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Ventilatoren (872 Ergebnisse aus 122 Shops)

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Sie können zwischen mobilen und stationären Ventilatoren wählen. Während Wand- und Deckenventilatoren fest verschraubt werden, können Sie mobile Modelle wie Stand- oder Turmventilatoren frei bewegen.

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Durchmesser
Geräuschemission Betrieb
Geräuschemission Betrieb

Ventilatoren arbeiten meist mit einem Geräuschpegel zwischen 30 dB bis knapp 80 dB. Dies entspricht etwa einer Lautstärkeentwicklung zwischen leiser Musik und der Geräuschentwicklung eines Rasenmähers. Für Schlafräume empfehlen sich Ventilatoren mit möglichst geringem Geräuschpegel.

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Nennaufnahmeleistung
Nennaufnahmeleistung

Die Nennaufnahmeleistung ist die Leistung, die ein Ventilator zum Betrieb benötigt. Je höher die Leistung ist, desto mehr Strom verbraucht das Modell während des Arbeitseinsatzes. Sie wird in Watt angegeben.

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Produkttyp
Ein Ventilator sorgt bei heißem Wetter für Abkühlung. Es lassen sich unterschiedliche Produkttypen differenzieren.

Ein Bodenventilator erzeugt mittels Ration eines Laufrades eine frische Brise. Ein solcher wird, wie den Name bereits verrät, auf dem Boden platziert und ist meist in einem 45 Grad Winkel nach oben geneigt. Zu den Vorteilen gehört, dass die Modelle in jeder Raumnische platziert werden können. Nachteilig ist jedoch, dass sich Bodenventilatoren nicht um ihre eigene Achse drehen können. Demnach sind sie auf einen Winkelbereich begrenzt.

Deckenventilatoren sind die ideale Lösung, wenn es darum geht den ganzen Raum mit einem kühlen Luftzug zu versorgen. Solche Modelle gibt es in zahlreichen Ausfertigungen. Gesteuert werden diese entweder über einen Wandschalter, eine Fernbedienung oder einen Zugschalter. Der Nachteil zu anderen Produkttypen ist der höhere Installationsaufwand.

Standventilatoren kennzeichnen sich dadurch, dass sie überall eingesetzt werden können, sofern eine Steckdose in der Nähe ist. Damit sind sie gerade im Vergleich zu Deckenventilatoren deutlich flexibler. Die Meisten Modelle sind in ihrer Höhe verstellbar. So kann ein bestimmter Punkt im Raum gezielt mit kühler Luft versorgt werden. Nachteilig ist bei solchen Modellen die etwas höhere Betriebslautstärke. Diese ist auf die offene Gitterbauweise zurückzuführen.

Tischventilatoren bieten ähnliche Eigenschaften wie Standventilatoren. Sie verfügen jedoch über deutlich kleinere Baumasse. So sind sie ideal für die Anbringung auf dem Arbeitstisch geeignet. Gerade fürs Büro sollte man jedoch darauf achten, sich für ein Modell zu entscheiden, welches als geräuscharm deklariert ist.

Bei den sogenannten Turmventilatoren verläuft die Ventilatorachse quer zum Luftstrom. Ferner reicht diese vom Boden bis zur Gerätdecke. Entsprechend bläst das Gerät über seine gesamte Höhe einen kalten Luftstrom. Gerade bei engen Raumverhältnissen nimmt ein Turmventilator am wenigsten Platz ein. Nachteilig ist, dass die Geräte i.d.R. über keine Neigungsvorrichtung verfügen.

Wandventilatoren lassen sich platzsparend an der Wand anbringen und sollten am besten dort angebracht werden, wo sie sich am meisten aufhalten. Zwar sind diese aufgrund der festen Montage weniger flexibel, dafür benötigen sie keine zusätzliche Abstellfläche.


Durchmesser
Die ideale Ventilatorgröße sollte auf die individuelle Raumgröße angepasst werden.

Als großer Richtwert lässt sich sagen, dass Ventilatoren mit bis zu 70 cm Durchmesser einen Raum von 10 qm gut mit Frischluft versorgen. Bei 20 qm sollte man auf einen Ventilator mit ca. 130 cm setzen. Bei einer Raumgröße von 30 qm sind wiederum ca. 160 cm empfehlenswert. Bei größeren Räumen empfiehlt es sich auf mehrere Ventilatoren zurückzugreifen.

Anzahl Flügel
Die Anzahl der Flügel kann sich auf die Luftleistung des Ventilators auswirken. Entsprechend sind Modelle mit 5 oder 4 Flügel oftmals effizienter, als Geräte mit nur 3 Flügeln. Jedoch spielen auch viele andere Faktoren eine Rolle. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Ventilatorflügel jeweils optimal profiliert sind.

Features
Die Features eines Ventilators sollten zudem in die Kaufentscheidung einbezogen werden. Schließlich bestimmen diese den Mehrwert des Gerätes.

Gerade fürs Schlaf- oder Arbeitszimmer sollte man Ventilatoren bevorzugen, welche als geräuscharm gelten. Ideal ist ein Geräuschpegel von weniger als 50 Dezibel. Wenngleich wenige Modelle überhaupt in einem Bereich von unter 60 Dezibel liegen.

Verschiedene Lüftungsstufen sorgen dafür, dass sich das Wunschgerät an die eigenen Bedürfnisse besser anpassen lässt.

Für einen besseren Bedienkomfort sind Modelle mitsamt Fernbedienung von Vorteil.

Eine optimale Raumanpassung ermöglichen Extras wie eine einstellbare Neigung oder eine Höhenverstellung.

Für eine höhere Betriebssicherheit sorgt ein Überhitzungsschutz.

Wünschen Sie sich eine Abkühlung und frische Luft?

Wir beraten Sie zum Kauf eines passenden Ventilators.

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Ratgeber

Wissen Kompakt

Kommen Ihnen nachfolgende Situationen bekannt vor? Es ist Hochsommer und Ihre Dachgeschosswohnung hat sich über mehrere Tage immer stärker aufgeheizt. Sie können nachts durch die warme und stickige Luft nur schwer einschlafen und wachen morgens alles andere als erholt auf. Oder Sie arbeiten in einem Großraumbüro und die Klimaanlage ist zum wiederholten Male ausgefallen. Das Konzentrieren auf Ihre regelmäßigen Tätigkeiten fällt Ihnen durch die aufgewärmte und drückende Luft schwer.

Als Lösung dieser beiden beispielhaften Situationen bietet sich eine Luftzirkulation in den Räumlichkeiten an, sodass das Raumklima verbessert und die Luft etwas heruntergekühlt wird. Einen Ventilator können Sie hierfür einfach und praktisch überall aufstellen.

Wissenswert

Der Begriff „Ventilator“ ist von dem lateinischen Verb „ventilare“ abgeleitet und bedeutet „Wind erzeugen“ oder „Kühlung zufächeln“.

Als Vorgänger der Ventilatoren gelten Fächer, die noch heutzutage weit verbreitet sind. Erste Darstellungen von ihnen sind bereits aus dem alten Ägypten überliefert. Dort fächelten Diener oder Sklaven ihrem höhergestellten Herrn mit Hilfe von riesigen Fächern bzw. Wedeln Luft zu.

1740 erfand Stephen Hales eine Maschine, die – im Unterschied zu den Fächern – die Luft nicht nur in Bewegung setzte, sondern gezielt in eine bestimmte Richtung lenkte. Hierfür musste ein Rotor (lat. rotare = „drehen“) mit Hilfe der Muskelkraft von mehreren Menschen permanent in Bewegung gehalten werden. 

Christian Schiele nutzte das von Hales entwickelte Prinzip, um im 19. Jahrhundert Gebläsemaschinen zu erzeugen, die entweder von Hand oder mit dem Fuß über Pedale angetrieben werden konnten. Die Herstellung dieser begann 1851 in Frankfurt. Das erste Patent auf einen elektrischen Ventilator erhielt der Ingenieur James Wood 1902. Seitdem wurde das Gerät stetig weiterentwickelt, sodass es heute viele verschiedene Modelle gibt.

Damit Sie den optimalen Ventilator finden, der Ihren Erwartungen und Bedürfnissen entspricht, finden Sie in unserem Kaufberater nachfolgend die wichtigsten Entscheidungskriterien auf einen Blick.


Kaufberater

Bei dem großen Angebot an Ventilatoren ist es oftmals nicht leicht, das ideale Modell zu finden. Die im Handel erhältlichen Ventilatoren unterscheiden sich hauptsächlich in ihrer Montage und Bauform. Zudem können verschiedene Zusatzfunktionen besitzen. In unserem Kaufberater nennen wir Ihnen die unterschiedlichen Ventilatoren-Modelle und helfen Ihnen, das passende Produkt zu finden.

Bedenken Sie für den Kauf des idealen Ventilators vor allem folgende Gesichtspunkte:
 

  • Es ist ratsam, den Ventilator passend zu seinem zukünftigen Verwendungszweck auszuwählen.
    Werden Sie sich vor dem Kauf darüber klar, welchen genauen Zweck ein Ventilator für Sie erfüllen soll. Ist Ihnen beispielsweise eine optimale Zirkulation der Raumluft oder eine Erfrischung bzw. Kühlung an besonders heißen Sommertagen wichtiger? Möchten Sie einen Ventilator zu Hause oder im Büro verwenden? Je nachdem können Sie zwischen verschiedenen Modellen wählen.
     

  • Weiterhin ist die Bauart ein maßgebliches Kriterium für die Wahl eines Ventilators.
    Über die Bauart entscheidet maßgeblich der Platz, an dem Sie einen Ventilator positionieren möchten. Während sich manche Ventilatoren an einer Decke oder Wand montieren lassen, können Sie andere Ausführungen auf dem Boden oder einem Tisch platzieren. Es gibt außerdem Ventilator-Varianten, die Sie bequem in der Hand transportieren können.
     

  • Berücksichtigen Sie außerdem die unterschiedlichen Eigenschaften der Geräte.
    Ventilatoren unterscheiden sich zudem in ihrer zusätzlichen Ausstattung voneinander. Bevorzugen Sie eine besonders geräuscharme Ausführung? Möchten Sie zwischen mehreren Ventilationsstufen auswählen können? Soll das Modell mit einer Fernbedienung steuerbar oder USB- bzw. batteriebetrieben sein? Je nachdem, welche besonderen Eigenschaften Ihnen bei einem Ventilator wichtig sind, ist es ratsam, Ihre Wahl entsprechend anzupassen.
     

  • Wählen Sie das passende Material.
    Es gibt verschiedene Materialien und Farben, zwischen denen Sie nach Belieben auswählen können. Somit können Sie jeden Ventilator optisch optimal in den Raum integrieren, in dem Sie ihn gerne anbringen bzw. aufstellen möchten. Das Material bestimmt zudem auch maßgeblich die Stabilität Ihres Ventilators.
     


Ventilatoren-Modelle

Ein Ventilator fördert den Luftaustausch bzw. die Luftzirkulation. Dies geschieht bei den Geräten für den Privatgebrauch in der Regel über Rotorflügel, die einem Flugzeugpropeller ähneln, und einen Motor:
 
  1. Der Motor treibt den Rotor kräftig an.
    ⇒ Dadurch entsteht auf der hinteren Seite des Ventilators ein Unterdruck und die Umgebungsluft wird angesaugt. 

  2. Die angesaugte Luft wird axial, also parallel zur Motorachse, durch das Laufrad bzw. die Rotorblätter geführt und dabei beschleunigt. 

  3. Auf der vorderen Seite des Ventilators strömt die verwirbelte Luft abschließend wieder aus.
    ⇒ Somit zirkuliert ein Ventilator die Umgebungsluft.

Wissenswert

Der Hersteller Dyson hat eine Technologie für rotorlose Ventilatoren entwickelt.

Diese Ventilatoren haben zwar einen Ventilatorkopf, der aber nur einen Ventilatorring und keine Rotorblätter besitzt. Dadurch haben diese Geräte ein modernes und futuristisches Design. Ventilatoren mit dieser neuen Technologie sind jedoch auch deutlich teurer.

Bei diesen Modellen sitzt der kleine Motor im Fuß des Ventilators und saugt die Luft dort über Schächte an. Dann beschleunigt er sie über einen schmalen Schlitz von nur etwa 1,3 mm im Ventilator und leitet sie über eine Schräge zum Ventilatorring. Dort wird der primäre Luftstrom ausgeblasen und zugleich die Umgebungsluft (sekundäre Luftzufuhr) angesaugt und verstärkt. Durch die Kombination des primären und sekundären Luftstroms wird die Luftzirkulation um das 15-fache verstärkt.

Fast alle Modelle besitzen unabhängig von ihrer Bauform verschiedene Geschwindigkeitsstufen: Am häufigsten zählen 3 Ventilationsstufen zur Grundausstattung. Es lassen sich aber auch Modelle mit nur 1 oder sogar bis hin zu 10 Geschwindigkeitsstufen finden, die sich teilweise auch stufenlos regulieren lassen.

Je nach Modell ist ein Ventilator mobil, also freistehend, oder stationär, also festmontiert. Damit Sie einen Überblick über das Angebot bekommen, erläutern wir Ihnen nachfolgend die verschiedenen Ventilatoren-Modelle:

Mobile Ventilatoren

Mobile Ventilatoren können Sie frei im Raum platzieren. Sie werden nicht montiert, sodass Sie den Standort dieser kleinen Windmaschinen einfach wechseln können.

Auf den Punkt!

Folgende mobile Ventilatoren sind erhältlich:

  • Ein klassischer Standventilator ist anzuraten, wenn Sie sich wünschen, dass die Luft Ihres Wohnraums möglichst großflächig zirkuliert wird. 

  • Der Turmventilator empfiehlt sich für Sie, wenn Sie nach einem möglichst geräuscharmen und platzsparenden Ventilator suchen, den Sie beispielsweise im Schlafzimmer nutzen möchten. 

  • Ein Tischventilator ist kompakt – Sie platzieren ihn auf ihrem Tisch oder auch einem anderen Möbelstück. Er sorgt für einen direkten Luftzug zur Erfrischung.

  • Der Rotor eines Bodenventilators befindet sich in Bodennähe und wirbelt somit die Luft von unten auf. Er sorgt für eine angenehme Luftzirkulation im Raum, die jedoch schwächer ausfällt als mit einem Stand- oder Turmventilator.

  • Ein Handventilator empfiehlt sich für Sie, wenn Sie sich unterwegs etwas erfrischen wollen. Sie können dieses Modell in jeder Handtasche praktisch verstauen und somit bequem überallhin mitnehmen.

Standventilator

Dieses Modell stellt die klassische Variante eines Ventilators dar. Der Standventilator zeichnet sich dadurch aus, dass sein Rotor an einer Stange angebracht ist. Ein Standfuß, der an der Unterseite dieser Stange befestigt ist, verleiht dem Ventilator Halt. Um die Rotorblätter ist ein Gitter zum Schutz angebracht. Der Durchmesser des Rotors beträgt meist mindestens 40 cm und die Höhe des gesamten Ventilators etwa 120–130 cm. Er nimmt somit vergleichsweise viel Platz im Raum ein.

In der Regel verfügen die Lüfter des Standventilators über einen drehbaren und neigbaren Kopf. Dieser kann so eingestellt werden, dass sich der Rotor um seine horizontale Achse dreht. Meist geschieht dies in einem Winkel von ca. 150°. Der Winkelbereich des Standventilators ist demnach sehr groß, was eine großflächige Zirkulation der Raumluft gewährleistet. 

Außerdem sind die meisten Standventilatoren in ihrer Höhe verstellbar, sodass ein bestimmter Bereich im Wohnraum gezielt mit frischer Luft versorgt werden kann. Die offene Bauweise des Rotors verursacht allerdings eine etwas höhere Betriebslautstärke als es bei manch anderen Ventilatoren-Modellen der Fall ist.

Tipp

Sollten Sie den Standventilator auf eine ganz bestimmte Stelle im Raum ausrichten wollen, können Sie meist das Kopfgelenk fixieren.

Möchten Sie die Luft in einem großen Raum möglichst effektiv zirkulieren lassen, ist ein Standventilator eine gute Wahl. Der Preis für dieses Modell beträgt je nach Design und Ausstattung zwischen ca. 15–450 €.

Im Folgenden finden Sie die Vor- und Nachteile eines Standventilators noch einmal übersichtlich zusammengestellt:

Pro
  • Großflächige sowie gezielte Zirkulation der Raumluft
  • Verschiedene Neigungswinkel
Contra
  • Höhere Betriebslautstärke
  • Benötigt mehr Platz

Turmventilator

Ein sehr modernes Modell stellt der Turmventilator dar, der sich zunehmender Beliebtheit erfreut. 

Turmventilatoren besitzen einen anderen Aufbau als andere Ventilator-Varianten. Sie bestehen aus einer vertikalen Säule, die auf einem stabilen Standfuß befestigt ist. Dieses Modell hat somit einen geringeren Durchmesser – meist etwa 11–40 cm – und ist somit sehr platzsparend. 

Der größte Unterschied liegt darin, dass diese Ventilatoren meist Tangential- bzw. Querstromlüfter sind und keine Rotorblätter besitzen. Die Luft wird über die gesamte Fläche des langgestreckten Laufrades angesaugt und strömt über schmale Entlüftungsschlitze auf der anderen Seite wieder aus. Der Motor des Gerätes befindet sich meist im Standfuß des Ventilators und arbeitet vergleichsweise leise. Es gibt jedoch auch Modelle, die mehrere kleine, vertikal übereinander angeordnete Rotoren besitzen. 

Shopping Tipp

Kleine Turmventilatoren sind ebenfalls erhältlich und eignen sich für die Platzierung auf Tisch oder Regal.

Da die Luftzirkulation des Turmventilators meist über die gesamte Höhe des Turms stattfindet, kann er eine größere Menge Luft in Bewegung setzen und so das Raumklima verbessern. Zudem verfügen Turmventilatoren – wie die anderen Windmaschinen auch – über ein Gelenk, mit dessen Hilfe es möglich ist, sich in einem bestimmten Winkel zu drehen. Allerdings verfügen sie über keine Neigungsvorrichtung. 

Möchten Sie einen möglichst platzsparenden Ventilator kaufen, der aber zugleich für eine großflächige Luftzirkulation sorgen soll, ist ein Turmventilator zu empfehlen. Er kostet zwischen rund 20–460 €.

Für eine bessere Übersicht haben wir die Vor- und Nachteile eines Turmventilators nachfolgend für Sie zusammengefasst:

Pro
  • Platzsparend
  • Optimale Zirkulation der Raumluft
  • Geräuscharm
Contra
  • Keine Neigung möglich

Tischventilator

Bei einem Tischventilator handelt es sich um einen kleinen und handlichen Ventilator, der bequem auf jeden Schreibtisch oder ein Regal passt und dafür sorgt, dass Sie bei der Arbeit im Büro oder zu Hause einen frischen Luftzug genießen können. Der Rotor – bestehend aus Rotorblättern und Gitterkorb – sitzt auf einem kurzen Standfuß. Eine Zirkulation der gesamten Raumluft ist hierbei aufgrund seines kleineren Durchmessers von 15–40 cm und des kürzeren Gestells allerdings meist nicht möglich. 

Tischventilatoren gibt es mit verschiedenen Ausstattungen und in unterschiedlichen Größen. Zum einen sind sehr kleine Modelle erhältlich, die Sie schnell und einfach zusammenklappen und mit zur Arbeit und wieder mit nach Hause nehmen können. Einige Varianten können Sie sogar direkt an Ihren Schreibtisch klemmen. Zum anderen gibt es mittelgroße stabile Tischventilatoren sowie die luxuriöse Ausführung mit relativ leisem Motor, sodass Sie bei Ihrer Arbeit nicht gestört werden.

Achtung!

Kinder können sich die Finger einklemmen.

Achten Sie darauf, dass die Gitterstäbe des Rotorkopfs schmaler als 1 cm sind, sodass sich Ihr Kind seine Finger nicht darin einklemmen kann.

Außerdem gibt es sowohl feststehende und unbewegliche Tischventilatoren als auch Modelle, die einen schwenkbaren und beweglichen Kopf besitzen. Schließlich sind zudem sowohl klassische netzbetriebene Tischventilatoren als auch USB- oder batteriebetriebene Ausführungen erhältlich. 

Möchten Sie sich im Büro oder Arbeitszimmer abkühlen oder benötigen Sie ein flexibles Modell für kleinere Räume? Dann ist ein Tischventilator eine gute Wahl.

Preislich unterscheiden sich die Tischventilatoren je nach Ausstattung und Größe deutlich voneinander. Sie sind bereits unter 10 € erhältlich, können aber auch bis zu rund 330 € kosten.

Shopping Tipp

Einige Hersteller bieten inzwischen 2-in-1-Varianten von Tischventilatoren an. Diese Modelle können Sie gleichzeitig auch an einer Wand anbringen.

Für Ihr Auto können Sie einen kleinen Autoventilator kaufen. Diesen betreiben Sie über den Zigarettenanzünder und klemmen ihn an Ihr Armaturenbrett. 

Folgende Tabelle verdeutlicht die Vor- und Nachteile eines Tischventilators noch einmal:

Pro
  • Passt bequem auf jeden Tisch
  • Auswahl an verschiedenen Ausstattungen und Größen
Contra
  • Keine Zirkulation der gesamten Raumluft

Bodenventilator

Der Bodenventilator stellt eine praktische Alternative zum klassischen Standventilator dar. Er verfügt meist über einen Rotor mit einem Durchmesser von 18–90 cm, der oftmals hinter einem festen Gehäuse verbaut ist und dem in der Regel ein kurzes Gestänge und ein kleiner Standfuß als Stütze dienen.

Dieses Ventilator-Modell können Sie überall direkt auf dem Boden platzieren. Meist ist der Bodenventilator mit einem leichten Winkel von 45° nach oben geneigt, damit die Luft auch höher gelegene Bereiche der Räumlichkeiten erreichen kann. Da der Bodenventilator jedoch meist kein Kopfgelenk besitzt, kann er sich nicht um seine eigene Achse drehen. Daraus ergibt sich eine geringere Luftzirkulation als mit einem Stand- oder Tischventilator. Er sorgt dennoch für ein angenehmes Raumklima. 

Wissenswert

Warme Luft steigt nach oben.

Durch seine bodennahe Position wirbelt dieser Ventilator die kühlere Luft am Boden nach oben hin auf. Dadurch verbessert sich das Raumklima.

Bodenventilatoren kommen gerne bei Fotoshootings zum Einsatz, um einen leichten Windzug in Kleidern und Haaren zu erzeugen. Aber auch für zu Hause eignen sie sich, um für ein gutes Raumklima zu sorgen. Der Preis für einen Bodenventilator beträgt je nach Größe zwischen 15–520 €.

Zur Übersicht haben wir nachfolgend die Vor- und Nachteile eines Bodenventilators nochmal für Sie zusammengefasst:

Pro
  • Platzsparend
  • Zirkulation der Raumluft vom Boden aus
Contra
  • Keine Drehung um die eigene Achse

Handventilator

Bei einem Handventilator handelt es sich um ein sehr kleines Modell, das bequem in Ihre Hand passt. Wenn Sie sich an besonders heißen Sommertagen unterwegs etwas erfrischen wollen, stellt er einen praktischen Begleiter dar, den Sie in jeder Handtasche verstauen und überallhin mitnehmen können. 

Handventilatoren besitzen 2 oder 3 kleine, freiliegende Rotorblätter, die Sie jedoch meist auf nur einer Geschwindigkeitsstufe aktivieren können. Der kleine Ventilator wird mit Akku oder Batterien betrieben.

Shopping Tipp

Sehr moderne und exklusivere Handventilatoren besitzen an ihrer Unterseite im rechten Winkel einen stabilen Anschluss für Ihr Smartphone – beispielsweise einen Lightning-Anschluss. So können Sie mit nur einer Hand Ihr Handy und den Ventilator halten und haben die andere Hand zum Bedienen Ihres Smartphones frei.

Einige Handventilatoren sind sogar zugleich mit einem ausziehbaren Selfie-Stick für Ihr Smartphone ausgestattet.

Manche Handventilator-Modelle sind mit einem Umhängeband versehen, sodass Sie den Ventilator auch um Ihren Hals tragen oder an einer Tasche befestigen können. Andere Modelle besitzen wiederum einen integrierten Wasserzerstäuber und können somit gleichzeitig einen angenehmen Sprühnebel erzeugen. 

Der Handventilator ersetzt kein vollwertiges Modell, sondern stellt eine zusätzliche Anschaffung dar. Mit seiner Hilfe können Sie lediglich die Luft um Ihr Gesicht herum in Bewegung bringen und sich etwas erfrischen. Er eignet sich daher ideal für den Sommer, wenn Sie unterwegs eine leichte Abkühlung benötigen. 

Ein Handventilator ist preisgünstig und bereits unter 5 € erhältlich. Der Preis kann je nach zusätzlicher Ausstattung bis zu rund 25 € betragen.

Wenn man die Vor- und Nachteile eines Handventilators gegenüberstellt, ergibt sich folgende Übersicht:

Pro
  • Praktischer Begleiter für unterwegs
  • Preiswert
Contra
  • Kein Ersatz für einen vollwertigen Ventilator

Stationäre Ventilatoren

Stationäre Ventilatoren werden fest an der Wand oder Decke montiert. Sie nehmen somit keine Stellfläche weg und sind somit sehr platzsparend, lassen sich jedoch auch nicht so einfach neu positionieren. 

Sollten Sie Kinder oder Haustiere haben, stellt ein stationärer Ventilator eine geringere Verletzungsgefahr als ein Standgerät für diese dar, da Sie den Ventilator auf beliebiger Wandhöhe oder auch an der Decke anbringen können.

Auf den Punkt!
  • Den Wandventilator ähnelt hinsichtlich seiner Funktionsweise und Optik den freistehenden Ventilatoren. Sie montieren ihn praktisch an einer Ihrer Wände. 

  • Ein Deckenventilator lässt mit seinen offenen Rotorblättern die gesamte Luft eines Raums besonders geräuscharm zirkulieren. Sie montieren ihn an der Decke.

Wandventilator

Einen Wandventilator installieren Sie, wie der Name bereits vermuten lässt, an einer Wand. Die in der Regel einfache Anbringung kann dabei horizontal, vertikal und schräg erfolgen. Der Rotor wird von einem Gitter umgeben und besitzt statt eines Standfußes eine Wandbefestigung. Der Durchmesser des Rotors beträgt in der Regel zwischen 25–45 cm. 

Recherche Tipp

Werfen Sie vor der Montage des Wandventilators einen Blick in die Gebrauchsanweisung des Modells.

Ein Wandventilator besitzt meist einen leicht neigbaren und schwenkbaren Kopf, sodass er für eine angenehme Luftzirkulation und auch einen kühlenden Luftzug sorgt. 

Dieses Modell eignet sich für Sie, wenn Sie keinen Platz für ein Standgerät sowie Deckenventilator haben und trotzdem nicht auf die Vorzüge eines schwenkbaren Ventilators verzichten möchten oder auch die aufwändigere Montage eines Deckenventilators scheuen.

Der Preis für diesen Ventilator beträgt in der Regel zwischen ca. 40–250 €.

Stellt man die Vor- und Nachteile eines Wandventilators gegenüber, ergibt sich folgende Übersicht:

Pro
  • Einfache Anbringung 
  • Schwenkbarer Rotor sorgt für gutes Raumklima
Contra
  • Keine Flexibilität

Deckenventilator

Der Deckenventilator nutzt zur Lüftung einen offenen Rotor. Da er über keinen Ständer verfügt, müssen Sie ihn wie eine Lampe direkt an der Decke befestigen. Im Vergleich zu anderen Ventilator-Typen kann seine Anbringung daher mitunter sehr aufwändig sein. Im Durchschnitt beträgt der Durchmesser des Rotors zwischen 35–200 cm. 

Durch die horizontale Position des Rotors im Raum kann ein Deckenventilator entsprechend viel Luft bewegen. Nach längerem Betrieb lässt der Deckenventilator die gesamte Raumluft zirkulieren, was für ein angenehmeres Raumklima sorgt. Allerdings kühlt er nur begrenzt und ist daher weniger als Erfrischung bei starker Hitze geeignet.

Die meisten Deckenventilator-Modelle arbeiten vergleichsweise geräuscharm. Somit können Sie beispielsweise nachts während des Betriebs ungestört schlafen.

Wissenswert

Deckenventilatoren gehören in den Vereinigten Staaten von Amerika meist zur Grundausstattung eines Zimmers.

Viele Deckenventilatoren besitzen eine integrierte Beleuchtung und können damit gleichzeitig als Lichtquelle für den Raum dienen. Steuern können Sie sie üblicherweise mit Hilfe einer Fernbedienung oder eines Wandschalters. 

Wenn Sie die etwas aufwändigere Montage nicht scheuen und eine dauerhafte Lösung für ein optimales Raumklima suchen, ist ein Deckenventilator eine gute Lösung.

Dieses Modell gibt es in einfacher und kleiner Ausführung bereits ab 10 € zu kaufen. Hochwertige Modelle mit größerem Durchmesser kosten hingegen bis zu ca. 2.200 €.

Für eine bessere Übersicht sehen Sie in der nachfolgenden Tabelle die Vor- und Nachteile eines Deckenventilators auf einen Blick:

Pro
  • Optimale Zirkulation der gesamten Raumluft
  • Geräuscharm
  • Gleichzeitige Beleuchtung des Raums
Contra
  • Größerer Montageaufwand
  • Keine optimale Kühlung bei Hitze


Geräuschemission

Durch die Betriebsgeräusche des Motors und der Rotorflügel eines Ventilators kann dieser entsprechend laut werden. Daher sollten Sie beim Kauf auf die Herstellerangaben zur maximalen Geräuschentwicklung achten. Dadurch wissen Sie, wie laut die Windmaschine ist, wenn sie in der höchsten Geschwindigkeitsstufe läuft. 

Bedenken Sie

Beachten Sie auch die Leistungsstärke eines Ventilators.

Während Sie einen leistungsschwächeren Ventilator auf die höchste und somit lauteste Stufe einstellen müssen, reicht bei einem leistungsstarken Gerät meist bereits schon eine niedrigere und somit leisere Stufe für eine vergleichbare Wirkung.

Die maximale Geräuschentwicklung wird in Dezibel (dB) angegeben. Je höher dieser Wert ist, desto lauter ist der Ventilator. Als Richtwert gilt: Ein leistungsstarker Ventilator mit einer maximalen Geräuschentwicklung unter 40–50 dB ist auch für den Betrieb im Schlaf- und Wohnzimmer geeignet. 40 dB entsprechen ungefähr der Lautstärke von Flüstern oder leiser Musik.

Im Handel finden Sie meist Ventilatoren, die eine Geräuschentwicklung zwischen 30–80 dB haben. 

Recherche Tipp

Unter hoerex.de finden Sie eine Übersicht über die verschiedenen Dezibel-Werte und vergleichbare Geräusche in diesen Lautstärken.


Leistungsstärke

Je mehr Luft ein Ventilator pro Stunde umwälzen kann, desto leistungsstärker ist er. Wie viel Luft durch den Rotor geblasen wird, hängt zum einen von der Größe der Rotorblätter und zum anderen davon ab, mit wie vielen Umdrehungen der Motor in der Minute läuft. 

Die Luftumwälzung wird in m³/h (Kubikmeter pro Stunde) angegeben. Daher sollte die Leistungsstärke Ihres Ventilators den Kubikmetern ihres Raumes entsprechen – dies können Sie ausrechnen, indem Sie die Länge, Breite und Höhe der Wände multiplizieren.

Beispiel

Ein Raum mit 7 m Länge, 4 m Breite und einer Höhe von 2,5 m hat 70 m³ (7 x 4 x 2,5 = 70).


Energieeffizienz

Die Energieeffizienz eines Ventilators hängt unter anderem von seinem Systemwirkungsgrad ab. Dieser ergibt sich aus den Wirkungsgraden des Rotors, des Motors und der Steuerungselektronik. Je hochwertiger vor allem der Motor eines Ventilators ist, desto besser ist sein Wirkungsgrad. Und umso höher der Wirkungsgrad eines Ventilators im Vergleich zu anderen baugleichen Geräten ist, desto höher ist seine Energieeffizienz.

Wissenswert

Ventilatoren unterliegen der europäischen ErP-Richtlinie (Energy related Products). 

Mithilfe dieser Bestimmung, die auch als Ökodesign-Richtlinie bekannt ist, möchte die EU im Rahmen des Kyoto-Protokolls ihren CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um mindestens 20 % senken. Geräte sollen daher möglichst sparsam bzw. energieeffizient sein und dadurch einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Gleichzeitig soll auch der Anwender durch eine bessere Energieeffizienz geringere Betriebskosten haben. Daher muss jeder Ventilator, der auf dem europäischen Markt verkauft wird, den Anforderungen der ErP-Richtlinie und somit dem Effizienzgrad „N“ entsprechen.

Zudem beeinflusst die Nennaufnahmeleistung, wie viel Strom der Ventilator tatsächlich für den Betrieb benötigt. Sie wird in W (Watt) angegeben. Die genauen Werte finden Sie in der Regel in den technischen Daten der Produktbeschreibung. 

Bedenken Sie

Je schneller und länger ein Ventilator läuft, desto mehr Energie verbraucht er entsprechend.

Sie bestimmen über die Einstellung der Geschwindigkeit und der Laufzeit, wie viel Strom Ihr Ventilator explizit verbraucht.


Ausstattung

Die unterschiedlichen Modelle können zusätzlich folgende Ausstattung aufweisen:

  • Anti-Rutschfuß
    Besonders Boden-, Stand-, Tisch- und Turmventilatoren besitzen häufig einen Anti-Rutschfuß. Dieser verleiht dem Ventilator einen stabileren Stand und schützt so Ihren Fußboden bzw. Tisch vor möglichen Kratzern.
     
  • Fernbedienung
    Viele Ventilatoren werden inzwischen mit einer praktischen Fernbedienung geliefert. Besonders bei Turmventilatoren gehört dies in der Regel zur Standardausstattung. Oftmals erfolgt die Signalübertragung per Infrarot. Sie können Ihren Ventilator damit bequem an- und ausschalten sowie die Belüftungsstufen regulieren, ohne dass Sie von Ihrer Couch oder gar aus dem Bett aufstehen müssen.
     
  • Lampe
    Einige Deckenventilatoren besitzen eine integrierte Beleuchtung und können damit gleichzeitig als Lichtquelle für den gesamten Raum dienen. Gesteuert werden sie üblicherweise mit Hilfe einer Fernbedienung oder eines Wandschalters.
     
  • Luftbefeuchter
    Es finden sich einige Standventilatoren auf dem Markt, die gleichzeitig als Luftbefeuchter dienen. Hierfür können Sie einen Wassertank befüllen, der in den Ventilator integriert ist. Er sorgt durch die Erzeugung eines sanften Sprühnebels für eine angenehme Erfrischung an heißen Sommertagen. Auch Handventilatoren besitzen diese Funktion oftmals. Allerdings können Sie diesen in der Regel nur zur Erfrischung Ihres Gesichtes nutzen.
     
  • Rechts-/Linkslauf
    Es gibt Ventilator-Varianten, z. B. Deckenventilatoren, bei denen Sie selbst entscheiden können, in welche Richtung sich der Rotor bewegen soll. Dies hat einen entscheidenden Vorteil: Im Linkslauf – also gegen den Uhrzeigersinn – hält ein Ventilator Ihren Wohnraum im Sommer angenehm kühl, während er im Rechtslauf – also im Uhrzeigersinn – dafür sorgt, dass sich die gesammelte warme Heizungsluft im Winter gleichmäßig im Raum verteilen kann. Dies kann Ihre Heizkosten erheblich senken. 
     
  • Tragegriff
    Manche Ventilatoren besitzen einen praktischen Tragegriff. Damit können Sie den Ventilator bequem transportieren und leicht neu positionieren. Besonders bei Boden-, Stand-, Tisch- und Turmventilatoren ist ein Tragegriff häufiger zu finden.


Funktionen

Ein Ventilator kann folgende zusätzliche Funktionen aufweisen, die die Sicherheit und die Energieeffizienz des Geräts erhöhen:

  • Überhitzungsschutz
    Viele Ventilatoren sind mit einem Überhitzungsschutz ausgestattet. Dieser sorgt für eine automatische Abschaltung des Geräts, wenn es während des Betriebs zu heiß werden sollte. Besonders in der Nacht oder wenn Sie Ihren Ventilator aus sonstigen Gründen unbeaufsichtigt lassen, ist dies praktisch.
     
  • Zeitschaltuhr
    Einige Ventilatoren-Modelle verfügen über eine eingebaute Zeitschaltuhr. Diese ermöglicht eine automatische Abschaltung nach einer bestimmten Zeit oder eine automatische Regulierung der einzelnen Geschwindigkeitsstufen. Dies ist besonders von Vorteil, wenn Sie nachts ohne Unterbrechung schlafen möchten.


Materialien

Sowohl der Standfuß und das Gestell als auch der Rotor bestehen in der Regel aus den folgenden Materialien:

  • Metall
    Ventilatoren aus Metall sind meist aus Aluminium oder Stahl gefertigt. Beide Werkstoffe sind unempfindlich gegen Korrosion und recht robust sowie stabil. Somit weist ein Ventilator aus diesem Material meist eine lange Lebensdauer auf. Aluminium ist jedoch schlag- und kratzempfindlich. Es ist zudem sehr leicht, während Edelstahl etwas schwerer ist. 
     
  • Kunststoff
    Ventilatoren aus Kunststoff sind nicht so robust wie Modelle aus Metall, da der Werkstoff brüchig werden kann. Somit haben Modelle aus diesem Material oftmals eine geringere Lebensdauer. Hierbei kommt es jedoch sehr auf die Verarbeitungsqualität an: Hochwertige Kunststoffventilatoren können ebenfalls recht stabil sein und über mehrere Jahre hinweg halten. Kunststoff ist zudem ein sehr leichtes Material.

Eine Ausnahme bilden Deckenventilatoren: Die Rotorblätter bestehen neben den genannten Materialien oftmals auch aus Holz, das sehr stabil und langlebig ist. So fügt sich der Deckenventilator optisch passend zu den Möbeln gut in ihren Wohnraum ein.


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Sie möchten mehr über die Verwendung von Ventilatoren wissen? Nachfolgend finden Sie unsere FAQ-Sammlung. Darin haben wir Fragen anderer Käufer von Ventilatoren beantwortet.


Anwendung

Kann ich einen Ventilator auch nachts laufen lassen?

An besonders heißen Sommertagen ist vor allem im Schlafzimmer kühle Luft angenehm, damit Sie durchschlafen und morgens erfrischt in den neuen Tag starten können. Aus diesem Grund lassen viele Menschen – besonders, wenn Sie im Dachgeschoss wohnen –  ihren Ventilator die ganze Nacht lang laufen. Dies stellt in der Regel kein Problem dar. Es empfiehlt sich aber ein besonders leises Modell, damit Ihr Schlaf nicht gestört wird.

Zudem ist es aus Sicherheitsgründen ratsam, das Gerät nicht auf der höchsten Stufe laufen zu lassen, da es ansonsten überhitzen kann. Greifen Sie lieber auf ein leistungsstarkes Gerät mit niedrigerer Geschwindigkeitsstufe zurück.

Bedenken Sie

Sicherheitshalber sollte der Ventilator auch mit einem Überhitzungsschutz ausgestattet sein.

Der Betrieb eines Ventilators bringt nämlich die gleichen Risiken mit sich wie der Betrieb eines jeden anderen elektrischen Haushaltsgeräts. Dazu gehören vor allem Kabelbrand, Kurzschluss oder brennende Plastikteile.

Manche Menschen haben jedoch Bedenken, wenn ihr Ventilator nachts in Betrieb ist. Es liegt nahe, dass diese Überlegung mit dem in Südkorea weit verbreiteten Mythos des „Ventilator-Tods“ zu tun hat. Demnach könne der Schlafende durch einen über Nacht in einem geschlossenen Raum laufenden Ventilator sterben. Als mögliche Gründe hierfür werden beispielsweise Erstickung, Vergiftung oder Unterkühlung aufgeführt. Teilweise wird dieser Mythos auch auf Klimaanlagen übertragen. Alle Ventilatoren in Korea sind daher mit einer Zeitschaltung ausgestattet, mit deren Hilfe sie sich nach einer bestimmten Zeit automatisch abschalten.

Für den Mythos des „Ventilator-Tods“ und den Zusammenhang zwischen den Todesfällen in Südkorea und dem nächtlichen Betrieb eines Ventilators in einem geschlossenen Raum gibt es jedoch keine wissenschaftlichen Belege.
 

Besteht durch die Nutzung eines Ventilators Erkältungsgefahr?

Selbst der Sommer schützt uns nicht vor Erkältungen. Gerade an besonders heißen Sommertagen sind viele Menschen von permanenter Zugluft umgeben – dabei bekommt diese nicht jedem gleich gut. Ganz im Gegenteil: Es gibt einige Menschen, die sogar sehr empfindlich auf Zugluft reagieren und schnell krank werden. Durch das Einatmen eines leichten gleichmäßigen Durchzugs, wie ihn ein Ventilator erzeugt, wird die Temperatur der Rachenschleimhäute gesenkt. Das bietet vorhandene Bakterien und Viren Angriffsfläche und sie können sich vermehren.

Wissenswert

Während sich der menschliche Körper gegen starke Zugluft zur Wehr setzen kann – durch eine Verengung der Gefäße kann er ein Auskühlen verhindern – gewöhnt er sich an einen leichten konstanten Luftzug nur schwer. Somit kann der Körper und in der Folge auch die Rachenschleimhaut leicht auskühlen.

Ansonsten können Sie die folgenden nützlichen Tipps gegen Erkältungen beachten:

  • Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich.
    Achten Sie darauf, dass Sie mindestens 2 l täglich trinken – vorzugsweise Wasser. Dadurch können Sie ein Austrocknen der Schleimhäute durch Ventilator-Zugluft verhindern: Ihre Schleimhäute werden somit ausreichend befeuchtet, können dadurch ihre Schutzfunktion erfüllen und Erkältungen abwehren.
     
  • Führen Sie ein Halstuch mit.
    Wenn Sie im Alltag unvorhersehbarer Zugluft ausgesetzt sind, können Sie einen leichten Schals umlegen. Dadurch verhindern Sie ein Absenken der Temperatur im Hals- und Rachenraum, wodurch sich Bakterien und Viren schwerer vermehren können.

Weshalb werden häufig Papierbänder an einem Ventilator befestigt?

Auch wenn Sie es selbst noch nicht getan haben, zumindest wird Ihnen der beliebte Trend bekannt vorkommen, Papierbänder – möglichst in kräftigen Farben – an einem Ventilator zu befestigen. Haben Sie sich vielleicht schon einmal gefragt, aus welchen Gründen man dies eigentlich tut?

Mögliche Gründe, warum Papierbänder an Ventilatoren angebracht werden, sind folgende:

  • Sicherheit
    ​Durch das stetige Bewegen der Papierbänder an einem Ventilator sieht jeder, dass dieser gerade in Betrieb ist. Bei genauer Betrachtung lässt sich sogar seine ungefähre Geschwindigkeitsstufe einschätzen. 
     
  • Spaß
    Flatternde bunte Papierbänder können nicht nur Erwachsene begeistern, sondern machen besonders Kindern Spaß.
     
  • Verdunstungskälte
    Viele Menschen befeuchten die Papierbänder zusätzlich, sodass das Wasser während des Betriebs langsam verdunstet. Durch den erzeugten Wind des Ventilators kann es so zu einem kühlenden Effekt kommen, der vor allem im Sommer sehr angenehm ist.
     
  • Verschönerung
    Manch einer befestigt Papierbänder an einem Ventilator, um damit seinen Wohnraum dekorativ zu verschönern. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. 
     

Warum verzerrt sich meine Stimme, wenn ich in einen laufenden Ventilator spreche?

Wenn Sie direkt in einen laufenden Ventilator hineinsprechen, hören Sie Ihre eigene Stimme verzerrt. Während die meisten Personen diesen Effekt als Kind sehr lustig fanden, kommt spätestens im Erwachsenenalter die Frage auf, wie dies überhaupt möglich sein kann. 

Im Grunde ist die Antwort darauf sehr einfach: Sie hören Ihre eigene Stimme durch den erzeugten Schall nachhallen. Schall bedeutet in diesem Fall die Ausbreitung hörbarer Schwingungen (Schallwellen) von Druckschwankungen in der Luft. Ein laufender Ventilator beschleunigt die Luft stark, wodurch der Schall schließlich verzerrt wird. Bei diesem Vorgang kommt es außerdem zum bekannten Dopplereffekt.

Wissenswert

Beim Dopplereffekt handelt es sich um die zeitliche Stauchung bzw. Dehnung eines Signals bei Veränderungen des Abstands zwischen Sender und Empfänger.

Auswahl

Die Frage, welcher Ventilator am besten zu Ihnen passt, hängt ganz davon ab, welchen Zweck dieser erfüllen soll.

Im Folgenden sehen Sie die im Handel erhältlichen Ventilatoren-Modelle und ihren jeweiligen Verwendungszweck auf einen Blick:

  • Bodenventilator
    Dieses Modell können Sie fast überall im ganzen Wohnraum einfach und praktisch platzieren. Bodenventilatoren wirbeln die Luft von unten auf und sorgen somit für eine angenehme Zirkulation der Raumluft. Sie haben jedoch keinen kühlenden Effekt.
     
  • Deckenventilator
    Ein Deckenventilator schafft ein angenehmes Raumklima, indem er die gesamte Luft im Wohnraum zirkulieren lässt. Wenn Sie eine Ventilator-Variante für Ihr Schlafzimmer suchen, eignet sich dieser Produkttyp besonders für Sie, weil er im Vergleich zu anderen Ausführungen relativ geräuscharm ist.
     
  • Handventilator
    Der praktische Handventilator passt in jede Handtasche, sodass Sie ihn überallhin mitnehmen können. Mit seiner Hilfe haben Sie die Möglichkeit, sich unterwegs regelmäßig etwas zu erfrischen. Manche Modelle erzeugen sogar zusätzlich einen angenehmen Sprühnebel.
     
  • Standventilator
    Den klassischen Standventilator können Sie nahezu überall in einem Raum einfach positionieren und somit vielfältig einsetzen. Falls Sie mit Hilfe eines Ventilators erreichen möchten, dass die Luft Ihres Wohnraums möglichst großflächig zirkuliert und somit heruntergekühlt wird, stellt diese Ausführung für Sie die beste Wahl dar.
     
  • Tischventilator
    Falls Sie bei Ihrer Arbeit zu Hause oder im Büro für eine leichte, direkte Brise sorgen möchten, empfiehlt sich ein vergleichsweise kleinerer und handlicher Tischventilator für Sie. Es gibt hierbei verschiedene Ausführungen, z. B. ein Modell, das Sie mittels einer praktischen Klemme direkt an Ihren Schreibtisch anbringen können.
     
  • Turmventilator
    Durch die schlanke Bauweise eines Turmventilators eignet sich dieser besonders gut für Sie, wenn Sie auf einen platzsparenden Produkttyp angewiesen sind. Zudem sollten Sie bei der Suche nach einem möglichst geräuscharmen Modell, z. B. für das Schlafzimmer, auf diese moderne Ventilator-Variante zurückgreifen.
     
  • Wandventilator
    Ein Wandventilator lässt sich einfach und praktisch an einer Wand anbringen, was 2 Vorteile mit sich bringt: Ein Wandventilator ist platzsparend und besonders praktisch, wenn Sie Kinder oder Haustiere besitzen. Diese können ihn nämlich nicht umwerfen, wodurch auch eine geringere Verletzungsgefahr besteht.

Mehr Informationen zu den verschiedenen Ventilatoren-Modellen erhalten Sie in der gleichnamigen Rubrik unseres Kaufberaters.

Funktionsweise

Wie kühlt ein Ventilator?

An besonders heißen Sommertagen sorgt ein Ventilator für eine angenehme Abkühlung und Erfrischung – egal, ob bei Ihnen zu Hause, auf der Arbeit oder beim Sport. Vielleicht ist Ihnen schon einmal die Frage in den Sinn gekommen, wie ein Ventilator eigentlich dafür sorgt, dass die Luft herunter gekühlt wird?

Physiker der Universität Heidelberg haben mit Hilfe eines speziellen Experiments herausgefunden, dass ein Ventilator gar nicht kühlt. Warum verspüren wir in seiner Nähe aber dennoch eine sanfte kühle Brise? Die Antwort ist ganz einfach: Mit Hilfe eines Ventilators kommt die Luft in Schwung, was einen Luftaustausch zur Folge hat.

Beispiel

Luft hat immer die gleiche Temperatur. Sind Sie aber beispielsweise mit dem Fahrrad unterwegs, empfinden Sie die Luft durch den Fahrtwind als kühler.

Der Luftaustausch funktioniert allerdings nur, wenn es Unterschiede in der Feuchtigkeit oder Wärme zwischen Körper und Umgebungsluft gibt. Ein Ventilator bläst also die Luft weg, die unmittelbar die Haut umgibt. Diese ist relativ feucht, weil die Haut bei Hitze Schweiß absondert. Indem der Ventilator diese Luft wegbläst und durch „frische“ Luft ersetzt, kann sich der Schweiß etwas besser verflüchtigen. Diesen Verdunstungsprozess empfinden Menschen oft als kühlend.

Auf den Punkt!

Die Raumtemperatur verändert sich durch einen Ventilator nicht. Dieser sorgt lediglich für einen besseren Luftaustausch.

Warum kühlt ein Ventilator im Sommer und wärmt gleichzeitig im Winter?

Manche Ventilatoren, insbesondere Deckenventilatoren, besitzen sowohl einen Rechtslauf als auch einen Linkslauf. Auch die Begriffe „Vorwärts- und Rückwärtslauf“, sowie „Sommer- und Winterbetrieb“ sind hierbei geläufig.
Wissenswert

Je nachdem, in welche Richtung sich der Rotor eines Ventilators bewegt, kühlt bzw. wärmt er seine Umgebung. Neben der Drehrichtung eines Ventilators spielt für die Richtung des Luftstroms auch die Schrägstellung seiner Flügel eine wichtige Rolle.

Die im Linkslauf – also gegen den Uhrzeigersinn – in Bewegung gesetzte Luft und der erzeugte Luftstrom lassen auf der Haut eine Verdunstungskälte entstehen. Folglich kann mit Hilfe eines Ventilators sogar bei besonders hohen Temperaturen im Sommer das Raumklima als angenehm und erfrischend empfunden werden.

Im Rechtslauf hingegen – also im Uhrzeigersinn – sorgt ein Ventilator dafür, dass sich die an der Decke gesammelte Warmluft gleichmäßig im Raum verteilt. Dies kann Ihre Heizkosten an kalten Wintertagen erheblich senken.
 

Preis

Wie viel Geld muss ich in einen Ventilator investieren?

Die Vielfalt des Angebots an Ventilatoren im Handel ist enorm, preislich gibt es dabei mitunter sehr große Unterschiede. Je nach Modell kann ein Ventilator bereits unter 5 € erhältlich sein, aber auch bis zu rund 2.200 € kosten.

In unserer Rubrik Ventilatoren-Modelle können Sie sich über die Preise der verschiedenen Produkttypen genauer informieren.

Reinigung

Wie reinige ich meinen Ventilator?

Je öfter Sie Ihren Ventilator nutzen, desto schneller kann er verschmutzen. Fettablagerungen, Haare, Staubpartikel usw. können sich auf dem Gitter des Ventilators und seinen Rotorblättern absetzen. Mit der Zeit kann dies sowohl zu einer enormen Beeinträchtigung der Leistung der Rotorblätter als auch der Optik des Ventilators führen. 

Zur Vorbeugung sollten Sie Ihren Ventilator regelmäßig reinigen. Die meisten Modelle lassen sich dafür problemlos auseinanderschrauben.

Im Folgenden haben wir für Sie exemplarisch die Vorgehensweise der Reinigung eines Ventilators zusammengetragen:

  1. Trennen Sie zunächst die Stromverbindung.
    ⇒ Hierfür schalten Sie den Ventilator aus und ziehen seinen Stecker aus der Steckdose.
  2. Bauen Sie Ihren Ventilator auseinander.
    ⇒ Sie benötigen dazu einen Schraubenzieher, der zu den Löchern auf dem Gehäuse des Ventilators passt – meist können Sie hierfür einen Kreuzschlitz-Schraubenzieher verwenden. 
  3. Schrauben Sie nun das vordere Gitter vom hinteren ab. 
    ⇒ Bei manchen Ventilatoren-Modellen werden die beiden Gitter mit Hilfe von Clips zusammengehalten – öffnen Sie in diesem Fall die Clips und lösen so die beiden Gitter voneinander. 
  4. Im Anschluss daran entfernen Sie die Abdeckung der Lüfterflügel und nehmen das gesamte Rotorblatt aus seiner Verankerung. 
  5. Säubern Sie die Rotorblätter, indem Sie sie mit warmem Wasser abspülen. 
    ⇒ Verwenden Sie zur Reinigung auch gerne etwas flüssige Seife. 
    ⇒ Bei Bedarf können Sie die beiden Gitterteile auf die gleiche Weise reinigen. 
  6. Manche Teile Ihres Ventilators können Sie auch in die Spülmaschine geben. 
    ⇒ Beachten Sie hierzu die Herstellerangaben.
  7. Danach legen Sie die gesäuberten Teile entweder zum Trocknen auf ein Handtuch oder die Heizung oder Sie trocknen diese selbst gründlich ab. 
  8. Setzen Sie die Teile Ihres Ventilators wieder zusammen – in umgekehrter Reihenfolge zu den oben gegebenen Anweisungen – und schrauben sie fest. 
    ⇒ Nun können Sie Ihren Ventilator wieder wie gewohnt verwenden.
Tipp

Je nachdem, wie staubig der Ventilator ist, reicht es vielleicht auch, ihn mit Hilfe eines Staubsaugers zu reinigen. Hierfür verwenden Sie am besten den Bürstenaufsatz eines handelsüblichen Staubsaugers.

Qualität

Was zeichnet einen guten Ventilator aus?

Wenn Sie sich einen Ventilator kaufen, wollen Sie ihn sicherlich nicht nur einen Sommer lang nutzen, sondern im besten Fall über viele Jahre hinweg. Dabei spielt die Qualität des Geräts eine zentrale Rolle

Im Folgenden finden Sie Kriterien, die Sie beim Kauf eines guten Ventilators beachten sollten:

  • Energieeffizienz
    Hochwertige Ausführungen weisen meist einen geringen Energieverbrauch auf. Dies hängt meist mit der Qualität des Motors zusammen: Je hochwertiger der Motor eines Ventilators ist, desto besser ist sein Wirkungsgrad, wodurch er letztendlich weniger Energie verbraucht.
     
  • Geräuschemission
    Außerdem spielt die Lautstärke eines Ventilators eine wichtige Rolle. Je qualitativ hochwertiger ein Modell ist, desto geräuscharmer ist es in der Regel. Durchschnittlich liegt die Geräuschentwicklung bei einem handelsüblichen Ventilator zwischen 30 dB und 80 dB (Dezibel). Als Richtwert gilt: Ventilatoren mit 40–50 dB sind für die Nutzung im Schlafzimmer geeignet. 
     
  • Leistungsstärke
    Die Leistungsstärke eines Ventilators hängt von der Luft, die er pro Stunde umwälzen kann, ab. Die maximale Luftumwälzung wird in m³/h (Kubikmeter pro Stunde) angegeben. Umso größer Ihr Raum ist, desto leistungsstärker muss der passende Ventilator also sein.
     
  • Verarbeitung der Materialien
    Zu guter Letzt trägt auch die Verarbeitung der Materialien, die für die Herstellung eines Ventilators verwendet werden, zur Qualität bei. Achten Sie beim Kauf eines Ventilators besonders darauf, dass dieser einen stabilen Stand aufweist und alle Teile fest miteinander verbunden sind. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Ihre Kinder oder Haustiere – sollten Sie welche haben – Kleinteile verschlucken oder das Gerät umfallen und damit beschädigt werden kann.

In den entsprechenden Rubriken unseres Kaufberaters erfahren Sie mehr über Energieeffizienz, Geräuschemission und Leistungsstärke eines Ventilators.

Standort

Wie positioniere ich meinen Ventilator am besten?

Damit ein Ventilator seine optimale Wirkung entfalten kann, müssen Sie ihn richtig positionieren. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine wichtige Rolle:

  • Stellen Sie einen Ventilator mit dem Rücken zu einem kühleren Zimmer oder einem geöffneten Fenster auf.
    So wird die kühlere, frische Luft eingesogen und verstärkt wieder ausgestoßen. Falls es keine kühle Luft von außen geben sollte, positionieren Sie Ihren Ventilator so, dass er möglichst großflächig für einen angenehmen Luftstrom sorgt.
     
  • Stellen Sie einen Ventilator nicht erhöht ein.
    Bedenken Sie, dass sowohl Ihre Kopfhaut, als auch Ihr Nacken an besonders heißen Sommertagen verschwitzt sein können. Wenn Sie Ihren Ventilator erhöht eingestellt haben, kann es sein, dass Sie sich eine Verkühlung oder einen Zug im Nacken zuziehen. Dieser führt häufig zu schmerzhaften Verspannungen.
     
  • Stellen Sie einen Ventilator so auf, dass dieser Sie nicht direkt anbläst.
    Durch eine indirekte Luftbewegung können Sie einer möglichen Erkältungsgefahr vorbeugen. Falls Ihr Ventilator zudem oszillierend ist, d.h. hin- und herschwenken kann, sollten Sie diese Funktion ebenfalls nutzen.
     
  • Richten Sie den Kopf eines Ventilators am Arbeitsplatz in Richtung Zimmerdecke aus.
    Dies kann zum einen eine unangenehme Verkühlung verhindern, zum anderen wird die Raumluft dadurch effektiver umgewälzt. Ob Ihr Ventilator am Arbeitsplatz richtig positioniert ist, erkennen Sie daran, dass die auf dem Schreibtisch befindlichen Papiere beim Einschalten des Geräts nicht wegfliegen oder flattern.
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