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Rasenmäher (1 - 30 von 897)

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Schnittbreite
Schnittbreite

Für große Flächen empfiehlt es sich, Rasenmäher mit großen Schnittbreiten zu verwenden, um den Arbeitsaufwand gering zu halten. Ein Rasenmäher mit einer kleinen Schnittbreite hat den Vorteil, dass man damit auch in unbequeme Ecken gelangt.

Empfohlene Rasenfläche
Empfohlene Rasenfläche

Die empfohlene Rasenfläche gibt Auskunft für welche Flächengrößen der Rasenmäher geeignet ist. Je größer die zu bearbeitende Fläche, desto größer sollte auch die Schnittbreite des Rasenmähers sein.

Fangkorbvolumen
Fangkorbvolumen

Das Fangkorbvolumen gibt in Litern an, wie viel Schnittgut maximal in den Korb passt.

Motorleistung
Motorleistung

Die Motorleistung eines Rasenmähers beeinflusst die Messergeschwindigkeit. Eine gleichbleibende und hohe Geschwindigkeit kann mit einer hohen Leistung besser erreicht werden. Das hat wiederum Auswirkung auf die Qualität des Rasenschnitts. Er ist sauber und nicht ausgefranst.

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Produkttyp
Rasenmäher lassen sich in verschiedene Produkttypen einteilen. Diese unterscheiden sich bezüglich der Antriebart, Handhabung und Leistung.

Für große und unebene Flächen lohnt es sich auf Benzin-Rasenmäher zu setzen. Sie gelten als leistungsstark. Durch die Unabhängigkeit vom Stromkabel ist die Handhabung wesentlich einfacher. Nichtsdestotrotz weisen Benzin-Mäher ein höheres Eigengewicht auf als beispielsweise Elektro-Rasenmäher. Zu den Nachteilen zählt, dass sie sehr laut in ihrer Arbeitsweise sind und außerdem Abgase erzeugen. Zudem sind die Modelle recht wartungsintensiv.

Ein Akku-Rasenmäher hat ebenfalls den Vorteil, dass er kabelfrei bedient werden kann. Allerdings ist die Akkukapazität zumeist sehr begrenzt, sodass sich dieser nur für kleinere Flächen eignet. So ist auch die Leistung niedriger. Es sollte vorzugsweise nur bei niedrigem Gras gemäht werden.

Eine interessante Alternative dazu sind die Elektro-Rasenmäher. Im Vergleich zu den Benzin-betriebenen Modellen gelten sie als ökologischer, leiser und preiswerter. Ein Manko ist jedoch durchaus die geringere Leistung. Bei anspruchsvollerem Gelände mit Unebenheiten, starker Neigung oder sehr hohem Gras kommen die Modelle schnell an ihre Grenzen. Dafür sind sie für kleine bis mittlere Flächen ideal geeignet.

Rasenmähen kostet Zeit, welche nicht jeder durch einen stressigen Alltag aufbringen kann. Hier empfiehlt es sich auf einen Rasen-Roboter zu setzen. Diese arbeiten mit einem Akku, welcher sich in der Basisstation automatisch auflädt. Die Stromkosten erweisen sich sehr moderat. Der Roboter fährt automatisch auf, wenn eine bestimmte Rasenhöhe überschritten wird. Das Schnittgut wird stets in geringer Menge auf dem Rasen verteilt, sodass es nicht eingesammelt werden muss. Es fungiert einfach als Dünger.

Für eine leichte Handhabung ist der sogenannte Luftkissen-Rasenmäher interessant. Diese werden entweder durch einen Elektro- oder einen Benzinmotor angetrieben. Unterhalb des Mähers wird hier ein Luftstrom erzeugt, der das kissenförmige Gehäuse vom Boden abheben lässt. Damit sind die Geräte beim Betrieb quasi gewichtslos.

Aus ökologischer Sicht ist die umweltfreundlichste Alternative immer noch der Hand-Rasenmäher. Dieser wird mittels körperlicher Kraft betrieben und erweist sich als besonders wendig. Entsprechend können auch kleine Winkel und Ecken effizient gemäht werden. Allerdings ist ein Hand-Rasenmäher für größere Flächen ungeeignet.

Radantrieb
Bei einem Benzin-Rasenmäher ist es entscheidend ob ein Gerät mit oder ohne Radantrieb möchte. Ein Radantrieb ist dann sinnvoll, wenn das Gerät schwer ist und sonst nur mit Mühe bewegt werden kann. Auch bei anspruchsvollem Gelände erweist sich ein Radantrieb als sinnvoll. Jedoch liegt der Nachteil darin, dass der Benzinverbrauch um einiges höher ausfällt.

Startsystem
Beim Startsystem von Benzin-Rasenmähern konkurrieren zwei Systeme miteinander. Entweder wird der Motor elektronisch gestartet oder mechanisch per Seilzug. Natürlich erweist sich der Elektrostart als die komfortablere Variante.

Schnittbreite
Die Schnittbreite eines Rasenmähers liegt für gewöhnlich zwischen 30 und 60 cm. Es gilt, je größer die Schnittbreite ausfällt, desto schneller lässt sich die Rasenfläche mähen. Entsprechend sollte für einen großen Rasen auch ein breites Modell ausgewählt werden.

Schnitttechnik
Bezüglich der Schnitttechnik wird zwischen Spindel- und Sichelmähern differenziert.

Bei Spindelmähern werden die Gräser mittels einer Spindel, welche mit Messern besetzt ist, geschnitten. Diese Art ist besonders schonend und kann sogar das Graswachstum fördern.

Bei einem Sichelmäher erfolgt das Schneiden des Rasens durch ein rotierendes, sichelförmiges Schneidmesser. Die Grashalme werden bei diesem Vorgang also abgeschlagen. Entsprechend können hier auch höhere Gräser problemlos abgeschlagen werden.

Features
Die Features eines Rasenmähers bestimmen auch dessen Mehrwert.

Eine Mulchfunktion erweist sich bei der Rasenpflege als praktisch. Diese ermöglicht das abgeschnittene Gras gleichmäßig über den Rasen zu verteilen. So bleibt dieser besonders gepflegt.

Wer einen unebenen Rasen hat, der sollte sich für ein Modell mit Highwheels entscheiden. Die großen Räder gleichen Wölbungen aus.

Für einen feinen englischen Rasen ist es natürlich auch von Vorteil, wenn der Rasenmäher über einen Rasenkamm verfügt. Dadurch wird die Fläche optimal in Form gebracht.

Fangkorbvolumen
Das Fangkorbvolumen wird in Litern bemessen und bestimmt, wie viel Gras ein Fangkorb maximal aufnehmen kann, bevor er geleert werden muss.

Geräuschpegel
Der Geräuschpegel eines Rasenmähers ist maßgeblich abhängig von der verwendeten Technik. Er wird vom Hersteller in Dezibel angegeben. Je lauter ein Modell ausfällt, umso unangenehmer ist natürlich das arbeiten. Zudem sollte der Rasenmäher dann nicht an Ruhetagen bedient werden, da sich sonst die Nachbarn gestört fühlen könnten. Ab einem Pegel von 80dB sollte man mit einem Lärmschutz arbeiten.

Akkuart
Hinsichtlich der Akkuart werden Li-Ion- und Blei-Akkus unterschieden. Inzwischen sind jedoch Li-Ion-Akkus weitaus gängiger. Diese habe ein leichteres Gewicht und gelten als umweltfreundlicher.

Welcher Rasenmäher ist der richtige?

Unser Ratgeber hilft Ihnen den passenden Rasenmäher zu finden.

Zum Ratgeber

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Benzin-Rasenmäher
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Ratgeber

Wissen Kompakt

Ein dichter und sattgrüner Rasen – davon träumt jeder Hobbygärtner. Er ist nicht nur schön anzusehen, sondern lädt auch zum Picknicken ein und dient als Spielfläche für Kinder. 

Um eine gleichmäßige Rasenfläche zu erhalten, ist ein regelmäßiges Mähen wichtig. Nur so kann sich ein dichter, gesunder Rasenteppich bilden. Durch das Stutzen bilden die kleinen Rasenpflänzchen zahlreiche Nebentriebe, welche die Rasenfläche verdichten. Zudem verhindert das Mähen, dass einzelne Grashalme blühen.

Damit Sie den Rasen zügig und bequem kürzen können, benötigen Sie einen ideal auf Ihre Anforderungen abgestimmten Rasenmäher. Gartenrasenmäher sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Damit Sie eine bessere Übersicht erhalten, haben wir im folgenden Kaufberater die wichtigsten Informationen zusammengestellt. 

 


 

Kaufberater

Damit Sie beim Rasenmäher-Kauf optimal beraten sind, haben wir im Folgenden die wichtigsten Aspekte für Sie zusammengetragen. Wir werden die verschiedenen Modell-Typen vorstellen und erörtern, was Sie bei Eigenschaften wie Schneidetechnik, Schnittbreite, Schnitthöhe und Antrieb beachten müssen. Auch zeigen wir Ihnen, mit welchen Features und Sicherheitseinrichtungen Ihr Wunschmodell idealerweise ausgestattet sein sollte. Sollten am Ende noch Fragen offenbleiben, können Sie zusätzlich unseren FAQ-Bereich nutzen. 

Bedenken Sie für den Kauf eines idealen Rasenmähers vor allem folgende Gesichtspunkte:

 

  • Ihre Gartengröße entscheidet über den passenden Rasenmäher-Typen.
    Je nach Größe Ihrer Rasenfläche empfehlen sich jeweils unterschiedliche Rasenmäher-Typen. Hand-Rasenmäher eignen sich für umweltbewusste Nutzer mit kleinen Gartenflächen. Elektro-Rasenmäher bieten einen Kompromiss aus Power und leichter Handhabung. Akku-Mäher punkten hier mit ihrer Flexibilität. Benzin-Rasenmäher sind die leistungsstarke Alternative für große Grundstücke.

     
  • Auch die passende Schnittbreite ist von der Rasenfläche abhängig.
    Je größer die Schnittbreite ausfällt, umso schneller kann eine Rasenfläche bearbeitet werden. Allerdings sind breite Mäher auch weniger wendig. 

     
  • Der Rasenmäher sollte nicht zu laut sein.
    Die Hersteller geben den Lärmpegel in der Regel in dB (Dezibel) an. Beachten Sie, dass es ab einer Lautstärke von 85 dB empfehlenswert ist, einen Lärmschutz zu tragen, um Gehörschäden zu vermeiden.

     
  • Das Gehäusematerial gibt Aufschluss über die Lebensdauer eines Mähers. 
    Rasenmäher können sich je nach Modell und Hersteller hinsichtlich ihres Gehäuses unterscheiden, sie können z.B. über ein Aluminium-, Stahlblech- oder Kunststoff-Gehäuse verfügen. Alu gilt unter Experten als das haltbarste und widerstandsfähigste Material. 

     
  • Das Fangkorbvolumen trägt entscheidend zum Mähkomfort bei. 
    Je höher das Fangkorbvolumen ausfällt, umso seltener muss dieser geleert werden. 


Rasenmäher-Typen

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich einen neuen Rasenmäher anzuschaffen, kann ein Überblick über die unterschiedlichen Rasenmäher-Typen Ihnen bei der Kaufentscheidung helfen. Damit Sie sich gut innerhalb der vielfältigen Rasenmäher-Typen orientieren können, stellen wir Ihnen im nachfolgenden Inhaltskapitel die einzelnen Mähertypen näher vor – wir unterscheiden hierbei in folgenden Kategorien:


Rasenmäher nach Antriebsart

Grundsätzlich lassen sich Rasenmäher nach ihrer Antriebsart voneinander abgrenzen – denn diese wirkt sich insbesondere auf die Energieeffizienz sowie die Leistungsstärke eines Mähers aus. 

Rasenmäher gibt es mit folgenden Antriebsarten:

Auf den Punkt!
  • Hand-Rasenmäher werden ohne Strom mit reiner Muskelkraft betrieben und eignen sich für kleinere Rasenflächen und Umweltbewusste.
  • Elektro-Rasenmäher gibt es sowohl als kabelgebundene wie auch als kabellose Variante. Sie eignen sich für alle, deren Garten für einen Hand-Rasenmäher bereits zu groß ist.
  • Benzin-Rasenmäher sind besonders flexibel und leistungsstark – sie eignen sich damit auch für große Rasen-Areale.

 


 

Hand-Rasenmäher – die umweltfreundliche Alternative für kleine Rasenflächen

Hand-Rasenmäher kommen vollständig ohne Elektrizität oder Treibstoff aus. Sie werden lediglich mit Muskelkraft betrieben. Das ist – zumindest so lange Sie keine sehr große Rasenfläche pflegen müssen – ein Pluspunkt: Denn es fallen keine Folgekosten für Strom oder Benzin an. Somit wird nicht nur der Geldbeutel in punkto laufender Kosten geschont, sondern zugleich auch die Umwelt.

Wissenswert

Hand-Rasenmäher werden auch als „Spindelmäher“ bezeichnet.

Die gebräuchliche Alternativbezeichnung bezieht sich auf die Arbeitsweise der Hand-Mäher.

Die Funktionsweise der Hand-Rasenmäher lässt sich einfach erklären: An einer drehbaren Walze befinden sich spindelförmige, kreisende Messer. Während einer Schiebe-Bewegung fahren die Schneideflächen einfach über den Rasen und schneiden die Gräser durch die Rotationsbewegung der Messer akkurat ab. Spindelmäher sorgen damit für einen perfekten Rasenschnitt. Gerade Liebhaber des englischen Rasens schwören daher auf den klassischen Hand-Rasenmäher.

Jedoch sind die Einsatzmöglichkeiten der Hand-Rasenmäher eingeschränkt: Die Wiese sollte möglichst eben und nicht hügelig sein. Außerdem ist mit dem Mähen (vor allem je höher das Gras ist) auch ein gewisser Kraftaufwand verbunden. Daher ist dieser Mäher-Typ nicht für große Flächen oder mobilitätseingeschränkte Benutzer zu empfehlen.

Ein weiterer Vorteil der Hand-Rasenmäher ist, dass diese deutlich sicherer im Gebrauch sind. Werden die Mäher nicht geschoben, hält die Spindel automatisch an. Sollten sich kleine Äste verklemmen, ist es demnach einfach, diese während des Stillstandes des Gerätes zu entfernen. 

Achtung!

Verletzungsgefahr durch offenliegende Messer.

Die Messer der Spindelmäher liegen durch deren Bauform in der Regel offen. Halten Sie Kinder daher unbedingt von Spindelmähern fern. 

Auch durch ihre vergleichsweise geringe Geräuschemission sind Hand-Rasenmäher immer noch beliebt: Durch ihren geräuscharmen (weil motorfreien) Betrieb geht von ihnen eine deutlich geringere Lärmbelastung aus als von Elektro- oder Benzinmähern. Sie können sie in der Regel auch an Wochenenden und Feiertagen bedienen. Auch die Geruchsbelastung entfällt, da die handbetriebenen Geräte keine Benzindämpfe freisetzen.

Sie möchten mehr über die Lautstärke der unterschiedlichen Mäher wissen? Lesen Sie gerne auch unser Inhaltskapitel zum Geräuschpegel.

Ein weiterer Vorteil: Hinsichtlich des Bewegungsradius ist ein Handrasenmäher besonders flexibel, da kein zusätzliches Stromkabel die Wendigkeit einschränkt. Die wendigen Geräte kommen in der Regel auch gut an eng zugängliche Gartenbereiche – auch Bäume und Sträucher lassen sich wendig umfahren. Sogar feuchter Rasen kann mit dem Spindelmäher gekürzt werden. Hier sollten Sie jedoch die Rutschgefahr auf nassem Untergrund während des Betriebes nicht unterschätzen.

Pro
  • Sauberer und präziser Schnitt 
  • Leise im Betrieb
  • Optimal für kleine Flächen 
  • Keine Folge- oder Betriebskosten
  • Leicht zu verstauen 
  • Keine Folge- oder Betriebskosten
Contra
  • Nicht geeignet für große Flächen
  • Großer Kraftaufwand bei hohem Rasen
  • Nur bedingt geeignet bei Unebenheiten  
  • Rutschgefahr bei feuchtem Rasen   

 


 

Elektro-Rasenmäher – für mittelgroße Gärten

Elektro-Rasenmäher zählen zu den meistverkauften Mäher-Typen in Deutschland. Sie werden mit Strom betrieben und sind aufgrund dieser Betriebsart in zwei unterschiedlichen Ausführungen erhältlich:

Auf den Punkt!

Kabelgebundene Rasenmäher eignen sich für alle, die eine unbegrenzte Laufzeit ihres Mähers schätzen.

Elektro-Rasenmäher mit Akkubetrieb bieten je nach Ladungskapazität eine flexiblere Alternative.

Für ein optimales Mäh-Ergebnis spielt bei elektrischen Rasenmähern vor allem die Leistung des Motors eine Rolle. Passt die Motorleistung zur Beschaffenheit Ihrer Rasenfläche, erzeugen Elektromäher grundsätzlich auch ein gleichmäßiges Schnittbild: 

 

  • Besonders leichte Modelle arbeiten meist mit 800 W (Watt) oder mehr. 
    Sie eignen sich eher für kleine Vorgärten. Für große Flächen oder hohe Gräser haben die Motoren jedoch nicht ausreichend Power. Der Vorteil ist jedoch ihr geringes Eigengewicht. Entsprechend sind sie besonders wendig und mobil. 

 

  • Die meisten elektrischen Rasenmäher liegen in einem Leistungsbereich von 1.300 bis 1.700 W. 
    Geräte dieser Leistungsstärke haben genug Power für kleine und mittlere Gärten und können auch mühelos bereits längere Gräser kürzen.

 

  • Im Spitzenbereich sind Elektro-Rasenmäher mit 2.000 W oder mehr angesiedelt.
    Modelle dieser Leistungsklasse sind sehr leistungsfähig, hier sollten Sie jedoch auch den höheren Stromverbrauch bedenken.  

 


 

Kabelgebundene Rasenmäher

An die Steckdose angeschlossen, sind kabelgebundene Rasenmäher sofort und mit unbegrenzter Laufzeit einsatzbereit. Allerdings schränkt der Netzbetrieb den Aktionsradius sowie die Einsatzflexibilität der Geräte ein wenig ein. Gerade für die komfortable und schnelle Pflege mittelgroßer Rasenflächen eignen sich letztere aufgrund ihrer unbegrenzten Laufzeit dennoch ideal.

Shopping Tipp

Um die Reichweite Ihres Elektrorasenmähers zu erhöhen, kann eine Kabeltrommel das passende Zubehör sein.

Als Ausgleich zur Kabelbindung können Elektro-Rasenmäher im Mähkomfort durch ihr geringes Eigengewicht punkten, denn die Kabelbindung erfordert im Mähprozess durchaus ein gewisses Geschick. Sie sind deshalb leichter zu handhaben als andere Modelle und lassen sich wendiger über die Rasenfläche bewegen. Aufgrund des Elektromotors kann Ihrem Rasenmäher das Benzin nicht ausgehen. So können Sie auch größere Flächen am Stück mähen. Zudem sind Elektro-Mäher deutlich leiser als Modelle mit Benzinmotor. 

Pro
  • Geringe Lärmbelastung 
  • Leicht in der Handhabung 
  • Geringer Wartungsaufwand 
  • Gleichmäßiger Schnitt
Contra
  • Stromkabel schränkt Bewegungsfreiheit ein
  • Stromanschluss muss vorhanden sein 
  • Hohem Rasen oft nicht gewachsen 

 


 

Akku-Rasenmäher 

Der Akku-Rasenmäher vereint das kabellose Mähen mit der leisen Arbeitsweise eines Elektromähers. Gerade wenn viele Bäume oder Sträucher im Garten wachsen, sind Akku-Rasenmäher aufgrund ihrer Wendigkeit bequem lenkbar.   Viele Modelle sind zudem mit bis zu 20 kg Gewicht sehr leicht – das erleichtert die Handhabung ebenfalls. Damit bietet er idealen Mähkomfort, solange er über einen an Ihre Rasengröße angepassten Akku (und damit über einen ausreichend großen Betriebsradius) verfügt. 

Wissenswert

Akkubetriebene Gartenmäher eignen sich für mittelgroße Rasenflächen.

In der Regel reicht eine durchschnittliche Akkuladung für eine Schnittfläche von 200-250 m² aus. 

Das Eigengewicht jedes Akku-Mähers hängt jedoch auch von seiner Akku-Art und der Leistung eines Akku-Rasenmähers ab. Je höher diese ausfällt, umso schwerer ist auch das Modell. Je nach Modell kommen unterschiedliche Akku-Arten zum Einsatz. Grundsätzlich wird zwischen Li-Ionen- und Blei-Akkus unterschieden:

 

  • Li-Ionen-Akkus sind die gängigere Variante.
    Sie bringen diverse Vorteile mit sich. Grundsätzlich sind sie bei gleicher Kapazität rund 60 % leichter als andere Akku-Modelle und auch um bis zu 50 % kompakter. Außerdem kann bei Li-Ionen-Akkus der laufende Ladevorgang beliebig gestoppt werden, ohne dass es negative Auswirkungen auf die Lebensdauer hätte. Der sogenannte Memory-Effekt tritt nicht ein. Auch die Selbstentladung ist äußerst gering. Zudem kennzeichnen sich Li-Ionen-Akkus durch eine kürzere Ladezeit.

 

  • Blei-Akkus werden mittlerweile immer seltener verbaut.
    Diese ursprüngliche Akku-Art wurde bereits 1854 von Wilhelm Josef Sinsteden erfunden. Für eine sinnvolle Speicherkapazität ist vergleichsweise viel Blei erforderlich. Grundsätzlich lässt sich auch festmachen, dass ein Blei-Akkumulator mit steigendem Gewicht in der Regel auch an Qualität zunimmt – sie erreichen eine durchschnittliche Lebensdauer von etwa 10 - 15 Jahren. Meist werden Blei-Akkus aus diesem Grund aber auch eher für große Speicherflächen (wie z.B. Photovoltaik-Anlagen) verwendet, für die das Gewicht keine große Rolle spielt.

 

Zur Beurteilung der Akkulaufzeit wird neben der Akku-Art auch die Akkukapazität herangezogen. Welche Kapazität für Ihren Anwendungszweck sinnvoll ist, hängt dabei von der Größe Ihrer Rasenfläche ab: 

 

  • Leistungsschwächere Modelle arbeiten mit 1,5 Ah (Amperestunden). 
    Dies reicht für bis zu 200 m² (ca. ½ Stunde Betriebsdauer). Gerade bei Akku-Mähern mit schwächeren Akkus ist es praktisch, wenn vom Hersteller ein Zweit-Akku angeboten wird. 

 

  • Leistungsstärkere Modelle verfügen eher über Kapazitäten von etwa 3 oder 4 Ah.
    Mit einer Kapazität von über 3 oder 4 Ah lässt sich auch eine Rasenfläche von über 500 m² bearbeiten. 
Shopping Tipp

Die Akkulaufzeit wird vom Hersteller als Wert angegeben und ist auf dem Produktdatenblatt je Modell zu finden.

  • Je nach Preisklasse und Akku-Qualität kann diese von Modell zu Modell stark variieren. Maßgeblich für die Laufzeit eines Modells ist vor allem Ihre Gartengröße. 
  • Bei den vom Hersteller angegebenen Akkulaufzeiten handelt es sich häufig um idealisierte Werte – ein Blick in Testberichte lohnt sich gerade in diesem Bereich immer.
Pro
  • Kein lästiges Kabel 
  • Keine Abgase
  • Wartungsfreundlicher als Benzinmäher    
  • Leiser als andere Betriebsarten 
Contra
  • Teuer im Anschaffungspreis 
  • Begrenzte Akku-Kapazität 
  • Begrenzte Lebensdauer der Akkus 
  • Geringere Leistung als Benzin- und Elektromäher   

 


 

Benzin-Rasenmäher – das Kraftpaket für weitläufige Rasenflächen

Benzin-Rasenmäher werden – wie der Name bereits verrät – von einem Benzinmotor angetrieben. Diese sind in der Regel leistungsstärker als Elektromotoren und eigenen sich sehr gut für eine lange Einsatzdauer und den Einsatz unter erschwerten Bedingungen. Mit diesen Mähern können Sie problemlos auch hohes und nasses Gras schneiden. 

Auch der Mähkomfort nimmt aufgrund der Betriebsart zumindest in punkto Geräteführung zu: Benzin-Rasenmäher ermöglichen ein Mähen ohne Kabel, was nicht nur bequemer, sondern auch sicherer ist. Allerdings sind Benzin-Mäher aufgrund des integrierten Motors vergleichsweise schwer. Modelle mit Radantrieb können das Handling des schweren Mähers insbesondere auf unebenem Gelände deutlich erleichtern.

Tipp

Halten Sie die gesetzlichen Ruhezeiten ein, um Ihre Nachbarn nicht zu stören.

Die Betriebsart führt allerdings auch zu mehreren Nachteilen:

 

  • Hohe Folgekosten 
    Benzin-Mäher müssen laut Herstellerangaben regelmäßig fachkundig gewartet werden. Dazu gehören ein jährlicher Ölwechsel mit Motorkontrolle, eine regelmäßige Prüfung der Zündkerzen, ein Luftfilter-Tausch und das regelmäßige Nachschärfen der Messer. Zudem sollten Sie auch die Folgekosten für den Treibstoff bedenken.

 

  • Höhere Umweltbelastung 
    Die entstehenden Benzin-Abgase sind nicht nur für den Nutzer unangenehm, sondern auch für die Umwelt schädlich. Gerade bei Modellen mit dem für die Ergonomie so wichtigen Radantrieb ist die Umweltbelastung besonders hoch.

 

  • Bedingte Einsatzbereitschaft des Mähers 
    Ohne Treibstoff ist kein Betrieb möglich – das Benzin sollte Ihnen daher nicht ausgehen, wenn Sie sich gerne spontan fürs Mähen entscheiden.
Pro
  • Kein Stromkabel 
  • Schnelle Bearbeitung großer Flächen
  • Auch für hohen Rasen geeignet      
  • Häufig großer Auffangkorb 
Contra
  • Zusatzkosten durch Kraftstoff 
  • Nicht für die Feinarbeit in Ecken geeignet  
  • Benötigt viel Platz beim Verstauen  
  • Hohe Lärmbelastung 
  • Hoher Wartungsaufwand

 


 

Rasenmäher nach Schnitt-Technik

Je nach gewünschtem Rasenlook sollten Sie auch bedenken, dass die einzelnen Mäher-Typen auf unterschiedlichen Schnitt-Techniken beruhen. Hierbei werden im Wesentlichen folgende Mäher-Typen unterschieden:

Auf den Punkt!
  • Spindelmäher erzeugen einen besonders geraden und glatten Grasschnitt – auch ein englischer Rasen oder auch Sportplätze lassen sich hier akkurat pflegen.
  • Sichelmäher schneiden den Rasen eher fransig – auch dies hält das Gras gesund, eignet sich aber eher für den Gebrauchsrasen.
  • Balkenmäher arbeiten mit einem Querschneide-System und kürzen daher auch ideal höheres Gras – z.B. auf Obstwiesen.

 


 

Spindelmäher 

Spindelmäher verfügen über mehrere Obermesser, die an einer sich im Kreis drehenden Spindel angeordnet sind. Diese schneiden die Grashalme gegen ein feststehendes Untermesser. Dadurch entsteht ein sehr sauberer Rasenschnitt. Spindelmäher sind also vor allem dann für Sie geeignet, wenn Sie Wert auf eine hohe Schnittqualität legen. 

Da sich mit Spindelmähern Rasenflächen auf eine sehr kurze Grundlänge kürzen lassen, wirkt das Mähergebnis besonders gleichmäßig. Aus diesem Grund kommen Spindelmäher häufig auch auf Golf- oder Rasensportplätzen zum Einsatz. Auch für Liebhaber des englischen Rasens ist dieser Produkttyp ideal geeignet.

Wissenswert

Besonders auffällig: Die hinter dem Untermesser angebrachten Stützrollen erzeugen beim wechselseitigen Mähen ein Streifenmuster im frisch gemähten Rasen.

Spindelmäher haben jedoch einen entscheidenden Nachteil: Gras, das höher als der Spindelradius ist, lässt sich schlecht mähen. Bei höherem Bewuchs müssen Sie daher unter Umständen mehrmals mähen, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Zudem können sich leichter Äste oder Steine in der Spindel verkeilen.

Pro
  • Sehr präzises Mähergebnis
Contra
  • Häufigeres Mähen notwendig
  • Nicht für lange Halme geeignet
  • Störanfällig (z.B. wenn Äste/Steine in die Spindel gelangen)

 


 

Sichelmäher 

Der Sichelmäher verfügt über sich im Kreis drehende, waagerecht angeordnete Messer. Diese befinden sich auf einer senkrechten Welle, die mit einer hohen Drehzahl dreht. Die Messer schneiden das Gras im sogenannten freien Schnitt, also ohne Gegenschneide. Durch diese Schnitt-Technik sind Sichelmäher weniger störanfällig als Spindelmäher.

Sie erzeugen jedoch auch einen weniger sauberen Schnitt. Die Grashalme werden von den Messern abgeschlagen. Der Schnitt wird unregelmäßig und faserig. Abgeknickte und nicht abgeschnittene Halme verdorren mit der Zeit und sorgen für eine Brauntönung des Rasens. Gerade aufgrund ihrer hohen Flächenleistung und ihrer häufig justierbaren Schnitthöhe können Sichelmäher aber gerade für Nutzrasen eine gute Alternative sein.

Ein weiterer Vorteil eines Sichelmähers: Das Schnittgut wird effektiv abtransportiert. Über einen windschnittigen Anstellwinkel wird eine Luftströmung erzeugt, die das abgeschnittene Gras in einen Fangkorb befördert. 

Pro
  • Größere Auswahl im Vergleich zu Spindelmähern
  • Für große Rasenflächen geeignet 
  • Flexibel hinsichtlich der Grashöhe 
  • Einfaches Nachschärfen
Contra
  • Fransenbildung bei Grashalmen 

 


 

Balkenmäher 

Balkenmäher eignen sich ideal für gröbere Mäharbeiten. Sie sind mit einem Mähbalken ausgestattet, auf dem eine Reihe feststehender Untermesser sitzt. Über den Untermessern befindet sich eine Leiste mit Obermessern, die sich hin- und her bewegt. Vom Aufbau her erinnert der Balkenmäher an eine Heckenschere. Durch ihre Schnitt-Technik eignen sich diese Mäher aufgrund des Mähbalkens vor allem für höheres Gras, aber auch für Getreide oder dünne Äste. Daher sind Balkenmäher besonders für Rasenflächen mit starkem Bewuchs geeignet.

Balkenmäher können sehr saubere Schnittergebnisse erzielen. Über die Sauberkeit des Schnittes entscheidet vor allem die zugrundeliegende Schnittgeschwindigkeit: Für härtere, robuste Halme wie beispielsweise Getreideähren reichen Schnittgeschwindigkeiten von ca. 1,75 m/s aus –  für weiche Grashalme sollten mindestens 2,4 m/s für einen akkuraten Schnitt erreicht werden. 

Gerade für unwegsames Gelände und große Rasenflächen eignen sich Balkenmäher ideal. Sie lassen sich trotz ihrer großen Schnittbreite und ihres Gewichtes in der Regel gut lenken und erzeugen dabei breite Mähschneisen in kurzer Zeit. 

Pro
  • Ideal für unebenes, unwegsames Gelände 
  • Sauberes Schnittbild 
  • Auch für hohes Gras geeignet 
Contra
  • Messer müssen regelmäßig nachgeschärft werden 
  • Meist nicht einfach zu verstauen 


Sondermodelle / Innovationen

Für die komfortable Rasenpflege gibt es mittlerweile 2 alternative Sondermodelle:

Auf den Punkt!
  • Luftkissen-Rasenmäher gleiten aerodynamisch über Rasenflächen und erfordern nahezu keinen eigenen Kraftaufwand beim Mähen.
  • Rasen-Roboter erledigen die ungeliebte Arbeit sogar vollkommen selbstständig.


Luftkissen-Rasenmäher – minimaler Kraftaufwand

Ein neuerer Trend sind sogenannte Luftkissen-Rasenmäher. Diese gleiten durch ihre aerodynamische Bauform nahezu schwerelos über Rasenflächen: Während des Betriebs erzeugt das Gerät an der Unterseite einen Luftstrom – der Mäher schwebt über dem Boden, während die Luft seitlich entweicht. Durch diese innovative Bauform lassen sich Luftkissen-Mäher mit minimalem Kraftaufwand bedienen und leicht und wendig um Hindernisse wie Büsche, Beete oder Sträucher bugsieren. Unter dem Gehäuse befindet sich dabei ein gewöhnlicher Sichelmäher, der den Rasen akkurat kürzt. 

Wissenswert

Luftkissen-Rasenmäher werden auch „Schwebemäher“ genannt.

Da die Geräte durch den Luftstrom angehoben werden, haben sie beim Mähen quasi kein Eigengewicht und lassen sich mit minimalem Kraftaufwand über den Rasen schieben.

Als Antriebsmotor für das Schwebe-Prinzip dienen entweder Elektro- oder Benzinmotoren. Auch hier gelten die für jede Antriebsart charakteristischen Vor- und Nachteile:

 

  • Luftkissen-Mäher mit Elektromotor sind eher für kleine Flächen zu empfehlen.
    Dafür können sie auf fast allen Hanglagen, auch bei starker Neigung, genutzt werden. 

 

  • Benzinbetriebene Luftkissen-Rasenmäher sind leistungsstärker und eignen sich daher auch für größere Rasenflächen.
    Sie werden aus diesem Grund auch im Profi-Umfeld (z.B. in Gärtnereien) gerne verwendet.

Lesen Sie hierzu mehr in unseren jeweiligen Themenbereichen Elektro-Rasenmäher und Benzin-Rasenmäher.

Pro
  • Leichte Handhabung (kein Widerstand)
  • Geringes Gewicht beim Betrieb 
  • Für steile Flächen geeignet 
  • Kaum fehleranfällig 
Contra
  • Keine Schnitthöhenverstellung 
  • Nicht für hohe Gräser geeignet   
  • Meist kein Fangkorb vorhanden   

 


 

Rasen-Roboter – das Rasenmähen der Zukunft 

Die ausschließlich akkubetriebenen Rasen-Roboter schneiden den Rasen mit scharfen Messern und sorgen für ein präzises Schnittbild. Der Halm wird nicht abgeschlagen – das ist besonders schonend für den Rasen. 

Allerdings sind Rasen-Roboter nicht für hohe Gräser geeignet – ein eher geringes Problem, denn die kleinen Rasentrimmer arbeiten eigenständig und können so bequem auch häufiger im Garten eingesetzt werden. Das zu mähende Gelände muss mit einem Begrenzungsdraht umrahmt werden. Dieses sendet ein Signal an den Rasen-Roboter. Dieser tastet mit entsprechenden Sensoren die Fläche ab und bleibt durch den Begrenzungsdraht im klar definierten Bereich. Hindernisse wie Teiche oder Beete müssen auch oft mit Begrenzungsdraht ausgegrenzt werden. Jedoch erkennen viele Rasen-Roboter Hindernisse auch durch Ultraschall-Abtastung. Zum Aufladen fährt der Roboter selbstständig in die Ladestation. 

Shopping Tipp

Je nach Preisumfang sind die Mäh-Roboter noch mit zusätzlichen Sensoren ausgestattet. 

Diese ermitteln beispielsweise, ob der Mäher gekippt wurde oder ob es regnet und der Mähvorgang unterbrochen werden sollte.

Durch die vergleichsweise geringe Leistung ist das Mähwerk der Rasen-Roboter geräuscharm – eignen sich allerdings je nach integrierter Motoren-Systematik aufgrund ihres kleinen und leichten Korpus für Flächen von 500 m² bis zu 20.000 m². Auch hinsichtlich der Steigung kann ein Mäh-Roboter meist bis zu 30 % bewältigen. Manche Geräte schaffen sogar 45 %. 

Da Rasen-Roboter für einen regelmäßigen Einsatz konzipiert sind, ist es zudem unproblematisch, dass das abgeschnittene Gras grundsätzlich auf den Rasen zurückgeworfen wird.

Wissenswert

Der Auswurf des restlichen Grases wird auch als Mulchen bezeichnet. 

Der Mulch-Vorgang versorgt den Rasen mit Feuchtigkeit und wichtigen Nährstoffen.  

Pro
  • Zeitersparnis 
  • Leise im Betrieb 
  • Rasen wird auch im Urlaub gemäht 
  • Mulchen versorgt Rasen mit Nährstoffen
  • Für Allergiker geeignet 
Contra
  • Teuer 
  • Probleme mit unebenen Flächen und Neigungen 
  • Kanten müssen nachbearbeitet werden    
  • Teils hoher Wartungsaufwand   

 


 

Schnittbreite

Die Schnittbreite eines Rasenmähers bestimmt, wie schnell ein Mäher eine Rasenfläche bearbeiten kann. Im Allgemeinen gilt: Je weiter die Schnittbreite ausfällt, umso schneller ist die Arbeit erledigt. Das Tempo hängt hierbei jedoch auch von den individuellen Rasengegebenheiten ab. Für hügelige oder auch bewachsene Flächen benötigen Sie meist mehr Zeit. 

Die folgende Tabelle zeigt, mit welcher Schnittbreite Sie einen 100 m² Rasen bearbeiten können:

 

Schnittbreite Benötigte Zeit für 100 m² Rasen
33 cm 10 min
37 cm 8 min
42 cm  6 min
53 cm 4 min

 

Bedenken Sie

Extra breite Rasenmäher haben auch Nachteile.

Mäher mit weiter Schnittbreite sind in der Regel etwas teurer. Zudem sind sie weniger wendig. Deshalb sollten Sie die Schnittbreite passend zu Ihrer Rasenfläche wählen.

Welche Schnittbreite zu Ihrer Rasenfläche passt, können Sie in etwa an der folgenden Tabelle ablesen:

 

Rasenfläche Empfohlene Schnittbreite Empfohlener Produkttyp
Bis 50 m² ca. 30 cm Hand-Rasenmäher
50 bis 250 m² ca. 40 cm

Elektro-Rasenmäher

Akku-Rasenmäher

250 bis 500 m² ca. 50 m²

Elektro-Rasenmäher

Akku-Rasenmäher

Benzin-Rasenmäher

Mehr als 500 m² mehr als 50 m² Benzin-Rasenmäher

 


 

Schnitthöhe  

Je nach Zweck Ihres Gartens sollten Sie auch die unterstützte Schnitthöhe eines Mähers in Ihre Kaufentscheidung einbeziehen. Ein Zierrasen wird in der Regel sehr kurz (ca. 3 bis 4 cm) geschnitten. Damit die Grasgesundheit hierunter nicht leidet, ist eine schonende Schnitt-Technik wie beispielsweise die eines Spindelmähers wichtig. Ein Nutzrasen hingegen, auf dem gespielt, gegrillt und entspannt wird, ist meist weniger kurz (ca. 5 cm) gehalten.

Wissenswert

Ein normales Wiesengras wächst zwischen 2 bis 5 mm am Tag.

Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Schnitthöhenwerte:

 

  • Minimale Schnitthöhe
    Die minimale Schnitthöhe ist die kleinstmögliche Schnitthöhe, die ein Mäher umsetzen kann. Sie liegt bei Akku-, Benzin- oder Elektro-Rasenmähern etwa bei 3 cm. Handbetriebene Geräte können meist auch noch kürzere Schnitthöhen von etwa 1,5 cm erzeugen.

 

  • Maximale Schnitthöhe
    Die maximale Schnitthöhe gibt an, welche Grashöhe der Mäher maximal bewältigen kann – sie sollte umso höher sein, wenn Sie nur selten mähen möchten oder stark bewachsene Rasenflächen haben.
Shopping Tipp

Sie suchen einen Allrounder für unterschiedliche Rasenarten?

Viele Mäher verfügen über individuelle Einstellmöglichkeiten. So können Sie die Schnitthöhe optimal an den jeweiligen Rasen-Typ anpassen. 


Gewicht

Das Gewicht eines Rasenmähers beeinflusst seinen Bedienkomfort. Je schwerer ein Gerät ausfällt, desto schwieriger lässt es sich häufig über die Rasenfläche lenken und desto höher ist die Belastung für die Oberarme.

  • Leichte Geräte wiegen bis zu 15 kg.
    Hierbei handelt es sich in der Regel um Hand-Rasenmäher. Da Hand-Rasenmäher durch reine Muskelkraft betrieben werden, ist das geringere Gewicht hier für ein gutes Handling besonders wichtig. 

  • Als mittelschwer gelten Rasenmäher in einem Gewichtsbereich von 15 bis 25 kg. 
    Mittelschwere Rasenmäher bereiten bei der Bedienung meist keine Probleme. Sie lassen sich unter durchschnittlichem Kraftaufwand über den Rasen bewegen.   

  • Schwere Rasenmäher bringen über 35 kg auf die Waage. 
    Hierbei handelt es sich meist um Benzin-Rasenmäher. Für eine leichtere Bedienung sollte ein zusätzlicher Radantrieb vorhanden sein. 


Zusatzausstattung

Rasenmäher können mit unterschiedlichen Zusatzfunktionen ausgestattet sein, welche Handhabung wie auch Mähergebnisse positiv beeinflussen können. Nachfolgend finden Sie einen Überblick über nützliche Zusatzfunktionen für:


Für gesteigerten Mähkomfort

Rückenprobleme sind weit verbreitet. Auch das Rasenmähen kann eine zusätzliche Belastung darstellen. Ein ergonomisch abgestimmter Rasenmäher kann dem vorbeugen. Mit der richtigen Zusatzausstattung kann der Mähkomfort deutlich gesteigert werden: 

  • Anti-Vibrationssystem
    Ein Anti-Vibrations-System sorgt für einen optimalen Bedienkomfort. Es verringert die Vibration des Griffs. Dies schont die Hände beim Arbeiten – vor allem auch bei längerer Arbeitsdauer. 

  • Führungsholm
    Gerade wenn mehrere Personen mit dem Rasenmäher arbeiten sollen, ist es wichtig, sich für ein Gerät mit höhenverstellbarem Führungsholm zu entscheiden. Dies bedeutet, dass der Griff in der Höhe an die Körpergröße angepasst werden kann. Damit wird eine verkrampfte Haltung bei der Rasenmäher-Führung vermieden. 

  • Ergonomischer Griff
    Auch die Gestaltung des Griffs hat einen wesentlichen Einfluss auf den Komfort. Praktisch ist eine vergrößerte Auflagefläche. Diese verhindert ein Abknicken des Handgelenks. Der Ulnarnerv und der Mediarnnerv werden hierdurch entlastet und die Finger schlafen beim Mähen nicht so schnell ein.

  • Highwheels
    Bei Highwheels handelt es ich um große Räder, die breiter sind. Sie bieten einen besseren Halt bei Unebenheiten und erleichtern auf Dauer das Schieben. Gerade bei größeren Rasenflächen steigern sie den Mähkomfort deutlich.

  • Tragegriff
    Zum einfacheren Transport ist es vor allem bei leichteren Mähern praktisch, wenn das favorisierte Modell über einen Tragegriff verfügt. Dieser befindet sich meist zentral am Gehäuse. 


Für eine optimale Rasenpflege

Die Rasengesundheit kann auch durch intelligente Zusatzfunktionen unterstützt werden:

  • Mulchfunktion
    Für eine verbesserte Rasenpflege ist es von Vorteil, wenn der gewünschte Rasenmäher über eine sogenannte Mulchfunktion verfügt. Bei dieser wird das zerkleinerte Mähgut nicht in einem Fangkorb gesammelt, sondern wieder auf die Grasnarbe ausgeworfen. Das Schnittgut zersetzt sich eigenständig und dient so dem übrigen Rasen als Dünger.
Wissenswert

Das Schnittgut besteht zu 90 % aus Wasser. So versorgt es den Rasen mit Feuchtigkeit und zusätzlichen Nährstoffen. 

  • Rasenkamm
    Für einen nahtlos gesunden Rasen ist auch ein Rasenkamm ein sinnvolles Zubehör. Er bringt den Rasen bis zum Rand in eine schöne Form. Außerdem entfernt er abgestorbene Wurzeln und Grashalme.

 


 

Für mehr Sicherheit

Beim Hantieren mit Gartengeräten besteht immer ein gewisses Verletzungsrisiko – aus Haftungsgründen achten viele Hersteller daher auf sicherheitssteigernde Zusatzfunktionen. 

 

  • Kabelzugentlastung
    Eine Kabelzugentlastung ist bei kabelgebundenen Elektro-Rasenmähern ein unverzichtbares Sicherheitsfeature. Es handelt sich dabei um Metall- oder Kunststoffschellen, die das Stromkabel am Endstück vor einer mechanischen Überbeanspruchung schützen. Auch wenn Sie einmal fester am Stromkabel ziehen, bleibt die Stromleitung intakt.

 

  • Motorstopp
    Motorstopp ist ein wichtiges Ausstattungsmerkmal, um das Verletzungsrisiko im laufenden Betrieb maßgeblich zu verringern. Sobald der Führungsholm des Rasenmähers losgelassen wird, bleiben die Messer sofort stehen. Das verhindert, dass der Mäher weiter mäht, wenn Sie ihn loslassen.

 

  • Messerstopp
    Eine etwas komfortablere Alternative zum Motorstopp ist der Messerstop. Beim Loslassen des Holms bleiben die Messer stehen, allerdings läuft der Motor weiter. Entsprechend muss der Motor nicht wieder neu gestartet werden, wenn Sie beispielsweise zwischendurch den Fangkorb leeren möchten. 

 

  • Motorüberlastungsschutz
    Mit einem Motorüberlastungsschutz schaltet sich der Rasenmäher ab, wenn es zu einer Überhitzung des Motors kommt, um Schäden vorzubeugen. Ist der Motor hinreichend ausgekühlt, können Sie vorsichtig versuchen, den Mäher neu zu starten. 

 


 

Geräuschemission 

Je nachdem, zu welchen Zeiten Sie gerne mähen möchten, ist die Arbeitslautstärke Ihres Rasenmähers ein wichtiges Kaufkriterium. Laut deutschem Recht ist in der 32. Bundesemmissionsschutzverordnung Folgendes festgelegt: 

 

  • Mäher mit einer Lautstärke von bis zu 88 dB fallen nicht unter die Lärmschutzverordnung. 
    Hierbei handelt es sich meist um Elektro- oder Akku-Rasenmäher. Diese leiseren Geräte sind häufig mit dem grün-blauen EU-Umweltsymbol gekennzeichnet und dürfen zwischen 7 und 20 Uhr verwendet werden.

 

  • Rasenmäher mit einer Lautstärke ab 88 dB dürfen nur zu bestimmten Uhrzeiten betrieben werden.
    Gerade Mäher mit Benzinmotoren (= Verbrennungsmotoren) liegen häufig über dem gesetzlichen Schwellenwert und dürfen daher nur zwischen 9 und 13 Uhr sowie zwischen 15 und 17 Uhr in Gebrauch sein.

 

Zusätzlich zu den genannten Beschränkungen hinsichtlich der gesetzlich erlaubten Mäh-Uhrzeiten sollten Sie sich in punkto Lautstärke auch die Frage stellen: Wie ist mein eigenes Lärmempfinden? Gerade bei längerer Arbeitsdauer mit einem Rasenmäher empfinden es viele Nutzer als belastend, mit lauten Geräten arbeiten zu müssen. Zudem gilt auch, dass trotz gleicher dB-Angaben die Lautstärke von Geräten durchaus unterschiedlich empfunden werden kann. Deshalb sollten Sie zusätzlich auf Kundenrezensionen zurückgreifen. 

Beispiel
  • 40 bis 60 dB entsprechen in etwa einem Gespräch in normaler Lautstärke.  
  • 60 bis 80 dB entsprechen einem lauten Gespräch oder Verkehrslärm. 
  • 80 bis 100 dB erreichen LKWs oder Motorsägen. 
  • 110 dB und mehr erreichen Kreissägen und Presslufthämmer. 

 


 

Gehäusematerial

Je nach Preiskategorie besteht der Rasenmäher aus unterschiedlichen Gehäusematerialien. Jedes Material hat dabei seine spezifischen Vor- und Nachteile. 

Auf den Punkt!
  • Stahl gilt als sehr robust, weist jedoch oftmals nicht die optimale Pressform auf. 
  • Kunststoff ist sehr leicht, kann jedoch je nach Qualität schneller porös werden. 
  • Aluminium gilt unter Experten als die hochwertigste Alternative. Gerade mit einem zusätzlichen Stahlring erweisen sich die Gehäuse als besonders langlebig. 

 


 

Stahl 

Ein Gehäuse aus Stahl erweist sich als robust und langlebig. Es wird beispielsweise durch kleinere Steinschläge nicht gleich beschädigt. Grundsätzlich sind Rasenmäher aus Stahl daher auch im höheren Preissegment anzutreffen. Je nach Preiskategorie fällt das Blech auch dicker oder dünner aus. Auch kann die Lackierung der Geräte aus Stahl je nach Preisklasse von unterschiedlicher Qualität sein. 

Die schwierige Verarbeitung des harten Materials bringt allerdings Nachteile mit sich: Stahl wird in einer riesigen Presse gestampft und kann daher nur bedingt in optimale Formen gebracht werden. Aus diesem Grund ist der Turbinenauswurf der Stahl-Mäher meist schlechter.

Tipp

Ein Stahlgehäuse müssen Sie regelmäßig pflegen, sonst kann es über die Jahre zu Rostbildung kommen. 

 


 

Kunststoff 

Der besondere Vorteil der Kunststoff-Rasenmäher ist, dass in der Materialverarbeitung fast jede gewünschte Form realisiert werden kann: Bei der Herstellung von Kunststoffgehäusen wird zunächst der flüssige Kunststoff in eine Form gespritzt. Das Material erweist sich dabei als weitaus flexibler als beispielsweise Stahlblech. So kann beispielsweise die Neigung des Grasauswurfs optimal angepasst werden. 

 

Die Qualität des Kunststoffes ist je nach Hersteller und Mäher verschieden:

 

  • Bei günstigen Kunststoffen besteht die Gefahr, dass diese bereits nach wenigen Jahren spröde werden.
    Bereits durch kleine, aufspringende Steine kann das Gehäuse dann zerbrechen.

 

  • Hochwertige und damit auch teurere Kunststoffe bleiben auch nach Jahren elastisch.
    Es lohnt sich also, langfristig etwas mehr Geld zu investieren. 

 


 

Aluminium 

Die höchste Wertigkeit weist ein Rasenmäher-Gehäuse aus Aluminium auf. Auch hier lässt sich per Guss jede gewünschte Form realisieren. Das Material ist leicht und langlebig. Um die Stabilität zu erhöhen, wird meist im Gehäuse ein Stahlring eingeschraubt. Dieser schützt das Material zusätzlich vor Schäden durch Steine. 

 


Fangkorbvolumen

Sofern Sie Ihren Rasen nicht mulchen möchten, kann ein Fangkorb den Mähkomfort deutlich verbessern. Das Fangkorbvolumen (in Litern) gibt an, wie viel Gras im Fangkorb Platz findet. Je umfangreicher das Fangkorbvolumen, desto seltener muss der Korb geleert werden. 

Gerade für weitläufige Rasenflächen lohnt es sich daher, ein Modell mit großem Fangkorbvolumen zu wählen. Doch nicht immer ist größer auch gleich besser: Denn je mehr Gras ein Modell fassen kann, desto schwerer ist das Gesamtgewicht des Mähers.

Auf den Punkt!

Die meisten Rasenmäher besitzen ein Fangkorbvolumen zwischen 20 und 40 l. 

Im Allgemeinen sind für mittelgroße bis große Rasenflächen mindestens 30 l zu empfehlen. 

 


 

Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Was Sie schon immer zur Verwendung von Rasenmähern wissen wollten, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlungen basieren hierbei auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von Rasenmähern.


Entsorgung

Wie entsorge ich meinen ausgedienten Rasenmäher sachgerecht? 

Je nach Geräte-Typ können Sie Ihren alten Rasenmäher in der Regel kostenlos an folgenden Sammelstellen abgeben:
 

  • Auf den Schrottplatz
    Der Schrottplatz ist vor allem für Geräte mit Verbrennungsmotoren (= Benzinrasenmäher) die richtige Adresse.  
     
  • Auf den Recyclinghof 
    Der Recyclinghof nimmt hier vorrangig Elektro-Rasenmäher entgegen – diese fallen unter die Kategorie Elektroschrott.
     
  • Über den städtischen Sperrmüll
    Mehr über die Abholbedingungen erfahren Sie bei Ihrer Kommunalverwaltung.
     

High-Wheel-Mäher  

Was ist ein High-Wheel-Rasenmäher? 

Bei einem High-Wheel-Mäher (teilweise auch unter dem Begriff Wiesenmäher geführt)  handelt es sich um ein handelsübliches Gerät, welches jedoch über weitaus größere Räder verfügt. Sie weisen zwischen 20 bis 25“ (Zoll) auf.

Die hohen Räder begünstigen das Mähen von höherem Gras und auf großen Flächen. Auch auf Unebenheiten laufen diese Mäher besser. Denn je größer die Räder, desto leichter und stabiler ist auch der Lauf des Gerätes. 

 

Lärm 

Zu welchen Zeiten ist Rasenmähen erlaubt? 

Die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung aus dem Jahre 2002 regelt, wann das Rasenmähen in Wohngebieten erlaubt ist. Beachten Sie jedoch, dass kommunale Verordnungen diese Uhrzeiten häufig noch weiter einschränken. Oft gibt es zusätzlich eine vorgeschriebene Mittagsruhe. 

Wissenswert

Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung 
Werktags darf von 07:00 - 20:00 Uhr grundsätzlich der Rasenmäher betrieben werden – allerdings nur, wenn Ihr Modell nicht lauter als 88 dB ist. 
Ist Ihr Rasenmäher lauter als 88 dB, darf er nur zwischen 9 und 13 sowie 15 und 17 Uhr betrieben werden.
Außerhalb der oben genannten Zeiten ist der Betrieb von motorisierten Gartengeräten untersagt. 

 

 

Sonn- und feiertags ist aufgrund von Lärmbelästigung das Rasenmähen verboten. Dies kann je nach Kommune durchaus mit einem Bußgeld sanktioniert werden. Besonders geräuscharm sind Handrasenmäher – dennoch sollten Sie hier immer rücksichtsvoll an den Nachbarn denken. Auch Rasenmäher-Roboter sind in der Regel sehr leise.

 

Mäh-Roboter 

Was taugen die sogenannten Mäh-Roboter? 

Mäh-Roboter sind vielfach getestet und dennoch immer wieder umstritten. Dennoch haben Tests ergeben, dass Mähroboter oft ein gutes Mähergebnis erzielen und damit eine komfortable Alternative zu herkömmlichen Rasenmähern darstellen.

Wichtig ist, dass die Geräte über einen leistungsstarken Akku verfügen. Einige Geräte lassen jedoch eine Rasenkante übrig. Der Rasenrand muss oft von Hand nachkorrigiert werden. Wie breit er ausfällt, hängt von der Beschaffenheit des Grundstückes und von möglichen Hindernissen wie Bäumen ab. 

Recherche Tipp

Um mehr über dieses Thema zu erfahren, empfehlen wir Ihnen den Artikel des Magazins Öko-Test.

Was kostet ein Rasenmäher-Roboter?

Günstige Rasenmäher-Roboter gibt es bereits ab einem Kaufpreis von ca. 600 € zu kaufen. Jedoch verfügen diese meist nur über wenig Akkukapazität und wenig Leistungsvermögen. Diese sind eher für kleine Rasenflächen von bis zu 300 m² geeignet. 

Für eine Fläche von bis zu 1.500 m² müssen Sie meist über 1.000 € ausgeben. Rasenmäher dieser Preiskategorie bilden zugleich das preisliche Mittelfeld.

Für größere Flächen gibt es auch Geräte mit kräftigen und ausdauernden Motoren. Diese Mäh-Roboter können auch mit einer Fläche von bis zu 3.000 m² fertig werden. Preislich liegen diese Modelle meist in einem Bereich von 2.500 €. 

 

Wie oft sollten die Messer eines Rasenmäher-Roboters gewechselt werden? 

Die Haltbarkeit der Messer eines Mäh-Roboters ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig: 

 

  • Bodenbeschaffenheit 
  • Größe der zu mähenden Fläche 
  • Frequenz der Nutzung 

 

Wenn Sie regelmäßig mähen, sollten Sie die Messer alle 2 bis 3 Monate nachschärfen und wechseln. Sie können diese mit wenigen Handgriffen mit einem normalen Schraubenzieher herausnehmen.

Achtung!

Halten Sie sich an die Bedienungsanleitung. Ansonsten besteht Verletzungsgefahr. 

Mulch 

Welche Vorteile bietet die Mulch-Funktion? 

Beim Mulchen wird das Schnittgut nicht in einem Fangkorb gesammelt, sondern zurück auf den Rasen geworfen. Das abgemähte Gras versorgt den Rasen mit Feuchtigkeit und Nährstoffen. Jedoch darf die Funktion nur bei regelmäßigen Mähintervallen genutzt werden. Zu lange Halme kann der Boden nicht hinreichend aufnehmen. 


 

Lagerung 

Was muss ich beim Überwintern der Benzin-Rasenmäher beachten? ​ 

Als erstes sollten Sie die Zündkerze herausschrauben. So können Sie den Motor nicht versehentlich starten. 

Über die Wintermonate sollten Sie den Treibstoff aus dem Tank entnehmen. Dieser kann sonst verharzen und damit die Leitungen und den Vergaser beschädigen. Ein kleiner Treibstoffrest vermeidet, dass sich Flugrost absetzt. 

Bei dieser Gelegenheit sollten Sie den Rasenmäher auch sorgsam reinigen. Eventuell lohnt es sich, auch die Messer zu schärfen. 

Achtung!

Dabei ist jedoch oberste Vorsicht geboten. Es herrscht Verletzungsgefahr!

Es empfiehlt sich, die Scheren separat aufzubewahren, damit sie im Winter nicht zusätzlich aneinander reiben und abstumpfen.


 

Wo kann ich meinen Rasenmäher abstellen? 

Generell ist es wichtig, dass Rasenmäher trocken und sicher gelagert werden. Gerade in Garten- und Gewächshäusern findet ein Rasenmäher einen optimalen Abstellplatz. Hierin ist dieser immer griffbereit. 

Ist eine Garage vorhanden, kann der Rasenmäher auch darin untergebracht werden. In Mehrfamilienhäusern sollte dies jedoch mit dem Vermieter bzw. mit anderen Parteien abgesprochen werden. 

Alternativ bietet sich auch der Keller zum Abstellen des Rasenmähers an. 

Shopping Tipp

Die einfache Unterbringung wird durch einen praktischen Klappgriff zusätzlich gewährleistet. Damit nimmt der Rasenmäher etwas weniger Stellraum ein. 

Typ

Sind Benzin- oder Elektro-Rasenmäher besser? 

Grundsätzlich haben beide Modellarten Vor- und Nachteile. Dies ist auch abhängig von der vorliegenden Rasengröße und den individuellen Präferenzen. 

Elektro-Rasenmäher erweisen sich als recht leise im Betrieb, zumindest im Vergleich zu Benzin-Rasenmähern. Zudem sind Elektro-Mäher meist leichter. Sie lassen sich entsprechend einfacher manövrieren. Auch sind Elektrorasenmäher sehr wartungsarm. Ein Nachteil des Produkttyps ist jedoch, dass das Stromkabel oft als Hindernis empfunden wird. Sie müssen ständig darauf achten, das Stromkabel nicht versehentlich zu überfahren. 

Benzin-Rasenmäher haben meist mehr Power – das ist ein Vorteil bei höherem Gras. Gerade für Nutzer, die nur selten den Rasen mähen, sind diese die bessere Option. Auch bei größeren oder geneigten Flächen erweist sich ein Benzin-Mäher als vorteilhaft. Gerade wenn dieser über angetriebene Räder verfügt, lassen sich Steigungen leichter überwinden. Nachteile der Benzin-Mäher sind die größere Umweltbelastung und der höhere Wartungsaufwand. 

Auf den Punkt!

Für kleine Flächen, die häufig gemäht werden, sind Elektro-Rasenmäher die beste Wahl. 

Für große Flächen, Neigungen und hohe Gräser eignen sich dagegen Benzin-Mäher optimal. 

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