Anhänger

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Ratgeber Anhänger


Silberanhänger


Silberschmuck zählt zu den beliebtesten Schmuckarten. Schon seit dem ersten Vorkommen in der Geschichte wird Silber als ein dem Mond zugehöriges, magisches Metall gesehen. Nicht nur bei den meisten Naturvölkern, sondern auch in einigen Hochkulturen wird der Mond verehrt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass das Silber als Mondmetall ebenso hoch geschätzt wurde wie der Mond selbst. Im Gegensatz zum Gold gibt es in Europa großes Silbervorkommen. Doch auch aus Südamerika und Japan wurde es im Laufe der Zeit importiert. Dadurch verlor es mehr und mehr an Wert. Heutzutage steigt der Wert wieder, da Silber vermehrt in der Elektronik eingesetzt wird. Es gehört zu den Metallen mit der höchsten thermischen und elektrischen Leitfähigkeit.

Silber ist, wie Gold, ein gediegenes Element. Das heißt, es kommt in seiner natürlichen Form in der Natur vor und muss nicht erst künstlich hergestellt werden, wie dies zum Beispiel bei Bronze der Fall ist. Es wird zumeist in Form von Körnern, Fäden oder Plättchen gefunden.

Silber gehört zu den Schwermetallen. Es ist sehr weich und gut formbar, weshalb es ein ideales Metall für die Herstellung von Schmuck ist. Häufig wird es als Basismetall eingesetzt und vergoldet, da es preiswerter als reines Gold ist. Diese Vergoldung wird Vermeil genannt. Seit der Entwicklung des rostfreien Stahls wird Silber oft in Kombination mit diesem eingesetzt. Es verleiht dem Metall seinen silber-weißen Schimmer, reagiert aber nicht so schnell auf andere Substanzen wie reines Silber.

Egal, in welcher Form und Machart, Silberschmuck und Silberanhänger sind bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt. Junge Frauen ziehen Silberschmuck dem Goldenen häufig vor und auch Männer greifen bevorzugt auf die Silbervariante zurück. In diesem Ratgeber können Sie einige Details über das beliebte Metall erfahren und hiermit den passenden Silberschmuck auswählen.

Silber in der Mythologie

Da ein gewisser Trend in Richtung Mittelalter, Fantasy und alte Mythologien geht, erfreut sich auch Silberschmuck an wachsender Beliebtheit. In Zusammenhang mit dem Mond werden dem Silber viele magische Fähigkeiten zugesprochen. So können manche dunklen Kreaturen wie etwa Werwölfe nur mit einer silbernen Waffe getötet werden. Die Reinheit des Mondes und die Reinheit des Metalls werden oft gleichgesetzt. Da Silber sehr hell und stark reflektierend ist, wurde und wird es für die Produktion von Spiegeln eingesetzt. Auch in diesem Zusammenhang taucht es oft in Sagen und mythologischen Erzählungen auf.

Silbergewinnung

Silber kann in Form von Silbererzen gefunden und gelöst werden. Es ist in geringen Anteilen allerdings auch in anderen Erzen wie Blei oder Kupfer vorhanden. Bei der Gewinnung dieser anderen Erze fällt Silber als Nebenprodukt ab. Das so gewonnene Silber wird Rohsilber genannt. Durch elektrolytische Raffination wird es noch weiter gereinigt und zu Feinsilber verarbeitet.

Silberlegierungen

Eine Legierung bezeichnet das Vermischen verschiedener Metalle. Bei einer Silberlegierung muss das Silber immer der dominanteste Stoff sein. Reines Silber ist sehr weich, zudem oxidiert es an der Luft rasch, wodurch es zu schwarzen Verfärbungen kommen kann. Diese können relativ leicht entfernt, aber trotzdem als störend empfunden werden. Um dieses Anlaufen zu vermeiden, ist Silberschmuck oft mit Rhodium überzogen, wodurch der Schmuck aber etwas dunkler wirkt.

Sterlingsilber

Die bekannteste Silberlegierung ist das Sterlingsilber. Seinen Namen hat es vom früheren britischen Silberpenny, dem Sterling. Es besteht zu über 90% aus reinem Silber und zumeist aus Kupfer. Daher kann es eine etwas rötlichere Färbung haben als reines Silber. Sterlingsilber ist wesentlich härter als Silber in Reinform und bricht nicht so leicht. Früher wurde dem Silber meist Nickel beigesetzt, um es zu härten. Da jedoch viele Menschen auf Nickel allergisch reagieren, wird darauf heutzutage meist verzichtet. Bei Sterlingsilber gibt es dieses Problem nicht.

Neusilber

Neusilber ist kein echtes Silber, meist ist das Metall nicht einmal mehr in Anteilen vorhanden. Es ist eine Mischung aus unedleren Metallen wie Zink, Nickel und Kupfer. Auch Zinnlegierungen werden manchmal als Neusilber bezeichnet.

Der Silberstempel

Um den Feingehalt an reinem Silber in einem Schmuckstück zu beglaubigen, muss dieses über einen Feingehaltsstempel verfügen. Da Silberlegierungen sogar bei einem Kupfergehalt bis zu 50% noch silbern aussehen, ist es besonders wichtig, auf eine entsprechende Kennzeichnung oder ein Zertifikat zu achten. Feinsilber, oder reines Silber, entspricht einem Wert von 16 Lot oder 1000 Tausendstel. Sterlingsilber liegt mit einem Wert von 925 Tausendstel nur knapp darunter. New Sterlingsilber liegt sogar in der Höhe von 958,3.

Silberschmuck

Silberschmuck wird immer moderner und läuft dem Gold allmählich seinen Rang ab. Anhänger aus Silber wie zum Beispiel Silber Kreuze haben den Vorteil, dass sie zu jeder Farbe passen. Vor allem kleine Charms aus Silber oder Kreuz-Anhänger haben oft großen emotionalen Wert und werden daher ständig getragen. Umso wichtiger ist es, dass sie zu jedem Outfit passen. Ein weiterer Vorteil von Kettenanhänger Silber liegt in seiner Schlichtheit. Daher werden Kettenanhänger aus Silber von Männern meist lieber getragen als die gleichen Motive in goldener Farbe.



Um Glanz zu erhalten, Verfärbungen zu vermeiden und den Schmuck etwas zu härten, wird oft Rhodium in einer dünnen Schicht angebracht. Das kann nachteilig sein, weil sich die Schicht zum einen mit der Zeit ablöst. Zum anderen kann man leichter Opfer eines Betrugs werden, wenn erst nach einigen Jahren sichtbar wird, dass sich unter der Rhodiumschicht keineswegs Silber befindet. Außerdem schränkt es bei der Bearbeitung ein. Vor allem für Medaillons aus Silber und Silber-Amulette wird die Schwärzung oft als gewollter und verschönender Effekt eingesetzt. Die Anhänger wirken dadurch älter und geheimnisvoller.

Worauf beim Kauf geachtet werden sollte

Vor einem Kauf sollte man den Stempel überprüfen und ein Echtheitszertifikat verlangen. Die meisten Silber-Anhänger bestehen aus Sterlingsilber, auch 925er Silber genannt. Charms aus Silber haben im Gegensatz zu Anhängern einen Karabinerverschluss, mit dem sie an allen möglichen Ketten und Armbändern montiert werden können. Auch dieser ist im Idealfall zumindest versilbert, um das Gesamtbild nicht zu zerstören. Versilberte Anhänger bestehen nicht aus Silber, sondern meist aus Messing. Nur die oberste Schicht ist eine Silberschicht. Um einen Antik-Effekt zu erreichen, werden Anhänger, die nicht aus reinem Silber bestehen, häufig stellenweise schwarz gefärbt. Dies sieht aber selten so echt aus wie die natürliche Silberfärbung. Wer zu Allergien neigt, sollte immer auf die Bezeichnung nickelfrei achten.

Zubehör

Ketten aus Silber runden das Erscheinungsbild eines silbernen Anhängers wunderbar ab. Aufgrund der höheren Stabilität kann man auch auf Ketten aus anderen Metallen zurückgreifen. Den Unterschied zwischen metallisch-glänzend und silbern-glänzend kann man bei genauem Hinsehen allerdings erkennen.

Jeglicher Silberschmuck, ob Kreuz-Anhänger aus Silber, Charms oder Kette kann hin und wieder etwas anlaufen. Für die einfache und schonende Reinigung können Sie auf spezielle Silberputztücher zurückgreifen. Sie ermöglichen die Reinigung durch einfaches Abwischen des Schmuckstücks. Viele sind auch imprägniert und können das Anlaufen des zukünftig vermeiden oder hinauszögern. Wer viel Schmuck besitzt, kann auch auf ein Ultraschallreinigungsgerät zurückgreifen. Die molekularen Vibrationen, die vom Gerät erzeugt werden, reinigen Ihren Schmuck auf schnelle und einfache Weise. Es eignet sich besonders dann, wenn Sie einen Kettenanhänger aus Silber haben, der viele Ecken und Kanten besitzt, an die Sie nur schwer herankommen.
 

Goldanhänger


Anhänger aus Gold erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Vor allem kleine Charms, die durch ihren Karabinerverschluss leicht überall anzubringen sind, drücken Individualität und Kreativität aus. Schon seit Tausenden von Jahren fasziniert Gold die Menschen. Bereits im Mittelalter versuchten Alchimisten, es künstlich herzustellen. Gold gehört zu den Elementen, die noch vor der Geburt unserer Sonne entstanden sind. Es lässt sich in seiner ursprünglichen Form in der Natur wiederfinden. Die Goldgewinnung passiert deshalb oft mechanisch. Durch verschiedene Verfahren wird es vom umgebenden Gestein gelöst und ist dann schon in seiner reinen Form vorhanden. Die sogenannten Goldnuggets, wie größere Goldklumpen bezeichnet werden, sind aber sehr selten zu finden. Stattdessen ist es meistens in Form von Goldstaub vorhanden. Gold ist ein recht träges Metall, das heißt, es ist sehr stabil in seiner Form und Farbe. Nicht zuletzt dadurch hatte es in frühen Kulturen den Ruf, ein unzerstörbares Metall zu sein. Ein weiterer Vorteil vom Gold ist, dass keine hohe Schmelztemperatur benötigt wird und es daher sehr einfach bearbeitet und geformt werden kann.

Viele Kulturen verwendeten dieses Metall für die Herstellung von religiösen Gegenständen und zur Demonstration von Macht. Nicht umsonst wird bereits in der Tora das „Goldene Kalb“ erwähnt. Es stellt ein Götzenbild dar und weist damals schon auf die Wichtigkeit materieller Werte hin. In Südamerika wurde Gold von den Azteken, Inkas und Mayas schon am Anfang des ersten Jahrtausends für die Herstellung ritueller Gegenstände verwendet. Das gewaltige Goldvorkommen und die Gier der Eroberer führten schlussendlich zu einer Vernichtung der indigenen Kulturen Südamerikas. Die endlosen Plünderungsfahrten, Kriege und Eroberungszüge machten Spanien zu einer der reichsten Kulturen dieser Zeit. Diese Massenbewegungen in Gebiete mit hohen Goldvorkommnissen wird allgemein als Goldrausch bezeichnet. Auch Kalifornien, Alaska, Afrika und Australien waren davon betroffen. Diese Invasion an Goldsuchern endete selten mit großem Reichtum, fast immer jedoch mit der Ausbeutung oder Ausrottung der dort beheimateten Naturvölker.

Bis heute übt Gold auf die Menschen eine große Faszination aus. Ob nun als stabile Wertanlage, elektronischer Leiter, Schmuckgegenstand oder Zahnimplantat – das Metall begleitet uns durch unser ganzes Leben. Im Bereich des Schmucks ist es für die meisten Menschen allerdings am Präsentesten. Ob nun als Ehering, Kette oder kleiner Anhänger: durch seine schöne Farbe, seine Beständigkeit und nicht zuletzt seinen hohen Wert gehört Gold zu den beliebtesten schmückenden Metallen.

Die Reinheit des Golds

Wer sich mit Schmuck auseinandersetzt, wird sicher dem Begriff Karat begegnen. Dieser bezeichnet die Reinheit des Goldes, wobei 24kt für pures Gold oder Feingold stehen. Die Angabe kann auch in Gewichtspromille angegeben werden. Der Wert von 333 entspricht dabei etwa 8kt. Die wenigsten Anhänger verfügen über eine größere Reinheit. Der wahre Anteil an Feingold kann nur chemisch getestet und bestimmt werden. Goldschmiede- und Verkäufer behelfen sich daher mit der Strichprobe. Dabei wird das Objekt mit Säure beträufelt und ein Strich gezogen. Dieser Strich wird mit dem einer Strichnadel, über deren Legierung man Bescheid weiß, verglichen. Eine derartige Bestimmungsart hat die Vorteile sehr genau zu sein und zudem einen sehr geringen Materialverbrauch zu ermöglichen.

Andere Methoden sind das Wiegen und der Röntgentest. Bei ersterer Methode wird das verdrängte Wasser gemessen und dieser Wert mit offiziellen Listen verglichen. Beim Röntgenfluoreszenzspektrometer wird das Gold von Röntgenstrahlen abgetastet und das Ergebnis mit dem Computer ausgewertet. Dabei kommt das genauste Ergebnis heraus und das Material wird nicht beschädigt. Dafür ist die Ausstattung entsprechend teuer. Das Innere eines Goldbarrens kann nur beim Schmelzen identifiziert und verifiziert werden. Andere enthaltene Anteile können unter anderem Silber, Platin, Palladium oder Rhodium sein. Der Edelmetallgehalt wird durch eine Stempelung, die sogenannte Repunze, bestätigt.

Goldlegierungen

Eine Legierung ist gewissermaßen eine Verdünnung des reinen Goldes mit anderen Stoffen. Dadurch gehen einerseits positive Eigenschaften, wie Farbe, Korrosionsbeständigkeit und Dichte verloren. Andere Eigenschaften wie eine größere Härte oder leichtere Polierbarkeit können dafür gewonnen werden. Meist wird Gold mit Silber oder Kupfer gemischt, da diese drei Metalle schon seit Beginn ihrer Entdeckung gemeinsam gefördert und verwendet wurden.

Rotgold

Diese Legierung besteht aus Feingold, Kupfer und manchmal auch etwas Silber. Es ist härter als reines Gold und hat eine rötliche Färbung, daher auch der Name. Da dieser Farbton eher im Osten beliebt ist, findet man Anhänger dieser Farbe vor allem in türkischen oder russischen Motiven.

Gelbgold

Gelbgold ist die beliebteste und im Schmuckbereich am häufigsten verkaufte Goldfarbe. Auch hier wird Feingold mit Silber und Kupfer gemischt. Das Mischverhältnis bestimmt die Farbe, die von hellgelb bis rötlich-orange reichen kann. Der Großteil hergestellter Goldanhänger ist in dieser Farbe zu haben.
 

Grüngold

Dies ist eine Mischung aus Gold und Silber. Sie ist von grüngelber, heller Farbe und sehr weich. Sie wird eher für Verzierungen wie etwa Blattdarstellungen verwendet als für reinen Schmuck.

 

Weißgold

Weißgold kann durch viele verschiedene Mischungen erzeugt werden. Der Name ist lediglich ein Sammelbegriff für alle Goldlegierungen, die blassgold-weiß gefärbt sind. Es war ursprünglich ein Ersatz für das wesentlich teurere und schwieriger zu bearbeitende reine Platin oder das viel weichere Silber. Je nachdem, mit welchem Metall es gemischt wird, hat es andere Eigenschaften und auch die Farbe variiert. Oft werden Schmuckstücke aus Weißgold mit Rhodium überzogen, welches die Farbe in Richtung silberartiges Weiß noch verbessert. Dieser Überzug muss beim Verkauf nicht angegeben sein. Anhänger aus Weißgold sind edler als die farbähnlichen silbernen Anhänger. Zudem ist die Gefahr geringer, dass sie mit der Luft reagieren und oxidieren. Das hängt vom Goldanteil im Weißgold ab. Je höher dieser ist, desto geringer reagiert das Metall auf äußere Einflüsse.

Titangold

Der winzige Anteil von Titan, etwa 1%, in Verbindung mit Gold, lässt dieses wesentlich härter werden, aber auch ein wenig grauer erscheinen als reines Feingold. Diese Legierung wird aber weniger für kleine Charms aus Gold, sondern im Schmuckbereich mehr überwiegend Eheringe verwendet.

Anhängerschmuck

Die Anzahl an Motiven, welche aus dem wertvollen Gold geformt werden, ist grenzenlos. Ob kleine Charms aus Gold für Ohrringe, Ketten und Armbänder oder größere Formen, es gibt praktisch jeden vorstellbaren Schmuck in goldener Farbe. Die Farbe alleine ist jedoch keine Garantie für die Reinheit des Metalls. Nur ein entsprechender Stempel bezeugt von der Verwendung von echtem Gold. Besonders günstiger Schmuck ist meist nur von Blattgold überzogen oder gesamt ein Imitat aus anderen Edelmetallen. Steht in der Beschreibung echt vergoldet, so ist das Grundmaterial ein anderes, der Überzug jedoch in der Regel Gelbgold. Der Goldanteil sollte entweder in Karat oder Promille angegeben sein. Ebenso die Art des Goldes, wie etwa Gelbgold, Rotgold und so weiter. Zudem sollte auch die Bearbeitung der Oberfläche in der Produktbeschreibung aufgeführt sein. Möglich ist eine polierte oder mattierte Oberfläche, wobei poliertes Gold den typisch glänzenden Effekt vorweisen kann.

Zubehör

Zu Anhänger aus Gold wie zum Beispiel Gold Kreuze, passen am besten goldene Ketten. Diese gibt es von hauchfeinen Kettchen für Taufkreuze bis hin zu robusteren, stärker-gliedrigen Bändern, die nicht so schnell zerreißen. Auch die Längen sind wählbar, sodass Sie zu jedem Schmuckanhänger das passende Modell finden werden.

Damit der Goldschmuck stets perfekt und edel aussieht, bieten sich spezielle Reinigungstücher für Gold an. Diese sind in der Regel für Gold und vergoldete Anhänger und Ketten geeignet und können die edlen Schmuckstücke reinigen, polieren und schützen. In der Regel erhalten Sie die Polier- und Reinigungstücher im Mehrfachpack, sodass immer ein sauberes Tuch zur Hand ist.

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