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Holzpellets

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Ratgeber Holzpellets


Holzpellets

Holzpellets werden in speziellen Heizanlagen wie Pelletöfen verwendet. Als Alternative zu Heizstoffen wie Gas und Öl bieten sie einige Vorteile. Hergestellt werden Holzpellets dabei meist durch Raffinieren, Trocknen und Verdichten von Sägemehl als Nebenprodukt bei der Holzherstellung. Je nach Verarbeitung und dem Ausgangsholz weisen die Pellets dabei unterschiedliche Eigenschaften auf. Die Asche eignet sich außerdem für das Düngen von Pflanzen.

Auf den Punkt!
  • Anwendungsfelder über das Heizen bis hin zum Grillen
  • DINplus und ENplus sind standardisierte Normen und Zertifikate für Holzpellets
  • Hohe Energiedichte und geringer Aschegehalt bei den meisten Holzpellets

Die Klassifizierung von Holzpellets

Als kompakte Zylinder, die aus Holzresten hergestellt werden, gelten Holzpellets als kostengünstiger Festbrennstoff. Die Klassifizierung erfolgt gemäß der DIN EN ISO 17225-2 Norm in die Klassen A1, A2 und B. Diese Klassen unterscheiden sich in den Rohstoffen, exakten Zusammensetzungen und Qualitätsmerkmalen.

  • Klasse A1: Diese Holzpellets zeichnen sich durch einen besonders geringen Asche- und Stickstoffgehalt aus. Pellets dieser Klasse sind am besten für den privaten Gebrauch geeignet.
  • Klasse A2: Diese Holzpellets weisen einen etwas höheren Asche- und Stickstoffgehalt auf, jedoch immer noch innerhalb akzeptabler Grenzen.
  • Klasse B: Holzpellets der Klasse B haben einen höheren Asche- und Stickstoffgehalt. Sie werden in der Industrie verwendet und eignen sich auch aufgrund ihrer Größe nicht für Pelletöfen und -heizungen in Privatwohnungen.
Tipp

Weitere wichtige Eigenschaften von Holzpellets, in denen sich die 3 Klassen leicht unterscheiden sind Wassergehalt, Schüttdichte und die Länge. Für den häuslichen Gebrauch in einem Grill oder Heizkessel sind aber Stickstoffgehalt und der Heizwert entscheidend. Diese können Sie bei zertifizierten Holzpellets einfach auf der Verpackung nachlesen.

Zwei anerkannte Qualitätszertifikate, DINplus und ENplus, gewährleisten die Einhaltung gewisser Standards bei Herstellung, den Rohstoffen und der Logistik dahinter. Das DINplus-Zertifikat unterzieht Hersteller und Händler jährlichen Überprüfungen, während das ENplus A1-Zertifikat die gesamte Bereitstellungskette von Produktion bis Lieferung abdeckt. Beide Zertifikate stellen sicher, dass die Holzpellets strenge technische Anforderungen erfüllen. Somit garantieren sie eine gleichbleibend hohe Produktqualität. Von ihnen ist auch zum Teil der Pelletpreis pro Kilo abhängig.

So klimafreundlich sind Holzpellets

In Deutschland gelten Holzpellets als klimafreundlicher Brennstoff. Das gilt allerdings nicht, wenn dafür extra Wälder abgeholzt werden. Achten Sie daher auf folgende Punkte:

  • In Deutschland hergestellte Pellets werden in der Regel aus Holzabfällen hergestellt, es werden also keine Wälder dafür abgeholzt.
  • Das FSC- und das Naturland-Siegel sind eine gute Orientierung für in Deutschland hergestellte Pellets.

Dafür lassen sich Holzpellets verwenden

Zum Heizen brauchen die Holzpellets spezielle Pelletöfen oder Pelletanlagen. Ein Pelletofen heizt einen einzelnen Raum ähnlich wie ein herkömmlicher Kamin, verbraucht jedoch ausschließlich Holzpellets. Pelletheizungen sind dagegen größere Anlagen, üblicherweise im Keller installiert, und versorgen das ganze Haus mit Wärme.

Mit einem speziellen Pelletgrill können Sie die Holzpellets sogar im Sommer zum Grillen verwenden. Sie sollten nur darauf achten, dafür ganz spezielle Holzpellets aus unbehandeltem Restholz und ohne Rinde zu verwenden. Dadurch entsteht auch der von vielen Menschen geliebte rauchige Geschmack des Grillfleisches. Hochwertige Pelletgrills haben sogar eine programmierbare Temperaturkontrolle und stehen somit Holzkohlegrills in nichts nach.

Darüber hinaus kann die Asche von Holzpellets als Dünger im Garten verwendet werden. Besonders Pflanzen wie Rosen oder Geranien, die basische oder neutrale Böden bevorzugen, profitieren davon. Denn je nach Holzart enthält die Asche von Holzpellets unterschiedlich viel Kalk und Kalium, was für das Pflanzenwachstum förderlich ist. 30 bis 50 g Asche pro Quadratmeter alle 4 bis 6 Wochen reichen aus, um Ihren Garten optimal mit Holzpellet-Asche zu düngen.


Online-Redaktion

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