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Standherde

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Beheizungsarten
Beheizungsarten

Standherde verfügen über unterschiedliche Heizsysteme. Sie bestimmen die Zufuhr und Verteilung der Wärme. Je nach gewünschtem Ergebnis muss die passende Beheizungsart gewählt werden.

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Kochfeldtyp
Kochfeldtyp

Ceran-Kochfelder und Glaskeramikkochfelder sind häufig eingesetzte Kochfeldtypen bei modernen Kochfeldern. Induktionskochfelder sind eine neuere Technologie. Beide Kochfeldtypen sind durch die glatten Oberflächen leicht zu reinigen.

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Reinigungssystem
Reinigungssystem

Manche Standherde besitzen eine selbstreinigende Funktion oder gut zu reinigende Materialien. Das Reinigungssystem gibt die Art und Weise der Reinigung an und welche Arbeiten vom Besitzer durchgeführt werden müssen.

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Bei Standherden ist die Gretchenfrage für viele, ob man sich für einen Elektroherd oder Gasherd entscheiden soll.

Bei Elektroherden erfolgt die Energieversorgung mittels Strom. Es handelt sich hierbei um eine ziemlich ökologische Lösung, da der Energieverlust bei der Umwandlung in Wärme relativ gering ist. Vorteilhaft bei diesem Gerätetyp ist, dass keine Abgase entstehen und der Raum nicht erhitzt wird. Auch die Wärmeverteilung im Backofen ist ideal. Zudem kann ein Elektroherd fast in jedem Haushalt installiert werden. Nachteilig ist, dass bei vielen Modellen spezielle Töpfe und Pfannen benötigt werden. Ferner ist kein stufenloses Erhitzen möglich. Außerdem kühlen die Platten nicht sofort ab.

Bei Gasherden erfolgt der Betrieb durch Gas, welches entflammt wird. Viele schwören auf diese Variante und meinen, dass sich Speisen darauf besser zubereiten lassen, sogar besser schmecken. Außerdem ist eine Kilowattstunde Gas deutlich günstiger. Geschätzt wird auch die schnelle Aufheizzeit und Abkühlung. Ein weiterer Punkt ist die hohe Flexibilität. So können alle Töpfe problemlos genutzt werden. Zu den Nachteilen von Gasherden gehört jedoch, dass die Griffe heiß werden. Außerdem lassen sich die Speisen auf einer sich abkühlenden Herplatte nicht warm halten. Obendrein fürchten bei Gasherden viele die Brandgefahr. Allerdings resultiert diese i.d.R. aus falscher Handhabung.

Da Gasherde keine regelmäßige Hitzeverteilung im Backofen gewährleisten, beim Kochfeld allerdings stark punkten, setzen viele Nutzer auf einen Gaselektroherd. Dieser hat eben einen elektrischbetriebenen Backofen und eine Gaskochplatte.

Festbrennstoffherde und Holzherde stellen ebenfalls eine interessante Alternative dar, obgleich sie in den meisten Küchen eher weniger anzutreffen sind. Die neuesten Modelle punkten durch eine optimierte Brenntechnik und eine hohe Energieeffizienz. Betrieben werden die Modelle mit Scheitholz, Braunkohlebriketts und Holzpellets. Ein Pluspunkt stellt die hohe Stromersparnis dar. Ferner lassen sich durch diese Modelle Küche bzw. Wohnküche gleich beheizen.

Kochfeldtyp Elektroherd
Beim Kochfeldtyp gilt es sich bei Elektroherden zwischen einem Ceran- und einem Induktionskochfeld zu entscheiden.

Ceran hat den Vorteil, dass es sich schnell aufwärmt und verhältnismäßig gut abkühlt. Außerdem ist hier der Energieverbrauch deutlich kleiner. Andererseits ist ein Ceranfeld schwieriger zu reinigen. Brennt beim Überkochen mal etwas an, kann es schnell passieren, dass das Kochfeld zerkratzt wird.

Induktion-Kochfelder heizen sich noch schneller auf. Die Kochzeit wird mit einem Induktionsherd deutlich minimiert. Sie haben obendrein den Vorteil, dass sie nur an einer Stelle heiß werden. Nachteilig ist, dass man hierfür spezielle Töpfe braucht, da sich sonst Elektro-Smog bildet, der durch magnetische Felder entsteht. Diese Herdtypen fallen oftmals teurer aus.

Reinigungssystem
Herde neuester Generation bieten interessante Reinigungssysteme an, die das Putzen der Küche vereinfachen.

Eine katalytische Beschichtung der Innenwände hat den Vorteil, dass Schmutzrückstände selbstständig abgebaut werden. Die Reinigung muss nur mit einem weichen Schwamm erfolgen, durch welchen das überschüssige Fett abgenommen wird.

Bei Standherden mit einem pyrolytischen Reinigungsmechanismus werden automatisch sämtliche Verunreinigungen im Backofen bei hohen Temperaturen verbrannt. Die Ascherückstände müssen zum Schluss nur mit einem feuchten Tuch abgenommen werden.

Eine Alternative dazu ist eine hydrolytische Reinigung. Auch hier werden unter großen Hitze Fett- und Essensablagerungen vernichtet. Jedoch kommen bei der Hydrolyse ein halber Liter Wasser und ein Tropfen Spülmittel hinzu.

Energieeffizienzklasse
Elektrobacköfen, welche nach dem Jahre 2002 gefertigt wurden, müssen vom Hersteller mit den sogenannten EU-Energielabeln versehen sein, auf dem u.a. auch Angaben über die Energieeffizienzklasse zu finden sind. Die Angabe bezieht sich jeweils nur auf den integrierten Backofen und nicht auf das Kochfeld. Kodiert ist die Energieeffizienz in einer Skala von A bis G. A ist die sparsamste Klasse.
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AEG 47056VS-MN
Produkttyp
Elektroherd
Beheizungsarten
Auftauen, Heißluft, Ober-/Unterhitze,...
Kochfeldtyp
Glaskeramik
ab419,00 * 36 Preise vergleichen
Amica SHEG 11677 E
Produkttyp
Gas-Kombi-Herd
Beheizungsarten
Auftauen, Heißluft, Ober-/Unterhitze,...
Innenraumvolumen
58 l
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Gorenje EC52106AW
Produkttyp
Elektroherd
Beheizungsarten
Großflächengrill, Oberhitze, Ober-/Un...
Innenraumvolumen
55 l
ab279,99 * 5 Preise vergleichen

Siemens HA724220
Produkttyp
Elektroherd
Beheizungsarten
Auftauen, Großflächengrill, Heißluft,...
Innenraumvolumen
66 l
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Gorenje K57120AW
Produkttyp
Gas-Kombi-Herd
Beheizungsarten
Auftauen, Großflächengrill, Heißluft,...
Innenraumvolumen
53 l
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Vestfrost FSHG 90
Produkttyp
Gas-Kombi-Herd
Beheizungsarten
Grill, Ober-/Unterhitze, Umluft
Innenraumvolumen
100 l
ab599,00 * 4 Preise vergleichen
AEG 47995VD-WN
Produkttyp
Elektroherd
Beheizungsarten
Auftauen, Heißluft, Ober-/Unterhitze,...
Innenraumvolumen
57 l
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AEG 47795IQ-WN
Produkttyp
Elektroherd
Beheizungsarten
Auftauen, Grill, Heißluft, Oberhitze,...
Innenraumvolumen
57 l
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AEG 20095VA-WN
Produkttyp
Elektroherd
Beheizungsarten
Grill, Ober-/Unterhitze, Unterhitze
Innenraumvolumen
62 l
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Bosch HCA748450
Produkttyp
Elektroherd
Beheizungsarten
Auftauen, Großflächengrill, Heißluft,...
Innenraumvolumen
66 l
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Amica SHC 11553 W
Produkttyp
Elektroherd
Beheizungsarten
Auftauen, Grill, Ober-/Unterhitze, Um...
Innenraumvolumen
66 l
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Gorenje G51101AW
Produkttyp
Gasherd
Beheizungsarten
Ober-/Unterhitze
Innenraumvolumen
53 l
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Amica SHGG 11668 E
Produkttyp
Gasherd
Beheizungsarten
Infrarotgrill
Innenraumvolumen
58 l
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GGV-Exquisit ECM5-9
Produkttyp
Elektroherd
Beheizungsarten
Grill, Oberhitze, Ober-/Unterhitze, U...
Innenraumvolumen
44 l
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Gorenje K637E10XKE
Produkttyp
Gas-Kombi-Herd
Beheizungsarten
Auftauen, Grill, Großflächengrill, He...
Innenraumvolumen
66 l
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Siemens HA854580
Produkttyp
Elektroherd
Beheizungsarten
Auftauen, Großflächengrill, Heißluft,...
Innenraumvolumen
66 l
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Bosch HGA223120E
Produkttyp
Gasherd
Beheizungsarten
Grill, Unterhitze
Innenraumvolumen
71 l
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Gorenje EC51101AW
Produkttyp
Elektroherd
Beheizungsarten
Oberhitze, Unterhitze
Innenraumvolumen
49 l
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AEG 47095VD-MN
Produkttyp
Elektroherd
Beheizungsarten
Auftauen, Grill, Heißluft, Oberhitze,...
Innenraumvolumen
57 l
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Amica SHC 11685 W
Produkttyp
Elektroherd
Beheizungsarten
Auftauen, Grill, Großflächengrill, He...
Innenraumvolumen
66 l
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Beko CSG 52010 FW
Produkttyp
Gasherd
Kochfeldtyp
Gas
Breite
50.0 cm
ab199,00 * 4 Preise vergleichen
Beko CSM 62320 DW
Produkttyp
Gas-Kombi-Herd
Beheizungsarten
Auftauen, Heißluft, Ober-/Unterhitze,...
Innenraumvolumen
65 l
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Bosch HGD745250
Produkttyp
Gasherd
Beheizungsarten
Auftauen, Großflächengrill, Heißluft,...
Innenraumvolumen
66 l
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Gorenje EC635KWOT
Produkttyp
Elektroherd
Beheizungsarten
Auftauen, Grill, Großflächengrill, Ob...
Innenraumvolumen
67 l
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AEG 47056IU-MN
Produkttyp
Elektroherd
Beheizungsarten
Auftauen, Grill, Heißluft, Oberhitze,...
Innenraumvolumen
74 l
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Bosch HCA754820
Produkttyp
Elektroherd
Beheizungsarten
Auftauen, Großflächengrill, Heißluft,...
Innenraumvolumen
66 l
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Amica SHC 11595 E
Produkttyp
Elektroherd
Beheizungsarten
Grill, Oberhitze, Ober-/Unterhitze, U...
Innenraumvolumen
69 l
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AEG 69476IU-MN
Produkttyp
Elektroherd
Beheizungsarten
Auftauen, Grill, Heißluft, Ober-/Unte...
Innenraumvolumen
72 l
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AEG 47995VD-MN
Produkttyp
Elektroherd
Beheizungsarten
Auftauen, Heißluft, Ober-/Unterhitze,...
Innenraumvolumen
57 l
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Beko GM 15020 DX
Produkttyp
Gas-Kombi-Herd
Beheizungsarten
Auftauen, Ober-/Unterhitze, Umluft, U...
Innenraumvolumen
104 l
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Ratgeber

Wissen Kompakt

Der Herd gilt als Herzstück der Küche. Hier wird gekocht, gebraten und gebacken. Mithilfe des Herdes lassen sich herzhafte Gourmetmenüs, leckere Kuchen und raffinierte Desserts zaubern. 
Die Entwicklungsgeschichte des Küchengeräts ist lang: Mit Steinen oder Lehm umfasste Feuerstellen wurden bereits früh genutzt, um darin Lebensmittel zu garen. Lange Zeit dienten sie nicht nur der Zubereitung von Speisen, sondern auch als zentrale Aufwärmstelle und hatten eine religiöse Bedeutung.

Wissenswert

Rund 2,7 Milliarden Menschen weltweit bereiten ihre Speisen heute noch immer über Feuerstellen zu. 

Inzwischen hat sich der Herd jedoch von einer einfachen Feuerstelle zum modernen High-Tech-Gerät entwickelt, das
mit zahlreichen Funktionen ausgestattet ist. 
Ein Herd kann entweder als Einbaugerät in eine Einbauküche integriert oder als Standgerät an einer frei wählbaren Stelle separat aufgestellt werden.
Die Entscheidung für einen Standherd kann unterschiedliche Vorteile bieten: Der Standort in der Küche lässt sich flexibel bestimmen, ohne dass er in eine Nische in der Küchenzeile passen muss. Zudem kann man ihn problemlos beim Umzug mitnehmen, was sich bei einem Einbaugerät deutlich schwieriger gestaltet.
Ein Standherd bildet eine Kombination aus Kochfeld und Backofen. Beide Geräte sind miteinander verbunden, das Kochfeld befindet sich dabei direkt über dem Ofen. 
Standherde sind inzwischen in unzähligen Ausführungen erhältlich. Die Modelle können über verschiedene Kochfelder und Funktionen verfügen. Bei dieser Vielfalt an Angeboten fällt es häufig schwer, die richtige Kaufentscheidung zu treffen. Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, haben wir nachfolgend in unserem Kaufberater die wichtigsten Punkte zum Thema Standherd für Sie zusammengetragen. 

 


 

Kaufberater

An einen Standherd kann es vielfältige Anforderungen geben: er sollte sich nicht nur stimmig in das Gesamtbild der Küche einfügen, sondern auch eine gute Energieeffizienz aufweisen. Außerdem sollte er möglichst viel Nutzkomfort bieten und über die Funktionen verfügen, die Ihnen wichtig sind. 

Welche unterschiedlichen Kochfeld-Varianten und Funktionen im Handel erhältlich sind, erfahren Sie nachfolgend in unserem Kaufberater: 

Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen

 

Bedenken Sie beim Kauf eines idealen Standherdes vor allem folgende Gesichtspunkte:

  • In erster Linie ist entscheidend, welche Funktionen des Standherdes für Sie besonders wichtig sind. 
    Moderne Standherde können über unterschiedliche Funktionen verfügen, die sich mitunter maßgeblich auf den Preis des Gerätes auswirken. 
     
  • Auch Ihre Ansprüche an die Strapazierfähigkeit und den Pflegeaufwand des Kochfeldes sollten bei Ihrer Entscheidung eine wesentliche Rolle spielen. 
    Standherde können mit unterschiedlichen Kochfeldern ausgestattet sein, die sich in ihren Funktionen, aber auch hinsichtlich ihrer Strapazierfähigkeit und ihres Pflegeaufwandes unterscheiden. 
     
  • Zudem sollte die Energieeffizienz des neuen Gerätes berücksichtigt werden. 
    Um die Umwelt und Ihren Gelbeutel zu schonen, sollten Sie auf eine gute Energieeffizienz Ihres neuen Standherdes achten. 

 


 

Standherd-Typen 

Standherde können sich nicht nur in ihrer Funktionsweise, sondern auch hinsichtlich ihrer Strapazierfähigkeit und ihres Pflegeaufwandes und nicht zuletzt im Preis unterscheiden: 

Shopping Tipp

Stellen Sie sich bei der Wahl des Standherd-Typen folgende Fragen:

  • Welche Ansprüche haben Sie an die Strapazierfähigkeit und den Pflegeaufwand Ihres Kochfeldes?
  • Welche Ansprüche haben Sie an den Energieverbrauch? 

 


 

Gasherd 

Der Gasherd ist der traditionellste Produkttyp, der bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts in heimischen Küchen der Zubereitung von Speisen dient. Insbesondere bei Profis und begeisterten Hobbyköchen, die auf das Kochen über offener Flamme schwören, erfreut er sich noch immer großer Beliebtheit.
Die Energieversorgung erfolgt dabei durch Gas, das entweder vom Stadtgasnetz über eine Gassteckdose oder eine Gasflasche bezogen werden kann. 
Aus Sicherheitsgründen erfolgt die Versorgung heute in der Regel über die Gassteckdose. Vor der Anschaffung eines Gasherdes sollten Sie daher klären, ob die notwendigen Anschlüsse dafür in Ihrer Küche vorhanden sind. 

Achtung!

Beim Anschließen des Gasherdes sollten Sie Folgendes beachten: 

Der Anschluss des Gasschlauches sollte aus sicherheits- und versicherungstechnischen Gründen von einem zertifizierten Installateur vorgenommen werden. Die Gassteckdose darf anschließend auch der Nutzer aktivieren.

Für Profis ist der Gasherd nicht umsonst die erste Wahl. Mit der Gasflamme lässt sich schnell eine hohe Temperatur erreichen, die sich gut regulieren lässt. Daher können perfekte Koch- und Bratergebnisse damit erzielt werden. 
Er ist außerdem nicht nur günstig in der Anschaffung, sondern auch energieeffizient. Zudem ist Gas wesentlich günstiger als Strom. 
Ein Gasherd birgt jedoch auch eine wesentlich größere Brand- und Verbrennungsgefahr als andere Kochfelder. Durch falschen Gebrauch kann das Gas ausströmen und zu Vergiftungen oder Explosionen führen. Heutige Geräte verfügen jedoch in der Regel über gute Sicherheitsvorrichtungen, die solche Gefahren minimieren. 
Gasherde sind außerdem sehr aufwändig zu reinigen, da hierfür das Gitter abgenommen werden muss.

Shopping Tipp

Inzwischen sind auch Modelle mit Ceranoberfläche erhältlich, die wesentlich pflegeleichter sind. 

Durch die Gasflamme geht zudem sehr viel Wärme an die Raumluft verloren, sodass es in der Küche beim Kochen schnell sehr warm werden kann. Daher sollte immer gut durchgelüftet werden. 
Backöfen, die mit Gas betrieben werden, haben den Nachteil, dass Temperaturen unter 150 °C nicht realisiert werden können. Dadurch sind bestimmte Funktionen wie z.B. das Warmhalten bei etwa 100 °C eingeschränkt. Daher verfügen viele Geräte inzwischen über einen Elektro-Backofen, der über einen eigenen Anschluss mit Strom versorgt wird.  

Pro
  • Schnelle Aufwärm- und Abkühlphasen 
  • Temperatur lässt sich gut über Gasflamme regulieren 
  • Energieeffizient
  • Nutzung auch bei Stromausfall möglich 
  • Gas ist günstiger als Strom 
Contra
  • Aufwändige Reinigung 
  • Höhere Brand- und Verbrennungsgefahr 
  • Explosions- und Vergiftungsgefahr bei falschem Gebrauch 
  • Hohe Temperaturen in der Küche 

 


 

Elektroherd 

Die Energieversorgung des Elektroherdes erfolgt durch Strom. Die Kochplatte wird durch glühende Metalldrähte unter der Oberfläche erhitzt. Elektroherde waren lange Zeit die am weitesten verbreitete Variante. Im Vergleich zu den anderen Kochfeld-Varianten haben sie relativ lange Aufheiz- und Abkühlphasen und daher eine schlechtere Energieeffizienz. Aufgrund dessen werden sie zunehmend von Induktionskochfeldern abgelöst. 

Elektroherde können über unterschiedliche Oberflächen verfügen:

Wissenswert

Der Elektroherd hatte es schwer, sich in deutschen Haushalten zu etablieren, da viele Vorurteile gegenüber der neuen Beheizungsart vorherrschten. Sehr hartnäckig hielt sich beispielsweise das Gerücht, Speisen, die auf dem Elektroherd zubereitet wurden, schmeckten „elektrisch“.

 


 

Massekochplatte 

Massekochplatten wurden inzwischen weitgehend von Cerankochfeldern abgelöst, da sie einige Nachteile gegenüber einer Ceranoberfläche haben. Massekochplatten haben nicht nur längere Aufheiz- und Abkühlphasen und somit eine schlechtere Energieeffizienz, sondern sind auch mühsamer zu reinigen. Massekochfelder verfügen in der Regel nur über runde Formen. 

Pro
  • Preisgünstiger in der Anschaffung
Contra
  • Lange Aufwärm- und Abkühlphasen 
  • Schlechte Energieeffizienz 
  • Aufwändige Reinigung 
  • Verbrennungsgefahr 

 


 

Cerankochfeld 

Elektroherde mit Glaskeramikoberfläche (kurz: Ceran) besitzen eine ansprechende, moderne Optik. Die glatte Oberfläche lässt sich sehr gut und hygienisch reinigen. Einige Modelle verfügen über unterschiedliche Formen der Kochflächen, sodass z.B. auch ovale Formen wie von Brätern darauf erwärmt werden können. Cerankochfelder sind jedoch nicht bruchsicher und anfällig für Kratzer. Daher sollten sie nicht mit aggressiven Reinigungsmitteln oder Schwämmen mit rauer Oberfläche gereinigt werden.

Pro
  • Pflegeleicht  
  • Unterschiedliche Formen der Kochflächen möglich 
Contra
  • Lange Aufwärm- und Abkühlphasen 
  • Empfindlich für Kratzer 
  • Verbrennungsgefahr
  • Bruchgefahr 

 


 

Induktionsherd 

Die neueste Technologie kommt bei Induktionskochfeldern zum Einsatz. Die Hitze wird durch ein magnetisches Wechselfeld erzeugt. Die Platte wird nicht warm, solange sich kein Topf darauf befindet. 
Durch die Induktionsspule in der Platte wird ein Wechselstrom erzeugt. Dieser verursacht ein sich schnell veränderndes Magnetfeld.
Wenn sich ein Topf aus magnetisierbarem Material auf der Platte befindet, wird im Topfboden durch dieses Magnetfeld eine elektrische Spannung erzeugt.
Dadurch entsteht ein Wirbelstrom, der Topfboden und Inhalt erwärmt.
Da nur der Topf erhitzt wird, die Kochstelle jedoch kalt bleibt, werden sehr kurze Aufheiz- und Abkühlphasen und eine bessere Energieeffizienz ermöglicht. Auf diese Weise kann nichts auf der Oberfläche einbrennen, sie kann problemlos gereinigt werden. Induktionskochfelder sind jedoch in der Regel teurer als andere Herdformen. Außerdem sind für deren Nutzung spezielle ferromagnetische Töpfe und Pfannen notwendig.  
Mithilfe eines Magneten können Sie ganz einfach testen, ob Ihre Töpfe für Induktionskochfelder geeignet sind. Sofern sie vom Magneten angezogen werden, können sie auch problemlos auf dem Induktionsherd erwärmt werden. 

Pro
  • Schnelle Aufwärm- und Abkühlphasen 
  • Energieeffizient
  • Pflegeleicht  
  • Keine Verbrennungsgefahr 
  • Unterschiedliche Formen der Kochflächen möglich 
Contra
  • Teuer 
  • Spezielle ferromagnetische Töpfe und Pfannen für die Nutzung erforderlich 
  • Bruchgefahr 

 


 

Backöfen 

Im Backofen können Speisen nicht nur gebacken, sondern auch erwärmt, geschmort und gebraten werden. Folgende Kriterien sollten Sie beim Kauf berücksichtigen:

 

Beheizungsarten 

Moderne Backöfen können über unterschiedliche Beheizungsarten verfügen. In der Regel enthalten alle Backöfen die Funktionen:

 

Darüber hinaus können Backöfen mit weiteren Beheizungsarten ausgestattet werden, die sich mitunter maßgeblich auf den Preis des Gerätes auswirken: 

Shopping Tipp

Stellen Sie sich bei der Entscheidung, mit welchen Funktionen Ihr Backofen ausgestattet sein sollte, folgende Fragen: 

  • Wie häufig und für wie viele Personen kochen Sie in der Regel? 
  • Besitzen Sie bereits eine Mikrowelle oder einen Dampfgarer?

 


 

Ober-/Unterhitze 

Bei Ober- und Unterhitze beheizen Decke und Boden des Ofens durch Heizspiralen den Innenraum des Backofens. Diese Funktionen können auch getrennt voneinander angewendet werden, sodass die Beheizung nur oben bzw. nur unten erfolgt. 
 


 

Umluft/Heißluft

Bei der Umluft-Funktion wird die erhitzte Luft durch einen Ventilator schneller und gleichmäßiger verteilt. Dadurch kann die Temperatur um 20 °C bis 30 °C niedriger eingestellt und dadurch Energie eingespart werden. Bei der Heißluftfunktion befindet sich zusätzlich ein Ringheizkörper um den Ventilator, der es ermöglicht, die heiße Luft noch besser zu verteilen.
 


 

Grill 

Die Grillstufe erfüllt dieselbe Funktion wie der klassische Grill. Dabei bestrahlt ein an der Decke angebrachter Heizköper intensiv den Innenraum des Backofens bei Temperaturen bis zu 300 °C. Auf diese Weise werden die Gerichte knusprig und braun. 
 


 

Pizzastufe 

Die Pizzastufe kombiniert Umluft und Unterhitze, sodass der Pizzaboden besonders knusprig gebacken werden kann. 
 


 

Mikrowelle 

Mithilfe der Mikrowellen-Funktion lassen sich Speisen und Getränke in wenigen Minuten auftauen und erwärmen. Diese Funktion erspart Ihnen die Anschaffung eines zusätzlichen Mikrowellen-Gerätes. 
 


 

Warmhalten 

Mit der Warmhaltefunktion können bereits fertig gegarte Speisen über einen längeren Zeitraum bis zu einer Stunde schonend warmgehalten werden ohne dabei auszutrocknen. Diese Funktion kann sehr praktisch sein, wenn sich Ihr Besuch verspätet. 
 


 

Dampfgaren 

Immer mehr Menschen legen Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Mit der Dampfgarfunktion lässt sich dieser Vorsatz realisieren. Diese Zubereitungsmethode, die in der fernöstlichen Küche bereits seit Jahrhunderten bekannt ist, erfreut sich nun auch in unseren Breitengraden immer größerer Beliebtheit. 
Bei dieser Funktion wird Dampf mit Heißluft kombiniert, die Speisen werden dabei schonend – ohne Öl – mit heißem Dampf zubereitet. Auf diese Weise bleiben nicht nur der natürliche Geschmack, sondern auch alle wichtigen Vitamine und Nährstoffe in den Lebensmitteln erhalten. Diese Beheizungsart verbraucht jedoch sehr viel Energie, da der Dampfgarprozess viel Zeit in Anspruch nimmt.
 


 

Selbstreinigen

Die Selbstreinigungsfunktion des Backofens, auch Pyrolyse genannt, erspart Ihnen die mühsame Reinigung. 
Bei der Pyrolyse wird der Backofen auf 500 °C aufgeheizt. Schmutz- und Essensreste werden dabei karbonisiert, das heißt zu feiner Asche verbrannt, und können anschließend mit einem feuchten Tuch einfach ausgewischt werden. Diese Funktion verbraucht jedoch sehr viel Energie und sollte deshalb sparsam eingesetzt werden. 

Shopping Tipp

Einige Modelle verfügen über Automatikprogramme, die nicht nur die Einstellung der Zubereitungsart, sondern auch bestimmter Gerichte ermöglichen.

 


 

Auszugsysteme 

Der Backofen kann über folgende Auszugsysteme verfügen:

 


 

Backwagen 

Der Backwagen bietet sich für Backöfen, die sich unterhalb des Kochfeldes befinden, besonders gut an, daher ist er für den Standherd die ideale Wahl. Die Bleche und Roste werden beim Öffnen komplett herausgezogen. Backbleche können seitlich entnommen werden. Diese Variante bietet nicht nur Komfort, sondern auch besseren Schutz vor Verbrennungen
 


 

Teleskopauszüge

Bei Teleskopauszügen lassen sich die Bleche und Roste auf den unterschiedlichen Ebenen bis zu ¾ aus dem Backofen herausziehen
 


 

Vollauszüge 

Vollauszüge ermöglichen mehr Komfort, da Bleche und Roste sich komplett aus dem Backofen herausziehen lassen. Auf diese Weise wird zugleich die Verbrennungsgefahr verringert, da Sie nicht in den Backofen greifen müssen. 
 


 

Energieeffizienz 

Energieeffizienz bezeichnet das Verhältnis zwischen erzieltem Nutzen und der dafür eingesetzten Energie
Die EU-Energieverbrauchs-Kennzeichnung, auch EU-Label genannt, wurde 1998 eingeführt, um den durchschnittlichen Energieverbrauch von Elektrogeräten langfristig zu senken. 
Diese Regelung verpflichtet europäische Hersteller, Elektrogeräte mit einem Energie-Label zu versehen. Auch bei Online-Angeboten muss die Kennzeichnung seit 2015 graphisch dargestellt werden.
Die Kennzeichnung soll den Kunden über den Energieverbrauch der Geräte informieren und zum Kauf eines umweltfreundlichen Gerätes anregen. 
Um den Vergleich zu ermöglichen, wurde eine Klassifizierung in die Energieeffizienzklassen A+++ bis D vorgenommen, wobei es sich bei A+++ um den besten und bei D um den schlechtesten Wert handelt. 

Die Einteilung richtet sich in erster Linie nach dem Stromverbrauch der Geräte. Aber auch andere Faktoren wie die Lärmentwicklung während des Betriebs und der Wasserverbrauch spielen eine Rolle. 

 


 

Größen

Standherde sind in der Regel genormt. Sie haben eine Breite und Tiefe von 60 cm und eine Höhe von 85 cm. Einige Hersteller bieten jedoch auch schmalere bzw. breitere Modelle als Alternative zu den genormten Geräten an. 

Recherche Tipp

Wenn der Standherd in einer Nische Platz finden soll, sollten Sie diese genau vermessen. Virtuelle Raumplaner wie z.B. RoomSketcher können bei der Planung eine große Hilfe sein. 

 


 

Bedienelemente  

Standherde können über folgende Möglichkeiten bedient werden: 

 


 

Schaltknebel 

Die gängigste Variante ist es, die Temperatur und Funktionen des Herdes mit Hilfe von Schaltknebeln einzustellen, die vorne am Gerät oder seitlich an der Kochfläche angebracht sind. Bei einigen Modellen lassen sich die Knebel versenken. Auf diese Weise kann der Herd besser gereinigt werden. Außerdem bietet dieses System mehr Sicherheit für Kinder. 

 


 

Touch-System 

Beim Touch-System lassen sich die Funktionen per Berührung bestimmter Flächen steuern. Allerdings kann Schmutz die Funktionsfähigkeit beeinträchtigen. 

Shopping Tipp

Durch modernste Technik können einige Modelle inzwischen auch über eine Fernbedienung oder das Smartphone gesteuert werden.

 


 

Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Was Sie schon immer über Standherde wissen wollten, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlungen basieren hierbei auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von Standherden.

 


 

Anschluss

Wie kann ich meinen Herd anschließen? 

Der Anschluss eines Herdes ist sehr aufwändig und erfordert Fachwissen. Damit Sicherheit und Versicherungsschutz gewährleistet sind, sollte der Anschluss eines Elektroherdes an einen Stromkreis von einem ausgebildeten Elektriker vorgenommen werden. 
Der Anschluss des Gasherdes sollte durch einen zertifizierten Gasinstallateur erfolgen. Sofern Sie nicht über eine entsprechende Ausbildung verfügen, sollten Sie die Geräte nicht selbstständig anschließen.

Achtung!

Wenn der Anschluss des Standherdes nicht von einem zertifizierten Fachmann vorgenommen wird, kann es sein, dass Sie im Schadensfall Ihren Versicherungsschutz gefährden. 

Auszugsysteme 

Backwagen, Teleskopauszüge, Vollauszüge – was sind die Unterschiede? 

Backöfen können mit unterschiedlichen Auszugsystemen ausgestattet sein: 

  • Backwagen 
    Die Bleche und Roste werden beim Öffnen komplett herausgeschoben. Die Backbleche können seitlich entnommen werden. 
     
  • Teleskopauszüge 
    Bei Teleskopauszügen lassen sich die Bleche und Roste auf den unterschiedlichen Ebenen bis zu ¾ aus dem Backofen herausziehen.
     
  • Vollauszüge 
    Vollauszüge ermöglichen mehr Komfort, da Bleche und Roste sich komplett aus dem Backofen herausziehen lassen. 

Weitere Informationen zu Auszugsystemen haben wir in unserem Kaufberater für Sie zusammengefasst.

Beheizungsarten 

Über welche Beheizungsarten sollte der Herd verfügen? 

Der Herd kann über folgende Beheizungsarten verfügen, die sich mitunter maßgeblich auf den Preis des Gerätes auswirken: 

  • Umluft/Heißluft
  • Ober-/Unterhitze
  • Grillstufe
  • Pizzastufe 
  • Mikrowelle 
  • Warmhalten 
  • Dampfgaren
  • Selbstreinigen  

 

Die Entscheidung, über welche Funktionen Ihr Standherd verfügen sollte, hängt in erster Linie davon ab, wie häufig und für wie viele Personen Sie in der Regel kochen. Sofern Sie des Öfteren aufwendige Gerichte zubereiten, kann der Bedarf an vielen, unterschiedlichen Funktionen durchaus höher sein. 
Wenn Sie bereits eine Mikrowelle oder einen Dampfgarer besitzen, sollten Sie abwägen, ob sich die entsprechenden Funktionen beim Backofen rentieren. Wenn Sie wenig Platz in der Küche haben, kann sich die Investition jedoch durchaus lohnen, da keine weiteren Geräte mehr erforderlich sind. 

Informieren Sie sich in unserem Kaufberater, um noch mehr über die unterschiedlichen Beheizungsarten zu erfahren.  

Drehstrom 

Wie erfahre ich, ob ich über einen Drehstromanschluss verfüge? 

Über die notwendigen Anschlüsse für Ihren Herd informieren Sie sich am besten bei einem professionellen Elektriker. Da dieser auch den Anschluss des Herdes vornehmen sollte, ist es ratsam, ihn vorher die Leitungen begutachten zu lassen. 

 

Entsorgung 

Wo kann ich meinen alten Herd entsorgen? 

Wenn der alte Herd seine besten Tage bereits hinter sich hat, stellen sich viele Besitzer die Frage, wo sie ihn entsorgen können. Dass der normale Hausmüll dafür nicht in Frage kommt, dürfte jedem bekannt sein. 

Grundsätzlich haben Sie für die Entsorgung folgende Möglichkeiten: 

  • Kostenlose Rückgabe beim Neukauf 
    Händler sind laut einer gesetzlichen Verordnung beim Neukauf eines Standherdes dazu verpflichtet, das alte Gerät mitzunehmen. 
     
  • Kommunale Sammelstellen 
    Sie können Ihren alten Herd auch zu einer kommunalen Sammelstelle für Schrottabfälle und Sperrmüll bringen. Dort wird er fachgerecht entsorgt und recycelt. 
     
  • Kleinanzeigen 
    Sofern der alte Herd noch funktionstüchtig ist, kann er auch über eine Kleinanzeige  verkauft werden. Damit verdienen Sie nicht nur etwas Geld, sondern sparen sich auch den aufwändigen Transport zur Sammelstelle. 

 

Energieeffizienz 

Welcher Herd verbraucht am wenigsten Energie? 

Grundsätzlich sind Induktionsherde am energiesparendsten. Um einen niedrigen Energieverbrauch zu gewährleisten, sollten Sie auch auf die Energieeffizienzklasse Ihres Standherdes achten. 

Auf den Punkt!

Energieeffizienz bezeichnet das Verhältnis zwischen erzieltem Nutzen und eingesetzter Energie. Europäische Hersteller sind verpflichtet, Elektrogeräte mit einem Energie-Label zu versehen.

Um den Vergleich zu ermöglichen, wurde eine Klassifizierung der Elektrogeräte in die Energieeffizienzklassen A+++ bis D vorgenommen. Bei D handelt es sich um den schlechtesten Wert, bei A+++ um den besten.

Informieren Sie sich in unserem Kaufberater, um noch mehr über die unterschiedliche Standherd-Typen und Energieeffizienzklassen zu erfahren. 

Grillfunktion 

Wofür benötigt man die Grillfunktion? 

Die Grillstufe erfüllt dieselbe Funktion wie der klassische Grill. Dabei bestrahlt ein an der Decke angebrachter Heizköper intensiv den Innenraum des Backofens bei Temperaturen bis zu 300 °C. Auf diese Weise werden die Gerichte knusprig und braun. 

 

Kochergebnisse 

Welcher Herd erzielt die besten Kochergebnisse? 

Profiköche bevorzugen meistens den Gasherd, da mit der Gasflamme perfekte Koch- und Bratergebnisse erzielt werden können. 
Ein Multifunktionsofen bietet deutlich mehr Optionen bei der Zubereitung wie z.B. Dampfgaren oder Warmhalten. Welcher Herd am besten zu Ihnen passt, hängt jedoch von Ihren Individuellen Bedürfnissen ab. 

In unserem Kaufberater erhalten Sie weitere Informationen zu den unterschiedlichen Kochfeldern und Beheizungsarten

Produkttyp 

Welcher Standherd-Typ ist für mich am besten geeignet?

Für Ihre Kaufentscheidung sind in erster Linie Ihre Ansprüche an den Pflegeaufwand und den Energieverbrauch sowie Ihr Budget relevant. Folgende Standherd-Typen sind erhältlich:

  • Gasherd 
    Insbesondere für Profis und begeisterte Hobbyköche ist der Gasherd die erste Wahl. Mit der Gasflamme lässt sich relativ schnell eine hohe Temperatur erreichen, die sich gut regulieren lässt. Daher lassen sich damit perfekte Koch- und Bratergebnisse erzielen. Der Gasherd birgt jedoch auch eine wesentlich größere Verbrennungsgefahr als andere Kochfelder. Außerdem ist er sehr aufwändig zu reinigen. 
     
  • Elektroherd
    Elektroherde mit Massekochfeld gelten inzwischen als veraltet. Daher wurden sie weitgehend von Ceran- oder Keramikkochfeldern abgelöst. Deren glatte Oberfläche lässt sich sehr gut reinigen, ist jedoch zugleich anfällig für Kratzer. Sie haben zudem relativ lange Aufheiz- und Abkühlphasen und eine schlechtere Energieeffizienz als Gas- und Induktionskochfelder. 
     
  • Induktionsfeld 
    Bei Induktionskochfeldern wird die Hitze durch ein magnetisches Wechselfeld erzeugt. Dabei wird nur der Topf erwärmt, die Kochstelle bleibt jedoch kalt. Dadurch werden sehr kurze Aufheiz- und Abkühlphasen und eine bessere Energieeffizienz ermöglicht. Da auf diese Weise nichts anbrennen kann, lässt sich die Glaskeramikoberfläche problemlos reinigen. Induktionskochfelder sind jedoch in der Regel teurer als andere Produkttypen. Außerdem sind für die Nutzung spezielle ferromagnetische Töpfe und Pfannen notwendig. 

Lesen Sie unseren Kaufberater, um noch mehr über die unterschiedlichen Kochfelder zu erfahren. 

Induktion 

Muss ich mir für die Nutzung eines Induktionsherdes ein komplett neues Sortiment an Pfannen und Töpfen zulegen? 

Bei Induktionskochfeldern wird die Hitze durch ein magnetisches Wechselfeld erzeugt. Die Nutzung ist daher nur mit speziellen ferromagnetischen Töpfen und Pfannen möglich. 
Die Anschaffung eines neuen Sortiments ist allerdings nicht zwingend erforderlich. Auch Ihr altes Kochgeschirr kann durchaus induktionsgeeignet sein. 
Um dies zu testen, benötigen Sie einen Magneten. Sofern die Töpfe und Pfannen davon angezogen werden, lassen sie sich auch auf dem Induktionskochfeld erwärmen. 

In unserem Kaufberater erhalten Sie weitere Informationen zu Induktionskochfeldern

Reinigung 

Was muss ich bei der Reinigung des Herdes beachten? 

Der Herd wird täglich hohen Belastungen ausgesetzt. Das Lieblingsmenü hinterlässt leider häufig Schmutz, Fettablagerungen und Eingebranntes. Mit diesen Tipps gelingt es Ihnen, den Herd in neuem Glanz erstrahlen zu lassen: 

Kochfeld reinigen: 

  • Verschmutzungen schnell entfernen
    Je schneller Sie Verunreinigungen entfernen, desto weniger Mühe macht Ihnen die Reinigung. Deshalb sollte Übergelaufenes mit einem feuchten Tuch schnell beseitigt werden, bevor es einbrennen kann. 
     
  • Glaskeramikoberfläche 
    Cerankochfelder lassen sich zwar mit wenig Mühe reinigen, sind jedoch zugleich empfindlich für Kratzer. Deshalb sollten Sie keine aggressiven Reinigungsmittel oder Schwämme mit rauer Oberfläche verwenden. Am einfachsten lassen sich Induktionsflächen reinigen, da auf Ihnen nichts einbrennen kann. Deshalb können sie problemlos mit einem handelsüblichen Küchenspray und einem feuchten Schwamm abgewischt werden. Hartnäckige Verschmutzungen und Eingebranntes auf Elektrokochfeldern mit Ceranoberfläche können nach einer kurzen Einwirkzeit des Reinigungsmittels ebenfalls mit einem feuchten Schwamm entfernt werden. 
     
  • Massekochplatten 
    Massekochplatten lassen sich zwar schwieriger reinigen, da sich Fettablagerungen und Eingebranntes schneller festsetzen und schwer entfernen lassen. Allerdings sind sie auch weniger empfindlich, deshalb können Sie auch Stahlwolle nutzen, um hartnäckige Verschmutzungen zu entfernen. 

 

Backofen reinigen: 

  • Backbleche und Roste im Spülbecken reinigen 
    Die Backbleche und Roste sollten aus dem Backofen herausgenommen und separat im Spülbecken gereinigt werden. 
     
  • Ofeninnenraum gut einsprühen 
    Anschließend sollten Sie den Ofeninnenraum gut mit einem Küchenreiniger oder einem Ofenspray einsprühen und einwirken lassen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass keine Reinigungsmittel ins Umluft-System gelangen. 
     
  • Intensiv reinigen 
    Nach der Einwirkzeit sollten Sie den Ofen mit einem Schwamm gründlich reinigen, um Fettablagerungen und Eingebranntes zu entfernen. 
     
  • Mit feuchtem Tuch auswischen 
    Abschließend sollte der Backofen mit einem feuchten Tuch ausgewischt und gründlich gelüftet werden. 
Shopping Tipp

Einige Modelle verfügen über eine Selbstreinigungsfunktion, auch Pyrolyse genannt, die Ihnen die mühsame Reinigung des Backofens erspart. Verschmutzungen und Essensreste werden bei Temperaturen bis zu 500 °C zu feiner Asche pulverisiert und können anschließend mit einem feuchten Tuch einfach ausgewischt werden. 

Standort 

Wie finde ich den idealen Standort für meinen Herd? 

Um möglichst hohen Komfort bei der Nutzung zu gewährleisten, ist es empfehlenswert, Ihre Küche in folgende Bereiche aufzuteilen: 

  • Bevorraten 
  • Aufbewahren 
  • Reinigen und Entsorgen
  • Zubereiten
  • Kochen


Für Rechtshänder sollten die Bereiche von links nach rechts angeordnet werden, bei Linkshändern genau umgekehrt. Bei der Anordnung der Geräte sollten Sie darauf achten, dass der Kühlschrank möglichst weit vom Herd entfernt ist, da es ansonsten zu einem „Temperaturstreit“ zwischen den Geräten kommt, der viel Strom kostet. 

 

Vermieter 

Wann muss der Vermieter einen neuen Herd zur Verfügung stellen?

Grundsätzlich ist der Mieter für die Einrichtung der Wohnung, also auch für die Anschaffung eines neuen Herdes selbst verantwortlich. Anders verhält es sich bei Einrichtungsgegenständen oder Elektrogeräten, die zu Beginn des Mitverhältnisses vom Vermieter zur Verfügung gestellt wurden. Solche Einrichtungsgegenstände werden mitvermietet, das heißt, sie sind in der Miete enthalten.
In diesem Fall ist der Vermieter verpflichtet, die Reparatur des Herdes zu bezahlen. Kann der Herd nicht mehr repariert werden, muss er ein neues Gerät zur Verfügung stellen. Dabei darf das vorhandene Gerät nicht gegen ein minderwertigeres ausgetauscht werden.
Für den Zeitraum, in dem der Mieter kein funktionstüchtiges Gerät zur Verfügung hat, kann eine Mietkürzung eingefordert werden. 

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