzsparenden Bauweise in nahezu jeden Raum. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen. 

Niedrige Hocker eignen sich vor allem als perfekte Ergänzung zu bestehenden Sitzgruppen. Darauf finden Ihre Gäste auch in großer Runde einen komfortablen Platz. Das Sitzmöbel lässt sich anschließend im Keller oder der Küchennische verstauen und steht somit nicht im Weg.

Bei Bedarf können Sie niedrige Hocker sogar als Fußbank verwenden. Zudem eignen sie sich als zusätzliche Ablagefläche für Bücher, Zeitungen oder Getränkegläser. Hier ist es von Vorteil, wenn der Hocker auch stilistisch mit dem Rest der Einrichtung harmoniert. 

Hohe Hocker passen perfekt zu Bar-Tischen. Letztere sind vor allem für kleine Single-Küchen oder 2-Personen-Haushalte zu empfehlen, die wenig Raum für eine Sitzgruppe lassen. Diese Kombination beansprucht besonders wenig Platz. So können Sie die Hocker problemlos unter dem Hochtisch verstauen. Oftmals gibt es Bar-Hocker und Bar-Tische im Set zu kaufen. 

Die kompakte Bauweise des Hockers hat jedoch auch Nachteile. So fehlen komfortable Rücken- und Armlehnen. Ein entspanntes Sitzen über längere Zeit ist somit kaum möglich. 

Shopping Tipp

Sie brauchen zusätzlichen Stauraum in Ihrer Küche oder in Ihrem Wohnzimmer? Dann sollten Sie sich einen Hocker mit Stauraum kaufen. Bei einem solchen können Sie die obere Sitzfläche abnehmen und in der darunterliegenden Box Decken, Kissen oder Spielzeug verstauen.

Die Einstiegspreise für Hocker liegen bei 20 €. Je nach Modell variieren die Preise jedoch sehr stark, sodass ein einzelner Hocker bis zu 300 € kosten kann. 


Materialien

Essgruppen sind nahezu täglich in Gebrauch und müssen hohen Belastungen standhalten. Küchendämpfe, Fettablagerungen und Speisereste können den Möbeln stark zusetzen. Aus diesem Grund setzen viele Hersteller auf beständige und robuste Materialien. Neben Holzwerkstoffen wie MDF, Spanplatte und Massivholz sind das vor allem auch Metalle, Kunststoffe und Glas.  

Essgruppen bestehen nur selten aus einem einzigen Material. Oftmals nutzen die Hersteller für die einzelnen Komponenten unterschiedliche Werkstoffe. Somit ist gewährleistet, dass die Essgruppe auch höchsten Ansprüchen genügt. 

Auf den Punkt!
  • Der Korpus bestimmt nicht nur über die Form des Möbelstücks, sondern ist essenziell für dessen Tragfähigkeit und Aussehen. Er sollte vor allem stabil, robust und pflegeleicht sein. 
  • Die Sitzflächen von Stühlen und Hockern sind oftmals mit einem weichen Stoff, Leder oder Kunstleder bezogen. Damit sollen Rücken und Gesäß zusätzlich geschont werden. Der Bezug sollte pflegeleicht sein, um beispielsweise Essensreste leicht entfernen zu können. 
  • Tischplatten sind besonders robust gebaut. Die Oberfläche sollte möglichst hitzebeständig sein, da heiße Teller, Pfannen und Töpfe mit ihr in Berührung kommen. Zudem sollte sie resistent gegen Schmutz und Fettablagerungen sein.   
Korpus

Der Korpus sollte in erster Linie robust und pflegeleicht sein. Beim Bau von Möbelkorpussen greifen Hersteller daher auf stabile Materialien zurück. 

Zu den gängigsten gehören: 

Massivholz

Essgruppen aus Massivholz sind sehr stabil, schön anzusehen und in den meisten Fällen ökologisch nachhaltig. Der natürliche Look verleiht Ihrer Küche ein rustikales, gemütliches Ambiente. 

Der Begriff Massivholz unterliegt einer strengen Regelung: Nach DIN 68871 müssen alle Bestandteile von Massivholzmöbeln aus reinem Holz geschaffen sein. Lediglich Rückwände und gegebenenfalls vorhandene Schubladenböden sind hiervon ausgenommen

Wissenswert

Massivholzmöbel erkennen Sie vor allem an ihrer Bezeichnung. Eine Tischplatte aus dem Massivholz Nussbaum trägt beispielsweise den Zusatz „Nussbaum massiv“, ein Möbelstück aus Buche dementsprechend „Buche massiv“.

Massivholzmöbel bieten den Vorteil, dass sie offenporig sind. Dadurch tragen sie nicht nur zu einem besseren Raumklima bei, sondern wirken auch antibakteriell. Außerdem sind die weniger anfällig für Staub, da sie sich nicht elektrostatisch aufladen. 

Essgruppen aus Massivholz sind jedoch vergleichsweise schwer und teuer in der Anschaffung.

Die Hersteller nutzen für den Bau von Holzmöbeln verschiedene Holzarten, um mit einem breiten Angebot möglichst viele Geschmäcker zu bedienen. Es wird zwischen den eher hellen heimischen und den eher dunklen tropischen Hölzern unterschieden. 

Zu den am häufigsten verwendeten Holzarten gehören: 

  • Birke
    Massivhölzer aus Birke sind sehr hell und besitzen eine leicht glänzende Oberfläche. Der Farbton reicht von gelblich oder rötlich weiß bis hellbräunlich. Die deutlich abgesetzten Jahresringe erzeugen eine einzigartige, dekorative Musterung. Birkenholz ist sehr weich.
  • Buche
    Für Buche ist vor allem die helle lachsfarbene Tönung charakteristisch, die Möbeln ein edles und hochwertiges Aussehen verleiht. Das Holz hat eine hohe Festigkeit. Die widerstandsfähige Oberfläche eignet sich ideal für den Bau von besonders beanspruchten Möbeln wie Essgruppen. Neben Fichten- und Kiefernholz ist Buchenholz das am meisten genutzte Industrieholz. 
  • Eiche
    Eichenholz besitzt einen graugelben bis hellbraunen Farbton, der im Gebrauch leicht nachdunkelt. Die Jahresringe grenzen sich deutlich voneinander ab, wodurch das Eichenholz eine einzigartige Musterung erhält. Eichenholz punktet mit stabilen Eigenschaften. Das Material ist zudem sehr schwer, hart und widerstandsfähig gegenüber Feuchtigkeit. 
  • Esche
    Eschenholz hat einen gelblich weißen bis gelblich grauen Farbton. Es ist sehr zäh und weist hohe Festigkeitseigenschaften auf, die denen der Eiche gleichen. Aufgrund der deutlich abgegrenzten Jahresringe besitzt das Eschenholz eine marmorierte Oberfläche. Esche besitzt ebenfalls langlebige Eigenschaften. Das Holz ist jedoch anfällig gegenüber Nässe und lässt sich nicht imprägnieren. 
  • Kiefer
    Bei Kiefernholz handelt es sich um eine mittelschwere und relativ weiche Holzart. Das Material punktet mit sehr guten Festigkeits- und Elastizitätseigenschaften. Gegenüber Feuchtigkeit ist das Holz weniger resistent. 
  • Kirschbaum
    Kirschbaumholz wirkt aufgrund seiner etwas dunkleren Farbgebung besonders edel. Das Material weist eine hervorragende Festigkeit auf. Die homogene Holzstruktur lässt sich zusätzlich polieren, um einen seidigen Glanz zu erzeugen. Das Kirschbaumholz ist ein mittelschweres Holz mit hoher Festigkeit. Daher eignet es sich ideal zum Bau von Möbeln. 
  • Nussbaum
    Nussbaumholz hat eine ungleichmäßig hell- bis schwarzbraune Farbgebung, die sehr edel wirkt und meistens unbehandelt genutzt wird. Die Farbe dunkelt im Laufe der Zeit nach. Durch die dunklen unregelmäßigen Adern wirkt die Maserung sehr lebhaft. Das formstabile Edelholz hat hervorragende Verarbeitungsqualitäten, lässt sich also sehr gut hobeln, drechseln und schnitzen. Zudem ist es robust und strapazierfähig. 
  • Mahagoni
    Das Holz des tropischen Mahagoni-Baumes ist dunkel gefärbt und sehr hart. Aufgrund seiner öligen Inhaltsstoffe weist es eine sehr hohe Witterungsbeständigkeit auf. Das Holz verzieht sich nur minimal und gilt daher langlebig. Da es vor allem in Mittel- und Südamerika angebaut wird, ist die Ökobilanz vergleichsweise schlecht und der Anschaffungspreis sehr hoch. 
  • Wenge
    Wenge ist ein afrikanisches Holz, das neben diesem offiziellen Handelsnamen auch als Awong, Bokongo oder Ntokc bezeichnet wird. Das Holz hat einen schokoladigen Farbton und eine kontrastreiche Maserung. Es ist sehr schwer und hart und besitzt langlebige Eigenschaften. Allerdings kann Wenge bei starkem Lichteinfall verblassen.
Spanplatte

Zur Herstellung von Möbeln setzen viele Hersteller auf Spanplatten. Dieser Werkstoff setzt sich aus verleimten Holzspänen zusammen, die unter hohem Druck zu Platten unterschiedlicher Dichte zusammengepresst werden. Oftmals handelt es sich bei den Spänen um Abfallreste, die in Sägewerken beim Zuschnitt von Brettern und anderen Baumaterialien anfallen.     

Während die innenliegenden Schichten aus gröberen Spänen bestehen, enthalten die äußeren Schichten in der Regel äußerst feines Spanmaterial. Dadurch erhält die Spanplatte eine glatte Oberfläche, die sich nach Belieben mit diversen Lacken und Farben oder Furnieren veredeln lässt. 

Da bei der Spanplatte vor allem Werkstoffreste genutzt werden, ist der Herstellungspreis vergleichsweise günstig. Außerdem verzieht sich das Holz nicht.

Nachteilig sind hingegen das hohe Gewicht und eine mögliche Schadstoffbelastung durch Formaldehyde. Außerdem quellen Spanplatten bei Feuchtigkeit leicht auf. 

MDF 

Eine gute Alternative zu Massivholzmöbeln sind Möbel aus MDF-Platten. Der Werkstoff ist nicht nur preiswert in der Herstellung, sondern lässt sich auch hervorragend verarbeiten. Zudem sind MDF-Platten robuster als Spanplatten, allerdings auch schwerer als diese.  

Wissenswert

MDF ist die Abkürzung für mitteldichte Holzfaserplatte. Diese besteht aus klein gefaserten Holz-Bestandteilen und Klebstoff.

Durch die Zugabe weiterer Zusatzstoffe wie Paraffin lassen sich die Eigenschaften des Materials weiter optimieren und an die Anforderungen des Herstellers anpassen. Im Gegensatz zu Massivhölzern haben MDF-Platten eine sehr homogene Struktur. Dies wird vor allem durch eine schonende Pressung erzielt. 

Die feine Oberfläche des Holzwerkstoffes lässt sich problemlos lackieren beziehungsweise streichen. Zudem sind Möbel aus MDF-Platten im Vergleich zu Massivholzmöbeln günstiger

Kunststoff

Das Vorurteil, Plastikstühle und Tische hätten keinen Stil, hält sich hartnäckig. Doch mittlerweile gibt es Kunststoffmöbel in allen Formen und Farben, die dekorativ in jede Küche oder in jedes Zimmer passen. Kunststoffmöbel sind sowohl im Innen- als auch im Außenbereich äußerst beliebt. 

Kunststoff ist nicht nur stabil, sondern auch sehr feuchtigkeitsresistent. Hinzu kommt, dass sich das Material vergleichsweise einfach reinigen lässt. Oftmals reicht ein feuchter Lappen aus, um Flecken und Eingetrocknetes zu entfernen. Möbel aus Kunststoff sind zudem vergleichsweise preiswert. 

Ein weiterer Vorteil von Kunststoff ist, dass er in alle erdenklichen Formen gegossen werden kann. Moderne Sitz- und Essgruppen mit futuristischem Design sind daher keine Seltenheit. Mit Kunststoff können auch einzigartige Material-Kombinationen gebildet werden. Stühle mit einer Kunststoff-Sitzschale und hölzernen Beinen etwa versprühen einen modernen Charme. 

Allerdings kann Kunststoff zerkratzen und bei intensiver Sonnenbestrahlung verblassen.

Aluminium

Möbel mit Aluminium-Komponenten wirken dank des Metallic-Looks sehr modern. Zugleich ist Aluminium auch sehr stabil, leicht und pflegeleicht. Aufgrund seiner hohen Festigkeit eignet sich das Material ideal für den Bau von Möbeln aller Art. Ein Stuhl aus Aluminium kombiniert mit Kunststoff-Elementen wirkt modern und stilvoll. 

Reines Aluminium bildet an der Luft eine dünne, silbergraue Oxidschicht, die als Korrosionsschutz fungiert und das Material sehr haltbar macht. Im Möbelbau kommt Aluminium sowohl in gebürsteter als auch in polierter Form vor. 

Gebürstetes Aluminium hat eine matt wirkende Oberfläche, behält jedoch seinen typischen Glanz. Um das gewünschte Aussehen zu erhalten, nutzt die Industrie ein mechanisches Verfahren. Die Oberfläche wird dabei mit einer zylindrischen Bürste bearbeitet. Ein großer Vorteil der gebürsteten Variante: Fingerabdrücke sind auf dem Material nur schwer erkennbar. Auch kleine Kratzer fallen durch die feine Oberflächenstruktur kaum auf. 

Das polierte Aluminium hat eine glänzende Oberfläche, die Licht sehr gut reflektiert. Die Möbel bekommen dadurch ein helles, futuristisches Aussehen. Im Gegensatz zu der gebürsteten Form lassen sich Kratzer und Fettflecke leicht erkennen. Ein feuchtes Tuch reicht zur Reinigung bereits aus. 

Tipp

Ein Lackstift hilft beim Versiegeln von zerkratztem Aluminium.

Ist die Oberfläche des Aluminiums beispielsweise durch Kratzer beschädigt, verliert das Material seine schützende Oxidschicht an der jeweiligen Stelle. Um Rostbildung zu vermeiden, sollten Sie daher mit einem transparenten Lackstift den Kratzer versiegeln.

Wegen seiner aufwendigen Herstellung ist Aluminium vergleichsweise teuer.

Sitzfläche

Materialien wie Massivholz, Kunststoff und Aluminium sind nur wenig komfortabel. Bei längerem Sitzen können Rücken und Gesäß überbeansprucht werden. Dabei sind Schmerzen oftmals die Folge. Für ein bequemeres Sitzen greifen daher viele Hersteller auf weicheres Material zurück. Als Grundlage dienen oftmals Schaumstoffe, die mit Textilien oder Kunstleder überzogen sind. Diese tragen nicht nur zu einem erhöhten Sitzkomfort bei, sondern bestimmen gleichzeitig die Optik Ihres Modells. Sie sollten daher pflegeleicht und robust sein.

Zu den wichtigsten Materialien zählen: 

Schaumstoffe

Zur Polsterung von Möbeln nutzen die Hersteller vor allem Schaumstoffe als Füllung. Diese besitzen elastische sowie äußerst strapazierfähige und formstabile Eigenschaften. Der Sitzkomfort wird bei Stühlen und Bänken durch das weiche Material enorm erhöht. 

Schaumstoff besteht aus Kunststoff, der durch chemische, physikalische oder mechanische Verfahren geschäumt wird. 

Die 2 wichtigsten Qualitätskriterien von Schaumstoffen sind die Stauchhärte und das Raumgewicht:

  • Stauchhärte
    Die Stauchhärte gibt die Festigkeit des Schaumstoffes an. Sie wird in Kilopascal (kPa) gemessen. Dabei wird als Maßstab der Kraftaufwand angenommen, der benötigt wird, um den Schaumstoff um 65 %, 40 % oder 25 % seiner ursprünglichen Höhe zu stauchen. Dabei gilt: Je höher der Wert ist, desto fester ist das Material.Schaumstoffe mit einem Wert um die 30 kPa eignen sich perfekt für Schlaf- und Rückenpolster. Stauchhärten über 40 kPa halten noch größeren Belastungen stand. Bei solchen Werten bieten die Polster guten Sitzkomfort für bis zu 110 kg Körpergewicht. 
  • Raumgewicht
    Das Raumgewicht berücksichtigt vor allem die Beschaffenheit des Schaumstoffes. Schließlich besteht dieser nicht nur aus Kunststoff, sondern auch aus zahlreichen Hohlräumen, die für die Elastizität des Schaumstoffes verantwortlich sind. Das Raumgewicht gibt dabei die Dichte des Werkstoffes an. Je höher das Raumgewicht ist, desto größer fällt der Kunststoffanteil im Vergleich zu den Hohlräumen aus. Ein hohes Raumgewicht wirkt sich positiv auf die Langlebigkeit des Produktes aus. 

Stauchhärte und Raumgewicht unterscheiden sich je nach Einsatzzweck. Dabei sollten Sie beachten, dass ein schwerer Schaumstoff nicht zwangsläufig hart sein muss und ein leichter nicht unbedingt weich. Ein gutes Beispiel hierfür ist Styropor. Hierbei handelt es sich um einen äußerst leichten Schaumstoff, der jedoch eine harte Struktur aufweist. 

Textilien

Für gepolsterte Stühle kommen neben dem füllenden Schaumstoffmaterial auch verschiedene Textilien zum Einsatz. Sie werden vor allem als Bezug verwendet und prägen auch das Aussehen des Stuhles. Sie können aus ganz unterschiedlichen Formen, Farben und Materialien wählen.  

Zu den am meisten genutzten Textilien zählen:

  • Polyester
    Polyester ist ein synthetischer Stoff, der im sogenannten Schnellspinnverfahren produziert wird. Gegenüber Naturstoffen wie Baumwolle, die kultiviert und gepflückt werden muss, entfallen bei der Herstellung der Kunstfaser viele Arbeitsprozesse. Polyester erhalten Sie daher zu einem vergleichsweise günstigen Preis. Darüber hinaus ist es sehr pflegeleicht und langlebig, im Gegensatz zu Baumwolle jedoch nicht sehr atmungsaktiv. Es eignet sich zudem weniger für Allergiker. 
  • Baumwolle
    Baumwolle wird aus den Samenhaaren der Baumwollpflanze gewonnen. Die Naturfaser ist sehr weich, strapazierfähig, langlebig und atmungsaktiv. Anders als synthetisches Material ist das Naturprodukt auch sehr saugfähig. Im Schnitt kann der Wollstoff bis zu einem Drittel seines Gewichts an Wasser aufnehmen. Daher trocknet das Gewebe nicht so schnell wie synthetisches Material. Darüber hinaus sind Baumwollstoffe aufgrund der geringen Dehnbarkeit der Fasern sehr knitteranfällig. Qualitativ minderwertige Stoffe bleichen zudem sehr schnell aus.   
  • Mischfasern
    Stoffe müssen nicht zu 100 % aus ein und demselben Material bestehen. In der Industrie setzen sich zunehmend Mischfasern durch. Dabei wird beispielsweise Baumwolle mit Polyester und Polyamid sowie mit Viskose und Modal vermischt. Die Beimischung dieser synthetischen Stoffe erhöht beispielsweise die Strapazierfähigkeit und die Pflege-Eigenschaften des Gewebes. 
Echtleder

Echtleder kommt vor allem bei Möbeln im hochpreisigen Segment vor. Die gegerbte Tierhaut ist sehr langlebig und gilt als äußerst reißfest und robust. Im Alter wird das Material zumeist noch schöner. 

Zudem ist Echtleder sehr atmungsaktiv und kann bis zu 30 % seines Eigengewichts als Wasser aufnehmen, ohne feucht zu sein. Darüber hinaus ist es nur schwer entflammbar. Seine natürliche Oberflächenstruktur wird oftmals als angenehmer wahrgenommen als die von Kunstleder.  

Beim Kauf von Ledermöbeln können Sie zwischen glattem und rauem Leder unterscheiden. Glattes Leder ist vergleichsweise unempfindlich. Gröbere Verschmutzungen lassen sich relativ einfach mit einem feuchten Lappen entfernen. 

Leder mit aufgerauter Oberfläche erfordert eine etwas aufwendigere Pflege. Da es sehr offenporig ist, dringt Feuchtigkeit schneller in das Gewebe. Das führt beispielsweise bei Schweiß zu unschönen Flecken im Material. 

Viele Vor- und Nachteile von Echtleder hängen vor allem mit dessen Verarbeitung zusammen. So lässt sich stärker behandeltes Leder deutlich einfacher reinigen als unbehandeltes Material. 

Kunstleder

Einige Möbelhersteller nutzen als Bezugsmaterial für ihre Stühle sogenanntes Kunstleder. So werden Werkstoffe bezeichnet, die wie Leder aussehen, jedoch aufgrund ihres Ursprungs nicht als Echtleder bezeichnet werden dürfen. Kunst- und Echtleder unterscheiden sich in einigen wichtigen Qualitätsmerkmalen und Eigenschaften.

Kunstleder ist vor allem daran zu erkennen, dass die Oberfläche zwar echtem Leder gleicht, jedoch die Rückseite mit einem textilen Stoff überzogen ist. Auch die lederartig erscheinende Struktur ist bei Kunstleder sehr gleichmäßig im Vergleich zu Echtleder, da die Oberfläche bei dem Imitat maschinell geprägt wird.   

Im Vergleich zum Originalprodukt lässt sich das tierfreie Material dadurch wesentlich günstiger produzieren. In Sachen Haltbarkeit unterscheidet sich qualitativ hochwertiges Kunstleder kaum von Echtleder. 

Im Vergleich zu Leder ist Kunstleder gegenüber Sonne und Wasser resistenter. Auch der ethische Aspekt spielt bei der Entscheidungsfindung für Kunstleder eine wichtige Rolle. So greifen vor allem Vegetarier und Veganer zu dem Imitat.

Bedenken Sie

Vegetarier und Veganer sollten beim Kauf auf ein Vegan-Siegel achten.

Obwohl für die Herstellung von Kunstleder keine Tierhaut verwendet wird, schließt das nicht aus, dass andere tierische Materialien verarbeitet worden sind. Die Kennzeichnung „vegan“, garantiert den Verzicht auf tierisches Material.

Ein großer Nachteil von Kunstleder ist, dass es weniger atmungsaktiv als Echtleder ist. Vor allem bei großer Wärme können Sie auf Bezügen aus Kunstleder schnell schwitzen. Zudem ist es weniger widerstandsfähig. So kann es schnell passieren, dass Tierpfoten oder spitze Gegenstände die Oberfläche des Kunstleders irreparabel beschädigen. Bei der künstlichen Variante kann es insbesondere bei größeren Kontaktflächen zu einem verstärkten Abrieb kommen, sodass die Lederstruktur ihre schöne Optik verliert.  

Tischplatte

Der Tisch ist das zentrale Element einer Essgruppe. Dabei ist die Tischplatte besonders hohen Belastungen ausgesetzt. Ob fettige Finger, heiße Pfannen oder verschüttete Getränke – eine Tischplatte sollte nicht nur stabil, sondern auch mit einer robusten Oberfläche versehen sein. Schließlich soll der Tisch auch noch nach längerer Benutzung gut aussehen.   

Allerdings sind nicht alle Werkstoffe von gleicher Qualität. Auch die Optik unterscheidet sich von Material zu Material ganz erheblich. Zentral ist dabei vor allem die Frage, ob Sie sich einen eleganten oder rustikalen Stil wünschen.  

Für den Bau verwenden die Hersteller folgende Oberflächenmaterialien:

  • Glas
    Eine Tischplatte aus Glas wirkt elegant. Der Werkstoff ist äußerst hitze- und schmutzbeständig. Flecken und Essensreste lassen sich problemlos entfernen. Viele Hersteller greifen zudem auf Sicherheitsglas zurück. Ein Zerbrechen des Glases ist damit zwar nicht ausgeschlossen, allerdings zerspringt das Glas im Schadensfall nicht gleich in unzählige Splitter. Um Fingerabdrücke zu verhindern, sind viele Glasplatten mit einer speziellen Textur beschichtet, die Fettablagerungen weitestgehend absorbiert. Allerdings ist Glas recht schwer. 
  • Kunststoff
    Tische mit Kunststoffplatten sind leicht zu reinigen und vielseitig einsatzbar. Ein großer Vorteil von Kunststoff ist, dass er in allen erdenklichen Formen gegossen und gefärbt werden kann. Je nach Qualitätsstufe kommt Kunststoff sowohl im Niedrigpreissegment zum Einsatz als auch bei hochpreisigen Designertischen. Der Werkstoff ist leicht zu pflegen, feuchtigkeitsresistent und stabil. Im Vergleich zu anderen Materialien wie Glas oder Massivholz ist Kunststoff vergleichsweise leicht. Gegenüber Kratzern ist das Material jedoch nicht gefeit. 
  • Massivholz
    Tischplatten aus Massivholz bieten eine natürliche und rustikale Optik. Neben dem typisch urigen Landhausstil gibt es jedoch auch moderne Varianten von Holztischen, die beispielsweise mit Kunststoff-Elementen oder Edelstahl kombiniert werden. Behandeltes Massivholz ist pflegeleicht und besitzt eine einzigartige Optik. Kratzer lassen sich gegebenenfalls durch Schleifen der Platte wieder ausbessern. Als Materialbasis dienen sowohl helle heimische Hölzer wie Fichte, Kiefer oder Buche als auch Tropenhölzer wie Teak, Robinie oder Eukalyptus. Modelle aus Massivholz verfügen meist über ein hohes Gewicht. 
  • Naturstein
    Eine Steinplatte ist eine natürliche, langlebige Alternative zu anderen Werkstoffen. Die Platte aus Naturstein ist nicht nur äußerst robust, sondern auch ein optischer Blickfang. Im Gegensatz zu Kunststoff- und Glasplatten sind Steinplatten äußert kratzfest. Selbst Stöße und spitzes Besteck können dem Material wenig anhaben. Dabei haben Sie die Wahl zwischen unterschiedlichen Gesteinsarten. Am häufigsten greifen die Hersteller beispielsweise auf Granit zurück. Das wohl größte Manko bei Natursteinplatten ist ihr hohes Gewicht. Tische aus diesem Material lassen sich daher nicht so einfach verschieben. 

Häufige Fragen

Sie haben noch Fragen? Was Sie schon immer über Essgruppen wissen wollten, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlung setzt sich aus dem Wissensbedarf anderer Käufer von Essgruppen zusammen. 

Höhe

Welche Höhe sollten Stühle und Tische haben, damit ich bequem sitzen kann?

Die Oberkante der meisten Esstische liegt zwischen 74 cm und 78 cm. Die übliche Sitzhöhe der meisten Stühle beträgt etwa 46 cm. Dabei empfiehlt sich ein Abstand von etwa 30 cm zwischen Tischoberkante und Sitzfläche des Stuhles. Für Stühle mit einer Sitzhöhe von 46 cm eignet sich demnach ein Tisch mit 76 cm Höhe. 

Kauf

Was sollte ich beim Kauf einer Essgruppe beachten?

Eckbankgruppe, Barhocker oder doch lieber eine freistehende Sitzgruppe? Die Auswahl an gemütlichen Essgruppierungen ist groß. 

Bevor Sie sich jedoch für ein bestimmtes Modell entscheiden, sollten Sie 3 Aspekte mit in Ihre Überlegungen einbeziehen: 

  • Stellfläche
    Der verfügbare Platz spielt eine ganz erhebliche Rolle, wenn es darum geht, die passende Essgruppe zu finden. Für kleine Küchen oder Esszimmer empfiehlt sich beispielsweise der Kauf einer Eckbankgruppe, da diese die oftmals leerstehenden Ecken eines Raumes optimal nutzt. Bei größeren Räumen fügen sich hingegen freistehende Essgruppen besser in das Gesamtbild ein. 
  • Personenanzahl
    Zudem sollten Sie sich darüber Gedanken machen, wie vielen Personen Ihre Sitzgruppe Platz bieten soll. Empfangen Sie öfter Besuch oder haben Sie eine große Familie? Dann sollten Sie eine mehrteilige Sitz- oder Eckbankgruppe in Betracht ziehen. Für Single-Haushalte eignet sich hingegen oftmals schon eine 3-teilige Essgruppe, bestehend aus 2 Stühlen und 1 Tisch. 
  • Material
    Ein weiterer wichtiger Aspekt, den Sie berücksichtigen sollten, ist die richtige Materialauswahl. Ob Holz, Kunststoff oder Glas – jeder Werkstoff hat spezifische Vor- und Nachteile. Holz bietet beispielsweise eine rustikale und urige Optik, die jedoch nicht zu jedem Einrichtungsstil passt. Kunststoff gilt zwar als modern und stabil, ist aber nur wenig resistent gegen Kratzer und Dellen. Glas hingegen passt zu einem modernen Stil, ist jedoch leicht zerbrechlich und anfällig für Flecken.
     

Was sind die Vorteile, wenn ich mir eine Essgruppe im Set kaufe? 

Eine Essgruppe setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen, die sich je nach Modell und Ausführung unterscheiden. Zu den beliebtesten Komponenten gehören beispielsweise Eck- oder Sitzbänke, Stühle, Hocker und Tische. 

Dabei steht es Ihnen natürlich frei, jedes Element im Handel einzeln zu erwerben. Möchten Sie sich jedoch eine neue Sitzgruppe anschaffen, sollten Sie den Kauf eines Sets in Betracht ziehen. Der Grund: Gegenüber dem Einzelkauf sparen Sie in der Regel nicht nur Geld, sondern Ihre künftigen Möbel passen auch optisch perfekt zusammen.

Aus welchen Set-Bestandteilen Essgruppen in der Regel bestehen, erfahren Sie in unserer gleichnamigen Rubrik. 

Welche Vorteile bietet mir der Online-Kauf von Essgruppen?

Online-Shopping bietet gegenüber dem Kauf im Einzelhandel zahlreiche Vorteile: Im Vergleich zum örtlichen Einzelhandel finden Sie im Internet ein viel umfangreicheres Sortiment an Essgruppen, das alle möglichen Preissegmente abdeckt. Zudem können Sie beim Online-Shopping unterschiedliche Designs, Größen und Materialien auswählen. 

Im Internet genießen Sie zudem eine viel höhere Preistransparenz. Mit nur einem Mausklick können Sie unzählige Produkte miteinander vergleichen und das günstigste Angebot auswählen. Als weitere Hilfe bei der Entscheidungsfindung können zahlreiche Kundenbewertungen dienen. 

Essgruppen sind zudem meistens groß und sperrig. Beim Online-Shopping profitieren Sie von einem bequemen Versand nach Hause und müssen sich nicht selbst um den umständlichen Transport kümmern. 

Auf unserem Portal finden Sie eine große Auswahl an erhältlichen Essgruppen. Dank praktischer Suchfunktionen können Sie dabei nach verschiedenen Produkttypen, Materialien und Set-Bestandteilen filtern. In der Ergebnisliste brauchen Sie dann nur noch die Essgruppe mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis auszuwählen.


Wie viel kostet eine Essgruppe?

Der Kaufpreis einer Essgruppe hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. 

Zu diesen gehören:

  • Lieferumfang
    7- oder 9-teilige Essgruppen sind in der Regel kostenintensiver als beispielsweise 3-teilige Sitzgruppen, die aus nur wenigen Komponenten bestehen. Zum Vergleich: 9-teilige Sitzgruppen, bestehend aus 8 Stühlen und 1 Tisch, kosten zwischen 200 € und 2.000 €, während Sie 5-teilige Essgruppen bereits ab 100 € erhalten. 3-teilige Sets gibt es bereits ab 40 €. 
  • Produkttyp
    Je nachdem, ob Sie sich für eine freistehende Sitzgruppe oder eine Essgruppe mit Eckbank entscheiden – der Produkttyp hat einen entscheidenden Einfluss auf den Verkaufspreis. Insbesondere Gruppen mit Eckbänken sind mit Preisen zwischen 200 € und 7.000 € teurer als beispielsweise freistehende Sitzgruppen, die es bereits ab 50 € gibt. 
  • Material
    Das gewünschte Material beeinflusst nicht nur die Optik Ihrer gewählten Essgruppe, sondern auch deren Preis. Essgruppen aus Kunststoff kosten zwischen 50 € und 2.000 €, während die Preise für Massivholzmöbel von 120 € bis 7.000 € reichen.  
  • Qualität
    Eine hervorragende Verarbeitungsqualität schlägt sich oftmals in einem höheren Preis nieder. Grund hierfür ist, dass hochwertige Essgruppen einen aufwendigeren Fertigungsprozess durchlaufen. Marken von Möbelherstellern mit besonders guter Reputation sind im Vergleich zu weniger bekannten Marken ebenfalls teurer. 

Massivholzmöbel

Was muss ich im Umgang mit Massivholzmöbeln beachten?

Im Gegensatz zu Kunststoff oder Aluminium handelt es sich bei Massivholz um ein hochwertiges Naturprodukt. 

Damit Sie lange Freude an Ihrer Essgruppe aus Massivholz haben, sollten Sie folgende Ratschläge beherzigen: 

  • Vermeiden Sie den Kontakt mit scharfkantigen und besonders schweren Gegenständen.
    Scharfkantige Gegenstände wie Besteck, Scheren oder Töpfe können unschöne Kratzer in der Holzoberfläche hinterlassen. Auch besonders schwere Dinge können zu Dellen im Holz führen. 
  • Nutzen Sie Topfuntersätze.
    Heiße Gegenstände können sich in die empfindliche Oberfläche des Holzes einbrennen. Um unschöne Brandflecken zu vermeiden, sollten Sie daher unbedingt auf Topfuntersetzer zurückgreifen.
  • Entfernen Sie verschüttete Flüssigkeiten sofort.
    Flüssigkeiten, insbesondere säurehaltige Stoffe, können der empfindlichen Holzoberfläche erheblichen Schaden zufügen. Vor allem an unbehandelten Stellen kann Nässe in das Holz eindringen und dieses aufquellen lassen. Achten Sie also darauf, dass die Oberfläche stets versiegelt ist und wischen Sie Verschüttetes umgehend auf. 
  • Nutzen Sie zur Reinigung keine aggressiven und scheuernden Mittel.
    Chemische Putzmittel können die versiegelte Oberfläche des Holzes beschädigen. Für Flüssigkeiten ist es dann ein Leichtes, in das Holz einzudringen. Nutzen Sie daher für die Reinigung am besten nur ein feuchtes Tuch. Sollten Sie dennoch einmal Reiniger benötigen, um beispielsweise besonders hartnäckige Flecken zu lösen, verwenden Sie am besten ein spezielles Holzreinigungsmittel oder eine milde Seifenlösung.
  • Naturholz dunkelt nach.
    Mit der Zeit dunkelt das Holz nach. Hierbei handelt es sich um einen natürlichen Prozess, der durch intensive Sonneneinstrahlung beschleunigt wird. Möchten Sie die hellen Holztöne Ihrer Essgruppe möglichst lange erhalten, vermeiden Sie eine direkte Sonneneinstrahlung auf Ihre Möbel. 

Modelle

Welche Arten von Essgruppen gibt es?

Im Handel können Sie verschiedene Arten von Essgruppen erwerben. Neben der Optik spielt hierbei auch der vorhandene Platz eine Rolle bei der Kaufentscheidung. 

Die verfügbaren Modelle lassen sich grob in 2 Produkttypen unterteilen:

  • Freistehende Sitzgruppen
    Freistehende Sitzgruppen bestehen aus mindestens 1 Tisch und 2 Stühlen, in der Regel sind es jedoch 4 und mehr Stühle. Je nach Geschmack lassen sie sich durch Bänke oder Hocker ergänzen. Freistehende Modelle eignen sich für große Räume. Sie können diese flexibel umstellen. 
  • Eckbankgruppe
    Die Eckbankgruppe besteht üblicherweise aus 1 Tisch, mehreren Stühlen und 1 Eckbank. Letztere weist dabei eine ganz besondere Bauform auf. Die Eckbank besteht aus 2 Bänken, die über Eck miteinander verbunden sind. Durch die Winkelform passt sie perfekt in kleinere Küchen und Räume.

Sie möchten weitere Informationen zu den beiden Modellen erfahren? In unserem Kaufberater erläutern wir Ihnen die Essgruppen-Typen ausführlich.

Platz

Welche Essgruppe ist am besten für kleine Küchen und Räume geeignet? 

Sie haben eine kleine oder schlauchförmige Küche? Dann sollten Sie gegebenenfalls den Kauf einer Eckbankgruppe in Betracht ziehen. Sie können die Eckbank aufgrund ihrer Bauweise platzsparend in der Küchenecke aufstellen. 

Einige Eckbänke können Sie sogar als Truhe nutzen. Dabei befindet sich unterhalb der Sitzfläche ein Leerraum, der ideal zur Aufbewahrung von Tischdecken, Polstern oder Küchenutensilien genutzt werden kann. So schaffen Sie noch mehr Platz in Ihrer Küche.  

Eine große Auswahl unterschiedlicher Eckbänke finden Sie auf unserem Portal. Wählen Sie Ihr Wunschmodell und lassen Sie sich dieses bequem nach Hause liefern.

Qualität

Wie kann ich beim Online-Shopping die Qualität von Essgruppen einschätzen?

Beim Online-Shopping können Sie die Ware zwar nicht in Augenschein nehmen, allerdings profitieren Sie von zahlreichen Kundenbewertungen bisheriger Käufer. Diese testeten das Produkt teils mehrere Monate, sodass Sie in den Kundenrezensionen eine unabhängige Verbrauchereinschätzung finden. 

Nutzer die nach "Essgruppen" gesucht haben, interessierten sich auch für:
Nach oben