Fahrradkindersitze (129 Ergebnisse aus 32 Shops)


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Ratgeber Fahrradkindersitze


Wissen kompakt

Fahrradkindersitze bieten Familien die Möglichkeit, auch ohne Auto die alltäglichen Wege zu erledigen. Gerade in der Stadt sind die Kindersitze auf dem Fahrrad beliebt, um schnell von A nach B zu gelangen und den Nachwuchs dabei sicher zu transportieren. Sie ermöglichen der Familie dabei eine kostengünstige und umweltfreundliche Alternative zum Auto. Die meisten Kinder lieben Fahrten auf dem Fahrrad und genießen die spannenden Dinge, die es unterwegs zu sehen gibt. 

Für den gemeinsamen Familienspaß mit dem Fahrrad müssen die Eltern bestimmte Anforderungen an den Kindertransport erfüllen. Erwachsene dürfen laut § 21 (3) der StVO (Straßenverkehrsordnung) Kinder bis 7 Jahre auf dem Fahrrad mitnehmen, „wenn für [sie] besondere Sitze vorhanden sind“. Seit 2004 regelt die europäische Norm DIN EN 14344 wichtige Prüf- und Sicherheitskriterien von Fahrradkindersitzen und unterteilt sie in 3 Klassen je nach Gewicht und Sitzposition des Kindes. 

Damit die Sicherheit auch garantiert ist, gibt es bereits beim Kauf einiges zu beachten. Welche unterschiedlichen Modelle es in der Kategorie gibt, haben wir nachfolgend in unserem Kaufberater für Sie zusammengetragen.


Kaufberater

Um Sie bei Ihrer Auswahl eines Fahrradkindersitzes zu unterstützen, haben wir in der Rubik Kaufberater wichtige Kriterien zusammengefasst, die Ihnen Ihre Suche nach einem optimal an Ihre Bedürfnisse angepassten Sitz erleichtern.

Bedenken Sie für den Kauf eines idealen Fahrradkindersitzes vor allem folgende Gesichtspunkte:

  • Der Kinderfahrradsitz sollte den Sicherheitsanforderungen der Norm DIN EN 14344 entsprechen.
    So können Sie sicher sein, dass das Gurtsystem, der Speichenschutz, die Sitzbefestigung und die Signalwirkung des Kindersitzes die wichtigsten Sicherheitskriterien erfüllen.
  • Der Fahrradkindersitz-Typ bestimmt das zulässige Höchstgewicht des Kindes.
    Frontmodelle sind nur für Kinder bis 15 kg geeignet, während einige Heckmodelle bis zu einem Gewicht von 22 kg genutzt werden können. Allgemein sind Kinderfahrradsitze für Kinder im Alter von 9 Monaten bis einschließlich 7 Jahre geeignet.
  • Die Ergonomie ist besonders bei langen Fahrten wichtig.
    Ideal sind höhenverstellbare Fußstützen und eine variable Kopfstütze, die an die Größe des Kindes anpassbar sind. Die Rückenlehne sollte lang genug sein, um ausreichend Sitzkomfort für die Kleinen zu gewährleisten. Armstützen oder ein Bügel geben Ihrem Kind mehr Halt.

Fahrradkindersitz-Typen

Fahrradkindersitze werden am Lenker oder auf dem Gepäckträger des Fahrrads montiert. Man kann somit zwischen Front- und Hecksitzen unterscheiden. Nicht jedes Fahrrad ist für die Befestigung von allen Kinderfahrradsitz-Modellen geeignet. Manchmal bedarf es kleiner Änderungen am Rad oder eines speziellen Kindersitz-Modells. 

Auf den Punkt!
  • Frontsitze sind Kinderfahrradsitze, die entweder vor dem Lenker oder zwischen Lenker und Fahrer am Fahrradrahmen befestigt werden. Die Blickrichtung Ihres Kindes variiert hier je nach Montage in oder auch entgegen der Fahrtrichtung. Frontsitze sind nur für Kinder mit einem Gewicht von 9 bis 15 kg geeignet.

  • Hecksitze werden direkt auf dem Gepäckträger oder mit einer Spezialhalterung am Sattelrohr installiert. Der Blick des Kindes ist dabei nach vorne gerichtet. Hecksitze können Kinder mit einem Gewicht von 9 bis 22 kg sichern. 

Frontsitze

Der vorne befestigte Fahrradsitz gehört nach der Norm DIN EN 14344 zur Klasse C15. Für die Nutzung der Frontmodelle sollten die Kinder nicht mehr als 15 kg wiegen, um die Sicherheit und Stabilität des Kindersitzes zu gewährleisten. 

Frontmodelle können auf 2 unterschiedliche Arten montiert werden:

  • Vor dem Lenker zur Befestigung über dem Vorderrad 
    Hier schaut das Kind zum Fahrer und somit entgegen der Fahrtrichtung. Das Sichtfeld des Kindes ist eingeschränkter. Die Lenkung ist durch die Position des Sitzes vor dem Lenker recht instabil.
  • Als Rahmenmontage zwischen Lenker und Fahrer 
    Das Kind blickt hier in Fahrtrichtung und hat freie Sicht. Ein zwischen Lenker und Fahrer angebrachter Frontsitz ändert kaum den Schwerpunkt des Fahrrads, wodurch das Fahrverhalten nur geringfügig beeinträchtigt wird. 

Frontsitze können das Lenkverhalten und das Auf- und Absteigen erschweren. Der Gepäckträger bleibt bei diesen Modellen aber frei und ermöglicht den Transport von Taschen.
Frontmodelle haben keine Nackenstütze für das Kind, um die Sicht des Fahrers nicht zu beinträchtigen. Diese Sitze sind somit eher für kurze Fahrten geeignet. Die Kinder haben bei Blick in Fahrtrichtung freie Sicht und können problemlos mit dem Fahrer kommunizieren. Sie sind aber ohne den schützenden Fahrer Wind und Wetter ausgesetzt. Kleinkinder können somit schnell durch den Fahrtwind auskühlen. 

Bei Unfällen ist das Kind im Frontmodell kaum geschützt. Bei einem Sturz könnte der Fahrer auf das Kind fallen oder es zwischen Fahrradrahmen und Straße einklemmen. Der ADFC (Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V.) rät daher von der Nutzung von Frontsitzen für Kinder ab. 

Vorteile
  • Freie Sicht für das Kind
  • Das Fahrverhalten wird nur gering beeinträchtigt
  • Gute Kommunikation mit dem Kind während der Fahrt möglich
  • Gepäckträger ist frei
Nachteile
  • Nur für kurze Fahrten geeignet
  • Schwierigeres Lenkverhalten
  • Bei Unfällen ist das Kind ungeschützter als bei Hecksitzen
  • Das Kind ist nicht vor Wind und Wetter geschützt und kann schnell auskühlen
  • Eignet sich nur für kleine Kinder bis 15 kg
Hecksitze

Auf dem Gepäckträger montierte Fahrradkindersitze sind Heckmodelle. Das Kind sitzt in diesen Sitzen hinter dem Fahrer und blickt in Fahrtrichtung. 

Heckmodelle werden nach der Norm DIN EN 14344 in folgende Klassen unterschieden:

  • Klasse A15 
    Diese Fahrradkindersitze sind für Kinder von 9 bis 15 kg geeignet. 
  • Klasse A22 
    Diese Heckmodelle tragen auch ältere Kinder bis 22 kg.  ​

Kinderfahrradsitze auf dem Gepäckträger geben dem Fahrer mehr Bewegungsfreiheit beim Lenken und beim Aufstieg auf das Fahrrad. Der Schwerpunkt des Fahrrads wird allerdings durch den Hecksitz nach hinten verlagert, wodurch sich das Fahrverhalten ändert. Es kann schwieriger sein, die Balance beim Fahren zu halten. Durch die Fußstützen des Heckkindersitzes ist der Tretkreis des Fahrers begrenzt. Zudem steht Ihnen durch die Montage des Kindersitzes auf dem Gepäckträger dieser nicht mehr als Transportfläche zur Verfügung.
Nachteilig ist bei Kindersitzen auf dem Gepäckträger die eingeschränkte Sicht des Kindes. Der Fahrer kann nur bedingt Kontakt zum Kind halten. Offene Sattelfedern sollten durch einen Federschutz abgedeckt sein, damit sich das Kind nicht die Finger klemmen kann. Der Gurt sollte eng sitzen, damit das Kind nicht seitlich aus dem Kindersitz rutscht.

Bei Unfällen ist das Heckmodell sicherer als das Frontmodell. Durch die höhere Rückenlehne sitzt das Kind bequem und geschützt. Der Fahrer bewahrt das Kind vor starkem Fahrtwind und Regen. Das Heckmodell ist somit auch für längere Fahrradfahrten geeignet. 

Vorteile
  • Bei Unfällen ist das Kind geschützter als bei Frontmodellen
  • Für längere Fahrten geeignet
  • Eignet sich auch für ältere Kinder bis 22 kg
  • Das Kind ist vor Wind und Wetter geschützt
  • Leichteres Aufsteigen auf das Fahrrad
Nachteile
  • Eingeschränkte Sicht des Kindes
  • Weniger Kontakt zum Kind
  • Verändertes Fahrverhalten durch verlagerten Schwerpunkt
  • Gepäckträger ist nicht verfügbar

Sicherheit 

An Kindersitze werden besondere Anforderungen gestellt, was die Sicherheit und Zuverlässigkeit betrifft. Ein der Norm DIN EN 14344 entsprechender Fahrradkindersitz erfüllt die wichtigsten Sicherheitsanforderungen. Unabhängige Institute vergeben zudem das GS-Prüfsiegel, welches allein aber noch kein Garant für einen sicheren Fahrradsitz ist.

Achten Sie beim Kauf eines Kindersitzes auf folgende Elemente:

Achtung!

Helm nicht vergessen!

Ein Helm ist für Ihr Kind auch im sicheren Fahrradkindersitz unverzichtbar. Er schützt den Nachwuchs und macht die Fahrt auf dem Fahrrad noch sicherer. 
 

Fahrweise anpassen!

Das Fahrverhalten des Fahrrads ändert sich, wenn Sie mit Kind unterwegs sind. Fahren Sie besonders aufmerksam, um mögliche Schwankungen des Kindes auszugleichen und die Balance zu halten. Auch der Bremsweg verlängert sich durch das zusätzliche Gewicht des Kindes auf dem Fahrrad. Fahren Sie daher besonders vorsichtig und bremsen sie früher.

Gurtsystem

Bei den Gurtsystemen können Sie meist zwischen einem Dreipunkt- oder Fünfpunktgurt wählen. Beide Gurte verlaufen über die Schultern und werden zwischen den Beinen geschlossen. Fünfpunktgurte gelten als besonders zuverlässig, da sie das Kind zusätzlich noch mit einem Schrittgurt sichern. 

Der Gurt sollte an die Größe des Kindes anpassbar sein und fest genug anliegen. Eine Kindersicherung am Gurt schützt vor dem Öffnen durch Kinderhände während der Fahrt.

Speichenschutz

Der Speichenschutz eines Fahrradkindersitzes ist gesetzlich vorgeschrieben. Der Sitz auf dem Fahrrad muss die Füße des Kindes stützen und fixieren, damit es sich nicht an den Speichen oder der Fahrradkette verletzt. Ideal sind höhenverstellbare Fußrasten mit regulierbaren Verschlüssen.

Achtung!

Achten Sie auf das zulässige Gesamtgewicht Ihres Fahrrads.

In der Bedienungsanleitung Ihres Fahrrads steht das zulässige Gesamtgewicht. Beachten Sie, dass Sie es bei der Fahrt mit Kind nicht überschreiten. Verzichten Sie am besten auf zusätzliche Lasten wie schwere Taschen. So vermeiden Sie eine Überladung des Fahrrads.
 

Achten Sie auf eine sichere Montage.

Der Kindersitz muss fest am Fahrrad installiert werden. Die Montage sollte sicher und stabil sein, um die Fahrt möglichst gering zu beeinflussen. Bei einem vorhandenen Haltebügel sollte dieser fest in der Sitzhalterung gesichert sein, damit er nicht herausspringen kann. Eine leichte Handhabung erleichtert den sicheren Wechsel von Fahrrad zu Fahrrad.

Reflektoren

Die Signalwirkung ist ein wichtiger Sicherheitsaspekt im Straßenverkehr. Durch Reflektoren und auffällige Farben wird der Kinderfahrradsitz und somit auch das Kind durch die anderen Verkehrsteilnehmer besser wahrgenommen. Achten Sie beim Kauf auf eine ausreichende Signalwirkung am Fahrradkindersitz.

Ergonomie

Um den Kleinsten auch auf längeren Strecken einen bestmöglichen Sitzkomfort zu bieten, sollten Sie besonderen Wert auf eine gute Ergonomie des Fahrradkindersitzes legen. Der Sitz sollte an die Größe des Kindes gut anpassbar sein und ihm genug Komfort bieten.

Eine ergonomisch geformte Sitzschale und höhenverstellbare Fußrasten mit anpassbaren Sicherheitsriemen begünstigen einen bequemen Sitz für das Kind.

  • Polsterung
    Eine gute Polsterung des Kinderfahrradsitzes sorgt für ein weiches Sitzgefühl und fängt starke Stöße ab. 
  • Kopfstütze
    Eine verstellbare Kopfstütze lässt sich an das Wachstum des Kindes anpassen und bietet ihm zu jeder Zeit einen angenehmen Sitzkomfort und schützt es im Falle eines Unfalls. Eine leicht variierbare Rückenlehne sowie Armstützen oder Bügel sind ebenfalls angenehm für die Kleinsten und lassen sie bequem und stabil sitzen. 
  • Fußrasten
    In der Höhe verstellbare Fußrasten begünstigen einen bequemen Sitz des Kindes.

Achten Sie darauf, dass die Kopfstütze eine Aussparung für den Fahrradhelm des Kindes besitzt. So wird der Helm nicht nach vorne gedrückt und das Kind kann angenehmer sitzen.


Materialien

Das Material sollte aus einem stabilen Hartplastik in Form einer Hartschale mit einem weichen Sitzpolster bestehen. Der Kunststoff ist flexibel und hat ein geringes Gewicht, wodurch er zur Herstellung von Kindersitzen gerne verwendet wird. Modelle aus stabilem Kunststoff weisen eine hohe Lebensdauer auf, da sie durch die unterschiedlichen Wetterbedingungen nicht spröde oder brüchig werden. 

Achtung!

Schadstoffe

Fahrradkindersitze sollten zum Schutz der Kleinen frei von Schadstoffen sein – achten Sie dafür auf das GS-Siegel oder ein Prüfzeichen vom TÜV.


Zubehör

Für Fahrradkindersitze gibt es zahlreiches Zubehör zu kaufen. So lässt sich die Fahrt auf dem Fahrrad mit Kindern im Alltag noch sicherer und komfortabler gestalten.

Fahrradhelme

Auch der sicherste Sitz ersetzt keinen Helm bei einer Fahrt mit dem Fahrrad. Insbesondere kleine Kinderköpfe benötigen einen starken Schutz. Ein Fahrradhelm ist für Ihr Kind daher auch bei einem sicheren Kinderfahrradsitz unverzichtbar. Er sollte nicht wackeln und nicht über die Stirn oder den Nacken rutschen. Achten Sie beim Kauf auf eine abgeflachte Rückseite des Helmes oder eine Ausbuchtung der Kopfstütze des Kindersitzes.

Tipp

Wechseln Sie einen Helm spätestens nach 5 Jahren aus. 

Das Material von Helmen altert – daher sollten Fahrradhelme für eine optimale Sicherheit möglichst nach 3 bis 5 Jahren ausgetauscht werden. Beachten Sie das Herstellungsdatum, das im Helm notiert ist.

In unserem Ratgeber zu Fahrradhelmen erfahren Sie alles Wissenswerte. Zudem können Sie in unserem Preisvergleich die Bewertungen zahlreicher Nutzer lesen und Ihren Fahrradhelm im Anschluss einfach und sicher bestellen.

Gurtpolsterungen

Gurtpolsterungen sorgen für mehr Sitzkomfort des Kindes. Sie verhindern das Einschneiden der Sitzgurte an den Schultern und unangenehmes Scheuern an der Haut des Kindes. Die Gurtpolsterungen lassen sich meist mittels Klettverschluss ganz einfach an dem Gurtsystem des Sitzes anbringen. 

Schutzhüllen

Zum Schutz vor Regen und Schmutz eignen sich spezielle Schutzhüllen. Sie werden komplett über den Kindersitz gestülpt und schützen den Sitz vor Wind und Wetter. Ein eingenähtes Gummiband sorgt dafür, dass die Schutzhülle auch bei starken Wind auf dem Sitz bleibt und nicht wegweht. Durch die Schutzhülle wird der Kindersitz auch vor Verkleben durch Pollen und starkem Schmutz geschützt. Bei einer Fahrt im Regen hilft ein Regenponcho, der zugleich Kind und Polster vor der Nässe bewahrt.

Windschutzscheiben

Bei der Wahl eines Frontmodells ist das Kind dem Fahrtwind sowie Regen direkt ausgesetzt. Schutz vor Wind und Wetter bietet eine am Lenker installierbare Windschutzscheibe. Sie befindet sich vor dem Fahrradkindersitz und sorgt dafür, dass Ihr Kind nicht im direkten Fahrtwind sitzt. Der Windschutz ist transparent, so dass Ihr Nachwuchs während der Fahrt weiterhin freie Sicht hat. 

Zusätzliche Halterungen

Sie möchten Ihren Kindersitz an verschiedenen Fahrrädern befestigen, ohne jedes Mal die Rahmenhalterung neu zu montieren? Dann ist eine zusätzliche Halterung für Sie geeignet. Die Zweithalterung kann an einem anderen Fahrrad installiert werden, so dass Sie den Fahrradkindersitz einfach und schnell von einem Fahrrad auf das andere wechseln können. 

Zusätzliche Sitzpolster

Wechselbare Sitzpolster für Fahrradkindersitze sind im Alltag sehr praktisch. Mit einem zusätzlichen Polster muss Ihr Kind auch während der Wäsche des anderen Sitzbezuges nicht auf seinen Sitzkomfort verzichten. Für den Sommer gibt es spezielle Sommerbezüge, die atmungsaktiv sind. Achten Sie beim Kauf darauf, dass auch der zusätzliche Kindersitzbezug für die Maschinenwäsche geeignet ist.

Bedenken Sie

Sie transportieren Kinder.

Insbesondere bei kleinen Kindern kann es vorkommen, dass sie sich aus Versehen einnässen und das Sitzpolster darunter leidet. Ein zusätzlicher, waschbarer Sitzbezug ist besonders praktisch.

Zweibeinige Fahrradständer

Aufgrund des erhöhten Gewichts kippt ein Fahrrad mit Kindersitz schnell um, wenn man es auf einen normalen Fahrradständer abstellt. Für zusätzlichen Halt beim Auf- und Absetzen des Kindes in den Fahrradkindersitz ist ein zweibeiniger Fahrradständer sinnvoll. Er sorgt für einen stabilen Stand und mehr Stabilität des Fahrrads. Der Fahrradständer lässt sich mit ein paar Schrauben leicht und schnell austauschen.  

Bedenken Sie

Lassen Sie Ihr Kind niemals allein im Sitz auf dem Fahrrad.

Selbst mit einem Doppel-Fahrradständer ist die Sturzgefahr zu hoch, wenn Sie ihr Kind allein im Kindersitz auf dem Fahrrad zurücklassen. 


Häufige Fragen

Was Sie schon immer zur Verwendung von Fahrradkindersitzen wissen wollten, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlungen basieren hierbei auf dem Wissensbedarf anderer Käufer.

Erhalten Sie in unserem FAQ-Bereich wichtige Antworten zu den Themenbereichen


Alter

Ab wann kann ich einen Fahrradkindersitz nutzen?

Bis zu welchem Alter kann ich mein Kind in einem Fahrradkindersitz transportieren?

Wozu ist ein Mindestalter bei einem Fahrradkindersitz gut?


Gesetzliche Bestimmungen

Auf welche gesetzlichen Vorgaben muss ich bei der Verwendung eines Fahrradkindersitzes achten?

Gilt für Kinder eine Helmpflicht?


Gesundheit

Kann mein Kind durch das Rütteln auf dem Fahrrad gesundheitliche Schäden davontragen?


Gewicht

Mein Kind wiegt über 15 kg – ist ein Frontsitz dann noch geeignet?

Warum sind Fahrradkindersitze erst für Kinder ab 9 kg geeignet?

Wie schwer darf mein Kind für die Nutzung eines Fahrradkindersitzes sein?


Kauf

Was kostet ein Fahrradkindersitz?

Welcher Fahrradkindersitz ist der richtige?

Wo kaufe ich am besten meinen Fahrradkindersitz?

Worauf sollte ich beim Kauf eines Kindersitzes besonders achten?


Montage

Kann ich den gleichen Fahrradkindersitz für mehrere Fahrräder nutzen?

Wie befestige ich einen Fahrradkindersitz an meinem Fahrrad?


Pflege

Wie pflege ich einen Fahrradkindersitz?


Second-Hand-Fahrradkindersitze

Kann ich auch einen gebrauchten Fahrradkindersitz kaufen?


Testsieger

Welche Fahrradkindersitze sind am besten?


Unfallfolgen

Benötige ich nach einem Sturz einen neuen Fahrradkindersitz?


Vergleich Fahrradanhänger

Fahrradanhänger oder Fahrradkindersitz?


Zielgruppe

Wer sollte sich einen Fahrradkindersitz kaufen und wann kann man darauf verzichten?


Zubehör

Welches Zubehör für einen Fahrradkindersitz ist sinnvoll?

Alter

Ab wann kann ich einen Fahrradkindersitz nutzen?

Es gibt hinsichtlich des Mindestalters von Kindern für die Nutzung eines Kinderfahrradsitzes keine gesetzlichen Vorgaben. Das Kind sollte allerdings schon selbstständig sitzen können. Daher gilt: Ab einem Alter von etwa 9 Monaten können Sie Ihr Kind in einem Kindersitz auf dem Fahrrad mitnehmen. 
 

Bis zu welchem Alter kann ich mein Kind in einem Fahrradkindersitz transportieren?

Hinsichtlich des Höchstalters von Kindern zur Nutzung eines Sitzes gibt es im Gegensatz zum Mindestalter die gesetzliche Festlegung nach §21 der StVO, dass das Kind maximal 7 Jahre alt sein darf. Danach muss das Kind die alltäglichen Wege auf einem eigenen Kinderfahrrad zurücklegen. Die Altersbegrenzung gilt nicht für Kinder mit Behinderungen.

Ihr Kind ist bereits 7 Jahre oder älter? Unsere geprüften Shop-Partner bieten zahlreiche Kinderfahrräder an. Vertrauen Sie den Testberichten unserer Nutzer und bestellen Sie Ihr Kinderfahrrad einfach online.


Wozu ist ein Mindestalter bei einem Fahrradkindersitz gut?

Sollte Ihr Kind noch nicht im Alter von 8 bis 9 Monaten sein, kann es meist noch nicht ohne Hilfe sitzen. Es würde in einem Sitz die Gefahr bestehen, dass es sein Eigengewicht nicht ausreichend aufrecht halten kann. Wählen Sie dann lieber den Transport in einem Fahrradanhänger.

Wissenswert

Jedes Kind entwickelt sich individuell.

Die meisten Kinder können im Alter von 9 Monaten bereits selbstständig aufrecht sitzen. Doch nicht jedes Kind entwickelt sich gleich schnell. Einige Kinder können bereits mit 8 Monaten schon alleine sitzen, andere benötigen dafür ein bisschen länger. Kein Grund zur Sorge: Geben Sie Ihrem Kind einfach die benötigte Zeit für seine individuelle Entwicklung. 

Gesetzliche Bestimmungen

Auf welche gesetzlichen Vorgaben muss ich bei der Verwendung eines Fahrradkindersitzes achten?

Die gesetzlichen Bestimmungen zum Transport eines Kindes auf dem eigenen Fahrrad sind im Paragraf 21 (3) der deutschen Straßenverkehrsordnung festgelegt. Sie besagen, dass nur Kinder bis 7 Jahre in einem Fahrradkindersitz mitgenommen werden dürfen. Die Altersbegrenzung auf das vollendete 7. Lebensjahr tritt bei Kindern mit Behinderung außer Kraft.
Der Fahrer muss mindestens 16 Jahre alt sein und einen besonderen Sitz für das Kind auf dem Fahrrad mitführen. Radverkleidungen oder wirksame Vorrichtungen müssen dafür sorgen, dass die Füße des Kindes nicht in die Speichen geraten können. 
Achten Sie zudem auf das zulässige Gesamtgewicht Ihres Fahrrads. Sie finden es in der zugehörigen Betriebsanleitung.

Recherche Tipp

Sind Sie sich noch unsicher, was Sie alles beachten müssen? Auf der Website des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz finden Sie den genauen Wortlaut der deutschen Straßenverkehrsordnung zum Transport von Personen im Straßenverkehr.

Gilt für Kinder eine Helmpflicht?

Eine offizielle Helmpflicht auf dem Fahrrad gibt es in Deutschland sowohl für Kinder als auch Erwachsene bisher nicht. Um Ihr Kind bei einem Sturz bestmöglich zu schützen, sollten Sie auf einen Helm aber keinesfalls verzichten. Gerade kleine Kinder haben noch einen sehr weichen Kopf und brauchen einen besonderen Schutz. Kaufen Sie am besten einen Helm mit dem CE-Kennzeichen, damit er die wichtigsten Sicherheitsanforderungen erfüllt.
Gesundheit

Kann mein Kind durch das Rütteln auf dem Fahrrad gesundheitliche Schäden davontragen?

Beachten Sie die Angaben der Hersteller bezüglich des Alters und der Sicherheitsvorkehrungen, damit ihr Kind sicher und gesund im Fahrradkindersitz transportiert wird. Besonders das Mindestalter für die Nutzung sollten Sie wegen der körperlichen Entwicklung des Kindes berücksichtigen. Legen Sie Ihrem Kind für optimale Sicherheit auch immer einen Fahrradhelm an. Achten Sie zudem auf eine gute Sitzpolsterung Sitzes, um Stöße durch die Fahrt gut abzufangen.

Gewicht

Mein Kind wiegt über 15 kg – ist ein Frontsitz dann noch geeignet?

Frontmodelle eignen sich nur für Kinder mit einem Körpergewicht bis zu 15 kg. Wählen Sie am besten ein Modell für den Gepäckträger, wenn Ihr Kind bereits mehr wiegt oder Sie den Kindersitz längerfristig nutzen möchten.
 

Warum sind die Fahrradkindersitze erst für Kinder ab 9 kg geeignet?

Ab einem Körpergewicht von etwa 9 kg kann ein Kind selbstständig stabil genug sitzen, ohne dass die Gefahr des seitlichen Herausrutschens aus dem Fahrradkindersitz besteht. Die 9 kg Körpergewicht werden etwa in einem Alter von 9 Monaten erreicht.
 

Wie schwer darf mein Kind für die Nutzung eines Fahrradkindersitzes sein?

Fahrradkindersitze werden für Kinder bis 22 kg hergestellt. Dies trifft aber nur auf Heckmodelle zu, während die Frontsitze nur für Kinder bis 15 kg geeignet sind.

Auf den Punkt!

Die europäische Norm DIN EN 14344 unterteilt Fahrradkindersitze in 3 Klassen:

  • Hecksitze der Klasse A15: Diese Fahrradkindersitze sind für Kinder von 9 bis 15 kg geeignet. 

  • Hecksitze der Klasse A22: Diese Heckmodelle tragen auch ältere Kinder bis 22 kg.  

  • Frontsitze der Klasse C15: Für die Nutzung der Frontmodelle sollten die Kinder nicht mehr als 15 kg wiegen.

Kauf

Was kostet ein Fahrradkindersitz?

Fahrradkindersitze kosten in der Regel zwischen 30 und 150 €. Hierbei kommt es natürlich auf die Wahl des Modells an – Frontsitze sind meist etwas günstiger. Achten Sie beim Kauf am besten vorrangig auf die Sicherheitsmerkmale.

Nutzen Sie unseren sicheren Preisvergleich:

Vertrauen Sie den zahlreichen Testberichten unserer Nutzer und vergleichen Sie die Fahrradkindersitz-Preise unserer Shop-Partner. 


Welcher Fahrradkindersitz ist der richtige?

Welches Modell für Sie am besten geeignet ist, hängt grundsätzlich von Ihren individuellen Anforderungen und Wünschen ab.
Die wichtigsten Kriterien hierfür sind:

  • Sicherheit
    Ein Fahrradkindersitz sollte der europäischen Norm DIN EN 14344 entsprechen. Achten Sie auf die entsprechende Kennzeichnung.
  • Fahrradkindersitze-Typen
    Sie können bei dem Kauf zwischen zwei Typen wählen. Ein Frontmodell wird vorne am Fahrrad befestigt und eignet sich für Kinder bis 15 kg. Ein Heckmodell wird auf dem Gepäckträger montiert und transportiert Kinder bis 22 kg.
  • Ergonomie
    Eine gute Ergonomie des Sitzes erhöht den Sitzkomfort des Kindes und ermöglicht auch längere Fahrten. 
  • Material
    Achten Sie beim Kauf auf das GS-Siegel oder ein Prüfzeichen des TÜVs. So können Sie sicher sein, dass das Modell frei von Schadstoffen ist.
  • Zubehör
    Durch das richtige Zubehör wie beispielsweise Gurtpolster, Doppel-Fahrradständer oder zusätzliche Sitzpolster lässt sich die Fahrradfahrt mit Kind noch sicherer und komfortabler gestalten. 
     

Wo kaufe ich am besten meinen Fahrradkindersitz?

Unsere Shop-Partner bieten verschiedene Modelle an, die von unseren zahlreichen Nutzern bereits bewertet wurden. Mit ein paar Klicks können Sie sich hier ähnlich wie im Fachhandel zuerst umfassend informieren und anschließend schnell und günstig online bestellen. Sollte der Sitz dann doch nicht passen oder gefallen, senden Sie ihn einfach im Rahmen des gesetzlichen Rückgaberechts unversehrt und in Originalverpackung an den Händler zurück.

Tipp

Testen Sie den Fahrradkindersitz in Ruhe, bevor Sie sich für ihn entscheiden. 

Sie können den Kindersitz auf Ihrem Fahrrad auf seine Stabilität und Sicherheit hin überprüfen. Rütteln Sie ruhig fest am Sitz, um ihn auch auf kräftige Stöße und Schwankungen hin zu testen.
Durch eine Probefahrt können Sie herausfinden, ob Sie mit dem veränderten Fahrverhalten zurechtkommen und ob das Modell für Sie am besten geeignet ist. 


Worauf sollte ich beim Kauf eines Kindersitzes besonders achten?

Ein Fahrradkindersitz sollte sich auch im Alltag bewähren und nicht umständlich und zeitraubend zu handhaben sein.

Beachten Sie beim Kauf vor allem folgende Aspekte:

  • Geringes Eigengewicht des Kinderfahrradsitzes
    Der Kindersitz sollte möglichst leicht sein, damit die Installation leicht fällt und er zusätzlich zum Kind nicht zu viel Gewicht auf die Reifen bringt. 

  • Schnellverschluss des Gurtsystems
    Ein Schnellverschluss unterstützt ein zügiges An- und Abschnallen des Kindes aus dem Fahrradsitz. Mit ein paar Handgriffen sitzt das Kind sicher angeschnallt im Kindersitz und ist auch schnell wieder von den Gurten befreit. Eine Kindersicherung verhindert dabei, dass die Kinder den Gurt selbst öffnen können.
  • Abnehmbare und maschinenwaschbare Wendebezüge 
    Praktisch sind abnehmbare und maschinenwaschbare Wendebezüge. So ist die Hygiene immer gegeben, auch wenn während der Fahrt mal gegessen und dabei auf das Sitzpolster gekleckert wird. Wendebezüge sorgen zudem für optische Abwechslung.
  • Integrierte Lüftungsschlitze und atmungsaktive Bezüge 
    Sie vermeiden starkes Schwitzen der Kleinsten bei hohen Temperaturen oder langen Fahrten. 
  • Zubehör
    Durch erhältliches Zubehör wie Gurtpolster, zusätzliche Sitzbezüge und Doppel-Fahrradständer lässt sich der Fahrradkindersitz noch komfortabler und alltagstauglicher gestalten.

Montage

Kann ich den gleichen Fahrradkindersitz für mehrere Fahrräder nutzen?

Durch den Kauf und die Montierung von Zusatzhalterungen wechseln Sie den Sitz schnell und einfach von einem Fahrrad auf das andere. Somit können Sie einen Fahrradkindersitz auch für mehrere Fahrräder nutzen.
 

Wie befestige ich einen Fahrradkindersitz an meinem Fahrrad?

Ein Fahrradkindersitz lässt sich entweder vorne oder hinten am Fahrrad montieren. Heckmodelle können Sie je nach Ausführung am Sattelrohr bzw. Rahmen oder direkt am Gepäckträger befestigen. Überprüfen Sie vor der Montage, ob sich Ihr Fahrrad für das gewünschte Modell eignet. Halten Sie sich für eine sichere und zuverlässige Befestigung des Kindersitzes am Fahrrad immer an die Bedienungsanleitung des Herstellers.

Pflege

Wie pflege ich einen Fahrradkindersitz?

Pflegen und säubern Sie Ihren Sitz regelmäßig, um sich möglichst lange an ihm zu erfreuen. 

Halten Sie sich an folgende Punkte, um Ihren Kinderfahrradsitz gut zu pflegen:

  1. Entfernen Sie regelmäßig das Sitzpolster und waschen Sie es. Tauschen Sie es gegebenenfalls gegen einen Ersatzbezug aus.
  2. Wischen Sie die Sitzschale hin und wieder mit einem feuchten Lappen und etwas Spülmittel aus.
  3. Überprüfen Sie regelmäßig die Schrauben am Fahrradkindersitz. Bei häufigem Gebrauch können sie sich mit der Zeit etwas lockern. 
    ⇒ Ziehen Sie die Schrauben gegebenenfalls wieder fest.
  4. Montieren Sie den Kinderfahrradsitz am besten ab, wenn Sie ihn für eine längere Zeit nicht nutzen. Lagern Sie ihn geschützt in einem trockenen Raum.
  5. Schützen Sie Ihren Kindersitz auf dem Fahrrad mit einer Schutzhülle vor Wind und Wetter. So bleibt er nicht nur sauber – auch das Material wird geschont.

Second-Hand-Fahrradkindersitze

Kann ich auch einen gebrauchten Fahrradkindersitz kaufen?

Grundsätzlich können Sie auch einen Sitz aus zweiter Hand kaufen. Es kann jedoch vorkommen, dass Sie feine Schäden wie Haarrisse am inneren Material nicht sehen. Um die Sicherheit Ihres Kindes zu gewährleisten, ist vom Kauf eines gebrauchten Modells eher abzuraten.

Shopping Tipp

Achten Sie beim Kauf eines Second-Hand-Fahrradkindersitz auf ein abnehmbares Sitzpolster. 

So können Sie sich einfach online bei unseren Shop-Partnern ein Wechselpolster kaufen und bei der Hygiene des Kindersitzes auf Nummer Sicher gehen. Hier finden Sie auch weiteres Zubehör, um Ihren Second-Hand-Fahrradkindersitz optimal und sicher zu ergänzen.

Testsieger

Welche Fahrradkindersitze sind am besten?

Testberichte namhafter Unternehmen können Ihnen bei Ihrer Kaufentscheidung weiterhelfen. Zahlreiche Checks in Form von Crash- und Qualitätstests beleuchten die einzelnen Modelle und geben Aufschluss hinsichtlich der Sicherheit und Verarbeitung der Kindersitze.

Recherche Tipp

Der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) gibt beispielsweise gute Tipps zum Kauf eines Kinderfahrradsitzes und auch Ökotest liefert wichtige Testergebnisse über Sicherheit, Komfort und Zuverlässigkeit der einzelnen Modelle.  

Unfallfolgen

Benötige ich nach einem Sturz einen neuen Fahrradkindersitz?

Nach einem Unfall empfehlen die meisten Hersteller den Austausch des Sitzes. Bei mehr als 10 km/h kann es im Falle eines Unfalls oder Sturzes zu feinen Rissen im Sitzmaterial kommen, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Um die Sicherheit des Kindes bei gemeinsamen Fahrradfahrten weiterhin vollständig zu gewährleisten, sollten Sie sich einen neuen Fahrradkindersitz kaufen.

Bedenken Sie

Tauschen Sie auch den Fahrradhelm aus.

War Ihr Kind bei dem Unfall mit Ihnen auf dem Fahrrad unterwegs? Dann kaufen Sie auch einen neuen Helm für Ihr Kind. Dies sollte nach einem Sturz oder Unfall immer geschehen, da auch der Fahrradhelm unsichtbare Schäden haben kann und der vollständige Schutz nicht mehr gewährleistet ist.

Vergleich Fahrradanhänger

Fahrradanhänger oder Fahrradkindersitz? 

Ob sich für Sie ein Fahrradkindersitz oder ein Fahrradanhänger besser eignet, hängt von Ihren individuellen Anforderungen und den Einsatzbedingungen ab. Bei der richtigen Handhabung und einem sicheren Fahrverhalten des Fahrers lässt sich im Punkt Sicherheit kein klassischer Sieger küren. 

Sind Sie auf der Suche nach einem Fahrradanhänger? Schauen Sie doch online nach dem richtigen Modell.

In unserer Kategorie finden Sie zahlreiche Modelle mit den Bewertungen unserer Nutzer.

Die nachfolgenden Punkte veranschaulichen Ihnen die Unterschiede zwischen Fahrradkindersitzen und Fahrradanhängern:

  • Möchten Sie 2 Kinder gleichzeitig auf Ihrem Fahrrad mitnehmen, sollten Sie besser einen Fahrradanhänger wählen. 
    2 Sitze auf einem Fahrrad beeinträchtigen die Sicherheit bei einem Sturz. Auch das Fahrverhalten wird mit 2 Kindersitzen schwieriger zu kontrollieren. Gepäck lässt sich kaum noch transportieren, wenn sowohl Lenker als auch Gepäckträger belegt sind. Nur sehr robuste Fahrräder sind für 2 Kindersitze in Form von je einem Front- und Heckmodell geeignet.
  • Preislich hat der Fahrradkindersitz die Nase vorne.
    Einen Fahrradkindersitz können Sie bereits zu einem Preis von 30 bis 150 € kaufen. Für einen Fahrradanhänger müssen Sie hingegen mindestens 70 € zahlen und nach oben hin sind kaum Grenzen gesetzt. 
  • Im Alltag ist der Fahrradkindersitz leichter zu handhaben.
    Die Montage des Fahrradanhängers gestaltet sich durch die Anhängerkupplung oftmals komplizierter als die Befestigung eines Sitzes. Je nach Modell kann sich auch das Zusammenfalten des Fahrradanhängers zum Transport im PKW als schwierig erweisen, wohingegen der Sitz schon recht kompakt ist. Das Rangieren mit einem montierten Fahrradanhänger erschwert das Fahrverhalten auf dem Fahrrad, zudem hat ein Anhänger auch ein höheres Eigengewicht.
  • Der Fahrradanhänger bietet Ihrem Kind mehr Komfort.
    Die Kinder können in einen Fahrradanhänger leichter ein- und aussteigen. Ein Anhänger bietet dem Kind mehr Sitzkomfort als ein Kindersitz, so dass Ihr Kind unterwegs auch entspannt schlafen kann. Bei schlechtem Wetter ist Ihr Kind im Fahrradanhänger gut geschützt.
  • Fahrradanhänger sind auch für Babys geeignet.
    In einer speziellen Babyschale können Babys ab einem Alter von 1 Monat in Fahrradanhängern transportiert werden. Das ist ein Vorteil gegenüber Modellen, die sich nur für Kinder ab 9 Monaten eignen.
  • Im Fahrradanhänger kann das Kind nicht mit Ihnen kommunizieren.
    Durch die größere Entfernung zum Fahrer und die hintere Sitzposition haben Sie Ihr Kind nicht gut im Blick und können nur schlecht mit ihm kommunizieren.
  • Fahrradanhänger können auch als Jogger oder Kinderwagen genutzt werden.
    Multifunktionale Fahrradanhänger lassen sich zu einem Jogger oder Kinderwagen umfunktionieren. Sie bieten damit sportliches Vergnügen für die ganze Familie.

Zusammengefasst lassen sich folgende Vor- und Nachteile von Fahrradkindersitzen gegenüber Fahrradanhängern feststellen:

Vorteile
  • Einfachere Handhabung im Alltag
  • Der Fahrradkindersitz ist günstiger
  • Das Rangieren mit dem Fahrrad ist ohne Anhänger einfacher
  • Der Fahrradkindersitz hat weniger Eigengewicht
  • Bessere Kommunikation mit dem Kind
Nachteile
  • Nur selten für den Transport von 2 Kindern geeignet
  • Fahrradkindersitze sind nicht multifunktional
  • Bietet Ihrem Kind weniger Sitzkomfort als ein Fahrradanhänger
  • Ein Fahrradkindersitz ist nicht für Kinder unter 9 Monaten geeignet

Bei der Wahl zwischen Sitz und Anhänger können Ihnen auch Testberichte und Produktvergleiche namhafter Unternehmen weiterhelfen.

Recherche Tipp

Der ADAC hat beide Produkttypen miteinander verglichen und getestet.

Zielgruppe

Wer sollte sich einen Fahrradkindersitz kaufen?

Sind Sie gerne mit dem Fahrrad unterwegs und erledigen Sie Ihre alltäglichen Wege am liebsten auf 2 Rädern? Dann ist ein Fahrradkindersitz für Sie geeignet. Er bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihr Kind auch ohne Auto sicher und schnell von A nach B zu bringen. Vor allem in Stadtgebieten ist es modern, sich einen Sitz zu kaufen. Neben der sportlichen Familien-Aktivität können so auch Kosten und Umwelt geschont werden. 

Zubehör

Welches Zubehör für einen Fahrradkindersitz ist sinnvoll?

Ausgewähltes Zubehör macht die Fahrradfahrt mit Ihren Kleinsten noch angenehmer und sicherer. Für einen erhöhten Komfort können sie beispielsweise Gurtpolster, Windschutzscheiben und zusätzliche Sitzbezüge wählen. Für mehr Sicherheit sorgt ein zweibeiniger Fahrradständer und ein Kinderfahrradhelm. Schutzhüllen und zusätzliche Sitzhalterungen erleichtern zudem die alltägliche Handhabung.

In unserem Kaufberater haben wir die wichtigsten Zubehör-Produkte für Fahrradkindersitze übersichtlich für Sie zusammengestellt. 

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