Waschbecken

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Ratgeber Waschbecken


Aktualisiert: 12.07.2019

Wissen kompakt

Das Waschbecken ist ein zentrales Element im Badezimmer und zählt dabei wohl zu den am häufigsten genutzten Einrichtungsgegenständen. Wir nutzen das Waschbecken nicht nur beim Händewaschen, sondern auch beim Zähne putzen, beim Schminken oder auch bei der Nagelpflege. Des Weiteren nutzen wir es als Ablagefläche für Seife und weitere Hygieneartikel. Die Größe und Form (sprich das Design) des Waschbeckens richtet sich dabei meist nach den räumlichen Gegebenheiten und den Nutzungsgewohnheiten des Badbesitzers.

Bei der Auswahl von Waschbecken ist es vor allem wichtig, auf die Qualität zu achten, schließlich soll das Becken lange halten und stets gut aussehen. Während viele Modelle aus Keramik gefertigt werden, gibt es heute auch zahlreiche andere Materialien – ob Granit, Holz oder Glas, die Auswahl ist nahezu grenzenlos. Zudem gibt es verschiedene Waschbeckentypen, die sich jeweils für andere Aufgaben eignen – ein Handwaschbecken beispielsweise eignet sich vor allem für kleine Bäder. Soll das Waschbecken etwas größer ausfallen, können Sie auch zu einem Waschtisch greifen, denn hier finden Sie nicht nur eine bequeme Waschgelegenheit, sondern auch viel Platz, den Sie ganz nach Ihren Wünschen nutzen können.

Unser Kaufberater gibt Ihnen einen kleinen Überblick über die Möglichkeiten bei der Auswahl Ihres neuen Waschbeckens, denn Sie erhalten einen Einblick in die verschiedenen Einbauarten und erfahren zusätzlich einiges Wissenswertes rund um die verschiedenen Materialien.

Kaufberater

Informieren Sie sich hier über die verschiedenen Waschbecken-Typen, die unterschiedlichen Größen bei Waschbecken-Modellen und natürlich auch über die wichtige Frage, aus welchem Material Ihr neues Waschbecken gefertigt sein soll. So können Sie sich schließlich für das für Sie optimal passende Waschbecken entscheiden.
 

Die verschiedenen Waschbecken-Typen

Je nach Befestigungsart unterscheidet man bei Waschbecken zwischen verschiedenen Typen. Wir liefern Ihnen eine kurze Erklärung zu diesen Typen und eine Erläuterung der Vor- und Nachteile.

Einbauwaschtisch

Einbauwaschtische werden von oben in eine Trägerplatte eingebaut. Die Trägerplatte wird, ähnlich wie ein Regal, fest in der Wand verankert und im Anschluss sägt man ein Loch in der Größe des Waschbeckens aus, in welches das Waschbecken eingelassen wird.

Die Trägerplatte kann aus verschiedenen Materialien bestehen, demnach können Sie ein Waschbecken aus Keramik mit einer Trägerplatte aus Holz kombinieren. Damit ist es Ihnen möglich, Ihrem Badezimmer einen ganz individuellen Look zu verleihen. Einige Hersteller produzieren auch Waschtische, bei denen das Becken und die Trägerplatte aus dem gleichen Material bestehen: Dies ist für Sie vor allem dann von Vorteil, wenn Sie in Ihrem Badezimmer Wert auf eine einheitliche Optik legen.

Möbelwaschtisch

Bei diesem Typ wird das Waschbecken in ein anderes Möbelstück integriert, wobei es sich beispielsweise um einen Unterschrank handeln kann.

Diese Variante hat gleich mehrere Vorteile, denn zum einen steht Stauraum zur Verfügung, der sich direkt am Waschbecken befindet. So haben Sie Seife, Haargel oder andere Utensilien stets in Griffnähe. Zum anderen lassen sich die Anschlüsse und Rohre des Waschbeckens damit geschickt verstecken. Wenn Sie diese Bauteile also im Badezimmer nicht sehen möchten, nutzen Sie einen Möbelwaschtisch.

Aufsatzwaschtisch

Der Aufsatzwaschtisch ähnelt ein wenig dem Einbauwaschtisch, aber der Unterschied besteht lediglich darin, dass das Waschbecken nicht in die Trägerplatte eingelassen wird, sondern man setzt es auf die Trägerplatte auf. Diese Bauweise ermöglicht einen besonders individuellen und altertümlichen Look, denn die Kombination aus einem modernen Waschbecken und der traditionellen Aufsatz-Bauweise vereint Elemente aus der Neuzeit mit Altbewährtem. Mit einem Aufsatzwaschtisch verleihen Sie Ihrem Badezimmer ein elegantes und edles Flair.

Vorbauwaschtisch

Bei dieser Bauweise wird das Waschbecken oder der Waschtisch direkt per Halterung an der Badezimmerwand befestigt und auch eine Kombination mit einem Unterschrank ist möglich. Ein Vorbauwaschtisch hat den großen Vorteil, dass er unter dem eigentlichen Waschbecken viel Stauraum für weitere Utensilien wie beispielsweise Handtuchhalter oder Kosmetika bietet. Auch ein Mülleimer lässt sich direkt unter dem Waschbecken positionieren und ist damit immer dort zu finden, wo man ihn braucht.

Die richtige Größe

Waschtische gibt es in den verschiedensten Größen, somit können Sie hier ganz nach Ihren individuellen Bedürfnissen und Platzverhältnissen entscheiden. Die kleinsten Waschtische messen im Durchmesser ungefähr 35 cm – bei diesen Produkten spricht man auch von Handwaschbecken, welche bevorzugt dort eingesetzt, wo es im Wesentlichen nur um das Händewaschen geht. Zudem können Sie auf ein Handwaschbecken zurückgreifen, wenn Sie nur wenig Platz zur Verfügung haben. Somit eigenen sich Handwaschbecken aufgrund der kleinen Bauweise vor allem für Gästebäder, die meist kleiner sind als die Bäder für den Hauseigentümer.

Mögen Sie es lieber üppig oder leben Sie in einem Haushalt mit mehreren Personen, können Sie auch zu einer großen Ausführung greifen: Einige Waschtische messen fast 1,5 Meter und bieten damit viel Platz für die Körperpflege. Hier können sich auch mehrere Personen bequem schminken, waschen oder stylen.

Für Familien eignen sich die sogenannten Doppelwaschtische – hier werden, wie der Name schon sagt, zwei Waschbecken in einem Waschtisch vereint. Diese Bauform eignet sich besonders für Familien, die es genießen, sich morgens gemeinsam der Körperpflege zu widmen.

Die verschiedenen Materialien

Beim Kauf einer Trägerplatte können Sie sich zwischen verschiedenen Materialien entscheiden. Welche Vorteile die einzelnen Materialien zu bieten haben, stellen wir Ihnen nun vor.

Angenehm warm – Holz

Möchten Sie Ihr Waschbecken auf oder in einer Trägerplatte montieren, können Sie eine Trägerplatte aus Holz verwenden. Holz sieht nicht nur besonders edel aus, sondern bietet Ihnen auch eine angenehm warme Oberfläche. Aufgrund der Holzstruktur verleiht eine Holzträgerplatte Ihrem Bad einen individuellen Akzent. Holzträgerplatten sollten jedoch regelmäßig gereinigt und gepflegt werden, da das Holz sonst verblassen kann. Zudem sind Holzplatten anfällig für mechanische Einwirkungen, wenn Sie also Kinder haben sollten, die mit ihrer Zahnbürste etwas unachtsam umgehen, kann es auf einer Holzplatte zu unschönen Dellen kommen.

Edel und modern – Glas

Waschbecken aus Glas sehen besonders filigran aus. Verfügen Sie über eine dunkle Wandfarbe, führt ein Waschbecken aus Glas zu einer sinnlichen Begegnung dieser beiden Materialien.

Eine Trägerplatte aus Glas eignet sich besonders gut für kleinere Bäder, denn dadurch, dass das Glas durchsichtig ist, wird eine optische Vergrößerung des Raumes erreicht. Zudem fällt das Auge direkt auf das Waschbecken. Verwenden Sie ein optisch besonders hochwertiges Waschbecken, können Sie dieses mit einer Trägerplatte aus Glas gekonnt in Szene setzen.

Trägerplatten aus Glas sind relativ unempfindlich, so lange Sie kraftvolle, mechanische Einwirkungen vermeiden. Zudem lassen sich Glasplatten besonders leicht reinigen: Meist reicht hier ein weiches Tuch und ein herkömmlicher Glasreiniger, um Zahnpastareste oder ähnliche Verschmutzungen zu beseitigen.

Robust und schwer – Naturstein

Natürlich können Sie auch ein Waschbecken aus Granit erwerben. Diese Waschbecken verleihen Ihrem Bad ein besonders uriges Flair und lassen sich prima mit einer weißen Wandfarbe kombinieren. Um Verschmutzungen zu vermeiden, sind auch Waschbecken erhältlich, deren Granitoberfläche mit einer speziellen Versiegelung versehen wurde. Diese Versiegelung ermöglicht eine bequeme und zeitsparende Reinigung.

Auch Trägerplatten aus Naturstein sind mittlerweile sehr beliebt, denn sie verfügen über eine besonders eindrucksvolle Optik und sind zudem sehr robust. Beschädigungen sind hier nicht zu befürchten. Viele Trägerplatten aus Naturstein haben jedoch den Nachteil, dass sie einer aufwendigen Reinigung bedürfen. Aufgrund der strukturierten Oberfläche setzen sich Verschmutzungen besonders leicht fest. Hier sollten Sie bei der Reinigung auf eine weiche Bürste zurückgreifen, um den Schmutz auch aus den kleinen Ritzen zu entfernen.

Egal für welche Bauart und welches Material Sie sich entscheiden, mit dem richtigen Waschbecken freuen Sie sich auf den morgendlichen Gang ins Badezimmer

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