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Ratgeber Ketten


Goldketten


Das edel glänzende Metall Gold fasziniert die Menschen schon seit Jahrtausenden. Bereits die alten Ägypter verstanden es, aus dem Edelmetall herrlichen Schmuck herzustellen. Auch heute noch ist erlesener Goldschmuck eines der schönsten Geschenke, die eine Frau sich wünschen kann. Gold ist ein sehr wertvolles Metall, das als eines der wenigen Dinge auf diesem Planeten wohl niemals an Wert verlieren wird. Das gelbe Metall ist selten und darum besonders begehrt. Bislang ist noch kein Weg gefunden worden, Gold synthetisch herzustellen. Weil es aber selten und begehrt ist, bleibt reines hochkarätiges Gold teuer.

Wenn auch Sie sich eine Goldkette wünschen, so haben Sie die Wahl zwischen Ketten aus Echtgold und vergoldeten Ketten. Letztere bestehen meist aus Silber, welches mit Blattgold überzogen wird. Vergoldeter Schmuck ist erheblich günstiger als welcher aus reinem Gold, dafür aber auch nicht ganz so wertvoll. Beim Kauf lohnt es sich, auf eine gute Qualität zu achten, da bei schlecht vergoldeten Ketten die Farbe rasch abblättern kann.

Schmuck aus echtem Gold ist eine Wertanlage. Im Gegensatz zu vielen anderen Dingen behält Goldschmuck seinen Wert und kann zudem, sofern es sich um klassisch und zeitlos designte Stücke handelt, auch vererbt werden. Viele Menschen sind stolz auf alte Familienerbstücke und halten diese in hohen Ehren. Begründen auch Sie eine Tradition - über eine elegante Goldkette wird sich dereinst auch Ihre Tochter oder Enkelin mit Sicherheit freuen.

Farbgoldlegierungen

Häufig wird Schmuck aus Goldlegierungen angeboten, wobei meist Silber und Kupfer zur Anwendung kommen. Diese Mischmetalle machen es möglich, Goldketten in verschiedenen Farbschattierungen herzustellen. Die Palette reicht dabei von sattem Goldgelb bis hin zu zartem Rosa oder sogar hellem Grün. Auch das sogenannte Weißgold, eine silbrig-weiße Legierung, erfreut sich großer Beliebtheit. Besonders hochwertig sind Weißgoldlegierungen aus Gold und Platin bzw. Palladium. Gegebenenfalls wird in diese Mischungen noch Silber gegeben, um eine strahlende helle Farbe zu erhalten. In der hellen Grundfarbe kommen farblose Edelsteine wie etwa Diamanten oder Brillanten außerordentlich gut zur Geltung. Das farbstarke Rotgold ist eine Legierung von Gold mit je nach gewünschtem Rotton unterschiedlichen Anteilen an Kupfer. Auch das edle Gelbgold erreicht durch die Beimengung von Kupfer einen satten Farbton. Zusätzlich wird noch Silber eingemischt. Auch im Farbbereich Gelbgold können die Tönungen je nach Legierung sehr unterschiedlich ausfallen. Grüngold ist eine Legierung aus Gold, Silber sowie manchmal auch Cadmium, wird jedoch sehr selten verwendet und ist daher im Schmuckbereich etwas ganz Besonderes.

Neben Echtgold sowie Goldlegierungen und vergoldetem Schmuck können auch Ketten aus Goldimitat käuflich erworben werden. Dies sind Legierungen aus unedlen Metallen wie beispielsweise Kupfer oder Messing, die aufgrund des hohen Preises für Echtgold als Goldersatz dienen. Vorsichtig sein sollten Sie jedoch bei Legierungen, die Nickel enthalten. Viele Menschen reagieren allergisch auf dieses Metall, oft sogar, ohne es zu wissen. Modeschmuck enthält oft Nickel, auch manche Ketten aus Goldimitat beinhalten dieses Metall. Achten Sie auf Worte wie „goldfarben“, solche Ausdrücke sind immer ein Hinweis auf Goldimitate. Grundsätzlich ist an Goldimitaten nichts auszusetzen, schließlich können auch diese Ketten schön und anziehend wirken. Allerdings sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass es sich dabei keinesfalls um echten Goldschmuck, sondern um günstigen Modeschmuck handelt.

Goldketten-Design

Nicht nur hinsichtlich des Materials ist Goldkette nicht gleich Goldkette. Auch die Art der Verarbeitung bestimmt den künstlerischen Wert des Schmuckstücks. Sehr beliebt sind beispielsweise die sogenannten Königsketten. Bei dieser äußerst edel wirkenden Collier-Kette werden einzelne Metallfäden so miteinander verflochten, dass ein unverkennbares Muster entsteht. Königsketten sind meist recht kompakt. Sie eignen sich sowohl für das alleinige Tragen, aber auch mit prachtvollen Steinen verziert für edle und üppige Abend-Colliers.

Panzerketten tragen ihren Namen aufgrund des typischen Designs, dass sie sehr stabil sein lässt. Herkömmliche Panzerketten sind meist abgeflacht, so dass sie sich angenehm tragen lassen. Seit einigen Jahren gibt es jedoch auch runde und halbrunde Varianten. Auch Panzerketten können allein getragen werden, sehen aber auch zusammen mit einem schönen Anhänger edel aus.

Äußerst elegant sind Schlangenketten, deren Muster ähnlich einer Schlangenhaut geformt ist. Im Gegensatz zu anderen Kettenformen sind die Kettenglieder einer Schlangenkette in der Regel nicht oder nur wenig sichtbar. Schlangenketten sind besonders anschmiegsam. Die wohl bekannteste Kettenvariante ist wahrscheinlich die klassische Erbsenkette. Diese wird aus ovalen Kettengliedern gefertigt, die aneinander gereiht werden. Erbsenketten gibt es in allen Größen, wobei besonders die filigranen Versionen zusammen mit einem schön gestalteten Anhänger sehr reizvoll wirken. Während die meisten Ketten dank ihrer Kettenglieder beweglich sind, bleibt ein Halsreif stets steif. Ein Halsreif ist meist rund oder oval geformt. Ebenfalls ein faszinierender Anblick sind Venezianerketten, die aus winzigen, aneinander gereihten Würfeln zusammengesetzt sind.

Eine einzelne Kette muss nicht zwangsläufig aus nur einer Farbe bestehen. So sehen beispielsweise Gold Königsketten, die abwechselnd aus kombinierten Weißgold und Gelbgold-Gliedern bestehen, äußerst apart aus. Goldketten können edel glänzen, aber auch zurückhaltend-elegant mattiert sein. Auch hinsichtlich der Anhänger besteht eine breite Auswahl, da findet sich für jeden Geschmack und für jeden Anlass die passende Kette. Mit Gold kombiniert wirken vor allem Edelsteine wie etwa Diamanten und Brillanten außerordentlich kostbar, aber auch farbige Edel- oder Halbedelsteine, beispielsweise ein blutroter Rubin oder ein bläulich funkelnder Topas, ergänzen den warmen Glanz einer Goldkette perfekt. Ebenso schön, aber wesentlich günstiger ist eine Goldkette mit Zirkonia-Stein(en). Zirkonia sind meist farblose Diamantimitationen, die künstlich hergestellt werden.

Goldketten für Männer

Schöner Schmuck ist schon lange keine reine Bastion des weiblichen Geschlechts mehr. Auch Männer tragen gern Goldketten, jedoch nicht nur als Halskette. In diesem Segment wirken vor allem Panzer- oder Schlangenketten sehr maskulin. Einen besonders männlichen Effekt haben Ketten massiver Qualität. Bekannt geworden sind extrem massive Halsketten durch den Hip-Hop, in denen dergleichen Schmuck mit weiten Hosen und Baseballmützen kombiniert wird. Von der Jugendszene aus haben sich schwere Männerketten auch in der Mitte der Gesellschaft verbreitet. Diese müssen nicht zwangsläufig aus Gold sein, beliebte Materialien sind auch Silber oder Stahl.

Sehr elegant wirken Uhrenketten, für die seit einigen Jahren wieder in Mode kommenden Taschenuhren. Goldene oder goldfarbene Uhrenketten sind meist als Panzerkette konzipiert, da durch diese Wirkweise die Kette besonders stabil wird. Von Erbsenketten etwa sollte im Zusammenhang mit einer Uhrenkette lieber Abstand genommen werden, da diese in vielen Fällen nicht fest genug ist, um das Gewicht einer wertvollen Uhr zu tragen. Übrigens sind auch für Taschenmesser spezielle Ketten erhältlich, so dass Ihr wertvolles Schweizer Taschenmesser sicher verwahrt bleibt und nicht etwa unbemerkt aus der Tasche fällt.

Silberketten


Silberketten sind die Alleskönner aus dem Schmuckbereich. Ihre einfache Form bildet aufgrund ihres neutralen Designs einen starken Kontrast zum ohnehin schon auffälligen Goldschmuck. Natürlich kann auch der Silberschmuck mit ausgefallenen Details versehen und mit außergewöhnlichen Materialien kombiniert werden. Außergewöhnlich ist zum Beispiel die Kombination von Gold und Silber, die einen sehr speziellen Eindruck hinterlässt. Halsketten aus Silber stellen eine Form des Silberschmucks dar, die besonders gerne getragen wird. Da es sie entweder in neutralem oder in ausgefallenem Design gibt, können sie zu nahezu jedem Anlass getragen werden. Silber Königsketten werden oft in Kombination mit anderen Schmuckstücken, wie Ringen oder Armbändern angeboten. Im Allgemeinen gilt: Wer sich für eine silberne Halskette entscheidet, sollte diese nicht mit goldenen Schmuckstücken kombinieren.

Silberketten – Arten

Damit Sie für jeden Anlass die richtige Silberkette finden, haben wir die wesentlichen Kaufkriterien im folgenden Text präzise ausgeführt und die wichtigsten Informationen in der nachstehenden Liste zusammen gefasst:

- Die Qualität des Materials
- Die Verarbeitung der Kette und des Verschlusses
- Die Länge der Kette
- Das Einsatzgebiet

Die wohl bekanntesten Formen stellen das 925er Silber, auch Sterlingsilber genannt, und das 950er Silber dar. Die Bezeichnungen 925 und 950 stehen dabei für den Anteil des Kupfers, das als Legierung für das Silber verwendet wird. Kupfer ist für die Herstellung von Silberketten notwendig, weil reines Silber eine weiche Konsistenz besitzt und daher nicht für die separate Verarbeitung geeignet ist. 925er Silber besitzt einen Kupferanteil von 75 g auf 1000 g Silber. Bei 950er Silber reduziert sich der Anteil des Kupfers auf 50 g Kupfer je 1000 g Silber. Im Allgemeinen gilt: Je geringer der Kupferanteil im Silber, desto heller glänzt der Schmuck und umso seltener muss er von Korrosionserscheinungen befreit werden.

Die Verarbeitung der Kettenglieder

Ein wichtiges Merkmal von Halsketten Silber stellt die Beschaffenheit und die Verarbeitung der einzelnen Kettenglieder dar. Eine gute Verarbeitung steht nämlich für eine höhere Qualität des Schmuckstücks. Es gilt: Einfach gearbeiteter, günstiger Schmuck besteht oft aus hohlen Einzelteilen. Im Gegensatz dazu kombinieren die massiven Silberketten massive, nicht-hohle Kettenglieder. Diese sind meist deutlich robuster als ihre hohlen Gegenstücke.

Die Mehrzahl der heutigen Silberketten wird industriell gefertigt. Allerdings gibt es noch einige wenige Hersteller, die ihre Ketten in Handarbeit herstellen. Diese Modelle verfügen meist über deutlich robustere Gelenke. Egal ob bei handgefertigten oder industriell hergestellten Ketten: Sie sollten darauf achten, dass das jeweilige Modell über einen präzise verarbeiteten Verschluss verfügt. Dieser sollte eine gewisse Größe besitzen, damit er ohne Probleme geöffnet und verschlossen werden kann. Außerdem sollte er robust sein, damit er auch bei häufigem Gebrauch mit einer langen Lebensdauer überzeugen kann.

Die Materialstärke

Ein weiteres wichtiges Kriterium für die Einschätzung der Qualität stellt die Stärke der verwendeten Materialien und das damit zusammenhängende Gewicht des Schmuckstücks dar. Hier lässt sich feststellen, dass einfach gearbeitete Ketten und Armbänder meist nur gestanzt sind und aus dünnem Material bestehen. Dementsprechend verfügen sie über ein geringeres Gewicht, das zwar einen hohen Tragekomfort mit sich bringen kann, dafür aber meist nur eine geringere Qualität besitzt. Grundsätzlich gilt: Entscheiden Sie sich, wenn es der preisliche Rahmen zulässt, immer für die massiveren, dickeren Modelle. Diese sind robust und formstabil.

Panzer- oder Königskette: Welche Kette passt zu mir?

Zu den beliebtesten Ketten gehören die Panzer- und die Königsketten. Die Panzerkette ist eine Kette mit flachen Gliedern. Aus diesem Grunde wird Sie von vielen Trägern als sehr angenehm empfunden. Panzerketten erfreuten sich vor allem in den letzten Jahren an einer steigenden Beliebtheit. Grund dafür war die aufkommende HipHop-Bewegung, denn HipHop-Tänzer und -Sänger runden ihre Outfits gerne mit den Panzerketten ab. Diese sind in unterschiedlichen Längen erhältlich und können mit Anhängern versehen werden. Die Auswahl bezüglich der Anhänger ist nahezu unbeschränkt, wodurch sich natürlich viele Möglichkeiten für die individuelle Anpassung ergeben.

Die Besonderheit von Königsketten besteht in der speziellen Verflechtung der einzelnen Glieder. Königsketten werden auch als Collier-Ketten bezeichnet und erwecken im Großen und Ganzen einen kompakten Gesamteindruck. Die klassische Version dieser Kette wurde aus Runddraht gefertigt. Heute wird im Rahmen der maschinellen Serien-Fertigung in der Regel mit hohlem Draht gearbeitet. Grund dafür sind die Materialersparnis und das verringerte Gewicht der Kette. Bei der Königskette werden jeweils zwei gleichartige ovale oder runde Ösen paarweise verarbeitet. Dazu werden zunächst zwei der Ösen waagerecht aufeinander gelegt. Durch diese führt man dann im Anschluss zwei weitere Ösen senkrecht hindurch. Danach folgt ein weiteres waagerechtes Ösenpaar. Dieses dritte Paar ist zunächst parallel ausgerichtet, wird dann aber auseinander gezogen. Das bedeutet, dass jede der beiden Ösen um 180 Grad gedreht und dadurch nach hinten geklappt wird, so dass sie am Ende das zweite Ösenpaar nach hinten hin umgreifen.

Im nächsten Schritt wird das zweite senkrecht stehende Ösenpaar gespreizt, damit ein viertes Ösenpaar senkrecht zwischen dem gespreizten zweiten Paar durch das nun zugängliche und auf dieser Seite aufeinander liegende dritte Paar geführt werden kann. Dadurch erfolgt eine Fixierung des zweiten Paars in der gespreizten und des dritten Paars in seiner zurückgeklappten Position. Das vierte Paar steht, wie auch das Erste, parallel zueinander, ist aber senkrecht und nicht waagerecht angeordnet. Im Anschluss an diesen Ablauf beginnt das Muster von neuem. Im Laufe der Kette wird die senkrechte Position des vierten Kettenpaares jedoch immer wieder um eine Vierteldrehung verändert. Die entstehende Kette bildet ein Geflecht aus jeweils zwei parallel liegenden, waagerecht und senkrecht angeordneten Ringpaaren, die zwei weitere, jeweils diagonal einander umschließende Paare miteinander verbinden. Eine Besonderheit ist dabei, dass jede einzelne Öse ihre Beweglichkeit behält. Früher wurde das Einfädeln der Ösen von Hand durchgeführt. Heute entsteht die Kette in einem Walzprozess, der die Ösen verformt und der den Querschnitt der Kette einer quadratischen Grundform sehr nahe bringt. Natürlich gibt es viele, der Fantasie entsprungene Sonderformen, die eine Anpassung an die individuellen Vorlieben erlauben.

Silberschmuck richtig aufbewahren

Die Aufbewahrung von Silberschmuck sollte bei Ihnen einen hohen Stellenwert einnehmen. Bei Silber handelt es sich nämlich um ein Edelmetall, das sehr empfindlich auf die Kombination mit anderen Materialien reagiert. Findet eine solche Reaktion statt, läuft das Silber an. Das bedeutet, es entsteht eine schwarze Patina, die das Leuchten und Glänzen des Silberschmucks unterbindet und diesen alt aussehen lässt. Wichtig ist also, dass Ketten aus Silber nicht ständig der Luft ausgesetzt sind. Sie sollten sie dementsprechend auch nicht einfach herumliegen lassen. Im Idealfall verpacken Sie den Silberschmuck in kleinen luftundurchlässigen Tüten. Diese können Sie zusätzlich mit einem Stück Alufolie versehen. Dieses verhindert, dass das Silber mit den schwefelhaltigen Stoffen aus der Umgebungsluft reagiert und glänzend bleibt. Wer keine Tüten besitzt, kann stattdessen auch einfach nur auf Alufolie zurückgreifen. Darin wickeln Sie den Schmuck ein und verstauen ihn anschließend in einer luftdichten Schmuckschatulle, wo er vor Verlust und anderen Umwelteinflüssen geschützt wird.

Interessantes
Produkttyp
Die Anker-Kette ist eine Halskette, die der Ankerkette eines Schiffes nachempfunden wurde. Durch diese Ähnlichkeit hat sie auch ihren Namen erhalten. Die Kette besteht aus vielen abgerundeten, ovalen Kettengliedern, die, wie in einer Ankerkette, ineinander greifen. Sie ist eine der klassischsten Ketten und so schlicht, dass sie oft in Kombination mit einem Anhänger getragen wird. Einige Ankerketten werden ohne Verschluss hergestellt und dann einfach über den Kopf gezogen.

Das Collier ist die aufwendigste und prächtigste Form des Halsschmucks. Es wird oft mit Perlen oder Schmucksteinen verziert und ist sehr auffällig, da es sehr groß und oft mehrreihig ausfällt. Aus diesem Grund wird das Collier auch meist zu gehobenen Anlässen mit festlichen Kleidern getragen. Das Collier gibt einem schlichten Kleid einen eleganten letzten Schliff.

Eine Erbskette ist eine robuste und stilvolle Kette. Sie besteht aus mehreren Kettengliedern, die abwechselnd horizontal und vertikal aneinandergefügt werden. Die Erbskette wird oft zusammen mit großen Medaillons oder Anhängern getragen. Sie passt sowohl zum festlichen Kleid oder Anzug, als auch zum schlichten T-Shirt.

Panzerketten-Glieder sind sehr flach gearbeitet, um ein angenehmes Aufliegen der Kette auf der Haut zu ermöglichen. Das wird durch eine bestimmte Bearbeitung der Kettenglieder erreicht. Die Ketten werden auf einer ebenen Oberfläche ineinander gedreht, was harte Kanten vermeidet. Wird in breiter und schwerer Ausführung oft von Männern getragen. In der leichteren robusteren Version sind die Ketten auch für Kinder geeignet.

Die Figaro-Kette wird zu den Panzerketten gezählt. Was sie besonders macht, ist die Anordnung der Kettenglieder. Hier folgen jeweils drei kleine runde Glieder auf ein längliches ovales. In verschiedenen Breiten können sie zu allen Anlässen getragen werden.

Die Schlangenkette ist breiter und auffälliger als andere Halsketten. Durch ihr ungewöhnliches schimmerndes Aussehen und ihre schlangenähnlichen Bewegungen hat sie ihren Namen erhalten. Das Aussehen erhält die Schlangenkette durch die besondere Verarbeitung: Hier werden die Glieder hochkant aneinander angebracht und das zwar so eng, dass die Lücken zwischen den einzelnen Kettengliedern fast nicht auffallen. Aufgrund ihrer Herstellungsart verknotet sich die Kette nicht so leicht und sie liegt sehr angenehm auf der Haut. Die Schlangenkette wird oft von Frauen getragen, da sie mit und ohne Anhänger sehr feminin wirkt.

Die Venezianer-Kette unterscheidet sich vor allem durch die Form ihrer Kettenglieder von anderen Halsketten. Diese sind nicht rund sondern eckig oder nur leicht abgerundet. Durch die auffällige Form kann diese Kette sehr gut alleine, also ohne Anhänger getragen werden. Sie eignet sich sowohl für Frauen als auch für Männer. Durch den robusten Aufbau können auch Kinder eine Venezianer-Kette tragen.

Die Zopfkette erinnert an einen geflochtenen Zopf. Daher stammt auch der Name des Schmuckstücks. Das charakteristische Aussehen erhält die Kette dadurch, dass die einzelnen Kettenglieder ineinander gedreht und geflochten werden. Sie ist durch diese Machart sehr robust und kann von Männern, Frauen und Kindern im Alltag oder zu festlichen Anlässen getragen werden.


Material
Goldketten müssen nicht immer komplett aus Gold gefertigt sein. Einige Schmuckstücke sind nur vergoldet. Das eigentliche Material variiert hierbei.

Schmuck aus Edelstahl wird immer beliebter. Er ist robust und so stabil, dass auch großflächige Anhänger ohne Probleme aus Edelstahl gemacht werden können. Edelstahlschmuck ist preisgünstiger als andere Schmuckmetalle und sehr langlebig.

Platin ist 30-mal seltener als Gold und nur an bestimmten Orten zu finden. Platin ist sehr dicht und schwer, weshalb Platinschmuck widerstandsfähig ist und ein Leben lang hält. Durch seine Geschmeidigkeit kann Platin in vielfältig formbare Kreationen verwandelt werden, die mit keinem anderen Schmuckmetall möglich wäre.

Silber und Gold sind die dehnbarsten Metalle. Aus diesem Grund lassen sich aus beiden wunderschöne Schmuckstücke herstellen. Silber z.B. lässt sich zu Blättern mit der Dicke von 0,0025 mm hämmern, was die Herstellung filigranster Anhänger ermöglicht.

Gold ist zusammen mit Silber das am meisten verwendete Material für Schmuck. Es ist im Gegensatz zu Silber immun gegen Oxidation und Korrosion. Gold hat einen reinen Glanz und ist sehr geschmeidig. Die Reinheit des Goldes wird in Karat berechnet, wobei 24 Karat purem Gold, also Feingold entsprechen. Da reines Gold aber zu weich ist, um Schmuckstücke daraus zu formen, wird es mit anderen Metallen vermischt, dessen Eigenschaften es dann übernimmt. Weißgold besteht z.B. aus Gold und Platin oder Palladium, welches günstiger als Platin ist. Rotgold setzt sich aus einer Mischung von Gold und Kupfer zusammen.
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