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Backöfen (1 - 24 von 1.546)

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Backöfen verfügen über unterschiedliche Heizsysteme. Sie bestimmen die Zufuhr und Verteilung der Wärme. Je nach gewünschtem Bräunungsgrad und Ergebnis muss die passende Beheizungsart gewählt werden.

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Energieeffizienzklasse

Die Energieeffizienzklasse gibt Aufschluss darüber, wie sparsam ein Gerät ist. So weisen Produkte mit Energielabel A+++ einen besonders geringen Energieverbrauch auf. Geräte mit Energieeffizienzklasse D benötigen dagegen deutlich mehr Strom.

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Der Einbaubackofen lässt sich in einen vorhandenen Küchentresen oder –block einfügen und dort anschließen und befestigen. Um die Kochstelle zu vervollständigen, wird über den meisten Einbaubacköfen noch eine Herdplatte eingesetzt, die, unabhängig vom Backofen, einen Gas- oder Elektroanschluss haben kann.

Ein Elektrobackofen benötigt im Gegensatz zum Gasbackofen einen Starkstromanschluss und verbraucht dadurch natürlich viel mehr Strom. Beim Elektrobackofen lassen sich höhere und niedrigere Temperaturen feiner einstellen. Durch Ober- und Unterhitze werden die Speisen gleichmäßig gegart und gebräunt. Der Gasbackofen muss per Hand gezündet werden und eignet sich nur für Speisen, die bei höherer Temperatur gegart oder gebacken werden müssen.

Der Doppelbackofen hat nicht nur eine Klappe für Speisen sondern gleich zwei, für die jeweils unterschiedliche Programme und Temperaturen eingestellt werden können. So können mehrere Gerichte oder Backwaren mit verschiedenen Garpunkten und –temperaturen gleichzeitig zubereitet werden, was bei größeren Mengen viel Zeit spart.

Reinigungssystem
Die Selbstreinigungssysteme helfen dabei, den Backofen sauber zu halten. Trotzdem sollte nach einem Reinigungsdurchgang nachgewischt werden. Bei manchen Programmen müssen Tür und Boden separat von Hand gereinigt werden.

Die Pyrolyse reinigt durch große Hitze. Der Ofen wird auf etwa 500 °C aufgeheizt, wodurch alle Verschmutzungen verglühen und zu Asche verfallen. Je nach Grad der Verschmutzung dauert es zwischen 75 und 120 Minuten, bis alle Verschmutzungen ausgebrannt sind. Oft verschließt sich die Backofentür automatisch und öffnet sich erst wieder nach Abkühlung auf ungefährliche Temperaturen, um Verbrennungen zu verhindern.

Während der Katalyse werden Lebensmittelrückstände oxidiert, also in Wasserstoff und Kohlendioxid umgewandelt. Dieser Vorgang, der normalerweise erst ab Temperaturen von 400 °C in Kraft tritt, wird durch eine spezielle Beschichtung der Backofenwände und –decke schon ab 200 bis 300 °C möglich. Das bedeutet, dass sich das Backofeninnere schon während eines Back- oder Garvorgangs von selbst reinigt.

Die Hydrolyse ist das energiesparendste Reinigungssystem. Hier wird etwa ein halber Liter Wasser mit einem Tropfen Spülmittel in eine Wanne im Boden des abgekühlten Backofens gegossen und ein spezielles Programm gestartet. Durch das Verdampfen des Gemischs löst sich der Schmutz. Danach sollte der Ofen noch ausgewischt werden. Zusätzlich müssen Tür und Boden von Hand gesäubert werden.

Features
Die zusätzlichen Features, die ein Backofen hat, erleichtern den Umgang mit dem Gerät.

Durch den Teleskopauszug lässt sich nicht nur das Backblech oder der Rost aus dem Gestell ziehen, was ab einem bestimmten Gewicht und der vorhandenen Hitze schnell zu einer wackeligen und heißen Angelegenheit werden kann, sondern die gesamte Schiene, auf der das Blech liegt. So bleibt das Ganze stabil und die Möglichkeit, sich zu verbrennen, verringert sich.

Wenn der Backofen im Inneren zusätzlich beleuchtet ist, muss er nicht immer geöffnet werden, um die Speisen oder Backwerke zu sehen. Durch die Glastür kann ganz einfach der Grad der Fertigstellung von außen beobachtet werden. Dadurch, dass die Tür nicht ständig geöffnet wird, kann eine Menge Energie gespart werden.

Ein eingebautes Display bietet genug Platz für eine Uhr und einen Kurzzeitwecker, der die Eieruhr ersetzt. Bei manchen Backöfen wird zusätzlich zum Display ein Touchpad angebracht, was Bedienknebel überflüssig macht.

Was ist beim Kauf eines Backofens wichtig?

Wir unterstützen Sie dabei, den richtigen Backofen zu finden.

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Auftauen, Grill, Heißluft, Ober-/Unte...
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Auftauen, Grill, Heißluft, Ober-/Unte...
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Auftauen, Grill, Heißluft, Ober-/Unte...
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Beko BIM 22301 X
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Siemens HB63AB521
Beheizungsarten
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Siemens HB676GBS1
Beheizungsarten
Auftauen, Grill, Heißluft, Ober-/Unte...
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Elektrobackofen, Einbaubackofen
Innenraumvolumen
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Auftauen, Grill, Heißluft, Ober-/Unte...
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Auftauen, Grill, Heißluft, Ober-/Unte...
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Elektrobackofen, Einbaubackofen
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Miele H 6167 B Edelstahl
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Auftauen, Grill, Heißluft, Ober-/Unte...
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Elektrobackofen, Einbaubackofen
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Ratgeber

Wissen Kompakt

Kuchen, Auflauf, Pizza − wer bekommt da keine Lust zum Kochen oder Backen? Denn Kochen bereitet Freude. Besonders, wenn das Gericht auch noch gelingt und man in netter Gesellschaft ist, steht einem perfekten Essenserlebnis nichts mehr im Wege.

Wissenswert

Die Begeisterung der Deutschen für das Kochen und Backen steigt in den letzten Jahren kontinuierlich an

  • Früher stand das Auto als Statussymbol weit oben in der Liste – heutzutage ist es die eigene Küche.
  • Die Firma Siemens-Elektrogeräte fand heraus, dass für mehr als die Hälfte der Deutschen eine schöne Küche sehr wichtig sei.
  • Das Auto schnitt nur mit 30 % ab.

Backöfen verfügen inzwischen über Zusatzfunktionen, die das Herstellen von Gerichten und Gebäcken erleichtern und optimal unterstützen.

Backöfen haben eine lange Tradition. Sie existieren bereits seit mehr als 5.000 Jahren. In der Antike ähnelte die Form des meist aus Lehm geformten Backofens, der eines Bienenkorbes. Die Römer hingegen waren dafür verantwortlich, dass sich der Backofen in Europa verbreitete. Später wurde der kuppelförmige Steinbackofen immer populärer.

Die heute bekannten Backöfen wurden erst im 19. Jahrhundert erfunden. Sie waren tragbar und wurden mit Holz betrieben. Später wurden Öl und anschließend Gas die Hauptbrennstoffe für die Backöfen. Erst ab den 1930er-Jahren wurden die Öfen mit Elektronik betrieben.

Heutzutage bieten Backöfen so viele Funktionen wie nie zuvor. Um Sie bei der Auswahl des für Sie optimalen Backofens zu unterstützen, erhalten Sie in unserem nachfolgenden Kaufberater alle wichtigen Informationen rund um das Thema Backofen.

 


 

Kaufberater

Backöfen gibt es mit unterschiedlichen Beheizungsarten und Zusatzfunktionen. Neueste Modelle verfügen zudem über ein Selbstreinigungssystem.

Machen Sie sich vor dem Kauf Gedanken darüber, was Ihr Wunschbackofen können muss. Welche Punkte hier wichtig sind, erfahren Sie im nachfolgenden Kaufberater.

Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen

Bedenken Sie für den Kauf des für Sie idealen Backofens vor allem folgende Gesichtspunkte:

  • Werden Sie sich bewusst darüber, wie viel Platz Sie zur Verfügung haben.
    Backöfen können freistehend oder integriert sein. Die Standardmaße eines Einbaubackofens betragen ca. 60 cm Höhe und 56 bis 59 cm Breite. Haben Sie nicht so viel Platz in Ihrer Küche, sollten Sie sich für einen kleinen Kompaktofen entscheiden. Diese haben nur eine Höhe von 45 cm. Sogenannte Minibacköfen sind nochmal eine Nummer kleiner.
     
  • Ein weiterer ausschlaggebender Punkt ist, welche Funktionen Ihr Backofen haben soll.
    Zusatzfunktionen bedeuten meist höhere Kosten bei der Anschaffung eines Gerätes. Daher sollten Sie sich überlegen, ob Ihnen die normalen Beheizungsarten wie Umluft und Ober-/Unterhitze ausreichen oder Sie zum Beispiel die Vorteile der Pizza- und Mikrowellenfunktion benötigen? Wenn Sie regelmäßig mit Ihrem Ofen kochen oder backen, können sich Zusatzfunktionen lohnen.
     
  • Beachten Sie auch die Betriebsart.
    Backöfen werden mit Elektronik oder Gas betrieben. Elektrobacköfen werden durch ihre einfache Handhabung am häufigsten verwendet. Gas ist sehr günstig, jedoch ist nicht in jedem Haus ein Gasanschluss vorhanden.
     
  • Achten Sie unbedingt auf die Energieeffizienzklasse.
    Wenn Sie Ihren Backofen sehr oft verwenden, empfiehlt sich eine hohe Energieeffizienzklasse. Sie sparen damit Strom. Sind Sie jedoch nur Gelegenheitskoch, können Sie auch auf einen Backofen mit einer geringeren Energieeffizienz zurückgreifen.

 


 

Backofen-Typen

Backöfen unterscheiden sich in der Bauweise, der Betriebsart und der Größe. Nicht jede Betriebsart ist in jedem Haus möglich bzw. passend. Daneben muss bei der Auswahl der Platzbedarf des Gerätes berücksichtigt werden.

 

Auf den Punkt!
  • Maßgeblich für die Optik eines Backofens ist dessen Bauweise.
  • Die Betriebsart ist ein weiterer wichtiger Punkt, da nicht in jedem Haus jede Betriebsart möglich ist.
  • Zudem ist die Größe des Backofens wichtig für eine ideale Platzierung in der Küche.
     

 


 

Backofen-Typen nach Bauweise

Backöfen gibt es als Einbaubacköfen oder als freistehende Variante. Entscheidend ist, wie viel Platz Sie zur Verfügung haben und wie Ihr Backofen optisch wirken soll.

 

  • Sie sollten einen Einbaubackofen kaufen, wenn Sie auf ein Küchen-Gesamtkonzept Wert legen.
  • Ein freistehender Backofen ermöglicht Ihnen Flexibilität und Gestaltungsfreiraum in Ihrer Küche.

 


 


Einbaubackofen – Pure Harmonie

Ein Einbaubackofen lässt sich perfekt in Ihre Einbau-Küchenzeile integrieren. Das spart Platz und gibt Ihrer Küche eine harmonische Optik. Prüfen Sie jedoch im Voraus, ob Sie die Möglichkeit haben, einen Backofen in Ihre bestehende Küchenzeile zu integrieren. Das ist nicht immer möglich.

Einbaubacköfen können auch auf Sichthöhe in die Küche integriert werden. Dies erspart das Bücken beim Hineinstellen und Herausholen der Gerichte.

Durch den festen Einbau können Sie Ihren Backofen jedoch nicht verschieben und sind in der Gestaltung Ihrer Küche etwas mehr eingeschränkt.

Einbaubacköfen können mit Elektronik oder Gas betrieben werden. Je nachdem, über welche Anschlüsse Ihr Zuhause verfügt, wählen Sie beim Kauf die entsprechende Betriebsart aus.

Pro
  •  In die Küche perfekt integriert
  •  Harmonisches Gesamtbild
  •  Meist auch auf Augenhöhe montierbar
Contra
  •  Nicht verschiebbar
  •  Wenig Gestaltungsmöglichkeit

 


 

Freistehender Backofen – Flexibilität garantiert

Im Gegensatz zum Einbaubackofen ist ein freistehender Backofen nicht in eine Küchenzeile integrierbar. Er ist unabhängig von der restlichen Möblierung platzierbar, wodurch er auch in Nischen Platz finden kann.

Pro
  • Kann verschoben werden
  • Zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten
Contra
  • Nicht integrierbar

 


 

Backofen-Typen nach Betriebsart

Backöfen können mit unterschiedlichen Energiequellen betrieben werden. Nicht immer steht jede Energiequelle in jedem Haus zur Verfügung. Daneben haben die Betriebsarten auch Einfluss auf den Preis.

 

  • Ein Elektrobackofen ist genau das Richtige für Sie, wenn Sie die klassische Funktionsweise bevorzugen sowie einfach und komfortabel backen möchten.
  • Ein Gasbackofen ist für Sie geeignet, wenn Sie über einen Gasanschluss verfügen und besonders energieeffizient backen möchten.
  • Für alle Backprofis, die viel Platz haben, kann ein Holzbackofen ein besonderes Backerlebnis bieten.

 


 

Elektrobackofen – Der Klassiker

Elektrobacköfen sind die am häufigsten genutzten Backöfen und werden mit Strom betrieben.

Bedenken Sie

Strom aus umweltfreundlich gewonnener Energie weist eine sehr gute CO2-Bilanz auf. Gas schneidet da schlechter ab.

Aufgrund des hohen Energiebedarfs wird ein elektrisch betriebener Ofen über einen Starkstrom-Anschluss betrieben. Der Anschluss muss von einem Fachmann übernommen werden.

Elektrobacköfen verfügen über alle gängigen Beheizungsarten wie Ober- und Unterhitze sowie Umluft. Neuere Modelle weisen weitere Extrafunktionen und Beheizungsarten auf. Viele Modelle sind zudem mit einer Selbstreinigungsfunktion ausgestattet.

Besonders die einfache Handhabung des Elektrobackofens überzeugt. Neuere Modelle verfügen sogar über spezielle voreingestellte Backprogramme. Sie müssen lediglich das Programm wählen, den Rest erledigt der Backofen.

In Hinblick auf die Energieeffizienz sind die meisten Modelle im oberen Bereich in den Klassen A oder A+ eingeordnet. Energie aus Strom ist jedoch teurer als die vergleichbare Menge an Gas.

In einer Tabelle haben wir Ihnen alle Pro- und Contra-Aspekte zusammengetragen.

Pro
  • Stromanschluss in jedem Haushalt vorhanden
  • Verfügt über gängige und spezielle
  • Beheizungsarten
  • Energieeffizienzklasse A oder A+
     
Contra
  • Stromkosten

 


 

Gasbackofen – Effektiv und günstig

Ein Gasbackofen ist die Alternative zum Elektrobackofen. Gas ist um das Dreifache preiswerter als Strom und deshalb für all diejenigen attraktiv, die Geld sparen möchten.

Ein Hindernis stellt oftmals der notwendige Gasanschluss dar. Nicht jeder Haushalt ist mit einem Gasanschluss ausgestattet. Wenn Sie mit Erdgas heizen, können Sie sich jedoch sicher sein, dass Sie über einen Gasanschluss verfügen.

Wenn kein Gasanschluss in Ihrer Küche enthalten ist, überlegen Sie sich, ob Sie mit Flüssiggas aus Gasflaschen den Ofen betreiben möchten. Dieses ist teurer als übliches Erdgas, die Flaschen haben ein hohes Eigengewicht und müssen oft ausgetauscht werden.

Da häufiger Elektrobacköfen als Gasbacköfen gekauft werden, gibt es nur eine eingeschränkte Auswahl an Gasbacköfen.

Tipp

Bei Gasbacköfen kommt die Hitze von unten:

  • Die niedrigste, einstellbare Temperatur liegt bei 100-150 °C. Wenn man eine niedrigere Temperatur will, muss man tricksen und die Ofentür einen Spalt auflassen
  • Verwenden Sie nur helle Bleche und Backformen. Dunkle Bleche ziehen die Wärme an und so kann es passieren, dass der Kuchen unten schwarz wird und oben noch nicht durch ist.
  • Alternativ können Sie eine Schicht Alufolie unter die Backform legen oder auf zwei übereinandergelegten Blechen backen. Die Hitze von unten wird dadurch abgemildert.

Die Handhabung von Gasbacköfen ist etwas schwieriger als es bei Elektrobacköfen der Fall ist. Für ein gelungenes Backergebnis ist viel Fingerspitzengefühl gefragt. Besonders wer zuvor einen Elektrobackofen benutzt hat, wird sich am Anfang umgewöhnen müssen.

Gasbacköfen verfügen nur über wenige Funktionen und Beheizungsarten. Doch gerade deshalb sind sie bei sehr ehrgeizigen Hobbybäckern oft beliebt.

Positiv bei Gasbacköfen ist die Energieeffizienz im Bereich der Klassen A oder A+.

Pro
  • Gas ist sehr günstig
  • Energieeffizienzklasse A oder A+
Contra
  • Nicht in jedem Haushalt gibt es einen Gasanschluss
  • Eingeschränkte Modellauswahl
  • Kompliziertere Handhabung
  • Verfügt nur über Standardfunktionen und gängige Beheizungsarten

 


 

Holzbackofen – Das besondere Backerlebnis

Ein Holzbackofen ist für all diejenigen perfekt, die traditionelles Backen bevorzugen.

Besonders bei Brot und Pizza lässt sich ein deutlicher Geschmacksunterschied feststellen. Verantwortlich dafür ist unter anderem die stärkere Hitzeentwicklung im Ofen.

Holzbacköfen sind sehr groß und passen in keine übliche Küche. Wenn Sie einen großen Garten haben, können Sie über die Anschaffung eines Holzbackofens nachdenken.

Ein Holzbackofen weist einen hohen Energieverbrauch auf. Die Aufwärmzeit ist höher als bei normalen Elektro- und Gasbacköfen.

Holz als Heizmaterial ist sehr günstig. Wenn Sie also die Möglichkeit haben, mit Holz zu heizen, sollten Sie diese nutzen.

Auch der Reinigungsaufwand ist groß. Durch die Verbrennung von Holz entsteht Asche, die in regelmäßigen Abständen entleert werden muss. Das Backwerk nimmt sonst deren Geschmack an.

Ein Holzbackofen ermöglicht Ihnen die gleichzeitige Zubereitung mehrerer Backwaren.

Einige Holzbackofenmodelle haben eine sehr gute Energieeffizienz und werden als Öko-Holzbacköfen bezeichnet. Die Wärme lässt sich lange nutzen, die Aufheizzeit ist verkürzt und weniger Holz wird zum Beheizen benötigt.

Pro
  • Traditionelles Backen
  • Holz ist als Energiequelle sehr kostengünstig
  • Öko-Holzbacköfen
  • Mehrere Backwaren gleichzeitig backen
Contra
  • Platzbedarf
  • Reinigung
  • Hoher Energieverbrauch

 


 

Backofen-Typen nach Größe

Je nach vorhandenem Platzbedarf und gewünschter Nutzungsintensität sollte sich auch die Größe eines Backofens ausrichten.

 

  • Derr Backofen/Kompaktbackofen ist der Klassiker schlechthin und passt in jede normale Küche.
  • Mit einem Doppelbackofen können Sie mehrere Gerichte gleichzeitig zubereiten.
  • Minibacköfen sind perfekt für eine kleine Küchen und eine geringe Nutzungshäufigkeit geeignet.

 


 

Backofen/Kompaktbackofen – Der Normale für alle Fälle

Ein Kompaktbackofen/Backofen ist das gängigste Modell. Geeignet ist ein „normaler“ Backofen für alle, die gerne backen und Essen im Ofen zubereiten.

Ein Backofen verfügt über zahlreiche Zusatzfunktionen und Beheizungsarten. Er wird mit Gas oder Strom betrieben und kann entweder in die Küche integriert werden oder freistehend sein.

Durch seine Größe steht ein Backofen immer am gleichen Ort und kann nur schwer umgestellt werden. In einem Backofen können auch größere und aufwändigere Gerichte für mehrere Personen zubereitet werden.

Ein Kompaktbackofen unterscheidet sich von einem Backofen in der Größe, da er minimal kleiner ist. Heutzutage findet man meistens Kompaktbacköfen vor. Auch wenn Sie ausreichend Platz zur Verfügung haben, sollten Sie sich vorher überlegen, wie viel Sie kochen und backen möchten.

Pro
  • Zubereitung von mehreren Gerichten
  • Viel Platz im Ofen
  • Sonderfunktionen

 

Contra
  • Platzbedarf
  • Preis
     

 


 

Doppelbackofen – Zwei auf einen Streich

Ein Doppelbackofen hat 2 Klappen, somit können 2 unterschiedliche Gerichte gleichzeitig zubereitet werden. Sie können parallel unterschiedliche Temperaturen und Backprogramme einstellen.

Besonders wenn Sie für viele Personen Gerichte zubereiten wollen, lohnt sich die Anschaffung eines Doppelbackofens. Durch die verschiedenen Größen – auch XL – sind Doppelbacköfen für eine Großküche geeignet.

Doppelbacköfen sind in den Energieeffizienzklassen A und A+ erhältlich. Beheizt werden Doppelbacköfen mit Strom oder Gas.

Alle handelsüblichen Doppelbacköfen verfügen über alle Beheizungsarten, Sonderfunktionen und Selbstreinigungsprogramme.

Doppelbacköfen lassen sich als Einbaubacköfen in Ihre Küche integrieren oder flexibel als freistehende Backöfen aufstellen.

Beachtet werden sollten unbedingt das hohe Eigengewicht und der höhere Preis.

Pro
  • Gleichzeitige Zubereitung von unterschiedlichen Gerichten
  • Energieeffizienzklasse A und A+
  • Sonderfunktionen
  • Auch für Großküchen geeignet
     
Contra
  • Hohes Gewicht
  • Hoher Preis
     

 


 

Minibackofen – Der Kleine für Zwischendurch

Ein Minibackofen ist perfekt für Singlehaushalte geeignet. Besonders, wer mit wenig Platz umgehen muss und trotzdem nicht auf einen Backofen verzichten möchte, sollte zu einem Minibackofen greifen.

Die Funktionen sind eingeschränkt, einfache Gerichte können jedoch einfach zubereitet oder aufgewärmt werden.

Durch die Größe ist ein Minibackofen schnell aufgeheizt und somit auch zügiger funktionsbereit. Die Wärme wird kaum an die Umgebung abgegeben – das verhindert ebenfalls einen Energieverlust.

Ein weiterer Vorteil ist, dass ein Minibackofen überall nach Belieben aufgestellt und wieder weggestellt und verstaut werden kann. Sie können ihn überall betreiben, wo es einen Stromanschluss gibt.

Pro
  • Flexibel aufstellbar
  • Energiesparend
  • Geringer Preis
Contra
  • Keine Sonderfunktionen
  • Zubereitung von nur einer Mahlzeit möglich

 


 

Beheizungsarten    

Die meisten Backofentypen besitzen die Standardfunktionen Umluft, Ober-/Unterhitze und Heißluft. Viele Modelle bieten jedoch auch Spezialfunktionen an.

 

Nachfolgende Beheizungsarten sind nach ihrer Relevanz geordnet:

  • Ober- Unterhitze
    Bei Ober-/Unterhitze wird die Wärme durch eine Heizspirale von der Decke (Oberhitze) und von einer Wärmequelle am Boden (Unterhitze) erzeugt. Es empfiehlt sich, das Backblech auf die mittlere Schiene zu stellen. Die Luft wird nicht verteilt, sondern auf eine Stelle fokussiert, daher sollte man stets immer nur ein Blech im Ofen haben. Der Backvorgang ist gleichmäßig und schonend.

 

  • Umluft
    Bei Umluft wird die warme Luft durch einen Ventilator gleichmäßig im Backofen verteilt. Sie können mehrere Bleche auf unterschiedlichen Schienen einschießen, da die warme Luft überall auf die Backware einwirken kann. Der große Vorteil bei Umluft ist die Energieeinsparung. Durch die Luftzirkulation wird eine Oberflächenaustrocknung erzeugt. Eine herrliche Kruste kann entstehen.
Wissenswert

Die erforderliche Temperatur von Ober-/Unterhitze kann man ganz einfach in Umluft umrechnen. Umluft ist 20 °C kälter als Ober-/Unterhitze.

Wenn Sie also mit Umluft backen, sparen Sie Energie.

  • Heißluft
    Heißluft funktioniert wie Umluft. Bei Heißluft ist die Heizspirale durch einen Ringheizkörper ersetzt. Der Ventilator ist von den Ringheizkörpern umgeben, dadurch wird die warme Luft unmittelbar verteilt. Wie bei der Umluft-Funktion können bei dieser Heizart mehrere Bleche parallel eingeschoben werden.

 

  • Mikrowelle
    Bei einigen Backöfen ist die Mikrowellen-Funktion in den Backofen integriert. Dadurch kann man sich die zusätzliche Anschaffung einer Mikrowelle und die dabei entstehenden Kosten sparen. Wenn Sie die Mikrowellen-Funktion zusätzlich zu anderen Funktionen einschalten, verkürzt sich die Gardauer um bis zu 50 %. Fertige Gerichte können mit der Mikrowellen-Funktion auch schnell erwärmt werden.

 

  • Grill
    Bei der Grillfunktion strahlt die Heizspirale mit hoher Temperatur direkt von oben auf das Gericht. Das Gargut lässt sich somit intensiv bräunen. Teilweise lässt sich Umluft hinzuschalten. Fleisch lässt sich schneller braten, jedoch neigt es zum Austrocknen.

 

  • Auftauen/Warmhalten
    Durch die Auftau- und Warmhaltefunktion können Gerichte schonend aufgetaut oder warmgehalten werden. Der Ventilator erwärmt den Backofen hierbei auf 30 bis 80 °C.

 

  • Dampfgaren
    Das Dampfgaren ermöglicht eine gesunde, nährstoffreiche und fettarme Essenszubereitung. Dampf und Heißluft werden miteinander vereint. Somit wird die Speise schonend gegart und Vitamine bleiben erhalten. Nachteilig ist, dass der Garprozesse länger dauert. Dadurch wird viel Energie benötigt.
Tipp

Gerichte vom Vortag können ganz einfach durch Dampf aufgefrischt werden.
 

  • Pizzafunktion
    Bei der Pizzafunktion kommt die Hitze von unten (270 °C), somit wird der Pizzaboden schön knusprig.

 

  • Schnellaufheizen
    Bei einer Schnellaufheizung werden Ober-/Unterhitze und Ringheizkörper kombiniert. Der Backofen wird schnell heiß.

 


 

Selbstreinigungssysteme    

Moderne Backöfen verfügen über Selbstreinigungssysteme. Diese ermöglichen eine einfache Reinigung bzw. Selbstreinigung des Backofens. Sie sparen Zeit und Kraft.

 

Folgende Selbstreinigungssysteme gibt es:​

 


 

Hydrolyse (aqua clean)

Die Hydrolyse funktioniert mit Wasser und Spülmittel, welche zusammen auf die Bodenwanne gegeben werden. Das Hydrolyseprogramm muss nur noch aktiviert werden. Das Wasser mit dem Spülmittel verdampft und beseitigt Schmutz. Danach müssen Sie den Backofen lediglich auswischen. Diese Selbstreinigungsvariante ist sehr energieeffizient, jedoch im Ergebnis nicht immer zufriedenstellend.

 


 

Katalyse (eco clean)

Bei der Katalyse wird der Backofen durch Chemie gereinigt. Backöfen, die sich durch Katalyse reinigen, besitzen besonders glatte Innenwände, die mit Metalloxiden beschichtet sind. Dadurch können Fettpartikel gut aufgenommen werden. Die Metalloxide bewirken die Katalyse.

Wissenswert

Bei einer Katalyse zerfällt Fett in Wasser und Kohlendioxid.

Die Katalyse findet bei einer Temperatur von 200 °C statt. Das passiert automatisch beim Backen. Sie sparen Zeit und zusätzliche Energie.

Fett kann ganz einfach entfernt werden, bei Zucker und anderen Verschmutzungen ist das Selbstreinigen nicht effektiv.

Achtung!

Reinigen Sie die Beschichtung niemals mit scharfen Reinigungsmitteln.

  • Die Beschichtung eines Backofens ist sehr empfindlich. Sie muss stets vorsichtig behandelt werden. Nach einer gewissen Zeit geht die Beschichtung kaputt und muss ausgewechselt werden.
  • Die Beschichtung wird durch die Verwendung scharfer Reinigungsmittel beschädigt.

 


 

Pyrolyse (active clean)

Bei der Pyrolyse wird der Backofen durch Hitze gereinigt. Diese Selbstreinigungsvariante ist sehr effektiv, verbraucht jedoch viel Strom.

Der Ofen wird auf 500 °C aufgewärmt, dadurch zerfallen die im Ofen befindlichen Essensreste zu Asche. Die Aschereste können Sie ganz einfach aus dem Ofen kehren.

Beispiel

Pro Reinigungsvorgang verbraucht der Backofen ungefähr 4,5 – 5 kW (Kilowatt). Das sind aktuell 1,25 €.

 


 

Bedienungsarten

Backöfen sind mit verschiedenen Regler- und Knebel-Arten erhältlich. Nachfolgend haben wir Ihnen die Gängigsten aufgeführt:

 

  • Schaltknebel
    Schaltknebel sind einfache Knebel, die jedoch nicht im Backofen verschwinden können. Sie sind drehbar und stehen hervor.

 

  • Touch-Control
    Touch-Control funktioniert durch ein mit den Fingern bedienbares Display. Eine schnelle und einfache Eingabe ist möglich. Für Technik-Begeisterte ist Touch-Control genau das Richtige. Wer es lieber klassisch mag, sollte zu einfachen Knebeln greifen.

 

  • Versenkknebel
    Versenkknebel sitzen an der Außenseite des Backofens. Durch einfaches Reindrücken können Sie im Bedienfeld versenkt werden. Der Backofen kann somit von außen leichter gereinigt werden.

 


 

Features    

Zusatzfunktionen, die sogenannten Features, bieten Ihnen Komfort und eine einfache Handhabung Ihres Backofens. Gängige Features sind:

 

  • Automatikprogramme
    Mit Automatikprogrammen gelingt Ihr Essen hundertprozentig. Sie müssen lediglich Ihr Gericht aus den voreingestellten Programmen aussuchen und das Passende auswählen. Der Ofen erledigt sämtliche notwendigen Einstellungen dann automatisch, dies ermöglicht ein unkompliziertes Backen.

 

  • Bratenthermometer
    Ein Bratenthermometer bestimmt die Temperatur Ihres Garguts. Es wird in der Mitte des Fleisches befestigt. Nach Erreichen der Kerntemperatur meldet der Backofen dies durch einen Signalton. Geeignet ist ein Bratenthermometer für mageren und knochenfreien Braten. Eine Anwendung bei Tiefgefrorenem ist nicht möglich.

 

  • Fettfilter
    Ein Fettfilter wird benötigt, wenn Sie fettige Speisen im Backofen zubereiten möchten. Er wird über den Ventilator angebracht. Dies verhindert eine Beschädigung des Ventilators. Bei einem normalen Backvorgang kann der Fettfilter wieder abgenommen werden.

 

  • Kindersicherung
    Backöfen verfügen immer öfter über eine Möglichkeit der Türverriegelung und der Abschaltautomatik. Müssen Sie schnell das Haus verlassen, können Sie den Ofen durch die Betätigung einer einzigen Taste sperren. Wird die maximale Betriebsdauer überschritten, schaltet sich der Backofen selbst aus. Dies verhindert ein Verbrennen des Essens. Ein Gerätekühlsystem verhindert das Aufheizen der Bedienfläche – die Verbrennungsgefahr wird deutlich reduziert.

 

  • Kurzzeitwecker
    Bei einem Kurzzeitwecker können Sie die gewünschte Zeit programmieren. Ist die Backzeit abgelaufen, schaltet sich der Backofen automatisch aus.

 

  • Teleskopauszug
    Ein Teleskopauszug ermöglicht Ihnen das komfortable Einschieben des Bleches. Sie müssen sich nicht in den Backofen beugen, sondern können das Blech in die ausziehbaren Schienen einschieben. Noch praktischer ist ein Teleskopauszug bei der Entnahme des Gebackenen aus dem Ofen. Das Blech kann beim Herausnehmen nicht umkippen, dadurch wird auch nichts verschüttet.

 


 

Energieeffizienz

Backöfen sind in unterschiedlichen Energieeffizienzklassen erhältlich. Beim Kauf Ihres Backofens sollten Sie unbedingt auf dessen Energieeffizienzklasse achten.

Die Energieeffizienzklassen reichen von A+++ bis D. Backöfen mit einer schlechten Energieeffizienz haben jedoch höchstens die Stufe D. Die sparsamsten Modelle weisen die Stufe A+++ auf.

Energieeffizienzklassen sollen dem Verbraucher zeigen, wie viel Energie ein elektrisches Gerät verbraucht. Bei Backöfen sind die Größe des Garraumes und der durchschnittliche Energieverbrauch während eines Backvorganges ausschlaggebend. Angegeben wird der Energieverbrauch in kWh (Kilowatt pro Stunde) bei Umluft-Einstellung.

Beispiel
  • Ein Backofen (mittleren Volumens) mit der Energieeffizienzklasse A verbraucht im Jahr 110 kWh (Kilowattstunden), wenn er 3 x pro Woche benutzt wird.
  • Ein Backofen mit der Energieeffizienzklasse B hingegen 140 kWh.

Ziel der Einteilung in Energieeffizienzklassen ist jedoch nicht nur die Auskunft gegenüber dem Käufer, sondern auch die Schonung der Umwelt.

Wenn Sie häufig Ihren Backofen gebrauchen, empfehlen wir Ihnen ein Modell mit einer sehr guten Energieeffizienzklasse. Dadurch sparen Sie dauerhaft Strom und somit Geld. Backen Sie nur gelegentlich, ist ein weniger energieeffizientes Modell ausreichend.

Recherche Tipp

Die Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e. V. veröffentlicht auf ihrer Internetseite den genauen Energieverbrauch eines Backofens in der jeweiligen Energieeffizienzklasse.

 


 

Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Was Sie schon immer zur Verwendung von Backöfen wissen wollten, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlungen basieren hierbei auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von Backöfen.

Erhalten Sie in unserem FAQ-Bereich wichtige Antworten zu den Themenbereichen

 

Betriebsart
Wann brauche ich welche Betriebsart?

 

Energieeffizienzklassen
Welche Energieeffizienzklassen gibt es?

 

Funktionen
Wozu braucht man Teleskopschienen?

 

Produkttyp
Welcher Backofen ist der richtige für mich?

 

Reinigung
Wie reinige ich meinen Backofen?

 

Vorheizen
Wieso muss man einen Backofen vorheizen?

Betriebsart

Wann brauche ich welche Betriebsart?

  • Ober-/Unterhitze
    Die Betriebsart Ober-/Unterhitze eignet sich besonders gut, wenn man nur ein Blech in den Backofen einschieben möchte. Bei Ober-/Unterhitze bleibt das Gebäck oder Gericht saftiger und trocknet nicht so schnell aus, da die Wärme gleichmäßig von oben und unten kommt und nicht wie bei Umluft durch einen Ventilator verteilt wird.

 

  • Umluft
    Umluft wird verwendet, wenn mehrere Bleche gleichzeitig in den Backofen eingeschoben werden. Der Ventilator verteilt die warme Luft gleichmäßig im Backofen. Das hat jedoch zur Folge, dass die Oberfläche des Gerichts oder Kuchens schneller austrocknet. Bei anderen Gerichten können so hervorragende Krusten entstehen. Durch Umluft lässt sich viel Energie sparen, da Umluft im Gegensatz zu Ober-/Unterhitze 20 °C kälter ist.

 

  • Heißluft
    Heißluft können Sie wie Umluft verwenden. Wer in der eigenen Küche grillen möchte, kann auf die im Backofen vorhandene Grillfunktion zurückgreifen. Das Fleisch wird intensiv gebräunt, neigt jedoch dazu auszutrocknen.

 

  • Dampfgaren
    Wenn Sie sich bewusst und gesund ernähren möchten, können Sie auf das Dampfgaren zurückgreifen. Auch wenn Sie Essen vom Vortag aufwärmen möchten, ist der Dampfgarer perfekt geeignet, da der Dampf das Essen auffrischt.

 

  • Pizzafunktion
    Für alle Pizzaliebhaber ist die Pizzafunktion entwickelt worden. Der Pizzaboden wird wunderbar knusprig.

 

  • Mikrowellenfunktion
    Durch die Mikrowellenfunktion kann Essen einfach in kurzer Zeit erwärmt werden.

 

  • Auftauen/Warmhalten
    Verwenden Sie die Backofenfunktion Auftauen und Warmhalten, wenn Sie Gerichte schonend auftauen oder warm halten möchten.

 

Energieeffizienzklassen

Welche Energieeffizienzklassen gibt es?

Die Einteilung in Energieeffizienzklassen ermöglicht dem Verbraucher eine Einschätzung, wie viel Energie das elektrische Gerät verbraucht. Sozusagen ist die Energieeffizienzklasse eine Bewertungsskala.

Ziel ist es, die Umwelt zu schonen, den Stromverbrauch zu reduzieren und dadurch Geld zu sparen.

Die Energieeffizienzklassen bei Backöfen reichen von A+++ bis D. A+++ ist hierbei am energieeffizientesten, D steht für einen sehr hohen Energieverbrauch.

Ausschlaggebend bei der Energieeffizienzklasse eines Backofens sind die Größe des Garraumes und der durchschnittliche Energieverbrauch bei Umluft während eines Backvorganges. Der Energieverbrauch wird in kWh (Kilowatt pro Stunde) angegeben.

Beispiel

Ein Backofen mit der Energieeffizienzklasse A+++ verbraucht 60 % weniger Energie als ein Backofen mit der Energieeffizienzklasse A.

 

Funktionen

Wozu braucht man Teleskopschienen?
Teleskopschienen ermöglichen ein einfaches Rein- und Rausschieben des Backbleches. Auch bei einer kurzzeitigen Entnahme des Bleches zur Überprüfung des Garpunktes sind Teleskopschienen sehr nützlich, da durch den festen Sitz des Bleches in den Schienen nichts verschüttet werden kann.
 

Wenn Sie mehr über Teleskopschienen erfahren möchten, lesen Sie auch unsere Inhaltsrubrik Features.
 

 

Produkttyp

Welcher Backofen ist der richtige für mich?
Vor dem Kauf eines Backofens stellt sich oftmals die Frage, welcher Backofen der Richtige für die eigenen Ansprüche ist. Folgende Überlegungen sollten Sie vor dem Kauf durchgehen.

 

  • Wie viel Platz habe ich zur Verfügung?
    Je nach verfügbarem Platz gibt es Backöfen in verschiedenen Größen: Minibacköfen, Kompaktbacköfen/Backöfen und Doppelbacköfen.

 

  • Soll mein Backofen ein freistehendes oder integrierbares Modell sein?
    Je nach Platzbedarf und optischem Erscheinungsbild kann man zwischen freistehenden und integrierten Backöfen unterscheiden.

 

  • Will ich den Backofen mit Strom oder Gas betreiben?
    Strom ist in jedem Haushalt verfügbar. Ein Gasanschluss ist dagegen nicht in jedem Haushalt vorhanden, dafür ist der Gaspreis enorm günstig. Ein Elektrobackofen wird oftmals als angenehmer empfunden, da er mehr Funktionen und eine einfache Handhabung aufweist. Die schlichte Ausstattung eines Gasbackofens kann jedoch auch ein großer Vorteil sein, da die Funktionen auf das Wesentliche beschränkt sind.

 

  • Wie oft brauche ich den Backofen?
    Nach der Häufigkeit des Gebrauchs sollten sich die Größe und die Funktionen des ausgewählten Backofens richten. Wenn Sie nur selten backen, können Sie zumeist auf einen kleinen Backofen oder auf einen Backofen mit wenigen Funktionen zurückgreifen.

 

  • Welche Beheizungsarten benötige ich?
    Wer nur selten backt und Geld sparen möchte, sollte zu einem Backofen greifen, der nur die wichtigsten Beheizungsarten aufweist.

 

  • Welche Funktionen braucht mein Backofen?
    Auch hier gilt: Umso weniger Funktionen vorhanden sind, desto weniger kostet ein Backofen. Zahlreiche Funktionen können jedoch sehr nützlich sein und ermöglichen komfortables Backen.

 

  • Wie energieeffizient muss mein Backofen sein?
    Bei der Energieeffizienzklasse heißt es: umso höher, desto besser. Am energieeffizientesten ist die Klasse A+++. Bei häufigem Gebrauch empfiehlt sich eine sehr gute Energieeffizienzklasse. So lassen sich Stromkosten einsparen und Sie nehmen gleichzeitig Rücksicht auf die Umwelt.

 

  • Brauche ich Selbstreinigungsprogramme?
    Oftmals sind in einem Backofen Selbstreinigungsprogramme integriert. Sie ermöglichen eine einfache Reinigung des Backofens. Wenn Sie häufig einen stark verschmutzten Backofen haben, ist ein Selbstreinigungsprogramm eine Erleichterung.

 

Reinigung

Wie reinige ich meinen Backofen?

Der Backofen kann durch folgende Methoden gereinigt werden:

 

Reinigung mit Backpulver:        

  1. Vermischen Sie 3 Esslöffel Backpulver mit Mineralwasser.
  2. Bestreichen Sie die verschmutzte Stelle mit der Paste.
  3. Lassen Sie die Paste mindestens 30 min einwirken.
    ⇒ Das Backpulver und das Mineralwasser reagieren mit dem Schmutz.
  4. Wischen Sie den Backofen mit Wasser und Spülmittel aus.
    ⇒ Der Schmutz wird vollständig entfernt.
Tipp

Anstatt Backpulver können Sie auch Salz verwenden. Der Ofen muss jedoch auf 50 °C erhitzt werden.

Reinigung mit Spülmittel:

  1. Geben Sie Wasser und Spülmittel auf ein Backblech.
  2. Schalten Sie den Ofen auf 100 °C Unterhitze.
    ⇒ Der entstehende Wasserdampf löst Verschmutzungen.
  3. Wischen Sie den Backofen mit Wasser aus.
    ⇒ Nur so verschwindet der Schmutz vollständig.

 

Reinigung mit Essig:

  1. Mischen Sie Essig mit reichlich Spülmittel.
  2. Tragen Sie die Mischung mit Hilfe eines Schwamms innerhalb des Ofens auf.
  3. Lassen Sie die Mischung 30 min einwirken.
    ⇒ Schaum bildet sich und löst den Schmutz.
  4. Wischen Sie mit klarem Wasser nach.

 

Reinigung mit Backofenspray:

  1. Sprühen Sie den Backofen innen mit dem Spray ein.
  2. Heizen Sie den Ofen auf 50 °C.
  3. Lassen Sie das Spray 1 Stunde einwirken.
    ⇒ Das Spray reagiert mit dem Schmutz.
  4. Wischen Sie den Ofen mit Küchenpapier aus.
Achtung!

Lassen Sie den Backofen während der Einwirkzeit geschlossen.
Während der Reinigung mit Spray oder Schaum entstehen schädliche Dämpfe, die nicht eingeatmet werden sollten.

Zahlreiche Backöfen verfügen über Selbstreinigungsprogramme, welche Ihnen die mühsame Arbeit abnehmen. Lesen Sie unsere Inhaltsrubrik Selbstreinigungssysteme, um noch mehr darüber zu erfahren.

 

Vorheizen

Wieso muss man einen Backofen vorheizen?

Das Vorheizen eines Backofens dient dazu, dass die − für das Zubereiten des Back- bzw. Garguts − notwendige Temperatur während des kompletten Zubereitungsprozesses gleichmäßig ist. Nur so kann eine genaue Back-/Gardauer für das jeweilige Gericht festgelegt werden.

Das Vorheizen dauert meistens 10-15 min. Die meisten Backöfen geben mittels einer Signallampe an, wann die voreingestellte Temperatur im Ofen-Inneren erreicht ist.

Tipp

Während des Vorheizens sollte der Backofen immer leer sein.
Bleche etc. im Backofen werden sonst ebenfalls aufgewärmt – das verbraucht zusätzliche Energie.

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