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Die verschiedenen Typen von Trocknern unterscheiden sich maßgeblich hinsichtlich ihrer Technologie.

Bei den herkömmlichen Kondensationstrocknern wird die Luft in der Trommel mittels eines Heizstabes erwärmt. Die heiße Luft nimmt mehr Feuchtigkeit auf, welche der Wäsche entzogen wird. Die Luft wird daraufhin durch einen Kondensator geführt, welcher von kühler Außenluft durchströmt wird. Der Temperaturunterschied sorgt dafür, dass sich das Kondenswasser in einem Behälter sammelt.

Die Wärmepumpentrockner neuster Generation arbeiten dagegen wesentlich stromeffizienter. Hier wird die Erwärmung der Luft durch eine entsprechende Wärmepumpe übernommen. Die warme Luft wird in die Trommel geleitet. Am kalten Teil der Pumpe kondensiert die Feuchtigkeit.

Die alten Ablufttrockner gelten hinsichtlich der Technologie inzwischen als veraltet. Hier wird die Feuchtigkeit nicht im Gerät kondensiert, sondern durch einen Schlauch abgeleitet. Da die Modelle konstruktionstechnisch weit weniger komplex sind, fallen diese Modelle wesentlich günstiger aus. Dafür entpuppen sie sich bei regelmäßigem Betrieb als Stromkostenfalle.

Für Nutzer, welche in der Wohnung keinen Platz für eine separate Waschmaschine und Trockner haben, kann der Waschtrockner eine interessante Alternative sein. Das Gerät übernimmt das Waschen und Trocknen innerhalb eines Durchlaufes. Auch hierunter gibt es Modelle die bereits mit integriertet Wärmepumpentechnologie punkten können. Allerdings weisen auch diese Modelle zumeist einen erhöhten Stromverbrauch auf.

Produkttyp
Trockner lassen sich ferner nach ihrer Bauart differenzieren. Ein Standgerät erweist sich dabei als die flexibelste Lösung. Dieses kann überall platziert werden (sofern die entsprechenden Anschlussmöglichkeiten vorhanden sind). Ein unterbaufähiges Standgerät kann bei Bedarf auch unter einer Arbeitsplatte verbaut werden. Einbaugeräte sind sogar für die vollständige Integration in einen Schrankorpus angedacht. Dies sorgt für ein harmonisches Küchenbild.


Energieeffizienzklasse
Trockner unterscheiden sich hinsichtlich ihres Stromverbrauch erheblich. Für eine bessere Übersicht kann die Energieeffizienzklasse herangezogen werden. Diese kann bei Trockner von A bis D reichen. Bei A handelt es sich um die sparsamsten Geräte. Inzwischen gibt es sogar Modelle, die in ihrem Verbrauch sogar noch besser ausfallen. Diese werden durch die Klassen A+++, A++ und A+ gekennzeichnet.

Features
Grundsätzlich bestimmten die Features den Mehrwert eines Trockners.

Ein Feuchtigkeitssensor ist bei vielen Modellen neuester Generation inzwischen Standard. Dieser misst die Luftfeuchtigkeit in der Trommel und passt für das gewünschte Programm die Laufzeit so an, dass das Gerät sich abstellt, sobald der gewünschte Feuchtigkeitsgrad erreicht wird.

Auch eine Mengenautomatik passt die Programmlaufzeit automatisch an. Hier ist jedoch ausschlaggebend, ob die Beladungskapazität voll ausgeschöpft wird.

Praktisch ist ferner die sogenannte Reversierautomatik. Diese sorgt dafür, dass sich die Trommel abwechselnd in beide Richtungen dreht. So wird die Wäsche besser aufgelockert und Knitterfalten werden reduziert.

Ein nettes Komfortfeature ist auch eine Trommelbeleuchtung. Diese macht das Entladen wesentlich angenehmer in dergestalt, dass man nicht mehr in der dunkeln Trommel nach verbliebenen Wäschestücken tasten muss.

Funktionen
Der Funktionsumfang eines Modells sollte ebenfalls berücksichtigt werden.

Insbesondere Käufer, welche gerne den günstigeren Nachtstrom nutzen möchten, freuen sich über eine Startzeitvorwahl. Diese ermöglicht es den Start des Trocknungsganges genau zu planen.

Zur Optimierung des Zeitmanagements ist ferner eine Schnelltrocknen-Option sinnvoll. Wenn man es mal eilig hat, ist die Lieblingsbluse damit wesentlich schneller trocken.

Wer über viele empfindliche Wäscheteile verfügt, wird von dem Schontrocknen einer Maschine besonders profitieren.

Durch eine Memory-Funktion können die favorisierten Programme und Laufzeit problemlos eingespeichert und jederzeit schnell abgerufen werden.

Fassungsvermögen
Das Fassungsvermögen eines Trockners liegt i.d.R. zwischen 3 und 9 Kilogramm. Ein Single-Haushalt sollte grundsätzlich mit einer Kapazität von 3 bis 5 Kilogramm auskommen. Kleinere Familien mit bis zu drei Mitgliedern benötigen bereits 5 bis 6 Kilogramm. Größere Wohngemeinschaften ab vier Personen sollten sich dagegen an Trocknern mit einer Kapazität von 7 bis 9 Kilogramm orientieren.

Ganz allgemein sollte sich die Kapazität des Trockners an der der Waschmaschine orientieren. Sonst benötigt es pro Waschladung evtl. zwei Trocknungsgänge. Allerdings gilt es zu beachten, dass nasse Wäsche natürlich auch mehr wiegt. Während die Waschmaschinenkapazität auf trockene Wäsche ausgelegt ist, wird bei Trocknern entsprechend mit nasser Wäsche gerechnet.

Geräuschemission
Die Geräuschemission eines Wäschetrockners wird in Dezibel (dB) bemessen. Um auch in Ruhezeiten trocknen zu können, sollte man darauf achten, ein möglichst leises Modell zu erwerben. Hierzu werden im Allgemeinen die Modelle mit einer Lautstärke von 60 bis 65 dB gezählt. Jedoch sind bereits Geräte auf dem Markt, welche eine Geräuschemission von unter 50 dB aufweisen.

Wie finde ich den richtigen Trockner für meinen Haushalt?

Erfahren Sie in unserem Ratgeber, was Sie beim Kauf eines Trockners beachten sollten.

Zum Ratgeber

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Energieeffizienzklasse
A++
Fassungsvermögen
8 kg
Features
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Bauknecht TR Move 81A3
Energieeffizienzklasse
A+++
Fassungsvermögen
8 kg
Features
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Energieeffizienzklasse
A
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18400 l
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Display
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Energieeffizienzklasse
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Fassungsvermögen
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A+++
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A+++
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8 kg
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A++
Fassungsvermögen
7 kg
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Energieeffizienzklasse
A+++
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Energieeffizienzklasse
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Fassungsvermögen
7 kg
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A+++
Fassungsvermögen
8 kg
Features
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Energieeffizienzklasse
A++
Fassungsvermögen
8 kg
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Höhe
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Energieeffizienzklasse
A+++
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Energieeffizienzklasse
A++
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Energieeffizienzklasse
B
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7 kg
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Energieeffizienzklasse
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Fassungsvermögen
7 kg
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Energieeffizienzklasse
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Energieeffizienzklasse
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Energieeffizienzklasse
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7 kg
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Energieeffizienzklasse
A+
Wasserverbrauch / Jahr
12000 l
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Energieeffizienzklasse
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Fassungsvermögen
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Siemens WT45H200 iQ 300
Energieeffizienzklasse
A++
Fassungsvermögen
7 kg
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LG F14A8JDH2NH
Energieeffizienzklasse
A
Features
Display, Unwuchtkontrolle, Beladungss...
Höhe
60.0 cm
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Ratgeber

Wissen Kompakt

Wäschetrockner kommen zum Einsatz, wenn die Wäsche nicht an der Leine oder am Wäscheständer getrocknet werden kann oder termingenau trocken sein muss. Die praktischen Haushaltsgeräte gehören allerdings erst seit den letzten Jahrzehnten zur Standardausstattung in Haushalten. Dabei gab es bereits im frühen 19. Jahrhundert erste handbetriebene Wäschetrockner. 
Elektrische Varianten sind seit Beginn des 20. Jahrhunderts erhältlich. Die Firma Miele hat im Jahr 1958 den ersten elektrischen Trockner für den europäischen Markt entwickelt. Damit begann der Siegeszug des Wäschetrockners, er wurde in den Folgejahren in immer mehr Haushalten zum unverzichtbaren Helfer.

Recherche Tipp

Die Anzahl der Haushalte, welche über einen Wäschetrockner verfügen, ist in der Bundesrepublik die vergangenen Jahre stetig gestiegen. Sie betrug im Jahre 2014 ca. 40,3 %. 

Genauer können Sie dies auf der Seite des Statistischen Bundesamtes nachvollziehen.  

Durch technische Innovationen werden Wäschetrockner immer beliebter. Worauf Sie beim Kauf des für Sie optimalen Wäschetrockners achten müssen, haben wir für Sie im folgenden Kaufberater für Sie zusammengefasst. 

 


 

Kaufberater

Grundsätzlich sind beim Kauf eines Trockners unterschiedliche Faktoren zu beachten. Um Sie bei Ihrer Kaufentscheidung zu unterstützen, haben wir die wichtigsten Entscheidungskriterien im Folgenden auf einen Blick zusammengestellt. 

Beim Kauf des idealen Trockners sollten Sie in erster Linie folgende Aspekte berücksichtigen:

  • Die Energieeffizienz eines Trockners wird maßgeblich durch seinen Produkttyp bestimmt.
    Je nach Funktionsweise wird zwischen Wärmepumpentrockner, Kondenstrockner und Ablufttrockner unterschieden. Wärmepumpentrockner dominieren aufgrund ihres deutlich niedrigeren Stromverbrauchs inzwischen den Markt. 
     
  • Zur Übersicht über den Stromverbrauch ist es am besten, sich nach der Energieeffizienzklasse zu richten. 
    Diese gilt als Vergleichswert für den Energieverbrauch im Verhältnis zur Beladungskapazität. Die Energieeffizienzklasse wird durch die Klassen A+++, A++ und A gekennzeichnet. 
     
  • Das Fassungsvermögen eines Gerätes sollte zu Ihrer Haushaltsgröße passen.
    Das Fassungsvermögen von Trocknern kann zwischen 3 kg und 9 kg liegen. Für mittelgroße Haushalte (3-4 Personen) ist beispielsweise ein Fassungsvermögen zwischen 6 kg und 7 kg ideal.
     
  • Möchte man den Trockner in Wohnräumen aufstellen, sollte man die Geräusch-Emission im Blick behalten. 
    Diese wird in Dezibel (dB) bemessen. Im Allgemeinen sollte man darauf achten, dass der Trockner nicht lauter als 65 dB ausfällt. Als besonders leise gelten Trockner mit unter 50 dB Lautstärke. 
     
  • Verschiedene Auswahlmöglichkeiten zum Trockenvorgang bestimmen den Mehrwert eines Trockners mit. 
    Als besonders attraktiv erweist sich dabei ein Feuchtigkeitssensor. Dieser passt die Programmlaufzeit entsprechend an den Feuchtigkeitsgehalt der Wäsche an. Weitere praktische Möglichkeiten sind Mengenautomatik, Trommelbeleuchtung und Reversierautomatik. 
     
  • Wenn Sie großen Wert auf eine schonende und je Wäschestück individuell regelbare Trocknung legen, sollten Sie zudem auch die Programmauswahl eines Modelles beachten.
    Der ideale Wäschetrockner bietet hinreichend Programme, die optimal auf verschiedene Trocknungsgrade und Wäschetypen abgestimmt sind. 

 


 

Trockner-Produkttypen

Die unterschiedlichen Trockner-Produkttypen lassen sich nach folgenden Kriterien unterteilen: 

 


 

Trockner-Produkttypen nach Funktionsweise:

Die Produkttypen nach Funktionsweise lassen sich folgendermaßen unterscheiden: 

Auf den Punkt!

Für eine langfristige und regemäßige Nutzung ist ein Wärmepumpentrockner die ideale Kaufentscheidung. Dieser ist zwar meist etwas teurer, überzeugt jedoch langfristig durch einen deutlich niedrigeren Stromverbrauch. 
Kondenstrockner lohnen sich dagegen für Haushalte, die den Trockner nur gelegentlich nutzen. Diese können von dem günstigeren Einkaufpreis profitieren. 
Besonders günstig im Kaufpreis sind auch Ablufttrockner. Diese sind hinsichtlich ihrer Technologie inzwischen jedoch etwas veraltet. Die Feuchtigkeit wird nicht im Gerät kondensiert und muss entsprechend abgeleitet werden. 
Ein Waschtrockner kombiniert Waschmaschine und Trockner in einem Gerät. Die Zwei-in-Eins-Lösung senkt nicht nur die Anschaffungskosten, sondern bietet auch eine große Platzersparnis. 

 


 

Wärmepumpentrockner  - Für Vielnutzer und Stromsparer  

Wärmepumpentrockner gelten als am energieeffizientesten unter den Trockner-Typen. Dabei funktioniert der Trockenvorgang wie folgt:

Das Funktionsprinzip ist leicht zu erklären. 

  1. Die Wäschetrommel wird von heißer Luft durchströmt. 
  2. Die Feuchtigkeit der Wäsche wird von der Heißluft aufgenommen. 
  3. An der Wärmepumpe wird die Feuchtigkeit wieder abgegeben. 
  4. Die Luft wird an der Wärmpumpe durch ein Kältemittel abgekühlt. 
    ⇒ Die entzogene Energie wird dadurch gespeichert. 
  5. Die gewonnene Energie wird dafür genutzt, erkaltete Luft aufzuwärmen. 
  6. Die erwärmte Luft durchströmt erneut die Wäschetrommel. 

 

Aufgrund der komplexen Technologie sind Wärmepumpentrockner etwas teurer als andere Produkttypen, wie beispielsweise Kondensationstrockner. 
Allerdings sind sie dank ihrer hohen Energieeffizienzklasse langfristig günstiger, da sie im laufenden Betrieb weniger Energiekosten verursachen als die anderen Produkttypen. 
Ein weiterer wesentlicher Vorteil von Wärmepumpentrocknern ist, dass die Wäsche während des Trockenvorgangs weniger strapaziert wird. Dies liegt daran, dass dieser Trocknertyp mit weniger Hitze arbeitet. 
Aufgrund des niedrigeren Energieeinsatzes benötigen Wärmepumpentrockner für das Trocknen einer vollen Ladung Wäsche etwa doppelt so lange wie Abluft- oder Kondensationstrockner ohne Pumpe. Wer nur spontan schnell ein Wäschestück trocknen möchte, sollte hier entsprechend die Trockenzeiten berücksichtigen.

Tipp

Nehmen Sie die Wäsche aus dem Trockner, solange Sie noch warm ist, und streichen sie anschließend glatt. Auf diese Weise verhindern Sie Knitterfalten. 

Nachfolgend haben wir die Vor- und Nachteile eines Wärmepumpentrockners für Sie zusammengefasst:

Pro
  • Hohe Energieeffizienz 
  • Niedrige Betriebskosten 
  • Umweltschonend 
  • Keine Flusenbildung 
  • Überall aufstellbar 
Contra
  • Längere Trocknerlaufgänge 
  • Hoher Anschaffungspreis 

 


 

Kondenstrockner – Für Gelegenheitsnutzer 

Kondenstrockner sind ideal für Haushalte, die den Trockner eher sporadisch nutzen. Die Modelle überzeugen im Vergleich zu Wärmepumpentrocknern mit einem deutlich geringeren Anschaffungspreis. 

Das Funktionsprinzip soll an dieser Stelle kurz skizziert werden. 

  1. Die Luft durchströmt die Trommel und wird mithilfe eines Ventilators verteilt. 
  2. Die Luft wird mittels Kühlmittel abgekühlt.
    ⇒ So kann ihr entsprechend die Feuchtigkeit entnommen werden. 
  3. Die Flüssigkeit kondensiert entsprechend am Kühlgitter.
    Sie tropft in einen Auffangbehälter ab und wird dann abgepumpt.
  4. Die Luft durchströmt einen Wärmeteil und tritt dann aus dem Gerät raus. 
    ⇒ Während Ablufttrockner feuchte Luft direkt aus der Trommel abführen, sammeln Kondensationstrockner die durchden Wärmeaustausch entstehende Feuchtigkeit und geben diese in einen Behälter oder eine Abwasserleitung ab.
     

Die Vor- und Nachteile eines Kondenstrockners kompakt für Sie im Überblick: 

Pro
  • Kein Abluftschlauch 
  • Überall im Haus aufstellbar 
Contra
  • Höherer Stromverbrauch 
  • Dadurch höhere Folgekosten  

 


 

Ablufttrockner – Der alte Standard 

Mit zunehmender Beliebtheit der Kondens- und Wärmepumpentrockner sind Ablufttrockner inzwischen seltener, dennoch werden sie im Handel weiterhin angeboten.
Bedingt durch die Funktionsweise wird bei einem Ablufttrockner stets ein Abluftschlauch benötigt, durch den Heißluft aus dem Gerät abgeleitet wird. Entsprechend ist der Aufstellort weniger flexibel. Die Heißluft muss durch ein Abluftrohr, die Außenwand oder das Fenster abgeleitet werden. Achten Sie beim Kauf daher auf eine ausreichende Schlauchlänge des Trockners. 

Der Funktionsprozess eines Ablufttrockners ist denkbar einfach: 

  1. Die Wäschetrommel wird mit heißer Luft durchströmt. 
  2. Die Heißluft entzieht der Wäsche die Feuchtigkeit. 
  3. Die heiße, feuchte Luft wird durch einen Abluftschlauch abgeleitet. 


Die Vor- und Nachteile eines Ablufttrockners in der Schnellübersicht: 

Pro
  • Günstiger Anschaffungspreis 
  • Langlebigkeit 
Contra
  • Abluftvorrichtung notwendig
  • Hoher Stromverbrauch 

 


 

Waschtrockner – Die Zwei-in-Eins-Lösung

Bei einem Waschtrockner handelt es sich um eine Kombination zwischen einer Waschmaschine und einem Trockner. Der Vorteil eines solchen Gerätes ist, dass die Wäsche in einem einzigen Gerät gewaschen und getrocknet werden kann. Ein Waschtrockner ist daher vor allem für enge Raumverhältnisse empfehlenswert.
Ein weiterer Vorteil: Es muss nur eines statt zwei Geräten gekauft werden – dies ergibt eine deutliche Kostenersparnis beim Anschaffungspreis. 
Grundsätzlich bieten Waschtrockner im Waschmodus mehr Füllkapazität als im Trocknermodus. Dies liegt daran, dass nasse Wäsche entsprechend mehr wiegt. Beachten Sie daher die Betriebsanleitung des Gerätes, um einwandfreie Ergebnisse zu erzielen.
Neben den genannten Vorteilen hat ein Wasch-/Trockner-Kombigerät jedoch einen entscheidenden Nachteil: Sowohl Energie- als auch Wasserverbrauch sind meist überdurchschnittlich hoch. 

Die nachfolgende Tabelle zeigt Ihnen die Vor- und Nachteile im Überblick: 

Pro
  • Kostenersparnis im Anschaffungspreis 
  • Hohe Platzersparnis 
Contra
  • Hohe Betriebskosten durch geringe Energieeffizienz  
  • Meist zwei Trocknungsvorgänge für eine Waschladung  

 


 

Trockner-Produkttypen nach Art der Beladung 

Trockner können auf 2 unterschiedliche Arten beladen werden. 

Auf den Punkt!
  • Ein Frontlader wird von vorne beladen und bietet zumeist eine höhere Kapazität. 
  • Ein Toplader wird von oben beladen und eignet sich aufgrund der schmalen Bauweise insbesondere für Wohnungen mit engen Platzverhältnissen. 

 


 

Frontlader – Für große Wäscheaufkommen 

Frontlader punkten vorrangig durch ihre vergleichsweise hohe Beladungskapazität. Sie werden, wie der Name verrät, von der Frontseite – also von vorne – beladen. 
Die Tür wird durch einen einfachen Hebelmechanismus zum Be- und Entladen des Gerätes geöffnet. Der Innenbereich der Ladeluke ist bei vielen Modellen transparent. Auf diese Weise kann der Trocknungsvorgang von außen beobachtet werden. 
Außerdem weisen die Geräte eine breitere, aber dafür tiefere Bauform auf. Dadurch laufen die Maschinen ruhiger. Frontlader können sehr flexibel aufgestellt werden. Außerdem kann die Deckenfront zusätzlich als Abstellfläche genutzt werden. 
Allerdings benötigen die Geräte meistens mehr Platz als Toplader. Die Front-Beladung wird außerdem häufig als nachteilig empfunden, da sie nicht sehr rückenschonend ist. 

 


 

Toplader – Schonend für den Rücken

Ein Toplader wird von oben beladen, dadurch entfällt das Bücken beim Be- und Entladen des Gerätes. Toplader-Geräte eignen sich daher insbesondere für ältere Menschen mit Rückenproblemen. 
Die Geräte haben meist eine schmalere Bauweise als Frontlader-Modelle. Sie eignen sich daher ideal, wenn nur wenig Platz zur Verfügung steht. 
Ein wesentlicher Nachteil von Topladern ist das geringere Füllvolumen. Für hohe Wäscheaufkommen eignen sich diese Modelle daher nicht.
Die Nachfrage nach Topladern ist vergleichsweise gering, daher ist die Auswahl entsprechend kleiner. Außerdem kann die Oberfläche nicht zum Abstellen genutzt werden.

 


 

Trockner-Produkttypen nach Bauweise  

Die Bauweise von Trocknern gibt vor, wie und wo ein Trockner aufgestellt werden kann. Unterschieden wird hierbei zwischen folgenden Produkttypen:

 


 

Standgerät – Für mehr Flexibilität 

Klassische Standgeräte können flexibel im Raum platziert werden. Manche Modelle bieten als Zubehör einen Zwischenbausatz an, wodurch Trockner und Waschmaschine aufeinander gestellt werden können. Voraussetzung dafür ist, dass es sich bei beiden Modellen um Frontlader handelt − für eine optimale Passgenauigkeit sollten beide Geräte vom selben Hersteller stammen. Eine solche Wasch- und Trocknersäule ist eine gute Lösung bei Platzmangel. 

 


 

Unterbaugerät – Zur Integration in die Küchenzeile 

Wer seinen Trockner unter eine durchgehende Arbeitsplatte in der Küche verbauen möchte, sollte sich für ein Unterbaugerät entscheiden. Bei diesem kann die Abdeckplatte abgenommen werden. 

Der Vorteil ist einerseits, dass der für den Trockner benötigte Platz durch die abdeckende Arbeitsplatte für zusätzliche Arbeitsfläche in der Küche sorgt. Zudem entsteht ein ansprechendes einheitliches Design

 


 

 
Einbaugerät – Einheitlichkeit im Design 

Einbaugeräte sind vollständig in eine Küchenzeile integrierbar. Die gesamte Gerätefront verschwindet hinter einer individuell angepassten Fronttür. Auch die Bedienelemente des Trockners sind zumeist innenliegend. Dadurch entsteht ein einheitliches Raumkonzept. 
Einbau-Trockner sind allerdings eher selten. Daher ist die Auswahl an integrierbaren Modellen auch entsprechend klein. 

 


 

Energieverbrauch 

Um die Umwelt zu schonen und Kosten einzusparen, sollten Sie bei der Wahl Ihres Trockners den Energieverbrauch des Gerätes berücksichtigen.  

Wissenswert

Je nach Gerätetechnik kann der Energieverbrauch stark variieren. 

  • Ablufttrockner haben einen Stromverbrauch von etwa 3,25 – 3,9 kWh pro Trockengang.
  • Bei Kondensationstrocknern liegt der Verbrauch bei etwa 3,5 – 4,4 kWh pro Trockengang. 
  • Wärmepumpentrockner haben mit einer Spanne von ca. 1,5 – 2,5 kWh pro Trockengang den niedrigsten Verbrauch.

Die Energieeffizienzklasse hilft dabei, den Energieverbrauch elektrischer Geräte zu vergleichen. Die Energieeffizienz von Geräten wird in unterschiedliche Klassen von A+++ (sehr hohe Energieeffizienz) bis D (sehr schlechte Energieeffizienz) gegliedert. Die entsprechende Energieeffizienzklasse wird auf dem Gerät mittels Energielabel angegeben. 

Beim Energielabel handelt es sich um eine gesetzlich vorgeschriebene Verbraucherinformation auf Haushaltsgroßgeräten. Seit Mai 2013 sind Anbieter gesetzlich verpflichtet, Trockengeräte mit einem Energielabel zu kennzeichnen. Es liefert folgende Informationen: 

  • Herstellerangaben 
  • Typbezeichnung
  • Energieeffizienzklasse 
  • Jahresstromverbrauch 
  • maximale Beladungsmenge 
  • Gerätetyp 
  • bei Kondensationstrocknern zusätzlich die Kondensationswirkung
  • Dauer des Standard-Baumwolle-Programms 
  • Geräusch-Emission  


Bei Trocknern reicht die Spannbreite der erhältlichen Energieeffizienzklassen von A+++ bis D. Die Klassen ab  A+ werden allerdings meist nur von Modellen mit Wärmepumpen-Technologie erreicht. 

Wissenswert

Die Energieeffizienzklasse wird auf Grundlage des durchschnittlichen Jahres-Energieverbrauchs ermittelt. Die Berechnung basiert auf angenommenen 160 Standard-Baumwolltrockenprogrammen pro Jahr.   

 


 

Fassungsvermögen 

Das Fassungsvermögen eines Trockners ist ein wichtiges Kaufkriterium. Dieses sollte von den eigenen Nutzungsgewohnheiten und der Haushaltsgröße abhängig sein. 

Bei der Entscheidung, welche Füll-Kapazität für Ihre Bedürfnisse ausreicht, können Sie sich an der Lade-Kapazität Ihrer Waschmaschine orientieren. Beachten Sie jedoch, dass sich nie die gesamte Wäsche einer vollen Waschmaschine in einem Trockner mit gleicher Trommelkapazität trocknen lässt, sondern nur ein Teil davon. 

Die Lade-Kapazität lässt sich folgendermaßen unterscheiden:

  • Modelle für Singles 
    Für einen Ein-Personen-Haushalt sind Modelle mit einer kleineren Lade-Kapazität von 3-6 kg empfehlenswert. Sie sind auch ideal für Ferienhäuser oder als Zweitgeräte geeignet.
     
  • Modelle für mittlere Haushalte 
    Bei einer mittleren Haushaltsgröße von 2-3 Personen ist ein Fassungsvermögen von 6 bis 7 kg sinnvoll. Gerade bei häufiger Nutzung sollten Sie auf eine Lade-Kapazität von mindestens 7 kg achten. Denn pro Person werden in deutschen Haushalten durchschnittlich 4 kg Wäsche pro Woche gewaschen.
     
  • Komfortmodelle für große Haushalte 
    Bei größeren Haushalten mit höherem Wäscheaufkommen ist ein Wäschetrockner mit größerer Lade-Kapazität von mindestens 8 kg empfehlenswert. Gerade bei diesen Modellen sollten Sie auf eine gute Energieeffizienz achten. 

    Eine Orientierung bietet auch die folgende Tabelle: 
     
    Personen Nutzungshäufigkeit des Trockners Kapazität
    1 wenig bis mittel 3 bis 6 kg
    2 bis 3 häufig 6 bis 7 kg
    3 + häufig 8 +

     


     

    Geräusch-Emission

    Die Geräusch-Emission des Gerätes sollte ebenfalls im Vorfeld geprüft werden. Insbesondere, wenn der Trockner in Wohnräumen, wie beispielsweise in der Küche, steht oder nachts genutzt werden soll, ist es wichtig, dass der Wäschetrockner leise ist. 
    Die Lautstärke eines Wäschetrockners wird in Dezibel (dB) bemessen. Bereits ein Unterschied von 5 dB wird vom menschlichen Gehör als eine Verdoppelung der Lautstärke wahrgenommen. 
    Nur selten unterscheiten die Geräusch-Emissionswerte von Trocknern die 50 dB-Marke. Grundsätzlich gelten Wäschetrockner in einem Bereich von 55 bis 60 dB als leise. Sie entsprechen der Lautstärke einer normalen Unterhaltung. 

Beispiel

Anhand der folgenden Beispiele können Sie unterschiedliche Lautstärken besser einschätzen:

  • Staubsauger in 1 m Entfernung: 70 dB
  • Unterhaltung in 1 m Abstand: 60 dB

 


 

Ausstattung 

Ein Trockner kann mit unterschiedlichen Elementen ausgestattet sein. Sie erleichtern zum einen die Handhabung des Gerätes, zum anderen ermöglichen sie, den Stromverbrauch effektiv zu senken.  

  • Display 
    Mittlerweile gehört ein Display bei fast allen Trockner-Modellen zur Standardausstattung. Dieses zeigt meist die Programmauswahl bzw. den Programm-Zeitverlauf an. Einige Modelle verfügen auch über eine Flusensiebanzeige auf dem Display. Dieses Symbol zeigt an, wann das Flusensieb geleert werden sollte. In ähnlicher Weise funktioniert auch die Kondenswasseranzeige. Diese signalisiert, wann der Kondensbehälter geleert werden muss. 
     
  • Flusensieb 
    Das Flusensieb filtert die im Verlauf des Trockungsprozesses anfallenden Gewebefasern, sogenannte Flusen, damit sich diese nicht im Geräte-Inneren verteilen und die Mechanik verunreinigen. Dies würde langfristig die Funktion des Gerätes gefährden. Um das Gerät langfristig funktionstüchtig zu halten, muss das Flusensieb regelmäßig gereinigt werden.
     
  • Feuchtigkeitssensor 
    Bei einem modernen Trockner sollte ein sogenannter Feuchtigkeitssensor nicht fehlen. Dieser misst während des Trockenvorgangs permanent die Restfeuchte der Wäsche und passt die Programmlaufzeit automatisch an den Feuchtigkeitsgrad der Wäsche an. Der Feuchtigkeitssensor sorgt außerdem dafür, dass besonders energieeffizient getrocknet wird.
Bedenken Sie

Durch Kalkablagerungen kann es beim Feuchtigkeitssensor zu Fehlmeldungen kommen.

So kann es zum Beispiel passieren, dass sich der Trockner vorzeitig abschaltet. Entsprechend sollte der Sensor regelmäßig mit Essig oder speziellen Kalklösern gereinigt werden.

  • Beladungssensor 
    Ein Beladungssensor funktioniert ähnlich wie ein Feuchtigkeitssensor. Dieser ermittelt das Gewicht der zu trocknenden Wäschemenge. Auch damit wird entsprechend die Programmlaufzeit angepasst.
     
  • Startzeitvorwahl 
    Damit die Wäsche zum gewünschten Zeitpunkt fertig ist, empfiehlt sich ein Gerät mit Startzeitvorwahl. Durch diese Funktion kann der Trocknungsvorgang jeweils zum gewünschten Zeitpunkt gestartet werden. Ergänzt wird diese meist durch eine Restzeitanzeige.
     
  • Trommelbeleuchtung 
    Eine Trommelbeleuchtung kann insbesondere beim Entladen der Wäsche sehr praktisch sein. Dabei wird garantiert keine Socke mehr in der Maschine übersehen.
     
  • Reversierautomatik
    Mittlerweise ist die Reversierautomatik bei den meisten Wäschetrocknern üblich. Diese sorgen dafür, dass die Trommel sich in gleichmäßigem Rhythmus nach links und nach rechts gedreht wird. Ziel ist, dass die Wäsche so aufgelockert wird. Dadurch kann sie gleichmäßiger trocknen. Außerdem kann dadurch die Bildung von Wäscheknäulen verhindert werden.

 


 

Funktionen 

Die folgenden Funktionen eines Trockners erleichtern zusätzlich die Bedienbarkeit:

  • Memory-Funktion 
    Für eine komfortablere Bedienung erweist sich eine Memory-Funktion als nützlich. Diese ermöglicht es, häufig genutzte Programme und Zusatzfunktionen abzuspeichern und schnell abzurufen. 
     
  • Pause-Funktion 
    Eine Pause-Funktion ist praktisch, wenn man während des Trocknervorgangs Wäsche hinzufügen oder herausnehmen möchte. Genutzt wird diese vor allem, wenn man mitten im Programmverlauf das Flusensieb oder den Kondensationsbehälter leeren möchte.   
     
  • Abkühl-Funktion 
    Viele Modelle verfügen über eine praktische Abkühl-Funktion. Diese sorgt für ein schonendes Trocknen mit reduzierter Temperatur. Insbesondere empfindliche Textilien profitieren davon. 

 


 

Programme

Ein guter Wäschetrockner besitzt eine vielfältige Auswahl an Trocknerprogrammen, die es Ihnen ermöglichen, den Trocknungsvorgang speziell auf Wäscheart und Lademenge einzustellen. 

 

Bedenken Sie

Nicht jedes Programm ist für empfindliche Kleidungsstücke geeignet.

Wollfasern können im Trockner stark schrumpfen. 

Kunstfasern können je nach Faser im Trockner sowohl einlaufen als auch ausleiern.

Viele Modelle bieten eine Funktion, um die Wäsche schonend zu trocknen. Diese reduziert automatisch die Temperatur des Programms. Bedenken Sie jedoch, dass der Vorgang dann mehr Zeit in Anspruch nimmt und der Trockner länger in Betrieb ist.

Welche Programme bei Ihrem Wunschmodell vorhanden sind, entnehmen Sie der jeweiligen Gerätebeschreibung. Die wichtigsten Trocknerprogramme stellen wir Ihnen im Folgenden vor:
 

 


 

Wäscheprogramme nach Trockengrad 

Die unterschiedlichen Trockengrade sind:

  • Extratrocken 
    Extratrocken bedeutet, dass die Wäsche sehr intensiv getrocknet wird. Dieses Programm wird vor allem dann genutzt, wenn die Wäsche direkt danach getragen werden soll. Zum Bügeln ist es dagegen besser, wenn die Wäsche noch über eine gewisse Restfeuchte verfügt. 
     
  • Schranktrocken 
    Schranktrocken-Programme dauern je nach Modell ungefähr 70 bis 90 Minuten. Diese werden genutzt, wenn die Wäsche danach in den Schrank eingelagert werden sollen. Manchmal weist die Wäsche nach Programmende noch eine minimale Feuchte auf, diese ist für die nachfolgende Schrankverwahrung allerdings nicht hinderlich. 
     
  • Bügelfeucht 
    Ein Bügelfeucht-Programm sollte vor allem dann genutzt werden, wenn Sie die Wäsche danach noch bügeln. Das Programm hat je nach Modellausführung eine Laufzeit von ca. 60 Minuten. Der Vorteil ist, dass die Wäsche danach noch etwas feucht ist und sich so viel besser bügeln lässt. 

 


 

Wäscheprogramme nach Materialien und Wäschearten    

Für bestimmte Materialien sowie Wäschearten gibt es folgende Programme:

  • Baumwolle 
    Für Baumwolle kann es mehrere unterschiedliche, auf die einzelnen Wäschearten abgestimmte Trockenprogramme geben. Gerade Unterwäsche und Bettwäsche aus Baumwolle sind recht anspruchslos. Diese können oftmals auch bei höheren Temperaturen getrocknet werden. Daneben gibt es bei einigen Modellen spezielle Programme wie „Baumwolle trocknen im Korb“. Die Baumwolltextilien werden dann in einem speziellen Korb (dieses Zubehör muss meist zusätzlich erworben werden) in der Trocknertrommel eingehängt. Die Textilien trocknen so im Liegen und werden nicht durchgewirbelt. 
     
  • Feinwäsche 
    Feinwäsche, wie beispielsweise Damenunterwäsche, benötigt im Trockner eine besonders schonende Behandlung. Hierfür ist ein Niedertemperaturprogramm notwendig. Bei Feinwäsche ist immer am Wäscheetikett zu prüfen, ob diese überhaupt für den Trockner geeignet ist. Im Zweifelsfall sollte diese luftgetrocknet werden.
     
  • Seide 
    Seide ist nicht immer trocknergeeignet. Sollte das Kleidungsstück jedoch laut Etikett für den Trockner geeignet sein, sollte entsprechend das Seide-Programm genutzt werden. Dieses trocknet Ihre Blusen und Hemden besonders sanft.
     
  • Kissen 
    Auch für trocknergeeignete Kopfkissen bieten manche Hersteller spezielle Programme an. Daunen-, Synthetik- oder Federkissen, aber auch Bettdecken können auf diese Weise schonend getrocknet werden. 
     
  • Outdoor/ Sportwäsche 
    Wasserfeste Kleidungstücke für den Outdoor-Sport sind zumeist aus synthetischen Materialien gefertigt. Bei zu großer Hitzeeinwirkung können sie sich verformen. Die Materialien sollten daher nicht im Standard-Programm getrocknet werden, sondern mit speziellen Programmen für Kleidung aus Funktionsstoffen. 

 


 
Wäscheprogramme nach Dauer   

Folgende Wäscheprogramme beeinflussen die Trocknungszeit:

  • Super/Extra kurz 
    Für Kleidungsstücke, die möglichst schnell getrocknet werden sollen, ist es praktisch, wenn der Trockner über ein sogenanntes Super- oder Extra-kurz-Programm verfügt. Dieses Programm ermöglicht eine kurze Trocknungsdauer bei hoher Temperatur. Daher ist es nur für unempfindliche Wäschestücke geeignet.
     
  • Zeit-programmiertes Trocknen  
    Viele Wäschetrockner bieten die Möglichkeit, die gewünschte Temperatur und Programmdauer individuell einzustellen. So kann der Trockenvorgang individuell angepasst werden. 

 


 

Wäscheprogramme nach Behandlungsart    

Mithilfe folgender Programme lässt sich auswählen, wie die Wäsche getrocknet werden soll:

  • Super-/Extra-schon
    Einige Wäschetrockner verfügen über ein sogenanntes Super- oder Extraschon-Programm. Dieses ist zu empfehlen, wenn Sie empfindliche Textilien trocknen möchten. 
     
  • Knitterschutz/Leichtbügeln
    Um die Bügelarbeit zu erleichtern, ist es empfehlenswert, sich für ein Modell mit Knitterschutz oder Leichtbügeln-Programm zu entscheiden. Hierbei wird die Trocknertemperatur deutlich reduziert, die Laufdauer dagegen erhöht. Außerdem wird die Wäsche permanent in Bewegung gehalten und so der Knitterbildung vorgebeugt.  
     
  • Kaltluft 
    Von diversen Anbietern werden spezielle Kaltluftprogramme angeboten. Diese dienen dem Lüften, Entknittern oder Entflusen bereits trockener Wäsche. 
     
  • Hygiene
    Für das Trocknen unempfindlicher Wäsche kann ein Hygiene-Programm sinnvoll sein. Dieses arbeitet mit erhöhten Temperaturen und tötet so gezielt Keime und Milben ab. 
     
  • Dampf-Trocknen
    Eine Dampf-Trocken-Funktion dient dem Glätten oder Auffrischen von Wäsche. Genutzt wird diese für empfindliche Kleidungsstücke, wie Anzüge, Hosen oder Jacketts.  

 


 

Sicherheit

Verschiedene Vorrichtungen am Gerät, wie beispielsweise eine Kindersicherung, erhöhen die Sicherheit während des laufenden Betriebs. Für den sicheren Gebrauch eines Trockners spielen folgende Aspekte eine Rolle:

 


 

Sicherheitseinrichtungen 

Ein Trockner kann über folgende Sicherheitseinrichtungen verfügen:

  • Kindersicherung 
    Kindersicherungen werden von den meisten Trockner-Herstellern inzwischen standardmäßig verbaut. Hier gibt es verschiedene Ausführungen. In der einfachsten Form wird ein Mechanismus genutzt, welcher es verhindert, dass der Trockner während des Betriebs einfach geöffnet werden kann. Bei einigen Modellen wird auch das Bediendisplay durch ein Gitter geschützt. 
     
  • Anti-Vibration 
    Ein Anti-Vibrationssystem ist ebenfalls eine nützliche Sicherheitsvorkehrung. Diese erfüllt gleich mehrere Funktionen: 
  • Reduzierung der Vibration und damit des Geräuschpegels 
  • Unterbindung des „Wanderns“ des Geräts im Betrieb 
  • Die Standsicherheit wird erhöht
  • Der Fußboden wird geschont 
Shopping Tipp

Falls Ihr Gerät nicht mit einem Anti-Vibrationssystem ausgestattet sein sollte, können Sie Anti-Vibrations-Pads für den Trockner erwerben, die eine ähnliche Funktion erfüllen. 

  • Motorschutzschalter 
    Ein Motorschutzhalter ist in vielen Trocknern standardmäßig integriert. Dieser kontrolliert die Temperatur des Motors. Steigt diese bedenklich hoch, sorgt der Schalter für eine Unterbrechung des Stromkreises. Nach der Abkühlung wird der Stromkreis wieder angeschlossen und es kann weiter getrocknet werden. 
     
  • Überlagerungszeit 
    Einige Hersteller statten ihre Trockner zusätzlich mit einer Überlagerungszeit-Funktion aus. Diese verhindert, dass es bei einer Störung zu einem Endlosbetrieb kommt. Der Trockner schaltet sich nach einer bestimmten Zeit automatisch ab.   
     
  • Leerlauffunktion 
    Eine wichtige Sicherheitsfunktion ist die Leerlauffunktion. Diese ist aus ökologischen Gesichtspunkten sinnvoll. Ist die Maschine nicht beladen oder die Wäsche bereits trocken, schaltet sich das Gerät eigenständig ab.   
     
  • Programmverriegelung 
    Als eine Form der Kindersicherung dient die Programmverriegelung. Diese sorgt dafür, dass nach Programmstart nur sinnvolle nachträgliche Änderungen am Programm akzeptiert werden.  
     
  • Überlaufschutz 
    Ein Überlaufschutz sollte bei jedem modernen Trockner Standard sein. Dieser sorgt dafür, dass der Trockner automatisch ausgeschaltet wird, wenn der Kondensat-Behälter überzulaufen droht. Einem eventuellen Motorschaden wird so vorgebeugt. Nach dem Entleeren des Behälters kann das Programm fortgesetzt werden. 

 


 

Kennzeichnungen 

Folgende Kennzeichnungen helfen Ihnen dabei, zu erkennen, ob ein Gerät die notwendigen Sicherheitsstandards erfüllt: 

 


 

GS-Zeichen 

Das sogenannte GS-Zeichen steht für geprüfte Sicherheit. Der Hersteller darf seine Trockner nur mit dem Zeichen versehen, wenn die Geräte von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle geprüft worden sind. 
Es handelt sich hierbei um das einzige gesetzlich geregelte Prüfzeichen für Produktsicherheit in Deutschland. Trockner mit einem GS-Zeichen erweisen sich als schafstoffarm und einwandfrei im Betrieb.  

Recherche Tipp

Informieren Sie sich über das GS-Zeichen auf der Website des TÜVs.

 


 

CE-Zeichen 

Die sogenannte CE-Kennzeichnung ist inzwischen für jedes elektrische Gerät gemäß EU-Verordnung Pflicht. Diese dokumentiert, dass alle EU-Richtlinien bezüglich der Sicherheitsanforderung an das Gerät eingehalten werden. Im Vordergrund stehen Aspekte des Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltschutzes. 

Recherche Tipp

Nähere Auskünfte finden Sie auf folgender CE-Informationswebsite

 


 

Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

 


 

Altgerät 

Wo kann ich meinen alten Trockner entsorgen? 

Gemäß EU-Richtlinien dürfen Altgeräte nicht im Hausmüll entsorgt werden. Für eine ordnungsgemäße Recyclingverarbeitung können Trockner bei entsprechenden Sammelstellen kostenfrei abgegeben werden. In manchen Kommunen werden auch Abholungen bzw. Sperrmüllabfuhren organisiert. Hier ist oftmals eine kleine Gebühr fällig. Manche Hersteller bieten auch eine kostenfreie Rücknahme an. 

Tipp

Nicht immer muss das Altgerät weggeworfen werden!

Entscheiden Sie sich für einen neuen Trockner, obwohl der alte funktioniert, können Sie diesen auf Gebrauchtwarenbörsen zum Verkauf anbieten.

Anschluss 

Was muss ich beim Anschluss des Trockners beachten?  

Beim Anschließen Ihres Trockners sollten Sie verschiedene Gesichtspunkte beachten. Zunächst gilt es, den passenden Aufstellungsort zu wählen. Geeignet dafür sind:  

  • Badezimmer
  • Kellerräume 
  • Küchen

    Achten Sie darauf, dass um den Trockner herum genügend Platz frei bleibt.

Informieren Sie sich, was bei der Platzierung zu beachten ist. Je nach Gerätetyp gelten gesonderte Anforderungen.

Trockner sind meist mit einem Anschlusskabel und Netzstecker ausgestattet. Grundsätzlich sind Haushaltstrockner für einen Anschluss mit einer Wechselspannung von 220 V bis 240 V und 50 Hz oder 60 Hz bestimmt. 

Im Allgemeinen gibt das Typschild Auskunft über die Nennleistungsaufnahme und die entsprechende Absicherung.

Der Trockner muss den Vorschriften gemäß angeschlossen werden. Sie sollten darauf achten, dass der Netzstecker immer leicht zugänglich ist, damit der Strom bei Störungen leicht gezogen werden kann. 

 

Welche Besonderheiten ergeben sich beim Anschließen von Einbaugeräten?

Bei Einbaugeräten ist ein zusätzliches Abdeckblech zum Schutz der elektrischen Bauteile gesetzlich vorgeschrieben.

 

Was ist beim Anschluss von Ablufttrocknern zu beachten?

Bei einem Ablufttrockner ist es wichtig, dass dieser an eine entsprechende Abluftleitung angeschlossen wird. Durch diese wird die feuchte Luft abgeleitet. Die Abluft kann aus dem Fenster, durch die Außenwand oder einen speziellen Schacht abgeleitet werden.      

Zumeist erfolgt die Ableitung durch die Rückseite oder seitlich des Geräts. Dies sollte bei der Platzierung zusätzlich beachtet werden. 

Auch die Beschaffenheit des Abluftrohrs spielt eine Rolle. Je kürzer und glatter dieses ausfällt, desto geringer ist der Strömungswiderstand. Dies wirkt sich positiv auf den Stromverbrauch aus.

 

Was ist beim Anschluss eines Kondensationstrockners zu beachten?

Bei einem Kondensationstrockner wird die Installation dadurch erleichtert, dass dieser keine Abluftleitung benötigt. Allerdings ist es bei diesem Modell wichtig, dass eine hinreichende Wärmeabführung des Kühlsystems ermöglicht wird. Daher sollte der Aufstellraum ausreichend belüftet werden.    

In einigen Fällen ist es möglich, den Trockner direkt an das Abwassersystem anzuschließen, sodass das Kondensat direkt abfließen kann. Diese Möglichkeit muss im Vorfeld geprüft werden.

 

Auswahl 

Welcher Trockner-Typ ist der richtige für mich? 

Bei der Wahl des Trockners sollten Sie sich grundsätzlich an der Funktionsweise orientieren. 

  • Ein Ablufttrockner ist insbesondere für Eigenheimbesitzer eine Option. 
    Dieser benötigt einen freien Anschluss nach draußen. Jedoch sind Ablufttrockner lediglich für eine gelegentliche Nutzung empfehlenswert. Sie sind zwar günstig im Anschaffungspreis, haben jedoch einen erhöhten Stromverbrauch. 
     
  • Ein Kondenstrockner gibt die Abwärme in den Raum ab − entsprechend wird keine zusätzliche Abluftvorrichtung benötigt.  
    Kondenstrockner können deshalb flexibler in der Wohnung platziert werden. Leider ist auch hier der Stromverbrauch meist höher als bei Wärmepumpentrocknern. 
     
  • Für häufigen Gebrauch eignen sich am besten Trockner mit Wärmepumpentechnologie. 
    Das besondere bei diesen Modellen ist, dass sie die erzeugte Abwärme für den nächsten Trocknergang nutzen. Auf diese Weise sparen Sie nicht nur Stromkosten, sondern schonen zugleich die Umwelt. Zwar sind Wärmepumpentrockner noch etwas teurer als die alternativen Modelle, die Tendenz ist jedoch fallend. 

 

Befüllung 

Was darf in den Trockner? 

Die folgende Tabelle verschafft einen Überblick darüber, welche Materialien für den Trockner geeignet sind. Allerdings sollten Sie stets die Pflegehinweise auf dem eingenähten Etikett der Wäsche beachten. 
 

Eignung für den Trockner  Material
Problemlos

Handtücher 

Küchentücher 

Putztücher 

Bettwäsche 

Bettdecken 

Kopfkissen 

Unterwäsche 

Socken 

Nur bei geringer Hitze

Jeans 

Fleece-Kleidung 

Baumwolle 

Oberhemden 

Pullover 

Nur in seltenen Fällen

Seide 

Einige Kunststoffe 

Echte Wolle

 

Effizienz

Lohnt sich für mich die Anschaffung eines Trockners? 

Ein Trockner bietet viele Vorteile: 

  • Schnelleres Trocknen 
  • Keine Abhängigkeit von der Witterung 
  • Bequemer als das Aufhängen und Abhängen vom Trockenständer
  • Auf die Bedürfnisse der Wäsche optimierte Trocknungsarten 

 

Grundsätzlich lohnen sich Trockner insbesondere für Haushalte mit einem großen Wäscheaufkommen bzw. für jene, deren Möglichkeiten zum Aufhängen der Wäsche eingeschränkt sind. 

 

Lohnen sich Wärmepumpentrockner bei seltenem Gebrauch? 

Der Vorteil von Wärmepumpentrocknern ist ihr geringer Energieverbrauch. Es handelt sich um die sparsamsten Trockner-Modelle. Jedoch sind sie auch teurer im Anschaffungspreis. Bei seltenem Gebrauch lohnen sich die höheren Anschaffungskosten nur bedingt. 

 

Energieverbrauch 

Wie viel Energie verbraucht ein Trockner? 

Der Energieverbrauch eines Trockners ist von Modell zu Modell unterschiedlich. Allerdings lassen sich die verschiedenen Produkttypen in bestimmte Spannen einteilen. Dabei handelt es sich lediglich um Richtwerte. Je nach Modell und Programm kann der tatsächliche Stromverbrauch stark abweichen. 
 

Produkttyp Stromverbrauch pro Trocknungsgang
Kondensationstrockner 3,5 bis 4,4 kWh
Ablufttrockner 3,2 bis 3,9 kWh
Wärmepumpentrockner 1,5 bis 2,5 kWh

 

Flusensieb 

Wie oft muss das Flusensieb gereinigt werden? 

Moderne Trockner geben mittels Signal an, wann das Flusensieb gereinigt werden muss. Dieser Aufforderung sollten Sie nachkommen, um Schädigungen der Mechanik aufgrund eines verstopften Flusensiebs zu vermeiden.

Das Flusensieb ist meist in der Nähe der Trocknertür angebracht. Zum Reinigen kann er in der Regel einfach entnommen werden. Wie Sie bei Ihrem Modell vorgehen sollten, entnehmen Sie dessen Betriebsanleitung. 

Handlungsanweisung 

  1. Entnehmen Sie das Flusensieb (im Zweifel mit Hilfe der Bedienungsanleitung) aus dem Trockner.
  2. Fahren Sie mit den Händen vorsichtig über das Flusensieb. 
  3. Reinigen Sie den Beriech unter dem Flusensieb mit einem feuchten Tuch.

 

Tipp

Mit Feuchtigkeit geht es leichter: Feuchten Sie Ihre Hände zunächst etwas an, damit die Flusen leichter haften bleiben.

Geräusch-Emission  

Wie laut ist ein Trockner? 

Gerade für Nutzer mit einem stressigen Alltag ist es wichtig, dass sie den Trockner jederzeit nutzen und ihn auch einmal zu Ruhezeiten anschalten können. Mancher möchte auch einfach den günstigen Nachtstrom nutzen. 
In diesen Fällen ist die Lautstärke des Gerätes ein wichtiges Kriterium bei der Kaufentscheidung. 
Die Geräusch-Emission eines Trockners ist abhängig von der Bauart und der Platzierung. Ein Wärmepumpentrockner ist beispielsweise etwas  lauter als ein Kondensationstrockner. 
Achten Sie darauf, dass die Geräusch-Emission nicht über 65 dB liegt, sofern Sie den Trockner in einem Mehrfamilienhaus betreiben.  

Shopping Tipp

Mit einer Vibrationsmatte können Sie den Geräuschpegel zusätzlich verringern. Diese mindert die Übertragung der Geräteschwingung auf den Boden. 

Kopfkissen 

Dürfen Kopfkissen in den Trockner? 

Die meisten Kissen sind für den Trockner geeignet, allerdings sollten Sie immer die Pflegehinweise auf dem eingenähten Etikett des Kissens beachten. 
Bei einem Daunenkissen ist es sogar hilfreich, wenn ein Wäschetrockner genutzt wird. Denn beim Lufttrocknen können die Federn schnell zusammenkleben, was durch die stetige Bewegung im Trockner vermieden wird. 


Platzierung

Wo sollte der Trockner aufgestellt werden? 

Bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen, sollten Sie sich überlegen, wo Sie den Trockner platzieren möchten. Die gewünschte Stelle sollte im Vorfeld genau abgemessen werden. Nicht alle Trockner haben einen variablen Türanschlag. Dies müssen Sie ebenfalls beim Aufstellen beachten. 
Der Raum, in dem der Trockner angeschlossen wird, sollte sich gut belüften lassen. Besonders praktisch ist es, wenn Waschmaschine und Trockner direkt nebeneinander platziert werden. 

Tipp

Eine Wasch-Trocken-Säule spart Platz 

Waschmaschine und Wäschetrockner lassen sich, sofern es sich um Frontlader handelt, auch übereinander stapeln. Für solch eine Wasch-Trocken-Säule braucht es jedoch einen speziellen Verbindungsbausatz. Zudem muss vom Hersteller angegeben sein, dass die Geräte zum Stapeln geeignet sind.

Je nach Geräteart können auch unterschiedliche Anforderungen eine Rolle spielen:

  • Bei einbaufähigen Geräten muss das Modell unter der vorintegrierten Küchenzeile genügend Platz finden.
  • Unterbaugeräte verfügen häufig über variable Sockenblenden. Damit kann die Höhe des Gerätes bis zu einem gewissen Grad an die Höhe der Arbeitszeile angepasst werden. 
  • Bei Kondensationstrocknern gilt es zu beachten, dass für die Kaltluft auch eine entsprechende Austrittsmöglichkeit vorhanden sein sollte. 
  • Ein Wärmepumpentrockner sollte bei einer Raumtemperatur von 5 bis 35 °C platziert werden, damit das Gerät optimal arbeiten kann. 

 

Können Trockner und Waschmaschine gestapelt werden? 

Wenn ein Zimmer nicht ausreichend Platz bietet, um einen Trockner und eine Waschmaschine nebeneinander zu stellen, bietet es sich an, beide Geräte aufeinander zu stapeln.  
Dafür muss es sich jedoch bei beiden Modellen um Frontlader handeln, d.h. sie müssen sich von vorne beladen lassen. Es ist sinnvoll die Waschmaschine unten zu positionieren, da Waschmittel auf diese Weise einfacher eingefüllt werden kann. 
Beim Stapeln ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass beide Geräte einen festen Stand haben, um beim Schleudern nicht zu stürzen. Beide Geräte können z.B. mit einem Verbindungsrahmen fixiert werden. 

Bedenken Sie

Ein Kondenstrockner eignet sich weniger zum Stapeln. Hier kann es passieren, dass der Wasserbehälter kaum noch erreichbar ist. Dies sollte im Vorfeld bedacht werden.

Strom sparen 

Wie kann ich Strom sparen? 

Durch folgende Tipps und Tricks können Sie leicht Strom sparen. 

  • Gut geschleuderte Wäsche trocknet schneller. 
    Beim Schleudern sollten Sie daher auf eine Umdrehungszahl von mindestens 1.200 U/min achten. 
     
  • Ähnliche Beschaffenen Materialien zusammen trocknen 
    Die Trocknerladung sollte sich aus Materialien ähnlicher Beschaffenheit und Dicke zusammensetzen. 
     
  • Wenn Wäschestücke im Nachgang noch gebügelt werden, genügt es, das Programm „Bügeltrocken“ zu wählen. 
    So wird die Wäsche nicht länger als nötig getrocknet.
     
  • Außerdem sollte regelmäßig das Flusensieb gereinigt werden. 
    Ein volles Flusensieb kann die Trocknungszeit unnötig verlängern.

 

Waschtrockner 

Ist die Anschaffung eines Waschtrockners sinnvoll? 

Im Allgemeinen sind Waschtrockner hauptsächlich für Verbraucher mit Platzmangel empfehlenswert. Insbesondere für kleine Single-Wohnungen ist der Waschtrockner daher eine interessante Alternative. 
Ein weiterer Vorteil dieser Geräte ist, dass Waschen und Trocknen mit einem Arbeitsgang erledigt werden. Dies geht allerdings nur, wenn die Maschine so beladen wird, dass das nachfolgende Trocknerprogramm auch effektiv arbeiten kann. Dessen Lade-Kapazität ist meist geringer als für den Waschgang.  
Im Kombimodus ist die Kapazität von Waschtrocknern meist auf etwa 4 kg beschränkt. Dies ist für mittlere bis größere Haushalte eher zu wenig. 
Ein weiterer Nachteil von Waschtrocknern ist der erhöhte Stromverbrauch. Selten erreichen Wäschetrockner die Energieeffizienzklasse A+ oder gar besser.